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Es war nicht anders möglich: Wild, witzig, wagemutig. Svenja Liesaus funkelnder, überraschender Roman

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Gut kannte sie ihren Vater nicht, die Familie ging früh auseinander. Trotzdem, sein unerwarteter Tod ist ein Schlag für Martina, Mitte dreißig, die arbeitslos durch ein unstetes Berliner Leben trudelt. Also geht sie erst mal so in die Situation, wie es ihr am liebsten sich in langen Nächten mit vielen Gläsern den Ernst des Lebens ein bisschen schöner zu machen – oder sich ihm gerade damit zu stellen? In der Eckkneipe begegnet sie Helden der Nacht, Philosophen, sucht eine stärkende Familie, ein Zuhause. Anderen geht es ja nicht besser, weder dem Jungwitwer Eckhard aus der Kneipe noch den übrigen Weltweisen, die im Spiel des Lebens verloren haben, aber doch auch gewonnen, weil sie trotzdem weitermachen. Wie konnte das alles eigentlich so weit kommen, fragt sich Martina. Mit dem Vater, der verkorksten Familie? Mit ihr selbst? Und wagt sich dabei immer weiter, in eine Zone voller Dunkelheit und Staunen, Schmerz und Wunder, in der sie vielleicht endlich der Wahrheit begegnet.

Ein radikaler, komischer, tieftrauriger, immer wieder überraschender Roman über eine junge Frau, die sich in die Welt stürzt und dadurch das Unfassbare zu meistern versucht. Eine Tour durch seelische Nachtlandschaften, die Suche nach Zärtlichkeit und wahren Empfindungen.

231 pages, Kindle Edition

Published March 13, 2026

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4 stars
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4 (23%)
2 stars
3 (17%)
1 star
2 (11%)
Displaying 1 - 10 of 10 reviews
148 reviews7 followers
March 22, 2026
4,5*

Schlingern auf dem Pilsparkett

„Es war nicht anders möglich“, der Debutroman von Svenja Liesau, erschienen 2026 bei Rowohlt Berlin, ist ein formal spannendes Buch über Trauer, Berlin und mental issues, das eine verblüffende Verbindung zwischen Kneipe und Psychiatrie herstellt und den Flair Berlins ganz wundervoll einfängt.

Martina hat ihren Vater zum zweiten Mal verloren, das erste Mal schon in sehr jungen Jahren, als ihre Eltern sich trennten und sie bei der Mutter blieb, die offenkundig überfordert mit der Alleinerziehung Martina emotional verwahrlosen lässt. Der Vater verbleibt als fern kreisender Satellit für Martina ein Sehnsuchtsort, manchmal kreuzt er kurz ihre Umlaufbahn, doch zu packen ist er nie. Nun verliert sie ihn ein zweites Mal an die Sterblichkeit und wird dadurch in eine nicht enden wollende Schleife aus Trauer, Selbsthass und Ziellosigkeit geworfen, die sie im ersten Teil des Buches durch die Berliner Eckkneipen treibt und im zweiten in der Psychiatrie stranden lässt.

Svenja Liesau hat ein formal einzigartiges Buch geschrieben, in dem sie mutig das Buch mit einer amtlichen Playlist beginnt (die zur Freude der Leserin auf Streamingdiensten zu finden ist), immer wieder mit Songtexten arbeitet und vor allem auch mit SMS an den toten Vater und Briefen. Die Konstruktion ist fragmentarisch und collagiert, wir folgen keinem durchgehenden Erzählvorgang, so wie das durchgehend alkoholisierte Gehirn von Martina durch die Tage zappt, Filmrisse inklusive, so treiben auch wir durch die Geschichte. Liesau fängt den Mikrokosmos Eckkneipe wirklich perfekt ein, so sehr, dass ich die jeweilige Kneipe sogar riechen konnte. Ihre Protagonistin Martina ist nicht unbedingt eine sympathische Figur, zumal sie kaum Entwicklung macht im Lauf des Romans, das muss frau aushalten können beim Lesen. Wie Liesau generell richtig tief in den Dreck greift, einige Passagen haben mich schwer schlucken lassen. Doch dadurch ist es auch ein ehrliches Buch, Trauer und Selbstverlust, Trauma und Autoaggression sind nun einmal keine Hochglanzthemen. Wir treiben durch Berlin, wir treiben auch durch eine, ebenfalls sehr treffend beschriebene Psychiatrie – in aller Härte und doch auch mit viel Humor und ein paar klugen Lebentipps, mit ganz beiläufig integrierten vielfältigen Themen, mit Feminismus und durchgehend genderneutraler Sprache. Das macht tatsächlich Spaß und berührt über weiter Strecken.

