Ein Jahr nach den albtraumhaften Ereignissen in Bremen hofft die Gynäkologin Dr. Eva Mares auf Ruhe. Doch der Neuanfang auf dem Land steht unter keinem guten Ihre Tochter zieht sich zurück, das Geld wird knapp, die Ehe ist angespannt. Dann stehen eines Nachts ein fremder Mann und seine hochschwangere Tochter Nina vor Evas Tür, es geht ihr nicht gut. Eva untersucht die Schwangere und kann Entwarnung geben, doch Nina hinterlässt ihr eine Botschaft auf dem Spiegel im Gästebad, in der sie um Hilfe bittet. Am nächsten Tag sind die beiden verschwunden. Während die Polizei einen alten Vermisstenfall untersucht, folgt Eva einer eigenen Spur und gerät in ein Netz aus Angst, Gewalt und Lügen ...
„Eine Liebe, die hochgehalten wurde wie eine Handgranate, war keine echte Liebe.“ (S. 28) Die Autorin Meike Dannenberg, die als freie Journalistin und Redakteurin seit Jahren tief in der Krimi-Szene verwurzelt ist, führt uns in ihrem neuen Psychothriller weg vom klinischen Weiß der Bremer Großstadtklinik hinein in die trügerische Idylle des Umlands. Mit ihrem geschulten Blick für gesellschaftliche Abgründe lässt sie die Gynäkologin Dr. Eva Mares in einen Fall geraten, der weit über die Grenzen eines klassischen Ermittlungsromans hinausgeht.
Worum geht’s wirklich?
Es beginnt als medizinischer Notfall und entwickelt sich zu einer hochgradig spannenden Suche nach einer verschwundenen Frau namens Nina. Doch hinter dem Thriller-Plot verbirgt sich eine sezierende Studie über Machtverhältnisse. Eva Mares, die als Gynäkologin ohnehin einen geschärften Blick für die Versehrtheit weiblicher Körper hat, gerät in einen Strudel aus Lügen und Gaslighting. Wer ist Opfer, wer ist Täter? Die Grenzen verschwimmen, als klar wird, dass die Bedrohung oft kein „böser Unbekannter“ ist, sondern der Mensch, der neben einem im Bett liegt oder am Frühstückstisch sitzt.
Meine Meinung
Meike Dannenberg traut sich an hochemotionale und gesellschaftlich „unangenehme“ Themen heran: Femizide, häusliche Gewalt und die perfide Mechanik der psychischen Isolation. Was mich besonders beeindruckt hat, ist, dass sie dies im Rahmen eines Thrillers macht, was in dieser Deutlichkeit doch eher ungewöhnlich ist. Sie thematisiert auch das unfaire Klassensystem im Gesundheitswesen, die bittere Realität fehlender Krankenversicherungen und die strukturelle Überlastung der Behörden.
Ein "Highlight" (wenn man das so sagen darf) für mich war der Fokus auf das Thema „Geburtsgewalt“. Die Schilderungen über ignorierte Schmerzenslaute und den rauen Ton in Kreißsälen, wenn der Stresspegel steigt (S. 129), sind harter Tobak, aber bitter nötig. Hier zeigt sich Dannenbergs Talent, medizinische Fachfragen mit menschlichen Tragödien zu verknüpfen.
Der Plot an sich ist geschickt konstruiert, sodass man permanent die Orientierung verliert. Die Handlungsstränge verwirren, führen in Sackgassen und lassen zeitweise jede:n verdächtig erscheinen. Das sorgt für eine konstante Untergrundspannung, die mich durch die Seiten hat rauschen lassen.
