Sieben Göttersöhne. Ein magisches Virus. Eine gefallene Heldin. – Bist du bereit?
Als die Sterne fielen, kehrte die Magie in unsere Welt zurück und mit ihr neue Götter. Seit diesem Tag träumte Velvet von der Aufnahme in einen Hexenzirkel, aber Schicksal und Verrat zwangen ihr einen anderen Weg den einer Dämonenreiterin. Doch dämonische Kräfte sind unberechenbar, und als sie Velvet eines Tages mit Visionen einer brennenden Zukunft fluten, entdeckt sie, dass ein magisches Virus die unsterblichen Götter auszulöschen droht. Um es aufzuhalten, soll sie das Blut der sieben göttlichen Söhne beschaffen. Ein schier unmögliches Unterfangen – würde Velvet nicht zufällig einen der Göttersöhne Kash, alias Kashmere Sinclair, alias ihr Ex und der Grund für all ihre zerstörten Träume. Ihn um Hilfe zu bitten, reißt nicht nur alte Wunden auf, sondern stürzt Velvet in einen erbitterten Kampf um ihr Herz und die Rettung der Welt.
Düster, episch, Auftakt von Julia Dippels neuem Urban Fantasy-Zweiteiler mit den beliebten Tropes Enemies to Lovers
Julia Dippel wurde 1984 in München geboren und arbeitet als freischaffende Regisseurin für Theater und Musiktheater. Um den Zauber des Geschichtenerzählens auch den nächsten Generationen näher zu bringen, gibt sie außerdem seit über zehn Jahren Kindern und Jugendlichen Unterricht in dramatischem Gestalten. Ihre Textfassungen, Überarbeitungen und eigenen Stücke kamen bereits mehrfach zur Aufführung. Für »IZARA« wurde sie 2018 mit dem Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet.
Es gibt die Bücher, bei denen ich schon vor dem Lesen sicher bin, dass sie zum Highlight werden. Als großer Fan von Julia Dippel habe ich mich besonders auf "Velvet Falls" gefreut und obwohl das Buch ganz anders ist als die vorherigen Romantasy-Bücher der Autorin konnte es mich WIEDER überzeugen. Das Setting ist urbaner (aber ebenso kreativ & originell), die Sprache zum Teil derber (aber ebenso character driven & wortgewandt), die Themen erwachsener (aber ebenso stark umgesetzt). Die Handlung verfolgt eine roten Faden, neue Erkenntnisse halten die Spannung aufrecht und sorgen für einen epischen Showdown mit überraschenden Wendungen. Bei der Liebesgeschichte der Ex-Partner, die erneut zusammenarbeiten müssen, ist bei mir der Funke übergesprungen, emotional hat es mich absolut abgeholt. Besonders beeindruckt hat mich die Figurenpsychologie & Charakterentwicklung der Protagonistin, die so sensibel, authentisch und emotional gestaltet wurde, dass ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte. Für mein Empfinden mal wieder ein großartiger Reihenauftakt, nach dem ich mich extrem auf mehr aus der Welt freue😍🥰
4,5 Sterne ⭐️- Julia hat mich dazu gebracht den Göttern nochmal eine Chance zu geben. 🤓
Wie viele schon wissen, oder eben nicht, ist Julia Dippel meine Queen von deutschen Fantasy. Als ich gesehen habe, da kommt was Neues, hab ich gar nicht erst nachgedacht. ABER HUH? Da sind Götter drin und die mag ich eigentlich gar nicht. Naja Julia eben: lese ich trotzdem.
Ganz in der Julia Manier bekommen wir hier einen spannenden Schreibstil mit einem komplexeren World Building, dass so leicht zukunftsmäßig angehaucht ist. Durch die Sicht von den beiden Protagonstien (Kash und Vel) hab ich teilweise GESCHWITZT.
Mit anfänglichen Schwierigkeiten das World Building zu verstehen, habe ich mich durchgekämpft und gesiegt. DENN das war echt GRANDIOS. Vel als Protagonistin ist ne kleine Bad Ass. ACH ich liebe Vel und wie sarkastisch sie teilweise sein kann. Himmlisch! 🩷 Kash ist am Anfang „der Bad Boy“ durch und durch. Mit ein bisschen Zeit entwickelt er sich weiter und hui hui hui- Green Flag vibes. (Vibes versteht ihr nur, wenn ihr es auch lest). 🥸
Die Tension zwischen den beiden war aller erste Sahne. Ufff, ich wollte ab einem gewissen Punkt einfach nur noch, dass es passiert! 🔥
Und können wir noch kurz über Monty reden? ABSOLUT NICE! Ich liebe ihn. Ich will sowas auch! ☝🏼
Am Ende wird mal wieder, ganz wie Julia es gerne tut, unsere Sehne so doll gespannt, dass sie bald reizt. Also Julia, bin bereit für Band 2. jetzt.
der Schreibstil ist wie immer toll, aber das Worldbuilding ist mir viel zu kurz gekommen. Mir fehlen teilweise auch die Motive der Antagonisten und auch sonst bleiben viele Fragen offen. Das ist wirklich schade
Dieses Ende?? Huh? WTF?!?! (In meinem Julia-Dippel-Cliffhanger-Ranking nach ASTKAK auf Platz 2)
Ich LIEBE dieses Buch😭 Die Welt, das Magiesystem, die Vibes, Velvet, Kash, Eddie, Monty, Joanne, Cole, Karma, Vendy, den Humor, den SCHMERZ, den Schreibstil, ALLES❤️😭 Hat sich in meine TOP5 Julia Bücher eingereiht, ganz einfach🔥
normalerweise liebe ich jedes buch, dass julia dippel schreibt, aber „velvet falls“ hat mich leider 0,0 abgeholt. weder die story line, noch die charaktere haben mir dieses mal gefallen.
Eine mega Auftakt. Die Story hat mich ab der ersten Szene gefesselt. Ich mochte Vel und Kash zusammen und die Entwicklungen, als sie zusammen auf die Quest gehen. Und ehrlich, mein Liebling ist Monty. Brauch dringend den zweiten Teil.
My heart broke into a million pieces, pls don’t talk to me. Brauche Band zwei, am besten jetzt, danke. Julia Dippel, ich zeihe meinen imaginären Hut, alles daran war fantastisch. 🍕🌃💔
Danke an NetGalley und Loomlight für ein Leseexemplar im Gegenzug für eine ehrliche Rezension.
