»Ich bin anders als andere Frauen.« Sich von anderen abzuheben, besser sein, hübscher, schlanker, weniger zickig, lustiger, glücklicher. Dieser Gedanke reiht sich nicht nur ein in eine Vielzahl von Glaubenssätzen, mit denen Mädchen und junge Frauen in unserer Gesellschaft aufwachsen. Vielleicht ist er das Kernproblem. Der erste Dominostein.Wenn wir endlich verstehen, dass wir alle gleich sind – gleich wütend, gleich traurig, gleich peinlich, ratlos und kompliziert – können wir genau daraus Kraft schöpfen. Vanessa Sielmann ist Politikwissenschaftlerin, Content Creatorin und selbsternanntes Girl’s Girl. In Been there, felt that widmet sie sich weiblichen Kollektiverfahrungen: sexuelle Selbstbestimmung und Orgasmusdruck, PMS und toxische Nettigkeit, Freitagabende auf dem Sofa und durchgetanzte Nächte, der Wunsch nach Ankommen und die Angst, etwas zu verpassen. Vanessa schreibt so klug über das Lebensgefühl der 20er und unsere unsichtbaren Gemeinsamkeiten, dass es abwechselnd wütend macht, und Spaß, aber immer Hoffnung.Ein Buch über das Gefühl, anders sein zu müssen – und der Freiheit, es nicht mehr zu wollen.
Ich wollte mir das Hörbuch einfach als guten Zeitvertreib anhören. Aber es war viel mehr als das: In jedem Kapitel habe ich mich als Millenial-Frau gesehen gefühlt. Manchmal kamen beim Hören die Tränen, manchmal kam die Wut, manchmal kam die Freude. Been there, felt that! Die Lebensrealität von Frauen ist also doch irgendwo immer ein bisschen gleich und das manchmal zu lesen oder zu hören, lässt einen ein bisschen weniger allein in dem ganzen Choas fühlen. Mich hat der Inhalt aber auch der Schreibstil komplett abgeholt und ich hoffe, Vanessa schreibt noch viel mehr Bücher! 🫶