Gekommen, um zu bleiben: Unser Haus im Wald – Von Hühnern, Hürden und dem Zauber eines Neuanfangs - Mit vielen persönlichen Natur- und Tierfotos von der ... – SPIEGEL-Bestseller
Von überraschungseierlegenden Hühnern, pensionierten Kühen und einer wilden Wald-WG
Madeleine Becker hat den Schritt Gemeinsam mit Freund Lukas und zahlreichen borstigen, gefiederten und befellten Tierfreund*innen zieht sie in das Haus im Wald – einen alten Bauernhof in der Steiermark, den es erst einmal zu renovieren gilt. Klar, dass dabei nicht immer alles reibungslos läuft, vor allem aber findet die »Wald-WG« heraus, was es wirklich zum Glücklichsein braucht. Eine von der Abendsonne in goldenes Licht getauchte Obstwiese zum Beispiel, Krähen, die die Hühner vor Bussarden retten, einen Kater, der am liebsten im Gewächshaus schläft, und jede Menge Tomaten. In der idyllischen Landschaft im Süden Österreichs kann Madeleine sich auf das Wesentliche Wie kann ich Menschen- und Tierwohl bestmöglich vereinen? Was kann ich als einzelne Person im Kleinen für die Umwelt tun? Mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben? Und nicht zuletzt die alles entscheidende Welches Leben möchte ich leben?Mit zahlreichen persönlichen Natur- und Tierfotos von der Autorin.
Bereits die ersten beiden Bücher der Autorin habe ich super gern gelesen und hatte mir diesen 3. Teil auch gleich vorbestellt. Das Buch ist mit ganz viel Liebe gestaltet. Zwischen den Seiten finden sich Fotos, Gartentipps und sogar ein Link zu noch mehr Bild- und Videomaterial sowie Illustrationen auf den Innenseiten. Inhaltlich wird man wieder komplett mitgenommen und taucht in das Hofleben ein. Ihr „Gekommen, um zu bleiben“ im neuen Haus im Wald ist sehr persönlich und emotional geschrieben. Ganz unverblümt erzählt sie von den schönen Momenten und den Herausforderungen, die das Leben auf einem Bauernhof mit sich bringen - ebenso wie von eigenen Krisen und Entwicklungen. Immer wieder macht Madeleine auch auf die Missstände und Konflikte in der konventionellen Tierhaltung aufmerksam und stellt diese ihren persönlichen Erfahrungen gegenüber. Besonders schön fand ich, wie man auf ganz herrliche Weise ihre eigenen tierischen Mitbewohner weiter oder ganz neu kennenlernt und ich war gefühlsmäßig ständig im Auf und Ab, zwischen wunderschönen, lustigen und auch traurigen Geschichten. Es ist einfach ein Buch, in dem ich gern versunken bin und ganz viel Freude beim Lesen hatte.
Band 3 vu ihre, und OMG!!!!! 😍😍absoluts Liäblingsbuech, eifach so toll. Sie verzellt vum echte Lebe, mit all ihrene Tierli, wie gemein die Welt, Mensche und Natur cha sii. Wiämer sie eifach vergässäd und sooft ignoriered. und wie toll dass Fründschaft isch und dass zeme alls eif besser isch, alls älläi🫶🏼 ich ha mich verliebt, und wott etz auh es Huus im Wald mit miene Tierli🐶🐱🐑🐐🐷🐇🐹🐿🐔🦆🐢🐞🏡🫏🐮!!!
Ein inspirierendes Buch mit sehr viel warmherziger Menschlichkeit.
Manchmal ist es fast schade, dass man schlafen, essen oder auch mal Pause machen muss. Gekommen, um zu bleiben hat mich von Anfang an sehr berührt und gleich aufgesogen.
Madeleine Becker hat diesen warmen, zutiefst menschlichen, sympathischen Schreibstil, der einfach ehrlich ist und sich auch nicht scheut, Verletzlichkeiten offen anzusprechen. Das hat es mir so leicht gemacht, mich in das Buch zu versenken.
Wunderbar finde ich, dass es so einen nachhaltigen, ökologisch vertretbaren, Touch hat. Das gute Gewissen wird quasi mitgeliefert. Es kommt kartoniert ohne Folierung und auf nicht weiß gebleichtem Papier. Das passt gut zum Buch und gut zur Autorin, denn die stellt ja die Frage, wie man Mensch- und Tierwohl auf nachhaltige Weise vereinen kann, was auch mir wichtig ist, vor allem in Hinblick auf ein möglichst natürliches Leben und einen kleineren Fußabdruck. Es fühlt sich einfach gut an und schaut auch schön aus.
