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Πάει και το Φραντζολάκι

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Κεντρικός ήρωας του νέου μυθιστορήματος του Λάσλο Κράσναχορκαϊ είναι ο 91χρονος Γιόζι Κάντα, ο οποίος μάταια έκανε τα πάντα για να εξαφανιστεί από τα μάτια του κόσμου. Οι οπαδοί του, όμως, καταφέρνουν να τον εντοπίσουν σ’ ένα χωριό της Ουγγαρίας. Ο Κάντα, συνταξιούχος ηλεκτρολόγος, έχει στο αίμα του το ινκόγκνιτο, η οικογένειά του κρατάει μυστική την καταγωγή της εδώ και αιώνες και, προς το παρόν, ούτε κι ο ίδιος θέλει να μαθευτεί ευρέως ότι, σαν απόγονος του Τζένγκις Χαν και του Μπέλα Δ΄, θα μπορούσε να διεκδικήσει τον ουγγρικό θρόνο ως Ιωσήφ Α΄ του οίκου των Άρπαντ. Δεν θέλει ωστόσο να αναμειχθεί στην πολιτική: δηλώνει ότι δεν θέλει να ταΐσει άλλο τη φωτιά, αλλά να ξεχωρίσει την ήρα από το σιτάρι. Τι λένε όμως γι’ αυτό οι ενθουσιώδεις μαθητές του, στους οποίους συγκαταλέγονται αιθεροβάμονες βασιλόφρονες αλλά και επίδοξοι τρομοκράτες; Και γενικά: μπορεί κανείς να προλάβει ποτέ το μοιραίο; Στο νέο του σατιρικό μυθιστόρημα, ο Κράσναχορκαϊ –μετά τη Νέα Υόρκη, τη Δαλματία και τη Θουριγγία– επιστρέφει σε μια καρναβαλική Ουγγαρία. Όλοι είναι βυθισμένοι στο τέλμα: ο γερο-βασιλιάς με το εξοχικό του σπιτάκι αλλά και οι φιλοξενούμενοί του που εμφανίζονται από το πουθενά, ανάμεσά τους και ένας περιπλανώμενος μουσικός ονόματι Λάσλο Κράσναχορκαϊ. Και πού να βρίσκεται στο μεταξύ το Φραντζολάκι, το σκυλί φύλακας του Γιόζι; Θα χαθεί στην ομίχλη; Ή θα παραμείνει μαζί μας για πάντα;

296 pages, Paperback

First published January 3, 2024

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About the author

László Krasznahorkai

51 books3,424 followers
László Krasznahorkai is a Hungarian novelist and screenwriter who is known for critically difficult and demanding novels, often labelled as postmodern, with dystopian and bleak melancholic themes. He was awarded the Nobel Prize in Literature in 2025.

He is probably best known through the oeuvre of the director Béla Tarr, who has collaborated with him on several movies.

Apart from the Nobel Prize, Krasznahorkai has also been honored with numerous literary prizes, among them the highest award of the Hungarian state, the Kossuth Prize, and the 2015 Man Booker International Prize for his English-translated oeuvre.

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Profile Image for Alexander Carmele.
561 reviews602 followers
December 22, 2025
Freischwebend radikal-inszenierte Textmahlstrommasse, witz- und sinnlos.

Inhalt: 0/5 Sterne (unklare Unverhältnismäßigkeiten)
Form: 2/5 Sterne (gewollt-radikal)
Erzählstimme: 0/5 Sterne (unzuverlässig-unklar)
Komposition: 1/5 Sterne (massiver Textmahlstrom)
Leseerlebnis: 0/5 Sterne (terrorisierende Aufschubgeste)
--> 3/5 = 0,6 = 1 Stern

Nach Satanstango und Der Gefangene von Urga zeigt sich mit Zsömle ist weg ein beginnendes Muster im Werk vom Literaturnobelpreisträger 2025. Krasznahorkai kümmert sich nicht um Form-Inhalt-Dialektik. Sein Schreiben wühlt noch die letzten formalästhetischen Kriterien auf und bürstet sie gegen den Strich. In Zsömle ist weg nimmt der den Duktus eines Thomas Bernhard auf, mischt diesen mit der Melancholie eines Jon Fosse und garniert das Ganze mit der Absurdität eines Franz Kafka. Leider verderben zu viele Küche scheinbar den Brei:

Sie wissen, wie der Ungar ist, der Ungar und sein Hund gehören zusammen, und ich bin Ungar, nicht Slowake wie Sie, Sie wollen damit jetzt doch nicht etwa sagen?!, der Jenő sah ihn verärgert an, dass wir?!, Slowaken?!, kein Herz haben?!, die Ungarn können mir gestohlen bleiben!, he!, was soll das heißen, wir, die Slowaken!, Herr Kada!, wir haben ein so großes Herz, dass Sie nicht mal auch nur eine Ahnung davon haben, für uns sind die beiden wichtigsten Dinge auf der Welt ein Kind im Dreck, eine Rose im Garten und der Hund hinten im Hof an der Kette, wir lieben alle Tiere, das kann ich im Namen des ganzen slowakischen Nationalismus sagen […]

Es geht um Zsömle, um den Hund der Hauptfigur József Kada I. der Árpáden, ein älterer, über neunzig Jahre alter Herr, der auf einem Dorf viel Wein, viel Wasser, viel Tee trinkt und als jüngster Spross einer Dynastie seit 750 Jahre auf die rechtmäßige Thronbesteigung wartet. Das gegenwärtige Ungarn scheint nun reif, auf den ersten Blick, doch bis zur Krönung ziehen sich die Dinge, was Onkel Józsi mal stört, mal weniger stört, denn im Grunde hat er sich mit dem Unbill der Welt abgefunden.

[…] es gehe um etwas anderes, wenn er nämlich sage, er lege kein Holz mehr nach, dann, und hier machte er eine kleine Pause und betrachtete ebenfalls das Tischbein, was der Lehrer zuvor wohl so Interessantes daran gefunden haben mochte, dann meine er, dass er generell kein Holz mehr nachlege, und das bedeute, nie mehr, doch nicht nur hier, im Sparherd oder drinnen im Ofen, nein, sondern in keinem einzigen Sinn, das heißt, er werde von nun an nicht mehr am Leben teilnehmen, was natürlich sofort auf allgemeinen verständnislosen Protest stieß […]

Der einzige Trost besteht für Onkel Józsi in dem seit dreiunddreißig Jahren ihn begleitenden Hund Zsömle – d.h. er hat viele Hunde gehabt, aber sie waren ihm alle Zsömle. Sie existieren nur für ihn und durch ihn. Individualität besitzen sie nicht. Er kettet sie an und erfreut sich an ihrer traurig-leblosen Loyalität. Diese Motivik erscheint nun auch konsequent umgesetzt. Zsömle vertritt das Publikum, die Zuhörerschaft. Sie wird mittels langatmigen, sich perpetuierenden Sätzen breitgeschlagen, an der Stange gehalten und gleichzeitig, wie ein Hund am eigenen Halsband, erwürgt, mitgeschleift und am Ende in der Hitze, in der Sonne braten gelassen.

Krasznahorkai nimmt nämlich die Form des inneren Monologes und veranstaltet eine disparate Symbiose von diesem mit der auktorialen Erzählweise – ein klarer Stilbruch, denn in wessen Bewusstsein findet ein innerer Monolog statt, der zwischen den Figuren wechselt? Diese Paradoxie treibt Krasznahorkai in Zsömle ist weg auf die schmerzhafte Spitze mit stilometrisch belegbarer Eintönigkeit. Es bleibt einfach am Ende nichts mehr übrig, und so endet das Ganze dann auch, als böser, in die Länge gezogener narrativ-fiktionaler Selbstmord. Schlimm.

