»Das Haus« entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten - und Seren ist die Assassinin, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod. Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte, wie die Dunkelheit selbst.
Marie Graßhoff, kurz vor Weihnachten 1990 im Harz geboren, versteckte sich schon im Grundschulalter zwischen Bergen aus Büchern schrieb phantastische Geschichten. Mit zwölf beendete sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Studium der Buchwissenschaft und Linguistik in Mainz arbeitete sie zwei Jahre als Social Media Consultant und widmete sich nebenberuflich den Welten in ihrem Kopf. Inzwischen hat sie ihren größten Traum verwirklicht und lebt als freie Autorin und Buchcover-Gestalterin in Leipzig.
Schon bevor ich überhaupt die erste Seite gelesen hatte, war ich verliebt. Dieses Cover ist einfach wunderschön. Die Farbgebung, das Artwork, die gesamte Gestaltung…einfach ein absoluter Hingucker. Und dass Marie Grasshoff das Cover selbst gestaltet hat, macht es für mich noch beeindruckender. Wirklich ein riesiges Lob dafür.
Ich bin komplett blind in die Geschichte gegangen und wusste vorher kaum, worum es überhaupt geht. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gepackt. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe die ersten 300 Seiten praktisch in einem Rutsch verschlungen. Das hatte ich schon lange nicht mehr, dass ich so durch ein Buch geflogen bin und es einfach nicht weglegen wollte.
Besonders begeistert hat mich die Welt und die Idee dahinter. Die Handlung fühlt sich unglaublich kreativ und frisch an. Statt des klassischen Fantasy-Settings mit Burgen, Wäldern und Fae bekommen wir hier etwas, das deutlich moderner und technologischer wirkt, ohne dabei die Magie und das Mystische zu verlieren. Gerade dieser Mix aus Technologie, Kriminalfall und geheimnisvollen Elementen hat für mich perfekt funktioniert.
Auch die Protagonistin mochte ich sehr. Und die Liebesgeschichte? Die war für mich ebenfalls etwas Besonderes. Die Art, wie sich die beiden kennenlernen, welche Dynamik zwischen ihnen entsteht und auf welche Art und Weise beide in Kontakt miteinander sind, habe ich so tatsächlich noch nicht gelesen. Das hat sich erfrischend anders angefühlt und war für mich ein echtes Highlight.
Was mir außerdem richtig gut gefallen hat: Während des Lesens entstehen ständig neue Fragen. Man bekommt immer wieder Hinweise, aber nie direkt alle Antworten. Trotzdem schafft es das Buch am Ende, die einzelnen Handlungsstränge sinnvoll zusammenzuführen. Ich hatte zwar eine Ahnung, in welche Richtung das Ende gehen könnte, aber trotzdem gab es am Ende noch Überraschungen und einen Cliffhanger, der genau die richtige Balance trifft. Genug Abschluss, damit man zufrieden ist, aber auch genug offene Türen, damit man sofort weiterlesen möchte.
Und genau da liegt jetzt mein Problem: Band 2 erscheint erst in einem Jahr. Ein. Ganzes. Jahr. Wie soll ich bitte so lange warten?
Für mich war „I Am The Blade“ ein absolutes Highlight. Kreativ, spannend, atmosphärisch und anders als vieles, was ich in letzter Zeit gelesen habe.
⭐️ 5/5 Sterne und jetzt beginnt das lange Warten auf die Fortsetzung.
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos und ich weiß noch nicht ganz ob ich den Buch fünf Sterne oder vier Sterne geben soll. Da es mich definitiv begeistert hat aber doch erst recht spät fesseln konnte aber mich dann so ziemlich wie ein Güterzug überfahren hat. Auch der Schluss war jetzt irgendwie so echt gut aber auch kein Cliffhanger, also kann ich eigentlich gut mit dem Ende leben will aber trotzdem unbedingt weiterlesen. Irgendwie glaube ich muss ich erst einmal das Buch verarbeiten weil es war definitiv eine komplett andere Liga als ich eigentlich dachte und es war definitiv etwas ganz was anderes als ich erwartet habe.