Tief in den Wäldern wartet die Erlösung – und das Grauen
Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit Johannes Toblach. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet.
Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat …
Nachdem „Aschesommer“ 2025 eins meiner Jahreshighlights war, habe ich Benjamin Cors neuen Thriller mit Freude erwartet. Ein weiteres Mal konnte mich der Autor mit einer wirklich fesselnden und undurchschaubaren Geschichte sehr gut unterhalten. Nach den Ereignissen aus Band 2 ist Mila beurlaubt und nutzt die Zeit, um in einem abgelegenen Dorf auf eigene Faust nach Toblach zu suchen, einem Kriminellen, mit dem sie noch eine offene Rechnung hat. Benjamin Cors schafft eine tolle, fast spooky Atmosphäre. Die Bewohner des Bergdorfs leben sehr zurückgezogen und wirken teilweise sonderbar. Getoppt wird die ohnehin düstere Stimmung als eine äußerst spektakulär inszenierte Mordserie beginnt. Das Team der Gruppe 4 rückt an um die Ermittler vor Ort zu unterstützen, jedoch ist die Hilfsbereitschaft überschattet von der Sorge um Mila, die plötzlich verschwindet. „Nebelbeute“ war für mich extrem undurchschaubar. Ich hatte wirklich keine Idee, wieso diese Morde geschehen und wer dahinter steckt. Als das Motiv enthüllt wurde, fand ich es so außergewöhnlich und interessant, dass ich die folgende Entwicklung komplett gefesselt verfolgte. Als Krönung warf der Autor einen weiteren unerwarteten Plottwist hinterher und rundete den Thriller mit einem gelungenen Showdown ab. „Nebelbeute“ bleibt meinem Empfinden nach minimal hinter „Aschesommer“ zurück, überzeugt aber trotzdem auf ganzer Linie durch einen flüssigen Schreibstil, eine düstere Atmosphäre, eine spektakuläre Mordserie und einem sehr sympathischen Ermittlerteam. Thrillerfans sollten diese Reihe nicht verpassen!
„Nebelbeute“, der dritte Band der Thriller-Reihe um die Gruppe 4 aus der Feder von Benjamin Cors, erschienen 2026 bei dtv, ist der bisher beste Band der Reihe, ein Pageturner Deluxe, im positivsten Sinne ein Thriller wie aus dem Lehrbuch, enorm stark und packend.
Der Roman spielt diesmal in einem abgelegenen Bergdorf, wo die Ermittlerin Mila Weiss sich erneut auf die Spuren ihres Erzfeindes Johannes Toblach begibt – und diesmal ist die Jägerin gekommen, um ihre Beute zur Strecke zu bringen. Doch schnell geschieht in der Einöde ein erster Mord und der Fall nimmt Dimensionen an, die nicht vorstellbar waren, weshalb sich in Windeseile die schon bekannte gesamte Gruppe 4, Sondereinheit für Serienstraftaten, angeführt von Jakob Krogh, der sich schon in den letzten Bänden immer mehr an Mila angenähert hat, ebenfalls im Bergdorf einfindet, wo Mila inzwischen in Schwierigkeiten geraten ist. Doch kommen sie noch rechtzeitig? Und kann Mila Toblach endlich das Handwerk legen?
Formal schreibt Cors diesmal anders als sonst zunächst aus der Perspektive von Mila, dann aus der von Jakob, ein spannender Twist für den Triller. Und apropos Spannung: Cors produziert hier sein Meisterstück. Atemlos folgt man lesend der Handlung, Cors serviert viele mögliche Täter und immer wieder bringt noch ein Plottwist neue Dynamik in die Handlung. Das Setting in den Bergen inmitten von Schnee und Eis, die eigenbrötlerischen Dorfbewohner: innen, die immer engere Beziehung zwischen den Ermittlern, die Rasanz und der Zeitdruck, der unter allem liegt: Einfach richtig gut gebaut. Und das Ende bis kurz vor dem Schluss nicht vorhersehbar. Dabei schadet es zwar nicht, die vorherigen Bände gelesen zu haben, Cors webt wichtige Informationen aber so geschickt in die Handlung ein, dass das Buch sehr gut auch als Standalone gelesen werden kann – und Menschen, die die vorherigen Bände kennen dennoch nicht gelangweilt werden.
Mit diesem Thriller hat Cors sich selbst übertroffen. Und da zum Glück Jakobs Trauma noch nicht auserzählt ist: Dürfen wir hoffentlich auf weitere Bände mit der Gruppe 4 hoffen. Ein Knaller. Nicht verpassen.
Ein großes Dankeschön an vorablesen.de und dtv für das Rezensionsexemplar!
Mila macht sich allein, in unbekannten Terrain, auf die Suche nach einen ihr entkommenen Straftäter. Bald stellt sich heraus, dass es schwierig ist zu unterscheiden, wer ist Jäger und wer Gejagter. Das Dorf in den Berg ist seltsam, die Menschen misstrauisch und es gibt viele spezielle Bewohner. Nicht einfach für Mila, von den Leuten Informationen zu erhalten.
Für mich war es das erste Buch um die Ermittlergruppe 4. Anfangs nicht ganz einfach, da der Hintergrund bzw. der Auslöser für die Suche fehlt, warum diese Verbissenheit von Mila. Allerdings hat mich das Buch schnell in seinen Bann gezogen.
Der Schreibstil ist einprägend. Man sieht die Gegend, man fühlt das Misstrauen und kann sich die Menschen gut vorstellen. Die Spannung baut sich kontinuierlich von Kapitel zu Kapitel auf und trotz vieler Informationen, fehlt doch immer ein entscheidendes Puzzleteil.
Fazit: Absolute Meisterleistung mit Höchstspannung!
Ich habe das Buch auf Lovelybooks als Rezenionsexemplar erhalten!
Die Reihe a Büecher ish soooooo guet. Mega grusig und au bits unheimlich, aber würkli supi. Vor allem d Hörbüecher! Ich lieb au eifach de Oliver Siebeck als Sprecher <3
Ich bin ein absoluter Fan der Reihe & nachdem Band 2 letztes Jahr ein Highlight war, habe ich mich so auf den 3. Fall der Ermittlergruppe gefreut ✨Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch war von der ersten bis zur letzten Seite so spannend, ich habe es in wenigen Tagen durchgesuchtet. Ich liebe es auch, wie wir mit jedem Band mehr über die Ermittelter aus Gruppe 4 erfahren, gerade deswegen weil jeder von ihnen sein Päckchen zu tragen hat. Der Fall war auch wieder absolut genial. Ich habe die Auflösung zwar vorher erahnt, aber das hat der Spannung keinen Abbruch getan. Ich kann die Reihe nur allen Thriller Fans empfehlen oder allen, die Lust auf Nervenkitzel pur haben! Ich brauche bitte mehr von der Reihe 🥹🩷
Ein an sich gut geschriebener Thriller mit einem soliden Spannungsbogen und einigen unerwarteten Wendungen. Trotzdem haben mich die Charaktere sowie die Story nicht richtig gecatched, es hat mir das „gewisse Etwas“ gefehlt, um es zu einer außergewöhnlichen Geschichte zu machen.
„Und alle Spuren, die sie in den vergangenen Tagen gesammelt hatten, hatten sie auf eine falsche Fährte geführt. Denn anstatt eines Täters hatten sie hier ein Opfer vor sich.“
Mila Weiss hat sich aus der Ermittlungsarbeit ihres Teams zurückgezogen, um im Alleingang ihren ärgsten Widersacher zu stellen. Dieser hat sich in die raue Bergwelt und die tiefen verschneiten Wälder zurückgezogen, um sein Schattendasein im Verborgenen für weitere Manöver zu nutzen. Doch Mila ist ihm dicht auf den Fersen, installiert Überwachungskameras um sein Terrain einzugrenzen und hat Glück – Toblach ist vor Ort und sie wird ihn im Alleingang stellen.
