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Weißer Sommer

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«Eva Pramschüfer jongliert in ihrem Roman mit Sprache und Gefühlen, als hätte sie ihr ganzes Leben nichts anderes getan. Was für ein fulminantes Debüt.» Tahsim Durgun

Eigentlich lieben Alma und Théo einander. Ihre erste Begegnung fühlt sich wie der Beginn von etwas Großem. Ihre gemeinsam verbrachte könnte nicht schöner sein. Wie ist es möglich, dass sie nun gefangen sind zwischen zwei Sie lieben sich, und dennoch liegt ihre Beziehung in Trümmern. Wie erkennt man, ob man gemeinsam glücklich sein kann – oder glücklicher allein wäre? Auf der Suche nach Antworten treffen sich die beiden in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören, es erst zu verlassen, wenn sie Gewissheit festhalten oder loslassen.

Eva Pramschüfer erzählt voller Hingabe und stilistischer Feinheit von der ersten großen Liebe, von der Kunst, von dem, was uns als Menschen trennt und verbindet. 

254 pages, Kindle Edition

First published April 17, 2026

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Eva Pramschüfer

7 books95 followers

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Community Reviews

5 stars
1,181 (24%)
4 stars
1,929 (40%)
3 stars
1,276 (26%)
2 stars
298 (6%)
1 star
47 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 582 reviews
Profile Image for Klara.
139 reviews6 followers
April 26, 2026
Tldr;
2.5
Die Sprache war sehr schön, hat für mich aber leider nicht gereicht, um die Handlung aufzuwiegen, die wirklich nur existieren konnte, weil die beiden Hauptcharaktere kein einziges Mal richtig miteinander geredet haben. So war die Prämisse der großen Liebe, die gerettet werden will/soll, für mich leider überhaupt nicht greifbar, was den Rest der Geschichte - bei sprachlich schöner Verpackung! - für mich dennoch nicht glaubhaft gemacht hat.

Ausführliche Rezension:
Ich wollte das Buch wirklich richtig richtig richtig gerne mögen, gerade auch weil ich Eva Pramschüfer und ihrem Weg zum Debütroman schon ziemlich lange folge und mich richtig doll für sie und auch den Erfolg dieses Buchs freue. Für mich war Weisser Sommer aber leider nichts :(

Zuerst das Positive: die Sprache. Die ist ohne Zweifel die große Stärke des Buchs, poetisch, dicht, zart, atmosphärisch. Das ist normalerweise oft nicht so mein Ding, hat mich hier aber echt abgeholt und in den Sommer in Frankreich, das Leben in Paris und in München eintauchen lassen. An einigen Stellen erschienen mir die Sätze manchmal etwas ungelenk:

(„Alma wollte mit jemandem, der sie gut, oder zumindest lange, kannte reden, über Théo, darüber, was sie fühlte.“ S.49)

Außerdem wurde gefühlt alle zwei Seiten ein Glas oder gleich mal eine ganze Flasche Wein getrunken. Was am Anfang noch ein Gefühl von Frankreich und Sommer vermitteln konnte, wurde Richtung Ende leider langsam sehr redundant. Da hätte ich mir manchmal gewünscht, dass sie einfach mal ein Croissant essen oder halt irgendwie anders ausdrücken, dass sie gerade in Frankreich sind. Alles in allem war es sprachlich aber eine schöne Leseerfahrung, die gespannt macht auf mehr.

Die Charaktere.
Théo: sympathisch, bisschen lost, fühlt sich aber rund und stimmig an.
Alma: halt einfach sehr privilegiert und gleichzeitig unreflektiert. Vielleicht ist die Tatsache, dass sie in mir einen sehr sehr sehr großen Frust ausgelöst hat ein Zeichen dafür, dass sie als Charakter gut gelungen ist? Hat mich aber leider einfach unendlich doll genervt und ehrlich, sie wirkte auf mich auch nicht, als würde sie Théo auch nur im Ansatz mögen. Lieben, vielleicht, aber mögen? Kam nicht so rüber.
Die Nebencharaktere: Haben gefühlt nur existiert, damit Alma und Théo über ihre Beziehung reden können. Dadurch blieben sie leider eher flach und wenig greifbar und haben sich für mich eher wie NPCs als wie glaubhafte Figuren angefühlt. Irgendwie schade, gerade Arthur hätte mich sehr interessiert.