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Details – ab hier Spoilergefahr (zur Erinnerung für mich):
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Inhalt:
●Hauptfigur(en): Onkel Józsi (J), zu Beginn 91 Jahre alt, wohnt in Egerlovászi (Ungarn), abgeschieden, allein mit seinem Hund Zsömle, rechtmäßiger König der Árpáden-Dynastie, seit 750 im Geheimen gehalten, Enkel des Dschingis Khan. Erzählt wird aus der Gegenwart (2022). Orban existiert. J geboren am 6. Januar 1921. Tochter Agnes.
●Zusammenfassung/Inhaltsangabe:
1.) J lebt mit alt gewordenem Hund Zsömle in ärmlichen Verhältnissen in einem Dorf, auf einem Hügel. Er empfängt Besucher, die gehört haben, dass er ein Ungarischer König ist, und die mit ihm zusammen die Monarchie wiederherstellen wollen (gegen die Habsburger gerichtet). J erzählt von seiner verstorbenen Frau Ilona (10x Erwähnung, nicht mehr ab Teil 7) und Zita Szeleczky (Filmschauspielerin, 20x erwähnt). Unter den Gästen befindet sich ein Wandermusiker László Krasznahorkai, Laci (L), und ein Historiker namens René Badigy Soós (B). Anlass scheint Js Aufnahme in den Sankt-Georgs-Orden zu sein. Die englische Königin hat ihm ein Schwert geschickt. J nicht so sehr interessiert an Politik, lässt sich aber für seine Einsetzung begeistern. Die Lust zum Leben hat er eigentlich verloren (kein Holz mehr nachlegen für die Herdflamme). Mit der eigenen Tochter hat er sich zerstritten, er hat zwei Enkel, und den Schwiegersohn kann er gar nicht leiden. Totfahren eines Rehs.
2.) Badigy zieht die Geschichte von J in Zweifel, will aber an der Illusion festhalten. J rastet aus, nennt ihn Hurenbock. J kriegsversehrt, hat seit 1944 einen Splitter im Gehirn. Zsömle stirbt.
3.) „Zsömle ist weg.“ J hat keinen Zugriff auf das obere Stockwerk, das hat seine Familie nach Streitigkeit abschließen lassen. Er will dort eine Ausstellung seiner historischen Archive organisieren. J besorgt sich einen „neuen“ Zsömle (Z). Er hat schon viele „Zsömles“ gehabt, seit 33 Jahren. Seine Befürworter wollen eine Thronbesteigung inszenieren. Er habe aber schon eine 1974 zelebriert. Handwerker reisen an und flexen die Tür zum Obergeschoss auf, auch wird der Schwiegersohn zusammengeschlagen.
4.) Sie bringen J in ein Museum voller Waffen, die den gewalttätigen Umsturz ermöglichen sollen. J wehrt sich dagegen. (Waffenhändler aus Satanstango hieß Payer, hier Payr). J kehrt zurück, kümmert sich um Z. L vermittelt zwischen J und B. B hat herausgefunden, dass J die Wahrheit sagt, eine Krönung fand 1944 statt (selbe Jahr wie seine Kopfverletzung – Splitter als Krone). J genießt den Ausblick, den Sonnenuntergang von seiner Terrasse aus. Versöhnt sich mit B.
5.) J wartet auf Trotteltoni, der stets Wein bringt (wie Frau Halics dem Doktor aus Satanstango). Ein Feuer bricht aus. Trotteltoni ist Pyromane und wollte die Frau seines Bruders, Anca, beeindrucken. J will seine eigenen Familienstreitigkeiten beseitigen, besucht seine Tochter.
6.) Herbst. Der Thron wird wieder gefunden und restauriert. J erreicht ein offizielles Gesuch zu einem Treffen mit dem Parlamentspräsidenten. Er schreibt brüsk zurück, dass er sich den Ton verbittet. J träumt, er wird militärisch in Gewahrsam genommen, von Spezialeinheiten.
7.) Die Parlamentsverwaltung entschuldigt sich offiziell. Die KI sei unhöflich, generisch gewesen. Ihm wird ein weiteres Schreiben zugestellt. Er nimmt an. Ein offizielles Treffen findet statt. J bestätigt, dass er König sei. Durch die Beweise von B ziehen die offiziellen Kanäle in Betracht, ihn zum König zu ernennen und eine konstitutionelle Monarchie einzuführen. Der 20. August wird anvisiert, Tag des Heiligen Stephans. Plötzlich wird er als Verdächtiger vorgeladen.
8.) Verhör durch Polizei, J beschuldigt sie der Majestätsbeleidigung. Auch B wurde festgenommen, alle anderen auch, oder mit Bewährung belastet. Er wird gehen gelassen. J entschließt sich, den gewaltsamen Staatsstreich doch zu unterstützen. Kurz darauf wird sein Haus gestürmt und J wird festgenommen. Ihm dröhnt der Kopf, bricht zusammen. Wegen des Metallsplitters kommt er ins Krankenhaus. Er macht sich Sorgen um seinen jungen Hund. Eine afrikanische Krankenschwester gefällt ihn. Er will sie heiraten. Journalisten tauchen vor seinem Haus auf. Der Hund wird gefunden.
9.) J hatte einen Schlaganfall. Liegt weiterhin im Krankenhaus, hasst das Essen dort. Jenő, der Wirt, besucht ihn. J ringt ihm das Versprechen ab, dass der Wirt sich um Z kümmert. Jenő kommt wieder. Er hat Z zu Frau Hirnyák gebracht. J wird vom Krankenhaus ins Gefängnis verlegt, benötigt aber weiterhin einen Rollstuhl, also wird er zurück ins Krankenhaus verlegt. Die afrikanische Krankenschwester ist fort. Eine Medizinstudentin namens Etelka Rózsavölgyi (E) kümmert sich um ihn, in die er sich gleichfalls sofort verliebt. Er will seinen Hund. E geht ihn suchen, findet ihn in erbärmlichen Zustand, kauft ihn von Frau Hirnyák los. E sagt J, dass er aus diesem Gefängnis nur herauskommt, wenn er für unzurechnungsfähig erklärt wird. Er beginnt sofort über sein Königtum zu faseln. E entsetzt, kurze Zeit darauf wird er vor Gericht geladen.
10.) J benimmt sich vor Gericht selbstgerecht, wird aber für unzurechnungsfähig eingestuft, kommt in die Psychiatrie. Besticht eine Krankenschwester, um seine Krankenakte einzusehen. Will seinen Hund sehen. E findet ihn. J will sie heiraten. L besucht ihn. Auch andere. Er verhandelt über seinen Hund. Er kann aber das geforderte Geld nicht bezahlen.
11.) Durch einen Mazedonier ist es möglich, dass er in ein Einzelzimmer kommt, mit dem Hund. Er lebt mit dem Hund im Zimmer, muss Gespött über sich ergehen lassen, zu Weihnachten ergaunert er sich einen Schraubendreher, öffnet sein Fenster und springt mit dem Hund im Arm in den Tod.
●Kurzfassung: Ein 91jähriger glaubt Nachfahre von Dschingis Khan zu sein, sammelt eine Gefolgschaft um sich, gerät ins Fadenkreuz der Staatssicherheit und wird gefangengenommen. Er entflieht durch den Tod.
●Charaktere: (rund/flach) keine charakterliche Ausarbeitung vorhanden. Es gibt die Dörfler (den Drübennachbarn, den Wirt, Trotteltoni und die Melkerin Hirnyák, u.a.). Es gibt die Gefolgschaft, u.a. Laci, Badgy und einen Professor.
●Überflüssige Szenen/Charaktere: die ganze Handlung um den Hund Zsömle webt sich nicht ein, Besuch der Tochter? Die afrikanische Krankenschwester?
●Besondere Ereignisse/Szenen: fehlen hier völlig.
●Diskurs: Nationalismus, Suche nach Identifikationsfiguren, Ursprungsmythen.
… der Stoff erinnert an „Der sein Leben mit einem Hund teilte“, und auch sehr an „Satanstango“, viele Motive, Schafherden, Ländlichkeit, Wein- und Alkoholsucht, Führerkult, (J statt Irimias), schwebende Jungfrauen, ermordetes Haustier, Foltern des Haustieres, undurchschaubare Staatlichkeit …
… leider besitzen die Figuren, die Handlungsräume kaum Farbe noch Plausibilität. Es fehlt in dem Konstrukt der Hintergrund. Die Handlung spielt sich im Vordergrund eines Settings ab, das gar nicht im Text präsent ist. Ungarn, in seiner Gegenwart, Orban, die Probleme völkischer Gesinnung und Rückbezüglichkeit, all dies gewinnt überhaupt keine Kontur. Die Handlung hängt in der Luft, im wahrsten Sinne des Wortes, ahistorisch, afigural, a-narrativ. Kein Motiv wird entwickelt, kein roter Faden gesponnen, bis auf die Anhänglichkeit der Hauptfigur zu einem Hund, dessen Individualität ihm aber gleich ist. Er nennt jeden Hund Zsömle. Hauptsache er hat einen Hund, jemandem, der ihm auf Gedeih und Verderb folgt. Hier fehlt der Konflikt. Ich wüsste wirklich nicht, wie ich mich für diesen Plot (als Handlungsraum) interessieren und begeistern sollte. Ungewöhnlich langatmig und langweilig.
… Plot erinnert an eine Kafka-Fabel, wie „Eine kaiserliche Botschaft“
--> 0 Sterne

