Beim Durchlesen des Alten Testaments bekommt man einen tiefen Eindruck von der Sehnsucht und dem Verlangen nach einem kommenden Erlöser, dem Messias, der das Grundproblem des Menschen beseitigen und eine ewige Gerechtigkeit einführen sollte. Dieser verheißene Messias wird in den Schriften des Alten Testaments bis in kleinste Details beschrieben. Es handelt sich dabei um über 330 erstaunlich genaue und äußerst differenzierte Prophezeiungen. In diesem Buch soll geschichtlich beweiskräftig belegt werden, dass sich diese Prophezeiungen im historischen Jesus von Nazareth wortwörtlich erfüllt haben. Das Neue Testament zeigt, dass durch die messianische Prophetie im eigentlichen Sinn des Wortes »bewiesen« werden kann, dass Jesus von Nazareth der prophezeite Messias ist. Es kann auch nicht genug betont werden, dass keine Religion außer dem biblischen Christentum eine solche Art der Beweisführung kennt!
Dr. theol. Roger Liebi (Dipl. Mus., B.Th., M.Th., Th.D.), Jahrgang 1958, verheiratet, Vater von sechs Kindern, studierte Musik (Konservatorium und Musikhochschule Zürich, Violinist und Pianist), Sprachen der biblischen Welt (Griechisch, klassisches und modernes Hebräisch, Aramäisch, Akkadisch) sowie Theologie. 2004-2011 lehrte er als Hochschuldozent Archäologie Israels und des Nahen Ostens. Er ist als Bibellehrer und Referent weltweit tätig. Als Bibelübersetzer hat er bisher im Rahmen von drei Projekten mitgewirkt. Ferner ist er Autor zahlreicher Publikationen. Am Whitefield Theological Seminary in Florida (USA) hat er in den Fachbereichen Judaistik und Archäologie mit einer Dissertation über den Zweiten Tempel in Jerusalem promoviert.
Kurzmeinung: Liebi ignoriert Christi nachbibl. Offb. Joh 14:16,21,26, v.a. Bertha Dudde & Jakob Lorber! Fatal! 3Wk 2026! Daniel-Drangsal mE 2026-33! Kostenloses eBuch! Guter, positiv-kritischer (!) Prophetien- & Bibel-Fachmann! Er verkennt leider (typisch!) GOTTES (JHWH's) SELBSTinkarnation (=MESSIAS JESUS = JESUS JeHoWaH, & damit auch, WER kommt zur WEIZEN-Rettung am ENDE ("2. KOMMEN"), nur Stunden vor Komplettselbstvernichtung d.M., m.E. 2033: Gerd Gutemann)! Er ignoriert JESU-VERSPRECHEN, v.a. Joh 14:16,21,26, & somit Seine extrem wichtigen & umfangreichen nachbiblischen (Endzeit)OFFENBARUNGEN (j-lorber.de! Jakob Lorber! Max Seltmann! Bertha Dudde! Leopold Engel! Gottfried Mayerhofer!...): a) AUTOBIOGRAPHIEN (11 Bd. GrEvJoh! "Jugend Jesu - Jakobus-Ev.", 3TiT), b) HILFEN, v.a. zu 3. Weltkrieg, der durch einen Kometen beendet wird ("Feind aus den Lüften"!) & anschließenden 3,5+3,5 J. ANTICHRIST, m.E. 2026-2033, c)...!
Prolog a1) S. 48: "Die Geringschätzung des Messias durch die jüdischen Volksführer Im Buch des Propheten Jesaja ist die Geringschätzung des [echten! & einzig-wahren & zukünftigen!] Messias [JESUS CHRISTIS] durch die Volksführer der jüdischen Nation erwähnt....Einige Male wird im NT berichtet, wie dem Messias von führenden Leuten des Judentums Fallen gestellt wurden und wie man ihn mit Fragen fangen wollte (vgl. Lukas 11,53-54; 14,1-5; Markus 12,13-17; siehe auch Lukas 6,7)"
a2) S. 48: "Mordgedanken über den Messias In Psalm 31,13 klagt der Messias über noch etwas Ärgeres:49 »Denn ich habe die Schmähung vieler gehört, Schrecken ringsum; indem sie zusammen wider mich ratschlagten, sannen sie darauf, mir das Leben zu nehmen.« Markus schildert die Erfüllung: »Die Pharisäer gingen alsbald hinaus und hielten mit den Herodianern Rat wider ihn (Jesus), wie sie ihn umbrächten« (Markus 3,6)."
