Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um am Workshop eines Bestsellerautors teilzunehmen. In dem abgelegenen Herrenhaus eröffnet der kauzige Schriftsteller den Er will dem größten Nachwuchstalent sein Vermögen vermachen! Die Jugendlichen stürzen sich in die Textarbeit. Doch während ein Sturm sie von der Außenwelt isoliert, geschehen rätselhafte Das Personal verhält sich seltsam, jemand geistert durch die Gänge, und es kommt zu einem Einbruch. Schlafwandlerin Toni wird nachts von Albträumen geplagt - und als der Schreibkurs eine blutige Wendung nimmt, beginnen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen ...
Nach „Hotel Ambrosia“ hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Missing Page“, und obwohl sie erfüllt worden sind, sind sie es auch irgendwie nicht. Vor allem lag das daran, dass mir alles in der ersten Hälfte zu langsam voranging. Wie die Charaktere dort auf die Hinweise stoßen, ist ein bisschen zu zufällig: Sie lassen sich nicht von den vorherigen leiten, sondern suchen da und dann dort. Dadurch kam mir alles auch ein wenig chaotisch vor. Es gab teils zu viele Anhaltspunkte, um einen Verdacht zu haben und mitzurätseln, weil entweder waren sie ZU offensichtlich oder viel zu wenig ausschlaggebend. Und deshalb hat mich so gut wie nichts richtig geschockt. Außerdem dadurch, dass es so viele Protagonisten gibt, bekommt man viel von den Forschungen gar nicht mit, da alles ja nur aus der Sicht von Toni berichtet wird. Persönlich fand ich auch die Love Story unnötig, weil ich die so null gefühlt habe. George ist zwar einer meiner Lieblingscharaktere in diesem Buch, aber es herrscht überhaupt keine romantische Spannung zwischen den beiden. Das Setting dagegen fand ich RICHTIG toll (ich hätte mir sogar mehr atmosphärische Beschreibungen gewünscht) und auch das Thema Schreiben und Krimis und wie die in die Geschichte eingebunden worden sind. Ich hab auch definitiv vor, den nächsten Roman von Katie Kento zu lesen, denn obwohl sie nicht zu einhundert Prozent perfekt sind, machen sie Spaß und unterhalten. :)
Spoiler!! Wenn Emily und Paige sich so ähnlich sehen, wie war Miss Goodwill damals dann nicht von den Postern verwundert?
In einem abgelegenen, altehrwürdigen Anwesen findet ein exklusives Schreibseminar für junge Talente statt. Hier sollen Geschichten entstehen, die unter die Haut gehen und der berühmte Autor R.E. Giffard möchte einen ebenbürtigen Nachfolger finden. Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um an diesem Workshop teilzunehmen. Gemeinsam mit anderen Nachwuchstalenten möchte sie dort mehrere Tage lang an ihren eigenen Texten arbeiten. Gleich zu Beginn sorgt der exzentrische Gastgeber für Aufsehen, denn er kündigt an, sein Vermögen demjenigen zu hinterlassen, der ihn mit seinem schriftstellerischen Talent am meisten überzeugt.
Angestachelt von dieser Aussicht stürzen sich die Jugendlichen ehrgeizig in die Schreibaufgaben. Doch die Situation vor Ort entwickelt schnell eine eigene Dynamik. Ein aufziehender Sturm schneidet das Anwesen von der Außenwelt ab, das Verhalten des Personals wirkt zunehmend merkwürdig, und in den nächtlichen Gängen scheint sich jemand herumzutreiben. Als es auch noch zu einem ominösen Einbruch kommt, wächst die Unruhe innerhalb der Gruppe. Toni, die seit ihrer Kindheit schlafwandelt und von intensiven Albträumen geplagt wird, verliert dabei immer mehr den sicheren Halt zwischen Traum und Wirklichkeit. Was geht hier vor und wem kann man eigentlich trauen?
Im Zentrum steht Toni, aus deren Perspektive wir den Großteil der Geschichte erleben. Sie ist neugierig, reflektiert und bringt genau die richtige Mischung aus Unsicherheit und Entschlossenheit mit, um die Dynamik innerhalb der Gruppe glaubhaft einzufangen. Die übrigen Teilnehmenden des Schreibseminars sind individuell eingefangen und erfüllen weit mehr als nur die Funktion von Nebenfiguren. Jede einzelne Person bringt ihre eigene Geschichte, Beweggründe und auch Geheimnisse mit. Genau das macht die Gruppendynamik so interessant. Niemand ist einfach nur „da“ und schmückendes Beimwerk, sondern jede Figur trägt ihren Teil zum großen Ganzen bei.