Form:
●Fiktionalitätsgrad: (diskursiv/Werk?) hoher Fiktionalitätsgrad durch die Form, diese langen, sich schlaufenden, mäandernden Sätze, die teilweise aber nur den Punkt nicht setzen, aber einen Punkt besitzen. D.h. die langen Sätze sind meiste Zeit nicht notwendig. Dennoch erzeugt die „Bleiwüste“, ohne Absatz, ohne Struktur, ohne abgesetzte Dialoge, einen Artifizialitätsgrad.
●Wortschatz: extrem einförmig, einfallslos
●Type-Token-Ratio: 0,11 fast schon in der Genre-Komplexität (Musil >0,25 - Genre < 0,1)
●Satzlängen-Verteilung-Median: wenige Sätze, kaum auswertbar. Im Grunde 11 Sätze, aus denen der Roman besteht. (bei Musil: 28 Wörter mit Standardabweichung (STAB) 19 Wörter)
●Anteil der 1000 häufigsten Wörter: 81% klar Genre (Musil/Mann <70% - Genre >80%)
●80% Abdeckung mit wievielen Wörtern: 910 Wörter decken 80% des Gesamttextes, sehr eintönig
●Auffälligkeiten: lange, ausufernde Sätze, unklare Personalpromina („er“), unklare Situationen, Übergänge zwischen den einzelnen Figuren innerhalb eines Atemzuges, eine Teppichzerfaserung
●Innovation: radikale Struktur des inneren Monologes, aber innerhalb eines auktorialen Erzählens, was einen ästhetischen Bruch ohne Gleichen bedeutet, heftige Katachresis.
--> 2 Sterne

Erzählstimme:
●Eindruck: beeindruckend unreflektiert, postmodern, völlig losgelöst, von jedem Perspektivismus befreit. Es gibt keinen Rahmen, keine Verlässlichkeit, keine Argumentation, nichts.
●Erzählinstanz (reflektiert, situiert, perspektiviert?): nichts von all dem.
●Erzählverhalten, -stil, -weise: satirisch, wenn überhaupt kein Erzählen vorhanden ist.
●Einschätzung: schreckliche Variante des Aneinanderreihens von Mahlstrom-artigen Ideen, Assoziationen, ohne figurale Tiefe. Die Erzählstimme springt zwischen den Innenansichten, aber innerhalb eines inneren Monologes, was brüchig, inkohärent und beliebig wirkt. Es ist absolut unklar, ob irgendetwas auch nur ansatzweise in der Welt der Figuren „wahr“ ist.
… der Text erinnert im Duktus (ohne die verbindliche Erzählfigur) an Fosse und Bernhard, und auch Beckett
--> 0 Stern

Komposition:
●Signal/Noise-Ratio: relativ wenig Abschweifungen, aber stete und immer wiederkehrende Wiederholungen erzeugen eine Art Klaustrophobie, das Lesen engt sich ein, nimmt sich den Atem, zieht sich auf einen winzigen Punkt und zurück und tötet sich dann, in Sinn und Bedeutung, als letzten Schritt.
●Operative Geschlossenheit: es gibt keine systemische Bezüglichkeit, keinen Konflikt, keine Konstellation, alles rauscht, alles verliert sich im Rauschen, es gibt kein Entfliehen, in dem Unterdruck von Sinn
●Rahmenstabilisierende Details: nichts, weder der historische Hintergrund wird geklärt, noch der politische, noch der ökonomische, noch der familiäre, noch der persönliche.
●Eindruck (szenisch/deskriptiv/Tempiwechsel): Eintönig, gleichmäßig ins Verderben
●Extradiegetische Abschnitte: nein
●Lose Versatzstücke: nein
●Reliefbildung: nein
●Einschätzung: kompositorisch, da kein Plot vorhanden ist, auch keine Sprachverspieltheit stattfindet, keine Leichtigkeit existiert, alles bedeutungsschwanger einhergeht, ein Totalausfall, ein Kapitel mehr oder weniger wäre egal.
--> 1 Stern

Leseerlebnis:
●Gelangweilt: massiv gelangweilt, schwerfällig, ermüdend, zermürbend
●Geärgert: über die Antriebslosigkeit und Beliebigkeit der Motivik
●Amüsiert: nein
●Gefesselt: nein
●Zweites Mal Lesen?: auf keinen Fall
--> 0 Sterne

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Profile Image for Kuszma.
3,029 reviews330 followers
July 23, 2024
Lehet, hogy hülyeség, de...

(Különben meg tán minden irodalmi recenziót így kéne kezdeni, nem? Hogy: "Lehet, hogy hülyeség, de...")

...szóval lehet, hogy hülyeség, de én arra gondoltam, Józsi bácsi a magyar néplélek metaforája. Mindene megvan a boldogsághoz: fenn él a hegyen, bukolikus környezetben, van egy szarvasi kotyogósa, ott van neki Zsömle kutya, mi kellhet még? Sajnos Józsi bácsinak fixa ideája, hogy ő az Árpád-ház sarja, következésképpen igazából I. Józsefnek kéne hívni, és be kéne ültetni egy nagy műgonddal renovált trónszékbe, mert ez a kulcsa a nemzet nagyságának. Amíg ez nem történik meg, addig a hon zákányos fejjel botladozik a meredély peremén, és előbb-utóbb leszédül onnan. Lényegében mindegy, hogy Józsi bácsi tényleg királynak teremtetett-e, tényleg volt-e romantikus liezonja Szeleczky Zitával, és tényleg baráti kapcsolatot alakított-e ki a luxemburgi nagyherceggel éppúgy, mint "Zsimi Karterrel". Ami fontos, hogy önmagánál nagyobb vágyai kiszolgáltatják őt a környezetének, megakadályozzák, hogy örömmel vegye azt, ami adatott. Mindenféle lunátikusok kezébe helyezi sorsát, akik ugyan - megengedem - szintúgy telve vannak jó szándékkal, de ettől függetlenül ha sokat mocorognak, elviszi őket (és miattuk Józsi bácsit) a TEK. Bár mertél volna kicsi maradni, drága Józsi bácsi!

(Különben meg Józsi bácsival még jól jártunk, mert jelképezhetné az országot "bolondtóni" is, aki felgyújtja az erdőt, csak mert szereti nézni, ahogy ég.)

Egy makacs mítoszt szét szeretnék oszlatni Krasznahorkaival kapcsolatban: nem igaz, hogy nehezen olvasható. Igaz ugyan, hogy mondatai közmondásos hosszúságúak - itt például uszkve 15-25 oldalasak -, de ez merőben strukturális kérdés. Maguk a mondatrészek egyáltalán nem bonyolultak, sőt ami azt illeti, néha a primitivitásig leegyszerűsítettek. Nem kívánnak összetett gondolatokat kibontani, és az is ritka, hogy csavaros költői képekbe bonyolódnának. Monológjai - minden különcségük ellenére - a hétköznapi észjárást kísérlik meg intonálni, és pont ezért univerzálisak.

Talán nem a legjobb Krasznahorkai regény, de azért az év legjobb magyar könyvei között ott lesz. Amivel nem a magyar irodalomról mondok rosszat, hanem Krasznahorkairól jót.

(Az értékelés írója a Merítés díj zsűrijének tagja.)
Profile Image for Anna.
387 reviews63 followers
January 3, 2026
A genuine Krasznahorkai which takes the mellowness that has gradually seeped into his work to a heartwarming level of fun (if I'm allowed to use this word for K!). A not so subtle satire of what in this part of Europe is called 'sovereignism' that had me chuckle on almost every page.