Wenig später kommt das Team der Gruppe 4 an und macht sich auf die Suche nach ihrer verschollenen Kollegin Mila, denn während der Serientäter Toblach tot am Fuße eines Berges gefunden wurde, fehlt von der jungen Polizistin jede Spur. Voller Entsetzen muss die ortsansässige Polizei feststellen, dass nun in das ruhige Bergdorf der Tod auf leisen, grausamen Sohlen einzieht. Denn obwohl der gesuchte Verbrecher nicht mehr lebt, häufen sich die Serienmorde auf eine beängstigende Art und Weise und werden in ihrer Dringlichkeit immer intensiver. Jakob Krogh ist sich sicher, wenn er den Mörder rechtzeitig findet, wird er auch Mila finden, doch die Zeit drängt, denn keiner kennt die Motive des Täters.
Meinung
Dies ist bereits der dritte Band der Thrillerserie rund um das Spezialermittlerteam der Gruppe 4, die sich auf die Aufklärung von Verbrechen diverser Serientäter spezialisiert hat. Und bereits vom ersten Band an, hat mich der Stil des Autors überzeugt, dicht gefolgt von den grausamen Verbrechen, den eigenwilligen Protagonisten und einer gleichbleibend hohen Spannungskurve in jedem neuen Fall. Dabei sind die Fälle für sich genommen lesbar, ohne dass man die Reihenfolge zwingend einhalten muss, natürlich macht die Chronologie Sinn, vor allem, um die Hintergründe der handelnden Personen besser kennenzulernen.
Dieser Spannungsroman teilt sich in zwei Teile, die dem Leser eine besondere Perspektivenvielfalt bieten. Im ersten Teil folgen wir den Spuren der selbsternannten Jägerin Mila, auf ihrer ganz persönlichen Mission, bei der sie keine Hilfe wünscht und jedes Risiko in Kauf nimmt. Und im zweiten Teil begleiten wir Jakob und das Team in ihrem Wettlauf gegen die Zeit und die Verbrechen. Das Vorgehen sorgt für umfassende Spannung und bringt in Kombination mit den kurzen Kapiteln eine absolute Lesebegeisterung mit sich.
Fazit
Hier vergebe ich begeisterte 5 Lesesterne und eine absolute Empfehlung für alle, die temporeiche, düstere Thriller mit einer gut aufbereiteten Hintergrundgeschichte lieben und spannende Lesestunden suchen. Ein unterhaltsamer Plot, wechselnde Szenen und eine überschaubare Personenzahl machen hier Lust auf das Miträtseln, nur um immer wieder festzustellen, dass man doch auf der falschen Fährte war, denn die stillen, kleinen Hinweise, die zwischen den Zeilen versteckt sind, führen bevorzugt zum falschen Profil. Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, denn hier passt einfach alles toll zusammen, egal ob es sich um die einprägsamen Cover und präzisen Titel handelt, die Handlungsabfolge oder die Auflösung und immer wieder meint man, dass Personal besser kennenzulernen, nur leider ist das Buch dann meist schon vorbei.
NEBELBEUTE der 3. Band der „Gruppe 4 ermittelt“-Serie von Benjamin Cors.
Worum geht’s? Ermittlerin Mila Weiss ist undercover in die Berge gefahren, um den Schwerverbrecher Johannes Toblach aufzuspüren. Kaum angekommen, findet die örtliche Polizei einen übel geschundenen Leichnam. Ehe Mila weiß, wie ihr geschieht, erfahren die hinzugerufenen Beamten von ihrem Aufenthalt. Sie versucht ihr Cover zu schützen und näheren Nachfragen zu entgehen. Nach wenigen Stunden ist Mila verschwunden. Keiner in dem abgelegenen Bergdorf will etwas rund um ihr Verschwinden bemerkt haben. Zwischenzeitlich wird die Gruppe 4 zur Amtshilfe im örtlichen Mordfall angefordert. Jakob Krogh, der Chef der Einheit, kommt aber nicht ausschließlich, um den Mörder zu suchen. Das Team will, wenn nicht sogar vorrangig, unbedingt herausfinden, wo Mila ist.
Mein Leseerlebnis Diese Folge ist für mich wohl mit die spannendste und atemberaubendste aus den drei Serienfolgen. Milas Schicksal wird glasklar nachvollziehbar erzählt. Es ist unumgänglich, dass ich ihre Emotionen teile. Ohne Zeit zu verschwenden, werde ich geradezu ins verschneite Bergdorf katapultiert und versuche an der Seite des Teams, den Verbrechen, deren Tätern und Motivationen auf den Grund zu gehen. Atemlos blättere ich nach jeder gelesenen Seite weiter, unfähig, das Buch beiseitezulegen. Es sind nicht nur die grausamen Verbrechen, die meine Aufmerksamkeit erregen, auch die zwischenmenschlichen Ereignisse und individuellen Emotionsachterbahnen haben mich geradezu gefangen genommen.
Ohne etwas zu verraten: Das Finale ist erwartbar spannend, aber unvorhersehbar. Da lässt sich der Autor buchstäblich Zeit bis zur letzten Seite.
Mir bleibt, dem Buch ausgezeichnete 5 Lesesterne zu verleihen! Eine Empfehlung an alle, die gerne spannende, komplexe Thriller lesen.
Genauere Analyse Das Coverbild wurde der Serie entsprechend designt. Plakativ mit der Signalfarbe Rot. Nach dem ersten Blick musste ich mich mit dem Klappentext und der Leseprobe beschäftigen. Es führte kein Weg vorbei. Ich musste wissen, wovon dieser neue Band handelt. Die Erzählung entwickelt schon ab der ersten Seite Tempo. Mila auf ihrer Fahrt in die Berge zu begleiten, ist eben genau das. Ich sitze bis zur letzten Seite neben den Protagonisten und erlebe den Verlauf der Ereignisse. Unzählige Male fühle ich das, was die Charaktere fühlen. Bildhafte Schilderungen werfen mein Kopfkino an, und dieses wird erst mit der letzten Seite wieder geschlossen. Mir gefällt die Stimmigkeit in dieser Story, das macht sie nicht nur glaubhafter, sondern erhöht auch das Lesemomentum ungemein. Da es sich um eine in sich geschlossene Story innerhalb einer Serie handelt, war es wichtig, die Newcomer ins Boot zu holen, ohne die Serienfans zu langweilen. Für meinen Geschmack ist das dem Autor durchweg gelungen. Wobei ich denke, dass die Newcomer sicherlich die beiden Vorgängerbücher mit großer Sicherheit nun auch lesen wollen.
Von mir genutzter Sternekatalog: Cover: 5 Erzählstil & Logik: 5 Protagonisten: 5 Spannung/Thrill/Nervenkitzel: 5 Lesbar ohne Vorkenntnisse: 5
Perfekt inszenierte, nervenaufreibende Jagd nach dem Entführer
NEBELBEUTE ist der dritte Band um die Sondereinheit „Gruppe 4“, spezialisiert auf Serienmörder. Schon die beiden Vorgängerbände KRÄHENTAGE und ASCHESOMMER habe ich verschlungen und auch dieser neue Fall um die Suche nach den beiden Mädchen Mathilda und Romy und deren Entführer hat mich wiederum gefesselt und mich bis zum Ende nicht losgelassen.
Mila Weis erfährt, dass Johannes Toblach, der Entführer von Mathilda und Romy, sich in den Bergen aufhält. Sie allein will ihn endlich finden, dafür hat sie sich ein paar Tage Zeit genommen, sich eine Hütte angemietet und ihr für die Jagd nach Toblach notwendiges Equipment mitgenommen.
