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Homesick: Roman. Ein eindringlicher Roman über die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und das Ankommen bei sich selbst

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Mara hat nicht damit gerechnet, dass sie mit Mitte zwanzig so viel Geld erben würde, dass sie eine Wohnung in London kaufen kann. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass ihr Freund Tom nicht mit einziehen wird. Der möchte zurück in seine Heimat zu Freunden und Familie. Mara versucht, seinen Wunsch zu respektieren, doch sie kann sich nicht vorstellen, mitzugehen. Sie entschließen sich dazu, eine Fernbeziehung auszuprobieren, denn wie schwer kann das schon sein?
Und so startet Mara allein in diesen neuen Abschnitt, der sich irgendwie richtig und sehr erwachsen anfühlt - und gewöhnt sich vielleicht ein bisschen zu sehr an das Leben ohne Tom ...

513 pages, Kindle Edition

Published April 27, 2026

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Silvia Saunders

3 books38 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for F.M. Winkel.
Author 2 books2 followers
May 4, 2026
Rein durch den Schreibstil wäre ich sehr einfach in den Text gekommen, aber die vielen Kurzkapitel von nur einer Buchseite haben es mir etwas erschwert. Ich konnte mich gar nicht so schnell einfinden, da kam schon wieder ein anderes Setting, eine neue Szene, andere Figuren.

Ich fand es merkwürdig, dass Mara ihren Chef oder generell immer als "Erwachsene" bezeichnet hat, als wäre sie ein Kind und nicht 26. Genauso als die Mutter ihres Freundes quasi am Telefon für ihn Schluss macht. Fand es beim nächsten Treffen richtig peinlich, als er später um halb 10 seine Mom anruft, um ihr zu sagen, dass er länger mit seiner Freundin abhängt, und die Mutter sagt, okay ich werde nicht aufbleiben. Das hatte für mich gar nichts von einer erwachsenen Beziehung, sondern Richtung Teenies. Keiner der Figuren hat verantwortlich für sich und sein Leben übernommen. Tom und Mara haben sich entweder angeschwiegen oder sie ihn bemuttert.
Die "dramatische Fernbez." habe ich auch nicht verstanden bei einer Entfernung von 90-120min.

Generell habe ich ein erwachsenere, reflektiertere Figuren erwartet wg des Alters, aber man sollte das Buch als Übergangsphase zum Erwachsenwerden lesen.
Der Schreibstil hat mir letztlich sehr gut gefallen, die Kapitel waren später nämlich länger. Zwischenzeitlich hat mich der Plot durch das Hin und Her etwas verloren, aber es gab auch einige spannende Szenen.
Bei Tom war ich mir wie Mara nie sicher, ob ich Mitgefühl haben soll oder mir Verantwortung wünsche. Die Darstellung der Depression und seiner Überarbeitung ist hingegen wirklich gut gelungen und hat vieles erklärt. Das Ende erschien mir realistisch gelöst, die Trennung nur wg der 2h Distanz nicht 100% überzeugend, wenn es sich um die wahre Liebe handelt.

Insgesamt haben mir die Idee und die Erzählweise gut gefallen und ich schwanke, zu streng mit den Figuren zu sein und nicht streng genug. Es regt zum Nachdenken und Diskussionen an. Definitiv interessant, aber nicht ganz das, was ich erwartet habe.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Louisa12.11.
11 reviews
May 7, 2026
Dnf. Habe 250 Seiten gelesen und bereue es. Die Story wird in die Länge gezogen ohne grosse Handlung und Tom kam mir vor wie ein kleines Kind, welches entweder von seiner Mutter oder von Mara bemuttert wird. Mir fehlte auch, was Mara denn überhaupt an Tom findet. Sie bezeichnet ihn als ihren besten Freund und als den einzigen, der sie richtig zum Lachen bringt, was mich ziemlich überrascht hat, denn als Leserin habe ich es vor dieser Aussage überhaupt nicht so wahrgenommen.

Das Setting in London ist jedoch super
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Hanna.
92 reviews24 followers
May 4, 2026
Hat mich ganz gut unterhalten, teils sehr cozy, da wirklich wenig passiert. Leider hatte es einige unnötige Längen, die wirklich gar nichts zur Story beitrugen, gleichzeitig fehlte es an Resolution. Die Charakterentwicklung blieb schwach, und es kam mir vor als würden wichtige Informationen oder Gedankengänge der Protagonistin ausgelassen werden. Die große Selbsterkenntnis fehlte.
Profile Image for Marie.
212 reviews15 followers
April 28, 2026
“Aber wodurch wird eine Wohnung zu einem Heim? Und wann fing es an? In meiner ersten Nacht dort? Als ich alle meine Sachen in den Schrank geräumt habe und meine Bilder an der Wand hingen? Erst als ich meine Nachbarn kennenlernte?"

