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00-Laschet

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Mein Name ist Laschet. Armin Laschet.

Voller Vorfreude auf sein Amt als Bundespräsident bezieht Armin Laschet sein neues Büro im Schloss Bellevue. Die Aussicht auf die bevorstehenden Bankette mit vorzüglichem Wein sowie die Begegnungen mit spannenden Menschen beflügelt ihn. Dass er nicht wie der Kanzler permanent schwierige Entscheidungen treffen, sondern lediglich ein paar hübsche Reden halten muss, ist ganz nach seinem Geschmack.

Da staunt er nicht schlecht, als sich plötzlich in seinem Büro eine Geheimtür öffnet und ein grau melierter, durchtrainierter Herr den Raum betritt. Der Mann, der sich als Nummer 1 vorstellt, ist der Chef einer streng geheimen Spionage-Spezialeinheit, deren Zentrale viele Meter unter dem Schloss Bellevue liegt. Denn was Armin bislang nicht Die eigentliche Aufgabe eines Bundespräsidenten besteht darin, Elite-Spione – getarnt als Entourage – an Orte zu bringen, zu denen sie sonst keinen Zutritt hä in Paläste, Privatvillen von Milliardären oder High-Tech-Fabrikanlagen. Und Armins Mission ist es, den Agenten unauffällig zu helfen. Unauffälligkeit ist nicht unbedingt Armins Stärke ... 

294 pages, Kindle Edition

Published June 19, 2026

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About the author

David Safier

40 books617 followers
David Safier is a German writer and novelist. He wrote the television series Berlin, Berlin for which he was awarded the Adolf Grimme Award in 2003. Berlin, Berlin also won an International Emmy Award for best comedy in 2004. He has written four novels, Mieses Karma and Jesus liebt mich, which together sold two million copies, Plötzlich Shakespeare and Happy Family.

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3 (25%)
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4 (33%)
3 stars
3 (25%)
2 stars
1 (8%)
1 star
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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Sabrina.
636 reviews3 followers
June 21, 2026
Kein Vergleich zu der "Merkel-Reihe", schade. Hab mich eigentlich drauf gefreut. Das hier oft jedoch total abgedreht - also hoffentlich - und vieles nervt eigentlich nur
31 reviews
June 25, 2026
Ganz anders als „Miss Merkel“ – aber herrlich verrückt! Ich muss zugeben, ich hatte mir von David Safiers neuem Roman über Armin Laschet, „00-Laschet“, etwas Ähnliches erhofft wie von seiner „Miss Merkel“-Reihe. Aber ich habe mich geirrt, denn genau das ist hier absolut nicht der Fall. David Safier hat die Story stattdessen in einen wilden Mix aus Fantasy und Science-Fiction verwandelt. Beim Lesen hatte ich weniger das Gefühl, ein normales Buch vor mir zu haben, als vielmehr durch einen Comic zu blättern, der einfach nur in Worte gefasst wurde. Alles ist überspitzt und es wimmelt nur so von Technologien, die es in unserer Realität überhaupt nicht gibt.
Die Charaktere sind durch die Bank weg total überzeichnet. An manchen Stellen musste ich unwillkürlich an „Asterix und Obelix“ denken, weil die Tonalität so stark daran erinnert. Armin Laschet selbst kommt mit seiner gutmütigen, manchmal etwas tollpatschigen und leicht naiven Art aber eigentlich super weg. Seine Familie ist ihm das Wichtigste, er sehnt sich total nach seinem Aachener Reihenhaus zurück und hat im Grunde kein Interesse daran, in geheimer Mission unterwegs zu sein. Das krasse Gegenteil von ihm ist Kimmi, die von ihren Kollegen bloß „Nummer 12“ genannt wird. Sie ist eine echte Spionin: phasenweise eiskalt, athletisch und absolut jeder Herausforderung gewachsen. Und dann ist da noch der eher zurückhaltende Waffenmeister „Nummer 7“. Wenn man ihn so sieht, traut man ihm die genialen technischen Erfindungen, die er da zusammenbastelt, erst mal gar nicht zu. Man unterschätzt ihn als Leser total. Aber er hat einen guten Grund, warum er seine Kollegin so verbissen beschützt und dafür sorgt, dass sie aus jeder brenzligen Situation heil wieder rauskommt. Der Autor baut übrigens einige Promis ein, König Charles III. zum Beispiel, seine völlig wild gewordene Ehefrau Camilla oder auch Brad Pitt. Die tauchen alle als pointierte Karikaturen auf und sorgen für echten Slapstick-Humor.
Richtig gut gefallen haben mir die Schauplätze, die einen megastarken Kontrast bilden und wie visuelle Bühnenbilder für die völlig überdrehte Handlung wirken. Auf der einen Seite das politische Berlin, welches sich aufgeteilt in die verstaubte, bodenständige Fassade des Schlosses Bellevue oben und eine hypermoderne, sterile Science-Fiction-Zentrale tief unter der Erde befindet. Auf der anderen Seite das Schloss Windsor in England. Das glänzt unten in royalem Prunk, verwandelt sich im ersten Stock aber blitzschnell in ein absurdes, fast schon gruseliges Waffenarsenal. Diverse Veranstaltungen innerhalb Europas, aber auch in Grönland werden besucht, die auch meistens vor imposanten Kulissen spielen.
Nach einem recht gemütlichen Start zieht das Tempo beim Lesen rasant an. Safier schreibt sehr direkt und zugänglich, treibt das Ganze durch kurze, knackige Dialoge voran und verteilt am laufenden Band popkulturelle Seitenhiebe. Die Spannung kommt hier allerdings nicht durch einen logisch durchdachten Kriminalfall auf. Man fragt sich eher, welche absolute Eskalation kommt wohl als Nächstes? Immer wenn man denkt, dümmer oder krasser kann es nicht mehr werden, setzt die nächste turbulente Comic-Action-Sequenz noch einen drauf. Das Buch ist ohne Frage super unterhaltsam und echt lustig. Mein größter Kritikpunkt ist aber, dass die Story einfach extrem unrealistisch ist. David Safier driftet hier in einen total klamaukigen Extrem-Slapstick ab. Wenn aus einer Luxusuhr plötzlich ein integriertes Drahtseil herausschießt, oder ein Wahrheitsserum versteckt ist, bricht das für mich jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Und genauso ging es mir bei den Asterix-Sprüchen zwischendurch. Wer einen cleveren, realitätsnahen Spionagethriller sucht, wird von diesem permanenten „Over-the-Top“-Irrsinn definitiv enttäuscht sein. Das Ganze funktioniert wirklich nur, wenn man bereit ist, sich voll und ganz auf dieses kalkulierte, cartoonhafte Chaos einzulassen.