Die Handlung. Die wars nicht. Ohne den Klappentext wäre ich vermutlich nicht einmal darauf gekommen, dass es um eine große Liebe geht, geschweige denn, dass sie gerettet werden soll.
Den Großteil des Romans über befinden wir uns in Rückblenden, was wohl erst einmal die große Liebe zwischen den beiden etablieren soll. Kam aber eher rüber wie ein Sommerflirt, den beide nicht gehen lassen konnten und der dann zu einer überstürzten Beziehung (???) inklusive Zusammenzug wurde. Auf Seite 101 denkt Alma: „Es fühlte sich zu frisch an, um es zu benennen“ und ganz ehrlich, bevor deine "große Liebe" für dich in ein anderes Land zieht, sollte man doch wenigstens mal darüber reden können, was man ist? Dass sie nicht miteinander reden, zieht sich in der Manier dann auch wirklich fast durch den gesamten Roman; stattdessen reden sie mit den Nebencharakteren über einander und über die Beziehung. Und ich sags wies is, das hat mich nahezu wahnsinnig gemacht. Kein Wunder, dass die Beziehung kaputt ist; ich frage mich eher, gab es einen Zeitpunkt, an dem sie es NICHT war? Die Prämisse klang wirklich spannend und ich dachte, hey, jetzt gibt es viele spannende Gespräche und Interaktionen zwischen zwei Charakteren, die wirklich noch miteinander wollen, aber einfach nicht mehr können. Irgendwie hat es aber zu keinem Zeitpunkt so wirklich gewirkt, als wöllten sie zusammen sein. Verschenktes Potenzial.

Ein zweiter spannender Punkt war beziehungsweise hätte die Aushandlung der Klassenunterschiede zwischen Alma und Théo sein können. Am Ende gibt Théo Alma einen kleinen reality check und man merkt, dass sie das trifft. Das war ein wirklich spannender Moment und ich hätte mir so sehr gewünscht, da noch mehr drüber zu lesen! Stattdessen wirkte der Roman leider recht lange unaware über Almas Privilegien und auch Théo, der ja eigentlich aus einfachen Verhältnissen stammt, wirkt durch seine abrupten (man könnte auch meinen unüberlegten) Umzüge in zwei der teuersten deutschen Städte doch auch privilegierter, als er wahrscheinlich sein soll. Keine Ahnung, war einfach nicht besonders relatable, aber andererseits hätte ich mir das bei einem Buch, das in Berlin, München, Paris und einer französischen Ferienvilla spielt auch von vornherein denken können.
Profile Image for le.lyssa.
180 reviews673 followers
March 12, 2026
„Sie hielt seine Hand, und er dachte, mit Alma zu sein, ihre Hand zu halten, fühlt sich wie der Moment an, wenn man im starken Regen unter einer Brücke hindurchfährt. Dieser Moment des Friends.“

„Weisser Sommer“ ist für mich ein herausragendes Debüt, das mich vollkommen abgeholt hat. Ich freue mich jetzt schon auf jedes kommende Buch von Eva Pramschüfer.

Almas und Théos Beziehung, die so lange mühelos schien, bekommt plötzlich Risse. Ihre Liebe fühlte sich lange an wie Fahrradfahren: leicht, selbstverständlich und kaum zu verlernen. Doch irgendetwas ist passiert — ist einer von beiden abgestiegen? Oder vielleicht beide? Zwischen Marseille, Paris, München und Berlin stecken beide in ihren eigenen Lebenskrisen: Was will ich sein und wer bin ich überhaupt? Wo fang ich an und wo hört der andere auf?