Nachdem die Sonnenfeuer-Ballade mich zum Julia-Dippel-Fan gemacht hat, musste ich das hier natürlich auch lesen.
Es ist komplett anders.
Die ersten Kapitel haben mich, um ehrlich zu sein, etwas skeptisch zurückgelassen. Das hier ist Urban Fantasy. Zum Teil spielt das Buch in New Orleans (gibt hin und wieder auch Anspielungen darauf, spielt aber keine so große Rolle), mit ein paar internationalen Abstechern, dann in einer erfundenen Hauptstadt der Götter. Denn ja, es gibt hier Götter, moderne Götter des Kapitalismus, die Partys schmeißen und steinreich sind. Außerdem gibt es Dämonen, die man mit Pistolen abknallen kann, Autos, Pizzaservice und so eine Art private Hovercrafts, die man für schnellen Flugverkehr nutzen kann. Dazu Visionen über einen Weltuntergang durch Göttervirus.
Sehts mir also nach, wenn ich nach den ersten Kapiteln erstmal etwas verwirrt war.
Dazu kommt, dass unsere Heldin, Velvet, kein nettes unschuldiges Mädel ist, nein. Gefühlt die Hälfte des Buchs rennt sie blutüberströmt herum (eigenes und fremdes). Dabei futtert sie mehr Pizza und Schokoriegel, als ich vermutlich in meinem ganzen Leben. Sie kann gut genug kämpfen, um sich ordentlich Respekt zu verschaffen und trägt quasi die ganze Zeit ein halbes Arsenal mit sich rum. Außerdem flucht sie ordentlich und hat ein ausgelastetes, wenn auch nicht unbedingt gesundes Sexualleben. Dabei ist sie ein ziemlicher Griesgram, hinter dessen harter Schale sich aber natürlich ein weicher Kern verbirgt. Ich fand sie super.
Mit diesem Buch habe ich einen schweren Fehler gemacht. Ich hab kurz vor zehn mit dem Lesen angefangen. Nur mal kurz reinlesen. Ein, zwei Kapitel. Naja, im nächsten Moment war es dann plötzlich halb zwei und ich musste mich wirklich dazu zwingen, das Buch zur Seite zu legen und schlafen zu gehen. Nach der anfänglichen Irritation hat es mich absolut nicht mehr losgelassen.
Die ganze Geschichte, das World Building, ist zwar nicht unbedingt was neues, aber auf eine Art und Weise verpackt, die ich sehr erfrischend fand. Das ganze Buch schreit vor Neonfarbe, explosiven Gefühlen und Chaos. Aber gutem Chaos.
Die Geschichte mit Kashmere hat mich erst etwas abgeschreckt. Second Chance ist kritisch. Letztendlich war die Auflösung eigentlich relativ Standard, aber so wie das geschrieben war? Fantastisch. Julia Dippels Stil hat mich komplett gepackt und obwohl ich es eigentlich schon fast wusste, hat mich alles daran weggehauen. Dazu kommt der ganz typische und einfach hervorragende Humor, der das ganze so aufgelockert hat, dass ich einfach nicht mehr konnte. Monty? Super.
Das Ende war dann doch noch ziemlich überraschend. Ein Plottwist jagt den nächsten und ich habe keinen davon kommen sehen. Die letzten paar Kapitel waren richtig überraschend und einfach nur super. Einerseits möchte ich jetzt unbedingt weiterlesen, andererseits habe ich das Bedürfnis, diesen Band direkt noch mal zu starten, um alles noch mal mit dem Wissen vom Ende durchgehen zu könnnen. Vielleicht ist die Antwort, jetzt erstmal sämtliche andere Julia-Dippel-Bücher nachzuholen, die ich bisher noch vermieden habe. Da muss man wenigstens nicht auf Neuerscheinungen warten.
Einfach ein echt gutes Buch, das bei mir nur ganz haarscharf an den 5 Sternen vorbeigeschrammt ist. Große Empfehlung.
Das war das erste Fantasy Buch von Julia Dippel „für Erwachsene“. Mehr Brutalität, mehr spice, mehr Fluchen, komplexere Welt. Und für mich: mehr Spaß 😎🔥 Izara wird für immer meine Lieblingsreihe bleiben, aber Velvet Falls war auch eine Nummer für sich. Die Welt fand ich richtig, richtig gut, mal was ganz frisches und neues irgendwie. Kein super morally grey MMC, aber dafür mal eine für mich zwiespältige FMC. Ich hab mir gar nicht so leicht getan, mit Vel warm zu werden, ehrlich gesagt bis zum Schluss nicht. Aber ich erkenne schon die Intention dahinter und bin mir sicher, dass da noch eine starke Charakterentwicklung auf uns zukommt. Der Cliffhanger war - auch typisch Julia Dippel - echt fies. Und jetzt heißt es wieder warten bis nächstes Jahr 🥲💔
Was ich toll fand: - Den "atmosphärischen" Teil der Lesung. Schade war nur, dass er immer bloß ganz zu Beginn des Kapitels für ein paar Sekunden eingespielt wurde. Denn das ist für mich echt ein neues Gimmick und macht echt was her. Ich hätte gerne das gesamte Hörbuch mit Hintergrundgeräuschen unterlegt gehabt. - Die Fantasywelt, auch wenn sie noch etwas mehr World Building vertragen hätte.
Meine Kritikpunkte: - Wirklich jede Figur - außer dem Lehrling aka dem Comic Relief - sind "bad ass". Wirklich jede Figur versucht, auf besonders hart und furchtlos zu machen. Das kommt für mich aber immer extrem gewollt und sogar ein bisschen peinlich rüber. Und wirklich keine der Figuren wirkte auch nur ansatzweise wie ein echter Mensch. Der Humor, der natürlich auch darauf fußt, besonders edgy zu sein, war nicht mein Fall. - Miscommunication trope - mag ich einfach nicht, ist aber mein persönlicher Geschmack - Der Dämon im Glas wirkte für mich wie eine schlechte Kopie des wispernden Schädels aus Lockwood & Co. - Die Stimme des männlichen Erzählers klang viel zu alt, als dass er als Anfang/Mitte 20 durchgehen könnte. - Wie leider oft in Romantasy Roman wurden wieder sehr viele Elemente aus anderen Fantasyromanen entnommen (z.B. aus Twilight, Supernatural, Shadow Hunters usw.) - Die Sexszenen fand ich extrem cringe. Dieses Frage-Antwort-Spiel war der übelste Lustkiller in meinen Augen.
