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00-Laschet
Mein Name ist Laschet. Armin Laschet.
Voller Vorfreude auf sein Amt als Bundespräsident bezieht Armin Laschet sein neues Büro im Schloss Bellevue. Die Aussicht auf die bevorstehenden Bankette mit vorzüglichem Wein sowie die Begegnungen mit spannenden Menschen beflügelt ihn. Dass er nicht wie der Kanzler permanent schwierige Entscheidungen treffen, sondern lediglich ein paar hübsche Reden halten muss, ist ganz nach seinem Geschmack.
Da staunt er nicht schlecht, als sich plötzlich in seinem Büro eine Geheimtür öffnet und ein grau melierter, durchtrainierter Herr den Raum betritt. Der Mann, der sich als Nummer 1 vorstellt, ist der Chef einer streng geheimen Spionage-Spezialeinheit, deren Zentrale viele Meter unter dem Schloss Bellevue liegt. Denn was Armin bislang nicht Die eigentliche Aufgabe eines Bundespräsidenten besteht darin, Elite-Spione – getarnt als Entourage – an Orte zu bringen, zu denen sie sonst keinen Zutritt hä in Paläste, Privatvillen von Milliardären oder High-Tech-Fabrikanlagen. Und Armins Mission ist es, den Agenten unauffällig zu helfen. Unauffälligkeit ist nicht unbedingt Armins Stärke ...
Voller Vorfreude auf sein Amt als Bundespräsident bezieht Armin Laschet sein neues Büro im Schloss Bellevue. Die Aussicht auf die bevorstehenden Bankette mit vorzüglichem Wein sowie die Begegnungen mit spannenden Menschen beflügelt ihn. Dass er nicht wie der Kanzler permanent schwierige Entscheidungen treffen, sondern lediglich ein paar hübsche Reden halten muss, ist ganz nach seinem Geschmack.
Da staunt er nicht schlecht, als sich plötzlich in seinem Büro eine Geheimtür öffnet und ein grau melierter, durchtrainierter Herr den Raum betritt. Der Mann, der sich als Nummer 1 vorstellt, ist der Chef einer streng geheimen Spionage-Spezialeinheit, deren Zentrale viele Meter unter dem Schloss Bellevue liegt. Denn was Armin bislang nicht Die eigentliche Aufgabe eines Bundespräsidenten besteht darin, Elite-Spione – getarnt als Entourage – an Orte zu bringen, zu denen sie sonst keinen Zutritt hä in Paläste, Privatvillen von Milliardären oder High-Tech-Fabrikanlagen. Und Armins Mission ist es, den Agenten unauffällig zu helfen. Unauffälligkeit ist nicht unbedingt Armins Stärke ...
294 pages, Kindle Edition
Published June 19, 2026
About the author
David Safier
37 books628 followersDavid Safier is a German writer and novelist. He wrote the television series Berlin, Berlin for which he was awarded the Adolf Grimme Award in 2003. Berlin, Berlin also won an International Emmy Award for best comedy in 2004. He has written four novels, Mieses Karma and Jesus liebt mich, which together sold two million copies, Plötzlich Shakespeare and Happy Family.
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 30 reviews
July 20, 2026
Darum geht’s:
Der neue Bundespräsident heißt Armin Laschet. Schon am ersten Tag im Amt erfährt er, dass es einen weiteren Geheimdienst gibt, der unter dem Schloss Bellevue seinen Sitz hat und die Reisen des Bundespräsidenten als Tarnung benutzt. Und ausgerechnet die frühere Nachbarstochter Kimi, die ihn immer noch “Onkel Laschi” nennt, ist die Agentin, die ihm persönlich zugeteilt wurde und seine Social Media Frau mimt.
Meine Meinung dazu gibt’s hier
Der neue Bundespräsident heißt Armin Laschet. Schon am ersten Tag im Amt erfährt er, dass es einen weiteren Geheimdienst gibt, der unter dem Schloss Bellevue seinen Sitz hat und die Reisen des Bundespräsidenten als Tarnung benutzt. Und ausgerechnet die frühere Nachbarstochter Kimi, die ihn immer noch “Onkel Laschi” nennt, ist die Agentin, die ihm persönlich zugeteilt wurde und seine Social Media Frau mimt.
Meine Meinung dazu gibt’s hier
September 12, 2026
Ich hatte meinen Spaß, sehr leicht zu lesen
June 21, 2026
Kein Vergleich zu der "Merkel-Reihe", schade. Hab mich eigentlich drauf gefreut. Das hier oft jedoch total abgedreht - also hoffentlich - und vieles nervt eigentlich nur
June 22, 2026
Viel Lärm um wenig Witz – eine enttäuschende Polit-Satire
00-Laschet von David Safier, erschienen im Rowohlt Kindler Verlag, klang für mich zunächst nach einer herrlich absurden und unterhaltsamen Polit-Satire. Die Grundidee ist schließlich vielversprechend: Armin Laschet gerät unvermittelt in eine internationale Agentenstory und wird plötzlich zur Schlüsselfigur eines weltumspannenden Abenteuers. Aus diesem ungewöhnlichen Ansatz hätte eine bissige, intelligente und vor allem sehr komische Geschichte entstehen können. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen – nicht zuletzt, weil ich viele frühere Bücher von David Safier mit großer Begeisterung gelesen habe.
Schon das Cover macht neugierig und gehört für mich zu den gelungensten Aspekten des Buches. Es ist witzig gestaltet, weckt Aufmerksamkeit und vermittelt genau die Art von Humor, die ich von Safier erwartet hatte. Leider konnte der Inhalt dieses Versprechen für mich nicht einlösen.
Mein größtes Problem war der Humor. Fast keine Pointe wollte bei mir wirklich zünden. Viele Szenen wirken, als wollten sie mit aller Kraft lustig sein, ohne tatsächlich komische Situationen zu erschaffen. Statt feinsinniger Beobachtungen oder gelungener Satire dominieren überdrehte Einfälle, die bei mir kaum mehr als ein müdes Lächeln ausgelöst haben. Dabei hatte ich häufig das Gefühl, dass von allem einfach zu viel vorhanden ist: zu viele verrückte Ideen, zu viele überzogene Szenen, zu viele immer größer werdende Bedrohungen. Doch mehr ist nicht automatisch besser. Gerade bei Humor gilt oft das Gegenteil – weniger wäre hier für mich deutlich mehr gewesen.
Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte springt in hohem Tempo von einem Ort zum nächsten, wirft ständig neue Ereignisse und Wendungen in den Ring, ohne dabei einen klaren Fokus zu behalten. Dadurch entstand bei mir weder Spannung noch echtes Interesse am weiteren Verlauf. Vieles wirkte beliebig und oberflächlich. Die politische Satire, auf die ich gehofft hatte, blieb für mein Empfinden weitgehend aus. Statt scharfer Beobachtungen oder pointierter Gesellschaftskritik bekam ich eine Handlung präsentiert, die oft erstaunlich platt und wenig inspirierend wirkte.
Hinzu kommt, dass mich auch der Schreibstil enttäuscht hat. Die Sprache ist sehr schlicht gehalten und erreicht nie die Leichtigkeit oder den Witz, die ich aus früheren Werken des Autors kenne. Die Kapitel sind häufig nur zwei oder drei Seiten lang, was zusätzlich dazu beiträgt, dass die Geschichte zerstückelt wirkt. Viele Seiten enthalten zudem große Freiflächen oder bestehen nur aus wenigen Zeilen Text. Dadurch erscheint das Buch deutlich umfangreicher, als es tatsächlich ist.
Gerade deshalb empfand ich auch den Preis als problematisch. Das Buch umfasst zwar rund 260 Seiten, doch durch die zahlreichen kurzen Kapitel, großzügigen Abstände und halbleeren Seiten fühlt es sich deutlich kürzer an. Inhaltlich hatte ich eher das Gefühl, einen wesentlich schmaleren Roman in der Hand zu halten. Angesichts eines Preises von 18 Euro empfand ich das persönlich als wenig überzeugend.
Auch die Figuren konnten mich nicht erreichen. Sie bleiben überwiegend blass und entwickeln kaum Tiefe. Statt bissiger Charakterzeichnungen oder satirischer Zuspitzungen wirken viele Figuren eher wie Karikaturen ohne nachhaltige Wirkung. Dadurch fiel es mir schwer, mit ihnen mitzufiebern oder mich für ihre Schicksale zu interessieren.
Besonders schade finde ich all das deshalb, weil ich David Safier früher sehr gern gelesen habe. Bücher wie seine früheren Romane haben mich oft laut lachen lassen und gezeigt, wie gekonnt er Humor, Tempo und Unterhaltung verbinden kann. Umso größer war meine Enttäuschung darüber, dass ich davon in 00-Laschet kaum etwas wiedergefunden habe.
Fazit
00-Laschet besitzt eine großartige Ausgangsidee und ein gelungenes Cover, kann das darin steckende Potenzial für mich jedoch nicht ausschöpfen. Weder der Humor noch die Handlung oder die Figuren konnten mich überzeugen. Die erhoffte Polit-Satire bleibt erstaunlich zahm, der Schreibstil wirkt ungewohnt schlicht und die Geschichte verliert sich in überdrehten Einfällen, die selten wirklich zünden. Da ich David Safiers frühere Bücher sehr geschätzt habe, bedaure ich dieses Urteil besonders. Für mich war 00-Laschet leider eine der größten Enttäuschungen der letzten Zeit.
00-Laschet von David Safier, erschienen im Rowohlt Kindler Verlag, klang für mich zunächst nach einer herrlich absurden und unterhaltsamen Polit-Satire. Die Grundidee ist schließlich vielversprechend: Armin Laschet gerät unvermittelt in eine internationale Agentenstory und wird plötzlich zur Schlüsselfigur eines weltumspannenden Abenteuers. Aus diesem ungewöhnlichen Ansatz hätte eine bissige, intelligente und vor allem sehr komische Geschichte entstehen können. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen – nicht zuletzt, weil ich viele frühere Bücher von David Safier mit großer Begeisterung gelesen habe.
Schon das Cover macht neugierig und gehört für mich zu den gelungensten Aspekten des Buches. Es ist witzig gestaltet, weckt Aufmerksamkeit und vermittelt genau die Art von Humor, die ich von Safier erwartet hatte. Leider konnte der Inhalt dieses Versprechen für mich nicht einlösen.
Mein größtes Problem war der Humor. Fast keine Pointe wollte bei mir wirklich zünden. Viele Szenen wirken, als wollten sie mit aller Kraft lustig sein, ohne tatsächlich komische Situationen zu erschaffen. Statt feinsinniger Beobachtungen oder gelungener Satire dominieren überdrehte Einfälle, die bei mir kaum mehr als ein müdes Lächeln ausgelöst haben. Dabei hatte ich häufig das Gefühl, dass von allem einfach zu viel vorhanden ist: zu viele verrückte Ideen, zu viele überzogene Szenen, zu viele immer größer werdende Bedrohungen. Doch mehr ist nicht automatisch besser. Gerade bei Humor gilt oft das Gegenteil – weniger wäre hier für mich deutlich mehr gewesen.
Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte springt in hohem Tempo von einem Ort zum nächsten, wirft ständig neue Ereignisse und Wendungen in den Ring, ohne dabei einen klaren Fokus zu behalten. Dadurch entstand bei mir weder Spannung noch echtes Interesse am weiteren Verlauf. Vieles wirkte beliebig und oberflächlich. Die politische Satire, auf die ich gehofft hatte, blieb für mein Empfinden weitgehend aus. Statt scharfer Beobachtungen oder pointierter Gesellschaftskritik bekam ich eine Handlung präsentiert, die oft erstaunlich platt und wenig inspirierend wirkte.
Hinzu kommt, dass mich auch der Schreibstil enttäuscht hat. Die Sprache ist sehr schlicht gehalten und erreicht nie die Leichtigkeit oder den Witz, die ich aus früheren Werken des Autors kenne. Die Kapitel sind häufig nur zwei oder drei Seiten lang, was zusätzlich dazu beiträgt, dass die Geschichte zerstückelt wirkt. Viele Seiten enthalten zudem große Freiflächen oder bestehen nur aus wenigen Zeilen Text. Dadurch erscheint das Buch deutlich umfangreicher, als es tatsächlich ist.
Gerade deshalb empfand ich auch den Preis als problematisch. Das Buch umfasst zwar rund 260 Seiten, doch durch die zahlreichen kurzen Kapitel, großzügigen Abstände und halbleeren Seiten fühlt es sich deutlich kürzer an. Inhaltlich hatte ich eher das Gefühl, einen wesentlich schmaleren Roman in der Hand zu halten. Angesichts eines Preises von 18 Euro empfand ich das persönlich als wenig überzeugend.
Auch die Figuren konnten mich nicht erreichen. Sie bleiben überwiegend blass und entwickeln kaum Tiefe. Statt bissiger Charakterzeichnungen oder satirischer Zuspitzungen wirken viele Figuren eher wie Karikaturen ohne nachhaltige Wirkung. Dadurch fiel es mir schwer, mit ihnen mitzufiebern oder mich für ihre Schicksale zu interessieren.
Besonders schade finde ich all das deshalb, weil ich David Safier früher sehr gern gelesen habe. Bücher wie seine früheren Romane haben mich oft laut lachen lassen und gezeigt, wie gekonnt er Humor, Tempo und Unterhaltung verbinden kann. Umso größer war meine Enttäuschung darüber, dass ich davon in 00-Laschet kaum etwas wiedergefunden habe.
Fazit
00-Laschet besitzt eine großartige Ausgangsidee und ein gelungenes Cover, kann das darin steckende Potenzial für mich jedoch nicht ausschöpfen. Weder der Humor noch die Handlung oder die Figuren konnten mich überzeugen. Die erhoffte Polit-Satire bleibt erstaunlich zahm, der Schreibstil wirkt ungewohnt schlicht und die Geschichte verliert sich in überdrehten Einfällen, die selten wirklich zünden. Da ich David Safiers frühere Bücher sehr geschätzt habe, bedaure ich dieses Urteil besonders. Für mich war 00-Laschet leider eine der größten Enttäuschungen der letzten Zeit.
Read
August 4, 2026Bin trotzdem CDU hater
August 6, 2026
Wenn schon mal ein Buch über meinen Namensvetter aus unserer beider Heimatstadt Aachen erscheint, wollte ich das natürlich lesen. Die Story ist so was von schräg, dass ich oft an James Bond denken musste (vielleicht gewollt). Armin wird das komplette Buch lang als unfähig und peinlich beschrieben. Erst auf den letzten Seiten wird er zum grossen Held. Ob das den wahren Armin besänftigt? Ich wäre jedenfalls stark beleidigt, wenn so ein Buch über mich erscheinen würde...
Seine Liebe zu einer Maus, die sogar in seinem Bett schlafen darf und vom ihm gefüttert wird, ist so was von peinlich. Ein Flirt mit Madonna, die mal wieder mit einem älteren, erfahrenen Mann ins Bett möchte, passt für mich auch nicht so ganz in ein Buch über einen aktiven Politiker.
Alles nicht mein Humor, aber ich habe einige Male geschmunzelt. Das gab dann doch zwei Sterne.
Seine Liebe zu einer Maus, die sogar in seinem Bett schlafen darf und vom ihm gefüttert wird, ist so was von peinlich. Ein Flirt mit Madonna, die mal wieder mit einem älteren, erfahrenen Mann ins Bett möchte, passt für mich auch nicht so ganz in ein Buch über einen aktiven Politiker.
Alles nicht mein Humor, aber ich habe einige Male geschmunzelt. Das gab dann doch zwei Sterne.
July 6, 2026
Wäre ich Armin Laschet würde ich mich über diesen Roman nicht sonderlich freuen. Der liebevolle Humor, den ich aus den Miss Merkel Büchern gewohnt war, war hier nicht existent. Stattdessen wurde Armin Laschet zu 90% der Zeit als Vollversager dargestellt, der nicht einmal ein simples Gespräch auf Englisch führen kann und ständig an Käse denkt. Die Geschichte war amüsant, stellenweise mit Elon Musk Verschnitten etwas übertrieben, dennoch im Großen und Ganzen sehr angenehm zu lesen! Nur mit Armin Laschet habe ich von Seite zu Seite mit gelitten, was mein Leseerlebnis etwas getrübt hat.
David Savier ist und bleibt ein fantastischer Autor, für das nächste Buch würde ich mir lediglich eine etwas freundlichere Haltung gegenüber seinen Hauptcharakteren wünschen
David Savier ist und bleibt ein fantastischer Autor, für das nächste Buch würde ich mir lediglich eine etwas freundlichere Haltung gegenüber seinen Hauptcharakteren wünschen
June 25, 2026
Ganz anders als „Miss Merkel“ – aber herrlich verrückt! Ich muss zugeben, ich hatte mir von David Safiers neuem Roman über Armin Laschet, „00-Laschet“, etwas Ähnliches erhofft wie von seiner „Miss Merkel“-Reihe. Aber ich habe mich geirrt, denn genau das ist hier absolut nicht der Fall. David Safier hat die Story stattdessen in einen wilden Mix aus Fantasy und Science-Fiction verwandelt. Beim Lesen hatte ich weniger das Gefühl, ein normales Buch vor mir zu haben, als vielmehr durch einen Comic zu blättern, der einfach nur in Worte gefasst wurde. Alles ist überspitzt und es wimmelt nur so von Technologien, die es in unserer Realität überhaupt nicht gibt.
Die Charaktere sind durch die Bank weg total überzeichnet. An manchen Stellen musste ich unwillkürlich an „Asterix und Obelix“ denken, weil die Tonalität so stark daran erinnert. Armin Laschet selbst kommt mit seiner gutmütigen, manchmal etwas tollpatschigen und leicht naiven Art aber eigentlich super weg. Seine Familie ist ihm das Wichtigste, er sehnt sich total nach seinem Aachener Reihenhaus zurück und hat im Grunde kein Interesse daran, in geheimer Mission unterwegs zu sein. Das krasse Gegenteil von ihm ist Kimmi, die von ihren Kollegen bloß „Nummer 12“ genannt wird. Sie ist eine echte Spionin: phasenweise eiskalt, athletisch und absolut jeder Herausforderung gewachsen. Und dann ist da noch der eher zurückhaltende Waffenmeister „Nummer 7“. Wenn man ihn so sieht, traut man ihm die genialen technischen Erfindungen, die er da zusammenbastelt, erst mal gar nicht zu. Man unterschätzt ihn als Leser total. Aber er hat einen guten Grund, warum er seine Kollegin so verbissen beschützt und dafür sorgt, dass sie aus jeder brenzligen Situation heil wieder rauskommt. Der Autor baut übrigens einige Promis ein, König Charles III. zum Beispiel, seine völlig wild gewordene Ehefrau Camilla oder auch Brad Pitt. Die tauchen alle als pointierte Karikaturen auf und sorgen für echten Slapstick-Humor.
Richtig gut gefallen haben mir die Schauplätze, die einen megastarken Kontrast bilden und wie visuelle Bühnenbilder für die völlig überdrehte Handlung wirken. Auf der einen Seite das politische Berlin, welches sich aufgeteilt in die verstaubte, bodenständige Fassade des Schlosses Bellevue oben und eine hypermoderne, sterile Science-Fiction-Zentrale tief unter der Erde befindet. Auf der anderen Seite das Schloss Windsor in England. Das glänzt unten in royalem Prunk, verwandelt sich im ersten Stock aber blitzschnell in ein absurdes, fast schon gruseliges Waffenarsenal. Diverse Veranstaltungen innerhalb Europas, aber auch in Grönland werden besucht, die auch meistens vor imposanten Kulissen spielen.
Nach einem recht gemütlichen Start zieht das Tempo beim Lesen rasant an. Safier schreibt sehr direkt und zugänglich, treibt das Ganze durch kurze, knackige Dialoge voran und verteilt am laufenden Band popkulturelle Seitenhiebe. Die Spannung kommt hier allerdings nicht durch einen logisch durchdachten Kriminalfall auf. Man fragt sich eher, welche absolute Eskalation kommt wohl als Nächstes? Immer wenn man denkt, dümmer oder krasser kann es nicht mehr werden, setzt die nächste turbulente Comic-Action-Sequenz noch einen drauf. Das Buch ist ohne Frage super unterhaltsam und echt lustig. Mein größter Kritikpunkt ist aber, dass die Story einfach extrem unrealistisch ist. David Safier driftet hier in einen total klamaukigen Extrem-Slapstick ab. Wenn aus einer Luxusuhr plötzlich ein integriertes Drahtseil herausschießt, oder ein Wahrheitsserum versteckt ist, bricht das für mich jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Und genauso ging es mir bei den Asterix-Sprüchen zwischendurch. Wer einen cleveren, realitätsnahen Spionagethriller sucht, wird von diesem permanenten „Over-the-Top“-Irrsinn definitiv enttäuscht sein. Das Ganze funktioniert wirklich nur, wenn man bereit ist, sich voll und ganz auf dieses kalkulierte, cartoonhafte Chaos einzulassen.
Fazit:„00-Laschet“ ist lustig, kurzweilig, rasant und extrem bildhaft geschrieben. Die Maus, die auch auf dem Cover zu sehen ist und stets mit Armin im Bett liegt und sie sich den Käse teilen, ist sehr süß. Aber es bleibt eben Slapstick pur. Wegen der krass überzeichneten Effekte und dem bewussten Verzicht auf jeglichen Realismus ist das Buch am Ende absolute Geschmackssache. Für mich ist es ein humorvoller Comic in Textform für zwischendurch – besticht durch seine Absurdität, lässt aber in Sachen Tiefgang und Glaubwürdigkeit ordentlich Federn.