Ein Punkt, der den Lesefluss für Quereinsteiger:innen wie mich etwas bremsen kann: Da dies der zweite Band der Reihe ist, fühlte ich mich manchmal wie eine Zaungästin bei einem Gespräch, dessen Pointen ich nicht verstehe. Die ständigen Andeutungen auf „das, was in Bremen passiert ist“, ohne es konkret aufzulösen, bauen eine Distanz auf, die nicht nötig gewesen wäre. Zudem ist das Fehlen von Triggerwarnungen bei dieser Thematik (Gewalt gegen Frauen/Kinder, Fehlgeburten-Angst) ein Versäumnis, das in der heutigen Buchwelt eigentlich Standard sein sollte.
Fazit
„Die Ärztin – Gefährlicher Besuch“ ist ein anspruchsvoller Pageturner mit einer klaren politischen und sozialen Kante. Es ist ein Buch über das Recht auf ein gewaltfreies Leben und die Zivilcourage, die in unser aller Verantwortung liegt. Wer Thriller mit psychologischer Tiefe und medizinischem Background liebt, sollte zugreifen – idealerweise jedoch nach der Lektüre von Band 1.
Ein großes Danke an Lovelybooks für dieses Rezensionsexemplar. 🙏
Nachdem mich bereits der erste Band der Reihe um Gynäkologin Eva Mertens sehr gut gefallen hat, habe ich mich gefreut auch den Folgeband lesen zu dürfen.
Mich konnte "Gefährlicher Besuch" wieder fesseln und war von der ersten Seite an in der Geschichte gefangen. Dieser titelgebende gefährliche Besuch passiert bereits auf den ersten Seiten, als ein fremder Mann und eine hochschwangere junge Frau spätabends an der Tür von Gynäkologin Dr. Eva Mares läuten und um Hilfe bitten. Als sie die Frau versorgt hat, bittet sie Eva am nächsten Tag ins Krankenhaus zu kommen. Am Morgen findet sie einen Hilferuf auf ihrem Badezimmerspiegel und hofft, dass die junge Frau in der Klinik auftauchen wird - jedoch vergeblich. Von Schuldgefühlen getrieben versucht Eva herauszufinden, wo das ungleiche Pärchen abgeblieben sein könnte und gerät bald selbst in Gefahr.
Zur gleichen Zeit sucht die Polizei in Bremen nach einer verschwundenen Frau. Polizistin Mina kennt diese bereits aus einem Einsatz, bei der sie vor Monaten wegen häuslicher Gewalt zu Hilfe gerufen wurde. Das bringt auch Kommissarin Frauke Herrschmann auf den Plan, die damals beim Kriminalfall rund um Eva und ihrer Familie ermittelt hat.
Die Kapitel sind kurz gehalten und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Über den jeweiligen Abschnitt steht der Name der jeweiligen Protagonistin. Besonders stark sind die Kapitel unter dem Namen "Sie". Man rätselt wer das Opfer ist und leidet mit ihr richtig mit. Diese Abschnitte sind auch teilweise sehr bewegend.
Besonders im letzten Drittel nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und man kann den Thriller nicht mehr aus der Hand legen.
Die Charaktere sind authentisch gezeichnet. Vor allem Gynäkologin Eva Mares ist eine sehr starke Protagonistin, die sich trotz ihrer persönlichen Probleme aus der Vergangenheit für andere einsetzt. Besonders gefallen hat mir, dass sie hier nicht nur in ihrer Rolle als Ärztin, sondern auch als Mensch und Mutter gezeigt wird. Es gibt diesmal etwas Familienbezug und auch einen Vierbeiner, der einziehen wird.
Die Geschichte ist intensiv und emotional, temporeich und fesselnd. Es werden wichtige Themen, wie häusliche Gewalt, Angst und weitere traumatische Erlebnisse aufgegriffen. Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch auf, dass Mut, Zusammenhalt und die Kraft, trotz allem weiterzumachen, Sinn macht.
Neben den spannenden Elementen bekommen wir auch jede Menge Lokalkolorit. Setting ist unter anderem Bremen. Die Stadt und das Umland wird sehr bildhaft beschrieben.
Das Ende überrascht und hat mir gut gefallen.
