Tief in den Wäldern wartet die Erlösung – und das Grauen
Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit Johannes Toblach. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet.
Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat …
„Nebelbeute“, der dritte Band der Thriller-Reihe um die Gruppe 4 aus der Feder von Benjamin Cors, erschienen 2026 bei dtv, ist der bisher beste Band der Reihe, ein Pageturner Deluxe, im positivsten Sinne ein Thriller wie aus dem Lehrbuch, enorm stark und packend.
Der Roman spielt diesmal in einem abgelegenen Bergdorf, wo die Ermittlerin Mila Weiss sich erneut auf die Spuren ihres Erzfeindes Johannes Toblach begibt – und diesmal ist die Jägerin gekommen, um ihre Beute zur Strecke zu bringen. Doch schnell geschieht in der Einöde ein erster Mord und der Fall nimmt Dimensionen an, die nicht vorstellbar waren, weshalb sich in Windeseile die schon bekannte gesamte Gruppe 4, Sondereinheit für Serienstraftaten, angeführt von Jakob Krogh, der sich schon in den letzten Bänden immer mehr an Mila angenähert hat, ebenfalls im Bergdorf einfindet, wo Mila inzwischen in Schwierigkeiten geraten ist. Doch kommen sie noch rechtzeitig? Und kann Mila Toblach endlich das Handwerk legen?
Formal schreibt Cors diesmal anders als sonst zunächst aus der Perspektive von Mila, dann aus der von Jakob, ein spannender Twist für den Triller. Und apropos Spannung: Cors produziert hier sein Meisterstück. Atemlos folgt man lesend der Handlung, Cors serviert viele mögliche Täter und immer wieder bringt noch ein Plottwist neue Dynamik in die Handlung. Das Setting in den Bergen inmitten von Schnee und Eis, die eigenbrötlerischen Dorfbewohner: innen, die immer engere Beziehung zwischen den Ermittlern, die Rasanz und der Zeitdruck, der unter allem liegt: Einfach richtig gut gebaut. Und das Ende bis kurz vor dem Schluss nicht vorhersehbar. Dabei schadet es zwar nicht, die vorherigen Bände gelesen zu haben, Cors webt wichtige Informationen aber so geschickt in die Handlung ein, dass das Buch sehr gut auch als Standalone gelesen werden kann – und Menschen, die die vorherigen Bände kennen dennoch nicht gelangweilt werden.
Mit diesem Thriller hat Cors sich selbst übertroffen. Und da zum Glück Jakobs Trauma noch nicht auserzählt ist: Dürfen wir hoffentlich auf weitere Bände mit der Gruppe 4 hoffen. Ein Knaller. Nicht verpassen.
Ein großes Dankeschön an vorablesen.de und dtv für das Rezensionsexemplar!
Nachdem „Aschesommer“ 2025 eins meiner Jahreshighlights war, habe ich Benjamin Cors neuen Thriller mit Freude erwartet. Ein weiteres Mal konnte mich der Autor mit einer wirklich fesselnden und undurchschaubaren Geschichte sehr gut unterhalten. Nach den Ereignissen aus Band 2 ist Mila beurlaubt und nutzt die Zeit, um in einem abgelegenen Dorf auf eigene Faust nach Toblach zu suchen, einem Kriminellen, mit dem sie noch eine offene Rechnung hat. Benjamin Cors schafft eine tolle, fast spooky Atmosphäre. Die Bewohner des Bergdorfs leben sehr zurückgezogen und wirken teilweise sonderbar. Getoppt wird die ohnehin düstere Stimmung als eine äußerst spektakulär inszenierte Mordserie beginnt. Das Team der Gruppe 4 rückt an um die Ermittler vor Ort zu unterstützen, jedoch ist die Hilfsbereitschaft überschattet von der Sorge um Mila, die plötzlich verschwindet. „Nebelbeute“ war für mich extrem undurchschaubar. Ich hatte wirklich keine Idee, wieso diese Morde geschehen und wer dahinter steckt. Als das Motiv enthüllt wurde, fand ich es so außergewöhnlich und interessant, dass ich die folgende Entwicklung komplett gefesselt verfolgte. Als Krönung warf der Autor einen weiteren unerwarteten Plottwist hinterher und rundete den Thriller mit einem gelungenen Showdown ab. „Nebelbeute“ bleibt meinem Empfinden nach minimal hinter „Aschesommer“ zurück, überzeugt aber trotzdem auf ganzer Linie durch einen flüssigen Schreibstil, eine düstere Atmosphäre, eine spektakuläre Mordserie und einem sehr sympathischen Ermittlerteam. Thrillerfans sollten diese Reihe nicht verpassen!
NEBELBEUTE der 3. Band der „Gruppe 4 ermittelt“-Serie von Benjamin Cors.
Worum geht’s? Ermittlerin Mila Weiss ist undercover in die Berge gefahren, um den Schwerverbrecher Johannes Toblach aufzuspüren. Kaum angekommen, findet die örtliche Polizei einen übel geschundenen Leichnam. Ehe Mila weiß, wie ihr geschieht, erfahren die hinzugerufenen Beamten von ihrem Aufenthalt. Sie versucht ihr Cover zu schützen und näheren Nachfragen zu entgehen. Nach wenigen Stunden ist Mila verschwunden. Keiner in dem abgelegenen Bergdorf will etwas rund um ihr Verschwinden bemerkt haben. Zwischenzeitlich wird die Gruppe 4 zur Amtshilfe im örtlichen Mordfall angefordert. Jakob Krogh, der Chef der Einheit, kommt aber nicht ausschließlich, um den Mörder zu suchen. Das Team will, wenn nicht sogar vorrangig, unbedingt herausfinden, wo Mila ist.
Mein Leseerlebnis Diese Folge ist für mich wohl mit die spannendste und atemberaubendste aus den drei Serienfolgen. Milas Schicksal wird glasklar nachvollziehbar erzählt. Es ist unumgänglich, dass ich ihre Emotionen teile. Ohne Zeit zu verschwenden, werde ich geradezu ins verschneite Bergdorf katapultiert und versuche an der Seite des Teams, den Verbrechen, deren Tätern und Motivationen auf den Grund zu gehen. Atemlos blättere ich nach jeder gelesenen Seite weiter, unfähig, das Buch beiseitezulegen. Es sind nicht nur die grausamen Verbrechen, die meine Aufmerksamkeit erregen, auch die zwischenmenschlichen Ereignisse und individuellen Emotionsachterbahnen haben mich geradezu gefangen genommen.