Mit ihrer präzisen Sprache gelingt es Eva, Wärme, die Klänge der Natur und die Essenz eines Sommers spürbar zu machen. Das Setting hat mich sofort an Call Me By Your Name erinnert, während die Charaktere an Normal People und The Summer I Turned Pretty denken lassen.

LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES. LEST ES.
Profile Image for Frederike.
28 reviews2 followers
May 11, 2026
Dies ist ein absolutes "not for me" und alles, was Menschen schreiben, die dem Buch 5-Sterne geben, ist absolut true und gerechtfertigt und die Sprache ist teilweise wirklich so malerisch-melancholisch-schön, aber mein Gottttt, ich bin diesen Büchern im Normal-People-Style so müde, deren irgendwie traurige Charaktere Probleme haben, die durch simples Reden vielleicht nicht gelöst, aber zumindest mal addressiert werden könnten.
Die Gespräche zwischen Théo und Alma sind für den größten Teil des Buches so dünn und lahm, ich konnte es kaum aushalten. Alma sagt, "ich fühle mich einsam", Théo sagt "Hmm da bin ich aber der Falsche", Gespräch Ende, ah super ganz toll, aber Gott sei Dank haben wir danach noch zwei Sätze, wie er sanft ihre Fingerknöchel wärmt und wartet, bis ihr Atem gleichmäßig ist.
Alma fährt auf unbestimmte Zeit nach Paris und lässt Théo an Weihnachten hängen, ach wer könnte da voraussehen, dass bei dieser 1a Kommunikation die Beziehung irgendwann nicht mehr läuft. Aber Hauptsache wir haben genug Auflistungen von Dingen, die im Raum stehen, mindestens drei Stück sind zu nennen bitte.
Erst auf den letzten 50-100 Seiten spürt man, wie es in den beiden arbeitet, Konflikte werden ausgetragen, und die einzigartige Sprache malt die Situation zwischen den beiden so wunderbar schmerzhaft und nah aus. Im Rest des Buches modellieren die übermäßig vielen Worte viel zu oft einfach nur Sprachlosigkeit, ein Kontrast, der für mich leider massiv das Lesevergnügen eingeschränkt hat.
Profile Image for Leonie.
77 reviews
Did Not Finish
April 24, 2026
Prätentiös vor sich hin plätschernd.

Ich hab’s nicht mehr ausgehalten – DNF.
Profile Image for Jill.
182 reviews229 followers
June 4, 2026
Die ersten Seiten war ich seeeehr unsicher ob mir das gefallen wird, weil ich doll befürchtet habe, dass es keine Story gibt. Irgendwie ist das auch bisschen so, die Story spielt sich hauptsächlich in der Vergangenheit ab. Das wird aber fast unwichtig da Eva einfach wirklich so toll und bildlich schreibt, was für mich echt mal was Neues war. Normal leben die Bücher die ich lese mehr von der Story.
Insgesamt hat es mir gut gefallen, hat Spaß gemacht und behandelt auch wichtige Themen. Leider bin ich bisschen enttäuscht von Theos Entwicklung bzw. seinen Hintergründe und finde manches wurde zu kurz angeschnitten für den Tiefgang, den es hätte haben können. Ich mochte auch den Aufbau nicht so wirklich und verstehe nicht wieso die Kapitel nach Tagen benannt waren, wenn man davon eigentlich nichts mitbekommen hat? 😅 Und ehrlicherweise hab ich durch den Klappentext was anderes erwartet, da sich die Beziehung der beiden für mich nie angefühlt hat wie die eine wahre große Liebe.

Ja, ihr merkt vielleicht ich bin zwiegespalten, trotzdem würde ich es empfehlen, ist auf jeden Fall eine schöne Sommerlektüre, mit der man ne gute Zeit hat und durch die man durchfliegt.
Profile Image for Lina.
20 reviews
April 20, 2026
„In gewisser Weise fühlt sich das Sechsundzwanzig-Sein an wie der August, und der August fühlt sich an wie ein Sonntagnachmittag - das Gefühl von Freiheit, kurz bevor sie verschwindet.“

Théo und Alma, Alma und Théo. In Südfrankreich lernen sie sich kennen, als Alma und ihre Familie einen Grabstein für ihren frisch verstorbenen Opa kaufen. Der Sohn des Steinmetzes: Théo. Ein paar Jahre später treffen sich Alma und Théo im ehemaligen Haus es Großvaters, um ihre in Scherben liegende Beziehung zu retten.