Aber um ganz ehrlich zu sein, hätte ich das physische Buch vor mir gehabt und nicht das Hörbuch, dann hätte ich den Roman bestimmt abgebrochen, weil sich die Geschichte streckenweise schon sehr gezogen hat.
Okay, hear me out. Ich weiß ehrlich nicht, wo ich anfangen soll. Vorab möchte ich sagen, dass Julia Dippel zu meinen Lieblingsautorinnen gehört und ich jedes Buch von ihr mit mindestens 4,5 Sternen bewertet habe. Umso schwerer fällt es mir Velvet Falls nicht ebenfalls diese Anzahl an Sternen zu vergeben. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin nicht so sehr zugesagt hat wie ich erhofft hatte. Das wird ein Mini-Essay, also seid gewarnt:
1. Charaktere
Hier fängt auch schon das Problem an. Leider ist der Cast ziemlich klein. Ich bin eher ein Fan von einem großen Cast mit wiederkehrenden Charakteren, die auch für den Plot wichtig sind (so wie bei Izara). Die meisten Charaktere, die auftauchen, bekommen nicht viel „screen time“ und bleiben dadurch ziemlich flach. Da Kashmeres Brüder nur einmal bzw. Karma zweimal vorkommen, bleibt keine Zeit sie genauer kennenzulernen und sie besser zu verstehen. Man lernt hier und da ein paar Anekdoten über sie kennen, aber nichts, das man als Leser:in wirklich selbst lernt. Neons Art lernt man doch etwas besser kennen, aber so richtig viel über seine Motive weiß man dann doch nicht. Dasselbe Problem lässt sich auch bei Cole und Eddie finden. Cole ist die rechte Hand und sowas wie ein bester Freund von Kash. Aber was wissen wir über ihn? Absolut gar nichts. Er ist einfach da und löst hier und da mal ein Problem von Kash. Die meiste Zeit taucht er auch nur in Form eines Telefonats auf. Wer ist Cole? Wie haben er und Kash sich kennengelernt? Warum arbeitet er für ihn? Wie sind sie zu besten Freunden geworden? Nichts. Es gibt auch kaum Interaktionen zwischen Velvet und ihm, die mehr über ihn verraten könnten.
Dasselbe kann man auch über Eddie sagen. Eddie hat etwas von einem comic relief und er sollte die humorvolle Dynamik der Geschichte auflockern. Er wirkt aber fehlplatziert, da Monty diese Funktion bereits erfüllt (Monty habe ich als side kick dieses Mal auch nicht so gefühlt wie z.B. Flummel oder Nivi). Dadurch verliert Eddie auch an Relevanz, was ich schade finde, da sein Charakter definitiv Potenzial hat. Aus einem Lehrling, der nicht viel kann und für seinen Job ein wenig zu sehr ängstlich ist, hätte man meiner Meinung nach mehr rausholen können. Es hilft auch nicht, dass er kaum Präsenz im Buch hat und wenn er dann da ist, dann nur für oberflächliche Szenen. Eine längere Szene mit Velvet, in der vielleicht klar wird, wieso er ein Dämonenreiter ist und was er erreichen will, hätte dem Ganzen nochmal mehr Tiefe verliehen. Deswegen hat eine spätere Szene auch nicht die Wirkung auf mich gehabt, die sie gehabt hätte, wenn man Eddie als Leserschaft besser kennengelernt hätte.
Kash als Charakter ist mir ein Rätsel. Also ich habe mich so oft gefragt, wie blind man eigentlich sein kann. Ich kann verstehen, dass er in dem Augenblick verletzt war, aber bro ich dachte du bist ein Göttersohn und so krass? Hättest du es nicht checken müssen? Lol. Im Vergleich zu den anderen Protagonisten von der Autorin wirkt Kash schon zahm. Ich finde, dass das eigentlich eine gute Abwechslung ist. Trotzdem konnte ich zu ihm nicht wirklich eine Bindung aufbauen, obwohl wir dieses Mal auch in den Kopf des Protagonisten blicken können. Ich glaube, es liegt auch daran, dass wir nicht wissen, was Kash will. Was ist seine Agenda? Was ist sein Ziel in dieser Geschichte? Was treibt ihn persönlich an? Abgesehen von Velvets Mission, erfahren wir gar nichts darüber. Das kann ja nicht das Einzige sein, das er will. Und die Art wie er dann auf Velvets Geheimnis reagiert hat, fand ich dann zu wenig. Also wenn ich sowas erfahren hätte, dann hätte ich das Bedürfnis gehabt, irgendetwas kaputt zu machen (mich).
Velvet ist ein sehr komplexer Charakter (ich liebe solche Charaktere). Ich habe früh verstanden, was ihr „Geheimnis“ ist, aber ich glaube auch nicht, dass man es nicht herausfinden sollte. Was ihr widerfahren ist, hat ihren Charakter, ihre Verhaltensweisen und vor allem ihre Bewältigungsmechanismen sehr stark geprägt hat. Manchmal wollte ich sie umarmen, manchmal schütteln. Velvets Zerrissenheit wird sehr gut dargestellt meiner Meinung nach. Kann ich all ihre Entscheidungen nachvollziehen? Nein, aber das muss ich auch nicht. Velvet ist außerdem eine Person, die sich nicht auf das Gesagte von anderen, und insbesondere von Kash, verlassen kann, da ihr einfach das Vertrauen fehlt. Sie lebt ganz nach dem Motto Taten statt Worte, was ich wirklich, wirklich sehr gut nachvollziehen kann. Sie hat auch ein ziemlich ungesundes Verhältnis zu Essen und Sex, was mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt.
Kashs und Velvets Beziehung basiert leider oft auf dem miscommunication trope. Weil Beide Angst haben sich richtig mit ihren Emotionen auseinanderzusetzen, führt es dazu, dass sie nicht offen miteinander kommunizieren und sie dadurch vielen Missverständnissen ausgesetzt sind. Ich bin kein großer Fan von diesem trope, aber hier hat es mich nicht so sehr gestört, da die Umstände und die daraus resultierenden Traumata eine gute Begründung liefern. Im echten Leben spricht man ja aus Angst auch nicht immer das aus, was man denkt und fühlt. Ich frage mich nur, wie die Beziehung der beiden im nächsten Band weitergeht. Insbesondere, wenn man bedenkt, wie wichtig Taten Velvet sind (muss ich leider so kryptisch schreiben, weil sonst spoiler).
