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Der Tag, an dem ich sterbe: Psychothriller
»Hypnotisch, einer der besten Thrillerautoren der Welt.« (The New York Times)
Bei einem romantischen Abendessen ermordet Anna ihren Freund. Danach verschwindet sie spurlos und hinterlässt nur einen einzigen ein Notizbuch, darin ein Datum. Gute zwei Jahre später, an ebenjenem Datum, wird Anna bewusstlos am Ufer eines Sees gefunden und erinnert sich weder an den Mord noch daran, wo sie all die Zeit gesteckt hat. In einer nahegelegenen psychiatrischen Klinik wird Anna von Dr. Julia Katz in Behandlung genommen. Doch Dr. Katz ist überzeugt, dass Anna die Antworten, die sie so dringend braucht, hier nicht finden wird. Also hilft sie ihr bei der Flucht aus der Klinik. Anna aber kommen Warum ist Dr. Katz so uneingeschränkt auf ihrer Seite? Und warum behandelt sie Anna, als würde sie sie schon jahrelang kennen?
Bei einem romantischen Abendessen ermordet Anna ihren Freund. Danach verschwindet sie spurlos und hinterlässt nur einen einzigen ein Notizbuch, darin ein Datum. Gute zwei Jahre später, an ebenjenem Datum, wird Anna bewusstlos am Ufer eines Sees gefunden und erinnert sich weder an den Mord noch daran, wo sie all die Zeit gesteckt hat. In einer nahegelegenen psychiatrischen Klinik wird Anna von Dr. Julia Katz in Behandlung genommen. Doch Dr. Katz ist überzeugt, dass Anna die Antworten, die sie so dringend braucht, hier nicht finden wird. Also hilft sie ihr bei der Flucht aus der Klinik. Anna aber kommen Warum ist Dr. Katz so uneingeschränkt auf ihrer Seite? Und warum behandelt sie Anna, als würde sie sie schon jahrelang kennen?
460 pages, Kindle Edition
Published June 10, 2026
About the author
Federico Axat
35 books544 followersFederico Axat was born in La Plata, Buenos Aires, in 1975.
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Community Reviews
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
June 10, 2026
Erinnerungen an die Zukunft
Worum geht’s?
2 Jahre, nachdem Anna ihren Freund ermordet hat und verschwand, taucht sie wieder auf. Sie kann sich an nichts erinnern. Die Psychologin Dr. Julia Katz nimmt sie in Behandlung, doch es scheint, dass sie Anna länger kennt, als möglich ist. Wie kann das sein? Was ist in den 2 Jahren passiert, als Anna verschwunden war? Und was hat es mit dem mysteriösen Datum auf sich, das sie in ein Notizbuch geschrieben hat?
Meine Meinung:
Der Psychothriller „Der Tag, an dem ich sterbe“ von Federico Axat ist ein unglaubliches Zeitkonstrukt, das mit verschiedenen Zeitebenen spielt. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und von einem unterschwelligen Kribbeln geprägt, das mich während der gesamten Geschichte begleitet hat.
Beim Lesen war ich quasi selbst im Zustand von Anna. Keiner der Protagonisten kam mir wirklich nahe, was für dieses Buch aber überhaupt keine Rolle spielt. Auch Anna selbst bleibt lange im Nebel, genau wie ihre Erinnerungen und ihre Gedankenwelt. Trotzdem fügt sich jede Figur perfekt in dieses außergewöhnliche Konstrukt ein.