Fazit: Mich konnte auch der zweite Band wieder an die Seiten fesseln. Die Autorin beherrscht schwierige Themen perfekt und setzt diese grandios um. Ich empfehle den Thriller gerne weiter, aber rate unbedingt zuerst Band 1 zu lesen
Fesselnder Thriller mit wichtigen gesellschaftlichen Themen
„Die Ärztin – Gefährlicher Besuch“ ist nach „Die Ärztin - Gefährliche Nachtschicht“ der zweite Fall mit der Protagonistin Dr. Eva Mares der Journalistin und Autorin Meike Dannenberg. Die Bücher lassen sich ohne Verständnisprobleme unabhängig voneinander lesen. Es ist jedoch von Vorteil mit dem ersten Band zu beginnen, da die Entwicklung der Charaktere durchaus interessant ist und diese schon einiges erlebt haben, was sie prägt.
Mitten in der Nacht wird die Gynäkologin Dr. Eva Mares von der Klingel aus dem Schlaf gerissen. Vor der Tür steht ein ihr unbekannter Mann mit seiner schwangeren Tochter Nina und bittet um Hilfe. Eva kann zunächst Entwarnung geben, möchte aber, dass Nina am nächsten Tag in die Klinik kommt. Dort erscheint sie nicht und zudem findet Eva auf dem Spiegel ihres Gästebads einen Hilferuf. Gleichzeitig sucht die Polizei in Bremen nach einer verschwundenen Frau, die von ihrem Mann misshandelt wurde.
Durch kurze Kapitel und stetig wechselnde Perspektiven zwischen Eva, den Ermittlerinnen Frauke und Mina und „Sie“ baut die Autorin von Beginn an enorme Spannung auf. Diese unterschiedlichen Sichtweisen sind abwechslungsreich und geben einen guten Blick auf die Ereignisse. Eva ist eine kompetente Ärztin und eine sympathische Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat, aber auch durch persönliche Probleme der Vergangenheit belastet ist. Das hält sie allerdings nicht davon ab, sich über das gewöhnliche Maß hinaus für andere einzusetzen. Ich fand es schön, dass sie hier neben ihrer Rolle als Ärztin auch als Mensch und Mutter dargestellt wird, deren Familienleben mit in die Handlung einfließt.
Meike Dannenberg hat in ihrem Thriller eine Vielzahl von aktuellen, wichtigen und erschütternden Themen mit eingebunden. Es geht um häusliche, physische und psychische Gewalt, Abhängigkeit, Angst, traumatische Erlebnisse und deren Folgen. Mich hat sie damit emotional angesprochen. Ich war entsetzt und erschüttert, habe gerätselt und gehofft.
Toll fand ich auch die Beschreibungen von Bremen. Dabei entstandenen Bilder vor meinen Augen, die ein angenehmer Kontrast und richtig wohltuend zu den übrigen Ereignissen sind.
Mit ihrem Nachwort rundet die Autorin ihren Thriller gelungen ab.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es weitere Fälle mit der Gynäkologin Dr. Eva Mares geben wird.
„Die Ärztin“ ist Meike Dannenbergs Hauptprotagonistin Dr. Eva Mares, Gynäkologin, an einem Bremer Krankenhaus, die mit „Gefährlicher Besuch“ in die zweite Thrillerrunde geht. Dieses Mal gerät Dr. Mares durch die Untersuchung einer jungen schwangeren Frau, die eines Nachts, in Gesellschaft eines älteren Mannes, hilfesuchend vor ihrer Tür steht, in ein erschreckendes Zusammenspiel aus Gewalt, Misshandlung und Angst. Wobei sie und ihre Familie doch eigentlich noch mit den letzten grausamen Ereignissen zu kämpfen haben.