The slightly angelic character that doesn't fit into this world that K has portrayed from Satantango's child Estike, through Melancholy's young Valuska and War & War's middle-aged Korin, to early retirement-age Wenckheim, has now aged into a 90+ year old Józsi bácsi (uncle Joe). I wonder what comes or is possible at all after this.
Profile Image for Markus.
299 reviews101 followers
January 1, 2026
Unter den gegenwärtigen Umständen und auch, wenn man mit der Monarchie überhaupt nichts am Hut hat, möchte man dem ungarischen Volk einen König wünschen statt diesem Orbán, diesem Sargnagel Europas und seiner verbrecherischen Verwandtschaft, die das Land ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, natürlich einen gütigen, wohlwollenden König, wie den Onkel Józsi aus dem neuen Buch von Krasznahorkai, dessen Aufgabe es wäre, für alle Untertanen

OHNE!!!

Ansehen des Geschlechts, der Rasse und des gesellschaftlichen Rangs das Glück zu garantieren, wie er sagt, auch wenn er mit diesem Wirrkopf Heinrich XIII. Prinz von Neuss bekannt ist, so jemand wie Onkel Józsi hat eben viele Bekannte, die großartige Zita Szeleczky, die dann über Argentinien in die Vereinigten Staaten auswandern musste, mein Gott, was für eine schöne Frau, war seine Jugendliebe, er kannte den Wojtyla, den Papst, und auch den Tarzan, also den Dschonni Weissmuller aus Temesvár, das einmal ungarisch war, ja, jedenfalls ist Onkel Józsi der Thronfolger der Ungarischen Krone, und zwar der einzigen wahrhaftigen Ungarischen Krone, der legitime Nachfahre der 750 Jahre lang als ausgestorben geglaubten Árpáden-Dynastie, nicht dieser komischen Habsburger mit ihrem lächerlichen Karl (auch Giftgas-Charly genannt) und seinem gescheiterten Restaurationsversuch, der 1921 mit seinem gefälschtem Pass in Szombately einreiste, es war ja kein Wunder, dass Miklós Horthy den Schwachkopf wieder zurückgeschickt hat, wusste Horthy doch ganz genau, dass die Habsburger nicht legitimiert sind, er kannte Onkel Józsi und anerkannte ihn als den berechtigen Erben der Krone, aber heutzutage, der Órban will davon natürlich nichts wissen, obwohl er den großen Ungarischen Volksdichter Albert Wass (“Gebt mir meine Berge zurück”) wieder eingeführt hat und dafür den Imre Kertecs aus den Lehrbüchern entfernen hat lassen, dass aus dem Staatsstreich und einer Monarchie des Glücks nichts wurde, kann man sich an fünf Fingern abzählen, auch wenn man den Ungarn ein Ende des derzeitigen Verfalls wünschen würde, vielleicht bringt ja dieses Jahr die Chance auf ein Ende der Kleptokratie …

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Onkel Jószi und sein Hund Zsömle haben im wahrsten Sinn für den krönenden Abschluss meines Lesejahrs gesorgt. Ich habe jede Zeile dieser schwermütigen Komödie und heiteren Tragödie genossen. Wahrscheinlich ist es Krasznahorkais bisher politischstes Buch, muss aber nicht unbedingt in diesem Kontext gelesen werden, es kann auch als satirisches und zugleich liebevolles Porträt dieses seltsamen Landes betrachtet werden. Eine gewisse Kenntnis ungarischer Eigenheiten und historischer Zusammenhänge ist kein Fehler und erleichtert das Verständnis, vor allem der zahlreichen humorvollen bis boshaften Anspielungen.

Wie gehabt ist der Roman je Kapitel ohne Absatz und Punkt geschrieben, was für Einsteiger in die Welt Krasznahorkais gewöhnungsbedürftig sein mag. Wenn man sich darauf einlassen kann, wird man den hypnotischen Flow schätzen. Krasznahorkai hat diese Technik inzwischen zur Perfektion gebracht. Den Text jedoch als inneren Monolog oder Gedankenstrom zu interpretieren, wäre ein Missverständnis. Es ist vielmehr ein kunstvoll komponiertes, sehr menschliches Palaver aus verschiedenen Stimmen, Gedanken und Erinnerungen. Die Komposition ist um eine Leerstelle herum aufgebaut, um das Verschwinden von Schomle, Onkel Józsis Hund, das den Verlust von Halt und Ordnung markiert. Den großen Mythen, für die man in Ungarn eine ganz besondere Schwäche hat, wie die Abstammung von Dschingis Khan und die Ungarische Krone der Árpáden-Dynastie, wird immer wieder die banale und ärmliche Realität des Protagonisten Onkel Józsi und seiner Umgebung kontrapunktisch gegenübergestellt. „Die Nähte des Lebens“, wie es im Text heißt, werden als verschlissen sichtbar. Der Zusammenhalt löst sich nicht nur sprachlich auf, das Leben selbst löst sich auf, womit Form und Inhalt eine perfekte Einheit bilden. Die schwermütige Grundstimmung wird durch Heiterkeit und Milde gelindert, im Gegensatz zu der oft düsteren Atmosphäre manch früherer Romane - das ist eine neue und versöhnliche Qualität, die von großer Reife zeugt.

Dass mit László Krasznahorkai einer der ganz Großen verdientermaßen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, hat mich ganz besonders gefreut und wurde ja auch in der literarischen Fachwelt mit großer Zustimmung kommentiert.
Profile Image for Gabriela Pistol.
697 reviews254 followers
March 13, 2026
Am râs mult, la celelalte cărți ale lui LK nu am pus umorul lui pe primul loc, dar aici da. Mult umor și multă creativitate într-o poveste cu un rege nebun (dar asta doar dacă ți se pare lumea sănătoasa, în general) și cu o încercare de răsturnare a ordinii constituționale (he he, bună ziua, alegători, asta, cititori din România). Și un câine; de fapt doi; de fapt un șir de câini.
Doar finalul mi-a tăiat un pic din entuziasmul care mă purta spre o evaluare cu 5*: mă așteptam la ceva mai puțin previzibil/întâlnit.
4.5*

P.S. Cel mai mult mi-a plăcut personajul Laci Krasznahorkai 😁.
Profile Image for Andreea.
223 reviews27 followers
June 6, 2026
4,5 🌟

Din dorința de a vedea cum scrie acest om, am ales cartea de față. M-a atras cel mai mult și a părut și mai ușoară cumva.

Felul in care este scrisă, fără punct, doar cu virgule, fără alineate, a făcut citirea greoaie la început. Mai mult, evenimentele cu care se deschide volumul au fost multe și ciudate și am împărtășit nedumerirea lui Józsi baci legat de ce se întâmplă. Am apreciat acest mod de începere, că am simțit că nu sunt doar eu dezorientată, că nu doar eu nu știu la ce să mă aștept.

Pe final, am simpatizat enorm cu personajul principal și am suferit alături de el. Interesant a fost și felul în care politicul s-a resimțit pe parcursul cărții, făcând deseori referire la Ungaria lui Orban și la modul defectuos în care funcționează.

Recomand cartea, dar precizez că are nevoie de răbdare și dedicare!
Profile Image for citesc_cu_sufletul.
385 reviews173 followers
January 31, 2026
"Zsömle s-a dus" este o carte despre dorința de a fi lăsat în pace într-o lume care nu știe să respecte liniștea nimănui. Józsi baci, un bătrân de 91 de ani, vrea doar să-și bea cafeaua, să privească apusul și să trăiască retras, alături de câinele său. Dar trecutul, politica și oamenii obsedați de mituri naționale nu-l lasă să dispară discret.

László Krasznahorkai folosește umorul negru și absurdul pentru a vorbi despre extremism, manipulare și ridicolul ideologiilor duse la extrem. E o satiră politică foarte amară, dar spusă cu o seriozitate care o face și mai tăioasă. Râzi, dar râsul rămâne blocat undeva în gât...

Stilistic, frazele au acel ritm hipnotic recognoscibil, dar aici parcă mai jucăuș, mai ironic, mai dispus să se auto-parodieze. Nu e acel Krasznahorkai complet copleșitor din "Satantango", ci unul care pare să-și fi permis, deliberat, un mic pas în lateral. Și poate tocmai de aceea "Satantango" rămâne pentru mine mai puternic, mai radical, mai sufocant. "Zsömle s-a dus" e mai accesibil, mai limpede în miza sa, mai direct în sarcasm, ceea ce nu e un defect, ci o schimbare de registru binevenită.

