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Eine Maus namens Merlin

Not yet published
Expected 14 Mar 26
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»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen, kaufen Sie dieses Buch.«Jojo Moyes

Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.

Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

»Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.« Ann Patchett
»Ein kleines literarisches Meisterwerk… pointiert und wunderschön… bezaubernd und berührend.« Washington Post

244 pages, Kindle Edition

Expected publication March 14, 2026

5 people are currently reading
7 people want to read

About the author

Simon Van Booy

64 books1,114 followers
Simon Van Booy is the award-winning, bestselling author of more than a dozen books for adults and children, including The Illusion of Separateness and The Presence of Absence. Simon is the editor of three volumes of philosophy and has written for The New York Times, The Financial Times, The Washington Post, and the BBC. His books have been translated into many languages and optioned for film. Raised in rural North Wales, he currently lives in New York where he is also a book editor and a volunteer E.M.T. crew chief.

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Profile Image for Vera.
47 reviews
March 2, 2026
Ein Herz fürs Kleine

Helen ist 83 und zurück in England. Sie lebt allein in einem kleinen Cottage und ihre Tage laufen immer gleich ab. Viel Radio, viel Fernsehen und sonst kaum Kontakt zu anderen Menschen. Man merkt schnell, wie ruhig und einsam ihr Alltag ist und dass sie eigentlich nicht mehr viel erwartet.
Dann taucht eine Maus auf, die später Merlin heisst. Erst ist das eher nervig und Helen will sie natürlich loswerden, aber ziemlich schnell passiert das Gegenteil. Merlin wird wie ein kleiner Mitbewohner und plötzlich hat Helen wieder etwas, worum sie sich kümmert. Und genau dadurch kommt auch wieder mehr Leben in ihren Alltag.

Besonders gefallen hat mir, wie Helen langsam wieder etwas am Leben teilnimmt und wie sie nach langer Zeit plötzlich wieder menschliche Kontakte knüpft. Es passiert nicht mega viel Handlung, aber es wird trotzdem nicht langweilig.

Am Ende hat mir persönlich noch etwas gefehlt. Ich hätte mir gewünscht, dass sich gewisse Dinge noch stärker entwickeln oder etwas mehr „weitergehen“. Trotzdem bleibt es für mich eine herzenserwärmende Geschichte, die liebevoll geschrieben ist.
Profile Image for yexxo.
914 reviews28 followers
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February 28, 2026
Helen Cartwright ist 83 Jahre alt.
„Aber eigentlich war ihr Leben vorbei. ... Jeder Tag, der verging, war eine Wiederholung des vorherigen Tages. Es war, als käme man immer nur einen winzigen Schritt weiter. Als müsste man sogar für den Tod Schlange stehen.“
Nach mehreren Schicksalsschlägen ist sie vor drei Jahren in ihren Heimatort zurückgezogen, nachdem sie 60 Jahre in Australien gelebt hat. Hier soll ihr Leben enden – dort, wo es begonnen hat. Doch eines Tages entdeckt Helen eine Maus, die ihre Hilfe braucht. Und mit diesem unscheinbaren Wesen beginnt eine Kette von Ereignissen, die ihr festgefahrenes Leben gründlich durcheinanderwirbeln.
Zumindest das erste Drittel ist eine sehr, sehr ruhige Geschichte. Helens Tagesablauf wird beinahe minutiös beschrieben, denn praktisch jeder Tag gleicht dem anderen. Nur ihre Erinnerungen und Selbstgespräche durchbrechen die Monotonie – und eröffnen nach und nach den Blick auf ihr Leben. Überraschenderweise wirkte das auf mich nie langweilig, denn immer wieder blitzt ein feiner, leiser Humor auf, der mich zum Schmunzeln brachte.
Auch wenn Helens Schicksal anfangs recht vorhersehbar scheint, hält das letzte Drittel eine echte Überraschung bereit, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Ab diesem Punkt wird die Geschichte deutlich turbulenter – und stellenweise wunderbar witzig.
Weniger schön fand ich die vergleichsweise vielen Druckfehler sowie den falschen Namen der Maus. Im Deutschen heißt sie Merlin, im Original jedoch Sipsworth – und dieser Name beziehungsweise die Abkürzung „Sip“ taucht im Buch mehrfach auf. Hier hätte man dem Lektorat oder Korrektorat ruhig ein wenig mehr Aufmerksamkeit gönnen können.
Alles in allem aber eine warme, leise und sehr menschliche Geschichte, die zeigt, dass selbst ein scheinbar abgeschlossenes Leben noch Platz für unerwartete Wendungen hat.
Profile Image for Lisa_V.
754 reviews5 followers
Review of advance copy
February 21, 2026
Eine zauberhafte Geschichte