Der Roman lebt stark von seiner besonderen Struktur. Neben der klassischen Erzählperspektive aus Tonis Sicht werden immer wieder Texte, Notizen und Auszüge aus den Arbeiten der Figuren eingeflochten. Besonders toll fand ich die visuellen Elemente wie Raumskizzen, Übersichten der Etagen oder auch scheinbar beiläufige Notizzettel und Listen. Ich liebe solche Details und verbringe gerne viel Zeit damit, diese Seiten zu studieren und auch gerne immer wieder dort hin zu blättern.
Der auch im Buch vorkommende Vergleich mit dem Spiel Cluedo passt hier hervorragend. Wie bei einem Rätsel setzt sich die Wahrheit Stück für Stück zusammen, während man gleichzeitig versucht, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Generell kein großer Fan bin ich von Traumsequenzen, bei denen man immer erstmal rätseln muss, ob das nun real oder geträumt ist.
Was diesen Jugendthriller besonders macht, ist seine Komplexität. Die Geschichte besteht aus vielen ineinandergreifenden Elementen, die sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Der Beginn des Buches hat mich sofort eingefangen. Das Setting, die Figuren und die ersten Andeutungen von Gefahr greifen sofort ineinander und machen neugierig auf mehr. Im Mittelteil gibt es eine kleine Phase, in der die Spannung etwas abflacht und sich die Handlung weniger dynamisch anfühlt. Das fällt jedoch vor allem deshalb auf, weil der Rest des Buches dann wieder Fahrt aufnimmt. Die einzelnen Handlungsstränge laufen überzeugend zusammen und rückblickend ergibt vieles Sinn und ich hatte einige Aha-Momente.
Ein von mir immer wieder geliebtes Instrument ist das abgeschlossene Setting. Das Anwesen ist durch einen Sturm abgeschnitten, die Telefone gehen nicht und es entsteht ein Gefühl von Enge und Misstrauen. Gleichzeitig sorgt der Schreibkurs als Rahmenhandlung für eine spannende Ebene, da sich Realität und Fiktion immer wieder überschneiden. Der Schreibstil ist für einen Young Adult Thriller angemessen zugänglich, aber keineswegs simpel.
Insgesamt überzeugt „Missing Page“ von Katie Kento als überraschend komplexer Jugendthriller mit vielen clever verwobenen Handlungssträngen. Besonders die kreative Aufmachung mit Skizzen, Notizen und Textauszügen macht das Buch zu einem echten Erlebnis und hat echt Spaß gemacht. Trotz eines kleinen Spannungstiefs im Mittelteil bleibt die Geschichte durchaus fesselnd und entwickelt dann zum Ende hin wieder eine starke Dynamik. Die Figuren wirken authentisch und handeln nachvollziehbar, ohne in typische Klischees zu verfallen und verhalten sich auch nicht zu kindisch. Auch wenn der Roman offiziell im Jugendbuchbereich angesiedelt ist, eignet er sich definitiv ebenso für erwachsene Thriller-Leserinnen. Wer Freude an rätselhaften Geschichten, detailverliebten Gestaltungen und einem Hauch von Cluedo-Feeling hat, wird hier auf seine Kosten kommen.
Vielleicht nicht so gut wie "Hotel Ambrosia", was auch aus der Feder der Autorin stammt und mir damals enorme Freude bereitet hat, aber dennoch gut. Es war eine recht typische Dynamik zwischen den Jugendlichen, aber in all ihren Facetten konnte sie mich doch noch überraschen. Sowieso war das Buch durch all die angeschnittenen Themen voller verschiedener Facetten, die aber mit der Zeit gut zusammengeführt wurden. Anfangs mochte es sich s0 anfühlen, als wisse das Buch selbst nicht, in welche Richtung es will, aber diese Annahme erweist sich später als falsch. Auch finde ich den Titel im Nachhinein wirklich gut gewählt. Ein kurzweiliger, rasanter und vielschichtiger Jugendthriller.
