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Tainted Love: Kriminalroman. Auftakt einer neuen Reihe für Fans von Liz Moore und Martin Walker

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Sommer 1986 im nordhessischen Zonenrandgebiet. Die Luft flirrt vor Hitze, der Wald stirbt leise. Die Region ist ein verwunschenes Idyll, in dem Dörfer Märchennamen tragen und die Grenze zur DDR das Ende der Welt markiert. Hier leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin. Sie sind Suchende, die sich in einer schrecklichen Nacht, in der ein kleines Mädchen verschwand, kennen- und lieben lernten.
Jetzt bringt die Sonne, die seit Wochen auf die Wälder niederbrennt, in einem See einen luxuriösen Wagen ans Licht. Wer hat ihn versenkt? Was ist mit dem Fahrer geschehen? Martin und Christine suchen Antworten - und stoßen auf dunkle Zeichen von Liebe und Mord.

225 pages, Kindle Edition

Published March 30, 2026

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2 (5%)
Displaying 1 - 12 of 12 reviews
Profile Image for LeserinLu.
407 reviews58 followers
March 31, 2026
Der Krimi „Tainted Love“ spielt in der deutsch-deutschen Grenzregion Mitte der 80er Jahre im Sommer. Dieses Setting hat mir sofort gefallen: Die sommerliche Hitze, die sterbenden Wälder und die Nähe zur innerdeutschen Grenze erzeugen eine ganz eigene Stimmung irgendwo zwischen Idylle und latenter Bedrohung. Allerdings wirkten die zahlreichen 80er-Jahre-Anspielungen im Verlauf manchmal etwas bemüht.

Im Zentrum stehen Martin Ritter, ein eher ruhiger Bibliothekar mit einer Leidenschaft für Fotografie, und Christine Lehmann, eine kluge und neugierige Journalistin. Beide bringen interessante Perspektiven mit, und ich mochte, dass sie nicht eindimensional gezeichnet sind. Ich hätte sie allerdings gerne noch intensiver kennengelernt.

Im Mittelteil verliert der Roman für mich zunehmend an Klarheit. Es werden sehr viele Figuren und Handlungsstränge eingeführt, die nicht alle wirklich relevant erscheinen. Dadurch wird die Geschichte stellenweise unübersichtlich und der Fokus verschiebt sich. Gerade für einen Krimi hätte ich mir eine stärkere Konzentration auf den eigentlichen Fall gewünscht, der dadurch etwas in den Hintergrund gerät.