Die Charaktere sind durch die Bank weg total überzeichnet. An manchen Stellen musste ich unwillkürlich an „Asterix und Obelix“ denken, weil die Tonalität so stark daran erinnert. Armin Laschet selbst kommt mit seiner gutmütigen, manchmal etwas tollpatschigen und leicht naiven Art aber eigentlich super weg. Seine Familie ist ihm das Wichtigste, er sehnt sich total nach seinem Aachener Reihenhaus zurück und hat im Grunde kein Interesse daran, in geheimer Mission unterwegs zu sein. Das krasse Gegenteil von ihm ist Kimmi, die von ihren Kollegen bloß „Nummer 12“ genannt wird. Sie ist eine echte Spionin: phasenweise eiskalt, athletisch und absolut jeder Herausforderung gewachsen. Und dann ist da noch der eher zurückhaltende Waffenmeister „Nummer 7“. Wenn man ihn so sieht, traut man ihm die genialen technischen Erfindungen, die er da zusammenbastelt, erst mal gar nicht zu. Man unterschätzt ihn als Leser total. Aber er hat einen guten Grund, warum er seine Kollegin so verbissen beschützt und dafür sorgt, dass sie aus jeder brenzligen Situation heil wieder rauskommt. Der Autor baut übrigens einige Promis ein, König Charles III. zum Beispiel, seine völlig wild gewordene Ehefrau Camilla oder auch Brad Pitt. Die tauchen alle als pointierte Karikaturen auf und sorgen für echten Slapstick-Humor.
Richtig gut gefallen haben mir die Schauplätze, die einen megastarken Kontrast bilden und wie visuelle Bühnenbilder für die völlig überdrehte Handlung wirken. Auf der einen Seite das politische Berlin, welches sich aufgeteilt in die verstaubte, bodenständige Fassade des Schlosses Bellevue oben und eine hypermoderne, sterile Science-Fiction-Zentrale tief unter der Erde befindet. Auf der anderen Seite das Schloss Windsor in England. Das glänzt unten in royalem Prunk, verwandelt sich im ersten Stock aber blitzschnell in ein absurdes, fast schon gruseliges Waffenarsenal. Diverse Veranstaltungen innerhalb Europas, aber auch in Grönland werden besucht, die auch meistens vor imposanten Kulissen spielen.
Nach einem recht gemütlichen Start zieht das Tempo beim Lesen rasant an. Safier schreibt sehr direkt und zugänglich, treibt das Ganze durch kurze, knackige Dialoge voran und verteilt am laufenden Band popkulturelle Seitenhiebe. Die Spannung kommt hier allerdings nicht durch einen logisch durchdachten Kriminalfall auf. Man fragt sich eher, welche absolute Eskalation kommt wohl als Nächstes? Immer wenn man denkt, dümmer oder krasser kann es nicht mehr werden, setzt die nächste turbulente Comic-Action-Sequenz noch einen drauf. Das Buch ist ohne Frage super unterhaltsam und echt lustig. Mein größter Kritikpunkt ist aber, dass die Story einfach extrem unrealistisch ist. David Safier driftet hier in einen total klamaukigen Extrem-Slapstick ab. Wenn aus einer Luxusuhr plötzlich ein integriertes Drahtseil herausschießt, oder ein Wahrheitsserum versteckt ist, bricht das für mich jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Und genauso ging es mir bei den Asterix-Sprüchen zwischendurch. Wer einen cleveren, realitätsnahen Spionagethriller sucht, wird von diesem permanenten „Over-the-Top“-Irrsinn definitiv enttäuscht sein. Das Ganze funktioniert wirklich nur, wenn man bereit ist, sich voll und ganz auf dieses kalkulierte, cartoonhafte Chaos einzulassen.
Fazit:„00-Laschet“ ist lustig, kurzweilig, rasant und extrem bildhaft geschrieben. Die Maus, die auch auf dem Cover zu sehen ist und stets mit Armin im Bett liegt und sie sich den Käse teilen, ist sehr süß. Aber es bleibt eben Slapstick pur. Wegen der krass überzeichneten Effekte und dem bewussten Verzicht auf jeglichen Realismus ist das Buch am Ende absolute Geschmackssache. Für mich ist es ein humorvoller Comic in Textform für zwischendurch – besticht durch seine Absurdität, lässt aber in Sachen Tiefgang und Glaubwürdigkeit ordentlich Federn.
August 19, 2026
Nach ermittelnder Altkanzlerin begeistert mich jetzt Agenten-Laschet
Bei dem neuen Buch von David Safier spielt nicht Angela Merkel als ermittelnde Rentnerin die Hauptrolle, sondern dieses Mal geht es um einen anderen ehemaligen Spitzenpolitiker. Im Zentrum der Handlung steht Armin Laschet, der sich gerade in seinem neuen Leben als Bundespräsident ganz gut arrangiert hat. Im Schloss Bellevue winken ihm repräsentative Termine, festliche Empfänge und Begegnungen mit den Mächtigen und Berühmten dieser Welt – und vor allem muss er keine schwierigen politischen Entscheidungen mehr treffen. Doch die vermeintlich geruhsame zweite Karriere nimmt eine überraschende Wendung, als Laschet hinter die Kulissen seines neuen Arbeitsplatzes geführt wird. Denn ruhig geht es hier definitiv nicht zu: Armin ist mitten in einen geheimen Geheimdienst hineingeraten.
Plötzlich findet er sich in einer Welt wieder mit Geheimagenten und verdeckten Missionen. Eine internationale Bedrohung verlangt ausgerechnet von ihm Dinge, für die er denkbar schlecht vorbereitet scheint. An der Seite einer jungen Agentin gerät Laschet auf eine abenteuerliche Reise, die ihn an höchst ungewöhnliche Orte und mitten hinein in die Gesellschaft von Königen, Prominenten und anderen mächtigen Figuren führt, wo er so manche Bedrohung meistern muss.
Zuerst war ich etwas skeptisch bei dem Titel und dem neuen Protagonisten. Denn Angela Merkels Ermittlergeschichten fand ich grandios, sodass ich befürchtet habe, es ginge mit Armin Laschet eher als zweitklassiger Abklatsch weiter. Doch da Armin nicht ermittelt, sondern sich als Agent verwirklicht, habe ich dem Ganzen eine Chance gegeben. Und ich muss sagen, auch hiermit hat der Autor mich überzeugt. Es ist wieder genauso lustig und trotzdem spannend. David Safier schafft auch mit seinem neusten Buch eine perfekte Mischung aus politischer Satire, einer klassischen Agentengeschichte und einer lustigen Erzählung mit viel Situationskomik. Und auch die Persönlichkeit von Armin Laschet wird überspitzt super gut dargestellt. Das kam besonders gut im Hörbuch zu Geltung, weil der Sprecher den Singsang von Armin Laschet gut imitiert und es sich richtig echt angefühlt hat. Ganz besonders gut hat mir das Zusammenspiel zwischen Kimmi und Armin gefallen. Einerseits wirkt sie naiv und kindlich, wenn sie mit Onkel Laschie spricht. Andererseits ist sie als Agentin knallhart und boxt Armin als weibliche Heldin aus so mancher Gefahr.
Die Agentengeschichte ist natürlich etwas unrealistisch, was aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut, denn so bleibt es unvorhersehbar und hat mich immer wieder überrascht. Es geht über verschiedene Kontinente, zu unmöglichen Orten und wir treffen auf so manchen anderen Prominenten. Denn natürlich kommt so manche Anspielung auf andere bekannte Persönlichkeiten des realen Lebens vor, die hier mal gut, mal böse, mal abgedreht auftauchen und für lustige Situationen sorgen.
Das macht es in Summe zu einem sehr gelungenen Hörerlebnis, das ich mindestens genauso gerne wie die Miss Merkel-Reihe weiterempfehle.
Bei dem neuen Buch von David Safier spielt nicht Angela Merkel als ermittelnde Rentnerin die Hauptrolle, sondern dieses Mal geht es um einen anderen ehemaligen Spitzenpolitiker. Im Zentrum der Handlung steht Armin Laschet, der sich gerade in seinem neuen Leben als Bundespräsident ganz gut arrangiert hat. Im Schloss Bellevue winken ihm repräsentative Termine, festliche Empfänge und Begegnungen mit den Mächtigen und Berühmten dieser Welt – und vor allem muss er keine schwierigen politischen Entscheidungen mehr treffen. Doch die vermeintlich geruhsame zweite Karriere nimmt eine überraschende Wendung, als Laschet hinter die Kulissen seines neuen Arbeitsplatzes geführt wird. Denn ruhig geht es hier definitiv nicht zu: Armin ist mitten in einen geheimen Geheimdienst hineingeraten.
Plötzlich findet er sich in einer Welt wieder mit Geheimagenten und verdeckten Missionen. Eine internationale Bedrohung verlangt ausgerechnet von ihm Dinge, für die er denkbar schlecht vorbereitet scheint. An der Seite einer jungen Agentin gerät Laschet auf eine abenteuerliche Reise, die ihn an höchst ungewöhnliche Orte und mitten hinein in die Gesellschaft von Königen, Prominenten und anderen mächtigen Figuren führt, wo er so manche Bedrohung meistern muss.
Zuerst war ich etwas skeptisch bei dem Titel und dem neuen Protagonisten. Denn Angela Merkels Ermittlergeschichten fand ich grandios, sodass ich befürchtet habe, es ginge mit Armin Laschet eher als zweitklassiger Abklatsch weiter. Doch da Armin nicht ermittelt, sondern sich als Agent verwirklicht, habe ich dem Ganzen eine Chance gegeben. Und ich muss sagen, auch hiermit hat der Autor mich überzeugt. Es ist wieder genauso lustig und trotzdem spannend. David Safier schafft auch mit seinem neusten Buch eine perfekte Mischung aus politischer Satire, einer klassischen Agentengeschichte und einer lustigen Erzählung mit viel Situationskomik. Und auch die Persönlichkeit von Armin Laschet wird überspitzt super gut dargestellt. Das kam besonders gut im Hörbuch zu Geltung, weil der Sprecher den Singsang von Armin Laschet gut imitiert und es sich richtig echt angefühlt hat. Ganz besonders gut hat mir das Zusammenspiel zwischen Kimmi und Armin gefallen. Einerseits wirkt sie naiv und kindlich, wenn sie mit Onkel Laschie spricht. Andererseits ist sie als Agentin knallhart und boxt Armin als weibliche Heldin aus so mancher Gefahr.
