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Kriminalrat Gustav Heller #3

Die Bestie von Dresden (Kriminalrat Gustav Heller, #3)

Eine Stadt im Ausnahmezustand

Der sonnige Mai 1883 wird für die Dresdner zum Aus dem Zoologischen Garten soll ein Tiger ausgebrochen sein und die Stadt unsicher machen. Zeitgleich treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der es offenbar auf die Söhne und Töchter reicher Bürger abgesehen hat. Ein äußerst heikler Fall für Kriminalrat Gustav Heller und seinen Assistenten Schrumm. Als ihr Verdacht auf einen Ex-Zuchthäusler fällt, werden sie sofort von dessen ehrgeizigem Anwalt unter Druck gesetzt. Zu Hellers großem Ärger mischt sich auch der vom Zoo wegen des Tigers um Hilfe gebetene Wildtierexperte namens Karl May immer mehr in die Polizeiarbeit ein. Während das Raubtier noch frei herumläuft, geschieht ein weiterer Mord an einer jungen Frau …

369 pages, Kindle Edition

Published February 19, 2026

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About the author

Frank Goldammer

42 books106 followers
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren, machte aus Faulheit kein Abitur und bereute es sofort, als er sich stattdessen zum Maler und Lackierer ausbilden ließ. Mit Anfang 20 begann er zu schreiben, heiratete zwischendurch, ließ sich scheiden und wurde ein Meister in seinem Beruf. Außerdem hat er drei Kinder mit zwei verschiedenen Frauen. Kümmert er sich nicht gerade um seine Sippe, dann schreibt er.

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749 reviews7 followers
May 8, 2026
Ein Stern geht alleine an Herrn Karl May, prominenter Begleiter in diesem Buch. Spielt eine kleine wiederkehrende, liebevolle Rolle. Schon dafür lohnt die Lektüre. Ansonsten wie immer ein aufbrausender, nicht immer sympathischer Ermittler, ein unsicherer, einem fast leid tuender Assistent, ein titelgebender Tiger und eine Mordserie, die immer verzwickter wird. Schon etwas komplizierter und ausführlicher als mancher sonstiger Stadtkrimi.
1,664 reviews8 followers
March 7, 2026
Krimi und historischer Roman spannend verknüpft

Klappentext:
Der sonnige Mai 1883 wird für die Dresdner zum Schreckensmonat: Aus dem Zoologischen Garten soll ein Tiger ausgebrochen sein und die Stadt unsicher machen. Zeitgleich treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der es offenbar auf die Söhne und Töchter reicher Bürger abgesehen hat. Ein äußerst heikler Fall für Kriminalrat Gustav Heller und seinen Assistenten Schrumm. Als ihr Verdacht auf einen Ex-Zuchthäusler fällt, werden sie sofort von dessen ehrgeizigem Anwalt unter Druck gesetzt. Zu Hellers großem Ärger mischt sich auch der vom Zoo wegen des Tigers um Hilfe gebetene Wildtierexperte namens Karl May immer mehr in die Polizeiarbeit ein. Während das Raubtier noch frei herumläuft, geschieht ein weiterer Mord an einer jungen Frau.

„Die Bestie von Dresden ist der 3. Band der Kriminalrat Gustav Heller Reihe von Frank Goldammer.

Der Autor entführt seine Leser*innen nach Dresden in das Jahr 1883.
Im Mittelpunkt steht Gustav Heller, der Großvater von Max Heller aus der Bestseller-Reihe Max Heller.
Gustav Heller ist ein sehr starker Mann mit einem großen Gerechtigkeitsgefühl. Er kann aber auch manchmal ganz schön aufbrausend sein.
Nur sein Assistent Adelbert Schrumm und seine Frau Helene wissen ihn zu nehmen.
Mit seinem Sohn Albert ist er sehr streng. Natürlich möchte er nur das Beste für Albert, aber das erkennt man nicht immer. So hat Albert auch sein Elternhaus verlassen und lebt bei den künftigen Schwiegereltern in eher einfachen Verhältnissen.
Seine Tochter Johanna hingegen vergöttert er, was daran liegt, dass Johanna eine angeborene Herzschwäche hat und ihr Zimmer nur selten verlassen kann.

Es fängt damit an, dass in Dresden aus dem Zoo ein Tiger entlaufen ist. Die Bevölkerung ist in Aufruhr. Auch Gustav Heller und seine Leute sichern das betroffene Gebiet ab, der Tiger allerdings lässt sich nicht Blicken.
Dafür gibt es Opfer eines Mörders. Nach und nach tauchen tote Jugendliche, aus gutem Hause auf. Gustav Heller hat wechselnde Verdächtige und verschiedene Theorien. Beweise hat er allerdings nicht.