Ohne etwas zu verraten: Das Finale ist erwartbar spannend, aber unvorhersehbar. Da lässt sich der Autor buchstäblich Zeit bis zur letzten Seite.
Mir bleibt, dem Buch ausgezeichnete 5 Lesesterne zu verleihen! Eine Empfehlung an alle, die gerne spannende, komplexe Thriller lesen.
Genauere Analyse Das Coverbild wurde der Serie entsprechend designt. Plakativ mit der Signalfarbe Rot. Nach dem ersten Blick musste ich mich mit dem Klappentext und der Leseprobe beschäftigen. Es führte kein Weg vorbei. Ich musste wissen, wovon dieser neue Band handelt. Die Erzählung entwickelt schon ab der ersten Seite Tempo. Mila auf ihrer Fahrt in die Berge zu begleiten, ist eben genau das. Ich sitze bis zur letzten Seite neben den Protagonisten und erlebe den Verlauf der Ereignisse. Unzählige Male fühle ich das, was die Charaktere fühlen. Bildhafte Schilderungen werfen mein Kopfkino an, und dieses wird erst mit der letzten Seite wieder geschlossen. Mir gefällt die Stimmigkeit in dieser Story, das macht sie nicht nur glaubhafter, sondern erhöht auch das Lesemomentum ungemein. Da es sich um eine in sich geschlossene Story innerhalb einer Serie handelt, war es wichtig, die Newcomer ins Boot zu holen, ohne die Serienfans zu langweilen. Für meinen Geschmack ist das dem Autor durchweg gelungen. Wobei ich denke, dass die Newcomer sicherlich die beiden Vorgängerbücher mit großer Sicherheit nun auch lesen wollen.
Von mir genutzter Sternekatalog: Cover: 5 Erzählstil & Logik: 5 Protagonisten: 5 Spannung/Thrill/Nervenkitzel: 5 Lesbar ohne Vorkenntnisse: 5
Perfekt inszenierte, nervenaufreibende Jagd nach dem Entführer
NEBELBEUTE ist der dritte Band um die Sondereinheit „Gruppe 4“, spezialisiert auf Serienmörder. Schon die beiden Vorgängerbände KRÄHENTAGE und ASCHESOMMER habe ich verschlungen und auch dieser neue Fall um die Suche nach den beiden Mädchen Mathilda und Romy und deren Entführer hat mich wiederum gefesselt und mich bis zum Ende nicht losgelassen.
Mila Weis erfährt, dass Johannes Toblach, der Entführer von Mathilda und Romy, sich in den Bergen aufhält. Sie allein will ihn endlich finden, dafür hat sie sich ein paar Tage Zeit genommen, sich eine Hütte angemietet und ihr für die Jagd nach Toblach notwendiges Equipment mitgenommen.
Schon bald nach ihrer Ankunft wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden und als ob dies nicht genug wäre, wird diese für alle gut sichtbar regelrecht zur Schau gestellt. Die hierfür zuständigen örtlichen Polizeibeamten wissen zunächst nichts davon, dass es sich bei Mila um eine Kollegin handelt, auch ist ihnen der Grund für Milas Reise hierher nicht bekannt. Bald jedoch wissen sie um Milas Zugehörigkeit zur Gruppe 4, eine weitere Leiche wird gefunden, ähnlich inszeniert wie jene zuvor. Was ist hier los?
Die Dorfbewohner werden näher durchleuchtet, keinem ist so recht zu trauen. Da ist ein neuer Pfarrer und einer, der stumm beobachtet, ein verwitwter Krämer und Maria, in deren Gaststätte sich alle treffen. Ein Sägewerk ist weit und breit der größte Arbeitgeber und auch treiben sich Umweltschützer hier herum. Nichts und niemand ist zu durchschauen.
Schon die klimatischen Bedingungen lassen schaudern, es ist bitterkalt, es schneit immer mehr, so manch Haus ist mit einem Fahrzeug nicht mehr zu erreichen. Milas Ansinnen nach der Jagd auf Toblach scheint Erfolg zu haben. Aber ist dem wirklich so? Andere Stimmen sind zu vernehmen, die Jagd hat gerade erst begonnen – aber wer ist die Beute? Wer ist Jäger, wer Gejagter? Mila indes befindet sich in großer Gefahr und als sie für ihre Kollegen der Gruppe 4 nicht mehr erreichbar ist, machen diese sich in das verschneite Bergdorf auf, um nach ihr zu suchen.
Benjamin Cors bietet seine NEBELBEUTE in drei Teilen dar. Zunächst ist es „Mila“ und ihre Ankunft, die Dörfler und die örtlichen Beamten, die vor der Aufklärung der Morde stehen. Als dann zu Mila Funkstille herrscht, reist „Jakob“ Krogh mit seinem gesamten Team an um dann im dritten, mit „Morgen“ überschriebenen letzten Teil dem dramatischen Ende zuzusteuern.
Ja, dramatisch und nervenaufreibend ist auch dieser dritte Band um die Gruppe 4, bei dem es um so viel mehr als „nur“ um die Suche nach Toblach geht. Die örtlichen Verhältnisse, die Aufklärung der schaurigen Morde, all die finsteren Gestalten sorgen für atemlose Spannung und wenn man meint, endlich am Ziel zu sein, so wendet sich das Blatt hin zu noch mehr Ausweglosigkeit hin zum überraschenden Finale. Auch von diesem dritten Band bin ich restlos überzeugt, ich habe ihn wiederum im Rekordtempo verschlungen.
Worum geht’s? Mila Weiß ist auf der Jagd. Endlich hat sie eine Spur. Eine Spur zu Toblach, den sie seit Jahren sucht. Er haust wie ein Geist in einem kleinen Bergdorf. Doch ist Mila wirklich die Jägerin? Oder ist sie die Gejagte?
