Warmherzig und mit feinem Humor erzählt Simone Veenstra von Versöhnung und Neuanfängen. Von einer Frau, die inmitten der rauen Natur Rügens ihre Liebe zu den Pflanzen wiederfindet – und sich selbst.
Elisas Leben ist eng getaktet. Als Landschaftsarchitektin hetzt sie von einem Projekt zum nächsten, immer erreichbar, immer unter Strom. Als ihr Vater zu einer Untersuchung ins Krankenhaus muss, willigt sie widerstrebend ein, für einige Tage sein Gutshaus auf Rügen zu hüten. Auf der Insel angekommen, ist Elisa entsetzt. Das Haus entpuppt sich als Sanierungsprojekt, der Garten ist von Brombeerranken überwuchert, WLAN und fließend Wasser gibt es nur unter freiem Himmel. Während sie versucht, das Chaos zu bewältigen, entdeckt Elisa ihre Liebe zu den Pflanzen wieder. Sie nimmt sich des verwilderten Grundstücks an und stößt dabei auf Geheimnisse aus der Vergangenheit der Insel, die auch auf ihr eigenes Leben ein neues Licht werfen. Elisa muss sich entscheiden. Kann sie sich auf Rügen ein neues Leben aufbauen?
Ein bewegender Roman über die heilende Kraft der Natur, Familiengeheimnisse und die Chance auf einen späten Neuanfang.
Buchname: Brombeerblaue Tage: Ein bewegender Familienroman an der Ostsee Autor: Simone Veenstra Seiten: 304 (Print) Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich Verlag: Rowohlt Wunderlich Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in dunklen bzw blaufarbenen Buchstaben im unteren Bereich. Man kann ein Haus und ein Brombeerzweig auf dem Cover erkennen.. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Warmherzig und mit feinem Humor erzählt Simone Veenstra von Versöhnung und Neuanfängen. Von einer Frau, die inmitten der rauen Natur Rügens ihre Liebe zu den Pflanzen wiederfindet – und sich selbst. Elisas Leben ist eng getaktet. Als Landschaftsarchitektin hetzt sie von einem Projekt zum nächsten, immer erreichbar, immer unter Strom. Als ihr Vater zu einer Untersuchung ins Krankenhaus muss, willigt sie widerstrebend ein, für einige Tage sein Gutshaus auf Rügen zu hüten. Auf der Insel angekommen, ist Elisa entsetzt. Das Haus entpuppt sich als Sanierungsprojekt, der Garten ist von Brombeerranken überwuchert, WLAN und fließend Wasser gibt es nur unter freiem Himmel. Während sie versucht, das Chaos zu bewältigen, entdeckt Elisa ihre Liebe zu den Pflanzen wieder. Sie nimmt sich des verwilderten Grundstücks an und stößt dabei auf Geheimnisse aus der Vergangenheit der Insel, die auch auf ihr eigenes Leben ein neues Licht werfen. Elisa muss sich entscheiden. Kann sie sich auf Rügen ein neues Leben aufbauen? Ein bewegender Roman über die heilende Kraft der Natur, Familiengeheimnisse und die Chance auf einen späten Neuanfang.
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Elisa
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Brombeerblaue Tage“ von Simone Veenstra recht gut gefallen. In diesem Buch geht es um Elisa, die nach Rügen auf das Gutshaus ihres Vaters zurückkehrt, weil dieser ins Krankenhaus muss. Dort angekommen erwartet Elisa erst mal ein Schock. Den das Haus und der Garten sind absolut sanierungsbedürftig. Sie nimmt sich das Projekt an und stößt dabei auf sehr viele Geheimnisse. Welche Geheimnisse das sind, müsst ihr natürlich selber lesen ;) Mich hat die Geschichte echt sehr berührt und bewegt. Für mich war die Story absolut authentisch und glaubwürdig geschrieben und aufgebaut. Ich mochte auch die ganze Art und Weise von Simone total gerne. Ihren locker leichten Schreibstil, der sehr emotional und fesselnd ist. Gut hat mir gefallen, dass Elisa eine Entwicklung durchgemacht hat. Das hat sie auf mich sehr sympathisch gemacht. Die Story war für mich gut durchdacht und ausgearbeitet und wirklich sehr glaubhaft dargestellt. Ich mochte das Setting auf Rügen echt gerne. Es war auch „spannend“ genug, das ich immer weiter lesen wollte, denn ich wollte schon wissen, was Elisa so alles erlebt. Mir hat das echt gut gefallen. Es war auch tiefgründig und definitiv was zum reflektieren und nachdenken. Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden :) Deshalb bekommt „Brombeerblaue Tage“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Toller Roman über Neuanfänge, die Natur und Familiengeheimnisses. Hat mir gut gefallen.
Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra / Rezension
Dieses Buch sieht einfach so wunderschön aus und ich musste das Innenleben schnellstmöglich erkunden.
✨Zitat
„Das Schöne am Leben ist, du kannst dich immer wieder weiterentwickeln.“
„Wer messbare Ergebnisse erreichen will, sich Punkte für erledigte Aufgaben verteilt, sollte die eigenen Emotionen im Griff haben, hatte sie sich immer ermahnt.“
✨Inhalt
Elisa muss überstürzt nach Rügen in das alte Gutshaus ihres Vaters ziehen, um seinen Hund zu versorgen, während er selbst sich vermeintlichen Routineuntersuchen im Krankenhaus unterzieht. Elisa ist gestresst durch ihre freiberufliche Tätigkeit als Landschaftsarchitektin und dann liegen die Dinge plötzlich wesentlich ernster und langfristiger…
✨Meinung
Der Einstieg fiel mir etwas schwer, aber nach einigen Seiten hat sich das Buch zunächst als sehr humorvoll herausgestellt.
Ich habe es geliebt wie Elisa ihre erste Zeit im sanierungsbedürftigen Haus verbringt, WLAN sucht, mit den Nachbarn aneinander gerät etc. Ich habe herzlich gelacht.
Der Schreibstil der Autorin ist super und sie hat eine sehr sensible und schöne Geschichte geschrieben. Zu weiten Teilen fühlte es sich aber auch etwas distanziert an. Es geht um Familie, um den Wert von Gesundheit und um das Verzeihen und nicht jedes Thema hat mich emotional erreichen können.
Ich liebe Pflanzen und lande daher immer wieder bei solchen Büchern, die etwas in die Richting versprechen. Teilweise wurden hier diese Elemente sehr sachbuchmässig „abgefertigt“. Ich vermute, dass durch diese Stellen der emotionale Bogen immer mal unterbrochen wurde (obwohl es an sich interessant ist).
Aber spätestens bei der Annäherung zwischen Vater und Tochter und den durchweg schönen Nebenplot bzgl. der Rente des Hütehundes Aurel wusste ich, dass ich das Buch insgesamt betrachtet doch sehr mag.
Elisa schöpft neue Kraft aus den vielen Pflanzen, die das Gutshaus umgeben. Der Alltag in Berlin verschwindet zunehmend am Horizont und sie macht auch neue Bekannschaften… und am Ende ist das, was zählt.
Diesem Manuel wünsche ich, dass er immer nasse Ärmel hat beim Händewaschen…
Ich habe in letzter Zeit direkt mehrere Bücher gelesen, in denen entweder überarbeitete Großstadtmenschen auf dem Land neuen Lebensmut fanden oder aber in denen Frauen aus verschiedenen Gründen in Ruinen eingezogen sind 😅😅. Das Buch reiht sich daher perfekt ein und wird bei uns zuhause viele Freunde im Regal finden.
✨Fazit
Das Buch hat mir gefallen, weil es eine schöne Kombi aus Humor und leiser Warmherzigkeit bietet. Es ist perfekt für den Sommer! Die finale Bewertung ergibt sich aus persönlichen Details und unmittelbaren Vergleichen mit ähnlichen Büchern.
Mit Brombeerblaue Tage ist Simone Veenstra ein wunderbar warmherziger, atmosphärischer Roman gelungen, der mich von der ersten Seite an mitgenommen hat. Besonders begeistert hat mich der feinfühlige Schreibstil: poetisch, aber nie kitschig, ruhig und dennoch voller Leben. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, selbst durch den verwilderten Garten zu streifen oder den Wind der rauen Rügener Küste zu spüren. Die Naturbeschreibungen sind unglaublich lebendig und voller kleiner Details.