Auch wenn es sich hier um eine in sich abgeschlossene Story handelt, sollte man den ersten Band um Dr. Eva Mares „Gefährliche Nachtschicht“ besser gelesen haben, um die genauen Zusammenhänge und Anspielungen auch wirklich zu verstehen. Davon abgesehen können sonst auch die vielen unterschiedlichen Charaktere ziemlich verwirrend sein, die aufgrund der komplexen Thematik und Message jedoch notwendig sind. Da ich den ersten Band gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte hineinzufinden und hab mich im Vorfeld schon sehr auf ein „Wiedersehen“ mit Eva und der Ermittlerin Frauke gefreut. Auch diesmal haben mir die kurzen Kapitel und somit schnellen Perspektivwechsel wieder sehr gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich es nicht geschafft habe, das Buch „ach, ein Kapitel geht noch“, aus der Hand zu legen. Die Story macht nachdenklich, ist spannend, erschreckend, fesselnd, ergreifend und dank Linda nochmal zusätzlich rührend, wobei wieder interessante Einblicke in die Vorgehensweise bei der Ermittlung und Hilfe bzgl. Gewalt gegen Frauen, bzw. Gewalt in der Partnerschaft gewährt werden. Ein gelungenes Zusammenspiel aus Spannung und wichtiger Message.
Fazit: Ich hoffe und freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung! Hätte ich den ersten Band nicht schon mit großer Begeisterung gelesen, wäre ich spätestens jetzt ein Fan von Dr. Eva Mares. Zudem finde ich die Botschaft & die durch dieses Buch geleistete Aufklärungsarbeit einfach großartig und unterstützenswert.
Seid ihr Betroffene von Gewalt - bitte holt Euch Hilfe! Bundesweite Notrufnummer bei Gewalt gegen Frauen: 116 016 / bei Gewalt gegen Männer: 0800 1239900
Schon nach wenigen Seiten zog mich dieses Buch in eine düstere, beklemmende Welt, in der nichts so ruhig ist, wie es scheint. Ein Neuanfang auf dem Land – das klingt nach Hoffnung, nach Heilung. Doch ich spürte schnell: Hier liegt etwas in der Luft. Etwas Unausgesprochenes. Etwas, das sich langsam, aber unaufhaltsam zusammenzieht wie eine Schlinge.
Als mitten in der Nacht diese Fremden auftauchen, war für mich sofort klar: Das ist kein Zufall. Und als diese stumme, verzweifelte Botschaft auftaucht, hatte ich ein unangenehmes Ziehen im Magen – das Wissen, dass hier etwas Gewaltiges ins Rollen kommt. Von da an begann für mich ein Sog, der mich immer tiefer hineinriss in ein Geflecht aus Angst, Lügen und menschlichen Abgründen.
Was mich zudem gepackt hat, war diese unterschwellige Bedrohung. Immer wieder Perspektivwechsel – Eva, die Ermittlerinnen, dann wieder diese anonyme „Sie“. Ebenjene Passagen haben meinen Puls ordentlich hochgetrieben. Aber ich wäre nicht ehrlich, wenn ich nicht auch sagen würde: Es war ein holpriger Weg dorthin. Denn erst im letzten Drittel zog die Geschichte plötzlich an – als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Auf einmal ergab alles Sinn. Die losen Fäden verknüpften sich, die Spannung explodierte förmlich, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Genau dort hat mich der Thriller voll erwischt.
Die Figuren – allen voran Eva – blieben für mich lange auf Distanz. Ich wollte mitfühlen, wollte verstehen, doch irgendetwas hielt mich zurück. Sie waren da, handelten, litten, und trotzdem blieb eine gewisse Leere. Vielleicht lag es auch daran, dass ständig Schatten aus der Vergangenheit aufblitzten, ohne dass ich sie ganz greifen konnte. So blieb ich am Ende zwiegespalten zurück: Einerseits erschöpft von der Intensität, andererseits beeindruckt von dem Mut, solche Themen so schonungslos in einen Thriller zu verweben.