Meine Meinung: Endlich ist er da, der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh. Und auch mit seinem Thriller „Nebelbeute“ hat mich Benjamin Cors wieder komplett eingesogen. Und zwar so richtig. Waren die ersten beiden Fälle schon gnadenlos spannend? Absolut. Aber hier legt Cors nochmal nach. Schneller, düsterer, intensiver. Fast so, als hätte er beschlossen, uns diesmal wirklich keine Luft mehr zu lassen.
Mila ist näher dran als je zuvor. An Toblach. An ihrer Vergangenheit. An allem, was sie seit Jahren verfolgt. Aber was passiert, wenn man sein Ziel erreicht? Wer hier auch besonders stark ist: Lucy. Aber auch das restliche Team der Gruppe 4 funktioniert wie ein perfekt abgestimmtes System. Die Dynamik zwischen den Teammitgliedern und den Ermittlern vor Ort ist toll ausgearbeitet und bringt richtig Stimmung in das Buch.
Der Fall selbst? Ein einziges Chaos – im besten Sinne. Leichen, Spuren, Verdächtige. Zu viele? Vielleicht. Aber genau dieses Gefühl von Überforderung ist gewollt. Man hetzt durch die Seiten, während das Buch einfach weiterzieht, ohne Rücksicht. Es gibt keine Pause. Keine sicheren Momente. Und obwohl Milas Jagd auf Toblach lange aus Beobachten, Warten und Ausharren besteht, ist da keine Sekunde Leerlauf. Die Spannung sitzt unter der Haut, kriecht langsam nach oben. Und sobald die Gruppe 4 ins Spiel kommt, ist es endgültig vorbei mit der Ruhe. Ab da gibt es nur noch Tempo. Wendung auf Wendung. Gedanken, die sich überschlagen. Spuren, die ins Nichts führen. Und jedes Mal, wenn man denkt: Jetzt hab ich’s – kommt der nächste Schlag.
Ich wusste tatsächlich ziemlich früh, wer der Täter ist. Und lag sogar richtig. Aber sicher? War ich mir bis fast zum Schluss nicht. Und dann ist da noch Rochus. Dieser schweigende Zeichner. Eine Figur, die immer da ist. Unbemerkt. Unbeachtet. Bei ihm denkt man sich nur: Hätte, hätte, Fahrradkette…
Dieses Buch ist kein Thriller, den man gemütlich liest. Es ist einer, der dich packt, schüttelt und nicht mehr loslässt. Und ja, ich will sofort wissen, wie es weitergeht. Mehr Albträume. Mehr Abgründe. Mehr von allem.
Fazit: „Nebelbeute“ von Benjamin Cors ist ein gnadenlos intensiver Thriller, der dich von der ersten bis zur letzten Seite durchhetzt. Düster, komplex und voller Wendungen, die dir den Boden unter den Füßen wegziehen. Die Figuren sind greifbar, die Spannung fast schon unangenehm dicht und der Fall ein einziges, perfekt inszeniertes Chaos. Wer glaubt, hier früh alles durchschaut zu haben, wird eines Besseren belehrt – garantiert. Für mich der bisher stärkste Band der Reihe und ein absolutes Muss für alle, die Thriller nicht nur lesen, sondern fühlen wollen.
Wir begleiten Mila Weiss in ein Bergdorf, in dem sie Johannes Toblach vermutet, und alles versucht, um ihn endlich dingfest zu machen. Zudem geschehen einige grausame Morde in dem Bergdorf und Mila gerät durch ihre Suche ins Visier von gleich zwei Personen. Es ist also von Anfang an für Spannung gesorgt. Spätestens als der Rest des Teams der Gruppe 4 ebenfalls im Bergdorf auftaucht, um nach dem Serienmörder zu suchen, geht es Schlag auf Schlag. Ich habe erst Mila und anschließend den Rest des Teams der Gruppe 4 gern während ihrer Ermittlungen begleitet und habe selbst versucht, der Person hinter den grausamen Taten auf die Spur zu kommen. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie das Team der Gruppe 4 ist, konnte man selbst seine Vermutungen, wer hinter den Taten stecken könnte, und nach dem Motiv anstellen. Dies habe ich auch sehr gern getan und versucht, die ganzen Hinweise, die man nach und nach bekommt, zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Dabei wurde ich auf einige falsche Fährten gelockt, hatte aber letztendlich zwei Personen im Verdacht, von denen es dann auch eine war. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen, dass ich immer so viel wie das Team wusste. Zumal ich mich dadurch als Teil des Teams fühlte.
Dem Autor ist es nicht nur gelungen, die Figuren und Schauplätze so anschaulich zu beschreiben, dass man sie sich gut vorstellen konnte. Vielmehr hat er es geschafft, eine bedrückende, angespannte und spannungsgeladene Atmosphäre, ebenso wie eine gewisse Dringlichkeit, die in der Luft lag, die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Mit den Mitgliedern der Gruppe 4 ist dem Autor ein wirklich interessanter Haufen gelungen, die alle ihre individuellen Charaktereigenschaften und ihre kleinen und großen Marotten haben. Jeder hat dabei sein Spezialgebiet, wodurch sie sich gut ergänzen. Ich finde, man merkt, dass alle inzwischen zu einem richtig guten Team zusammengewachsen sind und jeder den jeweils anderen gut kennt und einschätzen kann.
Fazit: Ein spannender Thriller, in dem wir Mila Weiss und später den Rest des Teams der Gruppe 4 in ein Bergdorf begleiten, als Mila nach Johannes Toblach sucht und gleichzeitig ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Ich habe das Team der Gruppe 4 gerne während seiner Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren. Da man immer so viel wie das Team weiß, kann man seine eigenen Vermutungen anstellen, was mir sehr gut gefallen hat. So legt der Autor auch einige falsche Fährten, was die Spannung ebenso wie die bedrückende, angespannte und spannungsgeladene Atmosphäre noch mal anheizt. Ich war jedenfalls gespannt, ob meine Vermutung bezüglich des Täters am Ende richtig ist, wobei ich ehrlich gesagt gleich zwei Personen im Verdacht hatte.
"Die Unruhe in seinem Kopf war zu groß, seit Tagen schon, und er wusste nicht, warum."