Eva Pramschüfer erschafft mit Weißer Sommer einen ruhigen Roman über die Liebe in den 20ern, die im Konflikt steht zwischen „committment“ und der Sehnsucht nach Freiheit. Der Spachstil ist angenehm und leicht, gespikt von wundervoll poetischen Gedankengängen. Das Setting malerisch: ein Dorf in Südfrankreich, München, Berlin und Paris. Unsere Protagonisten sind Künstler: Théo arbeitet mit Ton und Stein, Alma malt: mal mehr, mal weniger erfolgreich. Doch während Alma aus einer privilegierten, reichen Familie mit kalten Familienstrukturen stammt, hat Théo keine nennbare Erinnerung an seine Mutter, die ihn früh verlassen hat, und einen liebevollen Vater aus einfachen Verhältnissen. Beide sind auf ihre Art Einsam, Naiv und voneinander emotional abhängig. Trotzdem muss ich sagen, dass ich weder mit Alma, noch mit Théo warmgeworden bin oder sie als Charakere greifbar wurden. Während Alma egoistische Verhaltensweisen aufweist, ist Théo selbstzerstörerisch - mit keinem der Beiden gehe ich als Leserin mit. Und obwohl ich selber im Kreativ-Segment arbeite und verwurzelt bin, kam mir der Künstlerpersona beider etwas zu gewollt vor. Denn obwohl Théo aus „einfachen Verhältnissen“ kommt, ist er dennoch sehr privilegiert: er kann direkt im Ausland an einer Universität studieren, - und dass sein Vater nun seinen Mitarbeiter nicht mehr hat, wird nicht thematisiert.
Kommen wir nun zu ihrer Beziehung: Was genau macht ihre tiefe Bindung denn aus? Schlussendlich fühlt es sich an wie ein Urlaubsflirt, der in der Realität nicht überleben konnte. Wo genau war jetzt die über Jahre erhaltene große Liebe, die tiefe Verbundenheit, Emotionale Abhängigkeit, die die Protagonisten und LeserInnen bei der Zerstörung der Beziehung langsam innerlich zerreißt? Das Thema, eine Beziehung in den Zwanzigern zu erzählen, die zwischen den Konfliktpunkten Selbstverwirklichung und tiefer Verbundenheit einer Partnerschaft zerrissen wird, finde ich extrem spannend. Hier hätte ich mir eine tiefere Ausarbeitung gewünscht - denn die Vision ist da - sie konnten mich nur nicht vollständig in ihrer Ausführung abholen. Ich habe jedoch keine Zweifel, dass Eva Pramschüfer mit ihrem nächsten Roman dieses Debut noch toppen wird!

„Wie muss es sich anfühlen, zu sanft zu sein, um etwas zu töten, aber zu ängstlich, um es freizulassen?“
Profile Image for Katharina.
1 review
May 9, 2026
Der Roman lebt vor allem von seiner dichten, aufgeladenen Sprache, die stellenweise wirklich atmosphärisch ist, oft aber zu gewollt und überladen wirkt. Dadurch verlieren emotionale Momente stellenweise an Natürlichkeit.

Auch die Figuren bleiben schwer greifbar. Ihre Gefühle und Entscheidungen wirken oft widersprüchlich, für mich als Leserin konnten sie keine Tiefe entwickeln. Besonders die Liebesgeschichte - als emotionales Zentrum der Geschichte - bleibt erstaunlich blass: Es wird ständig betont, wie sehr die beiden sich lieben, aber kaum gezeigt, warum eigentlich oder was sie letztendlich wirklich verbindet.

