Einer flog über das Möwennest: Ein Küsten-Krimi | Der 14. Fall der Bestseller-Reihe aus dem hohen Norden. Jetzt wird's haarig für den Dorfcop. (Thies Detlefsen & Nicole Stappenbek)
Der entspannte Sommerabend an Fredenbülls Badestelle nimmt für Althippie Bounty und seine Freunde von Stehtisch 2 ein unerwartetes Ende, als sie in einem Möwennest neben flauschigen Küken eine Urne entdecken, gefüllt mit Asche – und einem glitzernden Diamanten. Dorfcop Thies Detlefsen wittert sofort ein neues Verbrechen und leitet die Ermittlungen ein. Aber auch Tochter Telje benötigt gerade dringend Papas Sie absolviert ihr Medizinpraktikum in einer Klinik im nahe gelegenen Sankt Peter-Düne, wo der renommierte Professor Victor Nagy an einem Serum für ewige Jugend forscht. Doch irgendwas stimmt da nicht. Auf der mysteriösen Station 7 verschwinden Patientinnen, ein Pfleger überlebt die Nachtschicht nicht und die tyrannische Oberschwester hat eindeutig Dreck am Stecken …
„Einer flog über das Möwennest“ ist nur bereits der 14. Fall aus der Feder des Spiegel Bestseller-Autors Kirschan Koch, indem mein Lieblingsdorfcop Thies Detlefsen und seine Kollegin Nicole Stappenbeck an der wunderschöne Nordseeküste ermitteln. Der Inhalt: Der entspannte Sommerabend an Fredenbülls Badestelle nimmt für Althippie Bounty und seine Freunde von Stehtisch 2 ein unerwartetes Ende, als sie in einem Möwennest neben flauschigen Küken eine Urne entdecken, gefüllt mit Asche – und einem glitzernden Diamanten. Dorfpolizist Thies Detlefsen wittert sofort ein neues Verbrechen und leitet die Ermittlungen ein. Aber auch Tochter Telje benötigt gerade dringend Papas Polizistenrat: Sie absolviert ihr Medizinpraktikum in einer Klinik im nahe gelegenen Sankt Peter-Düne, wo der renommierte Professor Victor Nagy an einem Serum für ewige Jugend forscht. Doch irgendwas stimmt da nicht. Auf der mysteriösen Station 7 verschwinden Patientinnen, ein Pfleger überlebt die Nachtschicht nicht, die Probandinnen zeigen und die tyrannische Oberschwester hat eindeutig Dreck am Stecken. Wow, war das wieder ein Erlebnis. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre bekomme ich – wenn ich mir manche Szenen vor Augen führe – Gänsehautfeeling. In Fredenbüll ist ja mächtig was los. Und alles beginnt mit einer Urne, die am Strand liegt. Die gibt den Fredenbülllern und vor allen Dingen Thies und Nicole so manches Rätsel auf. Als ich in der Hidden Kist war, habe ich mich sofort wieder wie zuhause gefühlt. Es ist immer wieder schön, alte Bekannte zu treffen und gemeinsam mit ihnen auf Verbrecherjagd zu gehen. Und dieses Mal ist ja Thies Tochter mitten im Geschehen dabei, denn ihr Klinikchef verhält sich äußerst verdächtig und so gibt es so manchen Undercovereinsatz. Übrigens ist der neue Rechtsmediziner Hung auch äußerst sympathisch und fühlt sich auch in der Hidden Kist richtig wohl. Gerne hätte ich mal zwischen den Ermittlungen auch die neuen Leckereien (übrigens Rezepte gibt’s am Anhang des Buches probiert). Der Spannungsbogen ist wieder einmal fantastisch und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ab und an war ich auf der falschen Spur und es hat wieder richtig Spaß gemacht. Ein fantastischer neuer Küstenkrimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert hat. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse sehr gerne 5 Sterne. Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker. Einfach spitzenmäßig.
Ich liebe ja die Anspielungen an berühmte Filme oder Bücher, die Krischan Kochs Küsten-Krimi-Reihe das gewisse Extra verleihen. So unterhält auch der 14. Band „Einer flog über das Möwennest“ hervorragend mit den liebenswerten Charakteren rund um Dorfpolizist Thies Detlefsen und einem mysteriösen Urnenfund sowie Ungereimtheiten in einer Klinik.
Althippie Bounty und seine Freunde finden bei einem Badeausflug eine Urne in einem Möwennest. Wessen Asche ist darin und was hat es mit dem Diamanten in der Urne auf sich? Detlefsens Tochter Telje absolviert derweil ihr Medizinpraktikum in einer Klinik in Sankt Peter-Düne, in der so einiges nicht mit rechten Dingen zugeht.