Mila Weiss begibt sich allein in ein abgelegenes Bergdorf, um einen gesuchten Kindesentführer aufzuspüren. Ein inszenierter Mord kurz nach ihrer Ankunft macht deutlich, dass der Täter sie bereits erwartet hat und sie nun gezielt herausfordert. Schließlich verschwindet Mila spurlos und gerät selbst in Gefahr. Die Gruppe 4 unter der Leitung von Jakob Krogh übernimmt die Suche und trifft auf eine von Angst und Schweigen geprägte Dorfgemeinschaft.
Mit "Nebelbeute" setzt Benjamin Cors seine Thriller-Reihe um die Gruppe 4 überzeugend mit dem nun dritten Band fort. Für mich war es ein starkes Wiedersehen mit Mila Weiss und Jakob Krogh – allerdings sollte man unbedingt die vorherigen Bände kennen, um die Hintergründe vollständig zu verstehen.
Die Handlung ist in drei Abschnitte gegliedert, die geschickt zwischen Milas Alleingang, der Suche nach ihr und der finalen Auflösung übergehen.
Besonders hervorzuheben ist das Setting: Das abgeschottete Bergdorf mit seiner misstrauischen Gemeinschaft, dichtem Nebel und winterlicher Kälte erzeugt eine beklemmende, fast greifbare Atmosphäre.
Die Spannung bleibt durchgehend hoch, mit vielen Wendungen und falschen Fährten, die einen immer wieder in die Irre führen – selbst wenn man glaubt, den Täter bereits durchschaut zu haben. Der Schreibstil ist direkt, intensiv und teilweise ziemlich hart, was den Thriller stellenweise auch brutal macht. Gerade die Mischung aus psychologischem Druck, düsterer Stimmung und einem konsequenten Spannungsaufbau hat das Buch für mich zu einem echten Pageturner gemacht. Die Auflösung ist stimmig und überraschend, auch wenn sich gegen Ende leichte Vorahnungen einstellen.
"Nebelbeute" ist ein fesselnder Thriller, der mich mit viel psychologischer Tiefe, komplexen Charakteren und einer spannungsgeladenen Handlung in den Bann gezogen hat. Benjamin Cors ist es erneut gelungen, eine zunehmend düstere Atmosphäre zu erschaffen, in der die Ermittler nicht nur gegen einen skrupellosen Mörder, sondern auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen kämpfen.
Insgesamt ein unheimlich packender und dichter Thriller, der sich seine 5 von 5 Sternen redlich verdient.
NEBELBEUTE ist bereits der dritte Fall für die Gruppe 4, einer Sondereinheit zur Ermittlung von Serientätern. Anders als in den beiden Vorgängerbänden ist Mila Weiss, die sonst gemeinsam mit Jakob Krogh die Gruppe leitet, im Alleingang unterwegs. Sie will sich endlich den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und begibt sich in ein abgelegenes Dorf hoch oben in den Bergen. Hier hofft sie Johannes Toblach zu finden mit dem sie noch eine alte Rechnung offen hat. Doch schon kurz nach Milas Ankunft im Dorf geschehen bizarre Morde. Die Opfer werden auf makabre Weise zur Schau gestellt. Nach drei Wochen ist der Kontakt zu Mila plötzlich abgebrochen und sie ist nicht mehr auffindbar. Hat ihr Verschwinden etwas mit den Morden zu tun? Jakob Krogh reist mit seiner Gruppe an, um die Polizei vor Ort zu unterstützen und - vor allem auch um Mila zu finden. Schon nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte gepackt. Die Kulisse hoch oben in den Bergen bei Eiseskälte ist absolut gelungen beschrieben. Atmosphärisch sehr dicht, spürt man auch die ablehnende Haltung der eingeschworenen Dorfgemeinschaft. Dazu noch ein Sägewerk, das die Menschen mit viel Lärm belastet und nicht von jedem gerne gesehen wird. Eine ideale Grundlage für ein Verbrechen. Benjamin Cors hat einfach einen spannenden und flüssigen Erzählstil, der mich schon die ganze Reihe begeistert. Auch die Teammitglieder von Gruppe 4 finde ich einfach nur super. Alle sind charakterlich zwar grundverschieden, aber als Team funktionieren sie perfekt. Die gelegentlichen Frotzeleien zwischen den Ermittlern mag ich sehr. Das Buch ist von Beginn an sehr spannend und dieser Spannungsbogen wird bis zum Showdown hochgehalten. Mehrere Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass man immer wieder seine Überlegungen, wer denn der Täter sein könnte, neu überdenken muss. Es bleibt also bis zum Ende äußerst spannend. Insgesamt war NEBELBEUTE ein richtiges Thriller-Highlight. Da ich auch die beiden Vorgängerbände kenne, würde ich diesen dritten Band sogar als den besten der Reihe bezeichnen. Er bietet alles was einen guten Thriller ausmacht und der Erzählstil ist einfach top. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall für die Gruppe 4.
Wieder stark . Gruppe 4 ermittelt wieder! NEBELBEUTE ist der dritte Fall für Mila Weiss und Jakob Krogh. Damit legt Benjamim Cors in der Reihe absolut stark nach. . Darum geht’s: In einem verschneiten Bergdorf jagt Mila Weiss dem Phantom Johannes Toblach hinterher. Dann wird eine Leiche gefunden und kurz darauf verschwindet Mila spurlos… . Mit NEBELBUTE hat Cors mich erneut überzeugt. Plot, Charaktere, Atmosphäre - alles spielt hier nahezu perfekt zusammen. Ich habe Cors Schreibstil wieder genossen. Wie er das Setting beschreibt, die Charaktere zum Leben erweckt und die Handlung entwickelt ist großes Kino. Ich war direkt drin in der Geschichte, habe mit Mila das Bergdorf erkundet, dessen Bewohner kennengelernt und bin mit ihr auf die Jagd gegangen. Cors schafft es, die Leser*innen nicht nur mitzunehmen, sondern in die Story hineinzuziehen. Man ist nah dran am Geschehen, auch emotional. . Wir haben hier eine absolut gelungene Reihenfortsetzung. Temporeiche Szenen wechseln sich mit ruhigen und nach innen gerichteten Momenten ab, was für eine besondere Intensität sorgt. Die Atmosphäre ist düster und das Spannungslevel durchweg hoch. Gerade die Schlussphase hat es nochmal in sich. Da geht es im Stakkato-Stil nahezu Schlag auf Schlag. Und wenn man glaubt, man hat die Lösung gefunden, kommt nochmal eine Wendung um die Ecke, die einem den Atem verschlägt. Das Ganze mündet in einem actiongeladenen Herzschlagfinale. Und Cors tritt sogar noch den Beweis an, dass es gute und absolut berechtigte Epiloge gibt. . Fazit: NEBELBEUTE macht durchweg Freude. Der Thriller liest sich so flüssig, dass ich ihn kaum aus der Hand legen wollte. Ich hatte einerseits das Gefühl, in hohem Tempo durch die spannende Story hindurchrauschen zu wollen. Andererseits wollte ich den Handlungsverlauf und Cors wunderbaren Erzählstil wiederum förmlich in mich aufsaugen und einfach nur genieße. Also: Absolute Leseempfehlung. Ich freue mich jetzt schon auf mehr.