Besonders die Randfiguren sind kaum mehr als Projektionsflächen für die Konflikte der beiden Hauptfiguren und bekommen wenig eigene Tiefe oder Entwicklung. Dadurch wirkt die erzählte Welt insgesamt enger, als sie eigentlich sein könnte.

Dazu bedient sich der Roman immer wieder bekannter Klischees: Er studiert nicht, weil er Angst vorm Scheitern hat; sie kämpft darum, trotz ihrer privilegierten Herkunft ernst genommen zu werden.

Insgesamt ein Roman, der stilistisch viel will und stellenweise auch beeindruckt, dessen Figuren und Beziehungen emotional aber seltsam blass bleiben.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Vivi.
149 reviews1 follower
June 11, 2026
Sprachlich wirklich an vielen Stellen ganz toll, inhaltlich habe ich was anderes erwartet. Das Thema, zwischen dem richtigen Menschen und den eigenen Wünschen nach Freiheit und Selbstverwirklichung hin- und hergerissen zu sein, gibt so viel her. Leider ist mir aber nicht richtig klargeworden, warum die beiden füreinander überhaupt der richtige Mensch sein sollen. Ich verstehe schon, dass fehlende Kommunikation ein großes Problem zwischen ihnen ist, trotzdem hätte ich, vor allem aus den „guten Zeiten“, mehr Gespräche und verbindende Momente gebraucht, um die ganze Zeit lang mitzufühlen.
Ich hätte mir statt der vielen Rückblicke mehr von der Zeit im Haus gewünscht, denn den Anfang und das Ende fand ich großartig. Gebe irgendwas zwischen 3 und 4 Sternen.
Profile Image for Lilli.
28 reviews
May 29, 2026
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und finde auch die Autorin ausgesprochen sympathisch. Umso mehr hat es mich überrascht, dass mich die Geschichte letztlich nicht wirklich packen konnte. Gerade durch den Anfang musste ich mich eher durchquälen; sprachlich wirkte vieles auf mich sehr bemüht und dadurch anstrengend. Stellenweise empfand ich es leider auch als kitschig und einige Motive als ziemlich abgedroschen. Besonders schade fand ich, dass mir die Figuren emotional kaum nahegekommen sind. Insgesamt blieb vieles für mich zu klischeehaft – vor allem die Gegenüberstellung von "Arm und Reich". Gegen Ende wurde immerhin das Thema von Almas Privilegiertheit noch einmal interessant und differenzierter aufgegriffen insgesamt war es aber leider nicht mein Buch.
Profile Image for Carlotta.
52 reviews
May 1, 2026
das tut weh 😭
wie kann man in einem Debüt diese sprachlichen Bilder raushauen?? So so beeindruckend
Profile Image for Hanna.
129 reviews25 followers
April 26, 2026
Es konnte mich nicht so richtig fesseln, hatte nur ein paar berührende Momente. Ich habe Alma und Theo bis zuletzt nicht so richtig verstehen können, genauso wenig ihre Beziehung, was sie zueinander trieb und aneinander festhalten ließ. Es wirkte nicht einmal so, als würden sie sich wirklich mögen. Es gab nur wenige Momente von Zuneigung oder Liebe. Deshalb kam das Ende auch nicht überraschend für mich, sondern war die einzig logische Konsequenz für 2 Menschen, die einander kaum kannten und sich durch ihre eigenen Filter auch nicht richtig sehen konnten.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for buchdate.
186 reviews207 followers
July 3, 2026
Ein außergewöhnlich starkes Debüt, das mir SO gut gefallen hat! 🥹

Stellt euch zwei Protagonisten vor, Alma und Théo, die zerrissen und unperfekt sind. Manchmal sympathisch und nachvollziehbar, aber manchmal eben auch nicht. Eine Liebesbeziehung, die mal so viel konnte, jetzt aber vor dem Aus steht. Nehmt genau diese Grundlage und packt noch einen wunderschönen, detaillierten und malerischen Schreibstil drauf - das ist “Weisser Sommer” 💭

