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Dieses Buch gibt es in zwei mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Schreckliches ist geschehen und ganz Korea wird von finsteren Kreaturen in Schutt und Asche gelegt. Jia ist außer sich vor Wut und Trauer. In den Archiven des Hong-Clans findet sie einen Hinweis, wie sie Soras Schicksal rückgängig machen kann. Die dämonenartigen Monster sind ein scheinbar lebendig gewordenes Kunstwerk des Malers Sin Yun-Bok. Um ihre Schwester zu retten, muss Jia ins 18. Jahrhundert reisen, das Gemälde zerstören und danach den Künstler töten. Scheitert sie, ist ganz Korea und ihre Familie dem Untergang geweiht. Zu ihrem Entsetzen muss Jia jedoch feststellen, dass sie zu früh in der Vergangenheit gelandet ist. Aber ein geheimnisvoller Reisender hilft ihr bei ihrem Plan ...

Alte Legenden, das moderne Südkorea und eine atemberaubende Zeitreise in das Joseon-Königreich

Zweiter Band der mitreißenden Romantasy-Dilogie mit koreanischem Setting

Mit Song zum Buch und wunderschön gestalteten Innenklappen mit Landkarte und Pärchenillustration

449 pages, Kindle Edition

Published March 2, 2026

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About the author

Thea Hong

6 books26 followers

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Community Reviews

5 stars
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4 stars
17 (47%)
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3 (8%)
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1 (2%)
1 star
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Displaying 1 - 14 of 14 reviews
Profile Image for Reka Paul.
152 reviews3 followers
April 12, 2026
Ich wollte wirklich gern 4 Sterne geben, ich bin ein Riesen Fan von Thea Hong und habe den ersten Band verschlungen und den zweiten gepre-ordered.
Don't get me wrong die Story ist auch cool und entertaining und hat all die richtigen Tropes aber ich komme eifnach nicht darüber hinweg, dass die ganze Zeitreise-Chose so furchtbar oberflächlich und teilweise (sorry but not sorry) dämlich abgehandelt wurde.
Die gesamte Idee, dass sie alles ändern kann durch diese Zeitreis und indem sie ihn umbringt wächst auf ihrem Mist. Es gibt keine Lore dazu oder irgendeine andere Person die damit Erfahrungswerte gesammelt hat die sie fragen kann ein Shamane/in oder so. Also ihre ganze Mission basiert auf Annahmen die sie selbst getroffen hat ohne irgendeina Art Beweis, dass der Plan funktioniert und das gewünschte Ergebnis erbringen wird. Dennoch beißt sie sich so furchtbar daran fest und obwohl sich ja nun herausstellt, dass der Maler gar nicht böswillig Moster erschaffen hat und sie Einfluss auf ihn ausüben kann bleibt ihnen doch nichts anderes übrig als zu weinen und zu beschließen dass sie ihn erst tötet, wenn er ganz alt ist.... Girl What???
Erstmal... Sie sagt sie kann ihn erst töten wenn er die Bidler asu der Zukunmft schon gemalt hat weil um etwas zu zerstören muss es erstmal da sein. Woher kommt diese Lore??? Am anfang des Buches sagt sie fast wortwörtlich dass sie von Zeitreisen nichts weiß und es versuchen muss... also reden wir hier von puren Annahmen, ohne nur einen Moment zu überlegen dass man noch recherchieren kann vielleicht gibt es in der Vergangenheit Shamaninnen oder Bücher ide mehr darüber varraten? Nein wir nehmen einfach hin, dass sie ihn töten muss ohne irgendeine gute handfeste Begründung.
Dann... So jetzt stecken sie beide in einer Beziehung, sind ganz frisch verliebt und die Prämisse ist, dass sie ihn umbringt wenn er alt ist. Was wenn sie scih trennen wollen??? Muss er nun mit ihr den Rest seines Lebens zusammenbleiben weil sie ihn am Ende töten wird???? Das ist doch ein furchtbar schlechter Ausgnagspunkt für eine Beziehung. Und was wenn er durch einen Unfall zwischendurch stirbt? warum muss er überhaupt durch ihre Hand sterben? Nichts wird heirzu erklärt.

Ja leider hat mich das dann doch schon ganz schön aufgeregt daher kann ich leider keine 4 Punkte geben. Allegmein scheint es auch der Fall, dass hier nicht so viel oder so gut geditet wurde das ist sehr schade.
Beispiel ist dass sie zum Kalligraphie Unterricht gehen aber dann plötzlich im Zeichen Unterricht sind. Dass einige Formulierungen einfach viel zu häufig nacheinander vorkommen und generell gibt es einfach viele Plotfragen die offen geblieben sind.
Als sie davonr eden dass er sterben muss sagen sie dass sie scih gerade dei Liebe geschworen haben, das kam aber so wörtlich nicht vor?
Was passiert mit den ganzen anderen ZUbringer-Orten wo der König noch Personen gesammelt hat?
Warum sagt der Kronprinz es sei erst vor wenigen Jahren ein Problem geworden dass der König Menschen opfter, die Mutter sagt es ist schon seit Jahrzehnten der Fall.
Alles solche Sachen.

Gute Brücher brauchen Zeit. Ich hätte auch noch ein jahr länger auf den zweiten Band gewartet, wenn es dafür einfach inhaltlich noch einmal aufgebeseert worden wäre.

Achja: warum mussten sie denn nun eigentlich heiraten??? Wenn die Frau sich heimich auf dem Land verstekct und sie die Erlabunis hat als Mann zu leben warum dann nicht einfach nicht heiraten, dann muss er auch keine zweite Identität haben oder eine Frau verstecken. Wenn die Beziehung sowieso so unorthodox ist dann ist es doch egal ob sie verheitratet sind oder nicht? Also da ihre Dokumente eh gefälschst sind ist es doch wurscht, dann können sie doch auch einfach eine feier mit den freunden abhalten warum stattliche ehedokumente erstellen alssen mit einer zweiten fake identität und einer adoption ???? Dieser Plot war so unnötig...
This entire review has been hidden because of spoilers.
48 reviews1 follower
April 12, 2026
Spoilerfreie Review:

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, wie ich diese Review beginnen soll. Ich war von Band 1 begeistert. Die Prüfungen, die Charaktere, das Worldbuilding… Umso erstaunter war ich, dass wir nichts davon in Band 2 mitgenommen haben. Wir verabschieden uns von Sora, Ran und allen bekannten Gesichtern aus Band 1, sowie dem Setting.
Gleich zu Beginn reisen wir in die Vergangenheit, um Soras Tod zu verhindern und die Welt zu retten.

Ich fand den Anfang sehr gelungen, der Einstieg war spannend und interessant. Auch die Stakes waren klar und emotional. Zeitreisen sind äußerst schwierig zu schreiben und ich muss sagen, dass ich von der Umsetzung nur mäßig begeistert war.
Jia wies zwar darauf hin, dass sie sehr aufpassen muss, denn sie darf nichts verändern, aber so richtig spüren tun wir von ihrer Vorsicht nichts. Kein einziges Mal achtete sie auf Konsequenzen, wenn sie handelte. Klar, die großen historischen Momente hat sie im Kopf, aber gerade der Schmetterlingseffekt hätte hier zumindest im Hinterkopf bleiben müssen.

Mit Sin konnte ich leider nicht wirklich warm werden. Er blieb zu lange ein Mysterium, welches (für mich) zu spät gelöst wurde. Auch die Nebencharaktere schafften es nicht, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Ich glaube, dass dieses Buch dennoch seine Zielgruppe finden kann. Ich empfehle dieses Buch an alle, die morally grey female Protagonisten wollen, welche mehr ins dunklere Grau gehen als ins hellere. An alle, die auf das Wiedergeburt/I’ll find you in every lifetime trope abfahren, mehr über Korea und die Folkloren erfahren wollen und generell auf Bücher über Zeitreisen und Historiendramen/Joseon-setting stehen.

Dennoch werde ich zukünftige Werke der Autorin im Auge behalten, schließlich hat mir Band 1 gefallen.


Ab hier wird gespoilert:

Der Zeitreiseaspekt des Buches war mir der größte Dorn im Auge. Wie bereits erwähnt, reist Jia ohne konkreten Plan in die Vergangenheit, sie denkt zwar an entsprechende Kleidung und Währung, jedoch hört da die Planung bereits auf.
Jia kommt in der Vergangenheit an und wirft sich sofort in den erstbesten Kampf. All ihre Instinkte und rationales Denken verlassen sie, als sie Kampfgeräusche hört. Jia bricht die Nase eines Kindes von einflussreichen Leuten, tötet unzählige Soldaten und Kämpfer und tritt an einem Wettkampf an, ohne auch nur kurz inne zu halten, weil all dies Auswirkungen haben könnte. Und falls doch, dann heißt es: Ich will die Zukunft ja eh verändern.
Aber Sin einfach zu töten, damit er die Gemälde nicht zeichnen kann und sowas gar nicht erst passiert, kommt natürlich nicht in Frage, denn das wäre ein zu großes Risiko und laut Jias selbstüberlegten Regeln, darf sie das nicht? Aber dazu kommen wir noch...

Dieses Buch muss auch ständig erwähnen, dass Jia wirklichen allen überlegen ist in ihrer Kampfkunst und im Bogenschießen. Anfangs fand ich es ganz lustig, wie sich Jia hochmütig und arrogant über die Krieger lustig macht, es war doch recht erfrischend, einen weiblichen Charakter mal zu sehen, der diese Charaktereigenschaften verkörperte, und nicht immer nur die männlichen Protas. Aber auch dieser frische Wind hielt nicht lange an. Nach dem dritten Mal wurde es dann doch etwas nervig. Es wirkte alles etwas zu “and everybody clapped”, denn Jia hatte immer einen coolen Spruch parat oder konnte das Gegenüber mit ihrem schieren Talent überwältigen und alle klatschten Beifall.

Dazu kommt, dass all diese Erfolge sich unverdient anfühlen. Jia stolpert von einem glücklichen Zufall in den nächsten und tut dafür recht wenig. Auch wenn sie geschickt, talentiert, kalkulierend und berechnend rüberkommen will, scheitert sie daran. Natürlich ist es der Kronprinz, den sie rettet und natürlich kann er sie in die Kunstschule einschleusen und - natürlich - ist ihr neuer Mitbewohner der Typ, den sie finden und töten soll. Was ein Glück aber auch. Die größte Herausforderung, die Jia meistern muss, ist, dass sie ihre wahre Identität (als Frau) geheim halten muss, und selbst das schafft sie nicht, denn Sin deckt dieses Geheimnis am ersten Tag zufällig auf.

Die Spannung ebbt schnell ab. Wir starten in einer hitzigen Situation. Seoul, Korea… die ganze Welt ist in Gefahr. Die Kräfte ihres Clans schwinden und jeder Tag könnte der letzte sein. Jia muss handeln und zwar sofort. Also entschließt sich Jia, in die Vergangenheit zu springen und den Erschaffer der Monster zu töten. Die Ankunft in Hanyang war noch spannend, wie sich Jia anpassen musste und herausfinden musste, wo sie sich befand aber schon bald stockt das Tempo. Als hätte jemand auf Pause gedrückt und erst wieder in den letzten zehn Seiten auf play gedrückt, wenn wir wieder zurück in Jias Zeit kommen… Oder doch nicht? Aber dazu kommen wir noch.

Ohne jeglichen Plan hüpft sie zurück in die Vergangenheit (nimmt dabei den Massentod von Erwachsenen und Kindern ihres Clans in Kauf), schmeißt sich in den ersten Kampf und tötet dabei mehrere Leute, schleust sich in die Kunstschule ein und schließt dort Freundschaften, legt sich mit school bullies an und chillt mit dem Typen, den sie töten sollte. Jia wartet darauf, dass Sin wieder zu malen anfängt und der Hauptplot wieder ins Rollen kommt, wie wir auch. Im Hinterkopf denkt man dabei die ganze Zeit an Ran, der um seine Geliebte trauert, an Sora, welche irgendwo zwischen Tod und potentiell wieder am Leben hängt. Deshalb finde ich solche Plots immer äußerst schwierig zu schreiben und zu lesen, denn es ist wichtig, dass der Leser bereit ist diesen ganzen Hintergrund-Hauptplot zur Seite zu legen, um völlig in diese neue Welt und neuen Plot einzutauchen. Dies gelang mir und diesem Buch jedoch nicht.

Das größte Problem war, dass ich mit niemandem der neuen Charaktere warm wurde. Weder mit dem Kronprinzen, noch den zwei besten Freunden (Danwon und Geungjae) noch mit Sin. Besonders Letzterer schmerzt, denn er war schließlich der Love Interest. Für Sin sollte ich hin- und hergerissen sein. Ich sollte Jia verstehen, dass sie bereit war, ihre Schwester zu verraten. Hab ich aber nicht. Im Gegenteil.

Für mich war Sin nur ein tortured artist (ein Archetype mit dem ich nur in den seltensten Fällen on board bin), der gerne geflirtet hat und zwischen mir und Sora stand. Leider wurde ich mit Sin einfach nicht warm. Es standen zu viele Geheimnisse zwischen Jia und Sin und es fühlte sich nicht so an, als würden sie sich wirklich kennen oder verbunden sein. Es half auch nicht, dass Jias Mana von beginn an bei Sin verrückt spielte und der Verlauf ihrer Beziehung wenig natürlich und eher sehr konstruiert ablief.
Zudem wurde erst zum Ende des Buches der wahre Grund aufgeklärt, warum sich Sin weigerte, zu zeichnen. An diesem Punkt war es mir ehrlich gesagt nicht mehr wichtig. Klar, ich verstand ihn und hätte es wahrscheinlich genau so gemacht wie er, aber es stand so viel auf dem Spiel, dass ich da auf ihn nicht wirklich viel Rücksicht geben konnte/wollte.

Mir war es auch nicht ersichtlich, warum Jia Sin nicht sofort umbringen konnte. Generell hat Jia einfach Glück gehabt, denn der ganze Plot entstand nur, weil Jia auf die Idee gekommen ist, dass sie in die Vergangenheit reisen und den Maler töten muss. Es stand nirgendwo und es gab keinen, der ihr das bestätigen hätte können. Aber es musste alles so kommen, also stimmte es so größtenteils. Nach 400 Seiten meint Jia dann, dass etwas, was in ihrer Zukunft existiert auch weiterhin existieren muss, weshalb Sin diese Monster erst zeichnen muss, ehe sie ihn umbringen kann. Auch nach ihrer Erklärung war ich nicht 100% dabei, aber ich habe es einfach als Regel dieser Welt akzeptiert bzw. als Jia-Regel.

Die restliche Handlung plätscherte währenddessen vor sich hin, bis wir endlich zum Bulgasari-Teil kamen. Auch das “wir sind Helden aber die Geschichtsbücher werden nie von uns berichten” hat mich auch nicht sonderlich berührt, denn mein Herz war ja immer noch hunderte von Jahren in der Zukunft, wo Jia ihre Schwester retten musste und nicht irgendeinen besessenen König töten sollte.

Auch der “Twist”, dass Sin von Anfang an wusste, dass Jia in Wirklichkeit eine Frau ist, kam für mich wenig überraschend. Es nahm sogar das letzte Fünkchen Spannung für mich heraus. Also all die Sorgen und Gedanken, die sich Jia gemacht hat, dass Sin so offensichtlich mit einem Mann flirtete, waren anscheinend völlig unbegründet. It’s giving Mulan but with less stakes. Ich denke, wenn Sin es früher entdeckt hätte und dann Jia geholfen hätte, ihre wahre Identität zu verbergen, wäre ich mit ihnen als Paar wärmer geworden. Stattdessen war es nur ein antiklimaktisches “oh du bist eine Frau, sike, ich wusste es schon, alles gut” und deshalb musste einer ihrer Freunde Stunk machen. Es wurde auch nie direkt angesprochen, ob Sin nun Interesse an Männer hegt oder nicht und ob er sich somit als bi-king qualifiziert oder ob er einfach nur hinter Jias Fassade sah und deshalb von Anfang an so anzüglich ihr gegenüber war.

Ein weiterer Minuspunkt für mich war, dass wir wenig Einblick in Jias Vergangenheit bekamen. Am Ende des ersten Bandes tötete Jia ihre Mutter, welches doch ein recht großes Ereignis im Leben der Tochter hätte sein sollen, aber in diesem Buch wird es lediglich einmal erwähnt. Auch, dass ihr Vater sie im Endeffekt nie wirklich geliebt hat und Sora über sie gestellt hat, hätte auch Auswirkungen haben sollen. Stattdessen bleiben all diese düsteren Einschnitte in Jias Psyche völlig unergründet. Die kleinen Traumgespräche fand ich, bis auf die zwei - drei am Ende, wo ich doch etwas emotional wurde, überflüssig. Es wird erwähnt, dass Sora ihr so geholfen hat und sie in einer uns nicht gezeigten Zeit eng geworden sind, aber davon sehen wir leider überhaupt nichts.

Der größte Schlag war jedoch der Verrat an Sora. Nach allem, was Sora in Band 1 durchstehen musste (und wir mit ihr!) stand ihr der größte Verrat noch bevor. Jia trifft einen Typen und innerhalb weniger Wochen ist ihr dieser random Typ wichtiger als ihre Schwester? Als die Person, für die sie angeblich ihr Leben und das Leben aller riskiert hat, um sie zu retten? Die Person, deren Tod sie mit Schuldgefühlen und Verlust plagt? Das ganze Buch quält sich Jia mit der Trauer um ihre Schwester, aber anscheinend ist es doch halb so wild. Sin serviert ihr seinen Tod auf dem Silbertablett und sie entscheidet sich dennoch gegen ihre Schwester. “Schlaf noch ein bisschen länger für mich, Sora, ich muss quality time mit meinem Mann verbringen.” Sie erwähnt natürlich mehrmals, dass sie weder von Schuld noch Reue geplagt wird, denn sie bereut nichts. Das ganze Buch lang wird uns erzählt, dass Sora Jia gerettet hat mit ihrer Liebe und allem drum und dran, aber anscheinend waren die paar Wochen mit Sin genug, um all das zu überwiegen? Na schönen Dank auch.

Dieser große Schlag wird natürlich so stehen gelassen. Das Buch erwartet, dass man auf Jias Seite steht. Sie fühlt sich nicht einmal schlecht deswegen. Sie bereut nichts. Und ehrlich gesagt hat mir das den Rest gegeben. Wieso sollte ich mich für eine Protagonistin interessieren, die anscheinend nur an ihrem eigenen Wohlergehen interessiert ist und auf jene Charaktere pfeift, die mir am Herzen liegen?

Daraufhin folgen Seiten über Seiten von purem Glück zwischen Jia und Sin, was natürlich nicht gerade meinen wachsenden Frust besänftigte. Plötzlich wird Jia in die Zukunft gerissen, denn anscheinend war die Lösung aller Probleme einfach, dass sich Sin einen Künstlernamen gibt(?!). Aber an der spannendsten Stelle, als Jia zurück in die Zukunft kommt, gibt es einen Zeitsprung.

Als Leser kehrt man gedanklich zurück an den Anfang des Buches. Als die Monster kurz davor waren, das Hong Anwesen zu stürzen und alle darin lebenden Menschen zu töten. Gedanklich ist man wieder dort und man erwartet, dort abgeholt zu werden. Schließlich hat sich diese Spannung im Hintergrund durch das ganze Buch gezogen und jetzt gibt es endlich den pay-off dafür! Oder? Nein.

Stattdessen wird man mitten in ein staubiges Arbeitszimmer geworfen und Sora tanzt herein, als sei nichts gewesen. Dieser Whiplash war so dermaßen krass, dass ich tatsächlich dachte, dass ich ein Kapitel übersprungen habe. Wir sehen nicht Jias Ankunft, wie sie ihre Schwester zum ersten Mal wieder sieht, wie Ran und die Anderen reagieren. Der Anfang des Buches war völlig irrelevant. Die Monster sind weg, die Mitglieder des Clans werden nicht mehr erwähnt und Ran und Sora leben ihr bestes Leben.

Das fühlte sich nicht gerade befriedigend an, denn dieses Wiedersehen hätte eine sehr wichtige emotionale Reise abschließen müssen. Es zeigt, dass dieses Buch keinen großen Wert auf Jia und Soras Beziehung gelegt hat. Denn wieso wird das große erste Wiedersehen einfach übersprungen? Wieso wird Jias Zerrissenheit nicht gezeigt, dass sie überglücklich ist, ihre Schwester in den Armen zu halten? Sie lebt! Aber gleichzeitig ist sie völlig fertig, da sie gerade dabei war, ihre Liebe zu heiraten! Die Schuldgefühle, da sie nichts getan hat, um ihre Schwester zu retten, es kompletter Zufall war, dass sie jetzt wieder in der Zukunft bei ihr ist. Stattdessen wird all das einfach übersprungen und wir folgen Jia auf ihrem Selbstmitleid-Trip, bis sie Sin wieder trifft. Sora will sogar, dass Jia als Heldin gefeiert wird und ist ihr gar nicht böse, dass sie gerne noch ein bisschen weiter tot sein hätte sollen, damit Jia mit ihrer Flamme durchbrennen kann.

Und jetzt lassen mir mal ganz außer Acht, dass Jia mit dieser “ich werde ihn töten, wenn er 80 ist und alt und am Totenbett nagt und ein erfülltes, glückliches Leben mit mir hatte, weil es eh keinen Unterschied in meiner Zeit macht”. Öhm… 1. Was, wenn ihr euch trennt? Ihr kennt euch einen Monat oder vielleicht zwei. Was, wenn er Schluss macht oder sowas? Was, wenn er von jemand anderem getötet wird? 2. Es macht sehr wohl einen Unterschied, vielleicht nicht für Ran oder jemanden aus deiner Zeit, aber für dich! Du alterst schließlich mit. Du willst also die nächsten 60 Jahre mit ihm glücklich leben ohne Sora zu retten, weil sie dir plötzlich egal ist? Und dann hüpfst du nach Sins Tod wieder zurück in die Zukunft - obwohl du nicht einmal weißt, ob und wie es geht?? Du vertraust einfach, dass du die Rätsels Lösung gefunden hast und wenn Sin stirbt (du ihn tötest oder nicht?) Sora gerettet ist? Je mehr ich darüber nachdenke, desto verwirrter und entrüsteter werde ich.

Vielleicht wäre ich dem Buch etwas gnädiger gegenüber gewesen, hätte ich Sora nicht gemocht oder ich Band 1 gar nicht gelesen hätte, aber so wie es ist, kann ich diesem Buch nicht mehr als 2 Sterne geben. Als Standalone reicht das Buch auch nicht aus, denn dafür kennt man Sora zu wenig, man hat kaum Einblicke in die Ereignisse, auf welche Jia anspielt, weshalb Band 1 eigentlich zwingend gelesen werden muss.

Die Liebesgeschichte hat mich nicht ergriffen. Die Nebencharaktere erschienen mir nicht sehr tiefgründig und hinterließen in mir ebenfalls keine Spuren. Jia schaffte es, von meinem Lieblingscharakter der Geschichte auf den letzten Platz zu fallen. Die Spannung fehlt in diesem Buch, denn Jia erlitt keine wirklichen Rückschläge und im Endeffekt ging für sie alles gut aus. Die schmerzvolle Zeit, die Jia ohne Sin verbrachte, hatte nicht den gewünschten Effekt. Weder “litt” Jia für ihren Verrat an Sora, noch musste sie wirklich einen Preis dafür zahlen. Ihre Freunde (Danwon und Geungjae) hat sie sowieso schon vergessen und Sin wartet bereits auf sie.

Ich fand es auch etwas schade, dass Gil zwar erwähnt, jedoch kein einziges Mal gezeigt wurde. Es war so wichtig, dass Jia in die Vergangenheit reist ohne Ran, da Ran ja jemanden hätte treffen können, der ihn von damals kennt. Aber im Endeffekt kam weder Ran (war er damals schon im Zwischenreich gefangen oder nicht?) noch Gil vor. Also diese Sorge war ebenfalls unberechtigt. Und die Idee, dass Gil wegen eines Briefes von Jia die Baekjeong aufnimmt und beschützt, ist doch etwas… positiv gedacht. Ich hätte wirklich gehofft, dass Jia auf Gil trifft und wir einen spannenden Austausch zwischen ihnen hätten erleben dürfen. Auch das “ich schreibe einen Brief und zwar so, dass Gil es tun wird” so… hätte ich gerne gesehen, aber das wird alles nur in einem Nebensatz erwähnt.

Das Buch hat stark angefangen, doch leider konnte es das nicht lange aufrechterhalten. Für mich endet die Geschichte in Band 1 vor dem großen Anschlag.
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252 reviews8 followers
April 12, 2026
Da mir der erste Band der Dulogie gut gefallen hat, bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung gewesen - vor allem nach dem miesen Cliffhangers des ersten Bands. Jia lernt man bereits im ersten Teil kennen, wo sie eine beeindruckende Entwicklung durchläuft. Da sie dort schon sehr facettenreich ist, hat es mich gefreut, den zweiten Band aus ihrer Sicht zu verfolgen. Jia ist wortwörtlich eine Kämpferin, die voller Selbstbewusstsein steckt. Ihre Stärke und ihren Optimismus habe ich sehr bewundert. Besonders schön zu sehen ist, dass hinter dieser harten Schalte auch ein weicher Kern steckt.
Deutlich wird das vor allem durch die anbahnende Liebesgeschichte. Diese habe ich sehr gerne verfolgt und ihr wird durch das historische Setting etwas Besonderes verleiht. Auch steckt sie voller süßer Szenen, die Jia etwas Sanftheit schenken. Berührend ist es auch zu sehen, wie Jia es schafft nach so vielen Jahren Abschottung, Freundschaften aufzubauen.
Im Fokus stehen hier aber eindeutig die Fantasy-Aspekte. Thea Hong gelingt es eine einzigartige Welt zu beschreiben, die so gut durchdacht wurde, dass man komplett in die Geschichte tauchen kann. Bezüglich der geschichtlichen Aspekte wird auf Details geachtet und sticht heraus, dass es sich um ein Own-Voice-Buch handelt. Das Buch hat dieselben Vibes wie ein historisches K-Drama, was ich geliebt habe und man findet sogar direkte Bezüge zu bestehenden koreanischen Serien. Insbesondere die Parallelen zu Moon Lovers habe ich geliebt und wer das K-Drama kennt, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.
Die Action-Szenen stechen heraus und sie werden wirklich gut geschildert. Prinzessin der tausend Diebe - Chosen punktet auch durch das schnelle Tempo der Handlung, da Jias Reise kaum Ruhemomente hat und ständig in neue Situationen gerät, die zum Weiterlesen bewegen. Die emotionalen Szenen sorgen zudem für Tiefe, sodass es ein rundum gelungenes Fantasy-Buch ist, bei dem nichts zu kurz kommt.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, in der Fans historischer K-Dramen auf ihre Kosten kommen.
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136 reviews1 follower
March 13, 2026
In Band 2 von „Prinzessin der tausend Diebe“ geht es um Jia, die in die Vergangenheit reist, um ihre Schwester Sora zu retten. Das Buch schließt nahtlos an die Ereignisse aus Band 1 an, könnte meinem Empfinden nach aber tatsächlich unabhängig gelesen werden.

Jia war für mich schon im ersten Band die interessanteste Figur, weshalb ich positiv überrascht war, dass es in diesem Band um sie geht. Es war schön, mitzuerleben, wie sie sich nach und nach von ihrer lieblosen Erziehung lösen kann und beginnt, sich auf andere Menschen zu verlassen. Besonders gut hat mir die aufkeimende Freundschaft zu Danwon und Geungjae gefallen.

Auch der Protagonist Sin war mir im Großen und Ganzen sympathisch, auch wenn er den Großteil der Handlung über ein ziemliches Mysterium darstellt. Aufgrund der vielen Geheimnisse, die zwischen den beiden Protagonisten stehen, fiel es mir zudem schwer, die Gefühlsentwicklung nachzuvollziehen.

Etwas Probleme bereitet hat mir, dass Jia überhastet und ohne Plan in die Vergangenheit reist, weshalb bei mir einige Logikfragen aufgekommen sind. Damit einhergehend konnte auch meinem Wunsch, das Worldbuilding sowie die Beziehung zwischen Sora und Ran zu vertiefen, nicht wirklich entsprochen werden. Im Nachhinein hätte ich mir mehr Berührungspunkte zu Band 1 gewünscht.
Außerdem hatte ich mir vom Ende etwas anderes erhofft, da Fragen offen bleiben und einiges zu gewollt wirkte. Meiner Meinung nach hätten ein paar Seiten mehr nicht geschadet.

Alles in allem liefert auch Band 2 gute Unterhaltung, jedoch wurde der Zeitreiseaspekt für mich nicht befriedigend umgesetzt.
339 reviews
March 2, 2026
„Chosen“ ist der zweite Band der „Prinzessin der tausend Diebe“- Dilogie von der Autorin Thea Hong.
Auch der zweite und finale Band dieser Romantasy-Dilogie konnte mich direkt überzeugen. Nach dem Ende von Band 1 konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie die Autorin die Geschichte weitererzählen möchte. Mit Chosen konnte mich die Autorin aber wirklich überzeugen und sie hat ein historisches K-Drama geschaffen, dass bis in die Gegenwart nachhallt.
Nach den Ereignissen von Band 1 versucht Jia ihre Schwester Sora und alle die durch die finsteren Kreaturen gestorben sind wieder ins Leben zu holen. Dafür reichen die Kräfte des Clans noch aus, um sie in die Vergangenheit des 18. Jahrhundert ins Joseon-Königreich zu bringen, um dort den Schöpfer dieser Kreaturen zu töten, bevor er diese erschafft. Der Maler Sin Yun-Bok scheint zunächst nicht auffindbar und Jia muss sich als Mann verkleidet in dieser Welt zurechtfinden, immer mit der Mission vor Augen, das Unglück in der Gegenwart Rückgängig zu machen. Doch Jia ahnt nicht, dass sie sich selbst auf dieser Reise ganz neu finden wird und die Liebe etwas Mächtiges und Schönes sein kann, vor der sie sich nicht fürchten muss.
Die Reise ins Joseon-Königreich war wirklich ein interessantes Setting, welches ist nach dem ersten Band nicht erwartet hatte. Gerade in Band 1 fand ich die moderne Welt sehr spannend und die Überlebensdauer der Clans über Generationen hinweg sehr beeindruckend. Aber Jia reist in Vergangenheit bevor es überhaupt den mächtigen Hong-Clan und die allgemeine Bezeichnung des Manas als Magie bekannt war, sodass wir ein völlig anderes Setting mit unterschiedlichen Voraussetzungen antreffen. Dies fand ich sehr spannend und ebenso gelungen.
Da wir aus der Sicht von Jia diese Geschichte erleben, lernen wir eine ganz andere Jia kennen wie es noch in Band 1 der Fall war. Gerade zum Ende von Band 1 hat sich Jia schon sehr verändert und dies führt die Autorin in Band 2 fort. Gerade ihre Ängste und Sorgen, sowie ihr Taten und die Taten ihrer Mutter lassen sie nicht los und beeinflussen ihre Gefühlswelt sehr stark. Kann oder darf sie überhaupt lieben?
Neben Jia, die sich als Mann verkleidet, um überhaupt in der Vergangenheit agieren zu können, gibt es auch sehr interessante Nebencharaktere, die sie in der Akademie des Kaisers kennenlernt. Sie geben ihr ein Gefühl von Freundschaft, wie sie es nie erleben konnte und durfte. Neben den spannenden Höhepunkten hat die Autorin besonders auf emotionale Höhepunkte gesetzt und die Gefühle der Charakter werden immer wieder deutlich und nehmen einen hohen Stellenwert ein.
Nach dem ersten Band war ich über die Brutalität und den Horror der Höllenprüfungen schockiert, dieser zweite Band ist leiser und doch sehr viel tiefgründiger. Mir hat die aufkommende Liebesgeschichte sehr gefallen und fand gerade das Ende sehr berührend und aufrüttelnd. Bei der Autorin kann man nie sicher sein, ob es ein Happy End gibt, oder sie ihre Charaktere weiter leiden lässt. Sie schafft es mit den Gefühlen der Leser*innen zu spielen und so den Leser aktiv in ihre Geschichte einzubeziehen.
Ich finde die „Prinzessin der tausend Diebe“- Dilogie wirklich gelungen und kann beide Bände nur weiterempfehlen. Es gibt tolle Charaktere, unterschiedliche Settings und eine starke Haupthandlung, die sich durch beide Bände zieht.
Profile Image for francescasworte.
66 reviews5 followers
April 23, 2026
Zeitreisen, gefährliche Monster und verbotene Liebe: Prinzessin der tausend Diebe - Chosen von Thea Hong

Thea Hong ist eine Meisterin der Erzählung. Mit dem zweiten Teil ihrer Dilogie „Prinzessin der tausend Diebe“ schickt sie uns erneut in in den Hong-Clan von Sora und Jia. Doch nach dem bittersüßen Ende von Band 1 steht die gesamte Welt der Figuren Kopf. Die tragischen Verluste durch den Angriff der mystischen und bestialischen Kreaturen kann Jia nicht einfach so hinnehmen. Zum Glück entstammen die Bestien aus bekannten, koreanischen Zeichnungen und ein Plan tut sich auf: Jia will ins 18. Jahrhundert reisen und Sin, den Künstler der Werke, umbringen, bevor seine Monster alles zerstören, was Jia heilig ist. Sie will in die Vergangenheit eingreifen und ihre Zukunft ändern. Jedoch gerät ihr Plan direkt zu Beginn ins Wanken, als Jia feststellt, dass sie zu früh in die damalige Zeit gebracht wurde. Doch Jia trifft ziemlich schnell auf einen potentiellen Verbündeten, der sie eine künstlerische Schule einquartiert. Maskiert als Mann lernt Jia dort nicht nur, was es bedeutet, Freundschaften zu schließen und Vertrauen zu schenken, sondern sie wird Zeugin einer weitaus größeren Bedrohung Koreas, die ihre komplette Zeitlinie gefährden könnte, wenn Jia die falschen Entscheidungen trifft. Als wäre das nicht genug, spielt auch Jias Herz eine ganz eigene Melodie. Jia steckt in einem echten Dilemma, insbesondere wenn Sin derjenige ist, der diese verbotenen Gefühle in ihr auslöst.
Szenenwechsel, hochgradig spannende Wendungen, eine verbotene Liebe und ein Einblick in das historische Korea. Das Finale der Dilogie enthält alles, was ein erstklassiges Fantasybuch braucht. Jia nimmt uns wahrhaftig mit auf eine Reise, die auf keiner Seite langweilig wird sondern nur so von Überraschungen geprägt ist. Die Freundschaften mit Danwon und Geungjae sind eine ideale Ergänzung zu Jias bisherigem Einsiedler-Dasein, die gemeinsamen Szenen und die Entwicklung ihrer Freundschaft waren eine lustige und sehr schöne Ergänzung zur Geschichte. Vor allem fand ich meisterhaft gut eingefädelt, wie auch in der Vergangenheit eine Gefahr lauert und Jia dem wahren Kern der Monster Stück für Stück näherkommt. Besonders positiv muss ich an dieser Stelle festhalten, dass auch das Thema Periode in einem fantastischen Roman vorkommt! Für eine Romantasy-Geschichte war es mir aber tatsächlich etwas zu wenig romantisch. Wir bekommen zwar am Ende eine herzzerreißende Liebesgeschichte und ich habe insbesondere in den letzten Kapiteln sehr mitgefiebert, aber die initiale Verbindung und die Entwicklung der tatsächlichen Lovestory kam mir neben der Haupthandlung zu kurz.
Mein Fazit: Dieses Buch ist perfekt für alle, die die Grundstory von Mulan lieben, das alte Korea und dessen Legenden kennenlernen sowie eine moderne Heldenreise lesen möchten.
Profile Image for Maya.
474 reviews
March 16, 2026
Ich mochte bereits Band 1 der Reihe, aber aufgrund des eher historischen Fantasy-Settings konnte ich mit Band 2 jetzt noch mal ein wenig mehr anfangen, und habe es noch mehr genossen als den ersten Teil.
Wir folgen diesmal der anderen Schwester mit einer mehr oder weniger ganz neuen Geschichte, die aber genug mit band 1 verbunden ist, dass es nicht unstimmig wirkt, sondern immer noch wie zur Reihe zugehörig. Das Tempo, in dem die Geschichte erzählt wird, wirkt dabei diesmal auf mich stimmiger und ein wenig mehr im Gleichgewicht als bei Band 1, und auch sehr gut gefallen hat mir, dass es hier mehr Hauptfiguren gibt. Natürlich weiterhin nur Jia (und Sin) als wirkliche Hauptfiguren, aber wir haben auch zahlreiche wiederkehrende Nebenfiguren, die ich diesmal ein wenig runder und tiefgründiger geschrieben fand als bei Band 1. Jedenfalls wirkten sie recht vielschichtig auf mich.
Der Plot von Monstern, die in der Gegenwart ihr Unwesen treiben, was aufzuhalten versucht wird indem man in der Vergangenheit Dinge ändert, hat mir sehr zugesagt, und hatte was von Isekai, die ich auch immer sehr gerne habe, war aber gleichzeitig auch teils sehr verwirrend geschrieben, weshalb ich diesen Teil sowohl als sehr starkes als auch als sehr schwaches Element wahrgenommen habe. So folgt die Zeitreise eindeutig regeln, die Jia auch zu erklären versucht, während ich sie gelesen habe, dachte ich aber ständig "und warum?" und fand das alles sehr unlogisch, weil sie Dinge nicht tun kann, weil das die Zukunft verändern würde, aber gleichzeitig ist sie ja da, um die Zukunft zu ändern, und dieser Zwiespalt war für mich nicht immer ganz nachvollziehbar in den einzelnen Situationen, wenn sie dinge tut.
Trotzdem hatte ich aber Spaß an der Geschichte und so ziemlich allen Handlungen, und abgesehen von den Verwirrungen an einigen Stellen und ein paar Momenten, in denen mir die Gedanken Jias nicht ganz angemessen vorkamen/ich sie in manchen Momenten unpassend fand, hatte ich an der Geschichte eigentlich nichts auszusetzen, fand die ganzen Figuren sehr liebenswürdig und habe gerne von ihnen gelesen, und die Auflösung aller Probleme am Ende fand ich denke ich auch ganz gut gelöst.
Ich hatte auf jeden Fall meine Freude an dem Buch, und freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit hatte, die ganze Reihe zu lesen, da ich sie gut gemacht fand, auch mit meinen (kleineren) Mäkeleien.
Profile Image for Dimue Merle.
59 reviews1 follower
March 4, 2026
Der zweite Band der Diologie Prinzessin der 1000 Diebe handelt von Jia. Der zickigen Schwester im ersten Band. Um den Cliffhanger im ersten Band zu verhindern, reist Jia in der Zeit zurück, um die Zeit zu verändern. Die dämonenartigen Monster sind ein scheinbar lebendig gewordenes Kunstwerk des Malers Sin Yun-Bok. Wird sie es schaffen?