Die Agentengeschichte ist natürlich etwas unrealistisch, was aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut, denn so bleibt es unvorhersehbar und hat mich immer wieder überrascht. Es geht über verschiedene Kontinente, zu unmöglichen Orten und wir treffen auf so manchen anderen Prominenten. Denn natürlich kommt so manche Anspielung auf andere bekannte Persönlichkeiten des realen Lebens vor, die hier mal gut, mal böse, mal abgedreht auftauchen und für lustige Situationen sorgen.
Das macht es in Summe zu einem sehr gelungenen Hörerlebnis, das ich mindestens genauso gerne wie die Miss Merkel-Reihe weiterempfehle.
June 28, 2026
Lustig, ironisch und unterhaltsam
Armin Laschet ist – nachdem er bei der Kanzlerwahl unterlegen war – nun Nachfolger von Franz-Walter Steinmeier, also Bundespräsident geworden. Wer sich, wie ich, auch schon gefragt hat, warum die Bundesrepublik Deutschland eigentlich einen Bundespräsidenten braucht, erfährt es hier auf lustige, ironische und unterhaltsame Art. Schneller als ihm lieb ist lernt Armin Laschet, dass es eine viel wichtigere Aufgabe des Bundespräsidenten gibt als nur die Bundesrepublik Deutschland zu repräsentieren: Seine Auslandreisen dienen vor allem dazu, Mitglieder eines unter dem Schloss Bellevue angesiedelten Geheimdienstes in politische oder gesellschaftlich relevante Veranstaltungen einzuschleusen, damit sie dort ihre Aufgaben erfüllen können. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern – Leserinnen und Leser ahnen es bereits – verläuft die Kooperation mit Laschet aber weniger problem- und reibungslos. Zunächst langsam, dann immer rasanter wird Laschet in ein Szenario gezogen, das auch eines James Bonds würdig gewesen wäre.
Mich hat das Buch vor allem interessiert, weil ich die Hörbücher mit Miss Merkle sehr unterhaltsam fand und David Safier es dort sehr gut geschafft hat, reelle Eigenschaften der Protagonisten in einen völlig anderen Kontext zu übertragen und dabei eine gute Mischung aus Realitätsnähe und Überzeichnung zu schaffen. Das gelingt ihm auch bei „00-Laschet“ meiner Meinung nach sehr gut. Die Handlung entwickelt sich sehr schnell und enthält ein paar überraschende Wendungen – die bei einer längeren Ausarbeitung vielleicht noch etwas realitätsnaher gewirkt hätten. Wobei Realitätsnähe jetzt sicher nicht der zentrale Anspruch an eine solche Geschichte ist. Zentraler war für mich die positive Botschaft, nämlich dass Denken und Handeln außerhalb der Norm und ein von außen als wenig perfekt angesehener Mensch, auch – oder gerade dadurch - wertvolle Beiträge leisten kann, die nicht von ihm erwartet werden. Sehr unterhaltsam fand ich auch die vielfältigen Bezüge zur aktuellen politischen Lage und aktuell lebenden Personen (u.a. Bratt Pit, Charles und Camilla und Madonna), die aus meiner Sicht ebenfalls mit viel sympathischer Ironie gelungen sind.
Alles in allem war das Buch sehr gut zu lesen und ich habe es vor allem deshalb gerne gelesen, weil es durch seine sehr gut gelungene, leicht ironische Perspektive eine sehr wertschätzende Sicht auf die Protagonisten und eine etwas distanzierte Sicht auf die Welt vermittelt. Das Fazit des Buches, „nehmt Euch nicht so ernst und wechselt mal die Perspektive, dann ist das Leben einfacher“ ist sehr unterhaltsam (und auf keinen Fall belehrend) umgesetzt.
Armin Laschet ist – nachdem er bei der Kanzlerwahl unterlegen war – nun Nachfolger von Franz-Walter Steinmeier, also Bundespräsident geworden. Wer sich, wie ich, auch schon gefragt hat, warum die Bundesrepublik Deutschland eigentlich einen Bundespräsidenten braucht, erfährt es hier auf lustige, ironische und unterhaltsame Art. Schneller als ihm lieb ist lernt Armin Laschet, dass es eine viel wichtigere Aufgabe des Bundespräsidenten gibt als nur die Bundesrepublik Deutschland zu repräsentieren: Seine Auslandreisen dienen vor allem dazu, Mitglieder eines unter dem Schloss Bellevue angesiedelten Geheimdienstes in politische oder gesellschaftlich relevante Veranstaltungen einzuschleusen, damit sie dort ihre Aufgaben erfüllen können. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern – Leserinnen und Leser ahnen es bereits – verläuft die Kooperation mit Laschet aber weniger problem- und reibungslos. Zunächst langsam, dann immer rasanter wird Laschet in ein Szenario gezogen, das auch eines James Bonds würdig gewesen wäre.
Mich hat das Buch vor allem interessiert, weil ich die Hörbücher mit Miss Merkle sehr unterhaltsam fand und David Safier es dort sehr gut geschafft hat, reelle Eigenschaften der Protagonisten in einen völlig anderen Kontext zu übertragen und dabei eine gute Mischung aus Realitätsnähe und Überzeichnung zu schaffen. Das gelingt ihm auch bei „00-Laschet“ meiner Meinung nach sehr gut. Die Handlung entwickelt sich sehr schnell und enthält ein paar überraschende Wendungen – die bei einer längeren Ausarbeitung vielleicht noch etwas realitätsnaher gewirkt hätten. Wobei Realitätsnähe jetzt sicher nicht der zentrale Anspruch an eine solche Geschichte ist. Zentraler war für mich die positive Botschaft, nämlich dass Denken und Handeln außerhalb der Norm und ein von außen als wenig perfekt angesehener Mensch, auch – oder gerade dadurch - wertvolle Beiträge leisten kann, die nicht von ihm erwartet werden. Sehr unterhaltsam fand ich auch die vielfältigen Bezüge zur aktuellen politischen Lage und aktuell lebenden Personen (u.a. Bratt Pit, Charles und Camilla und Madonna), die aus meiner Sicht ebenfalls mit viel sympathischer Ironie gelungen sind.
Alles in allem war das Buch sehr gut zu lesen und ich habe es vor allem deshalb gerne gelesen, weil es durch seine sehr gut gelungene, leicht ironische Perspektive eine sehr wertschätzende Sicht auf die Protagonisten und eine etwas distanzierte Sicht auf die Welt vermittelt. Das Fazit des Buches, „nehmt Euch nicht so ernst und wechselt mal die Perspektive, dann ist das Leben einfacher“ ist sehr unterhaltsam (und auf keinen Fall belehrend) umgesetzt.
September 7, 2026
Armin ist ganz aus dem Häuschen, dass er das Kanzleramt zum Glück umgehen konnte, dafür aber Bundespräsident wurde. An seinem ersten Arbeitstag stellt sich allerdings heraus, dass der neue Job, doch nicht so glimpflich ist, denn unter Schloss Bellevue ist die Zentrale des geheimsten Geheimdienstes der Welt und Armin nur ein Lockvogel, um Geheimagenten in die elitärsten Kreise einzuschleusen. Mit einer Topagentin an seiner Seite muss Armin schon ganz bald die Menschheit vor der Auslöschung bewahren und tritt dabei in so einige Fettnäpfchen im Schloss Windsor oder dem Vatikan…
Ein neues Buch von David Safier – aber anders als erwartet, ist es kein neuer Teil der Miss Merkel Reihe. Dafür kommt der Protagonist auch wieder aus der deutschen Politiklandschaft und tatsächlich wusste ich nicht so wirklich, was ich von ihm halten sollte, denn Armin Laschet ist für mich kein Sympathieträger. #laschetlacht
Da ich den Humor des Autors sehr unterhaltsam finde, gab ich seinem neuen Buch trotzdem die Chance mich zu überzeugen.
Die Idee zur Geschichte ist auch wieder ziemlich ausgefallen. Es gibt einen Geheimdienst, von dem niemand weiß und dieser nutzt den Bundespräsidenten, um seine Agenten auf die exklusivsten Events und Empfänge zu schleusen. Armin hält sich dabei auch so langsam selbst für einen Topagenten und will am liebsten überall dabei sein. So tritt er bei den Royals in mächtig tiefe Fettnäpfchen, dass die Fremdscham mich beim Hören der Geschichte überkam. Dabei sollte Armin den Superreichen auf der Spur sein, die jegliche Moral über Bord werfen. Der Plot ist wirklich wild, turbulent und echt spannend. Die Geschichte ist wirklich wie ein sehr kurzweiliger, humorvoller Agentenstreifen, der einfach Spaß machen soll. Das hat mir also wirklich gut gefallen.
Gespickt wird dies auch immer wieder mit politischer Satire und das macht das Buch so unterhaltsam.
Die Charaktere sind sehr überzeichnet, aber das kennen wir auch aus den anderen Romanen des Autors. So wird Armin als trotteliger, älterer Herr mit Figurproblemen dargestellt, der eine eigenartige Verbindung zu Nagetieren hat. Das habe ich tatsächlich nicht so ganz verstanden, was es mit den Mäusen und Hasen auf sich hat. Also Armin Laschet konnte mich auch im Buch nicht so ganz überzeugen, dafür habe ich die Handlung sehr genossen.
Das Hörbuch umfasst knapp 7,5 Stunden und wurde von Thomas Nicolai eingelesen, der einen guten Job machte und den verschiedensten Figuren mit seiner Stimme Leben einhauchte.
„00-Laschet“ von David Safier ist ein sehr humorvoller, satirischer Agentenroman, der mich richtig gut unterhalten konnte, auch wenn Armin wohl nie mein Lieblingsprotagonist werden wird.
Ein neues Buch von David Safier – aber anders als erwartet, ist es kein neuer Teil der Miss Merkel Reihe. Dafür kommt der Protagonist auch wieder aus der deutschen Politiklandschaft und tatsächlich wusste ich nicht so wirklich, was ich von ihm halten sollte, denn Armin Laschet ist für mich kein Sympathieträger. #laschetlacht
Da ich den Humor des Autors sehr unterhaltsam finde, gab ich seinem neuen Buch trotzdem die Chance mich zu überzeugen.
Die Idee zur Geschichte ist auch wieder ziemlich ausgefallen. Es gibt einen Geheimdienst, von dem niemand weiß und dieser nutzt den Bundespräsidenten, um seine Agenten auf die exklusivsten Events und Empfänge zu schleusen. Armin hält sich dabei auch so langsam selbst für einen Topagenten und will am liebsten überall dabei sein. So tritt er bei den Royals in mächtig tiefe Fettnäpfchen, dass die Fremdscham mich beim Hören der Geschichte überkam. Dabei sollte Armin den Superreichen auf der Spur sein, die jegliche Moral über Bord werfen. Der Plot ist wirklich wild, turbulent und echt spannend. Die Geschichte ist wirklich wie ein sehr kurzweiliger, humorvoller Agentenstreifen, der einfach Spaß machen soll. Das hat mir also wirklich gut gefallen.