Wie fest bindet dich deine Eigentumswohnung an einen Ort? Mara ist im Erwachsenenleben und in London angekommen - glaubt sie zumindest. Nach dem Studium hat sie einen Job in einer Bibliothek gefunden und steht kurz davor eine Wohnung zu kaufen. Ihr Freund Tom, Referendar, soll ebenfalls mit einziehen. Das fühlt sich ziemlich erwachsen an: Wohnung, Job, Essen gehen und vielleicht über die Familienplanung nachdenken. In Silvia Saunders Comic-of-Age Geschichte "Homesick" steuern die Figuren aber nicht so sauber in Richtung "echtem Leben", wie sie es sich wünschen. Schnell zeigt sich, dass Toms Job ihm mehr und mehr zusetzt. Nur Zuhause in Birmingham ist er wirklich frei. Doch da ist Mara schon fest mit Londons Stadtteil Hackney verbunden. Übersteht ihre Liebe auch eine Fernbeziehung? Und was erwartet Mara, so ganz allgemein, eigentlich vom Leben?

Saunders, laut Sticker auf dem Cover als Comedian bekannt, schlägt in "Homesick" ernste Töne an. Zwar gibt es auch die ein oder andere humorvolle Szenen mit verschrobenen Nachbarn, exzentrischen Mitbewohnern oder auf Hochzeitsfeiern. Insgesamt steht aber die Selbstsuche im Fokus. Oft zweifeln die Figuren, sehen keinen rechten Weg für sich und sind vollauf damit beschäftigt, den Alltag zwischen Mottenplage und Schimmel im Bad zu überstehen. Dadurch wirkt "Homesick" sehr lebensnah und bietet viel Identifikationspotential. Besonders gut konnte ich Maras Immobiliensuche verstehen. Die Vorfreude auf einen tollen Fund, die unfähigen Makler und die letzten Absteigen, die als tolles Objekt verkauft werden sollen kenne auch ich nur zu gut. Saunders bannt die Realität hier direkt auf Papier.

"Homesick" erzählt aber vor allem davon, dass wir manchmal akzeptieren müssen, dass das Leben anders verläuft, als wir es uns wünschen. Neben den Alltagsherausforderungen wie langweiligen Jobs taucht auch das Thema Depression gleich an mehreren Stellen auf. Gefallen hat mir, dass Saunders keine billigen Ratschläge gibt und auch keine einfachen Lösungen liefert. Stattdessen erzählt sie, wie sich Angehörige fühlen: Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch zu unterstützen und den Selbstzweifeln fragt sich Mara etwa, wie viele ihrer negativen Gefühle sie filtern muss, um ihr Gegenüber nicht zu überfordern. Dabei steht sie im ständigen Konflikt mit sich selbst. Denn ihre inneren Überzeugungen möchte sie dabei auch nicht verraten. "Homesick" ist deshalb auch als Wortspiel zu verstehen: Tom hat Heimweh im eigentlichen Sinn und will zurück nach Birmingham. Gleichzeitig nimmt er sich eine Auszeit, ist also krank zuhause und auch Mara fühlt sich manchmal "krank" angesichts der Herausforderungen, die das Leben ihr stellt.

Während Saunders ihre Hauptfiguren detailliert und vielschichtig zeichnet, trifft das auf die Nebencharaktere nicht unbedingt zu. Zwar steht in der für mich berührendsten Szene gegen Ende des Romans Maras Nachbar im Fokus, dennoch erfüllen Nachbarn, Freunde und Kollegen oft nur eine Funktion im Text und bleiben davon abgesehen blass. Dadurch entstehen einerseits spannende Leerstellen. Über Maras Freundschaft zu Noor hätte ich gerne eine Menge mehr erfahren. Andererseits wirken Figuren wie Toms Mutter oder die Adele, die Mieterin der Wohnung über Mara, oft wie Statisten.
Profile Image for Tealo.
457 reviews
April 21, 2026
"Aber wäre ich einen anderen Weg gegangen, wüsste ich nichts davon und wäre vielleicht genauso glücklich gewesen." S. 375


Wenn Liebe für eine gemeinsame Zukunft nicht reicht. Eigentlich steht einer wundervollen gemeinsamen Zeit nichts mehr im Weg: nachdem Mara eine unglaubliche Menge Geld geerbt hat, kauft sie sich eine Wohnung in London. Doch neben Problemen mit einem übergriffigen Chef, läuft auch die Beziehung zu Tom steil bergab. Beide entscheiden sich für eine Fernbeziehung.