a3) S. 54 "Abschließend muss mit aller Deutlichkeit gesagt werden, dass Judas Iskariot zu seiner Tat nicht zuvorbestimmt war [er hatt(e), wie alle Menschen "Freien Willen"!]. Gott, der Ewigseiende (JHWH), der, wie in der Einleitung schon erklärt wurde, nicht dem Unterschied von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterworfen ist, hatte zuvor gewusst [ALLWIßENHEIT!], dass Judas Iskariot aus eigenem Wollen und in eigener Verantwortung den Messias überliefern würde, und konnte daher schon viele Jahrhunderte zuvor den Propheten das Tun und Wollen dieses Mannes mitteilen."
5) Werbetexte a) "Beim Durchlesen des Alten Testaments bekommt man einen tiefen Eindruck von der Sehnsucht und dem Verlangen nach einem kommenden Erlöser, dem Messias, der das Grundproblem des Menschen beseitigen und eine ewige Gerechtigkeit einführen sollte. Dieser verheißene Messias wird in den Schriften des Alten Testaments bis in kleinste Details beschrieben. Es handelt sich dabei um über 330 erstaunlich genaue und äußerst differenzierte Prophezeiungen. In diesem Buch soll geschichtlich beweiskräftig belegt werden, dass sich diese Prophezeiungen im historischen Jesus von Nazareth wortwörtlich erfüllt haben. Das Neue Testament zeigt, dass durch die messianische Prophetie im eigentlichen Sinn des Wortes »bewiesen« werden kann, dass Jesus von Nazareth der prophezeite Messias ist. Keine Religion außer dem biblischen Christentum kennt eine solche Art der Beweisführung!"
6) Inhaltsverzeichnis Einleitung 7 Kapitel 1 Der Zeitpunkt des Kommens des Messias 15 1. Die Jahrwochen des Propheten Daniel 15 2. Der »Shevet« von Juda 25 Kapitel 2 Abstammung und Herkunft des Messias 29 1. Sein Stammbaum 29 2. Der Geburtsort des Messias 34 3. Jesus, der Nazaräer 35 4. Aus Ägypten 38 Kapitel 3 Das öffentliche Auftreten des Messias (29-32 n. Chr.) 39 1. Sein Vorläufer 39 2. Die öffentliche Tätigkeit des Messias 42 3. Die Reaktion des Volkes Israel auf seinen Messias 47 4. Judas Iskariot 50 Kapitel 4 Die Verurteilung, Hinrichtung und Auferstehung des Messias 55 1. Die Verurteilung 55 2. Die Kreuzigung 58 3. Betrachtung über Jesaja 53 70 4.6 Kapitel 5 Die Konsequenzen der Verwerfung des Messias 81 1. Grundsätzliches über das 5. Buch Mose 81 2. Das Land Israel soll eine Wüste werden 95 3. Israel – Vorbild und Warnung für alle Menschen 97 Kapitel 6 Ausblick auf das zweite Kommen des Messias 101 1. Die Wiederherstellung des Staates Israel 101 2. Der Zusammenhang zwischen der Wiederherstellung Israels und dem zweiten Kommen des Messias 103 Epilog 107 Anhang Anmerkungen 109 Die Bibelstellenzitate 119 Urtextausgaben des AT und NT 119 Bibliographie von Roger Liebi 121 Der Auto
6) Zitate aus dem Rezensionsbuch S. 68 "Die Bedeutung des Leidens und Sterbens des Messias Um die Bedeutung seines Leidens und Sterbens darlegen zu können, muss etwas weiter ausgeholt werden. Die Bibel bezeugt an sehr vielen Stellen des AT (z.B. Psalm 14) und des NT, dass alle Menschen ohne Ausnahme gesündigt haben. Römer 3,23 sagt: »Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.« Gott aber ist ein vollkommen heiliger und gerechter Gott (Josua 24,19; Psalm 7,11) und kann Sünde, d.h. alles, was im Widerspruch zu seinen Gedanken und seinem Wesen ist, in keiner Weise tolerieren oder übersehen (vgl. Habakuk 1,13). Daher müsste er jeden Menschen in die Verdammnis bringen. Die Bibel sagt aber auch, dass Gott[VATER] [absolute] Liebe ist (1. Johannes 4,8) und er dies deshalb nicht tun möchte. Er »will, dass alle Menschen errettet werden«, sagt 1. Timotheus 2,4!