In den Klappen des Covers findet sich vorne eine bezaubernde Illustration des >Hauses im Wald<, eine Art Lageplan, und hinten eine ebensolche Vorstellung der >WG< des kleinen Bauernhofs - das ist eine wunderbare, einfach sehr, sehr schöne und vor allem auch hilfreiche Idee: ich habe beim Lesen immer wieder geblättert und geschaut, wer jetzt noch mal wer war - bei so vielen menschlichen und fellnasigen Bewohnern gar nicht gleich so einfach, auch, wenn man mit der Zeit gut reinkommt - oder wo ein Geschehen wohl gerade stattfindet. Das hat meine Fantasie gefüttert und ich konnte mich richtig gut in den Hof und die Erzählungen einfühlen. Ich saß auf der goldenen Sonnenbank, bin mit Kater Findus auf Erkundungstour gegangen, hab Schwafin Wilma Futtertrog-Kicker spielen hören und hab mich vom hohen Gras in den Wiesen kitzeln lassen.
Es gibt so viele schöne, aber auch schwierige Momente, die Lukas und Madeleine mit nahezu unerschütterlicher Zuversicht und einem ganz zauberhaften, subtilen, oft leisen, schönen Humor bewältigen. Und auch mit ganz viel Offenheit; dem Mut, von Fehlern und eigenen Schwächen zu berichten. Das inspiriert.
Es ist eine Geschichte von Aufbruch und Ankommen, die Spaß macht, neugierig, etwas sehnsüchtig und wehmütig, Lust, selbst loszulegen und auch sich die entsprechenden Fragen zu stellen.
Und es ist ebenso eine Geschichte über allzu menschliches. Generationenkonflikte, Umbrüche, Brüche. Ich würde fast so weit gehen, zu sagen, dass es inspirierend für Eltern sein kann. Generell für Familien, vielleicht die eigene Kommunikation und den Kurs einmal auf den Prüfstand zu stellen. Denn hier ist ansatzweise gut zu sehen, was passiert, wenn man versäumt, mit dem Nachwuchs gemeinsam zu planen und Kurskorrekturen vorzunehmen. Sehr berührend, dass die Menschen, es sich oft selbst so schwer machen.
Für die Autorin und ihren Herzensmenschen jedenfalls, geht es gut aus und ich bin fast ein bisschen neidisch - auf jeden Fall aber sehr inspiriert und berührt. Das Buch liest sich, als dürfte man bei einer lieben Freundin mal über den Zaun spicken und ein bisschen Leben mitleben.
Besonderes Highlight sind die vielen Farbfotos im Buch, die sehr hochwertig sind und einem dann die „echten“ Gesichter und Ansichten zu den Geschehnissen auf dem Hof mit auf den Weg geben, das hat nochmal ein kleines I-Tüpfelchen obenauf gesetzt.
Gekommen, um zu bleiben ist eine herzerwärmende, sehr nahbare Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, dran zu bleiben, nicht aufzugeben, und seinen eigenen Träumen für ein gutes Leben zu folgen.
Neuanfang auf dem eigenen Hof – mit all seinen Höhen und Tiefen
Ich habe auf dieses Buch schon sehnsüchtig gewartet, was zum einen daran liegt, dass ich der Autorin bereits seit vielen Jahren gerne auf Social Media folge und zum anderen, dass ich die beiden vorherigen Bücher ebenfalls schon verschlungen habe.
Und was soll ich sagen? Auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Madeleine Becker schreibt über ihr echtes Leben - authentisch, realistisch und nahbar. Vom Umzug auf den Hof in der Steiermark, über die Renovierung des alten Hauses, bis hin zu den ganzen Tieren, dem täglichen Chaos und den kleinen Freuden des Alltags ist alles drin. Und das Beste daran ist, dass nichts kitschig aufgehübscht oder dramatisch aufbereitet wird, sondern wirklich echt wirkt.
Als Leserin spürt man richtig, wie viel Herzblut, Energie und Arbeit in diesem neuen Leben steckt. Die Rückschläge beim Renovieren, die kleinen Katastrophen mit den Tieren oder die Momente, in denen nichts so läuft wie geplant, erzählt Madeleine offen und ehrlich. Sie verschweigt die Anstrengungen nicht, aber sie zeigt auch, wie viel Freude und Glück dieser Hof ihr und Lukas gibt.