Svenja Liesaus literarische Stimme ist aufregend und frisch, sie traut sich viel – und am Ende verliert sie für mich ein wenig den Fokus, bzw. so ganz findet sie nicht aus ihrem Flow hinaus. Das ist das einzige kleine Manko dieses Buches, das mich über die Mehrheit seiner Seiten wirklich begeistert hat. Ich hoffe, Liesau schreibt munter weiter und schenkt uns noch mehr Bücher wie eine Discokugel – das trifft die sehr gelungene optische Gestaltung des Buches ebenso wie den Inhalt, der so glitzernd kreist und etwas leerdreht, während die imaginäre Jukebox quäkt. Eine Entdeckung!

Ein großes Dankeschön an vorablesen.de und Rowohlt Berlin für das Rezensionsexemplar!

Profile Image for Feli.
11 reviews
March 13, 2026
Das dunkle Cover mit den silbrig glänzenden Luftballons finde ich optisch sehr gelungen. Es wirkt gleichzeitig schön und unheimlich fehl am Platz; genau dieser Kontrast passt für mich gut zur Stimmung des Buches. Insgesamt macht die Gestaltung neugierig und verspricht etwas Düsteres, Schweres.

Thematisch geht es um Trauer, eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung und darum, dass man nach einem Tod nicht „ordnungsgemäß“ abschließt, sondern oft eher hilflos darin festhängt. Das Buch wird im Verlauf immer bedrückender (auch teils eklig) und zeigt, wie die Hauptfigur versucht, mit dem Verlust klarzukommen; vor allem mit der Endgültigkeit, dass sich die Beziehung zum Vater nie mehr verbessern kann. Für mich wurde das aber nicht immer zufriedenstellend umgesetzt, weil vieles sich wiederholt oder in Ausschweifungen abdriftet, ohne dass es wirklich weiterführt.

Was für mich eindeutig die Stärke ist: die Atmosphäre. Der Stil ist dicht und stimmungsvoll, teils trocken-humorvoll und ungeschönt. Gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass das Tempo nicht gut ausbalanciert ist. Manche Passagen sind mir zu lang, während andere Stellen mehr Ausbau verdient hätten, damit die Geschichte und die Gefühlswelt vertieft werden können.

Martina wirkt in ihrem Verhalten glaubwürdig und nicht „glatt“, eher widersprüchlich und stellenweise ziemlich chaotisch. Authentisch ja, aber emotional kam ich nicht immer nah genug ran, weil für mich zu viel im Kreis lief. Es gibt sicher Leser:innen, die genau diese Stagnation als konsequent empfinden; für mich blieb es dadurch eher statisch.

Mich hat vor allem die Grundidee interessiert: eine ehrliche, nicht beschönigende Auseinandersetzung mit einem schwierigen Elternteil nach dessen Tod. Außerdem mochte ich die stimmungsvolle Sprache und den trockenen Ton, der das Ganze nicht kitschig macht.

Fazit:
Ich gebe dem Buch 2 Sterne. Es ist atmosphärisch stark und hat eine solide Grundlage, aber die Umsetzung verliert sich für mich zu oft in zu langen Passagen und Wiederholungen, während andere Aspekte mehr Tiefe gebraucht hätten. Als Debüt zeigt es Potenzial. Ich glaube, die Autorin kann sich künftig deutlich steigern. Content Notes (spoilerfrei): Es kommen u.a. Beschreibungen von Suizid, häuslicher Gewalt und Substanzmissbrauch vor.
Die Suizid-Warnung steht hinten im Buch und war für mich dadurch zu spät platziert. Hier hätte ich mir Warnungen vorweg gewünscht.
Profile Image for Daniela.
8 reviews
March 20, 2026
"Die meisten Menschen reichen der Trauer scheu und ein bißchen schlapp die Hand, sagen höflich, aber kaum hörbar Hallo, und dann steigen sie mit ihr in die Ringbahn einund fahren so lange durch immerwährenden Niesel im Kreis, bis die Trauer irgendwann aussteigt, ogne sich nochmal umzudrehen. Die Ringbahn, ein düsteres Riesenrad, das auf dem Boden liegt."