So war es nötig, dass er eine Lösung fand, um dem Menschen auf dem Boden seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit Vergebung der Sünden und ewiges Heil anbieten zu können. Dies war aber nur möglich, indem ein vollkommener, sündloser und heiliger Mensch [GOTTES SELBSTINKARNATION als JESUS] das Gericht Gottes als Stellvertreter erduldete. So sandte Gott seinen Sohn und ließ ihn Mensch werden. Vom Herrn Jesus sagt die Schrift ausdrücklich, dass er kei- ne Sünde tat (1. Petrus 2,22), und nennt ihn im NT siebenmal den »Gerechten«. Als der Herr Jesus am Kreuz hing, belud ihn Gott mit den Sünden aller, die an ihn geglaubt haben und die noch an ihn glauben würden. Ja, er identifizierte ihn in den drei Stunden der Finsternis mit all diesen Sündern und brachte da sein Zorngericht über ihn (1. Petrus 2,24; 2. Korinther 5,21; Jesaja 53,10). Gott wandte sich in diesen drei Stunden völlig vom Messias ab, und daher musste der Gekreuzigte den furchtbaren Schrei »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« (Psalm 22,1; Matthäus 27,46) ausrufen. Dann starb er (Matthäus 27,50). Das Erlösungswerk ist nun vollbracht (Johannes 19,30)! Gott kann jetzt jedem Sünder, der sich in Reue und Buße dem Herrn Jesus anvertraut und ihm im Gebet seine Sünden bekennt (1. Johannes 1,9), aufgrund des vergossenen Blutes auf Golgatha vollkommene Vergebung schenken (Epheser 1,7). Hebräer 9,22 besagt nämlich, dass ohne Blutvergießen überhaupt keine Vergebung möglich ist. So haben sich auch die Worte aus Jesaja 53,3-6 erfüllt:
»Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet, und wir haben ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt; doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns ein jederauf sein en Weg; und der Ewige hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit.«
3. Betrachtung über Jesaja 53 Da Jesaja 53 in der messianischen Prophetie einen so gewichtigen Platz einnimmt, soll diese Passage gesondert etwas eingehender behandelt werden. Der Abschnitt Kapitel 52,13-53,12 aus dem Propheten Jesaja kann zu Recht als »das Evangelium nach Jesaja« bezeichnet werden. Der Ewige verkündete etwa 700 Jahre vor Christus durch den Propheten, dass...
S. 48 "Die Geringschätzung des Messias durch die jüdischen Volksführer Im Buch des Propheten Jesaja ist die Geringschätzung des [echten! & einzig-wahren & zukünftigen!] Messias [JESUS CHRISTIS] durch die Volksführer der jüdischen Nation erwähnt. In Jesaja 53,2.3 steht geschrieben: »Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir ihn sahen, da hatte er kein Ansehen, dass wir seiner begehrt hätten. Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, und wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt; er war verachtet, und wir haben ihn für nichts geachtet.« Der im Hebräischen gebrauchte Ausdruck »isch«, der hier mit »Menschen« übersetzt wurde, meint u.a. hochgestellte und mächtige Menschen!44 Der Prophet hatte hier insbesondere die führende Schicht in Israel vor Augen.
Dem Messias werden Fallen gestellt In Psalm 35,7 sagt der Messias: »Denn ohne Ursache haben sie mir ihr Netz heimlich gelegt, ohne Ursache meiner Seele eine Grube gegraben.« Einige Male wird im NT berichtet, wie dem Messias von führenden Leuten des Judentums Fallen gestellt wurden und wie man ihn mit Fragen fangen wollte (vgl. Lukas 11,53-54; 14,1-5; Markus 12,13-17; siehe auch Lukas 6,7).
Mordgedanken über den Messias In Psalm 31,13 klagt der Messias über noch etwas Ärgeres:49 »Denn ich habe die Schmähung vieler gehört, Schrecken ringsum; indem sie zusammen wider mich ratschlagten, sannen sie darauf, mir das Leben zu nehmen.« Markus schildert die Erfüllung: »Die Pharisäer gingen alsbald hinaus und hielten mit den Herodianern Rat wider ihn (Jesus), wie sie ihn umbrächten« (Markus 3,6). Johannes 11,53 bestätigt ebenfalls die Erfüllung dieses Psalms.
Die Ablehnung am 15. Nisan 32 n. Chr. Der Messias sollte sowohl von der Masse des gewöhnlichen Volkes als auch von dessen Führern völlig abgelehnt werden. Wie eindrücklich kam doch diese totale Verwerfung am 15. Nisan 32 n. Chr. zum Ausdruck, als Jesus, der Messias, vor Pilatus stand: »Als aber Pilatus die Hohenpriester und die Obersten und das Volk zusammengerufen hatte, sprach er zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abwendig; und siehe, ich habe ihn vor euch verhört, und habe an diesem Menschen keine Schuld gefunden, betreffs dessen ihr ihn anklagt; aber auch Herodes nicht, denn ich habe euch zu ihm gesandt, und siehe, nichts Todeswürdiges ist von ihm getan. Ich will ihn nun züchtigen und losgeben. Er musste ihnen aber notwendig auf das Fest einen losgeben. Die ganze Menge schrie aber zugleich und sagte: Hinweg mit diesem, gib uns aber den Barabbas los! Derselbe war wegen eines gewissen Aufruhrs, der in der Stadt geschehen war, und wegen eines Mordes ins Gefängnis geworfen. Pilatus rief ihnen nun wiederum zu, indem er Jesus losgeben wollte. Sie aber schrien dagegen und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine Ursache des Todes an ihm gefunden; ich will ihn nun züchtigen und losgeben. Sie aber lagen ihm an mit großem Geschrei und50 forderten, dass er gekreuzigt würde. Und ihr und der Hohenpriester Geschrei nahm überhand. Pilatus aber urteilte, dass ihre Forderung geschehe« (Lukas 23,13-24).
S. 20 "Die Dauer der 69 Jahrwochen Das prophetische Jahr dauert in der Bibel 360 Tage 23 (vgl. Offenbarung 11,3 mit Offenbarung 12,14, wo 3½ Jahre mit 1260 Tagen gleichgesetzt werden. Ein Jahr hat folglich 360 Tage.). Die 69 Jahrwochen entsprechen daher 173.880 Tagen (69 x 7 x 360). Diese Zeitspanne müsste also zwischen den oben genannten Daten liegen. Wenn man nun die nicht allzu bekannte Tatsache ins Auge fasst, dass es in der Geschichte, im Gegensatz zur Astronomie, kein Jahr 0 gibt (nach 1 v. Chr. folgt direkt das Jahr 1 n. Chr.) ist es nun möglich, festzustellen, dass zwischen März/April 445 v. Chr. und März/April 32 n. Chr. die 173880 Tage genau hineinpassen. Daniel 9 hat sich erfüllt!"
S. 20 "Aus diesen Zeugnissen geht klar hervor, dass Jesus zwischen 26 und 36 n. Chr. in Israel auftrat. Vom Jahr 445 v. Chr. bis zur Zeit von 26-36 n. Chr. passen die 69 Jahrwochen genau hinein."
S. 31 "Der Messias sollte aus dem Stamm Juda kommen Um 1804 v. Chr. verkündigte der Patriarch Jakob sei- nen zwölf Söhnen, was in der Zukunft mit ihren Nachkommen geschehen würde. Zu seinem Sohn Juda sagte er: »Nicht weichen wird das Zepter von Juda, noch ein Gesetzgeber zwischen seinen Füßen hinweg, bis dass Schilo (= der Frieden Schaffende, der Ruhe Bringende) kommt, und ihm werden die Völker gehorchen« (1. Mose 49,10). Der Messias sollte ein Nachkomme Judas sein, und nicht etwa von Ruben, Simeon, Levi, Sebulon, Issaschar, Dan, Gad, Aser, Naphtali, Joseph oder Benjamin abstammen. 1. Chronik 5,2 (ca. 530 v. Chr.) spricht dieselbe Tatsache mit anderen Worten aus: »Denn Juda hatte die Oberhand unter seinen Brüdern, und der Fürst kommt aus ihm.« Das Wort für Fürst (hebr. »nagid«) ist an dieser Stelle übrigens dasselbe wie in Daniel 9,25. Aus welcher Familie in Juda aber sollte der Messias kommen?"
S. 39 "Das öffentliche Auftreten des Messias (29-32 n. Chr.) 1. Sein Vorläufer Die Ankündigung durch die Propheten Maleachi und Jesaja Im dritten Kapitel des Propheten Maleachi hört man die Stimme des Messias, wenn er sagt: »Siehe, ich sende meinen Boten, dass er den Weg bahne vor mir her« (Maleachi 3,1).
Die Funktion des Wegbereiters Dieser Vorläufer sollte die wichtige Aufgabe haben, das Volk Israel so auf das baldige Kommen des Messias vorzubereiten, damit es ihn mit aller Bereitwilligkeit aufnehmen könnte. Es sollte nichts mehr im Herzen dieses Volkes sein, das für die Aufnahme des Verheißenen h��tte hinderlich sein können; in ihren Herzen sollten vielmehr »gebahnte Wege« sein (vgl. Psalm 84,6). Deshalb wird in Jesaja 40,4-5 des Weiteren gesagt: »Jedes Tal soll erhöht, und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; und das Höckerichte soll zur Ebene werden, und das Hügelige zur Niederung! Und die Herrlichkeit des Ewigen wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen.« Die Ankündigung dieses Wegbereiters fand seine vollkommene Erfüllung in Johannes dem Täufer, dem Sohn des Zacharias. Sein Auftreten fiel in die Zeit von 29 n. Chr. Lukas schreibt, dass er im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius in Erscheinung getreten ist (Lukas 3,1).
S. 46 "Die Erfüllung Jesus hat sich auch als Prophet ausgewiesen, indem er Aussagen über die Zukunft machte, deren Erfüllung man sehr leicht nachweisen kann. Das hebräische Wort für Prophet meint allerdings nicht nur einen Verkündiger der Zukunft, sondern auch ganz allgemein einen Botschafter des Willens Gottes. Dies ist wichtig, denn aus Psalm 40,10 geht hervor, dass der Messias die Treue, Rettung, Güte und Wahrheit Gottes in Israel (= »die große Versammlung«) verkündigen würde. Die Erfüllung all dessen findet sich in den Evangelien ausführlich belegt (vgl. z.B. die Bergpredigt in Matthäus 5-7). Jetzt stellt sich aber die Frage, wie das Volk Israel auf seinen Messias reagieren würde. Kurz vor dem Auftreten des Messias sollte ein Prophet aufstehen, der den Auftrag hatte, das Volk auf dienah e Ankunft des Messias vorzubereiten. Auch Jesaja spricht von diesem Wegbereiter. Er nennt ihn »die Stimme eines Rufenden in der Wüste«. In Jesaja 40,3 steht geschrieben: »Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn.«41 Jesaja teilt hier mit, dass dieser Wegbereiter in der Wüste auftreten würde."
S. 54 "Schlussbemerkungen Abschließend muss mit aller Deutlichkeit gesagt werden, dass Judas Iskariot zu seiner Tat nicht zuvorbestimmt war [er hatt(e), wie alle Menschen "Freien Willen"!]. Gott, der Ewigseiende (JHWH), der, wie in der Einleitung schon erklärt wurde, nicht dem Unterschied von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterworfen ist, hatte zuvor gewusst [ALLWIßENHEIT!], dass Judas Iskariot aus eigenem Wollen und in eigener Verantwortung den Messias überliefern würde, und konnte daher schon viele Jahrhunderte zuvor den Propheten das Tun und Wollen dieses Mannes mitteilen."