Die Fotos und Illustrationen im Buch machen das alles noch greifbarer. Die kleinen Extras, wie Listen mit Beobachtungen der Tiere oder die Playlist mit Songs, sind eine wunderbare Ergänzung und lassen einen das Leben auf dem Hof fast selbst erleben. Ich konnte beim Lesen richtig hören, wie die Vögel singen, die Sonne auf der Haut spüren und den Geruch von Erde und Heu riechen.
Besonders berührt hat mich das Kapitel über Kater Kurt. Ich habe die bereits bei Instagram mitbekommen, doch in einem Kapitel erzählt Madeleine, wie es zu seinem Tod kam, und ich hatte beim Lesen plötzlich Tränen in den Augen. Man merkt, wie sehr Madeleine ihre Tiere liebt, wie nah sie sie an sich heranlässt und wie tief der Schmerz über den Verlust geht. Dieser Abschnitt hat mich sehr bewegt und berührt.
Neben der Liebe zu den Tieren zeigt das Buch aber auch die Beziehung zwischen Madeleine und Lukas. Ich finde es toll, wie sie auch die Schwierigkeiten und Herausforderungen der Partnerschaft ehrlich beschreibt, wenn man gemeinsam ein so großes Projekt stemmt. Es gibt so viele Momente, in denen man merkt, dass Geduld, Rücksicht und gemeinsame Ziele unglaublich wichtig sind. Gleichzeitig ziehe ich meinen Hut davor dieses absolut private Thema anzureißen, da es wie gesagt einfach super persönlich gemacht. Und gleichzeitig rundet das Kapitel die Darstellung dieses neuen Lebens ab, da die Autorin nichts beschönigt.
Alles in allem ist „Gekommen, um zu bleiben“ für mich ein Buch übers mutig sein, für sich einzustehen und einen Neuanfang zu wagen. Das Buch hat, mal wieder, den Wunsch nach einem eigenen kleinen Bauernhof in mir geweckt und mir im nächsten Atemzug die rosarote Brille wieder abgesetzt. Denn so romantisch, wie man sich das in seiner Vorstellung ausmalt, ist es dann halt doch nicht.
Es handelt sich hier bereits um das dritte Buch der Autorin, in dem sie aus ihrem Leben erzählt. Für mich war es jedoch das erste, dass ich von ihr gelesen habe. Doch auch wenn ich die erwähnten Personen und Umstände zu Beginn des Buches nicht kannte, hab ich sehr schnell in die Geschichte hineingefunden. Man kann dieses Buch also auch ohne „Vorkenntnisse“ sehr gut lesen. Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass sich die anderen Bücher ebenfalls zu lesen lohnen.
In dem Buch geht es im Wesentlichen um den Neuanfang von Lukas und Madleine. Weg vom Hof von Lukas Eltern, zu einem eigenen Hof in der Schwäbischen Alb. Raus aus einem toxischen Umfeld, in die Freiheit mitten im Wald. Vor Ort erwartet sie ein renovierungsbedürftiges Anwesen mit viel Potenzial, aber ebenso vielen Herausforderungen: Haus, Stallungen, Weiden und ein verwilderter Garten müssen nach und nach gestaltet und nutzbar gemacht werden. Entsprechend stehen Ausbau, Umbauarbeiten und die vielen praktischen Herausforderungen der Tierhaltung im Vordergrund.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Fast hat man das Gefühl mit am Küchentisch zu sitzen und das alles erzählt zu bekommen. Madleine teilt in ihrem Buch viele kleine Alltagsmomente. Ich finde es sehr beeindruckend, mit welcher Offenheit sie Einblicke aus ihrem Leben teilt. Zusätzlich verstärken Bilder und Videos auf ihrer Instagram-Seite noch einmal die Eindrücke und machen große Lust, selbst einmal den Hof zu besuchen und die „Wald-WG“ kennenzulernen. Generell fällt dieses Buch eher in die Kategorie „Wohlffühlbuch“ und ist trotz wenig Spannung interessant genug, um weiterzulesen und bietet eine kleine Auszeit vom Alltagsstress.
Etwas gestört hat mich die Erzählstruktur: Immer wieder werden Themen mit einem „später mehr dazu“ angeteasert, die dann nicht immer klar aufgegriffen oder deutlich weitergeführt werden. Dadurch hatte ich stellenweise das Gefühl von Wiederholungen und war gelegentlich auch etwas verwirrt, mit einer chronologischeren Darstellung hätte ich mir persönlich leichter getan. Außerdem gibt es einige Floskeln und englische Begriffe, die die ein oder andere Person vielleicht als störend empfinget, auch wenn am Ende des Buches ein kleines Verzeichnis die entsprechenden Begriffe noch einmal erklärt.