2. Handlung
Leider muss ich sagen, dass die Handlung in dem Buch ziemlich…langweilig ist. Ich kann nicht glauben, dass ich das über ein Julia Dippel Buch sage, aber leider hat mich der Plot so null abgeholt. Wir erfahren zwar gleich zu Beginn, was Velvet tu muss, aber da es sie selbst kaum zu interessieren scheint – und auch Kash kein wirkliches Interesse zeigt (was am Ende zwar erklärt wird) – bleibt bei mir die Frage: Warum sollte ich mich dafür interessieren? Why should I care?
Natürlich ist Velvet indirekt betroffen, aber weil sie keinen wirklichen Zugang zu ihren eigenen Emotionen hat (nicht wortwörtlich gemeint) und alles um sie herum ihr gleichgültig zu sein scheint (ebenso wie bei Kash), fühle ich diese Bedrohung und den Plot dann eben auch nicht. Rein theoretisch gesehen stehen die Einsätze ja hoch (schließlich ist jeder Gott durch das Virus in Gefahr), doch weil sowohl Kash als auch Velvet emotional distanziert reagieren, bleibt auch bei mir als Leserin keine Spannung oder Dringlichkeit hängen. Ich frage mich allerdings, ob das, aus bestimmten Gründen, so beabsichtigt ist. Velvet ist emotional kaputt, also liegt es nahe, dass ihr das alles so ziemlich egal wird (Hauptsache sie wird die Visionen los). Und ich glaube das ist der Knackpunkt. Nur damit sie ihre Visionen loswird, ist für mich halt kein guter Beweggrund, um wirklich mitfühlen zu können. Ein weiterer Grund, warum das beabsichtigt sein könnte, ist ein Spoiler, aber es hat mit Kash zu tun (für die, die das Buch gelesen haben, ist es eventuell klarer). Aber es verändert nichts an der Tatsache, dass man dann nicht wirklich mitfiebert. Leider.
Ein weiterer Punkt sind die Motive der Antagonisten. Erstens sind die Antagonisten an sich irgendwie random, aber das wäre kein Problem, wenn man denn wenigstens verstehen könnte, wieso sie so handeln. Aktuell weiß man gar nichts über die Beweggründe. Der ganze „showdown“ kam irgendwie aus dem Nichts, ohne dass vorher irgendetwas in die Richtung gedeutet hatte (ich finde Velvet Falls hat den wenig schlimmsten Cliffhanger von allen Cliffhangern der Autorin. Wobei trotzdem Lust auf mehr gemacht wird). Ich hatte das Gefühl, das Buch will mir plötzlich einen großen „Aha-Moment“ verkaufen, aber dafür fehlt einfach die Vorbereitung. Also es gibt keine Hinweise, kein foreshadowing, kein Moment, wo man später denkt „omg, wie konnte ich das übersehen? Das ergibt super viel Sinn!“. Es wirkt alles eher wie eine Vorbereitung auf den nächsten Band als ein richtiger showdown.
Mir ist klar, dass Velvet Falls nur der erste Band einer Dilogie ist, und ich gehe davon aus, dass einige Dinge im zweiten Teil noch erklärt werden. Trotzdem finde ich, dass ein erster Band auch für sich funktionieren sollte: mit einem schlüssigen Spannungsbogen und klaren Motivationen. Hier fehlt mir leider genau das: Viele Fragen bleiben offen, und zwar auf die Art, in der sich der Plot unvollständig anfühlt. Selbst wenn die Auflösung später kommt, hätte man im ersten Band schon Hinweise oder foreshadowing einbauen können, damit das Ganze sich runder anfühlt.
Und ich glaube hier sind wir auch wieder beim Problem im Cast. Die meisten Charaktere kommen halt ehrlich nur ein oder zwei Mal vor und deswegen wirkt alles später wie vom Himmel gefallen. Dementsprechend ist der Höhepunkt der Geschichte für mich gar nicht so emotional und spannend, wie ich es sonst von der Autorin kenne. Ich habe mir eher gedacht „hä, was geht denn hier ab?“. Ganz schlecht finde ich den Höhepunkt nicht, besonders da kamen dann Velvets Gefühle gut zum Vorschein und sie hat mir ehrlich richtig leidgetan. Vor allem nach allem, was ihr widerfahren ist (ich hatte Mordgedanken). Uff, da bin ich echt gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht (natürlich werde ich Band 2 lesen!).
Was mir aber sehr gut gefallen hat, sind die düsteren Themen, die angesprochen wurden (Traumata, detailliertere Schilderungen von Gewalt, explizite Szenen etc.). Velvet Falls ist ja ein Adult Fantasy Buch und das hat mir sehr gefallen. Wobei es meinetwegen auch noch düsterer zugehen kann :D
3. World building
Das Buch ist Urban Fantasy und damit sehr ähnlich mit unserer Welt. Trotzdem ist es wie eine eigene Welt. Die Welt, in der Velvet Falls spielt, ist ziemlich futuristisch angehaucht und erinnert mich ein bisschen an Cyberpunk 2077 (vom Vibe her). Ich finde die Auslegung hier kommt auch zu kurz. Man hätte das world building besser mit dem Plot verbinden können. Velvet und Kash müssen immer wieder an andere Orte reisen. Da hätte man den Plot super mit dem world building verbinden können, indem z.B. die Dämonen oder die Welt in action erklärt werden. Es ist eher so, dass man vieles erklärt bekommt (sei es durch Velvets Gedanken oder durch Gespräche). Was hat z.B. dagegengesprochen, die einzelnen Dämonen mit ihren Gaben durch Kämpfe hautnah zu erleben? Die Infos, die hinten im Glossar standen, waren teilweise neu für mich und ich hätte es besser gefunden sie gleich in der Handlung kennenzulernen. Wie die niederen Götter zum Beispiel. Man lernt die niederen Gottheiten gar nicht kennen. Außerdem hätte in vielen Momenten z.B. der Ort auch einfach ein random Wald in Deutschland sein können. Warum also in Russland? Oder in Imperion? In Hong Kong? Ja, die Orte wurden erwähnt, aber es hätte den Plot nicht verändert, wenn er z.B. in einem, wie bereits gesagt, random Wald in Deutschland gespielt hätte. Mir stellen sich auch die Fragen auf, wie die Gilde zustande gekommen ist. Wieso existiert sie? Wer führt sie an? Wie werden neue Leute rekrutiert? Gibt es eine Schule/Akademie wie bei den Hexen? Apropos, Hexen. Über sie erfährt man auch so gut wie nichts. Ich finde das super schade, weil sowohl im Plot als auch in der Welt so viel Potenzial steckt, das nicht so gut ausgeschöpft wurde und da einfach der Tiefgang fehlt.