Auf die Geschichte muss man sich allerdings wirklich einlassen. Ein wenig mystisch ist sie schon, was mich persönlich aber überhaupt nicht gestört hat. Anfangs hatte ich, genau wie Anna, Schwierigkeiten, mich im Hier und Jetzt zurechtzufinden. Der Grund dafür ist ebenso ungewöhnlich wie faszinierend: Anna erinnert sich an die Zukunft, wie wir uns an die Vergangenheit erinnern. Sie weiß Dinge, die eigentlich erst noch passieren werden. Das macht den Einstieg zunächst ziemlich verwirrend. Doch sobald man beginnt, die Mechanik dahinter zu verstehen, entfaltet das Buch einen unglaublichen Reiz. Je näher Zukunft und Gegenwart zusammenrücken, desto rasanter werden Handlung und Lesetempo. Und genau hier liegt für mich die größte Stärke des Romans. Es ist schlicht beeindruckend, wie Federico Axat dieses komplexe Zeitkonstrukt aufgebaut hat. Ich sehe ihn beim Schreiben förmlich vor einer Wand voller Zeitstrahlen stehen, um bloß nicht den Überblick zu verlieren. Ob am Ende wirklich jedes Detail hundertprozentig aufgeht? Ich könnte es nicht mit Sicherheit sagen. Was ich aber sagen kann: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ist es ein Thriller? Für mich nicht ganz. Zwar spielt der Mord an Annas Freund eine wichtige Rolle, steht aber eher als Auslöser der Geschichte im Hintergrund. Deshalb gibt es von mir einen kleinen Stern Abzug. Als spannender Roman funktioniert das Buch dafür umso besser. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Entscheidungen von heute die Zukunft beeinflussen und ob es wirklich ein Geschenk wäre, zu wissen, was morgen passiert. Ein außergewöhnlicher, klug konstruierter und durchgehend spannender Roman, der mich definitiv neugierig auf weitere Bücher von Federico Axat gemacht hat.
Fazit:
„Der Tag, an dem ich sterbe“ von Federico Axat ist anders. Verwirrend, faszinierend und unglaublich clever konstruiert. Anfangs muss man sich auf das ungewöhnliche Zeitkonzept einlassen, doch genau das macht den besonderen Reiz des Romans aus. Auch wenn mir der Thriller-Aspekt etwas zu kurz kam, hat mich dieses außergewöhnliche Spiel mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
4 Sterne von mir.
Worum geht’s?
2 Jahre, nachdem Anna ihren Freund ermordet hat und verschwand, taucht sie wieder auf. Sie kann sich an nichts erinnern. Die Psychologin Dr. Julia Katz nimmt sie in Behandlung, doch es scheint, dass sie Anna länger kennt, als möglich ist. Wie kann das sein? Was ist in den 2 Jahren passiert, als Anna verschwunden war? Und was hat es mit dem mysteriösen Datum auf sich, das sie in ein Notizbuch geschrieben hat?
Meine Meinung:
Der Psychothriller „Der Tag, an dem ich sterbe“ von Federico Axat ist ein unglaubliches Zeitkonstrukt, das mit verschiedenen Zeitebenen spielt. Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und von einem unterschwelligen Kribbeln geprägt, das mich während der gesamten Geschichte begleitet hat.
Beim Lesen war ich quasi selbst im Zustand von Anna. Keiner der Protagonisten kam mir wirklich nahe, was für dieses Buch aber überhaupt keine Rolle spielt. Auch Anna selbst bleibt lange im Nebel, genau wie ihre Erinnerungen und ihre Gedankenwelt. Trotzdem fügt sich jede Figur perfekt in dieses außergewöhnliche Konstrukt ein.
Auf die Geschichte muss man sich allerdings wirklich einlassen. Ein wenig mystisch ist sie schon, was mich persönlich aber überhaupt nicht gestört hat. Anfangs hatte ich, genau wie Anna, Schwierigkeiten, mich im Hier und Jetzt zurechtzufinden. Der Grund dafür ist ebenso ungewöhnlich wie faszinierend: Anna erinnert sich an die Zukunft, wie wir uns an die Vergangenheit erinnern. Sie weiß Dinge, die eigentlich erst noch passieren werden. Das macht den Einstieg zunächst ziemlich verwirrend. Doch sobald man beginnt, die Mechanik dahinter zu verstehen, entfaltet das Buch einen unglaublichen Reiz. Je näher Zukunft und Gegenwart zusammenrücken, desto rasanter werden Handlung und Lesetempo. Und genau hier liegt für mich die größte Stärke des Romans. Es ist schlicht beeindruckend, wie Federico Axat dieses komplexe Zeitkonstrukt aufgebaut hat. Ich sehe ihn beim Schreiben förmlich vor einer Wand voller Zeitstrahlen stehen, um bloß nicht den Überblick zu verlieren. Ob am Ende wirklich jedes Detail hundertprozentig aufgeht? Ich könnte es nicht mit Sicherheit sagen. Was ich aber sagen kann: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ist es ein Thriller? Für mich nicht ganz. Zwar spielt der Mord an Annas Freund eine wichtige Rolle, steht aber eher als Auslöser der Geschichte im Hintergrund. Deshalb gibt es von mir einen kleinen Stern Abzug. Als spannender Roman funktioniert das Buch dafür umso besser. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Entscheidungen von heute die Zukunft beeinflussen und ob es wirklich ein Geschenk wäre, zu wissen, was morgen passiert. Ein außergewöhnlicher, klug konstruierter und durchgehend spannender Roman, der mich definitiv neugierig auf weitere Bücher von Federico Axat gemacht hat.