Fazit: Ich hatte das Gefühl, dieses Buch lässt mir kaum Luft zum Atmen. Besonders stark fand ich, wie kompromisslos hier Themen behandelt werden, die wehtun: Gewalt, Angst, Abhängigkeit, gesellschaftliches Wegsehen. Das ist nichts, was man „nebenbei“ liest. Es ist unangenehm, manchmal fast zu viel, aber genau deshalb so wichtig.
"Die Ärztin - Gefährlicher Besuch" von Meike Dannenberg ist ein spannender und interessanter Thriller über verschwundene Frauen, der einem unter die Haut geht.
Die Geschichte handelt von der Ärztin Eva. Sie wird in einen Fall von verschwundenen Frauen hineingezogen. Insbesondere weil sie Gynäkologin ist und auch Schwangere verschwundenen sind, ist sie mit im Mittelpunkt der Handlung. Eine weitere wichtige Person ist die Polizistin Frauke. Sie leitet die Ermittlungen.
Es handelt sich bereits um den zweiten Band. Ich kenne diesen jedoch bisher nicht und konnte auch so sehr gut in die Geschichte einsteigen. Es werden aber immer wieder Andeutungen gemacht, so dass ich sehr neugierig auf den ersten Teil bin und ihn bereits meiner Wunschliste hinzugefügt habe.
Die Kapitel sind recht kurz gehalten und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch fliegt man nur so durch die Geschichte und merkt gar nicht, wie weit man schon ist. Außerdem erhält man einen sehr guten Überblick.
Die Charaktere sind sehr authentisch und realistisch dargestellt. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und fiebert mit ihnen mit.
Die Geschichte spielt in Bremen und Umland. Da ich selbst aus dem Umland komme, fand ich die örtlichen Bezüge sehr interessant und spannend. Dadurch wirkt die Geschichte noch realistischer für mich.
Ich bin sehr begeistert von der Geschichte und kann diese sehr empfehlen!
Gynäkologin Dr. Eva Mares hat mit ihrer Familie auf dem Land einen Neuanfang gewagt. Zu schwer haben die Ereignisse aus dem letzten Jahr gewogen. Doch statt der erhofften Ruhe steht plötzlich mitten in der Nacht ein Mann mit einer schwangeren Frau vor Evas Tür. Am nächsten Tag sind sie verschwunden. Was bleibt ist eine heimliche Botschaft an Eva und ein alter Vermisstenfall…
Der Thriller besticht durch seine Komplexität und dem schwerwiegenden Thema, welches im Verlauf ans Licht kommt. Nicht das Tempo bestimmt hier die Spannung, sondern diese wird durch eine durchdachte Vorgehensweise, kurze Kapitel aus unterschiedlichen Sichten von den Protagonisten und dem klugen Aufbau des Plots als auch dem passenden Setting erzeugt. Für manche wird dieser Thriller zu langatmig erscheinen, ich finde jedoch, dass es für die Thematik, die beim Fall hochkommt, genau richtig gewählt ist. Von mir eine Leseempfehlung dafür.
Das Buch beginnt mit einem sehr düsteren, emotional aufwühlenden Prolog. Im Folgenden erhält die Ärztin Eva einen nächtlichen Besuch durch eine Schwangere mit ihrem Vater. Entgegen ihrer Empfehlung tauchen sie am nächsten Tag nicht im Krankenhaus aus. Da Eva sich Sorgen macht, begibt sie sich auf die Suche und bringt nicht nur sich in Gefahr.
Das Buch besticht durch kurze Kapitel, in denen immer aus Sicht einer anderen Person berichtet wird. Anfangs hatte ich große Schwierigkeiten die Personen, Ort und Geschehnisse zuzuordnen. Ab der Hälfte nahm die Spannung kontinuierlich zu und ich kam endlich in einen Lesefluss.
Die Story ist sehr heftig, emotional und leider vorstellbar. Es endet in einen großen Showdown mit Überraschungen bis zum Ende.
Fazit: Durchhalten lohnt sich.
Ich habe das Buch auf Lovelybooks als Rezensionsexemplar erhalten.