Puuh, was für ein Buch.
Sprachlich und gedanklich sehr viel treffendes und "schönes" im weitesten Sinne, inhaltlich durchgehend harter Tobak mit größeren Abschweifungen denen man nur noch schwer folgen möchte.

Martina, 35, arbeitslose Alkoholikerin in Berlin trauert um ihren Vater und nach und nach erfahren wir durch ihre Abstürze von der schwierigen Familiengeschichte. Viel Suff, Gewalt, Vernachlässigung - irgendwann war ich als Leserin so übersättigt mit Elend, dass ich immer schludriger gelesen habe. Ob Martina eine runde Figur abgibt, weiss ich nicht da sie z.B. trotz gestrichenem Arbeitslosengeld über genügend Geld zu verfügen scheint und vor allem doch auch sehr intellektuell und philosophisch ist, immer lesend in der Eckkneipe abhängt. Meine Zweifel diesbezüglich zeigen vielleicht aber auch nur meine eigenen Vorurteile auf und entlarven mich...

Vom Schockpotential musste ich an Charlotte Roches Bücher der frühen 00er denken bei denen ja auch, wenn man alles Widerliche überlesen hat, eine tieftraurige Lebensgeschichte zum Vorschein kam.

Sicherlich kein Buch für jeden, das Ekelpotential und die schiere Menge aller Körperflüssigkeiten sind wirklich sehr hoch. Trotzdem bin ich zu meinem eigenen Erstaunen am Ball geblieben und konnte auch immer wieder tolle Sätze entdecken und mir aufschreiben.
Profile Image for Melanie.
501 reviews5 followers
Review of advance copy
March 8, 2026
Martina Reimers ist 35 Jahre alt, arbeitslos (und nicht -suchend), lebt in Berlin und treibt seit dem Tod ihres Vaters ziellos durch ihr "Leben". 
Der schmale Debütroman ist in 2 Teile gegliedert, die inhaltlich stark an die beiden im Rezensionstitel genannten Werke erinnert. 
Im ersten Teil begleiten wir Martina durch die Nächte in Berlin in Eckkneipen und dunkle Straßen und vor allem durch ihre manchmal recht wirren Gedanken. Sie trinkt und raucht und nimmt Koks - und das Ende des ersten Teils ist ehrlich gesagt, extrem widerlich. 
Nachdem man den Klimax der Ekelhaftigkeit überstanden hat, wird man damit belohnt, den zweiten Teil des Buches zu lesen. Hier folgen wir Martina in das Irrenhaus, in das sie wohl eingeliefert wurde - und ihre nochmal wirreren Gedanken, die mich dann am Ende des Buches auch leider etwas ratlos zurück gelassen haben. 
Der Stil des Buches ist leider ebenfalls nicht gut lesbar. Die Ich-Erzählerin Martina nutzt leider ständig seltsame Wortschöpfungen wie "jemensch", die sich immerhin grammatikalisch korrekt verwendet, und natürlich gendert sie, wobei das nicht ganz so schlimm stört. 
Ich konnte zu der Protagonistin keine Bindung aufbauen und die Autorin hat es leider bei mir auch nicht geschafft, dass mich die teilweise durchaus heftigen Schicksale der Figur und einiger Nebenfiguren zu Mitgefühl verleitet haben. Die hauptsächlich vorherrschenden Gefühle beim Lesen des Romans waren bei mir das Gefühl, dass ich nichts Neues lese, was zu Langeweile und Ungeduld geführt hat und ein paar Stellen, an denen ich angeekelt war, sowie am Ende vor allem Ratlosigkeit. 
Leider nur eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung von mir.
24 reviews
March 16, 2026

Das Buch „Es war nicht anders möglich“ von Svenja Liesau hat mich wirklich begeistert. Schon das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – die Gestaltung fällt ins Auge und macht direkt neugierig auf das, was einen im Inneren erwartet.