Schon bald nach ihrer Ankunft wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden und als ob dies nicht genug wäre, wird diese für alle gut sichtbar regelrecht zur Schau gestellt. Die hierfür zuständigen örtlichen Polizeibeamten wissen zunächst nichts davon, dass es sich bei Mila um eine Kollegin handelt, auch ist ihnen der Grund für Milas Reise hierher nicht bekannt. Bald jedoch wissen sie um Milas Zugehörigkeit zur Gruppe 4, eine weitere Leiche wird gefunden, ähnlich inszeniert wie jene zuvor. Was ist hier los?
Die Dorfbewohner werden näher durchleuchtet, keinem ist so recht zu trauen. Da ist ein neuer Pfarrer und einer, der stumm beobachtet, ein verwitwter Krämer und Maria, in deren Gaststätte sich alle treffen. Ein Sägewerk ist weit und breit der größte Arbeitgeber und auch treiben sich Umweltschützer hier herum. Nichts und niemand ist zu durchschauen.
Schon die klimatischen Bedingungen lassen schaudern, es ist bitterkalt, es schneit immer mehr, so manch Haus ist mit einem Fahrzeug nicht mehr zu erreichen. Milas Ansinnen nach der Jagd auf Toblach scheint Erfolg zu haben. Aber ist dem wirklich so? Andere Stimmen sind zu vernehmen, die Jagd hat gerade erst begonnen – aber wer ist die Beute? Wer ist Jäger, wer Gejagter? Mila indes befindet sich in großer Gefahr und als sie für ihre Kollegen der Gruppe 4 nicht mehr erreichbar ist, machen diese sich in das verschneite Bergdorf auf, um nach ihr zu suchen.
Benjamin Cors bietet seine NEBELBEUTE in drei Teilen dar. Zunächst ist es „Mila“ und ihre Ankunft, die Dörfler und die örtlichen Beamten, die vor der Aufklärung der Morde stehen. Als dann zu Mila Funkstille herrscht, reist „Jakob“ Krogh mit seinem gesamten Team an um dann im dritten, mit „Morgen“ überschriebenen letzten Teil dem dramatischen Ende zuzusteuern.
Ja, dramatisch und nervenaufreibend ist auch dieser dritte Band um die Gruppe 4, bei dem es um so viel mehr als „nur“ um die Suche nach Toblach geht. Die örtlichen Verhältnisse, die Aufklärung der schaurigen Morde, all die finsteren Gestalten sorgen für atemlose Spannung und wenn man meint, endlich am Ziel zu sein, so wendet sich das Blatt hin zu noch mehr Ausweglosigkeit hin zum überraschenden Finale. Auch von diesem dritten Band bin ich restlos überzeugt, ich habe ihn wiederum im Rekordtempo verschlungen.
Worum geht’s? Mila Weiß ist auf der Jagd. Endlich hat sie eine Spur. Eine Spur zu Toblach, den sie seit Jahren sucht. Er haust wie ein Geist in einem kleinen Bergdorf. Doch ist Mila wirklich die Jägerin? Oder ist sie die Gejagte?
Meine Meinung: Endlich ist er da, der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh. Und auch mit seinem Thriller „Nebelbeute“ hat mich Benjamin Cors wieder komplett eingesogen. Und zwar so richtig. Waren die ersten beiden Fälle schon gnadenlos spannend? Absolut. Aber hier legt Cors nochmal nach. Schneller, düsterer, intensiver. Fast so, als hätte er beschlossen, uns diesmal wirklich keine Luft mehr zu lassen.
Mila ist näher dran als je zuvor. An Toblach. An ihrer Vergangenheit. An allem, was sie seit Jahren verfolgt. Aber was passiert, wenn man sein Ziel erreicht? Wer hier auch besonders stark ist: Lucy. Aber auch das restliche Team der Gruppe 4 funktioniert wie ein perfekt abgestimmtes System. Die Dynamik zwischen den Teammitgliedern und den Ermittlern vor Ort ist toll ausgearbeitet und bringt richtig Stimmung in das Buch.
Der Fall selbst? Ein einziges Chaos – im besten Sinne. Leichen, Spuren, Verdächtige. Zu viele? Vielleicht. Aber genau dieses Gefühl von Überforderung ist gewollt. Man hetzt durch die Seiten, während das Buch einfach weiterzieht, ohne Rücksicht. Es gibt keine Pause. Keine sicheren Momente. Und obwohl Milas Jagd auf Toblach lange aus Beobachten, Warten und Ausharren besteht, ist da keine Sekunde Leerlauf. Die Spannung sitzt unter der Haut, kriecht langsam nach oben. Und sobald die Gruppe 4 ins Spiel kommt, ist es endgültig vorbei mit der Ruhe. Ab da gibt es nur noch Tempo. Wendung auf Wendung. Gedanken, die sich überschlagen. Spuren, die ins Nichts führen. Und jedes Mal, wenn man denkt: Jetzt hab ich’s – kommt der nächste Schlag.
Ich wusste tatsächlich ziemlich früh, wer der Täter ist. Und lag sogar richtig. Aber sicher? War ich mir bis fast zum Schluss nicht. Und dann ist da noch Rochus. Dieser schweigende Zeichner. Eine Figur, die immer da ist. Unbemerkt. Unbeachtet. Bei ihm denkt man sich nur: Hätte, hätte, Fahrradkette…
Dieses Buch ist kein Thriller, den man gemütlich liest. Es ist einer, der dich packt, schüttelt und nicht mehr loslässt. Und ja, ich will sofort wissen, wie es weitergeht. Mehr Albträume. Mehr Abgründe. Mehr von allem.
Fazit: „Nebelbeute“ von Benjamin Cors ist ein gnadenlos intensiver Thriller, der dich von der ersten bis zur letzten Seite durchhetzt. Düster, komplex und voller Wendungen, die dir den Boden unter den Füßen wegziehen. Die Figuren sind greifbar, die Spannung fast schon unangenehm dicht und der Fall ein einziges, perfekt inszeniertes Chaos. Wer glaubt, hier früh alles durchschaut zu haben, wird eines Besseren belehrt – garantiert. Für mich der bisher stärkste Band der Reihe und ein absolutes Muss für alle, die Thriller nicht nur lesen, sondern fühlen wollen.
Wir begleiten Mila Weiss in ein Bergdorf, in dem sie Johannes Toblach vermutet, und alles versucht, um ihn endlich dingfest zu machen. Zudem geschehen einige grausame Morde in dem Bergdorf und Mila gerät durch ihre Suche ins Visier von gleich zwei Personen. Es ist also von Anfang an für Spannung gesorgt. Spätestens als der Rest des Teams der Gruppe 4 ebenfalls im Bergdorf auftaucht, um nach dem Serienmörder zu suchen, geht es Schlag auf Schlag. Ich habe erst Mila und anschließend den Rest des Teams der Gruppe 4 gern während ihrer Ermittlungen begleitet und habe selbst versucht, der Person hinter den grausamen Taten auf die Spur zu kommen. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie das Team der Gruppe 4 ist, konnte man selbst seine Vermutungen, wer hinter den Taten stecken könnte, und nach dem Motiv anstellen. Dies habe ich auch sehr gern getan und versucht, die ganzen Hinweise, die man nach und nach bekommt, zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Dabei wurde ich auf einige falsche Fährten gelockt, hatte aber letztendlich zwei Personen im Verdacht, von denen es dann auch eine war. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen, dass ich immer so viel wie das Team wusste. Zumal ich mich dadurch als Teil des Teams fühlte.