Homesick von Silvia Saunders überzeugt vor allem durch seinen unglaublich flüssigen Schreibstil – ich habe die Seiten regelrecht verschlungen. Die Geschichte liest sich leicht, hat aber gleichzeitig eine emotionale Tiefe, die nachwirkt.

Im Zentrum steht Mara, deren Leben von vielen zwischenmenschlichen Spannungen geprägt ist. Besonders auffällig ist der Umgang der Männer in ihrem Umfeld mit ihr: herablassende Kommentare, unterschwellige Grenzüberschreitungen und Erwartungen, die unangenehm realistisch wirken. Diese Situationen sind teilweise schwer auszuhalten, gerade weil sie so nah an der Lebensrealität vieler sind.

Mara selbst ist dabei eine eher leise, reflektierende Figur. Sie denkt viel nach, spricht aber nicht immer alles aus – vor allem in ihrer Beziehung zu Tom. Genau diese unausgesprochenen Dinge und die damit verbundenen inneren Konflikte machen einen großen Teil der emotionalen Spannung aus. Die Geschichte zeigt sehr eindrücklich, wie belastend fehlende Kommunikation und unterschiedliche Vorstellungen vom Leben sein können.

Auch das Thema Wohnen zieht sich als roter Faden durch das Buch. Die Darstellung rund um Wohnungssuche und Zuhause ist so lebendig, dass man sich gut hineinversetzen kann – inklusive aller schönen, aber auch stressigen Seiten. Dabei wird klar: Ein Zuhause ist weit mehr als nur vier Wände.

Besonders positiv hervorzuheben ist, wie sensibel auch emotionale Themen aufgegriffen werden – gerade im Hinblick auf Verletzlichkeit, Überforderung und den Umgang mit Gefühlen, auch aus männlicher Perspektive, was ich bisher eher selten in Büchern gelesen habe.

Was mir zusätzlich sehr gut gefallen hat, ist die Vielfalt der Charaktere und Beziehungen. Neben der zentralen Beziehung zwischen Mara und Tom bringen auch andere Dynamiken viel Abwechslung in die Geschichte. Besonders die Beziehung zu ihrer Mutter ist für mich ein echtes Highlight. Generell ist es spannend zu beobachten, wie sich die Figuren im Laufe des Buches weiterentwickeln und wie sich dadurch auch ihre Beziehungen verändern – beispielsweise im Umgang mit den Nachbarn.

Kritisch sehe ich stellenweise die Häufung problematischer Verhaltensweisen sowie den eher unreflektierten Umgang mit Alkohol. Gleichzeitig tragen genau diese Aspekte auch zur schonungslosen Ehrlichkeit der Geschichte bei.

Insgesamt ist Homesick ein ruhiger, aber intensiver Roman über Beziehungen, Selbstfindung und die Frage, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet. Wer eine vielschichtige, realistische Geschichte mit emotionaler Tiefe sucht, wird hier definitiv fündig.
Profile Image for Fogandbooks.
34 reviews
April 30, 2026
Mit Homesick erzählt Silvia Saunders eine Geschichte, die sich auf den ersten Blick leicht und fast schon unbeschwert liest, dabei aber eine emotionale Tiefe entwickelt, die sich erst nach und nach entfaltet. Besonders der Schreibstil trägt viel dazu bei, dass man schnell in die Handlung eintaucht. Er ist zugänglich, flüssig und gleichzeitig sensibel genug, um auch die leiseren Zwischentöne spürbar zu machen. Genau dadurch entsteht eine Nähe zu Mara, die den gesamten Roman trägt.

Mara als Protagonistin wirkt von Beginn an authentisch und greifbar. Ihre Gedanken sind nachvollziehbar, ihre Unsicherheiten realistisch und ihre Reaktionen wirken nie überzogen. Gerade im Umgang mit ihrem Umfeld zeigen sich immer wieder kleine Momente, die deutlich machen, wie sehr sie darum kämpft, ernst genommen zu werden und ihren eigenen Platz zu finden. Diese alltäglichen Erfahrungen werden nicht überdramatisiert, sondern ruhig erzählt, was sie umso glaubwürdiger macht. Im Zentrum der Geschichte steht jedoch die Beziehung zu Tom, die von Anfang an von einer gewissen Schwere begleitet wird. Seine Depressionen sind dabei kein bloßes Randthema, sondern beeinflussen die Dynamik zwischen den beiden spürbar. Hinzu kommt die schwierige Beziehung zu seiner Mutter, die immer wieder Grenzen überschreitet und damit eine zusätzliche Belastung darstellt. Lange bleibt die Hoffnung bestehen, dass beide einen Weg finden könnten, doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass Liebe allein nicht immer ausreicht, um zwei Menschen zusammenzuhalten.