Worum gehts: Svenja Liesau erzählt die Geschichte von Martina, einer Frau Mitte dreißig, die sich in einer Phase der Orientierungslosigkeit befindet. Arbeitslos und ohne festen Halt treibt sie lost durch das Berliner Nachtleben, bis sie vom Tod ihres Vaters erfährt – ein Mann, den sie kaum kannte. Trotzdem wird genau dieses Ereignis für sie zum emotionalen Wendepunkt in ihrem Leben. Sie beginnt sich mit ihrer Vergangenheit, ihrer Familie und vor allem mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Der Roman folgt Martina, die ihr Leben eher erträgt als lebt. Haltlos, müde und innerlich erschöpft und am Ende. Anstatt sich diesem Schmerz direkt zu stellen, flüchtet Martina in lange Nächte. In Alkohol, Gespräche, flüchtige Nähe. Doch genau in diesen Kneipennächten findet Martina halt bei ihren Mitgesellen, eine verlorene Gemeinschaft, die ihr hilft an einen Punkt zu gelangen, an dem Martina anfängt zu fühlen und sich zu hinterfragen, was der Auslöser für all das sein mag.

Der Roman ist intensiv, traurig und gleichzeitig von einer leisen Wärme durchzogen. Er erzählt von Einsamkeit und menschen die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind.
Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen – besonders für alle, die sich selbst schon einmal verloren gefühlt haben. Denn Svenja Liesau gelingt es, genau dieses Gefühl greifbar zu machen und zu zeigen, dass man damit nicht allein ist.
Profile Image for Elke Sonne.
555 reviews
March 28, 2026
Abgedreht und sehr intensiv

„Es war nicht anders möglich“ ist das Debüt der Autorin und Schauspielern Svenja Liesau.

Martina ist Mitte 30, lebt in Berlin, ist arbeitslos und finanziell am Ende. Obwohl sie ihren Vater nicht gut kannte, war sein unerwarteter Tod für sie ein Schock. Ihren Tag verbringt sie gerne in Kneipen, trinkt, unterhält sich und beobachtet dort die Menschen. Zwischendurch schweifen ihre Gedanken immer wieder zu ihrem verstorbenen Vater.

Die Handlung beginnt mit zwei umfangreichen Playlists der Protagonistin. Diese sowie die Gedanken dazu haben mich direkt in die Handlung hineingezogen.
Der Schreibstil von Svenja Liesau ist zunächst klar, präzise und sehr intensiv. Sie beschreibt das Leben und die Gedanken ihrer Protagonistin. Martina driftet immer mehr ab. Irgendwann war für mich nicht mehr klar was real ist und was nur Martinas Gedanken sind. Ihre Darstellung ist der Autorin sehr gut gelungen. Ich konnte ihre Haltlosigkeit, ihren Schmerz, die Erschöpfung und die Müdigkeit förmlich spüren. Sie ist einfach mit den Nerven völlig am Ende und das spiegelt sich in ihren wirren Gedanken wider.

Das Buch ist allerdings keine leichte Kost, hier braucht man starke Nerven. Die Schilderungen sind zum Teil grausam und eklig.Das auszuhalten fiel mir nicht leicht und werde es wohl so schnell nicht vergessen.
Gleichzeitig muss ich vor der Autorin meinen Hut ziehen, dass sie Martinas wirre Gedankenwelt so gelungen eingefangen hat, auch wenn dadurch für mich einiges unklar bzw. Raum für eigene Gedanken blieb.
Profile Image for Bärbel.
151 reviews1 follower
March 25, 2026
Ich war mir nach der Leseprobe nicht sicher, ob mir das Buch zusagen würde, der Anfang mit Playlist und Einschüben hatte etwas Chaotisches, leicht Verwirrendes für mich. Und das düstere Cover sprach mich auch nicht an.
Ich revidiere das alles: Ja, das Cover hebt sich ab von den vielen Feelgood-Covern dieser Tage, es jetzt sich nur aus düsteren Grautönen zusammen wie die Tage, die von Depression gezeichnet sind.
Dann aber das Knallgelb der Schrift, gleich den Gedankenblitzen, mit denen die Icherzählerin das ganze Elend aus Rausch und Verzweiflung durchleuchtet.
Was für ein Wahnsinns-Text ist das denn? Es ist klar, dass das Buch die Meinung der Rezensent:innen total spaltet, dass es Abwehr hervorrufen kann, vermutlich auch triggern kann.