Die Gruppe 4 ermittelt wieder! Nachdem mich die ersten beiden Bände der Reihe rund um Jakob Krogh, Mila Weiss und ihr Team absolut begeistert haben, war meine Vorfreude auf "Nebelbeute" riesig. Und was soll ich sagen? Benjamin Cors hat es wieder geschafft und einen absoluten Pageturner abgeliefert, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat. 💥
Der Schreibstil ist wie gewohnt so flüssig und atmosphärisch, dass ich wieder direkt in die Handlung eingetaucht bin. Dieses Mal begleiten wir Mila dabei, wie sie auf eigene Faust unterwegs ist, um Johannes Toblach – ihrem größten Widersacher, der sie seit ihrer Zeit in Wien bis in ihre Träume verfolgt – endlich das Handwerk zu legen.
Die Stimmung in dem abgelegenen Bergdorf ist von Anfang an sehr beklemmend. Das Sägewerk, das Tag und Nacht auf Hochtouren läuft, der Wald, der Nebel – das Setting ist einfach so atmosphärisch beschrieben. Als dann auch noch ein Serienkiller sein Unwesen zu treiben scheint, der seine Opfer auf grausame Weise zur Schau stellt, ist mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken gelaufen. 😱
Überzeugen konnte mich auch wieder die Gruppe 4, die erneut beweist, was für eine starke Einheit sie ist. Als Mila plötzlich verschwindet, setzen die anderen alles in Bewegung, um sie zu finden. Es hat mir gefallen, wie die verschiedenen Charaktere so gut zusammenarbeiten und dass man die einzelnen Teammitglieder besser kennenlernt.
Immer wenn ich dachte, dass ich den Fall durchschaut habe, kam Cors mit einem Plot Twist um die Ecke, und ich musste wieder von vorne anfangen, die Puzzleteile neu zusammenzusetzen. Die Auflösung habe ich jedoch bis zum Schluss nicht kommen sehen. Einfach grandios!
Insgesamt ist "Nebelbeute" ein unfassbar starker dritter Teil, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Für mich ein absolutes Jahreshighlight! Ich bin schon gespannt, welche menschlichen Abgründe Cors als Nächstes für die Gruppe 4 und uns bereithält! 😱👀
Mit „Nebelbeute“ legt Benjamin Cors den dritten Fall für die Gruppe 4 vor und was für einen. Cors weiß einfach, wie atmosphärische dichte Thrillers geschrieben werden. Von der ersten Seite an zieht eine düstere, beklemmende Stimmung den Leser in ihren Bann. In einem abgelegenen, nebelverhangenen Bergdorf entfaltet sich eine Geschichte voller Geheimnisse, grausamer Morde und einer drängenden Suche, die zu einem Wettlauf gegen die Zeit wird.
Im Mittelpunkt steht Mila, deren persönliche Mission sie in das Dorf führt, wo sie Toblach endlich zur Rechenschaft ziehen will. Doch ihr Vorhaben wird bald von schrecklichen Mordfällen überschattet. Jakob und sein Team von der Gruppe 4 eilen ihr zu Hilfe und geraten selbst mitten hinein in ein gefährliches Spiel um Leben und Tod. Die wechselnden Erzählperspektiven, vor allem aus Sicht von Mila und Jakob, sorgen für eine unmittelbare Nähe zu den Figuren und halten die Spannung konstant hoch.
Cors überzeugt durch seine präzise Sprache und sein Gespür für Atmosphäre. Das Tempo ist zu Beginn etwas ruhiger, gewinnt aber schnell an Intensität, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren. Besonders Leserinnen und Leser, die die ersten beiden Bände kennen, werden die vertraute Dynamik des Ermittlerteams und die charakterlichen Eigenheiten der Mitglieder wiedererkennen und schätzen.
"Nebelbeute" ist ein packender, düsterer Thriller, der alles bietet: komplexe Figuren, psychologische Tiefe und eine Handlung, die bis zum Schluss fesselt. Auf jeden Fall lesenwert für alle Fans der Reihe und diejenigen, die auf der Suche nach einem packenden und düsteren Thriller mit einem tollen Ermittlerteam sind. Für ein besseres Verständnis der Handlung und der Personen ist es jedoch sinnvoll die vorherigen Bände gelesen zu haben.
Da sowohl "Krähentage" als auch "Aschesommer" blutige Thriller waren, wie ich sie liebe, zog natürlich auch "Nebelbeute" von Benjamin Cors, erschienen bei dtv, sofort bei mir ein. Einmal mit dem Lesen begonnen, ließ mich der dritte Fall der Gruppe 4 nicht mehr los.
Sofort zog mich der Autor mit einer düsteren Szene in den Bann der Storyline, rund um Mila, die ihren Nemesis Johannes Toblach in einem abgelegenen Bergdorf jagt. Dort soll er wie ein Geist in den Wäldern leben und auf Beute lauern. Doch ist er wirklich der einzige Jäger in diesem Tal? Bald schon werden grausam ermordete und arrangierte Dorfbewohner gefunden, und Mila selbst wird zur Gejagten.