Ganz besonders berührt hat mich Elisa als Hauptfigur. Ihre Entwicklung vom rastlosen Workaholic, der nur noch funktioniert und permanent unter Strom steht, hin zu einem Menschen, der wieder lernt zu fühlen, wahrzunehmen und echte Nähe zuzulassen, ist unglaublich glaubwürdig erzählt. Ich konnte so gut nachvollziehen, wie sie nach und nach erkennt, dass es im Leben um mehr geht als Leistung und ständige Erreichbarkeit. Gerade diese langsame Rückkehr zu sich selbst – über die Natur, das Gärtnern und die Begegnungen mit anderen Menschen – hat mich besonders berührt.
Auch die Nebenfiguren und die Geschichte der Botanikerinnen verleihen dem Roman eine wunderschöne zusätzliche Tiefe. Mich hat besonders berührt, wie viel Wärme, gegenseitige Unterstützung und leise Hoffnung in diesem Buch steckt. Simone Veenstra erzählt mit feinem Humor von Familiengeheimnissen, Versöhnung und Neuanfängen, ohne dabei jemals schwer oder belehrend zu wirken.
Wer Romane wie Der Gesang der Flusskrebse oder Alte Sorten liebt, wird auch dieses Buch ins Herz schließen. Für mich war Brombeerblaue Tage ein wunderschöner, kluger Wohlfühlroman mit Tiefgang über die heilende Kraft der Natur und darüber, wie wichtig es ist, wieder bei sich selbst anzukommen.
PS: Die Buchgestaltung ist sehr liebevoll und aufwändig
„Brombeerblaue Tage“ hat mir letztlich deutlich besser gefallen, als ich anfangs erwartet hatte. Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt etwas schwer, weil die Geschichte recht ruhig beginnt und ich erst Zeit gebraucht habe, um wirklich hineinzufinden. Auch das Ende kam mir persönlich etwas zu plötzlich. Trotzdem habe ich das Buch am Ende sehr gern gelesen.
Besonders schön fand ich die Vater-Tochter-Beziehung im Mittelpunkt der Geschichte. Elisa reist widerwillig auf das heruntergekommene Gutshaus ihres Vaters auf Rügen, während dieser im Krankenhaus ist, und muss sich dort nicht nur mit einem völlig verwilderten Garten, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Gerade diese langsame Annäherung zwischen Vater und Tochter wurde sehr glaubwürdig und warmherzig erzählt. Das Buch zeigt auf schöne Weise, dass nicht jede Eltern-Kind-Beziehung perfekt ist, dass Verletzungen bleiben können – aber eben auch, dass Versöhnung und ein Neuanfang möglich sind.
Außerdem mochte ich die Atmosphäre auf Rügen und die vielen Naturbeschreibungen sehr. Wie Elisa nach und nach ihre Liebe zu Pflanzen und Gärten wiederentdeckt, hatte etwas Beruhigendes und Hoffnungsvolles. Insgesamt ein gefühlvoller Roman mit viel Herz, kleinen Schwächen und einer sehr gelungenen emotionalen Entwicklung.
Über Neuanfänge und Selbstfindung. Im Mittelpunkt steht die Tochter-Vater-Beziehung zwischen Elisa, Landschaftsarchitektin in Berlin, und ihrem entfremdeten Vater Henk mit Hund und sanierungsbedürftigem Hof auf Rügen. Ihren stressigen, vollgepackten Arbeitsalltag mitschleppend, kümmert sie sich liebevoll um den plötzlich operierten Vater und dessen arbeitsintensivem Anwesen. Die positive Entwicklung ihrer familiären Beziehung mit vielen Fragen zu bisher Unausgesprochenem von Seiten Elisas wird anschaulich beschrieben. Auch die postoperative Gesundung von Henk ist in seiner kreativen Beschreibung berührend. Der Selbstfindungsprozess Elisas im naturverbundenen Setting auf Rügen gefällt. Grafiken einzelner Pflanzen mit Steckbriefen wie z.B. Akelei animieren vielleicht manchen Leser zu einem dortigen Workshop mit ökologischem Schwerpunkt zum Verarbeiten heimischer Pflanzen zu Tinkturen und/oder zum Färben von Wolle oder Stoffen. Blicke in die Vergangenheit des Vierkant-Hofes mit Gewächshäusern von historischer Bedeutung führen hier zu einem Naturfarben-Zirkel von engagierten Frauen. Die entschleunigende Wirkung der Natur und die Chance auf einen wenn auch späten Neuanfang überzeugen in diesem lesenswerten Roman.