4. Schreibstil
Zu Julia Dippels Schreibstil muss ich nicht viel sagen. Ich liebe ihn einfach. Er lässt sich super flüssig und schnell lesen, sodass man richtig durch die Seiten fliegt. Ab und zu hätte ich mir aber im Bezug auf das Beschreiben von Emotionen mehr show als tell gewünscht. Mir ist auch aufgefallen, dass in dem Buch die Sprache sich auf jeden Fall mehr unserer ähnelt. Hier und da fallen Wörter wie wtf oder influenced (also auf das Wort Influencer bezogen). Wem sowas nicht gefällt, der wird hier und da über diese Wörter stolpern. Ich mag so etwas eigentlich auch nicht, aber in Velvet Falls hat mich das nicht wirklich gestört. Auch in diesem Buch gibt es aber die Kombi „?!“, von der ich nicht so ein Fan bin, aber das ist wirklich kein großer Kritikpunkt, sondern nur Geschmackssache, über die ich hinwegsehen kann. Jedenfalls sind die Bücher der Autorin immer der beste Weg, um mich von einer Leseflaute zu befreien. Ich liebe ihre Bücher einfach, auch wenn es mal Bücher gibt, die ich weniger feiere als andere oder auch wenn ich Kritikpunkte habe.
Alles in allem, kann ich sagen, dass Velvet Falls durchaus gutes Potenzial hat, aber meiner Meinung nach an Tiefe fehlt. Heißt das, dass das Buch schlecht ist? Auf gar keinen Fall! Ich empfehle jeder Person, sich selbst ein Bild zu schaffen. Ich bin nur mehr von der Autorin gewohnt und habe dementsprechend höhere Anforderungen bzw. Erwartungen. Ich fühle mich ehrlich gesagt auch schlecht diese Rezension zu schreiben, weil ich das Buch wirklich lieben wollte. Und weil die anderen Rezensionen so positiv von dem Buch sprechen, frage ich mich, ob ich ein anderes Buch oder nicht aufmerksam genug gelesen habe. Aber ich kann nun mal meine Gefühle nicht ändern und mich nicht selbst zensieren. Ich bin aber natürlich gespannt auf den zweiten Band (hätte gerne jetzt schon den Klappentext) und hoffe sehr, dass wir dort mehr Informationen und Details bekommen werden, um dem Buch die Tiefe zu geben, die es verdient hat.
Es ist soweit: Ich habe mal wieder ein Buch beendet – nach gefühlten Monaten. Wir ignorieren jetzt einfach, dass ich den Schluss als Hörbuch gehört habe. Ich dachte mir, es ist mal wieder an der Zeit, mein eigentliches Favorite-Hobby wieder aufzunehmen. Gerade habe ich ungewöhnlich viel Zeit, weil ich mich von einer OP erhole, zusätzlich in Isolation sitze und meine Familie mich nicht mehr bespaßen kann – weil ich es im Jahr 2025 tatsächlich geschafft habe, Corona zu bekommen. Don’t ask.
Deshalb also ein Review zu einem Buch, das ich größtenteils vor über einem Monat gelesen habe. Entsprechend ist mein Gedächtnis zum Plot etwas lückenhaft but I’ll try.
Im Zentrum steht Velvet, eine Dämonenjägerin, die beim Töten von Dämonen Visionen bekommt – Visionen vom Weltuntergang, basically. Um diesen zu verhindern, muss sie das Blut der sieben höchsten Götter sammeln. Was genau diese Götter von allen anderen unterscheidet, habe ich ehrlicherweise nie so ganz gecheckt.
Für diese Mission braucht Velvet die Hilfe eines dieser Götter – der zufällig auch ihr Exfreund ist. Wobei „Ex“ vielleicht schon zu viel gesagt ist, denn so richtig zusammen waren sie eigentlich nie. Trotzdem müssen die beiden gemeinsam losziehen, um das Blut der anderen Götter zu sammeln, die wiederum seine Brüder sind. Nicht genetisch, sondern göttlich, I guess.
Natürlich kommen sich Velvet und Cashmere auf dieser Mission wieder näher. Gleichzeitig bleibt lange unklar, warum es zwischen ihnen damals nicht funktioniert hat bzw. warum sie sich getrennt haben. Begleitet werden sie von Velvets eher trotteligem Lehrling Eddie und dem sarkastischen Dämonenzeh Monty, der sich wie Xemerius anfühlt – nur noch ein bisschen zynischer.
Der Plot folgt dann relativ straight dem Schema: von einem Gott zum nächsten reisen, Blut einsammeln, Gegenmittel vorbereiten. Parallel dazu läuft der Romance-Plot zwischen Velvet und Cash. Ich bin ja eigentlich Fan Nr. 1 von second chance und das war ich auch hier bis zu dem Punkt, wo sie dann alles geklärt haben. Die Lösung fand ich nämlich nicht gut und danach war deren Dynamik nicht mehr so fun wie vorher. Call me toxic hahah.
Das alles auf einem Missverständnis beruht fand ich ziemlich underwhelming. Velvet schläft mit jemandem, von dem sie glaubt, es sei Kashmir. Er sieht das, denkt, sie betrügt ihn, und schläft daraufhin selbst mit einer anderen. That’s it.Für mich fühlte sich das wie ein Cop-out an. Statt sich mit echten Problemen, Unsicherheiten oder Kommunikationsissues auseinanderzusetzen, wird alles auf ein Missverständnis geschoben – und damit war der Romance-Plot für mich auch irgendwie durch.
Ab diesem Punkt habe ich spürbar das Interesse verloren. Die Romance wurde lahm, und auch der restliche Plot konnte das nicht auffangen. Es lief alles sehr reibungslos ab, ohne große Überraschungen oder echte Fallhöhe. Man wusste eigentlich immer: Okay, jetzt geht’s zum nächsten Bruder, und irgendwann sind wir halt durch.