Fazit:
„Der Tag, an dem ich sterbe“ von Federico Axat ist anders. Verwirrend, faszinierend und unglaublich clever konstruiert. Anfangs muss man sich auf das ungewöhnliche Zeitkonzept einlassen, doch genau das macht den besonderen Reiz des Romans aus. Auch wenn mir der Thriller-Aspekt etwas zu kurz kam, hat mich dieses außergewöhnliche Spiel mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
4 Sterne von mir.
June 28, 2026
Schon nach den ersten Seiten war ich genauso orientierungslos wie Anna - und genau das ist die größte Stärke dieses Thrillers. Gemeinsam mit Anna tastet man sich durch eine Geschichte, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint. Ausgehend von einem rätselhaften Mord, einer zweijährigen Erinnerungslücke und einer Psychiaterin, deren Hilfsbereitschaft fast zu gut wirkt, entfaltet sich ein Thriller, der mich immer wieder an meinen eigenen Schlussfolgerungen zweifeln ließ.
Federico Axat serviert uns die Wahrheit nicht auf dem Silbertablett. Stattdessen setzt er Stück für Stück ein Puzzle zusammen, dessen Bild sich ständig verändert. Mit jedem Kapitel glaubte ich, einen Schritt näher an die Lösung zu kommen, nur um kurz darauf festzustellen, dass ich erneut in die Irre geführt wurde. Das machte die Lektüre unglaublich fesselnd.
Besonders beeindruckt hat mich, wie geschickt Axat psychologische Spannung mit fantastischen Elementen verbindet. Erinnerungen, Identität, Zeit und Realität verschwimmen immer stärker miteinander. Dabei bewegt sich die Geschichte irgendwo zwischen Psychothriller, Mystery und Science-Fiction, ohne jemals ihre emotionale Seite zu verlieren. Themen wie Familie, Liebe und Schuld verleihen der Handlung zusätzlich Tiefe und sorgen dafür, dass es nicht nur um das große Rätsel geht, sondern auch um die Menschen dahinter.
Allerdings verlangt dieses Buch seinem Leser einiges ab. Immer wieder musste ich innehalten, zurückblättern und das Gelesene gedanklich neu sortieren. Gerade ab der zweiten Hälfte wird der Plot zunehmend komplexer und entwickelt sich in eine Richtung, mit der ich anfangs überhaupt nicht gerechnet hätte. Manche Ideen fand ich dabei absolut genial, andere wirkten auf mich etwas überambitioniert. Vor allem einige Erklärungen zum Ende hin konnten mich nicht vollständig überzeugen. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass der Autor zu viele große Ideen gleichzeitig unterbringen wollte.
Trotzdem überwiegt für mich ganz klar das Positive. Axat besitzt einen unverwechselbaren Schreibstil, der trotz der komplexen Handlung angenehm flüssig bleibt. Die Atmosphäre ist durchgehend geheimnisvoll, die Wendungen überraschen selbst dann noch, wenn man glaubt, das Spiel durchschaut zu haben. Anna ist eine starke, vielschichtige Protagonistin, deren Verwirrung und Verzweiflung jederzeit glaubwürdig wirken, sodass ich ihre Suche nach der Wahrheit förmlich miterlebt habe.
Fazit: Dieses Buch ist definitiv kein gewöhnlicher Thriller. Wer eine geradlinige Kriminalgeschichte erwartet, wird vermutlich überrascht sein. Wer jedoch Freude an außergewöhnlichen Ideen und psychologischen Rätseln hat, sollte diesem Roman unbedingt eine Chance geben. Auch wenn für mich nicht jede Entscheidung des Autors aufgegangen ist, bleibt am Ende vor allem eines: das Gefühl, etwas wirklich Originelles gelesen zu haben.