Ja, ich fang am besten da an, dass mir das Ende gefallen hat. Der Plottwist war gut, aber auch nicht ganz sooo ausgefeilt. Mir hat es gefallen, dass Toni wie Agatha Christie agiert hat. Was mir gar nicht gefallen hat war der Anfang, der Mittelteil und alles so dazwischen. Auf einmal ist da wer und dann auf einmal nicht mehr, auch mit den Träumen, von Toni bin ich gar nicht zurechtgekommen. Aber am meisten gestört hat mich, dass diese Paige zwar auftaucht mit dem Flyer und dann wieder verschwindet. Kein drumherum.. und auf einmal war da der Flyer wieder. Mehrere Kapitel nichts. Da hat mir Hotel Ambrosia definitiv besser gefallen.
Ich hab das Ende nicht kommen sehen und wurde sehr überrascht. Das Buch liest sich wie eine Mischung aus True Crime Podcast und eine Runde Cluedo.
Es hatte eine besondere Würze, da die Charaktere allesamt im Herrenhaus festsaßen und man niemanden trauen konnte.
Das Buch hatte eine Menge Twists und unvorhergesehene Ereignisse, weshalb ich letztendlich jeden verdächtigt habe!
Zwischen 50-70% hat die Handlung ein bisschen gestockt, weswegen ich für die Seiten relativ lange brauchte. Danach hat es wieder stark an Fahrt aufgenommen und ich habe die letzten Seiten quasi inhaliert!
Fazit Spannender Cluedo-Thriller in einem Herrenhaus. Man kann nichts glauben und niemanden vertrauen.
Es hätte ein Highlight sein können. Das Setting war so vielversprechend: ein abgelegenes Haus inmitten der schottischen Highlands, eine Leiche und rund zehn mögliche Täter, die aufgrund eines Unwetters festsitzen. Eigentlich ganz nach meinem Gusto. Die Umsetzung fand ich dann leider nicht so überragend, obwohl die letzen ca. 100 Seiten doch noch spannend waren.
Ich fand die Grundidee vom Buch mega cool und spannend, vor allem die mysteriöse Stimmung und wie nach und nach Details enthüllt werden. An ein paar Stellen hätte das Tempo vllt etwas straffer sein können, aber insgesamt hat es echt Spaß gemacht zu lesen
In „Missing Page“ reist die 17-jährige Toni nach Schottland, um an einem exklusiven Workshop eines gefeierten Bestsellerautors teilzunehmen. In einem abgelegenen Herrenhaus eröffnet der exzentrische Schriftsteller den Teilnehmenden eine ebenso ungewöhnliche wie verlockende Aussicht: Er will sein Vermögen dem vielversprechendsten Nachwuchstalent unter ihnen vermachen. Doch als der Workshop eine tödliche Wendung nimmt, schlägt die anfängliche Faszination in blankes Entsetzen um. Während Toni zwischen Spurensuche, Ermittlungen und der fieberhaften Suche nach Antworten immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen wird, wird schnell klar, dass sich sowohl die Angestellten des Herrenhauses als auch die übrigen Kursteilnehmer*innen äußerst sonderbar verhalten.. Hinter der Fassade des Anwesens verbergen sich düstere Geheimnisse & Toni stößt nicht nur auf verloren geglaubte Wahrheiten, sondern auch auf die Spur eines vermissten Mädchens. Mit den schottischen Highlands als atmosphärischer Kulisse entfaltet „Missing Page“ eine düstere, beinahe greifbare Spannung: ein altes, efeuumranktes Herrenhaus, ein Sturm, der die Figuren von der Außenwelt abschneidet, und eine trügerisch mysteriöse Atmosphäre, die Leser*innen mitfiebern lässt. 🔍
Trotz der spannenden Ausgangslage konnte mich “Missing Page” nicht in allen Punkten vollständig überzeugen. Einige Plotwendungen wirkten auf mich stellenweise etwas unnatürlich und insgesamt etwas zu wirr, wodurch der Spannungsbogen für mich nicht immer ganz greifen konnte. Auch das eher ruhige Erzähltempo hat mich nicht so sehr abgeholt wie noch in „Hotel Ambrosia“, das für mich deutlich mehr Sog und Dynamik entwickelt hat. 🕵️♂️🖤
Sehr spannende Grundidee, auch in Hinblick auf die Erstauflage in der Special Edition. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen, und zu allem Überfluss hat dann auch noch eines der inhaltlichen Extras der Sonderausgabe gefehlt – ärgerlich!