Totuși, cartea are o melancolie aparte. Dincolo de grotescul politic, rămâne imaginea unui om bătrân care vrea să dispară liniștit din lume și nu e lăsat, iar asta doare. Pentru că, în fond, romanul nu vorbește doar despre Ungaria, monarhie sau extremism, ci despre imposibilitatea de a te retrage cu adevărat din zgomotul istoriei.
Profile Image for Sorin Hadârcă.
Author 3 books267 followers
January 4, 2026
Haz de necaz în ultimul roman al lui Krasznahorkai, publicat în 2024, cu puțin timp înainte să ia Nobelul. Unii zic că e o satiră a suveranismului, dar mă îndoiesc. Protagonistul acestuia, electricianul nonagenar nenea Józsi face o figură prea quijotescă, crezându-se regele tuturor maghiarilor. Câinele Zsömle (cel care s-a dus) e pe post de Rocinante.

Deci cineva își închipuie că e cineva — toți o facem, cu mai multă sau mai puțină moderație. Problema e că publicul interacționează cu acel "eu" ficțional. Unii îl iau de bun. Alții râd sub mustață. Alții profită. Tragedia începe atunci când o mână de conspiraționiști încearcă să se folosească de nebunia lui nenea Józsi pentru a produce o lovitură de stat.

Sfârșitul e aproape ca la Cervantes: vălul nebuniei cade, un lucru fatal pentru protagonist. Abisul între "eul" adevărat și cel ficțional este condiția căderii în vidul existențial. Doar că ce vină are cățelușul în această comedie umană? El pentru cine "s-a dus"?
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January 6, 2026
Vor der Veröffentlichung von Baron Wenckheims Rückkehr sagte Krasznahorkai in einem Interview, dass es sein letzter Roman sein müsse. In ihm sah er den Abschluss eines einzigen großen Buches, das mit Satanstango begonnen hatte und von Melancholie des Widerstands sowie Krieg und Krieg. Roman aktualisiert wurde. Nach einigen kürzeren Werken folgte mit Herscht 07769 dann trotzdem ein weiterer, in Ostdeutschland angesiedelter Roman, und nun liegt mit Zsömle ist weg der erste Roman seit der „Ur-Tetralogie“ vor, der wieder in Ungarn verortet ist.

Wollte man einen oberflächlichen Manichäismus bemühen, ließen sich seine Werke grob in „dunkle“ und „helle“ einteilen, also solche (wie u.a. die oben genannten), in denen sich die Prosa bisweilen zu einem Mahlstrom beschleunigt und persönliches Leid wie universelle Verwüstung mit sich führt – und solche, die (wie Der Gefangene von Urga, Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss und das Meisterwerk Seiobo auf Erden. Erzählungen) sich nicht nur inhaltlich mit Ostasien auseinandersetzen und im Kontrast eher schwebend, meditativ daherkommen, sich vor allem mit Kunst und Schönheit auseinandersetzen. In Wahrheit ist eine solche Einteilung, wenn überhaupt, nur mit der Beschränkung auf das Leseerlebnis sinnvoll, da sich jedes Werk auf seine Weise mit der widersprüchlich-einheitlichen und einheitlich-widersprüchlichen, Dualismen aufhebenden Realität aus Krasznahorkais Sicht beschäftigt (oder, wie es in Kleinstarbeit für einen Palast heißt: „... es sei keine Dichotomie am Werk, diese gebe es nicht“); in diesen wie jenen werden engelsgleiche Charaktere korrumpiert, blitzt das Heilige nur auf, um sich zu entziehen, machen sowohl Finsternis und Licht blind, einzig die Herangehensweise an dieses Universale erfolgt aus verschiedenen Richtungen.

Vor diesem Hintergrund wirkt Zsömle ist weg etwas ungewöhnlich. Die Intensität ist sehr abgemildert, das Fehlen der sonst charakteristischen Obsession der Charaktere spürbar und hier eher als leere Geste vorgeführt. Selbstironie wird nicht nur durch den Charakter namens László Krasznahorkai erzeugt, der als Hobbymusiker zwar fleißig seine Kunst vorführt, allerdings keine große (oder zumindest ehrlich gemeinte) Begeisterung unter seinen Mitstreitern auslösen kann. Klar ist, dass meine durch die anderen Werke gespeiste Erwartung die Lektüre etwas ausbremste, was der Roman allerdings zu wissen schien und stellenweise sogar darauf abzielte. In der Handlung gibt es einen Moment, der zunächst den Anschein hat, einen atmosphärischen Switch vom eher Gemächlichen hin zu einer rasanteren Atmosphäre zu vollziehen, nur um dann im Sand zu verlaufen. Ein weiteres Ereignis löst dann dieses Versprechen endlich ein – unless it doesn’t. Und ein drittes sorgt dann zwar für eine Reihe von Tapetenwechseln, doch werden diese dann schon in die Formel des Verebbens eingebettet. Anders gesagt: Während in Herscht 07769 von einer „fortlaufend blitzartigen Ereignisserie“ die Rede ist, wäre es hier eher eine Serie von Aufschüben.

So stellte sich mir spätestens nach der Hälfte des Buches die Frage, worauf es abzielt, wenn es dem Angelegten und Erwarteten ausweicht, und vor allem, welchen Zweck die charakteristischen Endlos-Sätze verfolgen, wenn sie weder mit sich reißen noch ins Schweben geraten wollen. Härter formuliert: Was ist seine Daseinsberechtigung? Die Sorgen von Onkel Jozsis tauchen auch in Baron Wenckheims Rückkehr auf (wo es auch, nebenbei gesagt, eine rührende Szene zwischen Hund und Mensch gibt), das Ende erinnert an jenes von Krieg und Krieg, die Komposition an Herscht 07769 – doch übernimmt man deren Maßstäbein, ist in jedem Fall die Wirkung in Zsömle ist weg schwächer. Schwach also wie ein alternder Körper, eine senile Prosa? Der Hinweis: Auch hier, auch so wird gescheitert?

Auch auf ein unscheinbares, vielleicht unwichtiges Detail soll hingewiesen sein: Die Kapitelüberschriften sind in keiner hervorstechenden Weise angeordnet, werden nicht wie in praktisch jedem anderen von Krasznahorkais Büchern z.B. als Tanzkarte, Regenbogenbänder oder in der Fibonacci-Sequenz präsentiert, sondern ganz einfach und schnörkellos als chronologische Teile. Der Fokus also auf Altern als dem schlichten Verstreichen von Zeit?

Die zwei kürzesten Sätze im Buch sind das vorangestellte Motto „Ich habe gesprochen“ und der erste Satz: „Ich lege kein Holz mehr nach.“ Nachdem also schon alles gesagt worden ist, geht es erst los und dann immer weiter. „The World Goes On“ lautet ja sogar der Titel eines Erzählbandes, in welchem wiederum das letzte Stück „Ich brauche nichts von hier“ auf weniger als einer Seite eben jene Verweigerung des Nachlegens (als aktives, bemühtes Weiterleben) beschreibt, von der der Roman ausgeht: „… denn ich ließe hier diese Erde und die Sterne, denn ich nähme nichts von hier mit, denn ich habe in das hineingeblickt, was kommt, und ich brauche von hier nichts.“

Natürlich klingen hier die dunklen Spiegel des Bibelverses 1 Korinther 13, 12 an, die sich als diesseitige Unmöglichkeit der wahren Erkenntnis als zentrales Motiv durch das Krasznahorkaische Werk ziehen. Tatsächlich stellt das Werk als Ganzes gerade die Vergeblichkeit dar, dem hinter dem Satz Liegenden als hoffnungsvolles Denkmal des Scheiterns, als scheiterndes Denkmal der Hoffnung gerecht zu werden. Dies ist zugleich ein poetologischer Selbstkommentar: Seine besten Bücher sprechen (formal und inhaltlich) auch von der Unmöglichkeit einer angemessenen Erzählweise und schaffen es dabei dennoch oder gerade deshalb, die Prosa das Spannungspaar Wissen/Denken-Sein/Instinkt angemessen transportieren bzw. verkörpern zu lassen.