Gekonnt hat Frank Goldammer die Zeitenwende geschafft und geht jetzt schon mit dem 3. Band seiner neuen Krimireihe zurück zu Gustav Heller.
Auch wenn Gustav Heller etwas schwierig ist, finde ich ihn als Protagonist sehr interessant.
Er hat sehr innovative Gedanken darüber, was die Ermittlungen erleichtern könnte.
Die Polizei und die Spurensicherung waren zu dieser Zeit lange nicht so ausgerüstet wie heute.
Interessant ist auch die Beschreibung von Dresden im Jahr 1883. Die Fortbewegung war, wenn nicht zu Fuß, dann mit Pferd oder Kutsche. Der Zoo in Dresden war zu dieser Zeit hoch verschuldet. Von dem neuen Tiger versprach man sich mehr Publikum. Doch der war erst einmal entlaufen. Als Kenner von Großtieren und als Berater tritt in diesem Band Karl May auf.

Frank Goldammer hat mich wieder einmal mit seiner Geschichte begeistert.
Er beschreibt die Handlungsorte sowie die Zeit der Handlung sehr eingängig. Man kann sich schnell ein Bild davon machen.
Sein Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin.
Als treue Leserin der Max-Heller-Reihe hat mich die Gustav Heller Reihe gleich mit ihrem 1. Band in ihren Bann gezogen.
Ich bin auch bei „Die Bestie von Dresden“ wieder schnell tief in die Geschichte eingetaucht.

Jetzt freue ich mich, wenn es einen neuen Fall für den Kriminalrat Gustav Heller geben wird.
Profile Image for Sim Hel.
420 reviews2 followers
August 28, 2026
So ganz zündet diese Krimireihe für mich nicht. Es liegt sicher nicht an Frank Goldammers Schreibstil, denn der ist erstklassig. Gut zu lesen, flüssig und ohne größere "Knaller" (vielleicht mit Ausnahme von dem Wort "schwanger", das man im 19. Jahrhundert noch nicht so häufig benutzt hat, sondern eher umschreibende Formulierungen wie "in anderen Umständen" usw.).
Gefallen hat mir auch, dass sich Goldammer hier einmal der Situation der Frauen im 19. Jahrhundert annimmt und sehr viel Verständnis für ihre Lage aufbringt. Es ist selten, dass dieses Thema in historischen Krimis so deutlich angesprochen wird.
Auch die Charaktere haben so ihre Momente zu gefallen, vor allem Schrumm ist sympathisch, jedoch leider noch ein wenig oberflächlich dargestellt. Man erfährt (noch) nicht besonders viel von ihm. Bisher konnte ich auch Gustav Heller immer gut leiden, jedoch fällt mir in diesem Band auf, wie rüpelhaft er hier auftritt. Andere Meinungen lässt er eigentlich nicht zu (vor allem nicht die seiner Vorgesetzten), seinen Assistenten mobbt er geradezu und zu Hause lässt er sich auch kaum blicken, obwohl diese Szenen fast die besten des Buches sind. Generell fehlt in diesen Krimis ein Gegenstück zur Ermittlung. Die Familie Hellers böte sich da an, wenn sie mehr Raum einnehmen könnte. Auch seine Pferdezucht ist unheimlich interessant und hat im ersten Buch noch eine größere Rolle gespielt, was mir gut gefallen hat.

Kommen wir zur Krimihandlung. Die Idee, einen Tiger ausbrechen zu lassen, hat mir gut gefallen. Nur leider verläuft dieser Handlungsstrang im Sande. Im ersten Drittel wird hierzu viel spektuliert und gemutmaßt, später wird der Tiger gar nicht mehr erwähnt; nur ganz am Ende wird das Thema noch einmal kurz aufgegriffen, um diesen Handlungsstrang abzuschließen.
Der Fall, den Heller und Schrumm bearbeiten, ist zwar interessant und wichtig (s. oben), jedoch wird zu wenig daraus gemacht. Irgendwie dreht sich die Ermittlung ständig im Kreis und kommt nicht vom Fleck. Im Grunde werden nur immer neue Theorien aufgegriffen und wieder verworfen; es werden Leute verhaftet und verhört, aber auch hier wiederholt sich alles. Die Auflösung zieht sich ewig hin, wirkt konstruiert und unnötig kompliziert.

Kurz gesagt finde ich, dass "Die Bestie von Dresden" bisher das schwächste Buch der Reihe ist. Ich wünsche mir, mehr von Hellers Familie und Gestüt zu erfahren und vielleicht auch Schrumm ein bisschen mehr Raum zu geben, denn die Ansätze sind wirklich super.
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