Fazit:„00-Laschet“ ist lustig, kurzweilig, rasant und extrem bildhaft geschrieben. Die Maus, die auch auf dem Cover zu sehen ist und stets mit Armin im Bett liegt und sie sich den Käse teilen, ist sehr süß. Aber es bleibt eben Slapstick pur. Wegen der krass überzeichneten Effekte und dem bewussten Verzicht auf jeglichen Realismus ist das Buch am Ende absolute Geschmackssache. Für mich ist es ein humorvoller Comic in Textform für zwischendurch – besticht durch seine Absurdität, lässt aber in Sachen Tiefgang und Glaubwürdigkeit ordentlich Federn.
Profile Image for Lesezeichenfee.
544 reviews6 followers
June 22, 2026
Viel Lärm um wenig Witz – eine enttäuschende Polit-Satire

00-Laschet von David Safier, erschienen im Rowohlt Kindler Verlag, klang für mich zunächst nach einer herrlich absurden und unterhaltsamen Polit-Satire. Die Grundidee ist schließlich vielversprechend: Armin Laschet gerät unvermittelt in eine internationale Agentenstory und wird plötzlich zur Schlüsselfigur eines weltumspannenden Abenteuers. Aus diesem ungewöhnlichen Ansatz hätte eine bissige, intelligente und vor allem sehr komische Geschichte entstehen können. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen – nicht zuletzt, weil ich viele frühere Bücher von David Safier mit großer Begeisterung gelesen habe.

Schon das Cover macht neugierig und gehört für mich zu den gelungensten Aspekten des Buches. Es ist witzig gestaltet, weckt Aufmerksamkeit und vermittelt genau die Art von Humor, die ich von Safier erwartet hatte. Leider konnte der Inhalt dieses Versprechen für mich nicht einlösen.

Mein größtes Problem war der Humor. Fast keine Pointe wollte bei mir wirklich zünden. Viele Szenen wirken, als wollten sie mit aller Kraft lustig sein, ohne tatsächlich komische Situationen zu erschaffen. Statt feinsinniger Beobachtungen oder gelungener Satire dominieren überdrehte Einfälle, die bei mir kaum mehr als ein müdes Lächeln ausgelöst haben. Dabei hatte ich häufig das Gefühl, dass von allem einfach zu viel vorhanden ist: zu viele verrückte Ideen, zu viele überzogene Szenen, zu viele immer größer werdende Bedrohungen. Doch mehr ist nicht automatisch besser. Gerade bei Humor gilt oft das Gegenteil – weniger wäre hier für mich deutlich mehr gewesen.

Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte springt in hohem Tempo von einem Ort zum nächsten, wirft ständig neue Ereignisse und Wendungen in den Ring, ohne dabei einen klaren Fokus zu behalten. Dadurch entstand bei mir weder Spannung noch echtes Interesse am weiteren Verlauf. Vieles wirkte beliebig und oberflächlich. Die politische Satire, auf die ich gehofft hatte, blieb für mein Empfinden weitgehend aus. Statt scharfer Beobachtungen oder pointierter Gesellschaftskritik bekam ich eine Handlung präsentiert, die oft erstaunlich platt und wenig inspirierend wirkte.