Dabei hat die Geschichte gar nicht schlecht gestartet. Vielleicht etwas langatmig, aber mit Potenzial. Dieses konnte jedoch nicht ganz ausgeschöpft werden. Besonders schade fand ich, dass die Figuren alle recht schemenhaft geblieben sind und die Beziehungen untereinander dadurch eher oberflächlich wirkten. Ebenso hat sich die Handlung zu gewollt entwickelt, und die Rätselelemente sowie auch die Höhepunkte waren chaotisch und gefühlt wahllos arrangiert.
Gerne hätte ich dem Buch mehr Sterne gegeben, denn der Schreibstil war solide und unterhaltsam, und (ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber …) die Idee – die Idee ist so cool! Eine mystery-Mörderjagd im Cluedo-Stil, mit zahlreichen Rätseln und Geheimnissen … das hätte groß werden können, wenn nur die Handlung etwas stringenter und die Figuren etwas authentischer gewesen wären.
4 Sterne und damit leider nicht das Highlight, was ich mir erhofft habe. Der Fall war durchaus spannend und an einigen Stellen verworren, undurchschaubar sowie gespickt mit interessanten Twists. Auch der Schreibstil war gewohnt flüssig und locker. Ebenso mochte ich Toni als Protagonistin. Was mich jedoch gestört hat, war der sehr ausufernde Anfang. Ich fand, die Geschichte zog sich im ersten Drittel doch sehr. Außerdem fand ich die Liebesgeschichte etwas erzwungen, die kam nicht wirklich bei mir an. Meinen großen Erwartungen nach "Hotel Ambrosia", das 2025 mein Jahreshighlight war, konnte das Buch demnach nicht genügen. Es war aber solide und ich werde definitiv auch zum nächsten (Jugend-)Thriller der Autorin greifen!
Ich kann nicht ganz genau sagen, wieso mich dieses Buch SO viel weniger überzeugen konnte als sein Vorgänger. Es hat mich einfach nicht interessiert. Es war chaotisch, es gab zu viele an den Haaren herbeigezogene Theorien, die sofort auf der nächsten Seite wieder aufgelöst wurden, und für meinen Geschmack zu viele aus anderen Büchern abgekupferte Elemente. Und damit meine ich nicht mal Agatha Christie. Obwohl ich gerne lese, hat mich das ganze Thema mit den Geschichten eher genervt: “Ich kann es nicht gewesen sein, das wäre einfach eine lausige Geschichte.” Ok? Super Argument. Und wenn ich noch einmal _Scheibenkleister_ lesen muss!!!! Ich geb trotzdem noch guten Gewissens zwei Sterne. Auf so eine konstruierte Geschichte muss man erstmal kommen und selbstverständlich wollte ich am Ende dann trotzdem noch wissen, wer jetzt was getan hat. Ich bin sicher, es wird genug Menschen geben, die das Buch sehr mögen.
Nachdem ich Hotel Ambrosia gelesen habe und es ein absolutes Highlight war, war ich wirklich unfassbar gespannt darauf Missing Page zu lesen. Allerdings hat es mir leider nicht so gefallen wie gedacht. In der ersten Hälfte des Buches passierte alles sehr langsam und wie sie die Hinweise finden war eher komisch. Chaotisch.. Die erste Hälfte hätte spannender sein müssen. Irgendwann wurde es dann aber auch viel zu viel mit den Sachen die ans Licht gekommen sind und Theorien die auf der nächsten Seite wieder komplett weg waren. Es hat sich am Ende nicht komplett zu Ende gedacht angefühlt. Die Charaktere mochte ich bis auf George und Toni nicht, was am Ende dann auch schon eher Sinn macht. Am Ende war es einfach tragisch was passiert ist, für jeden. Die letzten 6 Kapitel im Buch waren noch das Beste. Auch wenn es mir ziemlich komisch vorkam das sich 2 Personen SO ähnlich sehen sollen aber es einer Person nicht aufgefallen sein soll?! Komisch… Die Liebesgeschichte habe ich nicht gefühlt es hat sich eher erzwungen angefühlt. Auch wenn ich Toni und auch George doch mochte.