Ich hatte bereits im Gefühl, dass mir das Buch von Eva bestimmt gefallen wird, aber mit einem derart starken Debüt hab ich ehrlich nicht gerechnet. Eine ganz fantastische Überraschung! Mir ist mehrmals die Kritik aufgefallen, dass es sich hier um zu viel Misskommunikation handelt und ja, hier ist eine gescheiterte Kommunikation definitiv Thema. Meiner Meinung nach, ist sie hier jedoch ein gut platziertes Stilmittel, um die Sprachlosigkeit und Angst der Protagonisten zu verschiedenen Zeitpunkten ihrer Beziehung darzustellen. Es hat zu Alma und Théo und der Entwicklung ihrer Beziehung gepasst.

Fazit:
Für alle, die bittersüße Romane, unklare Enden und bildhafte Schreibstile lieben 🫶🏼
Profile Image for Franziska.
106 reviews21 followers
April 20, 2026
Weißer Sommer von Eva Pramschüfer handelt von Alma und Théo und deren bröckelnder Beziehung und spielt dabei im ländlichen Frankreich, München, Paris und Berlin. Es geht um Liebe in den Zwanzigern, Selbstfindung und Abhängigkeit. Mich hat das Buch besonders aufgrund seiner Sprache und der Stimmung, die beim Hören rüberkam, überzeugt.

Für fünf Sterne hat es für mich leider nicht ganz gereicht, weil mir ein bisschen die Tiefe in der Beziehung der beiden gefehlt hat, bzw. mir greifbarere Momente gewünscht hätte, um die Verbindung der beiden noch besser zu verstehen. An sich mochte ich auch, dass das Thema Kunst sich durch das Buch gezogen hat, allerdings war es mir ein bisschen zu viel, dass gefühlt wirklich jeder Charakter irgendetwas mit irgendeiner Form von Kunst am Hut hatte.

Unterm Strich ein dennoch sehr gelungenes Debut und eine Leseempfehlung von mir. :)

Vielen Dank an Netgalley und argon Hörbuch für das kostenlose Rezensionsexemplar!
Profile Image for Benjamin.
18 reviews1 follower
September 29, 2026
An sich sehr schön geschrieben. Aber manchmal war es mir wirklich zu viel. Ich checke dass du viele Adjektive kennst.
Ich fand außerdem schade dass die Gegenwart so eine kleine Rolle spielt, wobei diese eigentlich laut Klappentext das Zentrum der Geschichte sein soll…
Profile Image for Carmen.
24 reviews1 follower
June 8, 2026
Habe bis Seite 95 gelesen, finde es total langweilig. Mir hat die Lesung der Autorin im Literaturhaus auch sehr gefallen und ich hoffe, sie geht Ihren Weg als Autorin weiter, weil ich sie sehr sympathisch finde.
Ich wusste teilweise nicht, ob ich in der Vergangenheit oder in der Gegenwart bin, vielleicht ist es auch für die Geschichte egal, aber ich bin durcheinander gekommen. Außerdem empfand ich eine totale Schwere, auf die ich momentan sogar keine Lust habe. Vielleicht nehme ich es ein andermal wieder zur Hand.
Profile Image for Xenia Beitz.
35 reviews2 followers
April 24, 2026
Was ein Debüt. Wow! Eva weckt in mir die Liebe zu Sprache – wie sie mit Wörtern Bilder zeichnet, Gefühle beschreibt, Klassizismus einbezieht und Zwischenmenschliches erzählt, habe ich noch nie so gelesen, i mean: »Ich wollte wissen, ob ich dir fehle. Ob ich überhaupt zähle, in dem neuen Kosmos, ich wollte wissen, dass du frei justieren kannst, ob ich hineinpasse.« Ich habe mich so oft in Alma wieder erkannt, bevor ich dann einen Teil von mir in Theo entdeckt habe, mit ihrer Liebe mitgefühlt, war wütend, wurde verletzt und habe sie verstanden. Keine Ahnung wie Eva Pramschüfer das macht, aber sie macht es grandios! Must Read diesen Sommer.
1 review
May 30, 2026
Für mich wirkte die Sprache stellenweise zu bemüht und künstlich. Die häufige Aneinanderreihung kurzer, bildhafter Sätze beeinträchtigten für mich leider einfach nur den Lesefluss. Dadurch blieb die Geschichte emotional auf Distanz bei mir. Ich hab’s leider nicht gefühlt.
Profile Image for Iduna.
131 reviews15 followers
August 6, 2026
Am Roman "Weißer Sommer" kommt man im Moment weder online noch in der Buchhandlung lange vorbei. Deswegen habe ich mich auch extrem darauf gefreut. Besonders das Cover finde ich wunderschön!

Gerade beendet hat mich das Buch aber etwas enttäuscht zurückgelassen.

Die Sprache und der Schreibstil sind sehr toll und haben mir wirklich gut gefallen. So kann man den Roman in einem Rutsch weglesen.

Die Charaktere und deren Liebesgeschichte bleiben jedoch bis zum Ende hin für mich zu flach und substanzlos.

Das Springen zwischen der Gegenwart und den Rückblenden, in denen wir schrittweise die Geschichte der Liebesbeziehung erfahren, finde ich an sich sehr gut. Jedoch passiert in den Gegenwartsszenen bis auf die letzten zehn Seiten leider gar nichts.

Auch in den Rückblenden erlebt man die Charaktere hauptsächlich räumlich voneinander getrennt, weshalb man die eigentliche Liebe und das Zusammensein nicht richtig nachvollziehen kann.

Der Roman ist insgesamt aber überhaupt nicht schlecht. Ich glaube, meine Erwartungen waren einfach zu hoch.

Besonders für einen Debütroman wirklich sehr schön und ich freue mich auch darauf, in Zukunft noch mehr von der Autorin zu lesen.
Profile Image for laurue.
37 reviews2 followers
July 9, 2026
Ich fand’s ganz sweet und war in der Story gut drinn, vor allem das Gefühl was ich bei den letzten Zeilen bekommen habe, kam mir bekannt vor
sonst sweete lovestory, wo ich aber auch wieder dachte, dass sie mehr miteinander reden sollten aber so ist es wohl so oft naja
Aber diese Fragen, was will ich überhaupt, wo will ich sein und das alles in den Zwanzigern und mit Beziehung - fand ich schon relatable
Profile Image for Lucie.
480 reviews10 followers
May 23, 2026
Sprachlich hatte dieses Werk unfassbares Potenzial, aber inhaltlich konnte es mich leider nicht abholen. Generell fand ich die Idee spannend, zwischen der Gegenwart und dem Start der Beziehung hin- und herzuspringen, um langsam herauszufinden, woran die Beziehung gescheitert ist. Allerdings haben die beiden von Beginn an so wenig kommuniziert und die zukünftigen Lebensperspektiven des anderen ignoriert (ich sage nur das Thema fehlender Kinderwunsch und wie darüber hinweggeredet wurde), sodass es mir schwerfiel, mir eine Zukunft der beiden als intaktes Paar vorzustellen. Stattdessen wirkte die Geschichte eher wie ein krampfhafter Versuch von zwei Personen, an ihrer Jugendliebe festzuhalten, obwohl diese ab Sekunde eins zum Scheitern verurteilt war. Leider kam mir zudem die Thematisierung von Almas Privilegien zu kurz, sodass ich sie als Protagonistin schwer zu greifen fand. Mit Théo konnte ich dagegen häufiger mitfühlen, sodass mir zumindest seine Perspektive meistens schlüssig erschien (außer den Part der fehlenden Kommunikation, aber das erwähnte ich ja bereits). Die Sprecherin des Hörbuchs hat einen tollen Job geleistet, ich hätte mir aber die Übergänge von Vergangenheit und Gegenwart manchmal klarer gewünscht. Insofern man als Leser mit dem Aufbau eines Plots rund um das Thema Misskommunikation keine Probleme hat, könnte dieses Buch etwas für einen sein, ansonsten würde ich eher die Finger davon lassen. (Ich bedanke mich zudem bei NetGalley für das Bereitstellen des Hörbuchs zum Rezensieren!)
Profile Image for theresa ᯓ★.
110 reviews35 followers
August 20, 2026
4⭐️ // ein aussagekräftiges und mitreißendes debüt einer autorin, auf deren künftige veröffentlichungen und weiterentwicklung ich mich freue!