Gespickt wird dies auch immer wieder mit politischer Satire und das macht das Buch so unterhaltsam.
Die Charaktere sind sehr überzeichnet, aber das kennen wir auch aus den anderen Romanen des Autors. So wird Armin als trotteliger, älterer Herr mit Figurproblemen dargestellt, der eine eigenartige Verbindung zu Nagetieren hat. Das habe ich tatsächlich nicht so ganz verstanden, was es mit den Mäusen und Hasen auf sich hat. Also Armin Laschet konnte mich auch im Buch nicht so ganz überzeugen, dafür habe ich die Handlung sehr genossen.
Das Hörbuch umfasst knapp 7,5 Stunden und wurde von Thomas Nicolai eingelesen, der einen guten Job machte und den verschiedensten Figuren mit seiner Stimme Leben einhauchte.
„00-Laschet“ von David Safier ist ein sehr humorvoller, satirischer Agentenroman, der mich richtig gut unterhalten konnte, auch wenn Armin wohl nie mein Lieblingsprotagonist werden wird.
July 9, 2026
Bundespräsident in geheimer Mission
Sein Name ist Laschet, Armin Laschet, und in David Safiers neuem Roman "0-0-Laschet" macht der CDU-Politiker nicht nur Karriere als Bundespräsident, sondern stolpert in eine Agentenrolle. Denn sein neuer Job, so lernt er gleich am ersten Tag im Schloss Bellevue, ist nicht etwa, oberster Repräsentant des Landes zu sein, Staatsgäste zu empfangen und staatstragende Reden zu halten. Nein, er ist in seiner Rolle auch Steigbügelhalter und Türöffner für einen streng geheimen Geheimdienst, der Schloss Bellevue buchstäblich unterhöhlt hat für den Aufbau seiner Zentrale.
Das ist nicht die einzige Überraschung für Armin, der sich irgendwie sehr schnell ins Aachener Reihenhaus und das bürgerliche Familienleben zurücksehnt. Seine neue Social-Media-Beraterin entpuppt sich nicht nur als die einstige Nachbarstochter, für die er immer noch "Onkel Laschi" ist - die junge Frau ist Top-Agentin in dem erwähnten Geheimdienst - und Laschet muss sich mal eben in den Buckingham Palace einladen lassen, um ihr dort Ermittlungen zu ermöglichen.
Dort trifft er nicht nur Charles, Camilla und George Clooney, sondern trampelt auch sehr schnell in das eine oder andere Fettnäpfchen. Das diplomatische Parkett ist offenbar noch glatter als Parteizentralen voller ränkeschmiedender und intriganter Parteifreunde! Doch das ist nur der Anfang eines harsträubenden Abenteuers, um eine gobale Verschwörung mit katastrophalen Auswirkungen für die ganze Welt aufzudecken. Dabei freundet sich Laschet zunehmend mit der Idee an, mal eben die Welt retten zu wollen, wobei seine freundliche und mitunter doch recht tolpatschige Art angesichts abgefeimter Gegenspieler so manche schwierige Lage zur Folge hat.
Nach der ermittelnden Altkanzlerin Angela Merkel hat Safier erneut einen poltischen Protagonisten für einen Cozy-Agentenkrimi in den Mittelpunkt gestellt. Wie auch bei den Miss Merkel-Romanen gibt es ein paar Seitenhiebe auf die Politik, ohne dabei irgendwem wirklich weh zu tun. Und manches ist ein wenig arg klamaukig. Trotzdem ein liebenswerter Protagonist, der sich mit geradezu kindlichem Staunen in einer Welt behaupten muss, die eigentlich ein bißchen groß für ihn ist. Dass es bei allen Turbulenzen und Gefahren nur auf ein happy end hinauslaufen wird, versteht sich dabei von selbst.
Sein Name ist Laschet, Armin Laschet, und in David Safiers neuem Roman "0-0-Laschet" macht der CDU-Politiker nicht nur Karriere als Bundespräsident, sondern stolpert in eine Agentenrolle. Denn sein neuer Job, so lernt er gleich am ersten Tag im Schloss Bellevue, ist nicht etwa, oberster Repräsentant des Landes zu sein, Staatsgäste zu empfangen und staatstragende Reden zu halten. Nein, er ist in seiner Rolle auch Steigbügelhalter und Türöffner für einen streng geheimen Geheimdienst, der Schloss Bellevue buchstäblich unterhöhlt hat für den Aufbau seiner Zentrale.
Das ist nicht die einzige Überraschung für Armin, der sich irgendwie sehr schnell ins Aachener Reihenhaus und das bürgerliche Familienleben zurücksehnt. Seine neue Social-Media-Beraterin entpuppt sich nicht nur als die einstige Nachbarstochter, für die er immer noch "Onkel Laschi" ist - die junge Frau ist Top-Agentin in dem erwähnten Geheimdienst - und Laschet muss sich mal eben in den Buckingham Palace einladen lassen, um ihr dort Ermittlungen zu ermöglichen.
Dort trifft er nicht nur Charles, Camilla und George Clooney, sondern trampelt auch sehr schnell in das eine oder andere Fettnäpfchen. Das diplomatische Parkett ist offenbar noch glatter als Parteizentralen voller ränkeschmiedender und intriganter Parteifreunde! Doch das ist nur der Anfang eines harsträubenden Abenteuers, um eine gobale Verschwörung mit katastrophalen Auswirkungen für die ganze Welt aufzudecken. Dabei freundet sich Laschet zunehmend mit der Idee an, mal eben die Welt retten zu wollen, wobei seine freundliche und mitunter doch recht tolpatschige Art angesichts abgefeimter Gegenspieler so manche schwierige Lage zur Folge hat.
Nach der ermittelnden Altkanzlerin Angela Merkel hat Safier erneut einen poltischen Protagonisten für einen Cozy-Agentenkrimi in den Mittelpunkt gestellt. Wie auch bei den Miss Merkel-Romanen gibt es ein paar Seitenhiebe auf die Politik, ohne dabei irgendwem wirklich weh zu tun. Und manches ist ein wenig arg klamaukig. Trotzdem ein liebenswerter Protagonist, der sich mit geradezu kindlichem Staunen in einer Welt behaupten muss, die eigentlich ein bißchen groß für ihn ist. Dass es bei allen Turbulenzen und Gefahren nur auf ein happy end hinauslaufen wird, versteht sich dabei von selbst.
July 5, 2026
Armin Laschet, frisch als Bundespräsident im Schloss Bellevue eingezogen, wird gleich mehrmals überrascht. Nicht nur, dass die Nachbarstochter seine persönliche Assistentin ist, nein, sie ist noch eine Agentin und Armin jetzt auch. Denn tief unter dem Schloss befindet sich die Einsatzzentrale des geheimsten Geheimdienstes Deutschlands. Armins erster Einsatz führt ihn durch die halbe Welt. Denn er muss gleich mal genau diese vor der Auslöschung retten. Dabei legt er sich nicht nur mit dem englischen Königspaar, Brad Pitt und mehreren anderen an, sondern auch mit der gefährlichsten Frau der Welt. Kann Armin den Untergang verhindern?
Zuerst: Nicht so gut, wie die Miss Merkel-Romane, aber für einen netten Zeitvertreib genau das Richtige. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber so mitfiebern kann man nicht richtig. Es geht alles recht schnell, Armin kommt kaum zum Durchatmen. Der Leser leider auch nicht.
Armin kommt einem auch nicht so nahe, wie es z. B. bei Miss Merkel ist. Er bleibt flach, trotz dass man einiges über ihn und seine Familie erfährt. Auch wenn man in seine Gedankenwelt eintauchen kann, findet man keinen richtigen Zugang zu ihm.
Armin bekommt Hilfe von der Nachbarstochter Kimi, die ihn liebevoll Onkel Laschi nennt, was in meinen Augen aber eher abwertend klingt und ihn naiv wirken lässt. Ebenso seine Gedanken. Diese sind "knuffig" und menschlich. So richtig spitzfindig, wie Miss Merkel, ist er nicht.
Die Story ist - wie oben schon geschrieben - sehr rasant. Armin hetzt von einem Termin zum nächsten. Und bekommt es mit Brad Pitt, Madonna und dem englischen Königshaus zu tun.
Hilfe sucht er bei Mausi, die er im Schloss Bellevue kennenlernt. Mausi ist nicht etwa eine Geliebte oder Armins Frau. Nein, Mausi ist eine käseliebende Maus, die sich in Armins Zimmer eingenistet hat. Ich muss zugeben, dass mir das mitunter am besten an der ganzen Story gefallen hat.
Es wird lustig, es wird abenteuerlich und am Ende dann sogar noch recht spannend. Armin Laschet als Geheimagent hat Spaß gemacht, die Nebencharaktere sind liebevoll ausgewählt. Und ich werde gerne zu einem nächsten Teil greifen. Trotz meiner Kritikpunkte.
Meggies Fussnote:
Armin gegen den Rest der Welt.
Zuerst: Nicht so gut, wie die Miss Merkel-Romane, aber für einen netten Zeitvertreib genau das Richtige. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber so mitfiebern kann man nicht richtig. Es geht alles recht schnell, Armin kommt kaum zum Durchatmen. Der Leser leider auch nicht.
Armin kommt einem auch nicht so nahe, wie es z. B. bei Miss Merkel ist. Er bleibt flach, trotz dass man einiges über ihn und seine Familie erfährt. Auch wenn man in seine Gedankenwelt eintauchen kann, findet man keinen richtigen Zugang zu ihm.
Armin bekommt Hilfe von der Nachbarstochter Kimi, die ihn liebevoll Onkel Laschi nennt, was in meinen Augen aber eher abwertend klingt und ihn naiv wirken lässt. Ebenso seine Gedanken. Diese sind "knuffig" und menschlich. So richtig spitzfindig, wie Miss Merkel, ist er nicht.
Die Story ist - wie oben schon geschrieben - sehr rasant. Armin hetzt von einem Termin zum nächsten. Und bekommt es mit Brad Pitt, Madonna und dem englischen Königshaus zu tun.
Hilfe sucht er bei Mausi, die er im Schloss Bellevue kennenlernt. Mausi ist nicht etwa eine Geliebte oder Armins Frau. Nein, Mausi ist eine käseliebende Maus, die sich in Armins Zimmer eingenistet hat. Ich muss zugeben, dass mir das mitunter am besten an der ganzen Story gefallen hat.
Es wird lustig, es wird abenteuerlich und am Ende dann sogar noch recht spannend. Armin Laschet als Geheimagent hat Spaß gemacht, die Nebencharaktere sind liebevoll ausgewählt. Und ich werde gerne zu einem nächsten Teil greifen. Trotz meiner Kritikpunkte.
Meggies Fussnote:
Armin gegen den Rest der Welt.