Das Buch war nicht das, was ich erwartet hatte, jedoch hat es mir trotzdem gefallen! Das Setting in einem alten schottischen Herrenhaus war sehr atmosphärisch und hat super zur Story gepasst! Ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und habe mich manchmal wirklich etwas wie in einem Horrorfilm gefühlt. Der Schreibstil der Autorin war auch sehr flüssig und ließ sich gut lesen. 📜
Mit den Charakteren bin ich nur irgendwie nicht richtig warm geworden. In Toni konnte man sich gut hineinversetzen, da das Buch ja auch aus ihrer Sicht geschrieben wurde, jedoch hat mir der Tiefgang bei den anderen Figuren leider gefehlt. Ich wusste nie, was ich glauben und für wahr halten sollte und war somit auch von den vielen Plottwists nur selten geschockt. Auch wenn diese wirklich gut geschrieben waren, ist leider einfach zu viel auf einmal passiert!
Die Liebesgeschichte habe ich auch nicht richtig mitfühlen können, da mir die Anziehung und Spannung zwischen den beiden gefehlt hat. Dennoch ist George so ein Süßer!!
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Missing Page“ ein gelungener Krimi ist, jedoch auch mit weniger Wendungen und Nebenhandlungen ausgekommen wäre. Nichtsdestotrotz eine sehr spannende Geschichte! 🖋️✨
Nachdem ich »Hotel Ambrosia« geliebt habe, war ich super aufgeregt Katie Kentos neustes Buch »Missing Page« zu lesen, aber leider wurden meine Erwartungen nicht so sehr getroffen. 🫠
Die Handlung des Buches im Allgemeinen fand ich grundsätzlich super spannend. Das Buch hat mir sowas von Herbst vibes gegeben. Ein perfekter read, wenn man bei Regen in seinem Bett eingekuschelt ist. 🌧️
Ich habe jedoch leider lange gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Der Anfang war relativ langsam, weil es erst einige Kapitel später wirklich spannend wurde. Natürlich ist es klar, dass die Handlung erstmal aufgebaut werden muss, aber bei »Hotel Ambrosia« wurde man direkt in die Geschichte mitgenommen…
Ab ca. 40% fand ich das Buch wiederum sehr spannend und es hat mich auch gepackt. Ich fand auch die plot twist anfangs gut gelungen, doch irgendwann wurde es viel zu viel. Es wurden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und ich hatte ab einem Punkt gar keinen Überblick mehr, wer was wusste, wer wer war etc. Es war einfach sehr verwirrend, da gegen Ende zu viel auf einmal passiert ist.
Nichtsdestotrotz gebe ich »Missing Page« 3.75/5 🌟. Wie gesagt, trotz meiner Kritikpunkte, ein perfekter read für cozy nights in eurem Bett 🫶🏼
Es klang so gut, aber irgendwie kam für mich einfach keine Spannung auf. Die 500 Seiten wirkten auf mich zu lang und es zog sich für mich leider sehr. Zwischendrin hab ich überlegt, es abzubrechen, weil es mich nicht mal interessiert hat, wie es ausgeht. Das Ende ist schon gut gemacht, aber es konnte meine Meinung leider nicht grossartig beeinflussen.
Leider ist das Buch in punkto Spannung und Grusel hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, aber am Ende war ich dann trotzdem irgendwie hooked! Die Idee, einen cholerischen Autor als Charakter einzuführen, den man instantly hasst, aber über dessen Todesaufklärung man den Rest des Buches lesen muss, war auf jeden Fall… a Choice. Der Aspekt mit (Missing 😉) Paige hat es für mich wiederum interessanter gemacht. Kann man lesen, man verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut.
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Die 17-jährige Toni nimmt zusammen mit fünf anderen Jugendlichen an dem exklusiven Schreibworkshop eines berühmten Bestsellerautors teil. Was sie nicht wissen: ihr Mentor will der talentiertesten Person sein gesamtes Erbe vermachen. Was zunächst wie eine vielversprechende und kreative Chance wirkt, entwickelt sich schnell zu einem bedrohlichen Szenario. Es beginnt ein gefährliches Spiel aus Misstrauen, Geheimnissen und Täuschung.
😱
Wir erleben die Geschichte aus Tonis Perspektive. Sie leidet unter Schlafwandeln und Albträumen. Dadurch verschwimmt für sie die Grenze zwischen Realität und Einbildung, was sie in einen inneren Konflikt stürzt. Sie stellt sich die Frage, zu was ihr Unterbewusstsein fähig sein könnte. Das macht die Handlung unberechenbar und psychologisch eindrucksvoll.
