Eine dystopische Kurzgeschichte über Menschlichkeit, Freiheit und Liebe – von Bestsellerautorin Marah Woolf
Madeline lebt in einer Welt ohne Angst, Zweifel oder Chaos. Mit zweiundzwanzig Jahren darf sie endlich den ihr vorbestimmten Platz in der Gesellschaft einnehmen – an Kaans Seite, einem eigens für sie erschaffenen Gefährten. Alles ist perfekt!
Doch je länger sie mit ihm zusammenlebt, desto stärker wächst ihr Verdacht, dass diese Perfektion nur ein Trugbild ist. Hinter der makellosen Fassade stimmt etwas nicht. Gefangen zwischen den ihr vertrauten Erwartungen und gefährlichen Fragen muss Madeline eine Entscheidung treffen, die ihr Leben von Grund auf verändern könnte. Wird sie den Mut finden, alle Regeln zu brechen?
Marah is wife, mum of three children and a writer. She studied history and politics and realised a great dream in 2011 with the publication of her first book. Her work on the SilverMoonSaga was completed at the end of 2012. The first volume, SilverMoonLight, was an award winner. The international rights for the first part of the saga have been acquired by the renowned publisher Michel Lafon. All three volumes of the SilverMoonSaga will be available in English translation by spring 2015.
Ich finde es wirklich bemerkenswert, wie Marah Woolf es geschafft hat, auf so wenigen Seiten, so eine tolle dystopische Kurzgeschichte zu erschaffen, die gleichzeitig so viele wichtige Botschaften vermittelte! Ich bin wirklich sehr positiv überrascht worden und kann das Buch nur empfehlen! Ich hätte mir Eden Control tatsächlich auch sehr gut als Trilogie vorstellen können.
Mit Eden Controll erhalten wir eine utopische Welt, in der keine Angst, Zweifel oder Chaos existiert. Alles ist vom System perfekt abgestimmt, wie das man mit 22 Jahren seinen Platz in der Gesellschaft einnimmt und endlich seinen perfekten Partner, einen extra persönlich zugeschnittenen nicht-menschlichen Gefährten, an seine Seite bekommt. Klingt diese Welt nicht perfekt? Denn dies ist doch die Definition einer Utopie?
Nur wissen wir doch alle, dass es keine perfekte Welt gibt, selbst wenn diese einem vielleicht so erscheinen mag und genau das zeigt uns Marah Woolf in diesem Buch deutlich.
"All diese sozialen Eigenschaften dienen hauptsächlich der Gemeinschaft. Die Äußerlichkeiten sind leicht umzusetzen, und das Ministerium ist nicht daran interessiert, dass wir mit unserem Gefährten ein persönliches Glück finden. Wir sollen funktionieren und tun, was man uns sagt, ohne zu hinterfragen, ob es gut für uns ist. Denn unsere Bedürfnisse spielen keine Rolle. Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich so lange gebraucht habe, dieses System zu durchschauen. Und viele Menschen tun das ihr ganzes Leben nicht. Mein Vater zum Beispiel. Er hat sich einfach arrangiert, weil es das Einfachste war. Ich kann das nicht. Es würde mich umbringen."
Dieses Buch macht einem deutlich, wie schnell Fürsorglichkeit in absolute Kontrolle wechseln kann. Wie schnell Menschen manipuliert werden können, ohne dass sie es überhaupt merken und was mit einem passiert, der aus diesem System ausbrechen möchte.
"Unser Leben wird dominiert von ein paar Männern und Frauen, die die Macht in diesem Land haben. Sie werden nicht gewählt und wir wissen nicht wirklich, was sie für uns tun. Bis auf diese unsäglichen Fernsehansprachen, in denen sie den Zusammenhalt unserer Nation beschwören, bekommen wir sie nicht zu Gesicht. Sie behaupten, sie täten alles, um uns vor den fremden, feindlichen Mächten zu beschützen, die hinter der Mauer darauf lauern, uns unsere Schätze zu stehlen, aber auch das könnte eine Lüge sein."
Man kann es wirklich sehr gut mit dem Beispiel einer Schafsherde vergleichen: alle Schaffe rennen dem Hirten/ dem Hund hinterher. Alle folgen und keiner hinterfragt das System. Warum ist das so? Ist das wirklich der richtige Weg? Oder sollte man nur glauben, es wäre der richtige Weg, weil Widerstand unerwünscht und niemals der einfachste Weg ist?
"Ein dumpfer Schmerz fängt hinter meiner Schläfe an zu pochen. Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr Angst macht es mir. Manchmal wünschte ich, ich hätte diese Zweifel niemals zugelassen. Denn jetzt sind sie überall. Sie umzingeln mich und nehmen mir die Luft zum Atmen."
Das Buch zeigt gut auf, wie die Menschen anfangen an sich selbst zu zweifeln. Den Fehler in sich selbst zu suchen, weil man eben nicht in dieses System passt. Muss man deshalb kaputt sein? Oder muss der eigene Weg der "falsche" sein? In den meisten Fällen vermutlich nicht und dennoch denkt man, etwas würde mit einem nicht stimmen. Im Resultat schließt man sich dann der großen Masse und somit dem System an, weil dies der einfachste Weg ist und der von der Gesellschaft erwartete/akzeptierte. Nur ist das wirklich der richtige Weg für einen selbst? Ist es wirklich das, was das eigene Herz verlangt?
"Ich weiß auch, wie es sich anfühlt, in einer Demokratie zu leben und in einem Land, in dem jeder das tun kann, was er für richtig hält. Müsste ich die Wahl treffen, würde ich mich immer für die Freiheit entscheiden. Aber die Freiheit des einen wird auch immer die eines anderen einschränken. Ist das gerecht? Ist eine gerechte Welt überhaupt möglich? Diese Frage kann ich nicht beantworten– dafür aber eine andere. Ich weiß mit Sicherheit, dass es niemals eine perfekte Welt geben wird."
Wow, ca. 130 Seiten und dennoch war ich voll in der Geschichte drin. Obwohl die so kurz ist, hat nichts gefehlt. Ich hatte nirgendwo das Gefühl, dass irgendwas zu kurz kam oder zu schnell ging. Es war absolut perfekt. Ein Thema was zum Nachdenken anregt. Eine Welt, in der man direkt drin ist. Eine Protagonistin, in die man sich direkt hineinversetzen kann.
Ich bin wieder absolut begeistert 😍 Die Bücher von Marah Woolf kaufe ich mittlerweile blind ❤️
"Aber die Freiheit des einen wird auch immer die eines anderen einschränken."
Meine erste Geschichte von Marah Woolf und gleich so eine gute, im übertragenden Sinne, denn ob sie wirklich 'gut' ist, bleibt Ansichtssache, denn handelt sie doch von einer Welt, in der man normalerweise nicht leben will, in der wir, wenn wir es uns eingestehen, aber definitiv in einer Form leben. Das ist gerade das Erschreckende, was Marah Woolf hier aufwirft, weil die Geschichte unserer eigenen nicht weit abfällt. Natürlich ist diese hier weitestgehend erfunden, aber ist sie das wirklich? Oder ist sie nur eine andere Version von wie es geschehen könnte?
Die Geschichte um Madeline, kurz Maddy, die durch das System Kaan zugeordnet wird und durch Zufall auf den Gärtner Matteo trifft, der ihre Welt auf den Kopf stellt, regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Da es eine Kurzgeschichte ist, verbringt man vermutlich mehr Zeit, zwischen den Zeilen zu lesen, aber gerade das macht diese Geschichte auch aus, denn sie wird schließlich eine Hinterfragung der Moral sein sollen.