Das Ende hatte für mich Potenzial. Aber das wurde aus einer Romance Perspektive nicht voll ausgeschöpft. You know I love a good betrayal at the end. Und es sah so aus als würden wir es bekommen, bzw. Haben wir auch aber es wurde direkt aufgelöst und I don’t like that. Ich will, dass unsere FMC im Glauben bleibt, dass der MMC sie von vorne bis hinten getäuscht hat und ich will dadurch serious trust issues, durch die sie dann im nächsten Band durcharbeiten müssen. Vielleicht sogar noch Zeit, in der sie Feinde sind. But maybe that’s just me. Again, call me toxic.
Insgesamt kein schlechtes Buch, aber eines, das für mich deutlich mehr Potenzial hatte, als es am Ende genutzt hat.
PS: Falls das nicht nach mir klingt… ich habe es nur gesprochen und mein bestie ChatGPT hat dann alles formuliert. Credits when credits are due und so…
Velvets größter Wunsch ist es, zum Hexenzirkel zu gehören. Doch in der Realität jagt sie Dämonen. Als sie erfährt, dass sich die Götter aufgrund eines Virus in Gefahr befinden, kontaktiert Velvet notgedrungen ihren Exfreund Kashmere. Mit seiner Hilfe hofft sie, das Gegenmittel besorgen zu können… Julia Dippel erschafft eine ausgereifte futuristische Welt, die aufgrund der bunt gemixten Elemente einen besonderen Sog auf mich hatte. Damit meine ich nicht nur das Worldbuilding und die Gegebenheiten, sondern auch die skurrilen, eigensinnigen Figuren. Velvet hat mich als Protagonistin absolut begeistern können, da sie eine große Willenskraft hat, aber auch ihrem Leben Steine in den Weg gelegt werden. Der Dämon, der in ihrem Inneren schlummert, verleiht ihr jedoch Kräfte, mit denen sie sämtliche Herausforderungen zu bewältigen vermag. Das jedoch nicht ohne einen Preis, denn ihr unbändiger Hunger auf Essen und Intimitäten kommt nicht immer gelegen! So gelingt es der Autorin, Ernsthaftigkeit mit einer Situationskomik zu paaren, was mich immer mal wieder schmunzeln lies. Aufgrund des Hungers auf Sex sollte man auch wissen, dass die Geschichte einige spicy- Szenen beherbergt. Zu Kashmere, Velvets Exfreund, habe ich weniger Zugang finden können. Er behandelte Velvet herablassend. Das hat die Geschichte allerdings gebraucht, denn so konnte Velvet einmal mehr beweisen, dass sie nicht kleinbeigibt, sondern ihm die Kante zeigt. Das große Finale konnte mich nochmal komplett mitreißen. Die Geschichte nahm eine unerwartete Richtung an, die sich authentisch zu den vorangegangenen Ereignissen darstellte. Alles in allem kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich nicht an dem toxischen männlichen Protagonisten stört. Julia Dippels Fantasyroman hat von kreativen Figuren, einem faszinierenden Worldbuilding und straffen Handlungen alles zu bieten.
„Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ von Julia Dippel ist eine etwas düsterere Romantasy mit einem Urban Fantasy Setting.
Soweit ich es verstanden habe spielt die Geschichte in einer Zunkunftsvision unserer Welt, jedoch sind neue Götter auferstanden und führen die Welt an. Genau so wie die Götter gibt es auch andere mystische Geschöpfe wie Dämonen und Hexen. Velvet selbst ist eine Bad-Ass Dämonenreiterin, die sich von Anfang an nichts gefallen lässt.
Auf einer ihrer Missionen wird sie jedoch plötzlich von einer Vision von sterbenden Göttern geplagt und versteht schnell, dass sie wohl die Welt retten muss. Hierfür muss sie sich jedoch mit ihrem Ex-Freund und Göttersohn Kashmere zusammen tun. Die beiden als Hauptprotagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie haben beide ihre eigenen Meinungen und bleiben diesen sehr treu. Wegen ihrer gemeinsamen Vergangenheit können sie sich nicht ausstehen, verhalten sich meiner Meinung nach aber trotzdem erwachsen miteinander. Sie teilen eben das gemeinsame Ziel und handeln auch so. Besonders gut fand ich, dass es auch Kapitel aus Kashs POV gibt. Da ich das Hörbuch gehört habe und Dagmar Bittner und János Jung die beiden toll vertont haben hat das besonders viel Eindruck gemacht!
Auch das Worldbuilding fand ich besonders gut gemacht. Dadurch, dass es zwar um unsere Welt geht hat man zwar bereits eine gute Vorstellung von der Welt, Julia Dippel lässt aber gekonnt immer mal wieder neue Details und Veränderungen der Welt in die Geschichte einfließen.
Leider fehlte mir ein bisschen die Spannung im Großteil des Buches. Der kleine Funke der mich komplett an das Buch fesselt. Deshalb bekommt „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ von mir 4 von 5 Sterne.
Julia Dippel hat es wieder geschafft mich für mehrere Stunden in eine tolle Fantasy Welt zu einführen. Der Schreibstil war sehr flüssig und die Wortgefechte zwischen Velvet und Kashmere waren einfach nur gut. Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen und nach und nach wird einem die Welt Rund um Dämonen, Dämonenreitern, Göttern und die Göttersöhne erklärt. Als ich den Klappentext lass, dachte ich diese Geschichte würde sich nicht sehr von anderen Fantasygeschichten unterscheiden, die man oft schon gelesen hat. Aber ich hatte schon eine andere Fantasyreihen von Julia Dippel gelesen und habe auf ihren Schreibstil vertraut und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil ich wurde positiv überrascht.
Velvet ist eine sehr starke Protagonistin und sie war mir sehr schnell sympathisch. Sie ist eine Dämonenreiterin und erhält Zukunftsvisionen, die sie schützen sollen. Unteranderem bekommt sie immer wieder die schreckens Version von den Göttern die in Flammen aufgehen. Um diese zu verhindern sucht sie notgedrungen ihren Ex Kashmere Sinclair einen Göttersohn auf, um gemeinsam mit ihm das Blut seiner Brüder zu beschaffen und so die Götter vor einem vermeintlichen Göttervirus zu retten. Es beginnt eine abenteuerliche Reise bei der sich die beiden ungewollt Näher kommen. Allerdings steht ihre Vergangenheit zwischen ihnen was sie immer wieder voreinander zurück schrecken lässt. Nach und nach wird auf die Momente in der Vergangenheit zurück geblickt, die sie letztendlich getrennt haben. Und was anfänglich als eindeutig aussieht stellt sich am Ende ganz anders dar. Als Leser spürt man das hinter Velvets unerschrockener Fassade mehr steckt, als sie anfänglich bereit ist zu zeigen. Umso mehr erschüttert es einem dann, wenn sich die Wahrheit nach und nach lüftet.
