Ein gelangweilter Rentner, ein totes Schaf, eine gefährliche Mission
Karl Sönnigsen hat Langeweile. Während seine Frau und all seine Freunde ihren Hobbys nachgehen, ist Karl hauptsächlich unzufrieden – und misstrauisch!
Denn was treiben diese unerzogenen Jugendlichen, die hier reihenweise Ferien mit ihren reichen Eltern machen, eigentlich die ganze Zeit? Karl wittert überall das Verbrechen und meldet sich mit seinen Beobachtungen auch regelmäßig bei der Polizei. Doch die wollen von seinem Spürsinn nichts wissen. Schon gar nicht, als Karl einen kaltblütigen Mord meldet – an einem Schaf.
Doch er glaubt fest daran, dass hinter diesem Unfall viel mehr steckt. Und so gründet Karl Sönnigsen eine »Soko Schaf«. Was Karl jedoch nicht ahnt – das Schaf war erst der Anfang ...
Dora Heldt is the pen name of Bärbel Schmidt, a popular German author. Her 2009 novel, Tidal Shift, reached second place on the bestseller list in Germany.
Klappentext: Karl Sönnigsen hat Langeweile. Während seine Frau und all seine Freunde ihren Hobbys nachgehen, ist Karl hauptsächlich unzufrieden und misstrauisch! Denn was treiben diese unerzogenen Jugendlichen, die hier reihenweise Ferien mit ihren reichen Eltern machen, eigentlich die ganze Zeit? Karl wittert überall das Verbrechen und meldet sich mit seinen Beobachtungen auch regelmäßig bei der Polizei. Doch die wollen von seinem Spürsinn nichts wissen. Schon gar nicht, als Karl einen kaltblütigen Mord meldet, an einem Schaf. Doch er glaubt fest daran, dass hinter diesem Unfall viel mehr steckt. Und so gründet Karl Sönnigsen eine »Soko Schaf«. Was Karl jedoch nicht ahnt – das Schaf war erst der Anfang.
„Zwischen Gut und Böse“ von Dora Heldt ist der 3. und wohl auch der letzte Band, in dem Karl Sönnigsen ermittelt.
Karl Sönnigsen war Polizeichef auf Sylt, jetzt ist er Pensionär und kann sich mit seinem Ruhestand nicht abfinden. Seinem Nachfolger traut er nicht viel zu. So taucht Karl Sönnigsen ständig auf dem Revier auf, um eine Anzeige zu erstatten, der meist nicht nachgegangen wird. Auch in diesem Fall zeigt Karl einen Mord an. Den Mord an einem Schaf. Es ist sicher das ein junger Mann aus reichem Haus das Schaf totgefahren hat. Auch hier wird er auf der Polizei nicht ernst genommen und somit wird die Soko Schaf ins Leben gerufen. Wie schon in den vorherigen Bänden besteht die Soko aus Karl, seinem Freund Onno und den zwei befreundeten Frauen Charlotte und Inge. Sie fangen an den jungen Mann mit einem gelben Auto, der Karl schon mehrmals flegelhaft aufgefallen ist ausfindig zu machen. Sie ahnen nicht, dass das tote Schaf der geringste Teil ihrer Ermittlungen darstellen wird.
Dora Heldt hat großartige Charaktere erschaffen. Die 4 Freunde sind ja schon bekannt und sehr sympathisch. Aber auch die anderen Charaktere sind richtig lebendig. Da ist ein Hausmeister, der für einen Ferienhausvermittlung arbeitet und eine Reinigungskraft, die für dieselbe Firma arbeitet. Beide verdienen nebenher noch schwarz etwas dazu, was ihnen hier zum Verhängnis werden kann.
Dora Heldt erzählt die Geschichte spannend und mit viel Humor. Es macht Spaß den Protagonisten durch die Geschichte zu folgen.
Die Insel Sylt wird anschaulich beschrieben. Wie es auch im realen Leben ist, halten sich viele gutbetuchte dort in den Sommermonaten auf.
Der Schreibstil von Dora Heldt ist erfrischend locker und leicht. Die Spannung fehlt aber auch nicht in der Geschichte.
„Zwischen Gut und Böse“ ist der perfekte Krimi für den Urlaub. Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen.
Hier ist sie wieder die Rentner Soko auf Sylt die der Meinung ist die dortige Polizei braucht Unterstützung. Mit nur ein paar Anhaltspunkten, viele Verdachtsmomente und ein extremes Empfinden für Gut und Böse kommen sie Verbrechern und Wohlstandsverwahrlosten auf die Spur. Eigentlich logisch das es solche Figuren auf Sylt gibt. Die Insel der Schönen und Reichen, aber es leben auch ein paar Einheimische dort. Menschen wie Karl und Gerda, Onno und Maren, Ilse und Charlotte. Sie sind weder reich noch schön, sie haben gesunden Menschenverstand und das Herz auf dem rechten Fleck. Außerdem sind sie gut vernetzt innerhalb der arbeitenden Bevölkerung, wenn sie fragen bekommen sie Antworten. Voller Humor erzählt die Autorin und auch voller Liebe zu dieser Insel. Durch die Einheimischen erscheint die Insel, die oft in den Schlagzeilen ist, trotzdem vollkommen normal mit Schafen und Fischbrötchen. Es ist leider der dritte und letzte Band um diese umtriebigen Senioren. Ich werde sie vermissen aber egal welches Buch man von Dora Heldt in die Hand nimmt, man wird gut unterhalten.