Hinzu kommt, dass mich auch der Schreibstil enttäuscht hat. Die Sprache ist sehr schlicht gehalten und erreicht nie die Leichtigkeit oder den Witz, die ich aus früheren Werken des Autors kenne. Die Kapitel sind häufig nur zwei oder drei Seiten lang, was zusätzlich dazu beiträgt, dass die Geschichte zerstückelt wirkt. Viele Seiten enthalten zudem große Freiflächen oder bestehen nur aus wenigen Zeilen Text. Dadurch erscheint das Buch deutlich umfangreicher, als es tatsächlich ist.

Gerade deshalb empfand ich auch den Preis als problematisch. Das Buch umfasst zwar rund 260 Seiten, doch durch die zahlreichen kurzen Kapitel, großzügigen Abstände und halbleeren Seiten fühlt es sich deutlich kürzer an. Inhaltlich hatte ich eher das Gefühl, einen wesentlich schmaleren Roman in der Hand zu halten. Angesichts eines Preises von 18 Euro empfand ich das persönlich als wenig überzeugend.

Auch die Figuren konnten mich nicht erreichen. Sie bleiben überwiegend blass und entwickeln kaum Tiefe. Statt bissiger Charakterzeichnungen oder satirischer Zuspitzungen wirken viele Figuren eher wie Karikaturen ohne nachhaltige Wirkung. Dadurch fiel es mir schwer, mit ihnen mitzufiebern oder mich für ihre Schicksale zu interessieren.

Besonders schade finde ich all das deshalb, weil ich David Safier früher sehr gern gelesen habe. Bücher wie seine früheren Romane haben mich oft laut lachen lassen und gezeigt, wie gekonnt er Humor, Tempo und Unterhaltung verbinden kann. Umso größer war meine Enttäuschung darüber, dass ich davon in 00-Laschet kaum etwas wiedergefunden habe.

Fazit

00-Laschet besitzt eine großartige Ausgangsidee und ein gelungenes Cover, kann das darin steckende Potenzial für mich jedoch nicht ausschöpfen. Weder der Humor noch die Handlung oder die Figuren konnten mich überzeugen. Die erhoffte Polit-Satire bleibt erstaunlich zahm, der Schreibstil wirkt ungewohnt schlicht und die Geschichte verliert sich in überdrehten Einfällen, die selten wirklich zünden. Da ich David Safiers frühere Bücher sehr geschätzt habe, bedaure ich dieses Urteil besonders. Für mich war 00-Laschet leider eine der größten Enttäuschungen der letzten Zeit.
Profile Image for Ingrid.
110 reviews
June 24, 2026
Bundespräsidentschaft mal anders

So hätte sich Armin Laschet das Leben als Bundespräsident nicht vorgestellt. Gerade mal zum neuen Staatsoberhaupt gewählt, will er sich in seiner neuen Position auf den Lorbeeren ausruhen. Doch dazu kommt es nicht, denn schon nach Einzug in das berühmte Schloss Bellevue wird er in einen wahrlich beeindruckenden Geheimdienst eingeschleust. Und der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Schon geht es auf eine wilde Verfolgungsjagd rund um den Globus mit dem einzigen Ziel, die Welt vor dem absoluten Chaos zu retten.

Was unglaublich aufgeblasen klingt, ist es auch. Im typischen Stil von David Safier wird hier wieder auf skurrile Art und Weise übertrieben, aber genau das erwartet man sich auch von so einem Buch. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und zeigen auch trotz der Situationskomik einen gewissen psychologischen Tiefgang. Das Buch liest sich locker wie auch schon die meisten Vorgängerwerke des Autors. Besonders gut hat mir auch hier wieder die Kritik an der Gesellschaft an sich, das Hinterfragen von diversen politischen Aktivitäten gefallen. Jedoch ist es wie bei so vielen auch, die Latte wurde bei den ersten Büchern schon so dermaßen hoch gelegt, sodass auch dieses Buch nicht an die erste Spitzenwerke herankommt. Trotzdem gibt es eine absolute Empfehlung für entspannte und gemütliche Lesestunden. Gespannt darf man außerdem sein, ob es sich hier um ein Einzelwerk handelt, oder ob es noch weiter Teile geben wird.
2,407 reviews14 followers
June 23, 2026
Zum Inhalt:
Armin darf Bundespräsident sein! Doch schon am ersten Tag muss er feststellen, dass seine Aufgaben anders sind als er dachte. Er muss Agenten zu Orten bringen, zu denen diese sonst nicht kommen. Und die Reise geht gleich mit einer jungen Topagentin los, Armin ist überfordert, nützt aber nichts, denn er muss die Welt retten!
Meine Meinung:
Wie schon in den Merkel-Büchern habe ich wieder viel Humor erwartet und allein schon der Titel und das Cover versprechen das. Und das Beste ist, es ist so. Eine humorvolle, aber auch spannende Reise, die einen hohen Unterhaltungswert hat. Ich konnte mir Laschet förmlich vorstellen, wie er in den zum Teil absurden Situationen steckte. Lächelnd und etwas überfordert, genau so stellt man sich die Figur vor. Ich hatte das Hörbuch, dass ich auch gut gelesen fand. Ganz klare Leseempfehlung, wenn man die Merkel-Bücher auch mochte.
Fazit:
Hat mir gut gefallen
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