Besonders im letzten Teil des Buches wird Maras Entwicklung sehr deutlich. Sie beginnt, sich selbst stärker wahrzunehmen, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und Grenzen zu setzen, die sie zuvor vielleicht übergangen hätte. Diese Entwicklung wirkt weder überstürzt noch konstruiert, sondern ergibt sich logisch aus allem, was zuvor passiert ist. Gerade die Erkenntnis, dass eine Beziehung auch ohne Streit oder Verrat enden kann, sondern schlicht daran, dass zwei Lebensrealitäten nicht mehr zusammenpassen, verleiht der Geschichte eine besondere Ehrlichkeit. Auch die Nebenhandlungen fügen sich stimmig ein und unterstützen Maras Weg. Veränderungen im beruflichen Umfeld wirken wie ein zusätzlicher Impuls, sich neu zu orientieren und sich wieder stärker an dem auszurichten, was ihr wirklich wichtig ist. Dadurch entsteht das Bild einer jungen Frau, die sich Schritt für Schritt von äußeren Erwartungen löst und beginnt, ihr eigenes Leben bewusst zu gestalten.

Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, dass Homesick mehr ist als eine Liebesgeschichte. Es ist ein Roman über das Erwachsenwerden, über Selbstfindung und über die schwierige, aber notwendige Entscheidung, etwas loszulassen, obwohl noch Gefühle da sind. Genau diese leisen, realistischen Töne machen das Buch so besonders und sorgen dafür, dass es noch lange nachwirkt.
12 reviews
Review of advance copy received from Publisher
April 23, 2026
Interessanter, emotionaler Coming of Age Roman

Im Buch Homesick von Silvia Saunders geht es um die 25-jährige Mara, die überraschend den finanziellen Spielraum erhält, sich in London eine eigene Wohnung zu kaufen. Neben der Wohnungssuche, ihrem nachfolgenden Umzug, einer turbulenten Beziehung, Problemen in ihrem Job als Bibliotheksmitarbeiterin und Freundschaften darf sich Mara mit den vielfältigen Herausforderungen, Emotionen und Konflikten auf dem Weg zum Erwachsen werden auseinandersetzen.

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und eindringlich. Mara fand ich sehr sympathisch. Ihr Leben, ihre Herausforderungen und Probleme werden absolut ehrlich sowie authentisch dargestellt und durch die Ich-Perspektive bekommen wir einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Ihre Beziehung zu ihrem Freund Tom ist sehr turbulent, was auch an seinen mentalen Problemen und seiner schwankenden Stimmung liegt. Da die mentale Gesundheit bei Männern viel zu wenig Beachtung findet, finde ich es wirklich toll, dass das Thema Depressionen bei Männern in dem Buch eindringlich dargestellt wird. Allerdings hätte ich mir hier eine Triggerwarnung gewünscht, da dieses ernste Thema für mich nicht aus dem Klappentext hervorgeht, aber schon viel Raum im Buch einnimmt. Trotz dieses ernsten Themas ist das Buch vorrangig ein interessanter Coming of Age Roman in dem Mara sich charakterlich gut entwickelt und lernt, eigene Entscheidungen zu treffen, ihre Wünsche zu berücksichtigen und sich ein Leben abseits der Beziehung aufzubauen, das ihr Freude macht und ihr entspricht. Der Roman ist sehr emotional und wir werden auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen. Es werden so viele interessante Themen wie Herausforderungen im Job, turbulente Beziehungen, Einsamkeit, Schönheitsideale und Female Empowerment angesprochen, die wirklich aus dem Leben gegriffen sind und die man als Frau super nachvollziehen kann. Ganz besonders gefallen hat mir die tiefgehende Beziehung zwischen Mara und ihrer Mutter, die so unglaublich warmherzig und authentisch dargestellt wird. Auch die vielfältigen Nebencharaktere, die die Geschichte besonders interessant machen und deren Entwicklungen über einen Zeitraum von über einem Jahr hinweg, fand ich sehr spannend. Das Setting in London fand ich sehr atmosphärisch und authentisch, im Besonderen auch die Immobiliensuche, die Pubs und das Haus mit Maras neuer Wohnung sowie ihren Arbeitsplatz in der Bibliothek.