Dem Autor ist es nicht nur gelungen, die Figuren und Schauplätze so anschaulich zu beschreiben, dass man sie sich gut vorstellen konnte. Vielmehr hat er es geschafft, eine bedrückende, angespannte und spannungsgeladene Atmosphäre, ebenso wie eine gewisse Dringlichkeit, die in der Luft lag, die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Mit den Mitgliedern der Gruppe 4 ist dem Autor ein wirklich interessanter Haufen gelungen, die alle ihre individuellen Charaktereigenschaften und ihre kleinen und großen Marotten haben. Jeder hat dabei sein Spezialgebiet, wodurch sie sich gut ergänzen. Ich finde, man merkt, dass alle inzwischen zu einem richtig guten Team zusammengewachsen sind und jeder den jeweils anderen gut kennt und einschätzen kann.
Fazit: Ein spannender Thriller, in dem wir Mila Weiss und später den Rest des Teams der Gruppe 4 in ein Bergdorf begleiten, als Mila nach Johannes Toblach sucht und gleichzeitig ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Ich habe das Team der Gruppe 4 gerne während seiner Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren. Da man immer so viel wie das Team weiß, kann man seine eigenen Vermutungen anstellen, was mir sehr gut gefallen hat. So legt der Autor auch einige falsche Fährten, was die Spannung ebenso wie die bedrückende, angespannte und spannungsgeladene Atmosphäre noch mal anheizt. Ich war jedenfalls gespannt, ob meine Vermutung bezüglich des Täters am Ende richtig ist, wobei ich ehrlich gesagt gleich zwei Personen im Verdacht hatte.
"Die Unruhe in seinem Kopf war zu groß, seit Tagen schon, und er wusste nicht, warum."
Mila Weiss begibt sich allein in ein abgelegenes Bergdorf, um einen gesuchten Kindesentführer aufzuspüren. Ein inszenierter Mord kurz nach ihrer Ankunft macht deutlich, dass der Täter sie bereits erwartet hat und sie nun gezielt herausfordert. Schließlich verschwindet Mila spurlos und gerät selbst in Gefahr. Die Gruppe 4 unter der Leitung von Jakob Krogh übernimmt die Suche und trifft auf eine von Angst und Schweigen geprägte Dorfgemeinschaft.
Mit "Nebelbeute" setzt Benjamin Cors seine Thriller-Reihe um die Gruppe 4 überzeugend mit dem nun dritten Band fort. Für mich war es ein starkes Wiedersehen mit Mila Weiss und Jakob Krogh – allerdings sollte man unbedingt die vorherigen Bände kennen, um die Hintergründe vollständig zu verstehen.
Die Handlung ist in drei Abschnitte gegliedert, die geschickt zwischen Milas Alleingang, der Suche nach ihr und der finalen Auflösung übergehen.
Besonders hervorzuheben ist das Setting: Das abgeschottete Bergdorf mit seiner misstrauischen Gemeinschaft, dichtem Nebel und winterlicher Kälte erzeugt eine beklemmende, fast greifbare Atmosphäre.
Die Spannung bleibt durchgehend hoch, mit vielen Wendungen und falschen Fährten, die einen immer wieder in die Irre führen – selbst wenn man glaubt, den Täter bereits durchschaut zu haben. Der Schreibstil ist direkt, intensiv und teilweise ziemlich hart, was den Thriller stellenweise auch brutal macht. Gerade die Mischung aus psychologischem Druck, düsterer Stimmung und einem konsequenten Spannungsaufbau hat das Buch für mich zu einem echten Pageturner gemacht. Die Auflösung ist stimmig und überraschend, auch wenn sich gegen Ende leichte Vorahnungen einstellen.
"Nebelbeute" ist ein fesselnder Thriller, der mich mit viel psychologischer Tiefe, komplexen Charakteren und einer spannungsgeladenen Handlung in den Bann gezogen hat. Benjamin Cors ist es erneut gelungen, eine zunehmend düstere Atmosphäre zu erschaffen, in der die Ermittler nicht nur gegen einen skrupellosen Mörder, sondern auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen kämpfen.
Insgesamt ein unheimlich packender und dichter Thriller, der sich seine 5 von 5 Sternen redlich verdient.
NEBELBEUTE ist bereits der dritte Fall für die Gruppe 4, einer Sondereinheit zur Ermittlung von Serientätern. Anders als in den beiden Vorgängerbänden ist Mila Weiss, die sonst gemeinsam mit Jakob Krogh die Gruppe leitet, im Alleingang unterwegs. Sie will sich endlich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und begibt sich in ein abgelegenes Dorf hoch oben in den Bergen. Hier hofft sie Johannes Toblach zu finden mit dem sie noch eine alte Rechnung offen hat. Doch schon kurz nach Milas Ankunft im Dorf geschehen bizarre Morde. Die Opfer werden auf makabre Weise zur Schau gestellt. Nach drei Wochen ist der Kontakt zu Mila plötzlich abgebrochen und sie ist nicht mehr auffindbar. Hat ihr Verschwinden etwas mit den Morden zu tun? Jakob Krogh reist mit seiner Gruppe an, um die Polizei vor Ort zu unterstützen und - vor allem auch um Mila zu finden. Schon nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte gepackt. Die Kulisse hoch oben in den Bergen bei Eiseskälte ist absolut gelungen beschrieben. Atmosphärisch sehr dicht, spürt man auch die ablehnende Haltung der eingeschworenen Dorfgemeinschaft. Dazu noch ein Sägewerk, das die Menschen mit viel Lärm belastet und nicht von jedem gerne gesehen wird. Eine ideale Grundlage für ein Verbrechen. Benjamin Cors hat einfach einen spannenden und flüssigen Erzählstil, der mich schon die ganze Reihe begeistert. Auch die Teammitglieder von Gruppe 4 finde ich einfach nur super. Alle sind charakterlich zwar grundverschieden, aber als Team funktionieren sie perfekt. Die gelegentlichen Frotzeleien zwischen den Ermittlern mag ich sehr. Das Buch ist von Beginn an sehr spannend und dieser Spannungsbogen wird bis zum Showdown hochgehalten. Mehrere Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass man immer wieder seine Überlegungen, wer denn der Täter sein könnte, neu überdenken muss. Es bleibt also bis zum Ende äußerst spannend. Insgesamt war NEBELBEUTE ein richtiges Thriller-Highlight. Da ich auch die beiden Vorgängerbände kenne, würde ich diesen dritten Band sogar als den besten der Reihe bezeichnen. Er bietet alles was einen guten Thriller ausmacht und der Erzählstil ist einfach top. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall für die Gruppe 4.
»Nebelbeute« ist ein Kriminalroman von Benjamin Cors, der 2026 bei dtv erschienen ist. Dies ist der dritte Band aus der Reihe »Gruppe 4 ermittelt«.
Zum Autor: Benjamin Cors ist politischer Fernsehjournalist und hat viele Jahre für die ›ARD Tagesschau‹, die ›ARD Tagesthemen‹ und den ›Weltspiegel‹ berichtet. Heute arbeitet er für den ›SWR‹. Er ist Deutsch-Franzose und hat die Sommer seiner Kindheit in der Normandie verbracht.
Zum Inhalt: Mila Weiss fährt in ein abgelegenes Bergdorf, um einen alten Fall zum Abschluss zu bringen. Sie ist auf der Jagd oder ist sie die Beute? Als sie verschwindet ermittelt Gruppe 4 vor Ort.