Inwiefern das auch hier der Fall ist und ob Zsömle ist weg eher die gewollte Markierung einer Leerstelle im Gesamtwerk oder die konsequente Fortführung des Projekts ist, kann ich gerade noch nicht gerecht beurteilen. Krasznahorkais kürzlich verstorbener Freund Béla Tarr, der u.a. Satanstango und Die Melancholie des Widerstands verfilmte, beendete seine Karriere als Regisseur mit dem Film Das Turiner Pferd, dem buchstäblich finstersten aller Schlussakkorde. Mir stellte sich beim Lesen immer wieder die Frage, ob ein solches künstlerisches Schweigen auch für Krasznahorkai möglich wäre oder ob er es nicht eher literarisch verarbeiten, evozieren würde. Auch der im November erschienene, noch nicht in deutscher Übersetzung vorliegende Roman A magyar nemzet biztonsága enthält laut Verlag „die Geschichte einer Ankündigung des Abschieds“. So oder so bin ich dankbar dafür, der Entwicklung dieses Œuvres in seinen verschiedenen Facetten beiwohnen zu dürfen und behalte den vor glücklicher Aufregung zitternden Zsömle im Herzen.
Profile Image for Maria Stanciu.
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May 27, 2026
Se spune că odată cu vârsta o iei pe cărări. Așa și cu povestea asta, un bătrânel se crede rege, i mean the goat of Hungary! Foarte hazlie de altfel.

Un punct slab e că nu este așa ușor de urmărit ( stilul scriitorului: o frază care nu se termină, niciodată, haha).
Profile Image for Tasos.
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December 30, 2025
ΕΓΩ ΣΑΣ ΕΙΧΑ ΠΡΟΕΙΔΟΠΟΙΗΣΕΙ

όπως ακριβώς κάνει και ο ίδιος ο Λάζλο Κρασναχορκάι με αυτή την εισαγωγική πρόταση στην πρώτη σελίδα του τελευταίου βιβλίου του, ενός μυθιστορήματος που εκδόθηκε, σε μια καταπληκτικά ειρωνική συγκυρία, ακριβώς πριν την ανακοίνωση που τερμάτισε την πολυετή αναμονή για αυτό το -ας μην κρυβόμαστε-

ΝΟΜΟΤΕΛΕΙΑΚΟ ΝΟΜΠΕΛ ΛΟΓΟΤΕΧΝΙΑΣ,

ένα Νόμπελ που περισσότερο τίμησε την ίδια τη Σουηδική Ακαδημία για τα, καθυστερημένα έστω, αντανακλαστικά της, παρά τον ίδιο το συγγραφέα, που εδώ στη δύση της ζωής του και της καριέρας του κι εν μέσω φημών για την κατάσταση της υγείας του, απογυμνώνει σε αυτό το γλυκόπικρα συγκινητικό και αστείο βιβλίο, όχι μόνο την κατάρρευση οποιασδήποτε πολιτικής μυθολογίας στη σύγχρονη Ευρώπη, αλλά και την ίδια του τη συγγραφική περσόνα.

Ο υπερήλικας Θείος Γιόσι, ζει αποτραβηγμένος, με την καθημερινότητα του ήδη τακτοποιημένη γύρω από την ιδέα του τέλους, δεν επιθυμεί τίποτα, δεν περιμένει τίποτα,

ΔΕΝ ΘΕΛΕΙ ΝΑ ΠΡΟΣΘΕΣΕΙ ΑΛΛΑ ΞΥΛΑ ΣΤΗ ΦΩΤΙΑ,

παρέα με το Φραντζολάκι του, μια συντροφιά που περιορίζεται στο ελάχιστο, αλλά είναι πλήρης με αυτό, σε μια μορφή συντροφικότητας χωρίς ιδεολογία, χωρίς ιστορία, χωρίς προσδοκία, όταν όμως εισβάλει στη ζωή του μια ομάδα ανδρών που πιστεύει ότι εκείνος είναι ο νόμιμος βασιλιάς της Ουγγαρίας, όλα αλλάζουν κι ενσκήπτει η παράνοια, στην οποία ο Γιόσι θα συμμετάσχει, όχι με την επαναστατική ορμή της ανατροπής, αλλά

ΣΑΝ ΜΙΑ ΗΣΥΧΗ ΑΡΝΗΣΗ,

που ξεσκεπάζει το ιδεολογικό τέλμα μιας ολόκληρης ηπείρου που προσπαθεί μέσα από γενεαλογίες κι εθνικιστικές εμμονές, να βρει παρηγοριά στους μύθους, μιας Ευρώπης που αναζητά σωτηρία στην καταγωγή και μιας Ουγγαρίας που κοιτά το παρελθόν όχι για να το κατανοήσει, αλλά για να κρυφτεί μέσα του.

Ο Κρασναχορκάι δεν δαιμονοποιεί ούτε γελοιοποιεί, αυτό θα ήταν εύκολο, αλλά αφήνει τις τραγικωμικές φαντασιώσεις να ξεδιπλωθούν με εκείνη τη χαρακτηριστικά ελικοειδή γλώσσα που διαλύει

ΤΑ ΟΡΙΑ ΑΝΑΜΕΣΑ ΣΤΗ ΣΚΕΨΗ ΚΑΙ ΣΤΟ ΠΑΡΑΛΗΡΗΜΑ,

που ασκεί δριμεία πολιτική κριτική χωρίς ρητορεία, που συμπυκνώνει τις θεματικές της ιστορικής εξάντλησης, της διάλυσης των μεγάλων αφηγήσεων και της αδυναμίας σωτηρίας του προηγούμενου έργου του, με ένα ύφος πιο ανθρώπινο από αυτό που μας έχει συνηθίσει, ίσως γιατί βρίσκεται πλέον στην ηλικία που δεν είναι πια ένας προφήτης της κατάρρευσης, αλλά μάρτυρας

ΤΗΣ ΑΠΟΣΥΝΘΕΣΗΣ ΤΗΣ ΣΥΛΛΟΓΙΚΟΤΗΤΑΣ,

την οποία καταγράφει κι ως ένα έμμεσο αυτοπορτραίτο της ίδιας του της συγγραφικής πορείας, ως ένα τέλος των ψευδαισθήσεων ότι η λογοτεχνία μπορεί να αλλάξει τον κόσμο, όχι με πικρία, αλλά με τη διαύγεια ενός ανθρώπου που δεν έχει πλέον να περιμένει τίποτα, και γι’ αυτόν ακριβώς το λόγο (αλλά κι επειδή τόση ώρα το συγκρατώ το οπαδικό, αλλά δεν αντέχω άλλο) με το φετινό Νόμπελ

Ο ΛΑΖΛΟ ΓΛΕΝΤΗΣΕ ΤΗ ΣΟΥΗΔΙΚΗ ΑΚΑΔΗΜΙΑ ΜΕΣΑ ΣΤΟ ΣΠΙΤΑΚΙ ΤΗΣ.
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March 6, 2026
Πάει και το φραντζολάκι- Μια οδύσσεια χωρίς τελείες, όπου το κωμικό και το αποκαλυπτικό μοιράζονται το ίδιο κομμάτι ψωμί.