July 21, 2026
Armin Laschet ist glücklich und zufrieden. Er ist als neuer Bundespräsident im Schloss Bellevue angekommen und möchte sich in den nächsten Jahren hauptsächlich um Bankette und Tanzeinladungen kümmern. Leider wartet eine ganz andere Aufgabe auf ihn und zu allem Überfluss ist er dafür mehr als unterqualifiziert.
Was keiner außerhalb der Mauern von Bellevue weiß, unter dem Schloss befindet sich die zentrale des geheimsten Geheimdienstes überhaupt. Und Armin ist der neue Mittelsmann. Denn nur dank der vielen Einladungen und Treffen in anderen Ländern ist es den Agenten möglich unbemerkt zu reisen.
Kaum hat er diesen Schreck verdaut, lernt er seinen neuen Mitbewohner kennen - Mausi. Der kleine Fellträger hockt halb verhungert und verschreckt unter seinem Bett. Und weil Armin schon immer ein Herz für Tiere hatte, pilgert er durch das riesige Anwesen auf der Suche nach der Küche.
Nur kurze Zeit später sieht er einer Pistole in den Lauf und überlebt nur knapp einen Anschlag. Nun ist auch bei ihm angekommen, irgendjemand führt böses im Schild und er ist der Letzte, der weiß warum.
Der Geheimdienst nimmt sofort die Spurensuche auf und schon bald ist Armin mitten drin in einem Spiel aus Macht, Intrigen und schlechten Entscheidungen.
Nach der Reihe um die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, widmet sich Autor David Safier nun einer weiteren politischen Figur - Armin Laschet.
Ich war zunächst skeptisch, da es nach einem Abklatsch der sehr gelungenen 'Miss Merkel'-Büchern aussah. Aber mich konnte 00-Laschet richtig gut unterhalten. Die vielen kleinen Spitzen gegen ehemalige und bestehende Politiker sind genau richtig gesetzt und machen das Buch zu einer humorvollen Abendlektüre für Couch oder Balkon.
Ich muss dazu sagen, dass ich es nicht so sehr mit Politik habe, aber mich hat das Buch ab der ersten Seite mitgenommen.
Wer hier einen tiefgründigen Krimi sucht, ist definitiv fehl beraten. Ich frage mich nun, ob es auch hier eine Reihe geben wird oder ob es bei einem einmaligen Ausflug ins Schloss Bellevue bleibt.
Was keiner außerhalb der Mauern von Bellevue weiß, unter dem Schloss befindet sich die zentrale des geheimsten Geheimdienstes überhaupt. Und Armin ist der neue Mittelsmann. Denn nur dank der vielen Einladungen und Treffen in anderen Ländern ist es den Agenten möglich unbemerkt zu reisen.
Kaum hat er diesen Schreck verdaut, lernt er seinen neuen Mitbewohner kennen - Mausi. Der kleine Fellträger hockt halb verhungert und verschreckt unter seinem Bett. Und weil Armin schon immer ein Herz für Tiere hatte, pilgert er durch das riesige Anwesen auf der Suche nach der Küche.
Nur kurze Zeit später sieht er einer Pistole in den Lauf und überlebt nur knapp einen Anschlag. Nun ist auch bei ihm angekommen, irgendjemand führt böses im Schild und er ist der Letzte, der weiß warum.
Der Geheimdienst nimmt sofort die Spurensuche auf und schon bald ist Armin mitten drin in einem Spiel aus Macht, Intrigen und schlechten Entscheidungen.
Nach der Reihe um die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel, widmet sich Autor David Safier nun einer weiteren politischen Figur - Armin Laschet.
Ich war zunächst skeptisch, da es nach einem Abklatsch der sehr gelungenen 'Miss Merkel'-Büchern aussah. Aber mich konnte 00-Laschet richtig gut unterhalten. Die vielen kleinen Spitzen gegen ehemalige und bestehende Politiker sind genau richtig gesetzt und machen das Buch zu einer humorvollen Abendlektüre für Couch oder Balkon.
Ich muss dazu sagen, dass ich es nicht so sehr mit Politik habe, aber mich hat das Buch ab der ersten Seite mitgenommen.
Wer hier einen tiefgründigen Krimi sucht, ist definitiv fehl beraten. Ich frage mich nun, ob es auch hier eine Reihe geben wird oder ob es bei einem einmaligen Ausflug ins Schloss Bellevue bleibt.
July 4, 2026
Agentin Mausi
Ein Bundespräsident als Geheimagent. Eine Maus, die ihre eigenen Mittel nutzt. Und jede Menge Reisen. Herzlich Willkommen bei „00 Laschet“.
Nachdem er die Kanzlerwahl verloren hat, wird Armin Laschet Bundespräsident. Seine unbekannte Aufgabe: Geheimagenten an Orte bringen, wo sie sonst nicht hinkommen. Und dabei gibt es immer wieder Hindernisse…
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. David Safier kannte ich bereits vorher durch Werke wie „Muh!“, „Jesus liebt mich“ und „Mieses Karma“. Diese sind mir für Witz und außergewöhnliche Situationen im Hinterkopf geblieben. Ich war von vornherein gespannt, was mich dieses Mal erwartet…
Typisch Safier fällt direkt Sprache und Witz auf. Ich habe mich herrlich über Mausi amüsiert, die von 00Laschet umsorgt wurde. Auch die anderen Charaktere wurden mit viel Humor und Wortspiel eingeführt. Sei es die not amusede Queen, der Papst oder die Königin von Dänemark- sie alle wurden in Liste Situationen verwickelt und das sprachlich locker rübergebracht.
Vieles liegt auch am Sprecher. Thomas Nicolai versteht es, mit Betonungen und Pausen zu spielen. So kommt Safiers Roman optimal zur Geltung. Vor allem die Situationen mit Mausi bringt Nicolai hervorragend rüber.
Mausi ist von allen Charakteren auch mein Liebling. Sie versteht es, die Situationen komisch darzustellen, auch wenn es noch so aussichtslos ist. Damit hebt sich die Maus deutlich von überspitzten Charakteren ab.
Genau dieser Punkt hat mir nämlich missfallen: einige Charaktere sind übertrieben dargestellt. Armin zum Beispiel kommt eher lachhaft als politisch seriös rüber. Die anderen realen Personen sind auf ihre Schwächen reduziert. Und die ernsten Bedrohungen werden ins lächerliche gezogen. Das empfinde ich als Reduzierung des Ernstes und nicht immer angebracht. So gebe ich vier Sterne- zwei davon alleine für Mausi und den Sprecher.
Ein Bundespräsident als Geheimagent. Eine Maus, die ihre eigenen Mittel nutzt. Und jede Menge Reisen. Herzlich Willkommen bei „00 Laschet“.
Nachdem er die Kanzlerwahl verloren hat, wird Armin Laschet Bundespräsident. Seine unbekannte Aufgabe: Geheimagenten an Orte bringen, wo sie sonst nicht hinkommen. Und dabei gibt es immer wieder Hindernisse…
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. David Safier kannte ich bereits vorher durch Werke wie „Muh!“, „Jesus liebt mich“ und „Mieses Karma“. Diese sind mir für Witz und außergewöhnliche Situationen im Hinterkopf geblieben. Ich war von vornherein gespannt, was mich dieses Mal erwartet…
Typisch Safier fällt direkt Sprache und Witz auf. Ich habe mich herrlich über Mausi amüsiert, die von 00Laschet umsorgt wurde. Auch die anderen Charaktere wurden mit viel Humor und Wortspiel eingeführt. Sei es die not amusede Queen, der Papst oder die Königin von Dänemark- sie alle wurden in Liste Situationen verwickelt und das sprachlich locker rübergebracht.
Vieles liegt auch am Sprecher. Thomas Nicolai versteht es, mit Betonungen und Pausen zu spielen. So kommt Safiers Roman optimal zur Geltung. Vor allem die Situationen mit Mausi bringt Nicolai hervorragend rüber.
Mausi ist von allen Charakteren auch mein Liebling. Sie versteht es, die Situationen komisch darzustellen, auch wenn es noch so aussichtslos ist. Damit hebt sich die Maus deutlich von überspitzten Charakteren ab.
Genau dieser Punkt hat mir nämlich missfallen: einige Charaktere sind übertrieben dargestellt. Armin zum Beispiel kommt eher lachhaft als politisch seriös rüber. Die anderen realen Personen sind auf ihre Schwächen reduziert. Und die ernsten Bedrohungen werden ins lächerliche gezogen. Das empfinde ich als Reduzierung des Ernstes und nicht immer angebracht. So gebe ich vier Sterne- zwei davon alleine für Mausi und den Sprecher.
June 27, 2026
Etwas absurd, aber sehr amüsant
„00-Laschet“ ist ein ausgesprochen unterhaltsames Buch des in Bremen lebenden Autors David Safier.
Titel und Cover machen bereits deutlich, um wen es hier geht: Armin Laschet.
Dieser hat seiner Meinung nach gerade unglaubliches Glück gehabt. Er ist nicht Kanzler geworden und muss sich somit nicht um so langweilige Dinge wie Kriege, Klima und Kilometerpauschalen kümmern. Stattdessen darf er nun als frischgebackener Bundespräsident Empfänge im Schloss Bellevue geben. Von seiner eigentlichen Aufgabe und dem, was im Keller seines Wohnsitzes vor sich geht, wird er dann ein wenig überrascht.
Zugegebenermaßen, die Handlung ist ein wenig absurd und skurril, aber dabei ist sie gleichzeitig ausgesprochen amüsant.
Es gibt zahlreiche Anspielungen auf Politiker, Prominente und das aktuelle Weltgeschehen. Vieles wird ein wenig überspitzt dargestellt und es werden auch so einige Klischees bedient. Das nimmt der Geschichte aber nicht ihren Unterhaltungswert, sondern hat dafür gesorgt, dass ich mich bestens amüsiert habe.
Ich habe die Geschichte als Hörbuch konsumiert. Dies wurde von Thomas Nicolai gelesen. Er spricht die unterschiedlichen Charaktere mit verschiedenen Stimmlagen. Sie sind leicht auseinander zu halten, aber einige habe ich beim Zuhören als ein wenig anstrengend empfunden.
Die Story ist spannend und witzig, hier wird weder an übertriebenen Peinlichkeiten noch an kleinen, gemeinen Seitenhieben gespart. Wer sich für Politik interessiert, die aktuellen Ereignisse ein wenig verfolgt hat und kein Problem mit Übertreibungen hat, wird hier sicherlich eine Menge zum Lachen bekommen.
„00-Laschet“ ist ein ausgesprochen unterhaltsames Buch des in Bremen lebenden Autors David Safier.
Titel und Cover machen bereits deutlich, um wen es hier geht: Armin Laschet.