Für mich ist es aber ein Text, der vor Ideenreichtum, Sprach- und Aberwitz, traurigen Pointen und pointiertester Traurigkeit explodiert.
Sprache, die anrennt gegen die riesige Verzweiflung, die sie gleichzeitig ausdrückt.
Das ist Nietzsche und Rap, Himmel und Hölle zugleich, ich bin schwer beeindruckt.
16 reviews
Review of advance copy received from Unabhängige Rezensentinnen und Rezensenten
March 10, 2026
Ein Gefühl von Groll, ein Gefühl von Ungerechtigkeit von einem erwachsenen Kind.
Ein Mensch, der seinen Platz noch nicht gefunden hat.
Und ein Gefühl von Wut und Groll gegenüber seinen Eltern.

Spoiler!:

Hauptfigur ist bereits eine erwachsene Frau, unternimmt jedoch nichts für ihr Leben, außer sich zu beschweren.
____

Den Schreibstil möchte ich nicht bemängeln, dieser ist gut und lebendig. Lediglich der Inhalt ist etwas unpassend.

Hat mir dieses Buch etwas beigebracht? - eher nicht.
War das Buch hilfreich? - auch nicht wirklich.
Das Buch selbst ist stilistisch gut geschrieben, aber es ist etwas verstörend.
"Es passieren schreckliche Dinge in dem Buch."

Es war ein sehr schwieriges Buch, es ist nicht jedemans Geschmack.

Ich empfehle es, aber es ist definitiv nicht für jeden.

Ich fand das Buch okay bis gut.
Jedenfalls Teil 1, obwohl der auch aus Teilen bestand, deren Zusammenhang mir nicht klar war.
This entire review has been hidden because of spoilers.
99 reviews
March 13, 2026
Es war nicht anders möglich, von Svenja Liesau

Cover:
Das Cover hat mich neugierig gemacht.

Inhalt und meine Meinung:
Ich habe mir etwas ganz anderes erwartetet.
Das ist absolut nicht mein ‚Buch.
Es geht um eine junge Frau. Die ihr Leben anfachen nicht in dein Griff bekommt und am Ende in der Psychiatrie landet.
Sollen wir mit so einem Buch verstehen, wie es soweit kommen kann? (Ich eher nicht)
Der Schreibstil ist sowas von abgedreht und verrückt, witzig konnte ich es nicht finden.
Ich muss gestehen, die letzten Seiten habe ich nur noch quer gelesen.

Autorin:
Svenja Liesau, geboren 1989 in Magdeburg, trat bereits am Theater ihrer Heimatstadt auf, bevor sie an der Ernst-Busch-Hochschule in Berlin Schauspiel studierte. In Film und Fernsehen spielte sie unter anderem in der Verfilmung von Altes Land. Svenja Liesau lebt in Berlin, dieser Roman ist ihr Debüt.

Mein Fazit:
Ich konnte dem Buch nichts abgewinnen.
Von mir 1 Stern.
Profile Image for Inge H..
488 reviews9 followers
March 13, 2026
Na Ja

Es war nicht anders möglich, ist der Debütroman der Schachaluspielerin Svenja Liesau.
Das Cover ist schon düster und zeigt auch die Düsterheit der Geschichte. Der Titel gefällt mir auch nicht so, es geht immer anders, warum auch nicht. Der Klappentext hatte mich angesprochen. Die Leseprobe gab mir schon zu denken, aber ich dachte, es kann ja noch werden.
So richtig warm kann ich mit der Protagonistin Martina nicht werden.
Gut ihre Kindheit war nicht gerade ideal, aber inzwischen ist sie Mitte Dreißig, da müsste sie ihr Leben ja in den Griff bekommen haben. Aber wenn sie immer Unmengen Wodka in sich hineinschüttet klappt nichts.
Langsamfänge sie ja wirklich an zu spinnen, kein Wunder, das sie da in der Klapse landet.
Das Leben in der Anstalt hat die Autorin ganz witzig, aber auch tieftraurig passieren lassen.
Es wurde dann noch ein ganz passabler Roman.
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