Die dystopische Kurzgeschichte fand ich sehr interessant, da sie wichtige Werte in einer Beziehung verdeutlicht. Sie zeigt, dass es mehr zählt als nur äußere Attraktivität, zum Beispiel Mitgefühl, Vertrauen und gegenseitiger Respekt. Außerdem macht die Geschichte deutlich, wie wichtig es ist, dem Partner Freiraum zu lassen und ihn nicht zu kontrollieren. Insgesamt regt sie zum Nachdenken über gesunde Beziehungen an.
Eden Control entwirft eine dystopische Welt, die auf den ersten Blick ideal erscheint: Ordnung, Sicherheit und ein Leben ohne große Konflikte. Doch genau diese vermeintliche Perfektion entpuppt sich als beängstigend. Marah Woolf zeigt eindrucksvoll, wie schnell Kontrolle als Fürsorge getarnt werden kann – und wie gefährlich ein System wird, das keine Abweichung duldet.
Besonders spannend ist der Blick auf das Verhalten der Menschen innerhalb dieser Gesellschaft. Viele fügen sich, ohne wirklich zu hinterfragen, ob sie glücklich sind. Das eigene Selbstbild ist verschoben: Wer nicht in das vorgegebene Raster passt, beginnt an sich selbst zu zweifeln, statt das System zu hinterfragen. Individualität wird nicht offen verboten, aber so stark eingeschränkt, dass Anpassung zur scheinbar einzigen Option wird.
Sehr eindringlich ist auch die Darstellung von Gewalt, die nicht immer laut oder körperlich sein muss. Sie zeigt sich vor allem dann, wenn jemand nicht gehorcht oder aus der Rolle fällt – durch Druck, Kontrolle und den Entzug von Sicherheit. Das Buch macht deutlich, wie subtil Zwang wirken kann und wie leicht Menschen bereit sind, Freiheit aufzugeben, solange sie sich geschützt fühlen.
Was Eden Control für mich besonders macht, ist genau dieser gesellschaftskritische Unterton. Die Geschichte hält der Leserschaft einen Spiegel vor und stellt unbequeme Fragen: Wie viel Anpassung ist zu viel? Und was bleibt vom Menschen übrig, wenn Selbstbestimmung gegen Sicherheit eingetauscht wird?
Ein nachdenklich stimmendes Buch, das lange nachwirkt und dazu einlädt, das eigene Denken, das eigene Selbstbild und gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen.
Als ich den Post der Autorin gesehen habe, musst ich das Buch sofort lesen. Ich fand es so gut. Es lies sich super lesen, die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend und die Twists waren toll! Riesen Lob an die wunderbare Marah Woolf, sie hat es geschafft eine 130 Seiten Kurzgeschichte so spannend zu schreiben, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Für die länge des Buches war auch tiefe und viel Emotion drinnen! Leseempfehlung! Und irgendwie wünschte ich es wäre länger gewesen :)
Bei Kurzgeschichten bin ich oft misstrauisch, da oft die Frage bleibt, wie man eine Geschichte auf so wenig Seiten bringen kann und ob alles erzählt wird.
Hier ist die Antwort ganz klar: Es geht.
Ich habe das Buch ohne große Erwartungen gestartet, aber da ich ein Fan von Marah bin, habe ich mich drauf eingelassen.
Es fing direkt stark an, man wurde direkt in eine Folge von Black Mirror hineingezogen.
Ich habe das Buch in einem Atemzug weggelesen und es ist fast schon schade, dass es nicht länger war. Trotzdem vermisst man kaum etwas. Es regt zum Nachdenken an, man "lernt" es wieder wertzuschätzen, dass man nicht perfekt sein muss, um ein glückliches Leben zu führen bzw. die Unvollkommenheit und unsere "Fehler" uns zu Menschen machen. Kein gutes Aussehen kann jemals Empathie und Liebe ersetzen.
Es freut mich sehr, dass ich wieder so etwas tolles von Marah gelesen habe und ich hoffe, dass sie hin und wieder solche Geschichten erzählt, vielleicht auch länger, weil wow!
Das war eine sehr gute despotische Kurzgeschichte, welche zum Andenken anregt. Denn so sehr man es sich auch wirklich wünschen würde, eine „perfekte“ Welt gibt es nun mal nicht 🙂↕️
Eden Control ist weit mehr als nur ein dystopischer Roman – das Buch wirkt wie ein Spiegel unserer heutigen Welt. Marah Woolf zeigt eindrucksvoll, wie verführerisch perfekt ein System erscheinen kann und wie leicht man beginnt, ihm blind zu vertrauen.
Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung der oberflächlich perfekten Partner und Lebensentwürfe, die nach außen makellos wirken, innerlich jedoch Leere und Kontrolle verbergen. Das Buch vermittelt sehr gut das Gefühl, in einem Hamsterrad gefangen zu sein: alles läuft scheinbar reibungslos, doch echte Freiheit, Individualität und Emotionen gehen dabei verloren.
Beim Lesen stellt man sich unweigerlich die Frage, wie viel Kontrolle wir in unserer eigenen Welt bereits akzeptieren, nur weil sie bequem ist oder Sicherheit verspricht. Eden Control regt zum Nachdenken an, macht stellenweise unbehaglich – und genau das macht das Buch so stark.
Eine spannende, gesellschaftskritische Geschichte, die noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt.
Eden Control hat mich insgesamt gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt, weshalb ich dem Buch 3 von 5 Sternen gebe.
Besonders spannend fand ich das zentrale Thema: die Frage, wie „perfekt“ eine Gesellschaft eigentlich sein darf und welchen Preis Menschen dafür zahlen. Dieses Hinterfragen von Perfektion und Kontrolle war für mich eindeutig die größte Stärke des Buches. Gesellschaftliche Kernwerte wie Empathie und Eigenverantwortung vollständig auszuklammern, macht das Szenario klar dystopisch. Es bleibt die Frage, wie unsere Gesellschaft aussehen könnte, wenn Werte wie Verantwortung und Eigenständigkeit gezielt gefördert würden.
Schwierigkeiten hatte ich mit der Plausibilität des dargestellten Szenarios. Der Weg von unserer heutigen Welt hin zu dieser Gesellschaft bleibt sehr abstrakt. Es wird kaum nachvollziehbar erklärt, wie es zu dieser Ordnung gekommen ist, und es fehlt weitgehend der Bezug zu globalen Zusammenhängen.
Auch das Hinterfragen des Systems durch die Figuren empfand ich als etwas zu konstruiert und zaghaft. Gerade weil Menschen meiner Meinung nach sehr viel stärker zweifeln, vergleichen und Muster erkennen, hätte ich mir gewünscht, dass sich mehrere Figuren im Buch intensiver mit dem System auseinandergesetzt hätten.
Emotional hat mich die Geschichte durchaus berührt, und die dystopische Ordnung ist reflektierenswert. Die begrenzte Tiefe vieler Aspekte lässt sich vermutlich auch durch die relativ kurze Länge des Buches erklären.
Als dystopisches Gedankenspiel funktioniert Eden Control gut, trifft jedoch nicht ganz meinen persönlichen Geschmack. Ich interessiere mich eher für utopische Gesellschaftsentwürfe, die auf Empathie, Win-Win-Denken, bewusster Kommunikation und Freiheit basieren. In diesem Buch steht Kontrolle klar im Vordergrund, was thematisch stimmig ist, mich aber nicht vollständig abgeholt hat.
Insgesamt ein spannendes Buch mit einer sehr guten Idee, deren Umsetzung für mich jedoch zu fern und zu wenig greifbar bleibt.
Dystopische Geschichten faszinieren mich ja immer sehr und auch in dieser totalitären Republik war ich schnell drin (und empört).
Wir begleiten Madeline dabei, wie sie eines Tages ihren Gefährten zugeteilt bekommt, der auf den ersten Blick ganz toll und perfekt wirkt, aber halt am Ende auch einfach ein Roboter ist, der von der Regierung gestellt wird, um die Partnerin zu beobachten und zu Gehorsam antreibt, damit diese "perfekte" Gesellschaft ohne Kriminalität und ohne Fehler funktionieren kann, so wie es für alle Menschen vorgesehen ist, die als würdig genug erachtet werden, einen Gefährten zu bekommen. Alle anderen Menschen sind die "Unperfekten" und somit haben wir hier eine sehr deutliche Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Es ist natürlich immer so faszinierend, wie man als Leserin quasi von außen auf die Geschehnisse blicken kann, weil man das Wissen hat, dass Leben auch anders aussehen kann. Daher war es cool, Madeline dabei zu begleiten, die Perfektion und Ordnung ihres Lebens zu hinterfragen und daraufhin das geschieht, was meistens in Dystopien geschieht. 😅
Es ist ein super kurzes Buch, 130 Seiten glaub ich. Also gehen wir hier nicht in die Tiefe und haben eine Menge große Zeitsprünge. Dennoch hat die Geschichte mich mitgerissen. 🧡
Eden Control is a very short book (around 130 pages / 3 hours as an audiobook), but it’s incredibly well done. Futuristic, dystopian, science fiction – and above all built around a really compelling idea.
The story is set in the year 2146. From a certain age, people are assigned perfect humanoid partners, whom they are allowed to design themselves beforehand. These partners are controlled, adapted, and seemingly ideal. However, the protagonist, Maddy, gradually realizes that her partner is too perfect – too controlling, too monitored – and she begins to question both the system and the government behind it.
What I found especially striking were the societal aspects: emotions are considered dangerous, genuine human relationships are suppressed, and people with physical disabilities or so-called “imperfections” are marginalized and exploited. All of this really makes you stop and think.
For such a short story, it’s very well executed, with a strong and satisfying ending. Gripping, smart, and absolutely recommendable – especially for fans of dystopian sci-fi.
Ich habe Eden Control an nur einem Tag beendet. Die Grundidee ist richtig stark und fühlt sich viel größer an, als der Umfang der Geschichte. Man merkt beim Lesen ständig, dass man daraus locker einen ganzen Roman hätte machen können. Die Welt, das Konzept und die Thematik haben definitiv das Potenzial dafür. Trotzdem funktioniert es auch als Kurzgeschichte überraschend gut, weil die Story keine Zeit verschwendet und direkt Spannung aufbaut.
Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre. Dieses beklemmende, leicht bedrückende Gefühl zieht sich durch die ganze Geschichte und sorgt dafür, dass man innerlich die ganze Zeit angespannt bleibt. Dieses unangenehme Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht stimmt, hat mich komplett reingezogen.
Ich konnte die Geschichte kaum aus der Hand legen und war positiv überrascht, wie sehr sie mich zum Nachdenken gebracht hat. Einziger „Kritikpunkt“: Man will am Ende einfach mehr. Mehr von dieser Welt und mehr Hintergründe.
Für eine Kurzgeschichte wirklich intensiv, spannend und atmosphärisch dicht. Hat mich absolut abgeholt.
Wir folgen Maddy im zukünftigen Amerika, in einem totalitären Staat. Nur perfekte Menschen dürfen sich fortpflanzen. Sie erstellen sich Roboter als Partner. Die Roboter sind praktisch die langen Arme der Regierung und kontrollieren die Menschen. Maddy verliebt sich in einen Menschen und flieht mit ihm. In Kanada erfährt sie, dass der Mann auch ein Roboter ist und abgestellt wird. Sie erweckt ihn wieder und sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Amerika wird überworfen.
Negatives - Das Ende war bisschen schnell. Plötzlich sind 30 Jahre vergangen.
Positives - Kurzgeschichte, aber man ist voll in der Story - fühlt mit Maddy mit - hätte nicht gedacht, dass Matteo auch ein Roboter ist - perfekte Länge
This entire review has been hidden because of spoilers.
I wanted a break from thrillers so I browsed kindle and ended up coming across this short dystopian novel. I’ve not read many, so I don’t know how common an overlap between them is, but this heavily reminded me of 1984 with the rationing, the constant monitoring by the government, and not having an own will or the freedom to express own thoughts and opinions. What was a bit different was the whole aspect of being partnered up with a robot and I found the concept interesting to read about. Given the shortness of the book, I flew through it very quickly and enjoyed it for the most part, though it was nothing crazy or special overall. I did however enjoy the plot twist about Matteo. Overall decent but not great, 3/5 stars.
Dieses Buch ist wie ein Espresso: klein, stark — und plötzlich ist man wach und denkt nach.
Diese Kurzgeschichte hat mich wirklich gefesselt.
Die Protagonistin? Richtig spannend. Man merkt, wie sie sich entwickelt, Schicht für Schicht.
Und obwohl die Geschichte so kurz ist, fehlt wirklich nichts. Kein Moment wirkt gehetzt, nichts fühlt sich abgeschnitten an. Es passt alles.
Besonders mochte ich, dass das Thema einen nach der letzten Seite noch begleitet. Man steckt sofort in dieser Welt und erwischt sich später dabei, immer noch darüber nachzudenken.
Kurz gesagt: fesselnd, durchdacht, überraschend — und absolut perfekt dosiert.
I think the interpersonal relationships were what made this book okay, and that it was short. Maybe some things could have used a few more pages to be worked out, but I was fairly glad it wasn't longer to be fair. The "worldbuilding" was done in the first few pages via a monologue that didn't really make sense in that setting, and the world in general felt very very much like an amalgamation of 1984 and Brave New World, and it felt a little too close to both of these to feel like something original. I also thought the logic often didn't match the one of the book, or tge real world logic, which always is disappointing.
Also, ich bekam hier tatsächlich schon nach den ersten Seiten Schnappatmung. Wie kann es ein Leben geben, in dem alles von Dritten bestimmt wird? Dein Partner ist kein Mensch und manipuliert dich, wo es nur geht. Maddy hat sich ihren Traummann ausgesucht und doch ist es wohl nicht ganz der Traum, den sie wollte. Sie führt ein schwieriges Leben, bis sie Matteo trifft. Hier wird mit allem gespielt, was in unserer Gesellschaft so passiert. Man wird ersetzt durch KI, Big Brother is watching you und vieles mehr. Es ist tatsächlich nur eine kurze Geschichte und ich möchte nicht zu viel erzählen, doch finde ich sie auch wichtig, denn sie zeigt so vieles auf.
Wie viel steckt denn bitte in dieser Kurzgeschichte. Da haben ja manche langen Bücher nicht so viel Inhalt.
Ich liebe Dystopien und hier sind viele Themen beschrieben, die ich unglaublich interessant finde. Ein bisschen hat es mich an Report der Magd und Hotel Love erinnert. Wirklich super Kombi. Irgendwo habe ich auch mal den Vergleich zu einer Folge Black Mirror gelesen und das trifft es eigentlich perfekt. Leseempfehlung für Alle, die sich davon angesprochen fühlen und es ist wirklich super schnell zu lesen.
a creepy, sad and hopeful short love story based in the future. even if it's a short one, it's one to think about because some things aren't too far away from what could happen with us as a society one day (AI...). i wish some things would have been more detailed but yeah... short story, so it's understandable.
Ich hatte ehrlich gesagt keine hohen Erwartungen aber das Hörbuch hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Den Twist habe ich nicht vorhergesehen und das Ende war berührend. Matheo war ein toller Charakter und Maddy hat mir auch gefallen. Diese Idee einer dystopischen Zukunft war wirklich gut. Klare Empfehlung!
Dieses Buch macht so viel mit mir persönlich, die Vorstellung das so in mein Leben eingegriffen werden könnte, fühlt sich fürchterlich an. Die Geschichte hat mit dementsprechend gar nicht mehr losgelassen. Das Weltenbuilding und der Schreibstil waren Marah typisch und das Buch damit ein toller Start ins Lesejahr 2026.