Insgesamt ist es nicht unbedingt das, was ich zunächst erwartet hatte, aber das Lesen hat sich fast ein bisschen wie Urlaub angefühlt, insofern bin ich da auch gar nicht böse drum. Ich empfehle es besonders für Leser:innen, die sich für Landleben, Neuanfänge und persönliche Geschichten interessieren.
„Gekommen um zu bleiben“ – mein erstes Buch der Spiegel Bestsellerautorin und von der beliebten Bloggerin @frau_freudig Madeleine Becker – und ich war und bin immer noch total begeistert. Dieses Buch, in dem sie uns über ihr Leben in „Unserem Haus im Wald“ erzählt, liest sich wie ein spannender Roman. Ich bewundere Madeleine für ihren Mut, denn eigentlich wollte sie ja einen Roadtrip durch Österreich machen, ist jedoch nur bis Kärnten gekommen, hat sich hier in einen Hof und den jüngeren Sohn verliebt. Doch Kärnten hat ihr kein Glück gebracht und so hat sie mit Lukas einen großen Schritt gewagt. Sie haben sich einen alten Hof in der Steiermark gekauft. Und gemeinsam mit ihrem Freund Und zahlreichen borstigen, gefiederten und felligen Tierfreund*innen zieht sie in das Haus im Wald – einen alten Bauernhof, den es erst einmal zu renovieren gilt. Klar, dass dabei nicht alles reibungslos läuft, vor allem findet die Wald-WG heraus, was es wirklich zum Glücklichsein braucht: Eine von der Abendsonne, in goldenes Licht getauchte Obstwiese zum Beispiel, Krähen, die die Hühner vor Bussarden retten (eine wirklich unglaubliche Geschichte, die leider nicht für alle Hühner gut ausging), einen Kater der im Gewächshaus schläft, und frisches, saftiges Gemüse aus dem eigenen Garten (und hier können wir die tolle Ernte von Madeleine auf herrlichen Fotos bestaunen). Sie hat hier in der Steiermark ist was ganz Besonderes geschaffen, dass sie keinen Tag missen möchte. Auch wenn sie zurzeit in einer schwierigen Phase steckt, am Ende des Tunnels gibt es immer ein Licht. Beeindruckend, wie sie und Lukas es geschafft haben, Menschen- und Tierwohl bestens zu vereinen. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre habe ich so lebendige Bilder vor meinem inneren Auge als wäre ich selbst dabei gewesen. Das Ganze funktioniert mit vielen Freunden, Praktikanten und Helfern. So eine Entschleunigung auf diesem Hof muss herrlich sein, auch wenn viel Arbeit damit anher geht. Tief berührt hat mich die Geschichte mit dem kleinen Kater Karl. Ich weiß, wie sehr es auch schmerzt ein Tier zu verlieren. Eine großartige Lektüre, die auch zum Nachdenken anregt. Und nicht nur Madeleine stellt die entscheidende Frage: Welches Leben möchte ich leben? Ich habe dieses Traumbuch verschlungen, ich war von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Selbstverständlich vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.
In ihrem Buch „Gekommen, um zu bleiben“ berichtet die Autorin und Influencerin Madeleine Becker von ihrem Start in ein neues Leben.
Madeleine Becker hat Geschichte, Politik- und Kommunikationswissenschaften studiert und sich dann zu einem vollkommen anderen Leben entschlossen. Mit viel Mut und Energie lässt sie ihren Lebenstraum wahr werden und zieht mit ihrem Freund Lukas und einigen Tieren auf ihren eigenen Hof in der Steiermark.
Mit viel Herz beschreibt sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse beginnend mit dem Umzug von Kärnten in die Steiermark über den Zeitraum von September 2023 bis Oktober 2025. Dabei schreibt sie so lebendig über ihren Freund Lukas, ihre Tiere und Freunde, dass man direkt das Gefühl bekommt an ihrem Leben teilzuhaben.
Madeleine und Lukas starten voller Energie in ihr vorhaben. Den Bauernhof zu renovieren bedeutet viel Arbeit und nicht alles läuft so glatt wie gewünscht. Die Naturverbundenheit der Autorin wird spürbar und man merkt wie sehr ihr das Wohl der Tiere und der Umwelt am Herzen liegt.