wirklich begeistert hat mich an diesem roman die sprache, mit der eva pramschüfer einem ein bild nach dem nächsten in den kopf setzt & ohne die der roman nicht das wäre, was er ist. sie setzt auf poetische beschreibungen, nach innen gewandte erzählung & kaum direkte gespräche zwischen den charakteren, was einige leser:innen offensichtlich frustriert hat - mir gefällt so etwas immer gut! die handlung entfaltet sich in der gegenwart schleppend und vorsichtig (im positiven sinne), während sich in zahlreichen rückblenden das vergangene rasant nach vorn bewegt - toll erzählt!

die grosse frage, die das buch letztendlich aufwirft ist: was kann eine (junge) liebe überdauern & ab wann wird sie zur last, gegen die man sich zu gunsten der selbstverwirklichung entscheiden muss?

theo und alma sind wir alle & wir alle sind theo und alma & müssen uns wohl oder übel mit dieser frage befassen, wenn wir lieben und lieben wollen. auch wenn zum glück nicht alle von uns unglückliche künstlerinnen sind, die im studium gefangen nach selbstverwirklichung streben.

mir sind über den roman hinweg einige stellen aufgefallen, an denen klar wird, dass es sich um ein debüt handelt, aber ich sehe das grosse grosse potential der autorin, die mit diesem buch schon stark eingestiegen ist! ich freue mich auf weitere geschichten von ihr⭐️
Profile Image for sarahpascalle.
171 reviews21 followers
April 22, 2026
"manchmal glaube ich, du magst mich am meisten, wenn ich mich hasse" ❤️‍🩹

wie schön kann ein roman geschrieben sein???
ich bin vielleicht ein bisschen biased, weil ich eva pramschüfer schon seit einer gefühlten ewigkeit auf social media verfolge während ich ganz sehnsüchtig auf ihr debüt gewartet habe.
und was soll ich sagen, es hat meine erwartungen nicht nur übertroffen, es ist definitiv eines der stärksten debüts die ich jemals gelesen habe.
nicht nur, dass es mich an viele meiner lieblingsbücher und die charaktere daraus erinnert hat (wie bspw. normal people oder cleopatra and frankenstein), habe ich glaube ich noch nie ein buch gelesen, was so unglaublich toll und bildhaft geschrieben war. ich bin absolut obsessed mit diesem roman und der schreibweise und freue mich unfassbar doll auf alles was von eva pramschüfer noch kommt!
Profile Image for Jana M..
25 reviews1 follower
May 11, 2026
Ich mochte den Roman leider nur stellenweise. Er war mir zu sehr von “Normal People” und irgendwie auch von “The Summer I Turned Pretty” abgekupfert. Dabei liebe ich “Normal People”, aber ich hätte gerne etwas Eigenes, Neues gelesen.
Die Sprache wirkte an vielen Stellen zu gewollt bildgewaltig und hat aus meiner Sicht zu überdecken versucht, dass es an Inhalt und neuen Ideen fehlte.
Für ein Debüt trotzdem beeindruckend!
Profile Image for Norina Mettler.
12 reviews
May 31, 2026
Das isch glaub eini vo de herzigste und emotionalste Liebesgschichte woni sit langem glese han… hätt potential für 5/5 ⭐️. Leider bini eifach kei Fan vomene offene Endi drum ned perfekt für mich.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Teresa Witting.
6 reviews1 follower
August 7, 2026
Fand’s so toll geschrieben!
Insgesamt passiert eigentlich nicht sooo viel, aber man bekommt einfach meiner Meinung nach tollte takes über die Beziehung zu sich selbst und anderen. Hab noch nie so über Liebe gelesen.
Displaying 1 - 30 of 582 reviews