Dieser hat seiner Meinung nach gerade unglaubliches Glück gehabt. Er ist nicht Kanzler geworden und muss sich somit nicht um so langweilige Dinge wie Kriege, Klima und Kilometerpauschalen kümmern. Stattdessen darf er nun als frischgebackener Bundespräsident Empfänge im Schloss Bellevue geben. Von seiner eigentlichen Aufgabe und dem, was im Keller seines Wohnsitzes vor sich geht, wird er dann ein wenig überrascht.
Zugegebenermaßen, die Handlung ist ein wenig absurd und skurril, aber dabei ist sie gleichzeitig ausgesprochen amüsant.
Es gibt zahlreiche Anspielungen auf Politiker, Prominente und das aktuelle Weltgeschehen. Vieles wird ein wenig überspitzt dargestellt und es werden auch so einige Klischees bedient. Das nimmt der Geschichte aber nicht ihren Unterhaltungswert, sondern hat dafür gesorgt, dass ich mich bestens amüsiert habe.
Ich habe die Geschichte als Hörbuch konsumiert. Dies wurde von Thomas Nicolai gelesen. Er spricht die unterschiedlichen Charaktere mit verschiedenen Stimmlagen. Sie sind leicht auseinander zu halten, aber einige habe ich beim Zuhören als ein wenig anstrengend empfunden.
Die Story ist spannend und witzig, hier wird weder an übertriebenen Peinlichkeiten noch an kleinen, gemeinen Seitenhieben gespart. Wer sich für Politik interessiert, die aktuellen Ereignisse ein wenig verfolgt hat und kein Problem mit Übertreibungen hat, wird hier sicherlich eine Menge zum Lachen bekommen.
June 24, 2026
Bundespräsidentschaft mal anders
So hätte sich Armin Laschet das Leben als Bundespräsident nicht vorgestellt. Gerade mal zum neuen Staatsoberhaupt gewählt, will er sich in seiner neuen Position auf den Lorbeeren ausruhen. Doch dazu kommt es nicht, denn schon nach Einzug in das berühmte Schloss Bellevue wird er in einen wahrlich beeindruckenden Geheimdienst eingeschleust. Und der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Schon geht es auf eine wilde Verfolgungsjagd rund um den Globus mit dem einzigen Ziel, die Welt vor dem absoluten Chaos zu retten.
Was unglaublich aufgeblasen klingt, ist es auch. Im typischen Stil von David Safier wird hier wieder auf skurrile Art und Weise übertrieben, aber genau das erwartet man sich auch von so einem Buch. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und zeigen auch trotz der Situationskomik einen gewissen psychologischen Tiefgang. Das Buch liest sich locker wie auch schon die meisten Vorgängerwerke des Autors. Besonders gut hat mir auch hier wieder die Kritik an der Gesellschaft an sich, das Hinterfragen von diversen politischen Aktivitäten gefallen. Jedoch ist es wie bei so vielen auch, die Latte wurde bei den ersten Büchern schon so dermaßen hoch gelegt, sodass auch dieses Buch nicht an die erste Spitzenwerke herankommt. Trotzdem gibt es eine absolute Empfehlung für entspannte und gemütliche Lesestunden. Gespannt darf man außerdem sein, ob es sich hier um ein Einzelwerk handelt, oder ob es noch weiter Teile geben wird.
So hätte sich Armin Laschet das Leben als Bundespräsident nicht vorgestellt. Gerade mal zum neuen Staatsoberhaupt gewählt, will er sich in seiner neuen Position auf den Lorbeeren ausruhen. Doch dazu kommt es nicht, denn schon nach Einzug in das berühmte Schloss Bellevue wird er in einen wahrlich beeindruckenden Geheimdienst eingeschleust. Und der erste Auftrag lässt nicht lange auf sich warten. Schon geht es auf eine wilde Verfolgungsjagd rund um den Globus mit dem einzigen Ziel, die Welt vor dem absoluten Chaos zu retten.
Was unglaublich aufgeblasen klingt, ist es auch. Im typischen Stil von David Safier wird hier wieder auf skurrile Art und Weise übertrieben, aber genau das erwartet man sich auch von so einem Buch. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und zeigen auch trotz der Situationskomik einen gewissen psychologischen Tiefgang. Das Buch liest sich locker wie auch schon die meisten Vorgängerwerke des Autors. Besonders gut hat mir auch hier wieder die Kritik an der Gesellschaft an sich, das Hinterfragen von diversen politischen Aktivitäten gefallen. Jedoch ist es wie bei so vielen auch, die Latte wurde bei den ersten Büchern schon so dermaßen hoch gelegt, sodass auch dieses Buch nicht an die erste Spitzenwerke herankommt. Trotzdem gibt es eine absolute Empfehlung für entspannte und gemütliche Lesestunden. Gespannt darf man außerdem sein, ob es sich hier um ein Einzelwerk handelt, oder ob es noch weiter Teile geben wird.
June 27, 2026
David Safier hat mich ja schon mit Miss Merkel herausgefordert. Sie hat die Digitalisierung, die Energie-, Heizungs- und Verkehrswende verpennt. Für den Feminismus hat sie nichts getan. Und für eine gute Nachfolge hat sie auch nicht gesorgt. Dennoch mag ich die Miss Merkel Krimis.
Jetzt also 00-Laschet. An ihm hat mich gar nicht so gestört, wie er bei den Überflutungen im Ahrtal gelacht hat. Bei all der Anspannung ist es total menschlich, auch mal hinter den Kulissen zu lachen, das nennt man bei Filmen "Comic Relief". Er hat ja keine Witze ins Mikrophon erzählt. Nein, ich fand unerträglich, wie er auf die Frage nach Konsequenzen angesichts der Katastrophe lapidar gesagt hat: "Nur weil jetzt ein solcher Tag ist, ändert man nicht die Politik."
David Safier stellt Laschet als ziemlichen Trottel dar, der aber das Herz am rechten Fleck hat. Der Anfang der Geschichte zieht sich etwas, aber dann nimmt sie Fahrt auf und macht tatsächlich Spaß. Die dargestellte Bedrohung für die Menschheit ist leider sehr real. Deshalb ist man am Ende wirklich froh, dass 00-Laschet seine absolute Superpower einsetzt und tatsächlich die Menschheit rettet.
Bin ich nun mit Laschet versöhnt? Schwer zu sagen, das Thema bleibt komplex. Aber die Kunstfigur 00-Laschet ist mir am Ende der Geschichte immerhin sympathischer als am Anfang.
Jetzt also 00-Laschet. An ihm hat mich gar nicht so gestört, wie er bei den Überflutungen im Ahrtal gelacht hat. Bei all der Anspannung ist es total menschlich, auch mal hinter den Kulissen zu lachen, das nennt man bei Filmen "Comic Relief". Er hat ja keine Witze ins Mikrophon erzählt. Nein, ich fand unerträglich, wie er auf die Frage nach Konsequenzen angesichts der Katastrophe lapidar gesagt hat: "Nur weil jetzt ein solcher Tag ist, ändert man nicht die Politik."
David Safier stellt Laschet als ziemlichen Trottel dar, der aber das Herz am rechten Fleck hat. Der Anfang der Geschichte zieht sich etwas, aber dann nimmt sie Fahrt auf und macht tatsächlich Spaß. Die dargestellte Bedrohung für die Menschheit ist leider sehr real. Deshalb ist man am Ende wirklich froh, dass 00-Laschet seine absolute Superpower einsetzt und tatsächlich die Menschheit rettet.
Bin ich nun mit Laschet versöhnt? Schwer zu sagen, das Thema bleibt komplex. Aber die Kunstfigur 00-Laschet ist mir am Ende der Geschichte immerhin sympathischer als am Anfang.
September 4, 2026
Für mich ein witziger, leicht und schnell zu lesender Roman, der mich unterhalten hat.
Ich finde die Idee super witzig, das unter dem Schloss Bellevue die Zentrale des geheimsten Geheimdienstes der Welt liegt und der Bundespräsident nur eine Aufgabe hat. Er muss die Agenten an Orte bringen, an die sie sonst nicht gelangen würden.
Das wir hier Armin Laschet als neuen Bundespräsident haben und die Topagentin niemand anderes als die Tochter seine Nachbarn ist und ihn liebevolle Onkel Laschi nennt sorgen für so manch einen Lacher.
Da aktuelle Themen aufgegriffen werden und hier humorvoll eingewoben werden, entsteht eine spannende Handlung. Ja, sie ist total unrealistisch, aber das erwartet man hier auch. Welche weiteren Namen hier auftauchen, wem er alles bei seinen Reisen begegnet hätte ich so nicht erwartet. Eine wilde Mischung!
Mir hat gefallen den Bundespräsidenten hier zu begleiten und zu lesen, was alles auf ihn wartet und wie er sich bei Gefahrenlage so schlägt. Das die Maus, die er in seinem Zimmer findet, so ein enger Freund für ihn wird, dem er alles anvertrauen kann, sorgt für weitere Schmunzler hier.
Für mich ein leichter und unterhaltsamer Roman, den man gut und schnell lesen kann.
Ich finde die Idee super witzig, das unter dem Schloss Bellevue die Zentrale des geheimsten Geheimdienstes der Welt liegt und der Bundespräsident nur eine Aufgabe hat. Er muss die Agenten an Orte bringen, an die sie sonst nicht gelangen würden.
Das wir hier Armin Laschet als neuen Bundespräsident haben und die Topagentin niemand anderes als die Tochter seine Nachbarn ist und ihn liebevolle Onkel Laschi nennt sorgen für so manch einen Lacher.
Da aktuelle Themen aufgegriffen werden und hier humorvoll eingewoben werden, entsteht eine spannende Handlung. Ja, sie ist total unrealistisch, aber das erwartet man hier auch. Welche weiteren Namen hier auftauchen, wem er alles bei seinen Reisen begegnet hätte ich so nicht erwartet. Eine wilde Mischung!
Mir hat gefallen den Bundespräsidenten hier zu begleiten und zu lesen, was alles auf ihn wartet und wie er sich bei Gefahrenlage so schlägt. Das die Maus, die er in seinem Zimmer findet, so ein enger Freund für ihn wird, dem er alles anvertrauen kann, sorgt für weitere Schmunzler hier.
Für mich ein leichter und unterhaltsamer Roman, den man gut und schnell lesen kann.
July 3, 2026
Wie gewohnt hat mich David Safier wieder einmal mit viel Witz und Charme verzaubert!
In seinem neusten Werk begleiten wir Armin Laschet, der das Amt zum Bundespräsidenten inne hat auf seinem Weg durch einen nicht ganz so angedachten Arbeitsfeld - denn anstatt entspannter Konversation auf Empfängen und hier und da eine Rede an die Nation muss sich Armin mit Geheimagenten rumschlagen und dann wird auch noch versucht auf ihn zu schießen.
Alles an diesem Buch ist einfach nur witzig! Die Charaktere, allen voran Armin und die Agentin Nummer 12, die tierischen Begleiter (eine Maus, ein Schneehase, ...) und die Bösewichte die mit sehr skurrilen Ansichten durchs Leben gehen.