Meine Meinung: Dieser dritte Band der Reihe um die angeschlagenen Ermittler der Gruppe 4 hat mich begeistert. Natürlich mit reichlich Gewalt, dunkler Atmosphäre, eigenwilligen und sonderbaren Charakteren und Spannung bis zum Abwinken. Der Schreibstil ist intensiv und fesselnd mit einer Prise Humor. Die Handlung ist vielschichtig und steckt voller überraschender Wendungen. Mila Weiss ist vom Fall besessen und scheut kein Risiko, doch der Täter erwartet sie. Sie sieht sich anfangs als Jägerin, aber bald wird sie selbst auch zur Gejagten. Unter Führung von Jakob Krogh eilt das Team zur Hilfe. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und die Spannung steigt immer mehr. Nach ruhigen Passagen kommt der nächste Hammer und als Leser ist man hin und her gerissen. Ich litt mit den Opfern und respektierte den Täter für sein zielgerichtetes Vorgehen. Die Figuren sind durch die Bank mit vielen Grautönen gezeichnet und Vieles ist anders, als es auf den ersten Blick scheint. Die Ermittler sind hartnäckig und jedes Teammitglied ist auf seine Art sympathisch. Neben actiongeladenen Szenen gibt es solide Polizeiarbeit, die zu neuen Spuren und Ansätzen führt. Mich hat dieser Thriller begeistert und der Epilog passt dazu.
Fazit: Dieser Thriller überzeugt mit Atmosphäre, Handlung, Figurenzeichnung und Hochspannung. Ich war schlicht begeistert. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (100 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.
Wieder stark . Gruppe 4 ermittelt wieder! NEBELBEUTE ist der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh. Damit legt Benjamim Cors in der Reihe absolut stark nach. . Darum geht’s: In einem verschneiten Bergdorf jagt Mila Weiss dem Phantom Johannes Toblach hinterher. Dann wird eine Leiche gefunden und kurz darauf verschwindet Mila spurlos… . Mit NEBELBUTE hat Cors mich erneut überzeugt. Plot, Charaktere, Atmosphäre - alles spielt hier nahezu perfekt zusammen. Ich habe Cors Schreibstil wieder genossen. Wie er das Setting beschreibt, die Charaktere zum Leben erweckt und die Handlung entwickelt ist großes Kino. Ich war direkt drin in der Geschichte, habe mit Mila das Bergdorf erkundet, dessen Bewohner kennengelernt und bin mit ihr auf die Jagd gegangen. Cors schafft es, die Leser*innen nicht nur mitzunehmen, sondern in die Story hineinzuziehen. Man ist nah dran am Geschehen, auch emotional. . Wir haben hier eine absolut gelungene Reihenfortsetzung. Temporeiche Szenen wechseln sich mit ruhigen und nach innen gerichteten Momenten ab, was für eine besondere Intensität sorgt. Die Atmosphäre ist düster und das Spannungslevel durchweg hoch. Gerade die Schlussphase hat es nochmal in sich. Da geht es im Stakkato-Stil nahezu Schlag auf Schlag. Und wenn man glaubt, man hat die Lösung gefunden, kommt nochmal eine Wendung um die Ecke, die einem den Atem verschlägt. Das Ganze mündet in einem actiongeladenen Herzschlagfinale. Und Cors tritt sogar noch den Beweis an, dass es gute und absolut berechtigte Epiloge gibt. . Fazit: NEBELBEUTE macht durchweg Freude. Der Thriller liest sich so flüssig, dass ich ihn kaum aus der Hand legen wollte. Ich hatte einerseits das Gefühl, in hohem Tempo durch die spannende Story hindurchrauschen zu wollen. Andererseits wollte ich den Handlungsverlauf und Cors wunderbaren Erzählstil wiederum förmlich in mich aufsaugen und einfach nur genieße. Also: Absolute Leseempfehlung. Ich freue mich jetzt schon auf mehr.
Die Gruppe 4 ermittelt wieder! Nachdem mich die ersten beiden Bände der Reihe rund um Jakob Krogh, Mila Weiss und ihr Team absolut begeistert haben, war meine Vorfreude auf "Nebelbeute" riesig. Und was soll ich sagen? Benjamin Cors hat es wieder geschafft und einen absoluten Pageturner abgeliefert, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat. 💥
Der Schreibstil ist wie gewohnt so flüssig und atmosphärisch, dass ich wieder direkt in die Handlung eingetaucht bin. Dieses Mal begleiten wir Mila dabei, wie sie auf eigene Faust unterwegs ist, um Johannes Toblach – ihrem größten Widersacher, der sie seit ihrer Zeit in Wien bis in ihre Träume verfolgt – endlich das Handwerk zu legen.
Die Stimmung in dem abgelegenen Bergdorf ist von Anfang an sehr beklemmend. Das Sägewerk, das Tag und Nacht auf Hochtouren läuft, der Wald, der Nebel – das Setting ist einfach so atmosphärisch beschrieben. Als dann auch noch ein Serienkiller sein Unwesen zu treiben scheint, der seine Opfer auf grausame Weise zur Schau stellt, ist mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken gelaufen. 😱
Überzeugen konnte mich auch wieder die Gruppe 4, die erneut beweist, was für eine starke Einheit sie ist. Als Mila plötzlich verschwindet, setzen die anderen alles in Bewegung, um sie zu finden. Es hat mir gefallen, wie die verschiedenen Charaktere so gut zusammenarbeiten und dass man die einzelnen Teammitglieder besser kennenlernt.
Immer wenn ich dachte, dass ich den Fall durchschaut habe, kam Cors mit einem Plot Twist um die Ecke, und ich musste wieder von vorne anfangen, die Puzzleteile neu zusammenzusetzen. Die Auflösung habe ich jedoch bis zum Schluss nicht kommen sehen. Einfach grandios!
Insgesamt ist "Nebelbeute" ein unfassbar starker dritter Teil, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Für mich ein absolutes Jahreshighlight! Ich bin schon gespannt, welche menschlichen Abgründe Cors als Nächstes für die Gruppe 4 und uns bereithält! 😱👀
Mit dem dritten Band der Reihe geht es für Mila Weiss zurück in ihre Vergangenheit: Tief in den Bergen ist sie auf der Suche nach Johannes Toblach, einem Phantom, das sie seit Jahren verfolgt. Doch kaum angekommen, wird eine Leiche entdeckt – gefangen in einem Netz aus Seilen hoch oben in den Bäumen. Als Mila plötzlich selbst spurlos verschwindet, beginnt für Jakob Krogh und die Gruppe 4 ein Wettlauf gegen die Zeit, der sie in ein abgeschiedenes Bergdorf und in die Fänge eines gefährlichen Serienmörders führt.
Auch diesmal hat mir der angenehme und flüssige Schreibstil wieder sehr gut gefallen. Die Seiten lesen sich nahezu von selbst und ich war schnell wieder in der Geschichte angekommen. Besonders schön fand ich, Mila und Jakob erneut zu begleiten und ihre Entwicklung innerhalb der Reihe weiterzuverfolgen. Man merkt, dass die Figuren im Laufe der Bände gewachsen sind, was für mich immer ein großer Pluspunkt ist. Auch das düstere Berg-Setting und die bedrückende Atmosphäre konnten mich überzeugen und haben gut zur Handlung gepasst.
Trotzdem wollte der Funke diesmal nicht ganz überspringen. Nach dem für mich herausragenden zweiten Band waren die Erwartungen natürlich hoch, und insgesamt hat mich dieser Teil eher wieder an den soliden ersten Band erinnert. Die Grundidee konnte mich nicht vollständig packen und obwohl ständig etwas passiert, wirkte die Handlung auf mich stellenweise fast etwas überladen. Dadurch gingen für mich Spannung und emotionale Bindung teilweise verloren, obwohl die Geschichte objektiv betrachtet durchaus unterhaltsam war.
Insgesamt ist es für mich ein solider Thriller mit starken Charakteren, atmosphärischem Setting und gewohnt gutem Schreibstil, der mich aber nicht so mitreißen konnte wie sein Vorgänger. Wer die Reihe bisher mochte, wird wahrscheinlich dennoch gerne zu diesem Band greifen – für mich bleibt aber das Gefühl, dass hier noch etwas mehr Potenzial drin gewesen wäre.
