Im August 1912 bricht die Besatzung der Herzog Ernst unter Expeditionsleiter Herbert Schröder-Stranz nach Spitzbergen auf. Es ist die Zeit der großen Polarfahrten, der Wettlauf zum Südpol ist in vollem Gange. Auch die Deutsche Arktische Expedition soll aus mutigen Männern Helden machen. Doch die Mission, gescheitert an Unerfahrenheit und grenzenloser Selbstüberschätzung, endet in einem Desaster.Von immer waghalsigeren Kursänderungen, dem zermürbenden Kampf gegen die eisige Kälte und spektakulären Mit atemraubender Spannung erzählt Jürgen Kehrer die packende Geschichte dieses katastrophalen Abenteuers - und geht der uralten Sehnsucht auf den Grund, ein Held sein zu wollen.
Hat mir wirklich gut gefallen. Die einzelnen Ereignisstränge sind so erzählt, dass sich Spannungsbögen erheben. Alles wirkt gut recherchiert und es erfolgt eine großflächige Einordnung in die damalige Polarforschung. Den Teil am Ende mit den Viten hätte man vielleicht etwas kürzer fassen können (und ich hätte mir wenn dann noch Erläuterungen zu manchen Norwegern gewünscht). Insgesamt aber kurzweilig und interessant.
Spannende Geschichte, wenn auch mit Längen zwischendurch, aber das haben Forschungsberichte eben an sich. Der Kaiserpinguin-HiWi ist mein persönliches Highlight 🐧