Benjamin Cors schafft es erneut, mich komplett in diese düstere Storyline eintauchen zu lassen. Seine bildhafte Sprache und die tief ausgearbeiteten Charaktere führten dazu, dass mir ein eiskalter Schauer über den Rücken lief und ich die raue Luft in den abgeschiedenen Wälder auf meiner Haut spürte. Es ist fast so als würde ich selbst die Berghänge erklimmen, um das Monster zu stellen, so bildgewaltig ist der Schreibstil des Autors.
Der Fall ist viel komplexer, als er anfangs scheint, und so hielt der Autor viele Wendungen parat. Der Spannungsbogen ist dabei straff, schnell und abwechslungsreich konstruiert, sodass immer, wenn ich dachte, den Mörder zu kennen, der Autor einen neuen Plot Twist aus dem Hut zauberte.
Für mich war „Nebelbeute“ ein hochspannender Thriller mit tief ausgearbeiteten Charakteren und vielen Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Am Ende schenkte mir Benjamin Cors dann noch einen Wow-Moment, wie ich es persönlich in Thrillern liebe. Ich kann euch diesen düsteren Pageturner mit 5 von 5 Sternen nur weiterempfehlen. Allerdings solltet ihr schon etwas blutigere Spannungsliteratur lieben, denn für zartbesaitete Leser und Leserinnen ist dies wahrscheinlich dann doch zu heftig.
Mal Jäger und mal Gejagte – spannend! Das Cover zeigt ein Hirschgeweih, bei dem nicht klar mit seinen Enden erkennbar ist, ob hier ein Achtender, wie im Thriller verarbeitet, dargestellt ist. Das Szenarium mit einem abgelegenen Dorf in bewaldeter Bergregion bei Nebel, Regen und Schnee läßt natürlich die Fantasie sprießen. In mehreren Erzählsträngen agieren sowohl die örtliche Polizei als auch die Gruppe 4 bei der schlüssigen Aufklärung grausamer Morde. Schwachstellen bei deren Zusammenarbeit sorgen für Dynamik, lassen die Figuren sehr menschlich auftreten. Weniger glaubwürdig – obwohl natürlich spannend - stellt sich die Situation der Kommissarin Mila Weiss dar, allein und ohne Handy- bzw. Funkempfang unterwegs zu sein bei schlechten Wetterbedingungen. Das ist einfach zu leichtsinnig und unverantwortlich bei ihrer Jagd nach einem geisterhaften, gefährlichen Serienmörder. Das Konzept von Vitruvs Proportionslehre mit dem antiken Ideal des menschlichen Körpers (Homo bene figuratus - lateinisch für „wohlgeformter Mensch“) spielt bei einem wichtigen Charakter hier eine interessante, überraschende Rolle. Mit verschiedenen Verdächtigen und grausamen Morden wird viel Dramatik erzeugt in klarem Schreibstil. Auch das Thema von Kindesentführungen – ursächliche Motivation zur Jagd auf Johannes Toblach – findet einen positiven Ausklang.
Nebelbeute ist ein düsterer und sehr spannender Thriller, der deutlich stärker ist, als ich nach dem Anfang erwartet hätte. Im Mittelpunkt steht Mila Weiss, die in ein abgelegenes Bergdorf reist, um endlich Johannes Toblach zu stellen, ein Phantom aus ihrer Vergangenheit. Doch kaum ist sie dort, wird eine Leiche gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Aus der Jagd wird schnell etwas viel Gefährlicheres. Besonders stark fand ich die Atmosphäre. Das Dorf, der Wald, der Nebel und dieses ständige Schweigen der Menschen sorgen für eine richtig beklemmende Stimmung. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass dort jeder etwas weiß, aber niemand etwas sagt. Auch die Spannung funktioniert sehr gut. Als Mila verschwindet und Jakob Krogh mit der Gruppe 4 nach ihr sucht, zieht das Tempo nochmal deutlich an. Der Fall wirkt düster, brutal und persönlich, ohne einfach nur auf Schock zu setzen. Mila mochte ich hier besonders, weil man mehr von ihrer Vergangenheit und ihren inneren Konflikten spürt. Dadurch bekommt die Geschichte mehr Tiefe als ein reiner Ermittlungsfall. Der Schreibstil ist flüssig und direkt, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Manche Stellen sind ziemlich hart, passen aber zum Ton des Thrillers. Insgesamt ein atmosphärischer, spannender und sehr düsterer Fall für die Gruppe 4, der mich deutlich mehr gepackt hat als erwartet.
Endlich ist er da, "Nebelbeute", Band 3 mit der Ermittlergruppe 4 (Ermittler für Serienkiller-Delikte). Mila Weiss hat endlich eine Spur, wo Toblach sich aufhalten könnte. Johannes Torbach hat vor Jahren die Mädchen Romy und Mathilda entführt und Mila hat es nicht geschafft, diese Entführung zu verhindern. Seitdem sucht sie Torbach, der wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Bis jetzt. Er soll sich irgendwo in den Bergen aufhalten, in der Nähe eines kleinen Bergdorfes. Mila macht sich auch gleich auf den Weg dorthin, allein, und beginnt die Suche auf eigene Faust. Gleich am ersten Tag wird eine Leiche entdeckt, auf grausame Weise inszeniert. Kann es eine Botschaft für Mila sein? Mila geht auf die Jagt nach Torbach und... verschwindet. Das ruft natürlich das ganze Team der Gruppe 4 auf den Plan, die sofort in die Berge fahren, um Mila zu finden. Und die Zeit rennt... Benjamin Cors hat mit "Nebelbeute" wieder einen spannenden, wendungsreichen Thriller geschrieben, der den Lesenden einfach nicht loslassen will. Er schafft es, den Spannungsbogen immer mehr und mehr zu spannen und den Lesenden durch die Nacht zu treiben. Nach "Krähentage" und "Aschesommer" wieder ein Thriller, der 5 von 5 Sternen verdient.