Mit „Nebelbeute“ legt Benjamin Cors den dritten Fall für die Gruppe 4 vor und was für einen. Cors weiß einfach, wie atmosphärische dichte Thrillers geschrieben werden. Von der ersten Seite an zieht eine düstere, beklemmende Stimmung den Leser in ihren Bann. In einem abgelegenen, nebelverhangenen Bergdorf entfaltet sich eine Geschichte voller Geheimnisse, grausamer Morde und einer drängenden Suche, die zu einem Wettlauf gegen die Zeit wird.
Im Mittelpunkt steht Mila, deren persönliche Mission sie in das Dorf führt, wo sie Toblach endlich zur Rechenschaft ziehen will. Doch ihr Vorhaben wird bald von schrecklichen Mordfällen überschattet. Jakob und sein Team von der Gruppe 4 eilen ihr zu Hilfe und geraten selbst mitten hinein in ein gefährliches Spiel um Leben und Tod. Die wechselnden Erzählperspektiven, vor allem aus Sicht von Mila und Jakob, sorgen für eine unmittelbare Nähe zu den Figuren und halten die Spannung konstant hoch.
Cors überzeugt durch seine präzise Sprache und sein Gespür für Atmosphäre. Das Tempo ist zu Beginn etwas ruhiger, gewinnt aber schnell an Intensität, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Besonders Leserinnen und Leser, die die ersten beiden Bände kennen, werden die vertraute Dynamik des Ermittlerteams und die charakterlichen Eigenheiten der Mitglieder wiedererkennen und schätzen.
"Nebelbeute" ist ein packender, düsterer Thriller, der alles bietet: komplexe Figuren, psychologische Tiefe und eine Handlung, die bis zum Schluss fesselt. Auf jeden Fall lesenwert für alle Fans der Reihe und diejenigen, die auf der Suche nach einem packenden und düsteren Thriller mit einem tollen Ermittlerteam sind. Für ein besseres Verständnis der Handlung und der Personen ist es jedoch sinnvoll die vorherigen Bände gelesen zu haben.
Da sowohl "Krähentage" als auch "Aschesommer" blutige Thriller waren, wie ich sie liebe, zog natürlich auch "Nebelbeute" von Benjamin Cors, erschienen bei dtv, sofort bei mir ein. Einmal mit dem Lesen begonnen, ließ mich der dritte Fall der Gruppe 4 nicht mehr los.
Sofort zog mich der Autor mit einer düsteren Szene in den Bann der Storyline, rund um Mila, die ihren Nemesis Johannes Toblach in einem abgelegenen Bergdorf jagt. Dort soll er wie ein Geist in den Wäldern leben und auf Beute lauern. Doch ist er wirklich der einzige Jäger in diesem Tal? Bald schon werden grausam ermordete und arrangierte Dorfbewohner gefunden, und Mila selbst wird zur Gejagten.
Benjamin Cors schafft es erneut, mich komplett in diese düstere Storyline eintauchen zu lassen. Seine bildhafte Sprache und die tief ausgearbeiteten Charaktere führten dazu, dass mir ein eiskalter Schauer über den Rücken lief und ich die raue Luft in den abgeschiedenen Wälder auf meiner Haut spürte. Es ist fast so als würde ich selbst die Berghänge erklimmen, um das Monster zu stellen, so bildgewaltig ist der Schreibstil des Autors.
Der Fall ist viel komplexer, als er anfangs scheint, und so hielt der Autor viele Wendungen parat. Der Spannungsbogen ist dabei straff, schnell und abwechslungsreich konstruiert, sodass immer, wenn ich dachte, den Mörder zu kennen, der Autor einen neuen Plot Twist aus dem Hut zauberte.
Für mich war „Nebelbeute“ ein hochspannender Thriller mit tief ausgearbeiteten Charakteren und vielen Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Am Ende schenkte mir Benjamin Cors dann noch einen Wow-Moment, wie ich es persönlich in Thrillern liebe. Ich kann euch diesen düsteren Pageturner mit 5 von 5 Sternen nur weiterempfehlen. Allerdings solltet ihr schon etwas blutigere Spannungsliteratur lieben, denn für zartbesaitete Leser und Leserinnen ist dies wahrscheinlich dann doch zu heftig.
Ich bin im Moment im Thrillerfieber und der dritte Band von Benjamin Cors „Nebelbeute“ , erschienen im @dtv_verlag hat mich darin bestärkt, nicht nur den zweiten Band „Aschesommer“ zu lesen, der hier schon bereit liegt, sondern auch diese Reihe um die Gruppe 4 weiterzuverfolgen. Band 1“Kähentage“war schon super spannend und auch der dritte Teil steht dem ersten Teil an Spannung nichts nach. Ich habe diesen Band in einer Leserunde gelesen und die Begeisterung war bei allen groß, aber worum geht es?
Mila Weiß aus der Ermittlergruppe 4 hat sich in ein kleines Dorf in den Bergen zurückgezogen, aber nicht um auszuspannen, sondern um ihren alten Feind Johannes Toblach aufzuspüren, der immer wieder Mädchen entführt hat, um sie an elternlose Paare zu verkaufen und um herauszufinden wo Mathilda und Romy, zwei entführte Mädchen, versteckt sind. Doch Toblach hat Mila erwartet und es beginnt ein Katz und Maus Spiel, was Mila in große Gefahr bringt und die Gruppe 4 zwingt zu handeln.
Dieses Buch ist genauso wie Band 1 dieser Reihe super spannend. Ich würde jedoch empfehlen die Bänder der Reihe nach zu lesen, denn mir fehlte Wissen aus Band 2, was nur oberflächlich erklärt wurde .
Die Atmosphäre dieses Buches ist besonders und macht auch einen Teil der Spannung aus, aber der ganze Fall ist sehr gut konstruiert und an keiner Stelle vorhersehbar, im Gegenteil, am Ende überschlagen sich die Ereignisse so, dass man nicht damit rechnen konnte.
Mila war mir sehr sympathisch, aber auch Jacob und die anderen Mitglieder der Gruppe 4, auch Lucy hat die Geschichte bereichert.
Ich kann diese Reihe nur wärmstens empfehlen, für Thrillerfans ist sie „ein Muss“. Ich freue mich jetzt auf das Lesen des zweiten Teils, den ich so schnell wie möglich nachholen werde.
"Nebelbeute" ist der dritte Band rund um die Ermittlergruppe 4. Die Fälle an sich sind zwar abgeschlossen, um sich nicht selbst zu spoilern sollte man die Bücher allerdings in der richtigen Reihenfolge lesen. Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut, da ich die beiden vorherigen Bände geliebt habe. Allerdings ist mir der Einstieg doch relativ schwer gefallen. Von allen Ermittlern der Gruppe 4 ist mir Mila Weiss nach wie vor noch am wenigsten sympathisch, aber genau mit ihr beginnt dieses Buch. Sie hat sich eine Auszeit genommen um eigene Ermittlungen zu einem Fall aus der Vergangenheit anzustellen, der sie einfach nicht loslässt. Es ist durchaus spannend, trotzdem ist es mir schwer gefallen dranzubleiben. Das hat sich erst geändert, als die restlichen Kollegen von Gruppe 4 mit ins Spiel gekommen sind, ab da konnte ich das Buch dann wieder kaum zur Seite legen. Wie auch in den vorherigen Bänden war die Stimmung relativ düster. Dazu hat auch das Setting sehr gut gepasst: ein einsam gelegenes Bergdorf mit schweigsamen Bewohnern, das dann auch noch eingeschneit wird und mit dem Auto kaum noch erreichbar ist. Das Ermittlerteam hat sich in diesem Band aufgeteilt, trotzdem klappt die Zusammenarbeit wunderbar, inzwischen sind einfach alle so richtig als Team zusammengewachsen. Wie gewohnt ändert sich auch die Perspektive der Geschichte immer wieder. Man begleitet die einzelnen Ermittler, aber auch Dorfbewohner, was die Spannung noch erhöht. Die Auflösung des Falles kam für mich dann absolut unerwartet, ich hatte einen komplett anderen Täter auf dem Schirm. Ich hoffe sehr dass die Reihe um Gruppe 4 noch fortgesetzt wird, da ich inzwischen wirklich ein großer Fan der Bücher bin und sie allen Thrillerfans nur empfehlen kann.