Insgesamt ein sehr spannender erster Teil, der auch spicy Szene beinhaltet die durch eine Markierung auf den entsprechenden Seiten angezeigt wird. Was ich persönlich besser finde, als bei der „A Song to Raise a Storm“ Reihe bei der die Spicy Szenen über einen QR- Code nachzulesen waren.
Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel
Schon oft betrat ich die Welten von Julia Dippel und gelinde gesagt raubt sie mir jedes Mal den Atem, schafft Werke, die in Erinnerung bleiben (Izara 🩷), doch diese Geschichte brannte sich so tief in meine Gedanken, Seele und Empfindungen, dass ich nicht weiß, wie sie jemals wieder wegzudenken ist!
Velvet Falls, but the Gods forgot to die entführt seine Leser in eine futuristisch anmutende Welt, die zugleich modern und altertümlich wirkt und in der es so viele Entdeckungen gab, dass alle Sandkörner der Sahara Wüste dagegen blass aussehen würden!
Die Charaktere haben kurz gesagt alle einen an der Waffel und sind dezent ausgedrückt recht gestört, doch das meine ich im wohl besten und liebevollsten Sinne. Kein Wunder, denn die Welt steckt voller Gefahren und so stechen die Persönlichkeiten besonders hervor.
Insbesondere Velvet ist eine komplexe Protagonistin, mit zahlreichen Facetten, aber auch Kash, bei dem ich nie wusste ob ich ihm einen Heiratsantrag machen möchte oder ihn erwürgen wollte. Das Highlight sind hier aber deutlich die Nebenfiguren, allen voran ein dämonischer Zeh namens Monty.
Zu sagen, ich hätte herzlich lachen müssen wäre wohl noch untertrieben. Auch die Lovestory mit seinem Second Chance Trope weiß durchaus zu glänzen, war sie doch bittersüß wie schmerzhaft. Die Themen sind teils recht brutal und haben meine Seele in Stücke gerissen.
Das Ende kam mit einem Schlag auf Schlag Moment nach dem anderen, was mich kaum alles richtig verarbeiten ließ. Doch so sehr ich die Autorin gern verteufeln würde, für diese Geschichte gibt es keine Worte, denn zweifellos sucht sie seinesgleichen!
6/5✨ Ich habe dieses Buch inhaliert❤️🔥❤️🔥 ich konnte an nichts anders denken, nur ans weiterlesen. Es war soso gut! Dies ist definitiv das düsterste von ihren Büchern. Aber ich hab's geliebt, so tiefgründige und vielschichtige Charakteren. Die Neon Götter Welt perfekt dargestellt. Ich habe unsere Protagonistin abgötttisch geliebt.
so und jetzt Spoiler! Spoiler! Kash dagegen, also ich liebe ihn. Aber zum Schluss hab ich ihn gehasst. so ein fragiles Mini Männerego. wtf. wegen ihm wurde Vel vergewaltigt. Und er war zu bLind es zu sehen, ist weggegangen und sie wurde weitervegewaltigt während er aus angeblicher Rachel ne andere gefickt hat. Was er ihr alles für Gemeinheiten an den Kopf geworfen hat im Verlaufe des Buches, mit welchem verfickten Recht? Mit welchem???? Vel liebt ihn, deshalb beschützt sie ihn indem sie ihm nicht die Wahrheit sagt, und er behandelt sie wie ein Stück scheiße. Sie wurde in der Nacht vergewaltigt und eigentlich hat ihr Körper danach nie wieder ihr gehört, jetzt teilt sie ihn ja mit einem Dämonen. Aber das wäre für mich alles noch akzeptabel gewesen. Aber nein, Kash ist ja so blind vor Rache und Wut, dass er alle Runen von Vels Haut an die Frau weiter gibt die veranlasst hat, dass sie vergewaltigt wird. Kash, der Mann, der eigentlich alles weiß, jeden Plan erkennt und immer vorraus denkt. Bro wtf, schalt dein kleines Mini Erbsen Hirn doch mal ein. Also wirklich, dass Bel da Zsm gebrochen ist ist einzig und allein seine verfickte Schuld. Selbst wenn sie ihn betrogen hätte, selbst wenn hätte er dazu kein Recht gehabt und Vel hätte ihm so etwas nie und nimmer angetan. Der hat für mich wirklich viel gut zumachen im nächsten Teil!!!!!
aber jetzt neben meinem fehlenden Verständnis Kashs Verhalten gegenüber, ich liebe dieses Buch wirklich (alles außer Kash) . Die Wendungen, überhaupt der rote Faden vom Plot, die Dämonenzehe Monty, die Welt, Vels Schlagfertigkeit. einfach alles. Ich kann Teil 2 kaum erwarten!!!!!!
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4,5⭐ Wow, wie viel Sinn der Titel des Buches plötzlich hat...
Naja, egal... zumindest vorerst.
Velvet ist eine absolute Bad Bitch mit einem schwarfzüngigen und steht's einsatzbereitem Humor. Einer unfassbaren inneren Stärke mit einem riesigen Appetit und einer Rüstung die eigentlich keine Lücken hat...
Bis Kash plötzlich wieder in ihr Leben platzt, mit groß Tam Tam, Fanfaren und noch mehr Problemen im Schlepptau als unsere liebe Protagonistin gebrauchen kann.
Kommen sich die beide trotz ihrer Geheimnisse näher... natürlich. Kann ich mich am Ende dieses Buches immer noch nicht entschieden ob ich Kashmere oder Ben weniger leiden kann, jup. Habe ich aber einen klaren Favoriten wen ich unterstützen würde, natürlich. Und zwar Velvet.
Kämpf weiter, dann kannst du den beiden immer noch die Nase brechen😇
Ach Leute, was soll ich sagen? Ich habe gelacht, mitgefiebert und am Ende sogar ein paar Tränchen verdrückt. Diese Story habe ich von der ersten bis zur letzten Seite regelrecht inhaliert.