Υπάρχουν συγγραφείς που γράφουν μυθιστορήματα και υπάρχουν συγγραφείς που κατασκευάζουν μικρά φιλοσοφικά συστήματα μεταμφιεσμένα σε πεζογραφία. Ο Λάζλο Κράσναχορκάι ανήκει σταθερά στη δεύτερη κατηγορία. Το Πάει και το φραντζολάκι είναι ένα ακόμη από εκείνα τα βιβλία που μοιάζουν λιγότερο με ιστορία και περισσότερο με έναν σπειροειδή στοχασμό πάνω στην ανθρώπινη κατάσταση — έναν στοχασμό που προχωρά χωρίς να παίρνει ανάσα, σχεδόν χωρίς τελείες, όπως ακριβώς και η σκέψη όταν αρχίζει να γλιστρά προς την εμμονή.
Στο κέντρο της αφήγησης βρίσκεται ο 91χρονος Γιόζι Κάντα, ένας άνθρωπος που έχει αφιερώσει τη ζωή του σε μια μάλλον μάταιη προσπάθεια: να εξαφανιστεί από τον κόσμο. Όμως, όπως συμβαίνει συχνά στη λογοτεχνία (και δυστυχώς και στην πραγματικότητα), η ιστορία έχει την κακή συνήθεια να επιστρέφει ακόμη και όταν προσπαθείς να της κλείσεις την πόρτα. Γύρω του ξετυλίγεται ένα παράξενο καρναβάλι χαρακτήρων και ιδεών: ένας συνταξιούχος ηλεκτρολόγος που φαντάζεται εαυτόν απόγονο του Τζένγκις Χαν, ένας παρανοϊκός διεκδικητής του ουγγρικού θρόνου, και μια Ευρώπη που μοιάζει να έχει ξεχάσει γιατί υπάρχει.
Η πρόζα του Κράσναχορκάι είναι γνωστή για τις μακροπερίοδες, σχεδόν παραληρηματικές προτάσεις της — ένα είδος λογοτεχνικής καταιγίδας που άλλοτε μαγεύει και άλλοτε εξαντλεί. Η ανάγνωση θυμίζει λίγο τον Κάφκα αν είχε πιει τρία εσπρέσο παραπάνω και αποφάσιζε να γράψει μια μεταφυσική φάρσα για την Ευρώπη. Το αποτέλεσμα είναι μια γραφή που oscillates ανάμεσα στη σάτιρα και στην αποκάλυψη, ανάμεσα στο γελοίο και στο τραγικό, σαν να παρακολουθεί κανείς έναν Δον Κιχώτη να περιφέρεται μέσα στα ερείπια της σύγχρονης ιστορίας.
Κάπου εδώ βρίσκεται και η μεγαλύτερη γοητεία του βιβλίου: η αίσθηση ότι η αφήγηση είναι ταυτόχρονα βαθιά κωμική και βαθιά απελπισμένη. Οι χαρακτήρες κινούνται μέσα σε έναν κόσμο που μοιάζει να έχει ήδη τελειώσει, αλλά κανείς δεν τους το έχει πει επισήμως. Η λογοτεχνία, σε αυτή τη συνθήκη, δεν προσφέρει λύτρωση — περισσότερο μοιάζει με ένα μικρό κερί μέσα στο σκοτάδι, μια στιγμή διαύγειας πριν η πραγματικότητα επιστρέψει.
Παρόλα αυτά, όσο κι αν θαυμάζω τη δύναμη και τη φιλοσοφική φιλοδοξία της γραφής του Κράσναχορκάι, το Πάει και το φραντζολάκι δεν με συνεπήρε πλήρως. Υπάρχουν στιγμές όπου η υπνωτική του πρόζα γίνεται λίγο υπερβολικά υπνωτική — σαν μια σκέψη που επιμένει να επαναλαμβάνεται μέχρι να ξεχάσει γιατί ξεκίνησε. Η εμπειρία είναι συχνά εντυπωσιακή, αλλά όχι πάντα απολαυστική.
Ίσως όμως αυτό να είναι και το νόημα. Σε έναν κόσμο όπου όλα φαίνονται ταυτόχρονα γελοία και απελπισμένα, ακόμη και το ψωμί —αυτό το πιο απλό σύμβολο καθημερινότητας— μπορεί να χαθεί μέσα στη μεταφυσική σύγχυση της ιστορίας.
Και τότε, πράγματι, πάει και το φραντζολάκι.
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May 19, 2024
Zseniális és vérfagyasztó az a tűéles világlátás, amellyel megfesti Krasznahorkai a főszereplőnk környezetét. Józsi bácsi, aki már nem rak többet a tűzre, valahol Eger környékén él a kutyájával, a sokadik generációs Zsömlével. Józsi bácsi az Árpád-ház utolsó leszármazottja, ebből pedig bonyodalmak támadnak, amint megneszelik ezt a királypárti, gyakran szélsőjobbos, néha anarchista, néha royalista fanatikusok, és elkezdik szervezni a nagy visszatérést... Csupán néhány mondatból áll a regény, talán fejezetenként cseppen egy-egy írásjel a szövegbe, így pontosan olyan, mintha valamelyik idős néni egy szuszra mondaná el a történetet a boltban, sorbanállás közben. A falusi korlátoltság, beszűkültség, szegénység és rosszindulat kavarog Józsi bácsi háza körül, aki, amikor csak teheti, kivonja magát a társadalomból, hogy múltjának és emlékeinek éljen. De sajnos néha a társadalom kopogtat az ajtaján.
Profile Image for Thanasis Stylianopoulos.
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October 29, 2025
Το "Πάει και το Φρατζολάκι" διαπνέεται από σουρεαλιστικό, σκοτεινό χιούμορ, ευφυές τρολάρισμα και αιχμηρή σάτιρα πάνω στην πολιτική και κοινωνική πραγματικότητα του σήμερα. Κλείνει με ένα εντυπωσιακά κινηματογραφικό φινάλε που σε αφήνει με χαμόγελο, κάτι στο οποίο ο Κρασναχορκάι δεν μας έχει συνηθίσει.
Profile Image for Bendtner.
80 reviews2 followers
August 20, 2026
Mein erstes Buch von Krasznahorkai. Ich bin natürlich durch die Verleihung des Literaturnobelpreises und die Besprechung des Buches im Literarischen Quartett auf ihn aufmerksam geworden. Vor allem durch die Besprechung war ich sehr gespannt auf das Buch. Die Story hat sich etwas anders entwickelt, als der Buchtitel es mich vorausahnen ließ. Trotz dessen hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich bin immer noch am Überlegen, wie man ihn dezidiert interpretieren soll. Die in gewissem Sinne satirische Aufarbeitung von Bestrebungen nationalistischer Gruppen, Monarchien wieder einführen zu wollen? Wiederum steckt aber berechtigte Kritik an der ehemaligen Regierung Orbáns darin. Ich fand aber die Bezeichnung des Literarischen Quartetts als „Multifunktionsparabel“ sehr treffend, denn der Roman hat tatsächlich unentwegt viele Deutungsperspektiven und Metaphern. Die Story ist auf ihre Art und Weise spannend und humorvoll. Der Protagonist „Onkel Jószi“ ist in seinem Facettenreichtum extrem gut geschrieben. Ein bisschen kirre hat mich gemacht, dass innerhalb der Kapitel keine Sätze beendet werden, sondern endlose Schleifen von Kommas. Und auch hier stellt sich die Frage, wieso dieser Stil gewählt wurde.

Ich würde den Roman weiterempfehlen, kann aber auch verstehen, wenn er nicht für jeden etwas ist. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher von Krasznahorkai lesen.
Profile Image for Tom K..
107 reviews18 followers
January 1, 2026
Eine schöne Idee: Der 91-jährige Jozsef Kada hält sich für den Nachkommen der altungarischen Arpaden-Dynastie und Dschingis Khans und somit für berechtigt, das Land als König zu regieren. Um ihn sammelt sich eine Schar von Getreuen, die das gleiche Ziel verfolgen. Zunächst als friedlichen Plan, dann jedoch auch bereit, den Anspruch des Prätendenten mit Waffengewalt durchzusetzen. Man sieht sich jedoch einem feindlichen Regime gegenüber, das zwar zunächst Kooperation signalisiert, dem armen Jozsi aber dann den Prozess macht und ihn in eine Psychiatrie einweisen lässt.

Die Handlung weist Parallelen zu den deutschen Reichsbürgern auf, auch Heinrich Prinz von Reuss findet im Buch Erwähnung. Die Stimme des Erzählers ist jedoch unzuverlässig, alles wird in einer Form der wörtlichen Rede, in einem lediglich in kapitelartige Teile unterteilten Dauerredefluss berichtet, der immer wieder verschwimmen lässt, wer spricht, was wahr ist, was Einbildung, was nur wahnhafte Vorstellung eines irren Alten.

Diese Form verleiht dem Roman zwar einen gewissen soghaften und verführerischen Flow, der jedoch der Erzählung aus meiner Sicht überhaupt nicht dienlich war. Was als schöne inhaltliche Idee beginnt, ersäuft am Ende in einem endlosen Gelaber, das mich eher gelangweilt hat.