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Neben Toni stehen auch die anderen Teilnehmer:innen des Workshops im Fokus. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit und Motivation mit. Besonders gelungen ist, wie sich die Beziehungen verändern: Anfangs hält die Gruppe als Team zusammen. Doch als sich die Ereignisse zuspitzen, entstehen Spannungen und Angst macht die Runde. Man beginnt sich zu fragen: Wem kann man noch trauen? Jede:r könnte etwas verbergen.
🫣
Interessant sind auch Tonis Einträge in ihr Traumtagebuch, in denen sie den Stand der Ermittlungen protokolliert. Im Verlauf kann man auch die Schreibaufgaben nachlesen, was ich wirklich cool finde.
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Es ist ein mitreißender Jugendthriller, der von Anfang an eine düstere, bedrückende Atmosphäre aufbaut. Das Setting des abgelegenen Herrenhauses ist stark umgesetzt und trägt viel zum Nervenkitzel bei. Die Isolation durch den Sturm, seltsame Vorkommnisse im Haus sowie der zunehmende Argwohn unter den Teilnehmer:innen und Angestellten sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es überzeugt ebenso durch Tempo, unerwartete Wendungen, Rätsel und Mystery-Vibes.
Tonis Traum ist wahr geworden! Sie ist eine der glücklichen Teilnehmer:innen des Schreibworkshops des berühmten Bestsellerautors Richard Giffard und darf dafür nach Schottland auf sein wunderschönes Anwesen reisen. Das Spannendste ist: Am Ende des Workshops wird es eine:n Gewinner:in geben, welche:r sein ganzes Vermögen erbt. Kaum angekommen, trifft Toni gleich auf sechs weitere Kandidat:innen und das freundliche Hauspersonal. Als ein Sturm aufzieht, finden sich alle auf dem Anwesen wieder und müssen die Zeit gemeinsam verbringen. Es gibt jedoch einige unerwartete Ereignisse: Das Hauspersonal verhält sich merkwürdig, es kommt zu einem Einbruch und jemand scheint nachts in den Fluren unterwegs zu sein. Toni, die von Albträumen geplagt wird, hat außerdem Schwierigkeiten, ihr Schlafwandeln zu kontrollieren. Als dann etwas Unvorhergesehenes passiert, fühlen sich die neuen Bewohner:innen des Anwesens verunsichert. Und was, wenn der wahre Grund für Tonis Reise ans Licht kommt?
Ich bin total begeistert von Katie Kentos Buch! Nach Hotel Ambrosia konnte ich es kaum erwarten, neuen Lesestoff zu bekommen, und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte von Toni ist vom Anfang bis zum Ende unglaublich spannend. Dazu trägt nicht nur die Geschichte selbst bei, sondern auch Kentos Schreibstil. Er sorgt dafür, dass man beim Lesen immer wieder eine leichte Gänsehaut bekommt. Und der Plottwist am Ende war wirklich überraschend. Obwohl ich die ganze Zeit spekuliert habe, konnte ich bis zum Schluss nicht alle Geheimnisse herausfinden. Allerdings fand ich das Ende ein wenig zu abrupt. Trotzdem: große Empfehlung!
»Nicht zum ersten Mal überkam mich das surreale Gefühl, als kleine rote Plastikfigur in einem Cluedo-Spiel gefangen zu sein. Der Willkür des Würfels schutzlos ausgeliefert.« 🎲
Excuse Me, was war das denn bitte? Angefangen hat alles mit einem harmlos wirkenden Schreibworkshop. Nach Kurzem wurde es zum mysteriösen Erbschaftsspiel. Und dann… naja, dann musste nicht nur ein Mord, sondern auch noch ein spurloses Verschwinden von vor drei Jahren aufgeklärt werden. Aber kann man sich in dieser Misere überhaupt selbst noch trauen? 👀
Das ist genau das, womit Schlafwandlerin Toni zu kämpfen hat. Wäre es ihr zuzutrauen, dass sie in unterbewusstem Zustand einen Mord begangen hat? Oder steckt hinter alldem eigentlich noch viel mehr?