Mila Weiss hat sich nach dem letzten Fall nun ein paar Wochen freigenommen. Aber nicht, um einfach mal Urlaub zu machen. Nein, sie ist auf ihrer ganz persönlichen Jagd… sie jagt Johannes Toblach. Mila will endlich mit diesem Teil ihrer Vergangenheit abschließen. Dazu ist sie in ein abgelegenes Dorf in den Bergen gereist. Doch kaum kommt sie an, taucht eine grauenvoll zur Schau gestellte Leiche. Kurz darauf verschwindet Mila selbst spurlos… und ihre KollegInnen rund um Jakob Krogh aus der Gruppe 4 wissen, dass die Zeit tickt…
Ich habe sehr auf den neuen Band der Reihe gewartet und bin mit meinen hohen Erwartungen nicht enttäuscht worden. Diesmal lag der Fokus klar auf Mila, was ich einen spannenden Ansatz finde. Das Setting hat mich direkt von der ersten Seite überzeugt und die Geschichte konnte mich auch sofort wieder fesseln - viele Wendungen, die Sorge um Mila, die Fragen nach dem Täter. All das hat für mich wieder zu einem absolut genialen Band beigetragen und die Hauptprotagonisten sind seit dem ersten Fall toll charakterisiert, daran hat sich nichts geändert. Ich habe dann zwar bezüglich meiner Vermutung, wer der Täter ist, richtig gelegen, aber das schmälert den tollen Gesamteindruck und das Leseerlebnis aber absolut nicht. Große Leseempfehlung von mir.
„Nebelbeute“ ist bereits der dritte Band der „Gruppe 4 ermittelt“- Serie von dem Autor Benjamin Cors. In diesen Band geht Milas Jagd auf Johannes Toblach weiter und sie ist ihm so nah wie niemals zuvor. Zudem scheint die Todesrate in dem kleinen Bergdorf ungewöhnlich hoch zu sein. Ist dies Toblachs Werk? Kurz vor Milas Ziel verschwindet sie spurlos und die Gruppe 4 ermittelt in ihren Vermisstenfall. Der Autor schafft es immer wieder sehr viel Spannung aufzubauen und die Abgründe der Täter eindrucksvoll zu erklären und in die Handlung zu verweben. Die Hintergründe der Täter werden immer sehr deutlich gemacht und dies macht die Bücher sehr spannend. Zudem empfinde ich die Fälle dadurch als sehr realistisch und authentisch. Die Gruppe 4 ist mit ihren Ermittlern zudem sehr sympathisch und sie funktionieren im Team zusammen wirklich richtig gut und ergänzen sich in ihren Fähigkeiten. Ich finde den Aufbau von diesem Fall wirklich sehr gelungen, da man zur Hälfte des Buches denkt, die Geschichte ist nun vorbei, doch dabei beginnt die Gescheite noch einmal richtig neu. Ich kenne alle drei Bände dieser Serie und bin wirklich sehr begeistert, sodass ich auch diesen dritten Band wirklich nur empfehlen kann.
Die Sondereinheit Gruppe 4 für besondere Fälle ermittelt in ihrem dritten Fall. Die Gruppe hat sich nicht nur gefunden, sie ist wahrlich zu einer Art Familie zusammengewachsen. Dieses Mal geht es um einen ganz besonderen Fall, denn Mila – ein Teil der Gruppe – ist verschwunden. Sie reisen sofort alle zusammen in die Berge und jeder bekommt anhand seiner Fähigkeiten Aufgaben zugewiesen. Das klappt hervorragend, auch der Austausch ist sehr gut. Der Fall ist wieder enorm spannend, man wird regelmässig auf falsche Wege geleitet. Für mich persönlich war es sehr schade, dass ich ziemlich schnell eine Idee hatte – diese hat sich auch als wahr herausgestellt. Trotz allem war die Auflösung sowie der Weg dahin sehr eindrücklich und das Motiv wurde herausgestellt. Der Schreibstil ist sehr mitreissend und zackig, die Kapitel recht kurz. Durch Spannung und Schreibstil sowie detailintensive Informationen zu den Fällen, den handelnden Personen und der Örtlichkeiten wird der Leser nicht am Rande stehen gelassen, sondern ist mittendrin und die Lesezeit verfliegt im Nu. Ich freue mich jetzt schon auf Fall vier.
Ein abgelegenes Bergdorf. Eine Ermittlerin auf den Spuren vergangener Taten. Und ein perfides Katz-und Mausspiel. Das alles steht in „Nebelbeute“ im Fokus. Der Krimi ist Band Drei in der Reihe um Mila Weiß und Jakob Krogh.
Mila Weiß hat sich von der Gruppe 4 losgelöst und sucht nun nach einem Täter der sie traumatisiert hat. Kaum vor Ort, wird Mila mit einem Mord konfrontiert. Hat der gesuchte etwas damit zu tun? Als Mila selbst in Gefahr gerät, sind die alten Kollegen selbstredend zur Stelle.
Ich mochte das Setting im abgeschiedenen Bergdorf sehr. Die Isolation und Kulisse machen das perfide Spiel des Täters authentisch und zusätzlich spannend. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Sprache des Romans dies unterstützt. Der Krimi ist in einem authentischen, bildhaften Ton geschrieben, gespickt mit vielen düsteren Attributen. Auch die Charaktere und Handlungen sind gewohnt spannend dargestellt. Mila ist die Draufgängerin, Jakob wie gewohnt der Löwe, der sein Team beschützt. Auch wenn sie diesmal getrennt ermitteln, haben sie gemeinsam Erfolg- genau wie der Roman für mich. Ich bin sehr zufrieden und gebe fünf Sterne.
„Nebelbeute“ ist quasi der dritte Teil einer Reihe, den man zwar grundsätzlich unabhängig lesen kann — ich persönlich würde aber trotzdem empfehlen, die vorherigen Teile zuerst zu lesen. Ich glaube, dann bekommt man einfach ein viel umfassenderes Bild von den Charakteren und ihrer Entwicklung.
Mir hat beim Lesen nämlich teilweise ein bisschen die Verbindung zu manchen Figuren gefehlt, weil ich die ersten beiden Teile nicht kenne. Einige Charaktere blieben dadurch für mich eher blass und ich konnte sie mir manchmal gar nicht richtig vorstellen. Das liegt aber wahrscheinlich eher daran, dass mir die Vorgeschichte gefehlt hat.