Federico Axat serviert uns die Wahrheit nicht auf dem Silbertablett. Stattdessen setzt er Stück für Stück ein Puzzle zusammen, dessen Bild sich ständig verändert. Mit jedem Kapitel glaubte ich, einen Schritt näher an die Lösung zu kommen, nur um kurz darauf festzustellen, dass ich erneut in die Irre geführt wurde. Das machte die Lektüre unglaublich fesselnd.
Besonders beeindruckt hat mich, wie geschickt Axat psychologische Spannung mit fantastischen Elementen verbindet. Erinnerungen, Identität, Zeit und Realität verschwimmen immer stärker miteinander. Dabei bewegt sich die Geschichte irgendwo zwischen Psychothriller, Mystery und Science-Fiction, ohne jemals ihre emotionale Seite zu verlieren. Themen wie Familie, Liebe und Schuld verleihen der Handlung zusätzlich Tiefe und sorgen dafür, dass es nicht nur um das große Rätsel geht, sondern auch um die Menschen dahinter.
Allerdings verlangt dieses Buch seinem Leser einiges ab. Immer wieder musste ich innehalten, zurückblättern und das Gelesene gedanklich neu sortieren. Gerade ab der zweiten Hälfte wird der Plot zunehmend komplexer und entwickelt sich in eine Richtung, mit der ich anfangs überhaupt nicht gerechnet hätte. Manche Ideen fand ich dabei absolut genial, andere wirkten auf mich etwas überambitioniert. Vor allem einige Erklärungen zum Ende hin konnten mich nicht vollständig überzeugen. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass der Autor zu viele große Ideen gleichzeitig unterbringen wollte.
Trotzdem überwiegt für mich ganz klar das Positive. Axat besitzt einen unverwechselbaren Schreibstil, der trotz der komplexen Handlung angenehm flüssig bleibt. Die Atmosphäre ist durchgehend geheimnisvoll, die Wendungen überraschen selbst dann noch, wenn man glaubt, das Spiel durchschaut zu haben. Anna ist eine starke, vielschichtige Protagonistin, deren Verwirrung und Verzweiflung jederzeit glaubwürdig wirken, sodass ich ihre Suche nach der Wahrheit förmlich miterlebt habe.
Fazit: Dieses Buch ist definitiv kein gewöhnlicher Thriller. Wer eine geradlinige Kriminalgeschichte erwartet, wird vermutlich überrascht sein. Wer jedoch Freude an außergewöhnlichen Ideen und psychologischen Rätseln hat, sollte diesem Roman unbedingt eine Chance geben. Auch wenn für mich nicht jede Entscheidung des Autors aufgegangen ist, bleibt am Ende vor allem eines: das Gefühl, etwas wirklich Originelles gelesen zu haben.
September 22, 2026
Den argentinischen Thriller-Autor Axat feiert man, oder man kann nichts mit ihm anfangen, glaube ich. Ich habe bereits ein paar seiner Bücher gelesen, und finde ihn extrem cool :-). Also habe ich mich nun auch sehr auf das neueste Werk gefreut, und vorweg: hat mich nicht enttäuscht.
Viel mehr als den Klappentext will ich zum Inhalt auch gar nicht verraten; das ist bei Axats Thrillern auch immer schwierig, hier über den Inhalt zu schreiben, ohne zu spoilern, weil man zum Verständnis des ganzen dann ewig weit ausholen müsste – und dann bleibt eventuell von der Spannung nicht mehr viel übrig für den nächsten Leser.
Also, nur so viel, wir haben hier einen brutalen Mord, den Anna anscheinend einfach so aus dem Stegreif an ihrem Freund ausübt – dummerweise wird sie dabei gefilmt, also es ist jetzt nicht so, dass man groß ermitteln müsste, die Frage ist halt nur: warum? Und als Anna dann wieder auftaucht und anscheinend keine Erinnerungen an die Tat hat, stellt sich dieselbe Frage wieder: wieso hat sie das gemacht? Was war hier los? Und dieser Frage geht der Autor nach, und zwar in einer brillant geplotteten Story. Und bei Axat unterstelle ich mal, der Autor plottet, bevor er loslegt zu schreiben, die Geschichte ist (wie bei ihm gewohnt) zu verzwickt, als dass sie sich einfach so vor sich hin entwickelt; wir werden hier als Leser bis zur letzten Seite auf Trab gehalten und selbst wenn man irgendwann in etwa den Durchblick hat, wo der Hase lang läuft (oder in diesem speziellem Fall: wo das Känguru hin hoppelt, hahahaha), dann kommt am Ende doch noch mal ein Knaller.