Mit Brombeerblaue Tage hat Simone Veenstra einen warmherzigen und gefühlvollen Familienroman geschaffen, der mich von der ersten Seite an berührt hat. Besonders die atmosphärischen Beschreibungen der rauen Natur auf Rügen machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman. Man spürt den Wind der Ostsee, riecht die wilden Brombeeren und begleitet Elisa auf ihrer Reise zu sich selbst.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und gleichzeitig voller Emotionen. Mit feinem Humor und viel Gefühl erzählt die Autorin von familiären Konflikten, alten Geheimnissen und der heilenden Kraft der Natur. Elisa ist eine sympathische Hauptfigur, deren Entwicklung authentisch und nachvollziehbar wirkt. Besonders schön fand ich, wie die Arbeit im verwilderten Garten sinnbildlich für ihren inneren Wandel steht.
Auch das Cover ist ein absoluter Blickfang – wunderschön gestaltet, stimmungsvoll und perfekt passend zur Geschichte. Die Farben und die natürliche Atmosphäre machen sofort Lust, in dieses Buch einzutauchen.
Ein bewegender Roman über Neuanfänge, Familie und die kleine Magie der Natur – ideal für entspannte Lesestunden.
Die erfolgreiche Landschaftsarchitektin Elisa muss wegen einer plötzlichen Krankheit ihres entfremdeten Vaters ihren vollgepackten Alltag in Berlin verlassen und sich um seinen Hund und Hof auf Rügen kümmern. Während ihrer Zeit dort lernt sie nicht nur viel über die Geschichte des Hofes, sondern auch über sich selber und fängt an ihren Vater richtig kennenzulernen.
Der Roman ist sehr ruhig und stimmungsvoll mit Tiefgang. Es geht viel um die Beziehung zwischen ihr und ihrem Vater, aber auch generell um Neuanfänge und Selbstfindung. Die vielen Beschreibung der besonderen Landschaften Rügens geben dem ganzen eine tolle Atmosphäre. Die Hauptfigur Elisa wirkt authentisch und ihr Weg von der gestressten, ständig erreichbaren Karrierefrau hin zu jemandem, der wieder zu sich selbst findet, ist berührend und für viele bestimmt auch inspirierend. Besonders gefallen haben mir die Blicke in die Vergangenheit des Hofes sowie die Leidenschaft mit der über Pflanzen und Natur geredet wird. Die Handlung war etwas vorhersehbar, aber sonst wirklich ein schöner Roman zum Wohlfühlen.
Leiser Roman über Familie, Entschleunigung und Natur Elisa, erfolgreiche Landschaftsarchitektin, lebt ein unruhiges Leben. Eilt von Termin zu Termin, kaum Zeit für sich selbst. Ihr Vater, zu dem sie keinen Kontakt hat, muss ins Krankenhaus und bittet sie, sein Gutshaus auf Rügen zu hüten. Das Haus ist Sanierungsobjekt, genauso wie ihr Leben und die Beziehung zum Vater. Stück für Stück nimmt sich Elisa diese Bereiche vor. Pflanzen und Garten sind das zentrale Thema. Aufgelockert werden die Kapitel durch kleine Pflanzensteckbriefe und auch sonst ist so manch kleiner Tipp im Buch versteckt. Die langsame Annäherung von Vater und Tochter ist toll beschrieben. Ein Beispiel dafür, dass Neuanfänge möglich, aber auch mit Arbeit verbunden sind. Die Charaktere im Buch haben alle etwas sehr authentisches und sind liebenswert, vom Hund bis zu den Nachbarn. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt durch die Seiten. Insgesamt ein Roman über viel Natur, Neuanfänge und Entschleunigung. Wer ruhige Romane liebt und ein Faible für Natur hat, der ist hier genau richtig.