Insgesamt ist „Tainted Love“ ein Roman mit einem spannenden Setting und interessanten Figuren. Wer Wert auf Zeitkolorit legt, wird hier definitiv fündig. Wer hingegen einen klar strukturierten Kriminalfall erwartet, könnte enttäuscht sein.
Profile Image for Madame F.
316 reviews4 followers
April 6, 2026
Ich glaube, dieses Buch und ich sind zunächst mit leicht unterschiedlichen Erwartungen aneinander vorbeigelaufen und haben uns dann aber doch ziemlich gut verstanden. 😆
Als ich zu Tainted Love gegriffen habe, hatte ich ehrlich gesagt einen eher klassischen Kriminalroman im Kopf: ein klar umrissener Fall, Ermittlungen, ein bisschen Tempo, Spannung, die sich zuspitzt. Und ja, rein formal ist das hier auch ein Krimi – immerhin stolpern Martin Ritter und Christine Lehmann über das Rätsel eines versenkten Autos im See, das natürlich Fragen aufwirft. Aber: Wer hier eine stringente Ermittlungsarbeit erwartet, wird schnell merken, dass der Roman eigentlich ganz woanders seine Stärken hat.
Denn Tainted Love ist viel weniger ein „Fall wird gelöst“-Krimi, sondern vielmehr eine atmosphärische Zeitreise in die 80er, die sich auf 222 Seiten Zeit nimmt. Viel Zeit. Und genau darin liegt – sobald man sich darauf einlässt – auch der Reiz.
Was mich wirklich abgeholt hat, war diese unglaublich dichte, fast greifbare Atmosphäre. Vincent Tal schreibt sehr detailliert, ohne dass es sich trocken anfühlt. Im Gegenteil: Die vielen popkulturellen Bezüge, die Musik, die kleinen Alltagsbeobachtungen – das alles ergibt ein stimmiges Gesamtbild, das sich fast wie ein Film im Kopf abspielt. Man merkt einfach, wie viel Liebe zum Detail hier drinsteckt. Diese Welt wirkt nicht nur wie „die 80er“, sondern wie gelebte 80er.
Und dann sind da die Figuren.
Ich mochte besonders, dass es oft gar nicht die „großen“ Momente sind, die hängen bleiben, sondern die kleinen Begegnungen. Walter zum Beispiel – mit seiner Begeisterung für Filme und Musik – ist so eine Figur, die sich leise ins Herz schleicht. Schrullig, irgendwie eigen, aber genau dadurch unglaublich charmant. Oder diese wiederkehrenden Szenen mit den Jungs, die sich von Martin Streichhölzer holen – eigentlich total nebensächlich, aber genau solche Details geben dem Roman Wärme und Leben.
Es sind diese Miniaturen des Alltags, die Tainted Love tragen. Gespräche, Begegnungen, Stimmungen. Dinge, die in einem schnell getakteten Krimi wahrscheinlich gar keinen Platz hätten – hier aber den Kern ausmachen.
Der eigentliche „Fall“? Der läuft eher nebenbei mit. Er ist da, er gibt dem Ganzen eine gewisse Richtung und wird auch aufgelöst, aber er drängt sich nie in den Vordergrund. Und ich glaube, genau das ist der Knackpunkt: Wenn man mit der Erwartung liest, dass der Kriminalfall das Zentrum ist, könnte man enttäuscht sein. Wenn man aber akzeptiert, dass er eher der Rahmen ist, innerhalb dessen sich diese Welt entfaltet, dann funktioniert das Buch plötzlich ganz anders – und richtig gut.
Im Fazit ist Tainted Love ist ein ruhiger, atmosphärischer Roman mit Krimi-Elementen, der vor allem durch seine dichte 80er-Jahre-Stimmung und seine liebevoll gezeichneten Figuren überzeugt. Wer Tempo und klassische Ermittlungsarbeit sucht, wird hier vielleicht nicht ganz fündig. Wer sich aber auf eine entschleunigte, detailreiche Reise einlassen kann, bekommt eine wirklich unterhaltsame, nostalgische und stimmige Geschichte.
506 reviews5 followers
April 24, 2026
Klirrende Hitze, ein scheinbar verschlafener Ort, dem nichts Böses etwas anhaben könnte, und ein wunderbarer 80er-Jahre-Flair machen Vincent Tals Krimiauftakt „Tainted Love“ aus.

Das Rauchverbot in Gaststätten ist noch keine 20 Jahre in Kraft. Ich kann mich also sehr wohl daran erinnern, wie es war, in Lokalen genüsslich eine Zigarette zu rauchen, was die Figuren in Tals neuem Krimi auch zu jeder passenden Gelegenheit tun. Und trotzdem kam es mir vor, als würde man in eine völlig andere Welt eintauchen.

Als zwei Teenager in einem See einen alten, seltenen Oldtimer entdecken, der einst hier versenkt wurde, glaubt zunächst niemand auch nur im Entferntesten an ein Verbrechen. Doch irgendetwas an dem Auftauchen des Wagens lässt die Journalistin Christine und ihren Lebensgefährten Martin zweifeln. Auch wenn sie nicht genau wissen, was. Je näher Christine bei ihren Recherchen des Rätsels Lösung auf die Spur kommt, um so mehr gerät sie selbst in Lebensgefahr.

Tal schafft eine wunderbar andere Welt, die gar nicht in all zu weiter Vergangenheit liegt und trotzdem mitunter unwirklich scheint. Mir persönlich war es eine wahre Freude, ihm durch die Seiten zu folgen. Nur ganz langsam baut sich in diesem, für viele vielleicht untypischen Kriminalroman, die Spannung auf. Trotzdem ist „Tainted Love“ zu keiner Zeit auch nur im Ansatz langweilig. Lange ist nicht klar, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln soll. Und trotzdem, oder gerade deswegen, schafft es Tal, seine Leserschaft bei der Stange zu halten.

Dabei verwendet er von Zeit zu Zeit eine sehr bildhafte Sprache, die vielleicht nicht jedem gefallen mag, für mich aber absolut auf den Punkt gebracht war. Seine Figuren zeichnet er allesamt realistisch und glaubwürdig. Er spielt in der Gestaltung der einzelnen Charaktere mit Gegensätzen, die in ihrem Zusammenspiel einfach wunderbar harmonieren.

Leider kommt der Plot-Twist am Ende etwas schnell daher, so schlüssig er auch ist. Aber hier hätte man sich vielleicht auch einfach ruhig noch ein paar Seiten mehr nehmen können, um die Szenerie aufzulösen. Trotzdem: Tal hat eine wunderbare Art zu erzählen und strickt eine schlüssige Story, die von der ersten bis zur letzten Seite wohl durchdacht ist. Mich hat „Tainted Love“ absolut überzeugt!

Wäre dieser Krimi ein Stand-Alone, hätte es einige wenige Szenen, z.B. den unbekannten Beobachter am Waldrand oder die Story um Martins Vater, für mich nicht gebraucht. In dem Wissen, dass es sich um einen Krimiauftakt handelt, hoffe ich aber einfach darauf, dass diese wirklich klein gebliebenen, rätselhaften Handlungsstränge, die so viel Potenzial bieten, in den folgenden Bänden aufgegriffen und fortgeführt werden.

Fazit: „Tainted Love“ ist ein leiser, unaufgeregter Krimi. Aber genau das hat mir an diesem Buch so besonders gut gefallen. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt, welche Kriminalfälle in Zukunft auf Martin und Christine warten. Wer es auch mal ruhiger mag, sollte diesen Krimiauftakt nicht verpassen! Von mir gibt es trotz kleiner Schwachstellen eine Leseempfehlung!
117 reviews2 followers
April 1, 2026
Back to the eighties

„Tainted love“ ist der Auftakt zu einer Krimireihe, die in den 80er Jahren angesiedelt ist. Dabei besticht das Buch vor allem durch seine gekonnt eingefangene Stimmung der damaligen Zeit.
Sommer 1986. Ein kleiner Ort in Nordhessen, nahe der damaligen Grenze zu der noch existierenden DDR. Durch den gesunkenen Wasserspiegel wird ein luxuriöser Wagen in einem See entdeckt, der hier schon mehrere Jahrzehnte gelegen haben muss. Wer hat ihn versenkt? Und was ist mit dem Fahrer geschehen? Fragen, denen die Journalistin Christine Lehmann und der Bibliothekar Martin Ritter unbedingt nachgehen wollen.
Der Einstieg in das Buch ist wirklich gelungen. Schon nach wenigen Seiten taucht man ab in die Welt der 80er Jahre. Gekonnt werden Ereignisse und Songs von damals in die Geschichte eingebunden und so vermischt sich das Setting mit den (falls vorhandenen) eigenen Erinnerungen und Erlebnissen. Natürlich war damals nicht alles gut, es wurde viel zu viel geraucht, es gab das Waldsterben und Tschernobyl lässt grüßen. Doch auf mich wirkte das Buch herrlich entschleunigend und ich war total begeistert von den Beschreibungen, die mit viel Liebe zum Detail in die Handlung eingebracht wurden. Der Kriminalfall selbst war nicht ganz so spektakulär. Anfänglich vermisste ich die Spannung, doch mit der Zeit ergeben sich immer wieder neue Rätsel und die Spannung stieg etwas an.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen Martin und die Journalistin Christine. Beide hatten sich zu Beginn der 80er Jahre kennengelernt, in einer Nacht, in der die Tochter einer Freundin Christines verschwunden ist. Die Beziehung zwischen den beiden dümpelt seither vor sich hin und nimmt auch in dem Buch viel Raum ein. Die Figuren sind ziemlich unterschiedlich, Martin ist der ruhige und zögerliche Typ, während Christine eher energisch wirkt. Beide sind aber sehr sympathisch.
Auch der Schreibstil ist außergewöhnlich gut und flüssig, man fliegt förmlich durch die Seiten
Das Ende und somit die Auflösung kamen dann ziemlich schnell. Einige Punkte blieben noch ungeklärt und liefern damit eine Basis für den Folgeband „Sweet Dreams“ der 2027 erscheinen soll.
Für mich war „Tainted love“ ein sehr unterhaltsames Buch, das gekonnt das Flair der 80er Jahre einzufangen weiß. Der Schreibstil ist hervorragend, nur der Kriminalfall selbst war leider etwas dünn und bot zu wenig Spannung.
Profile Image for Magnolia .
694 reviews3 followers
April 19, 2026
Sommer 1986, ein See, ein versenktes Auto und noch sehr viel mehr

