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Fünf Tage, fünf Nächte
Zwei Fremde, eine Frau und ein Mann, besteigen in New York den Zug nach Los Angeles. Beide hüten ein Geheimnis; beide fliehen vor ihrem bisherigen Leben. Sie kommen ins Gespräch, und schon bald entwickelt sich eine Nähe zwischen ihnen. Von der Frau zugleich fasziniert und irritiert, dringt der Mann beharrlich in sie ein und entlockt ihr so ihre Lebensgeschichte, während der Zug über den amerikanischen Kontinent gen Westen fährt.
Es ist die Geschichte eines Lebens, das zerstört war, bevor es richtig begann: die traurige Kindheit in einer zerütteten Familie, Jahre der Aufopferung für die schwerkranke Schwester, gescheiterte Liebesbeziehungen. Auf der Suche nach so etwas wie Glück entdeckt die Frau am Ende ein Geheimnis, das sie seit langem in sich trägt.
Fünf Tage und fünf Nächte lang erzählt sie dem Mann ihre Geschichte. Sie vertraut ihm und gibt sich seinen Zärtlichkeiten hin, ohne seinen Namen zu kennen. Und sie will ihn nicht wissen.
Es ist die Geschichte eines Lebens, das zerstört war, bevor es richtig begann: die traurige Kindheit in einer zerütteten Familie, Jahre der Aufopferung für die schwerkranke Schwester, gescheiterte Liebesbeziehungen. Auf der Suche nach so etwas wie Glück entdeckt die Frau am Ende ein Geheimnis, das sie seit langem in sich trägt.
Fünf Tage und fünf Nächte lang erzählt sie dem Mann ihre Geschichte. Sie vertraut ihm und gibt sich seinen Zärtlichkeiten hin, ohne seinen Namen zu kennen. Und sie will ihn nicht wissen.
- GenresFictionContemporary
436 pages, Paperback
First published January 1, 1999
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Community Reviews
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
January 19, 2010
I can understand why some readers gave this book a low score, but I liked it. This is the story of a man and a woman who meet on a cross country train trip. Along the way, the woman relates the story of her life to the man, a life that has been a most difficult one. It is not until the last three chapters of the book that we find out the underlying truth. Is this book easy to read? No. Is the subject matter disturbing? Yes. It is worth reading? Most definitely.
June 7, 2013
Zwei Menschen treffen sich auf einer Zugfahrt von New York nach Los Angeles. Sie haben sich noch nie zuvor gesehen und werden die nächsten fünf Tage miteinander verbringen. Hemy hat eine traurige, groteske Lebensgeschichte hinter sich. Der Tiefpunkt war die Zeit, als sie in einem Altenheim wie am Fließband Senioren duschte, die in ihren Rollstühlen mit der Seife in der Hand vor der Dusche aufgereiht warteten. Irgendwann in ihrem Leben hatte sie beschlossen, von nun an ein Mann zu sein und nannte sich nach ihrem Bruder Oscar. Als die Reisenden am Zielort auseinander gehen, fragt der Leser sich (und auch ER, der Zuhörer), ob IHRE Geschichte wahr ist oder ob sie eine Metapher sein könnte - aber ist das überhaupt wichtig?
"Fünf Tage, fünf Nächte" erzählt mit überschäumender Lust am Fabulieren. Man fühlt sich in die Pionierzeit der USA zurück versetzt, als zum Überleben noch Fertigkeiten als Schnapsbrenner benötigt wurden. Eine Geschichte über Krankheit, Behinderung, Gewalt, Alter und Tod und eine kluge Parabel über Geschlecht und Identität. Wer sich auf das Spiel mit Rollen und Rollenzuschreibungen einlassen kann, wird von Jeanice Deaner vorzüglich unterhalten.
"Fünf Tage, fünf Nächte" erzählt mit überschäumender Lust am Fabulieren. Man fühlt sich in die Pionierzeit der USA zurück versetzt, als zum Überleben noch Fertigkeiten als Schnapsbrenner benötigt wurden. Eine Geschichte über Krankheit, Behinderung, Gewalt, Alter und Tod und eine kluge Parabel über Geschlecht und Identität. Wer sich auf das Spiel mit Rollen und Rollenzuschreibungen einlassen kann, wird von Jeanice Deaner vorzüglich unterhalten.
July 28, 2020
Wieder mal so ein Buch, bei dem ich nicht sicher bin, was ich davon halten soll.
Ein Mann und eine Frau sitzen zufällig auf einer langen Zugfahrt quer durch die USA nebeneinander. Ohne daß die Frau auch nur seinen Namen erfährt, vertraut sie ihm ihre komplette Lebensgeschichte an, durch die sich wie ein roter Faden die Suche nach ihrer weiblichen Identität zieht. Sie fühlt sich als Frau stets benachteiligt, ausgenutzt, hintangestellt und kann keine vertrauensvolle Beziehung zu Männern aufbauen. Schließlich lebt sie über längere Zeit in der Verkleidung eines Mannes, doch auch das bringt sie nicht wirklich voran.