Wie schon im ersten Teil, entführt uns die Autorin Thea Hong nach Südkorea oder besser gesagt in das alte Seoul. Ich liebe ihre plastische Sprache und so war ich schnell in der Zeit. Die Monster sind wieder gut beschrieben und es kommen die einen oder andern Gruselfaktoren mit rein. Kommen wir zu der Protagonistin. Jia reist in eine Zeit zurück, in der Frauen noch an den Herd gehörten. Sie verkleidet sich als Mann und es kommt zu vielen großartigen Momenten. Ich liebte ihr Temperament, ihre Fürsorge und dass sie wirklich erfuhr, was ist Glück und Freundschaft. Ihr Love-Interest ist wirklich zuckersüß und ich mochte ihn von der ersten Sekunde an. Auch er ist temperamentvolle, liebenswürdig und geheimnisvoll. Die Geschichte ist bis zum Ende doch recht logisch aufgebaut und sie hat ein abgeschlossenes Ende.
Sehr cool fand ich, die viele kleinen Szenen, die Jia widerfahren sind und sie immer sympathischer werden ließ. Sie nahm uns mit, auf ihrer Entdeckung von Freundschaft, Emanzipation und ihrer ersten Liebe und wurde als doch recht reife, junge Frau dargestellt.

Ich fand das K-Drama fantastisch, weil es sich zum einen auf eine wahre Begebenheit stützt, uns ins historische Korea entführt und Jia eine unfassbar großartige Reise zu sich selbst macht. Auch liebe ich es, weil am Ende der Geschichte viele Enden, welche mir gar nicht bewusst waren, dass es sie gibt, aufgelöst wurden und das Ende realistisch und nicht zu zuckersüß war.

Jeden dem der erste Band nicht gefallen hat, gibt den zweiten Band eine Chance, er ist es wirklich wert!
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March 2, 2026
Der zweite Teil hat mir sogar noch besser gefallen als der Erste.
Ich mag Jia als Protagonistin unheimlich gern. Thea Hong meinte, das Buch hätte Buffy-Vibes – und das stimmt auch. Jia ist knallhart, berechnend und liebt das Kämpfen. Dabei ist sie innerlich tief verunsichert und einsam. Also wie Faith, einer meiner Lieblingscharaktere in der Serie.

Besonders schön fand ich, dass Jia durch die Zeitreise quasi einen Neuanfang bekommt und zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freundschaften schließen kann.
Auch die Chemie zwischen Jia und ihrem Love Interest hat mir ebenfalls sehr gefallen.

Zeitreisegeschichten, in denen etwas verhindert werden soll, spielen ja immer auf zwei Ebenen, und auch hier denkt man: Was ist eigentlich in der "normalen" Zeitlinie passiert? Das Buch erklärt das nicht bis ins letzte Detail, aber man kann sich vieles selbst zusammenreimen. Ich persönlich war froh, dass die Autorin einem das nicht noch zusätzlich vorkaut - auch wenn es sicher Lesende geben wird, die es weniger mögen, dass nicht alles auf dem Silbertablett serviert wird.

Es ist ein Own-Voice-Roman mit koreanischem Setting, und ich finde es großartig, wie man (wie schon im ersten Band) ganz nebenbei Einblicke in Geschichte und Kultur bekommt: Kleidung, Essgewohnheiten, Architektur. Manche Begriffe musste ich tatsächlich im Glossar nachschlagen.

Meiner Meinung nach muss man den ersten Teil nicht zwingend gelesen haben, um die Handlung hier im zweiten Teil zu verstehen, weil beide eine eigenständige Handlung haben; auch wenn dieser natürlich zusätzlichen Kontext liefert.

Alles in allem ist das ein sehr gelungener Abschluss der Dilogie, und ich kann beide Teile wirklich empfehlen.
Profile Image for Raphaela.
16 reviews
March 2, 2026
Unsere Protagonistin Jia haben wir bereits im ersten Band der Dilogie kennengelernt. Hier dürfen wir sie nun als Protagonistin auf ihrer Mission begleiten.
Denn um ihre Schwester (und den Rest der Welt) vor gefährlichen Monstern zu retten, begibt sie sich auf eine Reise in der Vergangenheit um den Ursprung dieser Monster zu beseitigen.

Jia hat in Band eins bereits mein Herz beim Lesen erobert, hier beweist sie warum. Sie ist stark, selbstbewusst, geht analytisch an Probleme heran und lässt sich nicht unterkriegen. Und ihre Kampfskills sind Next Level 🤭 Dank ihrem Sarkasmus gibt es diverse witzige Gespräche und Momente.

Jias Mission fand ich durchgehend spannend. Anfangs schien es klar zu sein, worauf es hinausläuft. Doch dann gab es einige Twists und Enthüllungen und die Mission Verlauf doch anders als gedacht. Ich hatte ein paar Vermutungen und trotzdem war am Ende vieles anders als ich vermutet hatte.
Großes Lob für die Action Sequenzen, bei diesen Gelegenheit war ich so drin und hätte die Kämpfe am liebsten als Film gesehen 😍

Was mich beim Lesen unglaublich berührt hat war Jias Entwicklung 🥹 anfangs ist sie fest entschlossen, die Mission schnellst möglich zu erledigen. Ihre Verpflichtung zum Clan steht für sie an erster Stelle.
Im Laufe der Zeit lernt sie jedoch, dass mehr gibt und auch sie Glück und Liebe verdient.

Wie auf dem Cover schon zu sehen, trifft Jia auf ihrer Reise vielleicht einen sympathischen Herren 🤭 um herauszufinden wen, müsst ihr das Buch selbst lesen. Aber er ist eine absolute Greenflag 😍 und steht Jia in Schlagfertig nichts nach.

Das Ende war für mich unglaublich emotional. Thea hat es hier geschafft etwas ganz besonderes zu zaubern 🥰
Profile Image for Ann-Katharin.
10 reviews
March 6, 2026
Nachdem ich mit dem ersten Band anfangs so meine Probleme hatte und mich tatsächlich erst das letzte Drittel so richtig abgeholt hat, war ich wirklich gespannt auf Band zwei. Ich wurde auf jeden Fall positiv überrascht.