Den Lobeshymnen mag ich mich daher nicht anschließen. Und ein weiteres Buch des Autors werde ich wohl nicht lesen.
Profile Image for Chris_P.
388 reviews353 followers
August 16, 2026
Δεν το περίμενα, όμως να που κατάφερε ο Λάζλο όχι να με απογοητεύσει ακριβώς, αλλά να μη με ικανοποιήσει επαρκώς. Όλα τα γνωστά μέρη της συνταγής ήταν εκεί, όμως το σύνολο ήταν κατώτερο των προσδοκιών που έχει χτίσει με τόση μαεστρία ο Ούγγρος. Απολαυστικό κατά τόπους, αλλά και κουραστικό. Ενδιαφέρον, αλλά και ατελές. Ίσως να φταίει και η στιγμή.
Profile Image for Roxana.
228 reviews8 followers
March 7, 2026
Primul lucru pe care il observi cand incepi Zsolme s-a dus este stilul. Frazele sunt lungi( cat capitolul), orale, asemeni unui dialog interior incat ai senzatia ca esti in mintea personajelor sau acolo cu ele. Povestea paleste in fata stilului: Joszi baci se crede ultimul rege al dinastiei arpadiene, iar delirul ii este alimentat de cativa fanatici care vor sa il puna pe tron. Si in cel mai pur stil post-modernist, autorul apare si el ca personaj in poveste. Umorul, abusurdul si tristetea imbraca aceasta istorie improbabila.
187 reviews7 followers
April 8, 2024
Jó volt a régi Krasznahorkai-regényeket idéző, de azoknál könnyebb hangvételű, sokszor kifejezetten humoros - és nem is túl hosszú - könyvet olvasni a szerzőtől. Nem érződik öncélúnak a stílus, nem veszi magát túl komolyan, mindez üdítően hatott, a (szerzőhöz mérten) kifejezetten pörgős és sokrétű cselekmény miatt pedig olvastatja magát a szöveg.
Profile Image for Agnieszka Hofmann.
Author 24 books58 followers
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December 20, 2025
DNF

To nie jest wina niekończących się zdań - tu dość łatwo wpada się w rytm owej szczególnej narracji - ale tego, że zupełnie nie mam ochoty czytać o mężczyznach, jakich tu sportretowano. Może kogoś naprawdę interesuje codzienność dziewięćdziesięcioletniego pseudo króla, który trzyma swojego psa w budzie na podwórku, ja wysiadam.

Profile Image for Maria Mihăiță.
165 reviews46 followers
January 25, 2026
Mi-a plăcut tare mult acest roman al nobeliatului Krasznahorkai, tradus minunat de Ildikoʻ Foarță, roman care se înscrie ca stil cu precedentele apărute la noi.
Nu pot să spun că este un roman ușor de citit, frazele uneori lungi de câteva pagini nu vin tocmai la îndemână, dar pentru admiratorii lui Krasznahorkai, romanul este un deliciu.
Profile Image for Milan Baes.
132 reviews15 followers
August 19, 2026
Enkele monarchisten (waaronder een allround-elektricien) willen een 91-jarige man, een nakomeling, zo blijkt, van de dertiende-eeuwse koning Béla De Vierde, terug op de troon krijgen om een verloren gegane glorie in ere te herstellen.

Na eerder De melancholie van het verzet gelezen te hebben, lijkt Krasznahorkai hier ook lichtjes op verloren gegane glorie. Het was gezellig, grappig en luchtig, maar ik wilde meer van het eerdere als de conservatieve lezer die ik ben. Heeft deze Hongaar misschien willen kapitaliseren op de nasleep van zijn Nobelprijs? Wellicht, en maar goed ook, ik zou minstens hetzelfde gedaan hebben. Ben ik terug mijn pretentieuze zelve na mijn geleden nederlaag bij Honderd jaar eenzaamheid? Reken maar van yes!
Profile Image for Aron Kerpel-Fronius.
126 reviews14 followers
October 5, 2025
Már jó ideje szemeztem vele a könyvespolcon, de csak most jutottam el addig, hogy le is tudjam venni.

Krasznahorkai nagyon érti/érzi ezt a világot. Összességében pozitívum, hogy nincs túlhúzva a cselekmény, de szívesen töltöttem volna még pár órát Józsi bácsival a magyar rögvalóságban.
Profile Image for Maria.
105 reviews5 followers
February 21, 2026
Διάβασα πρώτη φορά Κραζναχορκάι και ήταν μια απροσδιόριστα υπέροχη εμπειρία. Παρόλο το φαινομενικά χαοτικό γράψιμο, δύσκολα φεύγει από τα χέρια. Συγχαρητήρια για την ελληνική μετάφραση.
Profile Image for András Jókúti.
21 reviews3 followers
February 8, 2024
A sodrás, a nyelvi zsenialitás, a humor és az együttérzés az együttérezhetetlennel ebben a KL könyvben is töretlenül jelen van, de az előző regényekhez képest egy mély, egzisztenciális, metafizikai regiszter hiányozni látszik. Ami Wenckheimnél még megvolt, az Kadánál már úgy tűnik, hogy nincs.
Profile Image for Tamás Szajkó.
380 reviews4 followers
March 10, 2026
Nobel-díjasakról jót vagy semmit? Azt azért megkockáztatom, hogy Krasznahorkai jó író és ez pedig egy jó könyv, de ennél a vad jelzőnél nem szívesen mennék feljebb.

Lehet dicsérni az alapötletet (bár mint kiderült, nem saját), a falusi élet és a soft szélsőjobbos körök mozgásának bemutatása szórakoztató, és igazából nehéz nem óvatos szimpátiával követi a főszereplő bácsi gyengécske próbálkozásait a megkoronázása irányába így a 9. x környékén.

Szóval a könyv működik, kellemes olvasmány, de cserébe Krasznahorkai egyes írói eszközeivel nem tudok kibékülni:
- számomra megbocsáthatatlan a központozás hiánya, határozottan rontja az élményemet a wall-of-text
- azóta azon gondolkodom, hogy miért volt szükség arra, hogy a könyvben 15-20 alkalommal kerüljön leírásra az, hogy ki kér kávét és hány kávéskannát kell ehhez lefőzni
- nem tudom hová rakni azt sem, hogy Krasznahorkai behelyezi magát a történetbe egy mellékszerepbe, ami nagyjából sehová nem vezet.

166 reviews3 followers
April 23, 2025
Meglehetősen tipikus Krasznahorkai-könyvnek mondanám, ami számomra igencsak szórakoztató olvasmányélményt adott. Az újabb könyveit nem mind szerettem, ez viszont végig magába szippantott. Igaz, a hosszan hömpölygő mondatok nem könnyítik meg a befogadást, így az "éjszaka olvasok még pár sort/oldalt" taktika sokszor nem vált be, és a BKV-ra sem vittem magammal, hogy buszon-villamoson olvassam, így több időbe telt befejezni.
Érdekes, szerethető, többször is megnevettető könyv - Krasznahorkai-rajongóknak kötelező, de az íróval még ismerkedőknek is szerintem ajánlható.
Profile Image for Fabian Vehlies.
3 reviews
June 24, 2026
Auf Krasznahorkai gestoßen, weil er den Literaturnobelpreis bekommen hat, das Buch gekauft, weil ich einfach mal gucken wollte, wie ich mit dem Stil, aka alles ist in Blocksatz geschrieben und die elf Kapitel bestehen aus je einem Satz, klarkomme. Und selten hatte ich so viel Spaß beim Lesen!

300 Seiten über einen irren, über 90-jährigen Atzen, der sich für den ungarischen König hält und eine dahinschwindende Gruppe wirrer Monarchisten um sich scharrt, mit denen er extensiv Kaffee und Wein trinkt, schlechter Musik lauscht, und versucht Pläne zur Thronbesteigung zu machen. Bei alledem ist der einzige, der im tatsächlich folgt und gehorcht, sein(e) Hund(e) Zsömle.
76 reviews
March 3, 2026
nenecesar de alambicat scrisă pentru o poveste nenecesar de încurcată
"dialogurile" sunt un chin de urmărit, și chiar atunci când nu sunt, nu spun nimic
cartea a fost o experiență seacă și lipsită de culoare în cel mai rău sens pe care ți-l poți imagina
poate mi-a scăpat mie ceva, dar mi s-a părut un roman stupid, atât
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