Fazit: Interessanter Coming of Age Roman, in dem vielfältige Themen des Erwachsenwerdens angesprochen werden. Eindringlich und flüssig erzählt mit einer interessanten Protagonistin, vielfältigen Charakteren und einem atmosphärischen Setting in London.
Profile Image for Anna.
3 reviews
Review of advance copy received from Publisher
April 24, 2026
Ich bin durch Homesick von Silvia Saunders nur so durchgeflogen, vor allem wegen des angenehmen, fließenden Schreibstils, der es mir sehr leicht gemacht hat, komplett in die Geschichte einzutauchen.
Emotional hat mich das Buch von Anfang an abgeholt. Ich konnte mich gut in Mara hineinversetzen, ihren Herzschmerz und ihr Unbehagen wirklich mitfühlen. Gleichzeitig hat mich die Dynamik zwischen ihr und Tom immer wieder nachdenklich zurückgelassen. Manches war für mich schwer greifbar, aber genau das hat es auch so authentisch gemacht. Besonders stark fand ich, dass auch psychische Probleme und Emotionen bei Männern thematisiert werden, ein wichtiger und viel zu selten behandelter Aspekt.
Im Verlauf der Geschichte haben mich vor allem die verschiedenen Handlungsstränge überzeugt: Mara in der Bibliothek, Adele und Baz oder auch Lewis’ Hochzeit und die Geschehnisse drum herum haben das Buch sehr lebendig gemacht. Ein absolutes Highlight war für mich Maras Mutter: ihre einfühlsame Art und die besondere Beziehung zu Mara waren schön dargestellt.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen Mara und Tom hat mich bis zum Ende beschäftigt. Die Autorin zeigt sehr ehrlich, wie schwer es sein kann, sich aus einer langen Beziehung zu lösen, und dass Liebe allein manchmal nicht reicht. Dieses ständige Hin und Her hat mich emotional mitgenommen.
Auch wenn mich das Ende nicht ganz zufrieden zurückgelassen hat und ich mir hier einen runderen Abschluss gewünscht hätte (oder vielleicht sogar einen zweiten Teil 👀), hat mir das Buch insgesamt wirklich gut gefallen.
Profile Image for lina.
173 reviews1 follower
Review of advance copy received from Verlag
April 24, 2026
Homesick verdient für mich gute 4 Sterne :)

Die Geschichte nimmt die Leser durch ihre authentische Art und Weise emotional auf eine Reise von der Verlorenheit und den Selbstzweifeln in den Zwanzigern hin zur Selbsterfüllung und dem Glück, das man findet, wo und wie man es eigentlich gar nicht gesucht hat.

Viele Gedanken und Erfahrungen der Protagonistin Mara können im eigenen Leben wiedergefunden werden, ob es sich um die dysfunktionale Beziehung zum langjährigen Partner, den lästigen und sexistischen Chef oder die irgendwie oberflächliche Freundschaft zur ehemals besten Freundin handelt. Ich denke, jeder Mensch kann sich hier zumindest in Teilen wiederfinden.

Es gibt aber auch reichlich schöne Momente: vor allem die innige und aufbauende Beziehung der Protagonistin zu ihrer Mutter oder Maras zunehmende Zufriedenheit mit ihrem Leben, obwohl sie es sich doch immer ganz anders ausgemalt hat.

Ein Buch, das schnell gelesen ist, bei dem man relatet und mitfühlt, das aber auch noch ein bisschen Luft nach oben hat und ein paar schwammige Stellen besitzt.
Profile Image for Lisa Sophie.
142 reviews2 followers
April 30, 2026
Das Buch liest sich schnell und leicht. Der Schreibstil der Autorin hat eine schöne Balance zwischen Humor und Tiefe. Da die Kapitel kurz sind, ist es mir leichtgefallen, die Geschichte zu lesen.
Mara, die Protagonistin, hat eine sehr authentische und humorvolle Persönlichkeit, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Ihre Sorgen, Ängste, Wünsche und Gedanken waren sehr nachvollziehbar, gut von der Autorin geschrieben und haben mich mitfühlen lassen.
Ich wusste nicht, welchen Weg die Geschichte einschlagen würde, und habe mich einfach darauf eingelassen, es zu nehmen, wie es kommt.
Ich war gut unterhalten!
Ein modernes Buch über Freundschaft, Liebe, Familie und das Leben.
3.75*

Vielen Dank an den Verlag "Pola" für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über NetGalley. Diese Rezension ist meine freie Meinung in eigenen Worten.
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