Der Fall an sich war aber wirklich spannend aufgebaut und hat mich definitiv gepackt. Das Ende war mir persönlich stellenweise etwas zu übertrieben — da hätte es für meinen Geschmack gar nicht ganz so extrem sein müssen. Und auch mit dem ganz finalen Ende bin ich noch nicht komplett sicher, wie ich dazu stehe.
Trotzdem bin ich neugierig, wie die Geschichte weitergeht, und würde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.
Zum Inhalt: Mila will endlich das Phantom ihrer Vergangenheit stellen, doch kaum ist sie angekommen, wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Sie kommt dem Ziel näher, doch dann verschwindet sie spurlos. Der Leiter der Gruppe 4 macht sich auf die Suche, in dem Dorf trifft er auf Schweigen und das Team wird in den Fall eines Serienmörders verstrickt, ist Mila auch ein Opfer? Meine Meinung: Was mich an dem Buch sehr fasziniert hat, ist dass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt, weil man den eigentlichen Täter so gar nicht auf dem Schirm hat. Insgesamt ist das Buch sehr düster erzählt, dazu trägt natürlich auch das Setting absolut bei. Man spürt förmlich die Kälte der Natur, aber auch der Bewohner. Ich fand den Spannungsbogen sehr hoch und das von Anfang an, was man nun wahrlich nicht immer hat. Ich fand die ersten beiden Bände um die Gruppe 4 schon sehr gut, dieser ist aber noch mal ein bisschen besser als die Vorgänger, bitte mehr davon. Fazit: Sehr spannend
Der dritte Band rund um Mila Weiss überzeugt erneut mit einem flüssigen Schreibstil und einer unheimlich Atmosphäre. Das abgelegene Dorf und die düsteren Wälder schaffen ein beklemmendes Setting, das perfekt zur Geschichte passt und für Spannung sorgt. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Wendungen, die die Handlung immer wieder in neue Richtungen lenken und den Leser im Unklaren lassen. Sobald die Geschichte Fahrt aufnimmt, entwickelt sie einen starken Sog, der bis zum Ende anhält. Allerdings braucht der Einstieg etwas Geduld. Gerade zu Beginn fällt es schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden, und es dauert eine Weile, bis sich die Spannung vollständig entfaltet. Im Vergleich zu den vorherigen Bänden wirkt dieser Teil daher etwas schwächer. Zudem ist es empfehlenswert, die vorherigen Teile zu kennen, da sonst wichtige Zusammenhänge und Entwicklungen schwer nachzuvollziehen sind.
Auch der 3. Teil der Reihe hat mich komplett überzeugt.
Ich mag den Schreibstil sehr und auch das Ermittlerteam ist mir ans Herz gewachsen. Keine 0815 Charaktere. Jeder hat seine ganz besonderen Fähigkeiten und einige auch ein Päckchen zu tragen.
Mila macht Jagd auf einen Täter, der ihr in der Vergangenheit entkommen ist. Aber dieser Fall lässt ihr keine Ruhe. Und dann verschwindet Mila spurlos. Was natürlich das restliche Team herbeiführt.
Auch geschehen ganz grausame Morde. Die Opfer werden regelrecht in Szene gesetzt.
Das Team möchte helfen die Morde aufzuklären und auch Mila finden. Hängt das Verschwinden von Mila mit den Morden zusammen.
Das Team ermittelt bis an seine Grenzen.
Und was da rauskommt, hat mich richtig kalt erwischt. Ganz tolle Wendungen, die ich so nicht kommen sehen habe.
Hochspannung vom feinsten 😍
Klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Bitte mehr davon.
Dieser dritte Teil der Reihe um die Gruppe 4 konnte mich von Beginn an mit seiner beklemmenden Atmosphäre überzeugen. Das Setting in den Bergen wirkt isoliert und düster, was perfekt zur Handlung passt. Der gelungene Einstieg sorgt sofort für Spannung, die sich konsequent durch das gesamte Buch zieht. Besonders gelungen fand ich den Aufbau des Romans in drei Teile. Diese Struktur verleiht der Geschichte eine klare Entwicklung und sorgt gleichzeitig für Abwechslung. Die Figuren wirken insgesamt glaubwürdig, vor allem Mila und Jakob bleiben als vielschichtige Protagonisten im Gedächtnis. Auch die Dynamik innerhalb der Ermittlungsgruppe trägt spürbar zur Spannung bei. Die Wendungen empfand ich als gut gesetzt und passend zur Handlung, sodass die Geschichte für mich durchgehend fesselnd blieb. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wodurch sich das Buch sehr gut weglesen lässt. Die Spannung wird bis zum Ende aufrechterhalten und mündet in einen stimmigen Abschluss. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Die dunkle Gestaltung spiegelt die düstere Stimmung des Thrillers sehr gut wider und macht neugierig auf den Inhalt. Insgesamt ein rundum gelungener, atmosphärischer Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe.
Eine Polizistin, die sich alleine auf die Jagd begibt. Es ist eine Fortsetzung, und ich gebe zu, man sollte die vorherigen Bände gelesen haben. Ich wünschte mir, das ich die Charaktere besser kennen würde. Allerdings hatte ich trotzdem viel Spaß.
Das Dorf in Wald und Schnee ist wunderbar atmosphärisch. Gleich zu Beginn vermittelt es den Eindruck, das man schnell wieder gehen sollte. Es gibt schlichtweg keine Leute von Außerhalb. Nur Wald, einen Gasthof, einen Supermarkt, eine Kirche und ein Sägewerk. Und vielleicht noch viel wichtiger: Eine überdurchschnittlich hohe Sterberate. Ein Tag nach MIlas Eintreffen findet sich bereits ein grausam ermorderter Mann aufgehangen an einem Baum. Eine Warnung? Das macht Mila aber nur entschlossener ihr ZIel zu finden. Alleine. Ohne Verstärkung.
So viel passiert in diesem Buch. Ich fand es von Anfang bis Ende spannend. Es gibt ganz viele Verdächtige. Ein einziges Chaos. Es benötigt ein wirklich gutes Ermittlerteam, um es aufzuklären.