Axat entwickelt gerne Geschichten, die auf verschiedenen Realitätsebenen stattfinden; darauf muss man sich einlassen können. Das ist jetzt nicht Fantasy, das wäre die falsche Richtung, aber es sind bei ihm gerne psychologische Mind-Twists und / oder Ideen, die sich so an der Quantenphysik entlanghangeln. Also schon sehr speziell, und seine Protagonisten – hier nun Anna und ihre betreuende Psychologin Dr. Julia Katz – haben selbst ihre liebe Not, damit klar zu kommen. So peu a peu dröselt sich das alles auf, und oftmals wissen wir als Leser auch nicht mehr als Anna selbst, und das ist echt sehr spannend gemacht. Finde ich.
Also, ich fasse zusammen: wir haben hier einen Psychothriller der speziellen Art, der mich komplett in einen Sog gezogen hat und den ich durchgesuchtet habe. Flüssig geschrieben, extrem spannend, und irgendwie habe ich ihm diese Handlung auf den verschiedenen Realitätsebene komplett abgekauft. Ich war sehr gut unterhalten, 5 von 5 Sternen von mir!!
Viel mehr als den Klappentext will ich zum Inhalt auch gar nicht verraten; das ist bei Axats Thrillern auch immer schwierig, hier über den Inhalt zu schreiben, ohne zu spoilern, weil man zum Verständnis des ganzen dann ewig weit ausholen müsste – und dann bleibt eventuell von der Spannung nicht mehr viel übrig für den nächsten Leser.
Also, nur so viel, wir haben hier einen brutalen Mord, den Anna anscheinend einfach so aus dem Stegreif an ihrem Freund ausübt – dummerweise wird sie dabei gefilmt, also es ist jetzt nicht so, dass man groß ermitteln müsste, die Frage ist halt nur: warum? Und als Anna dann wieder auftaucht und anscheinend keine Erinnerungen an die Tat hat, stellt sich dieselbe Frage wieder: wieso hat sie das gemacht? Was war hier los? Und dieser Frage geht der Autor nach, und zwar in einer brillant geplotteten Story. Und bei Axat unterstelle ich mal, der Autor plottet, bevor er loslegt zu schreiben, die Geschichte ist (wie bei ihm gewohnt) zu verzwickt, als dass sie sich einfach so vor sich hin entwickelt; wir werden hier als Leser bis zur letzten Seite auf Trab gehalten und selbst wenn man irgendwann in etwa den Durchblick hat, wo der Hase lang läuft (oder in diesem speziellem Fall: wo das Känguru hin hoppelt, hahahaha), dann kommt am Ende doch noch mal ein Knaller.
Axat entwickelt gerne Geschichten, die auf verschiedenen Realitätsebenen stattfinden; darauf muss man sich einlassen können. Das ist jetzt nicht Fantasy, das wäre die falsche Richtung, aber es sind bei ihm gerne psychologische Mind-Twists und / oder Ideen, die sich so an der Quantenphysik entlanghangeln. Also schon sehr speziell, und seine Protagonisten – hier nun Anna und ihre betreuende Psychologin Dr. Julia Katz – haben selbst ihre liebe Not, damit klar zu kommen. So peu a peu dröselt sich das alles auf, und oftmals wissen wir als Leser auch nicht mehr als Anna selbst, und das ist echt sehr spannend gemacht. Finde ich.
Also, ich fasse zusammen: wir haben hier einen Psychothriller der speziellen Art, der mich komplett in einen Sog gezogen hat und den ich durchgesuchtet habe. Flüssig geschrieben, extrem spannend, und irgendwie habe ich ihm diese Handlung auf den verschiedenen Realitätsebene komplett abgekauft. Ich war sehr gut unterhalten, 5 von 5 Sternen von mir!!
August 19, 2026
Insgesamt sehr verwirrend. Aber es ist gut geschrieben und ich mag die Personen.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews




