Ein Kind kann kein Mörder sein – oder doch? Die junge Polizistin Gunni ist überzeugt, dass der wahre Täter noch nicht gefasst wurde ... +++Jetzt zum Einführungspreis sichern! (Befristete Preisaktion des Verlages)+++
Trelleborg, Südschweden, 1989: Polizeimeisterin Gunni Hilding wird überraschend vom Dezernat für Gewaltverbrechen rekrutiert. Doch die junge Beamtin fühlt sich der Aufgabe alles andere als Von ihren eigenen Eltern verstoßen, muss ausgerechnet Gunni ein Verbrechen aufdecken, das eine Familie zu zerreißen droht. Denn ein achtjähriges Kind ist spurlos im Wald verschwunden … Fünf Jahre später wiederholt sich ein ähnlicher Fall – Gunni sieht als Einzige eine Parallele. Und wenn sie recht hat, bedeutet das, dass ein gefährlicher Serientäter noch immer auf freiem Fuß ist.Auftakt der neuen hoch spannenden Ermittlerkrimireihe von SPIEGEL-Bestsellerautor Mattias Edvardsson.Wenn Sie packende skandinavische Spannung mögen, lesen Sie auch die anderen Romane von Mattias Edvardsson!
Matthias Edvardssons "Tatort Trelleborg" ist der Auftakt zu einer Krimi-Reihe rund um Gunni Hilding. Der Verlag Blanvalet bezeichnet den Kriminalroman auf der Rückseite des Romans als "Auftakt der neuen hoch spannenden Ermittlerkrimireihe (...)". Um es vorweg zu nahmen: "Hoch spannend" ist für mich anders.
"Tatort Trelleborg" kommt zunächst schnell zur Sache: Ein Kind wird ermordet aufgefunden, das Dezernat für Gewaltverbrechen übernimmt naturgemäß den Fall und Gunni Hilding, die bei der Schutzpolizei arbeitet, wird in das Ermittllungsteam aufgenommen.
Matthias Edvardsson schafft es, in nur wenigen Worten seine Charaktere und das ländliche Schweden auferstehen zu lassen. Seine unaufgeregte Erzählweise hat mir durchweg zugesagt. Mit Gunni hat er außerdem eine sympathische Protagonistin geschaffen. Ich fand allerdings die Fokussierung auf ihre Vergangenheit auf Dauer etwas ermüdend. Anfangs ergab das noch Sinn für mich, um sie besser zu verstehen, am Ende war es aber ein bisschen zu viel des Guten, zumal sich dann herausstellte, dass es nicht nur darum ging, uns Gunni nahezubringen, sondern auch einen Cliffhanger zum zweiten Teil vorzubereiten. Mich hat dieser Fakt verärgert.
Sehr gut herausgearbeitet wurde, was fehlerhafte Ermittlungsergebnisse mit dem Leben derjenigen anrichten, die fälschlicherweise als Täter gebrandmarkt wurden. Auch, wie die Mutter des ermordeten Kindes mit dem Verlust umgeht, wird einfühlsam aufgegriffen.
Ansonsten ist der Krimi in vielerlei Hinsicht durchwachsen. Durch die bereits erwähnten ausführlichen Betrachtungen Gunnis Vergangenheit und Privatlebens geraten die Ermittlungen selbst immer wieder in den erzählerischen Hintergrund. Sie verlangsamen das ohnehin schon tendenziell gemächliche Tempo und nehmen viel Spannung. Außerdem bleiben ihre Kolleg*innen blass, weil sie für den Autor offenbar eher Staffage sind - zumindest werden sie so behandelt.
Die Kapitel sind meistens sehr kurz. Das hat den Vorteil, dass es einlädt, weiterzulesen, andererseits waren viele Kapitel so kurz, dass der Wechsel zum nächsten Kapitel (und damit Themenfeld) mir persönlich teilweise zu abrupt kam.
Schade ist, dass das Ende - gemessen am vorangegangenen gemächlichen Erzähltempo - sehr plötzlich kam und vor allem sehr schnell und sehr oberflächlich abgehakt worden ist. Ich muss nicht alles lang und breit und bis ins kleinste Detail vorgekaut bekommen, aber dieser Abschluss des Mordfalls wirkte auf mich überhastet. Ich habe es als alles in allem unbefriedigend empfunden. Immerhin lag ich in meiner These, wer der Mörder ist, richtig.
Ich bin kein Fan von Cliffhangern, insofern begeistert mich der Cliffhanger am Ende dieses Romans nicht, ist aber insofern erträglich, als der Kriminalfall selbst abgeschlossen ist.
Fazit: Es wurde viel Potential verschenkt. Ich hätte mir mehr Ermittlungsarbeit und weniger persönliche Gunni-Befindlichkeiten gewünscht. Von der vom Verlag versprochenen "hoch spannenden Ermittlerkrimireihe" kann keine Rede sein. Ein netter Krimi für zwischendurch ist "Tatort Trelleborg" dennoch.
„Tatort Trelleborg“ – Abgründe hinter der schwedischen Kleinstadtidylle
Mattias Edvardsson hat sich längst einen Namen für psychologisch fundierte Familiendramen gemacht. Mit „Tatort Trelleborg“ liefert er einen Kriminalroman ab, der weniger durch blutige Details als durch seine dichte Atmosphäre und die tiefgründige Charakterzeichnung besticht.
Erzählstil und Tempo Was sofort auffällt, ist die enorme Dynamik des Buches. Durch die kurzen Kapitel und den Verzicht auf unnötige Schachtelsätze entsteht ein Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Die Geschichte liest sich flüssig und bleibt durchweg spannend, da Edvardsson es versteht, die Perspektiven so zu wechseln, dass man immer noch „nur eine Seite“ lesen möchte.
Die Welt der Kinder: Naiv und unberechenbar Besonders stark ist Edvardsson bei der Darstellung der jüngsten Protagonisten. An den Charakteren Daniel und Dennis wird meisterhaft verdeutlicht, wie unberechenbar und zugleich naiv Kinder in ihrer ganz eigenen Welt agieren. Ihre Logik folgt anderen Regeln als die der Erwachsenen, was beim Lesen eine ganz eigene Art von Beklemmung auslöst. Man möchte sie warnen, versteht aber gleichzeitig, warum sie so handeln, wie sie es tun. Das Trauma der Vergangenheit Ein Highlight der Handlung ist die Figur der Gunni. Ihre ständige Konfrontation mit ihrer Vergangenheit bei den Zeugen Jehovas verleiht dem Krimi eine zusätzliche Ebene. Es ist faszinierend (und erschreckend) zu beobachten, welche tiefen Spuren eine solche Sozialisation hinterlässt. Edvardsson zeigt eindringlich, dass ein physischer Ausstieg nicht bedeutet, dass man die psychischen Fesseln der Gemeinschaft sofort ablegen kann.
Ein kleiner Wermutstropfen Trotz der hohen Spannung gibt es einen Punkt, der das Gesamtbild etwas trübt: Die Gründe des Täters kommen leider etwas zu kurz. Während die psychologische Ausarbeitung der Zeugen und Opfer sehr detailliert ist, bleibt das Motiv am Ende ein wenig blass. Hier hätte man sich gewünscht, dass die Hintergründe der Tat ähnlich tief beleuchtet werden wie Gunnis traumatische Vergangenheit
Fazit: Ein absolut lesenswerter Schweden-Krimi, der vor allem durch seine psychologische Tiefe und das Spiel mit kindlicher Naivität punktet. Wer packende Familiendramen mit Tiefgang mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Leiser Reihenauftakt, der mich leider nicht packen konnte
**Inhaltsangabe Verlag:** Ein Kind kann kein Mörder sein – oder doch? Die junge Polizistin Gunni ist überzeugt, dass der wahre Täter noch nicht gefasst wurde ... Trelleborg, Südschweden, 1989: Polizeimeisterin Gunni Hilding wird überraschend vom Dezernat für Gewaltverbrechen rekrutiert. Doch die junge Beamtin fühlt sich der Aufgabe alles andere als gewachsen: Von ihren eigenen Eltern verstoßen, muss ausgerechnet Gunni ein Verbrechen aufdecken, das eine Familie zu zerreißen droht. Denn ein achtjähriges Kind ist spurlos im Wald verschwunden … Fünf Jahre später wiederholt sich ein ähnlicher Fall – Gunni sieht als Einzige eine Parallele. Und wenn sie recht hat, bedeutet das, dass ein gefährlicher Serientäter noch immer auf freiem Fuß ist.
**Meine Inhaltsangabe:** 1989 in Südschweden in einer kleinen Gemeinde mit einer Handvoll Häusern verschwindet der achtjährige Robin im Wald, wo er mit Nachbarjungen gespielt hat. Da Gunni ursprünglich aus der Gegend kommt, wird sie kurzerhand zur Mordkommission abkommandiert. Und tatsächlich können sie im Wald nur noch Robins Leiche finden. Verdächtige gibt es zur Genüge, jeder scheint etwas zu verbergen, bis die Nachbarjungen, die mit Robin im Wald waren, die Tat gestehen. Gunni, ehemalige Zeugin Jehovas und von ihren Eltern, die Teil dieser Organisation sind, verstoßen fühlt sich unzulänglich in der Mordkommission und geht wieder zurück zum Streifendienst und ist fünf Jahre später, 1994, eine der ersten an einem neuen Tatort: wieder ein etwa achtjähriger Junge, der Robin zudem verblüffend ähnlichsieht. Bei Gunni schrillen die Alarmglocken! Wurde Robins Fall vielleicht zu schnell zu den Akten gelegt?
Erster Satz: »Vom Hängesessel neben der blühenden Traubenkirsche hatte Lola Falk einen freien Blick auf die wogende Hügellandschaft jenseits des Grönbyvägen.«
**Mein Eindruck:** Nachdem ich vom Autor bereits DIE LÜGE kenne, bin ich mit großen Erwartungen an diesen Reihenauftakt rangegangen. Die sehr kurzen Kapitel machen es einem leicht, immer weiter und weiter zu lesen, dennoch konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Der Anfang war ein wenig zäh und die vielen Abstecher in Gunnis Privatleben, welches von ihrem Ausschluss bei den Zeugen Jehovas dominiert wird, waren mir einfach zu viel. Klar, man muss als Leser die Hauptfigur einer Reihe anfangs kennenlernen, doch hier war mir der Zeugen Jehovas-Anteil einfach to much. Ebenso wie die vielen Verdächtigen, die sich hier quasi die Klinke in die Hand geben. Vom Autor auf falsche Fährten gelockt zu werden, mag ich total gerne. Aber wenn quasi jede Figur mithilfe kleiner Ungereimtheiten zum Verdächtigen hochstilisiert wird, finde ich das nicht gut. Das letzte Drittel etwa war dann durchaus spannend und sehr gut zu lesen. Die Aufklärung ging mir dann aber zu flott, da hätte ich gern ein bisschen mehr Ausführlichkeit gehabt zu Motiven und Hintergründen. Toll dagegen fand ich wie ausgearbeitet wurde, was Anschuldigungen anrichten können. Ich habe das Buch vor drei Tagen beendet und es spukt mir so gar nicht mehr im Kopf herum. Von daher vergebe ich hier 3 Sterne (was bei mir GUT bedeutet, nur halt nicht (4) SEHR GUT und schon gar nicht (5) AUSGEZEICHNET). Die Fortsetzung reizt mich eher wenig, mir liegt das Hauptaugenmerk hier zu dolle auf Gunni und die Zeugen Jehovas.
Tatort Trelleborg von Mattias Edvardsson ist das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe und ganz sicher nicht das letzte.
Die Handlung ist von Beginn an äußerst spannend: Im Jahr 1989 wird in einem Waldstück in Südschweden die Leiche des achtjährigen Robin gefunden. Die junge Polizeimeisterin Gunni Hilding, die selbst noch mit ihrer schwierigen Kindheit und Jugend zu kämpfen hat, wird daraufhin ins Dezernat für Gewaltverbrechen berufen. Es gibt zahlreiche Verdächtige und schließlich scheint der Fall gelöst, doch Gunni bleiben Zweifel. Als 1994 erneut ein Junge ermordet aufgefunden wird, ist sie überzeugt, dass beide Fälle zusammenhängen.
Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil mit den kurzen Kapiteln. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Die Geschichte spielt in einer Zeit ohne Mobiltelefone, was für mich, die ich diese Ära noch selbst erlebt habe, einen ganz eigenen nostalgischen Reiz hatte. Ich fühlte mich zurückversetzt in eine Zeit, in der Rauchen noch allgegenwärtig und Frauen in Führungspositionen längst nicht selbstverständlich waren. Auch die immer wieder eingestreuten Verweise um die Ereignisse rund um die WM 1994 haben zur authentischen Atmosphäre beigetragen.
Gunni ist eine äußerst sympathische und vielschichtige Protagonistin. Man erfährt viel über ihr Innenleben, ihre Unsicherheiten und ihren Umgang mit der eigenen Vergangenheit, das macht sie sehr greifbar und menschlich. Ich hoffe sehr, in Zukunft noch mehr von ihr lesen zu können.
Der Krimi lebt von der Vielzahl an Verdächtigen und überraschenden Wendungen. Gerade wenn man glaubt, der Lösung nahe zu sein, tauchen neue Hinweise auf. Genau dieses Miträtseln liebe ich an diesem Genre. Einziger Kritikpunkt: Das Motiv des Täters wird am Ende meiner Meinung nach etwas zu knapp behandelt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
FAZIT: Ein gelungener und vielversprechender Auftakt zu einer neuen Krimireihe. Klare Leseempfehlung!
Gelungener Auftakt mit außergewöhnlicher Ermittlerin
„Tatort Trelleborg“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Matias Edvardsson. Im Mittelpunkt steht dabei die junge und ambitioniert Polizeimeisterin Gunni Hilding. Sie wird überraschend ins Dezernat für Gewaltverbrechen geholt und soll hier den Tod eines achtjährigen Jungen aufklären. Fünf Jahre später ereignet sich ein ähnlicher Fall. Wieder ist ein Junge verschwunden und die Umstände erinnern an den ersten Mord. Ist es die Tat eines Serientäters? Die Geschichte beginnt im Jahr 1989, eine Zeit in der die Telefone noch Kabel hatten und Recherchearbeit noch ganz anders ablief. Fünf Jahre später steckt das Internet noch in den Kinderschuhen und Erinnerungen an diese Zeit wurde bei mir geweckt. Es wurde überall geraucht und zu viel getrunken und auch die Polizeimaßnahmen waren andere als heute. Mit Gunni Hilding hat der Autor eine sympathische und gleichzeitig ungewöhnliche Figur geschaffen. Gunni lebt von ihrer Familie getrennt und leidet darunter. Sie verbringt mehr Zeit mit ihrem Pferd als mit anderen Menschen, von denen sie immer wieder enttäuscht wird. Dennoch hat mir Gunni sehr gefallen, sie ist eine vielschichtige Figur. Ein wenig gestört hat mich zu Beginn des Buches die Vielzahl von Nachbarn des verschwundenen Jungen. Es handelte sich dabei oft um alleinerziehende Väter mit ihren Söhnen. Ohne Notizen, wer da wer ist, wäre ich verloren gewesen. Zum Glück festigten sich die Figuren mit der Zeit und man bekommt den Überblick. Die Kapitel waren alle angenehm kurz und durch den spannenden Aufbau flogen die Seiten nur so dahin. Der Autor legt geschickt falsche Fährten aus und man rätselt die ganze Zeit wer der Täter in den sein könnte. Es bleibt also bis zur Auflösung spannend. Am Ende gibt es noch einen ganz fiesen Cliffhanger, der gleichzeitig die Neugier auf den zweiten Band weckt.
Der Krimi hat bei mir einen gemischten Eindruck hinterlassen. Insgesamt wirkte die Geschichte angenehm realistisch, fernab von übertriebenen Heldenepen, in denen am Ende alles perfekt zusammenpasst. Gerade die Ermittler fand ich interessant, weil sie stellenweise oberflächlich und von ihren Emotionen geleitet waren – eben wie echte Menschen, die auch mal genervt oder voreingenommen reagieren. Die Hauptprotagonistin blieb ihren Zweifeln treu und hat nicht konsequent für ihre Werte eingestanden, was zwar manchmal frustrierend war, aber gut zu ihrem Charakter passte. Der Aufbau konnte mich jedoch nicht vollständig überzeugen. Wenn ich lese, möchte ich oft stärker in eine fiktive Welt eintauchen können, was mir hier etwas schwerfiel. Die Spannung schwankte spürbar: Es gab immer wieder gute Ansätze zum Miträtseln, was mir gefallen hat, aber besonders im zweiten Viertel kam für mich der beste Spannungsbogen auf. Danach verlor sich das Tempo etwas. Ein Handlungsstrang, der sich durch das ganze Buch zieht, blieb für mich unklar und wurde auch am Ende nicht aufgelöst – vermutlich eine Vorbereitung auf einen zweiten Band. Mein Fazit: Wer realitätsnahe Krimis mag und gern selbst mitdenkt, wird hier gut unterhalten.
Im Mittelpunkt steht Gunni, eine junge Polizeimeisterin, die überraschend ins Dezernat für Gewaltverbrechen geholt wird. Gemeinsam mit ihren KollegInnen soll sie einen Fall aufklären, bei dem ein achtjähriger Junge im Wald verschwunden ist. Fünf Jahre später scheint sich die Geschichte zu wiederholen, doch nur Gunni sieht hier Parallelen…
Der Reihenauftakt zu dieser Krimi-Reihe hat mir gut gefallen. Das liegt einerseits am Setting - ich liebe einfach Krimis, welche in Schweden spielen. Aber auch der Fakt, dass wir Gunni zuerst im Jahr 1989 und dann nochmals fünf Jahre später begleiten, bringt eine gute Dynamik rein, man wird sich auch wieder bewusst, was es bedeutet, eben in diesen Jahren zu leben. Gunni selbst ist ein sehr interessanter Charakter, vielschichtig und mit ihrer ganz eigenen Familiengeschichte, die im Laufe des Krimis auch immer wieder Platz einnimmt. Der Fall an sich wird klug aufgebaut und es bleibt lange unklar, in welche Richtung es tatsächlich geht. Verdächtige gibt es genügend und so bleibt die Spannung aufrecht. Der Cliffhanger zum Schluss macht natürlich neugierig auf den zweiten Band.
1989 wird die junge Polizeibeamtin Gunni Hilding überraschend zur Mordkommission versetzt. Ihr erster Fall: Ein achtjähriges Kind verschwindet spurlos im Wald. Als sich Jahre später ein ähnlicher Fall ereignet, erkennt Gunni als Einzige die Verbindung und befürchtet, dass ein gefährlicher Täter noch immer sein Unwesen treibt.
Ein spannender Thriller mit mehreren unerwarteten Wendungen, der die Spannung bis zum Schluss hochhält. Durch die Verwicklung von Kindern bekommt die Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe und wirkt lange nach. Besonders gefallen haben mir die Ermittlerin Gunni, die als vielschichtige und glaubwürdige Charaktere gezeichnet sind. Auch ihr persönliche Side Plot fügt sich gelungen in die Handlung ein und macht neugierig auf weitere Fälle.