Gleich vorweg: die Rahmenhandlung mit der anonymen Erzählung im Zug (und der sich daraus entwickelnden körperlichen Beziehung) hätte man gut und gerne weglassen können, dann hätte es halt einen anderen Titel gebraucht, weil der sich auf die Länge der Zugfahrt bezieht. Die Handlung an sich, die Geschichte der Frau war bis zu einem gewissen Grad glaubwürdig und mitreißend geschildert, doch irgendwann kam ein Punkt, an dem es sich sehr zu ziehen begann, bis es gegen Ende wieder etwas aufwärts ging. Den Schluss empfand ich wiederum als sehr gelungen.
Ein Mann und eine Frau sitzen zufällig auf einer langen Zugfahrt quer durch die USA nebeneinander. Ohne daß die Frau auch nur seinen Namen erfährt, vertraut sie ihm ihre komplette Lebensgeschichte an, durch die sich wie ein roter Faden die Suche nach ihrer weiblichen Identität zieht. Sie fühlt sich als Frau stets benachteiligt, ausgenutzt, hintangestellt und kann keine vertrauensvolle Beziehung zu Männern aufbauen. Schließlich lebt sie über längere Zeit in der Verkleidung eines Mannes, doch auch das bringt sie nicht wirklich voran.
Gleich vorweg: die Rahmenhandlung mit der anonymen Erzählung im Zug (und der sich daraus entwickelnden körperlichen Beziehung) hätte man gut und gerne weglassen können, dann hätte es halt einen anderen Titel gebraucht, weil der sich auf die Länge der Zugfahrt bezieht. Die Handlung an sich, die Geschichte der Frau war bis zu einem gewissen Grad glaubwürdig und mitreißend geschildert, doch irgendwann kam ein Punkt, an dem es sich sehr zu ziehen begann, bis es gegen Ende wieder etwas aufwärts ging. Den Schluss empfand ich wiederum als sehr gelungen.
May 9, 2018
I read this book back in the 1990's when it came out (and LOVED it) and just re-read it this weekend. It is the story of a family, particularly 2 sisters, whose lives are marked by tragedy. The story is told by a woman on a train to a male stranger, in the form of flashbacks. The parts set on the train and several train stops are, by far, the best. The writing is beautiful and lyrical! Extremely well-written and gut-wrenching. You will come to love Hemy and wish there were more to be told!
July 3, 2019
I read the first 3/4s of this book at breakneck speed until I came to the "letter/diary entry". From then on, I had the feeling that an editor was involved to introduce different forms and that really grated. The exploration of gender was interesting but not as engaging as the the beginning of the novel.
December 31, 2021
Eine Geschichte die einen anregt über sich selbst nachzudenken, wer man ist, wozu man ist und in welche Rolle man gehört. Über die Grausamkeiten des Lebens und wie vergangene Beziehungen und Ereignisse einen verändern und unbewusst drängen Dinge in der Zukunft zu tun oder bestimmt zu handeln. Schön geschrieben und sehr poetisch.
March 29, 2025
Das war definitiv mal etwas anderes. Interessant, aber auf jeden Fall schwere Kost.
Es wurden sehr wichtige Themen angesprochen und schöne feministische Gedankengänge dargestellt.
Allerdings hätte man meiner Meinung nach die ein oder andere Ausschweifung vielleicht weglassen können, da es sich doch etwas gezogen hat.
Es wurden sehr wichtige Themen angesprochen und schöne feministische Gedankengänge dargestellt.
Allerdings hätte man meiner Meinung nach die ein oder andere Ausschweifung vielleicht weglassen können, da es sich doch etwas gezogen hat.
June 10, 2020
Dieser Roman geht um die Identität der Menschen. Manchmal ist mir schwierig gewesen zu verstehen was die Schriftstellerin da zu sagen wollte.
November 14, 2014
Dieses Buch hat in mir so viele unterschiedliche Emotionen ausgelöst. Ich war schockiert, aufgewühlt, wütend, traurig, belustigt, amüsiert. Es handelt von Themen wie Frauenfeindlichkeit, Häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch und Inzest. Das ganz große Plus ist, dass diese Thematiken niemals dramatisiert werden sondern überraschend ruhig dargestellt werden.
Hemys Leben über das hier erzählt wird, reißt einen mit, man möchte unbedingt wissen wie es mit ihr weiter geht. Am Ende wusste ich nicht so ganz ob Hemys Geschichte nur eine Metapher ist.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, auch wenn die Geschehnisse teilweise schwer verdaulich sind.
Hemys Leben über das hier erzählt wird, reißt einen mit, man möchte unbedingt wissen wie es mit ihr weiter geht. Am Ende wusste ich nicht so ganz ob Hemys Geschichte nur eine Metapher ist.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, auch wenn die Geschehnisse teilweise schwer verdaulich sind.
September 1, 2013
Heavy stuff! And this is not the kind of book I use to read ... I don't care if the story is a metaphor or not, the story itself is sick! It made me sad and was full of despair and loneliness. I shouldn't have read it on my holidays. Still I somehow liked the book in the end. Perhaps because it was so different from the stuff I used to read.
February 13, 2011
I read through half of this before putting it down. Usually I like stories that are part tall-tale and I can really get into an unusual narrative or writing style, but I found this far-fetched and contrived.
January 7, 2011
Picked this up at the Freinds of the Library book sale. Really interesting format and story. Worth reading.
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