Trotz allem Klamauk stehen aber auch ein paar sehr ernste Themen im Vordergrund. Der Drang mancher Macht an sich zu reißen, die nicht mehr überschaubare Ausweitung und Anwendung von KI und ein Politik- und Machtsystem welches durchaus mal überdacht werden sollte.
Die Mischung aus ernsten Themen und witzigem Gewand macht dieses Buch so großartig!
In seinem neusten Werk begleiten wir Armin Laschet, der das Amt zum Bundespräsidenten inne hat auf seinem Weg durch einen nicht ganz so angedachten Arbeitsfeld - denn anstatt entspannter Konversation auf Empfängen und hier und da eine Rede an die Nation muss sich Armin mit Geheimagenten rumschlagen und dann wird auch noch versucht auf ihn zu schießen.
Alles an diesem Buch ist einfach nur witzig! Die Charaktere, allen voran Armin und die Agentin Nummer 12, die tierischen Begleiter (eine Maus, ein Schneehase, ...) und die Bösewichte die mit sehr skurrilen Ansichten durchs Leben gehen.
Trotz allem Klamauk stehen aber auch ein paar sehr ernste Themen im Vordergrund. Der Drang mancher Macht an sich zu reißen, die nicht mehr überschaubare Ausweitung und Anwendung von KI und ein Politik- und Machtsystem welches durchaus mal überdacht werden sollte.
Die Mischung aus ernsten Themen und witzigem Gewand macht dieses Buch so großartig!
August 26, 2026
Es war lustig. Denke ich passe auch nicht ganz in die Zielgruppe, die eher meine Eltern und aufwärts betrifft. Aber ich hatte Spaß beim Lesen und dadurch dass es so kurz ist, wurde es auch nicht langweilig. Ich fand es gut, dass das ganze komplett ins Absurde abgedreht ist, das machte es deutlich einfacher, das Buch zu mögen.
Generell ist es meistens wirklich sehr wholesome (und etwas cringe, das muss man weglächeln und hoffen, dass das so gewollt war)
Weihrauch als Kraut, das in der Luft explodiert, wenn es angezündet wird? Also keine Ahnung, was die in Rom für Weihrauch haben, aber an dem Punkt ist das kein Kraut mehr, das Zeugs sieht aus wie Pfeffer 😂
Und jetzt mal bisschen komplett ab vom Thema des Buches, aber das fand ich schön:
In einer Szene geht's um ne Versammlung von Investoren und Tech-Unternehmern.
"Das erklärte auch, warum kaum Frauen im Saal saßen. Nicht so sehr, weil dies Berufe waren, die Frauen nicht anzogen, sondern weil die Berufe Frauen mit aller Macht abstießen."
Hat wirklich gar nichts mit dem Buch zu tun, aber ich find die Aussage gut formuliert.
Generell ist es meistens wirklich sehr wholesome (und etwas cringe, das muss man weglächeln und hoffen, dass das so gewollt war)
Weihrauch als Kraut, das in der Luft explodiert, wenn es angezündet wird? Also keine Ahnung, was die in Rom für Weihrauch haben, aber an dem Punkt ist das kein Kraut mehr, das Zeugs sieht aus wie Pfeffer 😂
Und jetzt mal bisschen komplett ab vom Thema des Buches, aber das fand ich schön:
In einer Szene geht's um ne Versammlung von Investoren und Tech-Unternehmern.
"Das erklärte auch, warum kaum Frauen im Saal saßen. Nicht so sehr, weil dies Berufe waren, die Frauen nicht anzogen, sondern weil die Berufe Frauen mit aller Macht abstießen."
Hat wirklich gar nichts mit dem Buch zu tun, aber ich find die Aussage gut formuliert.
June 23, 2026
Zum Inhalt:
Armin darf Bundespräsident sein! Doch schon am ersten Tag muss er feststellen, dass seine Aufgaben anders sind als er dachte. Er muss Agenten zu Orten bringen, zu denen diese sonst nicht kommen. Und die Reise geht gleich mit einer jungen Topagentin los, Armin ist überfordert, nützt aber nichts, denn er muss die Welt retten!
Meine Meinung:
Wie schon in den Merkel-Büchern habe ich wieder viel Humor erwartet und allein schon der Titel und das Cover versprechen das. Und das Beste ist, es ist so. Eine humorvolle, aber auch spannende Reise, die einen hohen Unterhaltungswert hat. Ich konnte mir Laschet förmlich vorstellen, wie er in den zum Teil absurden Situationen steckte. Lächelnd und etwas überfordert, genau so stellt man sich die Figur vor. Ich hatte das Hörbuch, dass ich auch gut gelesen fand. Ganz klare Leseempfehlung, wenn man die Merkel-Bücher auch mochte.
Fazit:
Hat mir gut gefallen
Armin darf Bundespräsident sein! Doch schon am ersten Tag muss er feststellen, dass seine Aufgaben anders sind als er dachte. Er muss Agenten zu Orten bringen, zu denen diese sonst nicht kommen. Und die Reise geht gleich mit einer jungen Topagentin los, Armin ist überfordert, nützt aber nichts, denn er muss die Welt retten!
Meine Meinung:
Wie schon in den Merkel-Büchern habe ich wieder viel Humor erwartet und allein schon der Titel und das Cover versprechen das. Und das Beste ist, es ist so. Eine humorvolle, aber auch spannende Reise, die einen hohen Unterhaltungswert hat. Ich konnte mir Laschet förmlich vorstellen, wie er in den zum Teil absurden Situationen steckte. Lächelnd und etwas überfordert, genau so stellt man sich die Figur vor. Ich hatte das Hörbuch, dass ich auch gut gelesen fand. Ganz klare Leseempfehlung, wenn man die Merkel-Bücher auch mochte.
Fazit:
Hat mir gut gefallen
July 13, 2026
Das Cover ist in typischer Safier-Manier und passt damit zu den anderen Büchern und hat Wiedererkennungswert. Grundsätzlich finde ich die Karikatur auf dem Buch sehr gut getroffen.
Auch das Buch selbst ist in typischer Safier-Art geschrieben. Ich war ja zu Beginn etwas skeptisch, aber ich wurde positiv überrascht. Der Laschet in diesem Buch ist durchaus selbstkritisch, als auch Gesellschaftskritisch. Natürlich ist das Buch durch und durch unrealistisch und unlogisch. Auch haben die genannten Personen zum Großteil wahrscheinlich wenig mit den echten Personen gemein. Allerdings ist es einfach nur lustig geschrieben, ich musste an so vielen Stellen lachen. Dadurch war es ein wirklich kurzweiliges Buch, das durchaus viel Freude bereitet hat.
Fazit: Ein netter Roman für zwischendurch, bei dem man einfach lachen muss.
Auch das Buch selbst ist in typischer Safier-Art geschrieben. Ich war ja zu Beginn etwas skeptisch, aber ich wurde positiv überrascht. Der Laschet in diesem Buch ist durchaus selbstkritisch, als auch Gesellschaftskritisch. Natürlich ist das Buch durch und durch unrealistisch und unlogisch. Auch haben die genannten Personen zum Großteil wahrscheinlich wenig mit den echten Personen gemein. Allerdings ist es einfach nur lustig geschrieben, ich musste an so vielen Stellen lachen. Dadurch war es ein wirklich kurzweiliges Buch, das durchaus viel Freude bereitet hat.
Fazit: Ein netter Roman für zwischendurch, bei dem man einfach lachen muss.
July 13, 2026
Ich habe das Buch eher spontan am Bahnhof für eine längere Zugfahrt gekauft – also genau für so einen Moment, in dem man nebenbei liest, müde ist und definitiv keine Kapazitäten für komplexen Shit hat x.x
Dafür hat es wirklich perfekt funktioniert. Die Geschichte ist locker, kurzweilig und so leicht geschrieben, dass man schnell durchkommt, ohne sich groß konzentrieren zu müssen. Der Humor ist teilweise ziemlich absurd und überzogen, aber genau das hat mich während der Fahrt überraschend gut unterhalten :D
Unter normalen Umständen hätte mich das Buch vermutlich trotzdem nicht besonders gepackt. Dafür ist es einfach zu weit von dem entfernt, was ich sonst gerne lese, und der Humor ist schon sehr speziell. Als unkomplizierte Lektüre für unterwegs war es aber super und hat genau das gemacht, was es sollte: mich unterhalten und die Zugfahrt deutlich angenehmer machen.
Dafür hat es wirklich perfekt funktioniert. Die Geschichte ist locker, kurzweilig und so leicht geschrieben, dass man schnell durchkommt, ohne sich groß konzentrieren zu müssen. Der Humor ist teilweise ziemlich absurd und überzogen, aber genau das hat mich während der Fahrt überraschend gut unterhalten :D
Unter normalen Umständen hätte mich das Buch vermutlich trotzdem nicht besonders gepackt. Dafür ist es einfach zu weit von dem entfernt, was ich sonst gerne lese, und der Humor ist schon sehr speziell. Als unkomplizierte Lektüre für unterwegs war es aber super und hat genau das gemacht, was es sollte: mich unterhalten und die Zugfahrt deutlich angenehmer machen.
August 6, 2026
Altijd goede boeken van deze schrijver. Je hoeft geen kennis van de Duitse politiek te hebben om lachend te lezen. Humor maar niet bespottelijk, een knipoog naar de soms gekke realiteit en mensheid. Net als bij de serie van Merkel zou ik vereerd zijn als we zo n boek over mij geschreven zou worden. Sterke maatschappij kritische opmerkingen, ik hou daar wel van, actie en humor. Deze moet mee in je vakantiekoffer!
August 5, 2026
Ich lese David Safier immer wieder gerne und auch dieses Buch hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist witzig, herrlich schräg und die Figuren sind einfach sympathisch. Ich wurde von Anfang bis Ende gut unterhalten und hatte richtig Spaß beim Lesen. Für mich wieder ein gelungenes Buch.
August 16, 2026
Armin Laschet ist in dem neuen Roman von David Safier mindestens genauso lustig wie seine ehemalige Kollegin Miss Merkel. Ich finde es gut, dass hier auch die kritische Augenblicke seiner Karriere behandelt werden. So wird es zu einem authentischen Roman ganz nach Safier's Humor.
June 28, 2026
Das Buch hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich habe oft gelacht wenn Armin Laschet sich als Agent ins Zeug legt. Permanentes Kopfkino. Herrlich! Wer es lustig mag, bei diesem Buch ist man richtig.
June 28, 2026
Kiire lugemine, sest tekst on väga hea ja seotud palju Armin Lascheti olemuse või ütlustega. Lemmiktegelane oli Mausi oma juustuvalikuga. 🤣
August 2, 2026
Lustiges Buch! Musste verschiedene Male laut lachen.
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