Mich hat das Buch gut unterhalten und gleichzeitig habe ich eine Menge gelernt, da es interessante Listen wie „Wichtige Erkenntnisse, hilfreiche Tipps und unnützes Wissen“ oder „Pimp Up Your Garden“ gibt.
Neben einer Playlist mit den Songs, die die Autorin in diesen Jahren immer wieder gehört hat, gibt es eine umfangreiche Beobachtungsliste der Tiere, die Madeleine ganz bewusst wahrgenommen hat und ein Glossar mit englischen Ausdrücken,die sei gerne verwendet.
In den Innencovern befinden sich tolle Illustrationen. Im vorderen eine über das Haus im Wald und im hinteren mit der gesamten WG.
Ein richtig schönes Highlight sind die Fotos, die die Atmosphäre des Lebens der Autorin gelungen einfangen.
„Gekommen, um zu bleiben“ ist ein inspirierendes Werk, das berührt und ermutigt seine Träume zu leben.
Schon der dritte Teil und immer noch verliere ich nicht das Interesse daran, das Neueste vom Bauernhof zu lesen. :) Wie auch schon bei den beiden Büchern zuvor versteht die Autorin es, ein realistisches Bild vom Alltag auf einem Hof mit einer nicht unbedeutenden Anzahl an Tieren, zu zeichnen. Zwar wirken manche Darstellungen zunächst romantisch anmutend - und ich bin mir sicher, dass es diese Momente im Sommer in der Steiermark mit einer untergehenden Sonne auch geben wird - dennoch lässt Madeleine uns immer auch die andere Seite - viiiiel Arbeit - sehen und wahrnehmen. Ich mag diesen ehrlichen, nicht verklärenden Schreibstil der Autorin sehr. Dennoch hatte ich kurz vor Ende dieses Buches Mühe, noch weiterzulesen. Ich muss dazu sagen, dass ich Madeleine seit Buch 2 auf Instagram folge und daher ein bisschen mehr aus ihrem Alltag sehe - soweit sie uns eben lässt - und ich somit schon wusste, dass es ein trauriges Kapitel bzw. einen Nachtrag geben wird. Das hat mich angemessen mitgenommen, würde ich sagen. Dann endete das Buch allerdings mit einem weiteren Kapitel, das nicht so schöne Nachrichten enthielt, was mich irgendwie nachdenklich zurückließ. Da ich dieses Vorgehen (mit einem vermeintlichen Cliffhänger?!) nicht so optimal fand, habe ich einen Stern abgezogen, kann das Buch aber trotzdem in Gänze empfehlen. Vor allem an Menschen, die die Autorin noch nicht kennen und einfach mal einen Einblick in das Leben auf einem Hof erhalten möchten.
Da ich selbst auf einem Bauernhof lebe und die Konflikte die mit mehreren Generationen unter einem Dach einhergehen täglich erlebe, hat mich das Buch direkt angesprochen. Die Autorin berichtet über ihre eigenen Erfahrungen im Leben und mit Generationenkonflikten, die gerade in der Landwirtschaft sehr häufig anzutreffen sind. Umso interessanter ist es, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Sie nimmt uns mit auf eine Reise. Ein Neuanfang auf einem eigenen Hof, mit allen Herausforderungen die es zu meistern gilt. Mit all den Tieren, die es zu versorgen gibt und die immer wieder für Chaos sorgen. Somit kommt auch der Humor nicht zu kurz. Ich habe oft lachen müssen. Auch weil alles so bildhaft beschrieben wird und ich mir das somit sehr gut vorstellen konnte. Sie nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund und schreibt ehrlich über die Herausforderungen auf einem solchen Hof. Dass es eben nicht immer nur schön und romantisch ist, sondern harte Arbeit dahinter steht. Der Schreibstil ist kurzweilig und locker. Ein tolles Buch, das ehrliche Einblicke in das Landleben gibt und zum Nachdenken anregt. Mit vielen Fakten über die Landwirtschaft und die damit einhergehenden Herausforderungen. Eine klare Leseempfehlung!