„Im Radio lief Tainted Love, ein Song, der dem draußen am Peugeot vorbeiziehenden Bilderbuchsommer eine eigentümliche Kraft und Traurigkeit verlieh.“

TAINTED LOVE. Sofort habe ich diesen Song aus den 1980er Jahren im Ohr. Nicht von ungefähr hat Vincent Tal diesen Titel für das erste Buch seiner neuen Krimi-Reihe gewählt, die er in das nordhessische Zonenrandgebiet verortet. Er fängt damit perfekt den Flair dieser Zeit ein, katapultiert mich mit diesem Buch vierzig Jahre zurück. Das Leben damals war aus heutiger Sicht entschleunigt, wenn man an die stetige Erreichbarkeit und die sozialen Medien mit all den unschönen Seiten denkt, ohne war es zu jener Zeit dennoch nicht. Die Schlagworte Wackersdorf, Tschernobyl, RAF, um nur einiges Wenige zu nennen, dürften noch jedem ein Begriff sein.

Sommer 1986. Martin Ritter und Christine Lehmann, der Bibliothekar mit Hang zur Fotografie und die scharfsinnige Journalistin mit Weitblick, sind die Hauptcharaktere, denen ich gespannt folge. Kennengelernt haben sie sich in jener Zeit, als ein kleines Mädchen verschwand. Und nun kommt Christine zufällig an einem See vorbei, dessen Wasserstand durch die Sommerhitze ziemlich niedrig ist und ein Schrottauto zum Vorschein kommt. Die Polizistin wimmelt sie ab, sie aber will der Sache auf den Grund gehen.

Die flirrende Hitze ist beim Lesen direkt spürbar, auch stellt sich mir die Frage, warum ein Mercedes 300 SL in diesem kleinen See versenkt wurde. Christine forscht mit tatkräftiger Unterstützung, auch von Martin, nach. Sie kommen so manch Ungereimtheit auf die Spur, auch jenseits dieser versenkten Luxuskarosse.