Wir knüpfen nahtlos an das Ende von Band eins an und auch das Pacing und der Spannungsbogen werden weiter aufrecht erhalten. Ich komme mit Jia als Protagonistin irgendwie auch besser klar, als mit Sora. Jia ist ein spannender Charakter. Ich mochte ihre Entwicklung in Band eins bereits, aber hier bekommt sie noch mal mehr tiefe.
Ich finde es erfrischend, dass das Thema Romance nicht zu viel Raum einnimt. Natürlich habe ich mit Jia mitgefiebert und fand die romantischen Szenen wahnsinnig schön geschrieben, allerdings lief das gut neben der eigentlichen Story her. Da lag nicht der gesamte Fokus drauf, was mir persönlich gut gefallen hat. Wirklich toll ist auch, dass einige Szenen gewissermaßen "Tabus" brechen und realistisch Themen und Probleme von Frauen aufgreifen, wie z.B. die Periode. Normalerweise werden solche Themen oft nicht genannt weil es wahrscheinlich einfach in einige Geschichten passt, in der heutigen Zeit aber vollkommen angebracht ist, darüber auch in Geschichten zu schreiben.

Insgesamt ist der zweite Band sehr viel emotionaler und in gewisser Weise ruhiger, als Band eins. Es gibt natürlich spannende Szenen und Kämpfe, aber generell hatte ich das Gefühl, dass es vielmehr um die Charaktere, ihre Entwicklung und Beziehung zueinander geht. Ich wurde von Anfang bis Ende abgeholt. Falls jemand nach Band eins noch am zögern ist, dem kann ich nur empfehlen, Band zwei eine Chance zu geben!
Profile Image for _lenas.buecherwelt_.
113 reviews
March 8, 2026
n ganz Korea treiben schreckliche Monster ihr Unwesen und nichts kann sie stoppen. Doch Jia entdeckt eine Spur, wie man die Monster vielleicht doch besiegen kann. Diese Spur führt sie in eine aufregende Vergangenheit ...

Das Cover, die Gestaltung der Innenklappen und der Farbschnitt gefallen mir bei Band zwei genauso sehr wie beim ersten Band. Es werden Elemente aus der Geschichte so schön damit aufgegriffen.
Nach dem Cliffhanger in Band eins habe ich hier gar nicht damit gerechnet, dass es so weitergehen wird und dieser Band aus Jias Perspektive erzählt wird, was mir richtig gut gefallen hat 🥰
Jia war im ersten Band vor allem zu Beginn die Antagonistin. Aber vor allem gegen Ende habe ich sehr mit ihr mitgefühlt. Sie jetzt näher kennenzulernen hat mir richtig viel Spaß gemacht. Jia ist eine spannende und besondere Protagonistin. Sie ist eher verschlossen und eine berechnende Kämpferin. Stück für Stück gibt es jedoch einen Blick hinter ihre Mauern, die sie bereits seit ihrer Kindheit aufgebaut hat. Ich habe die ganze Zeit sehr mit ihr mitgefühlt. 💕
Sie reist in eine aufregende Zeit und muss dort einige Hindernisse überwinden, um ihre Mission zu Ende zu bringen und wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Es gibt einige Wendungen, die ich wirklich nicht erwartet habe. Jia trifft in der Vergangenheit auf einige tolle Charaktere, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Ganz besonders Sin. Ihn habe ich vom ersten Moment an liebgewonnen 🥰
Ich habe mich so für Jia gefreut, dass sie dort eine Freundesgruppe gefunden hat und Leute, denen sie wirklich wichtig ist und am Herzen liegt 💕

Eine spannende Reise mit aufregenden Kämpfen und Enthüllungen und tollen Charakteren💕
Profile Image for Jenni.
5 reviews
April 27, 2026
PRINZESSIN DER TAUSEND DIEBE - CHOSEN 💖✨

Thea Hongs Schreibstil war wieder absolut fantastisch. Ich bin gleich wieder im Geschehen gewesen & super leicht durch die Seiten geflogen.

In diesem Band geht es um die kalte, schuldbehaftete, kämpferische Jia, die in die Vergangenheit zurückreist, um ihre Schwester zu retten. Und ich muss euch sagen, ich habe ihre Charakterentwicklung schon in Band 1 geliebt, aber hier? Habe ich unglaublich gerne dabei zugesehen, wie Personen und Emotionen ihr Herz wachsen ließen & sie damit unfassbar nahbar machten! 🥹💖

Aber am meisten dazu beigetragen hat Sin, die Person, die Sora finden und töten sollte! 🥺 … Sin der eine scharfe Zunge hat, Jias Atem aus dem Tackt geraten lässt & gleichzeitig mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat.

Ich muss euch nicht sagen, was die Lovestory daher so besonders macht! 🥹💖

Das Buch war durchweg spannend & auch die Kreaturen waren wieder, wie aus einem Horrorfilm entsprungen. Düster, kalt & blutig.

Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen & die Freundschaft die sich zwischen ihnen entwickelt hat! 🥹💖

Die Lovestory war süß & zart, was perfekt zu der Geschichte und der Zeit passte - dennoch hätte ich mir hier ein kleines bisschen mehr Spannung gewünscht. Noch ein bisschen mehr Tiefe. Auch dass das Lüften des Geheimnisses, so oft verhindert wurde, fand ich am Ende eher etwas langatmig 🙈

Aber das Ende?! Das hat mich absolut fertig gemacht! Aber vom allerfeinsten 🥺 … Es hat mir innerlich zerrissen & wurde gaaaanz am Ende glücklicherweise provisorisch wieder zusammengeflickt! 🥹💖

Wundervoller Abschluss der Dilogie! ✨

Profile Image for Elke.
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Review of advance copy
March 4, 2026
Im zweiten Band der Prinzessin der tausend Diebe geht es um Soras Schwester Jia. Jia reist in die Vergangenheit, um den Angriff der Monster und dessen tödlichen Ausgang zu verhindern. Somit wird hier eine völlig andere Geschichte erzählt, die aber dennoch auch vertraut wirkt. Die Themen Zeitreise und der Ursprung und das Auftauchen der Monster werden hier sehr spannend in Szene gesetzt, aber das Hauptaugenmerk liegt wohl auf der Entwicklung von Jia. War sie am Anfang von Band eins noch die verhasste Schwester, hat sich das am Ende gewandelt - und jetzt wird Jia regelrecht menschlich und entwickelt echte Gefühle, die nicht nur sie selbst verwirren. Auch wenn mir manche Momente zu gefühlsduselig waren, haben die spannende Handlung und die action-geladenen Kämpfe diese kleinen Schwächen wieder wett gemacht. Und auch wenn mir das Ende zu happy und kitschig war, hat mich das Buch doch wieder sehr begeistert entlassen. Fazit: nicht ganz so rund wie Band eins, aber dafür ganz anders und wieder voller faszinierender Wendungen.
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