Ich bin eine eher langsame Leserin, aber den dritten Band von Madeleine Becker aka @fraufreudig habe ich praktisch in einem Atemzug ausgelesen. Dies ist nicht nur auf ihren lebendigen Schreibstil zurückzuführen, sondern auch auf ihre interessante Geschichte, die einfach nie langweilig wird. Vor allem finde ich es lobenswert, dass sie neben all der Idylle auch die schwierigen Dinge und Situationen anspricht, die eben nicht so "instagrammable" sind. Ich denke, das Buch kann auch unabhängig von ihren zwei Vorgängerbüchern gelesen werden, aber die Autorin auf ihrer gesamten Reise zu begleiten - vom Umzug auf einen Bauernhof in Österreich, über eine sehr schwierige Phase bis hin zu ihrem neuen Lebensmittelpunkt im Haus im Wald - ist doch nochmal etwas ganz Besonderes. Hervorheben möchte ich auch das zahlreiche Bild- und Videomaterial, das begleitend zum Buch zur Verfügung gestellt wird. Dadurch bekommt man einen noch besseren Eindruck von Madeleines Lebenswelt. Die Bücher der Autorin kaufe ich seit ihrem Erstlingswerk ohne mit der Wimper zu zucken. Eine große Empfehlung also!
Schon die beiden ersten Bücher von Madeleine Becker habe ich so gerne gelesen und auch das dritte fügt sich da perfekt ein. Ich mochte ihre Art zu schreiben wieder extrem gerne und habe das Buch so gerne gelesen. Und auch inhaltlich holt es mich voll ab, wer träumt schließlich nicht manchmal vom Leben auf dem Bauernhof. Die Autorin schafft es hier, die wunderschönen Seiten, aber auch die anstrengenden und schweren Seiten zu verbinden und so einen Einblick in ihr Leben zu geben, der sich als Außenstehende sehr echt anfühlt. Dadurch habe ich beim Lesen auch alle Emotionen einmal mitgenommen, von staunend, zu lachend, aber auch ein paar Tränen wurde verdrückt. Insgesamt hatte ich dabei eine wirklich tolle Zeit und ich finde diese Mischung, aus Lachen und Weinen, aus Leichtigkeit und Schwere, aus Lernen und Fühlen und dabei noch vielen wichtigen Themen, die auch ihren Platz finden, so gelungen.
Die Autorin kauft zusammen mit ihrem Partner einen alten Bauernhof. Mit Helfern bauen sie ihr gemeinsames Leben für sich und ihre Tiere auf.
Meine Meinung
Dieses Buch erinnert mich an unser Haus am Wald und die Erfahrungen die wir dort mit unseren Tieren gemacht haben. Bei so vielen Erlebnissen konnte ich nur nickend bestätigen, genau so ist es. Nur, mein großes Glück war und ist, dass ich einen sehr guten Handwerker als Mann habe.
Das Buch ist spannend und humoristisch geschrieben. Es macht neugierig, wie und ob es weiter geht.
Dies ist mein erstes Buch dieser Autorin und der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Die Personen und Handlungen werden sehr gut erklärt und verständlich beschrieben.
Das Cover gefällt mir sehr gut und wäre mir in jedem Buchladen sofort aufgefallen.
5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung für interessierte Leser dieses Genre.
Ich kannte Madeleine Becker bisher nicht, weder als Autorin, noch von Instagram. Da ich aber Bücher wie dieses mit ehrlichen Geschichten aus dem Leben sehr inspirierend finde, war ich sehr neugierig. Die Autorin beschreibt lebhaft und ungeschönt den Umzug ins Haus im Wald in Österreich. Zusammen mit ihrem Freund Lukas und vielen weiteren Zwei- und Vierbeinern, die für die beiden zur Familie gehören. Als Leser ist man dabei wie die Kühe im frühen Schnee von der Alm gebracht werden und wie der kleine Kater viel zu früh stirbt. Immer wieder kommt auch Kritik an der konventionellen Landwirtschaft durch. Mich hat das Buch sehr abgeholt und es hat Freude gemacht es zu lesen. Mein persönliches Highlight waren die zwei Bilderstrecken im Buch mit zahlreichen atmosphärischen Fotografien des Hoflebens, der Hof Besitzer und deren Tieren.
Ach, Frau Freudig. 💛 „Gekommen, um zu bleiben“ geht direkt ins Herz, hat mich (mal wieder) durch jegliche Emotionen getrieben und wurde nach nur 2 Tagen kaum-aus-der-Hand-legen-können mit tränendurchnässtem Gesicht beendet. Ich liebs ja.
Mochte auch dieses Buch sehr gerne, es war sehr ehrlich, lustig, traurig, reflektiert und hat auch mal die andere Seite der so romantisch, gefühlten Instagram Welt gezeigt, mochte den Schreibstil und es hat mich selbst einiges hinterfragen lassen