Die Charaktere? Chef’s Kiss.🥰 Die Story? Ich schwöre, so etwas habe ich noch nie gelesen. DämonenreiterInnen (lieben wir!), Götter (wissen wir noch nicht, ob wir das lieben) und ein Göttervirus, den es zu verhindern gilt? Yep, einfach anderes genial! 😱 Die Atmosphäre? Düster, magisch und brutal ehrlich.
Velvet habe ich ganz besonders ins Herz geschlossen. Ich glaube, in ihr findet jeder ein Stück von sich selbst wieder: verlorene Träume, Hoffnung, Liebe und Vertrauen – aber auch Verrat, Enttäuschungen. Velvet ist irgendwo ein Teil von uns allen, was das Ende nur umso heftiger gemacht hat. Wirklich. Diese Wendung zum Schluss … WTF?!
Die Geschichte war bis dahin schon grandios, durchzogen von Emotionen und Spannung – und dann kommt dieser Twist. Alles, was ich zu glauben wusste, wurde mit einem einzigen Fingerschnippen einfach ausgelöscht.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Urban-Fantasy-Dilogie der Autorin. Das Setting fand ich auf jeden Fall sehr interessant, hätte mir aber insgesamt mehr Erklärungen gewünscht. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei Velvet den größten Teil innehat.
Ich habe mich so sehr auf dieses Buch der Autorin, denn der Klappentext hat mich sehr angesprochen und bisher mochte ich ihre Geschichten bisher immer sehr. Leider konnte mich die Autorin dieses Mal nicht so richtig überzeugen. Ich fand, dass bisher ihre schwächste Geschichte.
Erst einmal hat mich total gestört, dass alle Charaktere irgendwie super cool sind. Den Einzigen, den ich wirklich mochte, war Eddie. Alle anderen fand ich leider total unsympathisch. Velvet ist zwar eine richtig taffe Hauptfigur, aber trotzdem konnte die Autorin mir diesen Charakter nicht näherbringen.
Was ich leider auch gar nicht mochte, war der Trope Second Chance. Das ist einfach so gar nicht mein Ding. Mochte auch diese ständigen Rückblicke nicht. Weiß noch nicht, ob ich Teil 2 lesen werden. Vielleicht versuche ich es mit dem Hörbuch. 3 von 5 Sterne.
Das Buch liest sich meiner Meinung nach wie ein Sci Fi Fantasy Action Film bzw. Computerspiel. Mir persönlich gefällt Julia Dippels Stil auch gut, allerdings (ganz selten) manchmal auch bisschen cringy, weil sich manche Situationen so anfühlen als würde eine 50jährige sagen dass ja auch so absolut craaaaassazy ist. Ich kann es leider nicht besser beschreiben. Liest sich aber leicht, ist lustig und cool. Ich bin eh begeistert dass es eine deutsche Fantasy Schrifstellerin gibt, die so gut schreibt 😍
———-//Spoiler// ————-
Die Emotionen der Charaktere sind wieder wirklich toll eingefangen, jedoch gefielen mir manche Nebencharaktere diesmal nicht so sehr wie in den vorherigen Geschichten. Gerade die Charaktere aus Russland und HongKong waren irgendwie sehr stereotyp und zu zweidimensional. Außerdem muss ich sagen, dass ich nicht zu 100 Prozent verstanden habe, warum Vel eigentlich glaubt dass das gesammelte Götterblut die Lösung für ihr Problem sein wird. Hat mir als Leserin irgendwie nicht ganz eingeleuchtet. Und jetzt noch eine ganz kleine Kleinigkeit: die Überschriften der Kapitel…warum hat man erst diese wunderschöne kalligraphische Schrift für die Namen verwendet und darunter in ARIAL die Kapitelüberschrift???? Das verstehe ich wirklich absolut nicht 😆😆😆
Ich bin ein riesengroßer Fan von Julia Dippel und habe bisher alles von ihr gelesen. Auch Velvet Falls habe ich blind gekauft – ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Und wie immer wurde ich nicht enttäuscht.
Allerdings konnte mich das Buch – im Vergleich zu ihren anderen Werken – nicht ganz als absolutes Highlight überzeugen. Man wird direkt mitten in die Geschichte geworfen, und anfangs war ich ehrlich gesagt völlig verwirrt. Es hat eine Weile gedauert, bis ich durchgeblickt habe, was in dieser neuen Welt passiert.
Wie gewohnt gibt es aber wieder einen genialen Sidekick, der mit seinem Humor alles rettet: Monty – absolute große Liebe! Ich kann gar nicht sagen, wen ich von Julias Nebencharakteren am meisten liebe: Flummel aus Cassardim, Nivi aus A Song to Raise a Storm oder Monty – sie sind einfach alle großartig.
Die Rücksprünge zur Stunde Null haben für Spannung gesorgt, und ich wollte unbedingt wissen, was zwischen den Protagonisten wirklich passiert ist. Ihre Entwicklung und die Dynamik zwischen ihnen haben mir sehr gut gefallen. Nur das Ende kam mir etwas zu schnell – da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Trotzdem bleibt Velvet Falls natürlich eine große Leseempfehlung – wie immer bei Julia Dippel. 💜 Ich freue mich jetzt schon riesig auf Band 2!
Es ist ein Buch von Julia Dippel, gebrochene Herzen sind vorprogrammiert und trotzdem, trotzdem hat es mich schon wieder eiskalt erwischt. Wie gut sie verschleiern kann, mitreißen, mitfühlen. Es war wieder volles Programm. Mit nichts von dem (vor allem nicht mit DEM Ende) hatte ich gerechnet. Vel ist krass und Kash - der Kerl hat mein Herz. Aber auch Monty, Cole und Eddie… Der Dippel Bann hat mich vollkommen in Beschlag genommen. Wie soll ich denn noch so lange warten um zu erfahren wie es weitergeht? Wie DAS ALLES weitergeht…???? Man könnte meinen nach Julias vorherigen Büchern hat man sich an all das gewöhnt, aber nein. Das werde ich wohl nie😭
Besser kann man ein Buch nicht schreiben! Ich konnte es für keine Sekunde aus der Hand legen und es ist Perfektion von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe keine Ahnung,wie ich es bis zum Erscheinen von Teil 2 im September aushalten soll. Ich werde das Buch bis dahin wohl noch 10 Mal lesen! Absolute Empfehlung!!
Ich hab es so geliebt! Die Dialoge, die sassy Charaktere, die Welt, der Spannungsbogen. Das ist einfach ein Must read und holt einen aus jeder Leseflaute raus.