Mit „Nebelbeute“ beweist Benjamin Cors erneut, warum diese Reihe für mich zu den spannendsten Thriller-Serien der letzten Jahre gehört. Schon die beiden Vorgänger haben mich begeistert und auch der dritte Band konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.
Dieses Mal führt der Weg Mila Weiss in ein abgelegenes, düsteres Bergdorf. Dort hofft sie, endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können. Denn sie ist überzeugt, dass sich Johannes Toblach dort aufhält – der Mann, der sie seit Jahren in ihren Albträumen verfolgt und mit dem sie noch eine alte Rechnung offen hat. Ohne Genehmigung und ganz auf sich allein gestellt begibt sie sich auf diese gefährliche Reise. Eine Entscheidung, die sie schon bald bitter bereuen wird. Als Mila spurlos verschwindet, setzt ihre Sondereinheit „Gruppe 4“ alles daran, sie zu finden. Doch die Zeit arbeitet gegen sie.
Die Atmosphäre ist von Anfang an unglaublich dicht und bedrückend. Das einsame Bergdorf mit seinen Geheimnissen, den undurchsichtigen Bewohnern und der ständigen Bedrohung sorgt für echtes Gänsehaut-Feeling. Benjamin Cors versteht es meisterhaft, die Spannung kontinuierlich zu steigern. Immer wieder nimmt die Geschichte eine Richtung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe.
Besonders gefreut hat mich, dass man die Mitglieder der „Gruppe 4“ noch besser kennenlernt. Mit jedem Band wachsen sie mir mehr ans Herz, und gerade ihr Zusammenhalt macht die Reihe für mich zu etwas Besonderem.
„Nebelbeute“ ist ein atmosphärischer, rasanter Thriller voller überraschender Wendungen, der mich bis zum Schluss in Atem gehalten hat. Wer die ersten beiden Bände mochte, wird auch diesen verschlingen. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!
Polizistin Mila Weiss reist alleine in ein abgelegenes Dorf in den Bergen, um endlich den Kinderhändler Johannes Toblach zu schnappen. Kaum ist sie dort angekommen, wird ein Wanderer umgebracht und in Seilen hängend präsentiert. Steckt ihr Feind dahinter oder doch jemand ganz anderes? Als ihr Team nichts mehr von ihr hört, ist die Sorge groß und eine Suchaktion wird gestartet, die Böses zutage fördert...
Das Cover ist schön düster und passt mit dem Geweih vor dem nebligen Wald perfekt zur Geschichte.
Der Prolog beginnt richtig fesselnd, die Jagd ist nervenaufreibend und man gerät in einen Lesesog. Benjamin Cors liefert in seinem Thriller eine stimmige Atmosphäre, das einsame Dorf und die Umgebung sind gut eingefangen. In diesem Band erfährt man ein wenig mehr von Mila, gleichzeitig erlebt man die Geschichte auch aus der Sicht des Mörders. Das ist schön abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Die Handlung bietet einige Twists, wobei sich eine meiner anfänglichen Vermutungen sogar bestätigt hat. Es ist cool, wie das Team sich mit den lokalen Polizisten zusammenrafft und alles dafür tut, Mila zu finden. Was ich hingegen nie verstehen werde, vor allem nicht bei solchen gefährlichen Gesuchten, sind Alleingänge. Das ist einfach nur unnötig riskant und zieht immer größere Probleme nach sich. Ein bisschen unglaubwürdig finde ich das mit dem Bild - also ich als Nicht-Ermittlerin betrachte immer alles von allen Seiten, wenn mir was gegeben wird. Da sollte das jemand bei der Polizei doch wohl auch tun, besonders in solch einem brisanten Fall und wenn es von einem möglichen Zeugen kommt.
Insgesamt ein solider Thriller, den man mit seinen kurzen Kapiteln kaum aus der Hand legen mag. 4 Sterne
Der dritte Band um die auf Serienmörder spezialisierte Ermittlergruppe “Gruppe 4” beginnt spannend: Mila Weiss, eine Leiterin des Ermittlerteams, hat sich eine Auszeit genommen, um in einem abgelegenen Bergdorf ihren alten Widersacher, den Kindesentführer Johannes Toblach, zu suchen. Kurz nach ihrer Ankunft wird ein grausam ermordeter Wanderer aufgefunden, er wurde regelrecht zur Schau gestellt. Bald darauf verschwindet Mila spurlos, es sieht fast so aus als wäre sie abgereist. Daraufhin kommt die „Gruppe 4“ unter der Leitung von Jakob Krogh in das Bergdorf, um Mila zu suchen und die Ereignisse überschlagen sich. Es bleibt nicht bei dem ersten Mord…
Ich habe die Vorgängerbände „Krähentage“ und „Aschesommer“ zuvor gelesen, aber ich bin der Meinung, dass man „Nebelbeute“ unabhängig davon lesen könnte, weil der Autor wenig Vorwissen voraussetzt. Der Thriller hat mir gut gefallen, weil ich die „Gruppe 4“ sehr gerne mag (besonders Lucy Chang) und die Geschichte war auch sehr spannend. Die Dialoge waren sehr lebendig. Die düstere Atmosphäre des einsam gelegenen Bergdorfs mit dem Sägewerk als einzigen größeren Arbeitgeber wurde gut eingefangen. Es tauchen ein paar sehr interessante Figuren auf, z.B. ein stummer Mann, der sich durch sehr gute Zeichnungen ausdrücken kann. Der Thriller eignet sich gut zum Mitraten, ich bin allerdings nicht auf des Rätsels Lösung gekommen.
Zur vollen Punktzahl reicht es für meinen Geschmack nicht, weil das Ende doch etwas übertrieben war, trotzdem war es ein Thriller, der mich gut unterhalten hat. Ich hoffe, dass noch mehr Bücher über die „Gruppe 4“ erscheinen.
Mal Jäger und mal Gejagte – spannend! Das Cover zeigt ein Hirschgeweih, bei dem nicht klar mit seinen Enden erkennbar ist, ob hier ein Achtender, wie im Thriller verarbeitet, dargestellt ist. Das Szenarium mit einem abgelegenen Dorf in bewaldeter Bergregion bei Nebel, Regen und Schnee läßt natürlich die Fantasie sprießen. In mehreren Erzählsträngen agieren sowohl die örtliche Polizei als auch die Gruppe 4 bei der schlüssigen Aufklärung grausamer Morde. Schwachstellen bei deren Zusammenarbeit sorgen für Dynamik, lassen die Figuren sehr menschlich auftreten. Weniger glaubwürdig – obwohl natürlich spannend - stellt sich die Situation der Kommissarin Mila Weiss dar, allein und ohne Handy- bzw. Funkempfang unterwegs zu sein bei schlechten Wetterbedingungen. Das ist einfach zu leichtsinnig und unverantwortlich bei ihrer Jagd nach einem geisterhaften, gefährlichen Serienmörder. Das Konzept von Vitruvs Proportionslehre mit dem antiken Ideal des menschlichen Körpers (Homo bene figuratus - lateinisch für „wohlgeformter Mensch“) spielt bei einem wichtigen Charakter hier eine interessante, überraschende Rolle. Mit verschiedenen Verdächtigen und grausamen Morden wird viel Dramatik erzeugt in klarem Schreibstil. Auch das Thema von Kindesentführungen – ursächliche Motivation zur Jagd auf Johannes Toblach – findet einen positiven Ausklang.