Wie schon bei Hotel Ambrosia hat Katie Kento es auch in Missing Page geschafft, mich als Leserin immer wieder auf die falsche Fährte zu führen, meine Nerven überzustrapazieren und mich mit dem finalen Plottwist eiskalt zu erwischen. Gibt es irgendein Wunder-Getränk, mit dem man auf so komplexe, aber im Endeffekt 100% logisch nachvollziehbare Handlungsstränge kommt? Falls ja, das würde ich ebenfalls gern mal probieren… 😅
Allzu viel kann ich zur Handlung und den Charakteren - ohne zu spoilern - eigentlich auch gar nicht mehr sagen, daher weiter zum Setting. Giffard Manor war einfach die perfekte Location für dieses Buch. Selbst wenn abgelegene Herrenhäuser, die durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschottet sind, bereits ein etabliertes Muster in der Krimi-Welt sind, hat Katie Kento es geschafft, dem ganzen einen gewissen Tweak zu geben, um es einzigartig und, trotz des vermeintlichen Gefühl von Sicherheit, gefährlich zu machen.
Zu guter Letzt möchte ich noch die tollen Illus der Notizbuch-Einträge im Buch erwähnen. Wie schon bei Hotel Ambrosia hat es der Story nochmal einen besonderen Flair verliehen. ✨
Zusammenfassend ist Missing Page definitiv ein Highlight für mich gewesen und ein absolutes Muss für alle Hotel Ambrosia, Holly Jackson und generell Krimi Fans!
Die Story hatte eine mega tolle Prämisse, um richtig genial zu werden 😱 leider hatte ich viel zu hohe Erwartungen und wurde enttäuscht 😕 Die Atmosphäre und das Setting waren toll und hätte ich mir für einen düsteren Regentag perfekt vorstellen können 🥰 Doch mit dem Rest konnte ich wenig anfangen 😕 Keinen der Charaktere fand ich sonderlich sympathisch und konnte keine Verbindung aufbauen. Nicht mal zur Protagonistin, obwohl wir sehr viel ihrer Gedankenwelt mitbekommen. Doch es wirkte so unauthentisch 😕 Die Gespräche der Figuren wirkten auf mich total gestelzt 😞 Vielleicht lag es daran, dass einige Figuren sich einfach nicht altersgemäßen verhalten haben 🙁 Stellenweise wirkte die Story und gewisse Handlungssträge so konstruiert und zusammen geschustert 🙁 ein Glück gab es zum Ende hin eine ziemlich gute Erklärung dafür, so dass ich noch ein wenig besänftigen wurde 🤣 Die Auflösung hat mich auch total packen können, wobei ich dieses Spannung gerne schon vorher gehabt hätte 🙄 Alles in allem hatte es so riesiges Potential gehabt, wo ich schlussendlich enttäuscht zurück geblieben bin 😢
„Missing Page - Tödliche Worte“ ist ein Young Adult Krimi von Katie Kento. Die 17jährige Toni nimmt in Schottland an einem Schreibkurs des berühmten Schriftstellers Richard Erwin Giffard teil. Bald stellt sich jedoch heraus, dass der Gewinner des Schreibwettbewerbes ein großes Erbe erhalten soll und es geschehen merkwürdige Dinge. 4.5 ⭐️ Ein spannender Young Adult Krimi, den ich wirklich gerne gelesen habe. Die Handlung ist geprägt durch die jugendlichen Charaktere, den grummeligen und exzentrischen Giffard, den Schreibkurs, das Hauspersonal und das schottische Anwesen sowie einige aufkommende Themen. Besonders der Endteil und Anfangsteil sind wirklich spannend und ereignisreich, während der Mittelteil einen Tacken langsamer ist. Es gibt einige überraschende Wendungen und dieser Eindruck, wirklich niemandem trauen zu können, zog sich für mich durch das ganze Buch.
Mein erster read von Katie und was mich direkt begeistert hat, war das Setting. Ein abgelegenes Herrenhaus in Schottland? Her damit! Alles fängt mit einem angeblichen Workshop an und endet mit einem gefährlichen Spiel. Irgendwann weiß Toni nicht mehr wem sie vertrauen kann und ob sie sich selbst überhaupt trauen kann. Ich hatte einige Theorien, aber erst kurz vor dem Ende hab ich den Plot so halb kommen sehen. Am Anfang wusste ich noch nicht ganz wohin die Reise geht und ob es mir so zusagt, aber das letzte Viertel hat ordentlich gefetzt! Katies Schreibstil ist super angenehm & flüssig. Ein Buch zum wegsnacken. Ein paar Kleinigkeiten waren für mich etwas unrealistisch, aber ansonsten ein schöner YA Krimi für zwischendurch😌
Genauso wie Hotel Ambrosia war auch dieser neue Thriller wieder so spannend und interessant geschrieben, ich liebe es wie die Handlung sich ständig verändert. Die verschiedenen Charaktere sind auch super gemacht, vor allem die Hauptfigur. Kann es nicht erwarten mehr Bücher von ihr zu lesen 😍💜💙
4,5⭐️ Es hat sooo Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und mit zu rätseln!!! Die verschiedenen Einschübe von Textnachrichten, Interviews, das Overlay und das zusätzliche Tagebuch haben meinen Spaß am Lesen nochmal verdoppelt!!! Die Auflösung war vielleicht ein bisschen plötzlich aber trotzdem super gut. Und die verschiedenen Geschichten der einzelnen Figuren auch echt toll ausgearbeitet.
