"Kommen Sie sofort raus!", brüllte Maxi. Doch niemand folgte ihrer Aufforderung. Sie trat langsam, Schritt für Schritt, zur Wanne und schob mit dem Fuß den Vorhang zur Seite. Als der blutverschmierte, nackte Körper vor ihr auftauchte, schrie Maxi auf und machte unwillkürlich einen Schritt zurück. Dabei kollidierte sie mit etwas, das zuvor nicht im Raum gewesen war ...
In diesem Hotel erwacht Stephen Kings »The Shining« zum Leben. Schnell geschehen mysteriöse Dinge rund um das Live Adventure und »Horror auf Helgoland« wird zum viralen Hit. Hoffnungsvoll ist Kommissarin Leandra Kern aus Hamburg nach Helgoland gekommen, um sich in der Hochsee-Abgeschiedenheit ihren Lebenstraum zu erfüllen. Nur unter massivem Druck ist Kommissaranwärterin Maxi Adler an ihren Geburtsort zurückgekehrt, um ihre Familie vor großem Unheil zu bewahren. Als die Ereignisse rund um das Hotel immer beängstigender werden, müssen die beiden unterschiedlichen Frauen zusammenarbeiten. Und sehen sich mit einem Mord konfrontiert, bei dem das Event endgültig zur Realität wird.
»Einer jener seltenen Thriller, bei dem eine spannende Story mit einer überragenden Sprache Hand in Hand geht. Unbedingt lesen!« Linus Geschke, Bestseller-Autor
»Nehmen Sie Antje Zimmermanns Einladung zum Event auf jeden Fall an. Nicht alle werden überleben – aber höchste Spannung ist garantiert.« Mike Altwicker, WDR4-Buchkritiker
Zwei Ermittlerinnen. Ein Mord. Kein Ausweg.
Leandra Kern, Kommissarin aus Hamburg, hofft in der Abgeschiedenheit ihren Lebenstraum zu finden – und gerät mitten ins Herz eines Albtraums.Maxi Adler, Kommissaranwärterin, kehrt unter Druck an ihren Geburtsort zurück, um ihre Familie zu schützen.Als die Ereignisse eskalieren, zwingt ein Mord die beiden ungleichen Frauen zur Zusammenarbeit. Was als Spektakel begann, wird zur Realität – und zur letzten Prüfung.
Ich hatte schon immer eine kleine Schwäche für Thriller, die auf deutschen Inseln spielen, weil ich es interessante finde, wie oft solche Geschichten auf engeren Raum ohne große Fluchtmöglichkeiten erzählt werden. So bin ich auch auf "Das Event" von Antje Zimmermann gestoßen und hatte doch schon recht hohe Erwartungen, schließlich wurde das Werk schon mit "The Shining" von Stephen King verglichen.
Letztendlich muss ich jedoch sagen, dass mich das Buch nicht begeistern konnte. Es hat zwar hier und da seine Momente, aber insgesamt es ist doch eine ziemliche Enttäuschung.
Dies ist sehr schade, wenn man bedenkt, wie gut die Autorin eigentlich schreiben kann. Durch die vielen kurzen Kapitel fliegt man praktisch nur durch die Seiten und auch die Schauplätze sind gut von ihr beschrieben, sodass ich mir vieles auf Helgloland sehr gut bildlich vorstellen konnte. Das große Problem sind für mich jedoch die Charaktere, die für mich das Buch kaputt gemacht haben.
Ich finde es zwar grundsätzlich toll, dass man hier auf Frauenpower setzt und gleich zwei Ermittlerinnen auf Helgoland arbeiten lässt, aber leider sind sowohl Leandra als auch Maxi als Figuren, die eigentlich stark und entschlossen sein sollten, eine Fehlbesetzung, denn was die beiden Frauen teilweise machen, hat mit guter Polizeiarbeit rein gar nichts zu tun. Ihre Handlungen sind in keinster Weise nachvollziehbar und häufig sehr egoistisch. Mal wirken sie wahnsinnig kalt und dann wiederum lassen sie sich viel zu sehr von Gefühlen leiten, was teilweise gar nicht für mich passen wollte.
Auch das Event selbst, welches in einem verlassenen Hotel spielt und stark an "The Shining" von Stephen King erinnern soll, bleibt hinter den Erwartungen zurück, denn dieses findet quasi immer nur im Hintergrund statt, wird aber nie Hauptbestandteil der Geschichte, was ich sehr schade finde, denn hier hätte man deutlich mehr aus der Geschichte herausholen können.
Kurz gesagt: "Das Event" hätte sicherlich ein interessantes und packendes Buch werden könnte, wenn man sich vermehrt auf das eigentliche Event und verstärkt auf Charakterentwicklung konzentriert hätte. Leider plätscherte vieles für mich nur so dahin und konnte mich nicht begeistern. Schade!
Frage vorab: Was war eigentlich genau das Event? Für mich war vor allem im Nachhinein der Titel irritierend. Ich denke den hätte ich anders gewählt.
Insgesamt für mich auch eher ein Roman/Drama als ein echter Thriller/Krimi, weil einige grundlegende Thriller-Features aus meiner Sicht fehlten. Stattdessen erlebt man zwei Frauen, die jeweils versuchen mit ihren eigenen Problemen auf der Insel Helgoland klarzukommen. Daneben passieren auf der sonst eher ruhigen Insel einige Sachen, wodurch die Polizei mehr zu tun hat, als es eigentlich üblich ist. Familienprobleme werden öffentlich und auch die Vogelgrippe treibt mal wieder ihr Unwesen.
Die Inselstimmung wurde insgesamt gut dargestellt. Für jemanden der noch nicht auf der Insel war, war es interessant hier mal etwas mehr zu erfahren.
Die Personen wurden gut entwickelt und jeder hatte so seine Eigenarten. Da kann man der Autorin ein Lob aussprechen.
Insgesamt aber hat mich die Story, insbesondere rund um das Hotel, nicht überzeugt. Hier wäre mehr drin gewesen. Die Tat, die am Ende aufgeklärt wurde, fand ich tatsächlich überflüssig. Für mich war dies eher nach dem Motto: Da muss jetzt noch "so etwas eingebaut" werden.
Einzig der kurze Bezug zu Dresden-Gorbitz hat mir ein kleines Lächeln beschert. Insgesamt aber eher ein durchschnittlicher Buch, aufgrund der dargestellten Kategorisierung, welche aus meiner Sicht etwas irreführend war.
1,5// Klappentext weckt Erwartungen, die das Buch nicht einhalten kann – hatte mich auf Horror-Hotel und The Shining gefreut. Das Buch plätscherte aber eher so vor sich hin, mir war stellenweise wirklich egal was passiert.
Klappentext: Kommen Sie sofort raus!", brüllte Maxi. Doch niemand folgte ihrer Aufforderung. Sie trat langsam, Schritt für Schritt, zur Wanne und schob mit dem Fuß den Vorhang zur Seite. Als der blutverschmierte, nackte Körper vor ihr auftauchte, schrie Maxi auf und machte unwillkürlich einen Schritt zurück. Dabei kollidierte sie mit etwas, das zuvor nicht im Raum gewesen war …
„Das Event“ ist ein spannender Thriller von Antje Zimmermann, der seine Leser*innen nach Helgoland führt.
Das verlassene Hotel Hummer auf Helgoland soll Schauplatz für ein Live-Event wie „The Shining“ von Stephen King sein. Eigentlich ist das Hotel wegen Erbstreitigkeiten schon länger geschlossen. Das Event gerät schnell außer Kontrolle. Die beiden Ermittlerinnen Leandra Kern und Maxi Adler, die sich gerade auf Helgoland aufhalten,, sind gefragt.
Kommissarin Leandra Kern kommt aus Hamburg und sucht Ruhe auf Helgoland. Außerdem will sie sich über ihren Traum, Mutter zu werden, klar werden.
Kommissar-Anwärterin Maxi Adler stammt aus einer einflussreichen Inseldynastie. Sie möchte auf Helgoland für Ordnung sorgen.
Unterschiedlicher können zwei Charaktere nicht sein. Jeder hat seinen Hintergrund, den er mit sich herumschleppt. Die beiden Ermittlerinnen trauen sich einander nicht, was für Unruhe sorgt.
Antje Zimmermann hat starke Charaktere geschaffen. Mir gefallen die zwei so unterschiedlichen Ermittlerinnen gut. Sie sind menschlich und lebendig.
Das Setting Helgoland ist ein großes Plus in der Geschichte. Das verlassene Hotel sorgt für ein Gänsehautgefühl. Meiner Meinung nach lag noch mehr Potenzial in dem Schauplatz Hotel, das leider nicht genutzt wurde.
Antje Zimmermann erzählt die Geschichte flüssig und unterhaltsam. Es gibt immer wieder Rückblenden, um dem Grund für die Ereignisse näherzukommen. Das Buch ist gut strukturiert, es gibt immer genaue Zeitangaben, so weiß man immer, wo und wann man sich befindet.
Die Geschichte wird meist aus den Perspektiven von Leandra und Maxi erzählt, zwischendurch kommen aber auch andere zu Wort.
Es gibt mehrere Handlungsstränge, doch Antje Zimmermann hält die einzelnen Fäden fest in der Hand, sodass keiner verloren geht.
Das Ende war dann überraschend, aber auch einleitend.
„Das Event“ ist ein spannender Thriller mit einem großartigen Setting.
Dieses Buch war ziemlich durchwachsenen dafür mich. Beginnen wir mit dem positiven.
Mir hat das Setting enorm gut gefallen. Helgoland war mal was anderes und ich hatte keine Ahnung wie klein es ist. Ebenso hat das Hotel eine entsprechende Stimmung aufgebaut. Darüber hinaus haben mir die vielen verschiedenen und starken Frauencharactere gut gefallen. Zum einen mit ihren verschiedenen Problemen und Geheimnissen aber auch weil sie sich vieles nicht gefallen lassen haben und ich mochte, dass sie hier so wichtige Hauptrollen hatten und wie ihre Beziehung sich entwickelt und verändert hat, die Dynamik war interessant. Beide hatten durch den Sarkasmus etc sehr witzige Momente. Auch der Schreibstil war ganz gut, flüssig, bildhaft und manchmal war die Wortwahl sehr elegant. Außerdem gab es ein paar richtig gute Punkte in der Story die aufgegriffen und thematisiert wurden, wie der Kinderwunsch mithilfe einer Klinik, Konversationstherapie und die zerrüttete, toxische Eltern-Kind Beziehung.
Jetzt zu dem, was mir weniger gut gefallen hat:
Meiner Meinung nach wurde sehr viel Potenzial nicht genutzt, sei es durch die Angelegenheit der Insel oder dem Hotel und seine Stimmung. Das hätte vielleicht mehr genutzt werden sollen und obwohl sowohl Klappentext als auch Titel es versprechen bekommt man von dem Event kaum etwas mit, was ich sehr schade fand. Desweiteren fand ich insgesamt die characters zu oberflächlich und keinen wirklich sympatisch, was auch kein Muss ist und der Story keinen Abbruch getan hat. Ersteres liegt vielleicht an dem sehr vielen kurzen Kapiteln mit wechselnden Perspektiven. Das war mir manchmal zu viel und ich hab mich gefragt ob das wirklich nötig war. Dann hat es für mich, nach dem enorm starken Anfang schnell mit dem Spannung nachgelassen und bis zum wirklichen Mord hat es sehr lang gedauert noch dazu fand ich es seltsam und nicht so toll, dass man da nicht wirklich selbst mit Hinweisen hätte drauf kommen können. Am Ende ging alles Recht schnell und die Sache mit dem Bruder fand ich absurd, das war einfach zu viel des guten.
Richtig fesseln und mit fiebern konnte es mich leider nicht aber die bildhaften Beschreibungen, das Setting und die Atmosphäre mochte ich sehr
Der Klappentext klang für mich nach genau der richtigen Mischung aus Thriller, Mystery und Horror: Ein Hotel auf Helgoland, das mit einem Live-Adventure rund um The Shining für Aufsehen sorgt, mysteriöse Ereignisse, die immer bedrohlicher werden, und zwei Frauen, die gemeinsam einen Mordfall aufklären müssen. Die Atmosphäre einer abgelegenen Insel und die Idee, dass ein Horror-Event plötzlich erschreckend real wird, hatten wirklich viel Potenzial. Umso enttäuschter bin ich nach dem Lesen.
Ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt einen Thriller gelesen habe, der mich so wenig überzeugen konnte. Dabei lag es für mich nicht einmal an der Grundidee – die fand ich spannend und vielversprechend. Mein größtes Problem waren die beiden weiblichen Hauptfiguren, insbesondere ihre Darstellung und ihr Verhalten. Die Dynamik zwischen ihnen wirkte auf mich nicht wie eine Zusammenarbeit, sondern eher wie eine ungesunde Konkurrenzsituation. Statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen, wurden Konflikte und Geheimnisse künstlich aufrechterhalten, was bei mir eher Frust als Spannung ausgelöst hat.
Besonders kritisch sehe ich einige Gedankengänge und Entscheidungen der Figuren, vor allem rund um Leandras Kinderwunsch. Diese Handlungsstränge haben bei mir nur Kopfschütteln ausgelöst und wirkten auf mich teilweise fragwürdig und schwer nachvollziehbar. Gerade aus feministischer Perspektive fand ich die Darstellung der Frauen und ihren Umgang miteinander stellenweise wirklich problematisch. Anstatt starke Charaktere zu präsentieren, entstand für mich oft ein Bild, das eher von Missgunst, Konkurrenzdenken und mangelnder Kommunikation geprägt war.
Auch das Ende konnte für mich leider nichts mehr retten. Die Auflösung und die Richtung, die die Geschichte letztlich einschlägt, haben mich nicht überzeugt und hinterließen bei mir eher Enttäuschung als Begeisterung. Schade, denn die Ausgangsidee hätte so viel hergegeben. Für mich war dieser Thriller leider eine große Enttäuschung, bei der Konzept und Umsetzung weit auseinanderlagen.
Nachdem das Buch bei einigen so hoch gelobt wurde, war für mich klar: Ich muss ihm unbedingt eine Chance geben. Vor allem nachdem es hieß, dass Stephen Kings ‚The Shining‘ darin zum Leben erweckt wird, führte hier kein Weg dran vorbei. Doch ob dieser Hype um das Buch nicht vielleicht doch etwas zu viel des Guten ist….
Fangen wir zunächst beim Handlungsort Helgoland an, wo ich wirklich sehr gespannt war, da ich bislang recht wenig Bücher aus dem Norden Deutschlands kenne und aktuell der Eindruck entsteht, dass dieser für Krimis und Thriller immer attraktiver wird. Deshalb fand ich es recht interessant zu lesen, wie das Leben hier dargestellt wird, wie die Verbindung zum Festland ist und wie nah sich die Bewohner stehen. Das spätere beschriebene Event und dessen Handlungsort waren sehr anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Gerade die Familie, dessen Traum kurz vor dem Aus steht und die versuchen, durch neue Ideen ihren Lebensunterhalt zu sichern, hat daher sehr gut gepasst.
Was mich allerdings komplett aus dem Konzept gebracht hatte, waren die beiden Ermittlerinnen. Gerade Leandra hatte bei mir sehr starke negative Gefühle ausgelöst, dass ich selbst alles dafür getan hätte, mehrere Tausende Kilometer weit weg von dieser Frau zu sein. Denn statt hier auf eine starke Persönlichkeit zu treffen, sehen wir eine Person, die sehr nah am Wasser gebaut ist und sich zu sehr in ihren Handlungen von Hormonen leiten lässt. Nach wenigen Kapiteln empfand ich sie nur noch als unausstehlich, anstrengend und als Jemanden, der alle Personen im Umfeld mit ins Verderben zieht. Maxi hat es mir da auch nicht leichter gemacht, da auch sie mitunter unüberlegt handelte und sich zu sehr hat beeinflussen lassen.
Was mir ebenfalls bei diesem Buch fehlte, war die Spannung. Erst im letzten Drittel / Viertel fand das Ereignis statt und war dann auch so plump in dessen Ausführung, versuchten Vertuschung und den Ermittlungen, dass bei mir das wirkliche Interesse schon längst am nächsten Buch hing.
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau des dtv-Verlags entdeckte, wusste ich: Ich muss diesen Thriller lesen, schon allein wegen des ungewöhnlichen Settings Helgoland sowie wegen der Grundidee, Stephen Kings "The Shining" in einem verlassenen Hotel für gelangweilte Touristen zum Leben zu erwecken. Deshalb begann ich, "Das Event" von Anja Zimmermann, ab 15.05 im dtv-Verlag erhältlich, zu lesen.
Die Autorin katapultierte mich sofort in die Storyline rund um ein verlassenes Hotel, in dem ein Eventmanager wohlhabenden Besuchern eine Übernachtung à la "The Shining" verspricht, inklusive Axtangriff und einer verblutenden Leiche in der Badewanne. Kunstblut, Horror und Nervenkitzel sind garantiert.
Dabei schafft es die Autorin, Charaktere mit Ecken und Kanten zu zeichnen, was ich persönlich liebe. Sowohl Maxi als auch Leandra, die beiden ermittelnden Polizistinnen, waren starke und streitbare Persönlichkeiten. Auch alle anderen Protagonisten bestachen durch Tiefe und waren nicht glatt gebügelt, wodurch die Story extrem bereichert wurde.
Kurze Kapitel mit wechselnden Perspektiven heizten meinen Lesefluss zusätzlich an. Der Spannungsbogen wurde klug konstruiert, auch wenn für mich persönlich der Mord und die Person, die es traf, etwas zu weit hergeholt waren. Allerdings setzte die Autorin die Hochseeinsel Helgoland so gekonnt in Szene, dass ich diese definitiv vor meinem inneren Auge sah.
Für mich war "Das Event" eine spannende und kurzweilige Lektüre, die ich euch gerne mit 4 von 5 Sternen weiterempfehlen kann.
Wart ihr schon einmal auf Helgoland? Ich möchte da unbedingt mal hin, auch wenn ich definitiv nicht im Horror-Hotel absteigen würde.
Vielen Dank an den dtv verlag und Netgalley für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Ein leer stehendes Inselhotel.
Ein dubioser Eventveranstalter.
Ein Spektakel mit tödlichem Ausgang.
"Kommen Sie sofort raus!", brüllte Maxi. Doch niemand folgte ihrer Aufforderung. Sie trat langsam, Schritt für Schritt, zur Wanne und schob mit dem Fuß den Vorhang zur Seite. Als der blutverschmierte, nackte Körper vor ihr auftauchte, schrie Maxi auf und machte unwillkürlich einen Schritt zurück. Dabei kollidierte sie mit etwas, das zuvor nicht im Raum gewesen war …
Ein verlassenes Hotel auf Helgoland – Deutschlands einziger Hochseeinsel. In Antje Zimmermanns Thriller erwacht Stephen Kings »The Shining« zum Leben: Mysteriöse Ereignisse häufen sich rund um das Live Adventure, und "Horror auf Helgoland" wird zum viralen Hit. Was als Event beginnt, wird zu einem Psychothriller, der mit jeder Szene tiefer unter die Haut geht. Meinung Der Schreibstil der Autorin war leicht und locker. Trotzallem hat mich das Buch nicht richtig abgeholt. Das Setting fand ich gut gewählt, aber mich konnte das Buch nicht wirklich fesseln Obwohl ich klappentext und Cover vielversprechend fand. Bedingte Lese Empfehlung
Anhand des Klappentextes hatte ich große Erwartungen an das Buch.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich bin nur so durch die Seiten gerauscht.
Die Charaktere sind sehr bildhaft beschrieben. Ganz besonders die Kommissarin Leandra und die Kommissar Anwärterin Maxi. Auch wenn ich zu keiner der beiden eine Verbindung aufbauen konnte. Jede hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und ihre Gründe, warum sie auf Helgoland sind.
Die Story beginnt stark. Es fließen immer Hinweise zu dem Film Shining ein. Anhand des Klappentextes hätte ich mir da noch mehr erhofft und auch gewünscht.
Es passiert so einiges, Körperverletzung und Mord. Wer und was steckt hinter den Taten. Das wird alles aufgeklärt. Aber verwirrend war es schon.
Auch wenn ich nicht zu 100 Prozent von diesem Thriller überzeugt bin hat er mir schöne Lesestunden beschert. Vielleicht einfach zu hohe Erwartungen gehabt und ehrlich gesagt auch bezüglich der Story hatte ich andere Erwartungen. Diese wurden für mich leider nicht erfüllt.
Wer einen klassischen Thriller sucht, der mit bekannten Mustern und Charakteren arbeitet, wird hier womöglich enttäuscht werden. Wer hingegen offen für neue Geschichten und außergewöhnliche Protagonistinnen ist, wird bei dem Buch voll auf seine Kosten kommen - so wie ich. Bei vielen Thrillern und Krimis, die ich in den letzten Jahren (nicht nur) von deutschsprachigen Autoren gelesen habe, überkam mich ein deju-vu Gefühl bis hin zur Austauschbarkeit. Die Charaktere waren oft stereotyp und berechenbar, das Ende schnell absehbar und unterwegs dahin wurde noch möglichst blutig gemetzelt. Da ist "Das Event" ganz anders. Es erfindet das Genre nicht neu, setzt aber definitiv neue Akzente und zeigt, dass es auch anders geht. Dass Spannung auch subtil sein kann und dass Protagonistinnen nicht "sympathisch" sein müssen, um zu faszinieren. Der Schauplatz der Handlung ist mit Helgoland perfekt gewählt und bildgewaltig beschrieben.
Fazit: Ein außergewöhnliches Lesevergnügen, das ich nur weiterempfehlen kann.
Ein leer stehendes Hotel auf Helgoland dient als Kulisse für ein Spiel, das angelehnt ist an den spannenden Plot von Stephen Kings "The Shining". Allein das ist ja schon spannend, aber dann geht in dem Hotel bei der Inszenierung so einiges schief und es gibt eine Leiche.
Kommissarin Leandra Kern ist von Hamburg nach Helgoland gekommen und ermittelt gemeinsam mit der Kommissaranwärterin Maxi Adler in diesem undurchsichtigen Fall.
Hier herrscht bereits ab der ersten Zeile Spannung, die im Mittelteil ein wenig nachlässt, aber am Ende dann wieder präsent ist. Zwischendurch gab es meiner Meinung nach zu viele zusätzliche Themen, die vom Hauptthema abgelenkt haben. Ich mag es, Hintergrundgeschichtn der Ermittler zu lesen, aber sie dürfen nicht zu präsent sein, was hier zwischendurch der Fall war.
Auch die Beschreibungen von Helgoland haben die Spannung ein wenig ausgebremst, aber dann war das Level wieder höher.
Dennoch ein spannender Thriller und ein interessantes Ermittlerinnenteam mit Eigenheiten.
Die Idee mit dem Hotel und Horror-Events ist wirklich genial. Doch das spielt nur eine Nebenrolle, was bei dem Klappentext anders Klang. Dazu nervige Figuren, wenig Spannung und ein Schluss, der für Augenrollen sorgt, weil er so absurd ist.