Nebelbeute ist ein düsterer und sehr spannender Thriller, der deutlich stärker ist, als ich nach dem Anfang erwartet hätte. Im Mittelpunkt steht Mila Weiss, die in ein abgelegenes Bergdorf reist, um endlich Johannes Toblach zu stellen, ein Phantom aus ihrer Vergangenheit. Doch kaum ist sie dort, wird eine Leiche gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Aus der Jagd wird schnell etwas viel Gefährlicheres. Besonders stark fand ich die Atmosphäre. Das Dorf, der Wald, der Nebel und dieses ständige Schweigen der Menschen sorgen für eine richtig beklemmende Stimmung. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass dort jeder etwas weiß, aber niemand etwas sagt. Auch die Spannung funktioniert sehr gut. Als Mila verschwindet und Jakob Krogh mit der Gruppe 4 nach ihr sucht, zieht das Tempo nochmal deutlich an. Der Fall wirkt düster, brutal und persönlich, ohne einfach nur auf Schock zu setzen. Mila mochte ich hier besonders, weil man mehr von ihrer Vergangenheit und ihren inneren Konflikten spürt. Dadurch bekommt die Geschichte mehr Tiefe als ein reiner Ermittlungsfall. Der Schreibstil ist flüssig und direkt, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Manche Stellen sind ziemlich hart, passen aber zum Ton des Thrillers. Insgesamt ein atmosphärischer, spannender und sehr düsterer Fall für die Gruppe 4, der mich deutlich mehr gepackt hat als erwartet.
Spannung bis zur letzten Seite Der Thriller „Nebelbeute“ von Benjamin Cors ist der dritte Band der Reihe um die Ermittlungsgruppe „Gruppe 4“.
Die Ermittlerin Mila Weiß verfolgt auf eigene Faust die Spur von Johannes Toblach, einem Kindesentführer aus dem vorherigen Band. Ihre Suche führt sie in ein abgelegenes, verschneites Bergdorf. Dort wird eine grausam inszenierte Leiche entdeckt, und kurz darauf verschwindet Mila selbst.
Das Buch hat mich direkt gepackt. Die Atmosphäre ist richtig düster, und bei dem abgelegenen Dorf hatte man ständig das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Mila fand ich als Hauptfigur sehr interessant.
Ständig tauchten neue Verdächtige und offene Fragen auf, sodass man unbedingt weiterlesen wollte. Auf dem Weg zur Auflösung blieb vieles offen und unvorhersehbar. Die Ermittlungsarbeit der Gruppe 4 gefiel mir sehr, weil sich nach und nach die einzelnen Puzzleteile zusammenfügten.
Das Finale hat mich noch einmal richtig gepackt. Ich lag mehrmals falsch mit meinen Verdächtigungen, und die Auflösung konnte mich wirklich überraschen. Die Szenen waren unglaublich spannend und sehr bildhaft beschrieben. Auch das Zusammenspiel der Gruppe 4 hat mir wieder gut gefallen.
Insgesamt war „Nebelbeute“ für mich ein atmosphärischer Thriller mit vielen Wendungen, der die Spannung bis zur letzten Seite aufrechterhalten konnte.
Okay, wir müssen mal reden: Wie um alles in der Welt konnte ich diesen hammermäßigen Autor bitte jetzt erst entdecken? 😱 Da stimmt doch was nicht. 😱 „Nebelbeute“ ist mein erstes Buch von Benjamin Cors und zu einer Million Prozent nicht mein letztes. 💪
Klappentext zum Buch findet ihr wie immer auf dem zweiten Bild. 😁
Und ja, ich weiß, ich beginne wieder diese Reihe mit dem dritten Teil. Aber mir doch egal, das macht mir Spaß. 😂 Außerdem kann man die Reihe zwischendurch starten, ohne allzu viel vorher verpasst zu haben. Klar, manchmal merkt man es, aber es geht. 😁
Der Schreibstil ist einfach WOW. Flüssig, bildhaft und spannend ohne Ende. Auch die Kapitel sind schön kurz, sodass man im Nu durch ist. Ich hätte mir bei dem Buch gerne noch 300 Seiten mehr gewünscht. 😔😂
Und da ich schon das Wort spannend angeschnitten habe: Spannung herrscht hier nonstop. Von der ersten bis zur letzten Seite. Immer wenn man denkt, jetzt haben sie einen Verdächtigen, haut Herr Cors noch einen raus und wir tappen wieder im Dunkeln. Und zum Ende sage ich euch: Da habt ihr einen Puls von 180. 😱 Da geht es Schlag auf Schlag.
Die Protagonisten sind ebenfalls super. Authentisch, alle sind unterschiedlich und trotzdem merkt man bei Gruppe 4, dass sich alle dadurch klasse ergänzen. 😊
Ich denke, ich muss es nicht sagen, aber es gibt eine 100%ige Leseempfehlung. 😁
Endlich ist er da, "Nebelbeute", Band 3 mit der Ermittlergruppe 4 (Ermittler für Serienkiller-Delikte). Mila Weiss hat endlich eine Spur, wo Toblach sich aufhalten könnte. Johannes Torbach hat vor Jahren die Mädchen Romy und Mathilda entführt und Mila hat es nicht geschafft, diese Entführung zu verhindern. Seitdem sucht sie Torbach, der wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Bis jetzt. Er soll sich irgendwo in den Bergen aufhalten, in der Nähe eines kleinen Bergdorfes. Mila macht sich auch gleich auf den Weg dorthin, allein, und beginnt die Suche auf eigene Faust. Gleich am ersten Tag wird eine Leiche entdeckt, auf grausame Weise inszeniert. Kann es eine Botschaft für Mila sein? Mila geht auf die Jagt nach Torbach und... verschwindet. Das ruft natürlich das ganze Team der Gruppe 4 auf den Plan, die sofort in die Berge fahren, um Mila zu finden. Und die Zeit rennt... Benjamin Cors hat mit "Nebelbeute" wieder einen spannenden, wendungsreichen Thriller geschrieben, der den Lesenden einfach nicht loslassen will. Er schafft es, den Spannungsbogen immer mehr und mehr zu spannen und den Lesenden durch die Nacht zu treiben. Nach "Krähentage" und "Aschesommer" wieder ein Thriller, der 5 von 5 Sternen verdient.
Mila Weiss hat sich nach dem letzten Fall nun ein paar Wochen freigenommen. Aber nicht, um einfach mal Urlaub zu machen. Nein, sie ist auf ihrer ganz persönlichen Jagd… sie jagt Johannes Toblach. Mila will endlich mit diesem Teil ihrer Vergangenheit abschließen. Dazu ist sie in ein abgelegenes Dorf in den Bergen gereist. Doch kaum kommt sie an, taucht eine grauenvoll zur Schau gestellte Leiche. Kurz darauf verschwindet Mila selbst spurlos… und ihre KollegInnen rund um Jakob Krogh aus der Gruppe 4 wissen, dass die Zeit tickt…
Ich habe sehr auf den neuen Band der Reihe gewartet und bin mit meinen hohen Erwartungen nicht enttäuscht worden. Diesmal lag der Fokus klar auf Mila, was ich einen spannenden Ansatz finde. Das Setting hat mich direkt von der ersten Seite überzeugt und die Geschichte konnte mich auch sofort wieder fesseln - viele Wendungen, die Sorge um Mila, die Fragen nach dem Täter. All das hat für mich wieder zu einem absolut genialen Band beigetragen und die Hauptprotagonisten sind seit dem ersten Fall toll charakterisiert, daran hat sich nichts geändert. Ich habe dann zwar bezüglich meiner Vermutung, wer der Täter ist, richtig gelegen, aber das schmälert den tollen Gesamteindruck und das Leseerlebnis aber absolut nicht. Große Leseempfehlung von mir.