„Eine Maus namens Merlin“ des Autoren Simon Van Booy ist einfach ein richtig schöner Roman. Durch einen kleinen Anstoß in Form einer gefunden Maus, stellt die Protagonistin ihr Leben einmal auf den Kopf. Der Wandel vollzieht sich innerlich, wie auch äußerlich und gerade ihre neu gewonnenen Kontakte gönnt man Helen Cartwright wirklich von ganzem Herzen. Nicht jedes Detail der Handlung ist ehrlich gesagt hundertprozentig realistisch. Letztlich ist es eine absolut zauberhafte Geschichte, welche zudem einen neuen Blick auf Mäuse eröffnet. Obwohl gewichtige Gefühle wie Einsamkeit und Trauer sehr präsent sind, hat die Geschichte doch etwas Leichtes. Hin und wieder musste ich sogar schmunzeln. Der Schreibstil liest sich angenehm und gefiel mir richtig gut. Insgesamt ist „Eine Maus namens Merlin“ ein erstaunlich rundes Gesamtwerk. Alle die emotionale Romane, mit tierischen Helden und allzu menschlichen Problemen mögen sind hier genau richtig. Ich persönlich habe die Lektüre sehr genossen und vergebe deshalb gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
Profile Image for rapunzel xxl.
240 reviews
Review of advance copy
February 25, 2026
So schön wie ein Märchen

Eine Maus namens Merlin ist ein Roman von Simon Van Booy. Auf 256 Seiten erzählt er die außergewöhnliche Geschichte einer 83-jährigen Witwe und einer Maus.

Helen Cartwright ist 83 Jahre alt. Ihr Mann und ihr Sohn sind verstorben. Sie kehrt allein, ohne Verwandte oder Freunde, in ihre Heimatstadt zurück, isoliert sich und erwartet den Tod. Doch eines Tages bringt sie Müll, den ihr Nachbar weggeworfen hat, mit nach Hause und schleppt dabei unwissentlich eine Maus mit. Diese Maus stellt Helens Leben völlig auf den Kopf. Zuerst versucht sie, sie zu fangen, doch später ändert sie nicht nur ihre Meinung, sondern auch ihr ganzes Leben.

Dies ist ein tiefgründiges und herzerwärmendes Buch voller positiver Energie! Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte, die Charaktere und die Handlung sind einzigartig, voller Wendungen, warmherzig und einfühlsam. Obwohl manche Teile nicht ganz realistisch sind, ist diese Geschichte für mich so schön wie ein Märchen. Märchen müssen nicht so realistisch sein.
503 reviews2 followers
Review of advance copy received from Netgalley
February 18, 2026
Herzerwaärmend

Was das Cover verspricht, kann die Geschichte definitiv halten: eine kurze, süße und insbesondere herzerwärmende Geschichte für zwischendurch, die aber auch ein wenig nachhallt. Helen hat eigentlich nicht mehr so wirklich Lust zu leben und auch keine Freunde, bis sie aus versehen eine kleine Maus zu sich ins Haus holt und sich beginnt um diese zu kümmern und dabei verändert sich alles für sie. Die Idee ist so süß und besonders Merlin hatte es mir direkt angetan. Mit Helen brauchte ich ein bisschen, ich fand ihre Entwicklung auch ein bisschen sehr schnell, aber es war trotzdem schön zu beobachten. Überhaupt ist die Geschichte eher ruhig, es geht um viel zwischenmenschliches und Veränderung im Innen. Bei mir hat die Geschichte auch zum Nachdenken angeregt, ich hätte allerdings von der Ausgangssituation noch mehr berührende Momente und Anregungen erwartet. Außerdem fand ich das Ende nicht so ganz optimal und hätte mir da ein bisschen was anderes gewünscht.
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