spannender Jugendthriller mit Schwächen in der Auflösung
Die 17-jährige Toni freut sich auf den Schreibworkshop beim berühmten Kriminalschriftsteller Richard Giffard auf seinem abgelegenen Anwesen außerhalb Londons. Nur eine kleine Gruppe von sechs Jugendlichen wurde zu dem Workshop eingeladen, der eine Woche dauern soll. Doch gleich bei der Begrüßung werden die jungen Menschen überrascht! Es gibt nicht nur ein Preisgeld, der Gewinner mit dem größten Talent wird auch sein Erbe antreten! Das Anwesen, Geld und die Rechte an seinen Büchern. Klar, dass alle sprachlos sind. Doch während die Jugendlichen an den von Mr Giffard gestellten Aufgaben arbeiten, schneidet ein schlimmes Unwetter das Herrenhaus ab, es geschehen mehrere seltsame Dinge und dann verschwindet auch noch der Bestsellerautor...
Der Schreibstil ist in ich-Form aus Sicht von Toni, wodurch man tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen kann. Sie ist eine starke junge Frau, für die man gleich Sympathie hegt. Sie hat vor Kurzem ihre Mutter verloren, eine Kriminalbeamtin, wodurch sie ihre Ermittlungen an ihre Mutter anlehnt: "wie hätte Mom das gemacht" - fand ich echt gut und authentisch. Man leidet aber auch mit ihr mit, denn seit dem Tod ihrer Mutter plagen sie Alpträume, sie schlafwandelt und liegt mit ihrem Vater im Dauerstreit (den größten Grund dafür erfährt man später und da bin ich voll bei ihr!!) Das ist auch der Grund, warum sie unbedingt bei diesem Workshop bei Richard Giffard mitmachen will. Die vielen Einspielungen ihrer (Alp-)Träume gefielen mir persönlich jedoch nicht so gut.
Das Setting hingegen ist grandios! Und so lebendig! Ein altes, zugiges, gruseliges Herrenhaus, das abgeschieden liegt; Geistererscheinungen; Angestellte, die sich seltsam verhalten... Und dann noch die dazu passende Atmosphäre mit Regen und Wind - man fühlt das Unwetter richtig! Alle handelnden Personen, sowohl die Jugendlichen als auch die Angestellten, sind lebendig gezeichnet mit Ecken und Kanten und man findet sie sympathisch oder eben nicht. Mr Giffard selbst lernt man ja nur kurz kennen, aber er ist von Anfang an ein unsympathischer Griesgram, dessen Entscheidung, plötzlich einen jungen Schriftsteller/in als Erben haben zu wollen, den/die er aber überhaupt gar nicht kennt, war etwas unglaubwürdig. Doch gegen Ende lernt man Ereignisse aus seinem Leben besser kennen und kann sein Verhalten eher nachvollziehen. Auch kann man super bei allem miträtseln, sowohl bei den Geschehnissen als auch dem Täter - dabei helfen Tonis Aufzeichnungen, die alles auflockern. Die Schnitzeljagd in Mr Giffards Arbeitszimmer hat mir sehr gut gefallen, das war wie ein Escape Room. Das kam fast zu kurz. Übrigens finde ich das Wortspiel im Titel grandios! Auch Humor und Romantik kommen nicht zu kurz. Die Auflösung hat mich ob der Komplexität überrascht, aber so ganz glücklich war ich damit nicht, denn ich finde doch einige Punkte unglaubwürdig (auf die ich leider nicht näher eingehen kann, ohne zu spoilern), wodurch es sich etwas konstruiert angefühlt hat.
Fazit: Die Geschichte war super spannend, etwas gruselig, man konnte toll miträtseln, aber die Auflösung war mir dann teilweise zu drüber und unglaubwürdig.