Ich liebe einfach alles an diesem Buch, angefangen mit dem Cover, das einen erstaunten Thies vor dem Möwennest mit Küken und Urne zeigt. Für mich liegt die Stärke der Reihe vor allem in den wiederkehrenden Charakteren, die mir im Laufe der Zeit zu guten Freunden geworden sind. Ich freue mich jedes Mal in den Imbiss „De Hidde Kist“ zurückzukehren. Dort kommen dank dem neuen Rechtsmediziner Hung Nguyen ein paar vietnamesische Gerichte auf die Speisekarte, die am Ende des Buch aufgeführt sind und richtig Appetit machen.
Ich konnte den Krimi kaum aus der Hand legen und fieberte mit, was wohl als Nächstes passiert. Sehr viel schmunzeln musste ich dieses Mal dank dem „Baustellen-TV“, das Hertha Ahlbeck und ihr Kurschatten Kurt verfolgen. Ich lege jedem dieses Buch ans Herz, der gerne zu Cozy Crime greift und Wert auf liebenswert-skurrile Charaktere legt. Diesem nordfriesischen Charme kann man sich einfach nicht entziehen. Von mir bekommt „Einer flog über das Möwennest“ wohlverdiente 5 von 5 Übungen nach Pieper-Kracht.
... soll man aufhören, heißt es immer, oder? Krischan Koch hat den rechtzeitigen Absprung leider nicht geschafft und präsentiert mit "Einer flog über das Möwennest" einen lustlos heruntergeschriebenen Cozy-Crime-Roman, der eigentlich nur noch müdes Lächeln hervorruft. Okay, vielleicht liegt es auch daran, dass ich alle bisher erschienenen Fredenbüll-Krimis gelesen habe und eigentlich alle Figuren aus dem schrulligen Nordseeküstenort kenne, als wären sie meine Familie. Für Krischan-Koch-Neulinge mag der Roman vielleicht witzig sein, aber wenn du die Pointen zum Imbisshund oder dem "Schimmelreiter" schon in dreizehn Büchern gelesen hast, dann wünschst du dir etwas Neues. Oder wie Piet Paulsen sagen würde: "Mal wat anderes." Klar, an den Figuren lässt sich nicht viel drehen, aber auch der Plot reißt niemanden vom Hocker. Manche Szenen, zum Beispiel in der Klinik, wirken arg konstruiert, und einige Nebenfiguren, wie Oma Ahlbeck, scheinen nur aufzutauchen, damit die treue Leserschaft einen Wiedererkennungswert hat. Ich kann mir nicht helfen, aber der Spaß, den Krischan Koch beim Schreiben seiner früheren Romane hatte (und ich weiß, dass er ihn hatte!), ist hier nur noch rudimentär vorhanden. Kann es sein, dass der Verlag auf immer mehr Romane drängt und der Autor eigentlich nicht mehr so recht will? Krischan Koch ist ein professioneller und routinierter Autor; eine neue Krimireihe zu beginnen, wäre sicherlich kein Problem für ihn. Und seine Leserschaft würde es zu honorieren wissen.
Inhalt siehe Klappentext. Ich habe bisher erst ein Buch von Krischan Koch gelesen und denke, deswegen kam ich mit der Vielzahl an Personen, die in dieser Reihe mitwirken, ständig durcheinander. Dass Thies und Nicole die Dorfcops sind, war mir noch bekommt, dass Telje die Tochter von Thies ist, jedoch nicht und auch sonst musste man sich ziemlich viele Namen merken. Der Autor liest seinen Küstenkrimi „Einer flog über das Möwennest“ in 6:33 Stunden vor, mit ordentlich Humor und Dialekt, passend zum witzigen Titelbild, das macht das Zuhören Spaß. Es dauerte etwas, bis ich auf Station 7 der Klinik und in der Geschichte angekommen war, anfangs stand es für mich bei knappen 3 Sternen, wer nun welches Mittel als Versuchskaninchen bzw. Testperson bekommt, im weiteren Verlauf haben sich die Patienten, Klinikpersonal, Polizisten und Dorfbewohner auf 3,5 Sterne hochgearbeitet und aus dem Klinikaufenthalt einen nicht ganz so ernst zu nehmenden Krimi gemacht. Gelungene Abwechslung für die Ohren, zum Mitraten und Mitlachen, ich wurde gut unterhalten.