Die Story ist vielschichtiger, als es zunächst den Anschein hat, sie ist in sich stimmig, untermalt mit auch heute noch gut hörbaren und wie ich finde zeitlosen Songs und einem angenehmen, gut lesbaren Schreibstil. Private Momente fließen gekonnt in das Kriminalistische, die beiden Hauptakteure gehen in der Sache zielstrebig vor und miteinander behutsam um. Gerne bin ich in die 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts mit Christine und Martin abgetaucht. Der gelungene Reihenauftakt macht neugierig auf mehr, ich freu mich auf „Sweet Dreams“, den nächsten Band, der jedoch noch ein Weilchen auf sich warten lässt.
149 reviews1 follower
March 30, 2026
Inhalt: Bad Sooden-Allendorf, nahe der innerdeutschen Grenze, 1986. Die Sonne knallt, die Luft flirrt. Durch die Hitze ist ein luxuriöser Wagen ans Tageslicht gekommen, der zuvor gut versteckt am Boden eines Sees schlummerte. Doch warum ist er versenkt worden? Was ist mit dem Fahrer geschehen? Fragen, die die Journalistin Christine Lehmann gerne beantworten würde. Gemeinsam begibt sie sich mit ihrem Partner, dem Bibliothekar Martin Ritter, auf Spurensuche - und stößt auf ein wohlgehütetes Geheimnis…

Persönliche Meinung: “Tainted Love” ist ein Kriminalroman von Vincent Tal. Es handelt sich um den Auftakt einer Krimireihe um die beiden Ermittlerfiguren Martin und Christine, aus deren personalen Perspektiven die Handlung wechselweise erzählt wird. Der Krimi wird in einem eher unaufgeregten Ton erzählt, der aber unheimlich atmosphärisch ist: Man spürt die sengende, pulsierende Hitze, die die Figuren umgibt, geradezu; die 80er Jahre mit ihrer typischen Musik sowie den gesellschaftspolitischen Themen (deutsche Teilung, Atomenergie) werden lebendig. Zudem finden sich stellenweise sehr stark beschriebene brenzlige Situationen für die Figuren, deren Bedrohlichkeit plastisch wirkt. Die Handlung selbst setzt sich aus zwei Schwerpunkten zusammen: dem eigentlichen Fall um das luxuriöse Auto und dem Privatleben von Martin und Christine. In beiden Schwerpunkten tauchen immer mal wieder kleine - ich nenne sie mal - “Fällchen” auf, die für Spannung sorgen. So haben sich die beiden Protagonisten bspw. durch das - immer noch ungeklärte - Verschwinden eines Kindes aus dem Freundeskreis kennengelernt; Martin ist seinem Vater nie wirklich begegnet, sodass er nebenbei nach dessen Verbleib forscht. Durch die “Fällchen” ist in der Handlung immer etwas los, sodass “Tainted Love” von vorne bis hinten spannend bleibt. Die Auflösung der Handlung ist gelungen und überraschend - insbesondere da sie mehr Antworten gibt, als man vielleicht vermuten würde. Mehr will ich an dieser Stelle aber nicht verraten. Insgesamt ist “Tainted Love” ein atmosphärischer, stark erzählter sowie fesselnder Auftakt einer Krimi-Reihe, die man unbedingt im Blick behalten sollte.
Profile Image for Melanie.
588 reviews5 followers
Review of advance copy
March 27, 2026
Tainted Love spielt im Sommer 1986 in Nordhessen nahe der Grenze zur damals noch bestehenden DDR. Hauptfiguren sind Martin Ritter, der die örtliche Bibliothek führt und seine Freundin Christine Lehmann, die bei der Lokalzeitung arbeitet.
In diesem heißen Sommer wird ein Autowrack aus einem ausgetrockneten See geborgen und Christine und Martin gehen der Sache auf den Grund.
Der Roman ist der Reihenauftakt um die beiden Protagonisten, daher braucht man kein Vorwissen. Martin und Christine waren mir beide sympathisch, vor allem die Kapitel aus Christines Sicht waren immer ein Lese-Highlight für mich. Auch die Nebenfiguren sind gut gestaltet und greifbar, was sinnvoll ist bei einem Reihenauftakt. Der Fall wird gelöst, doch am Ende des Romans gibt es noch einige lose Enden, die mit Sicherheit in den nachfolgenden Bänden aufgegriffen werden.
Der Fall selbst ist nicht extrem spannend und generell entwickelt sich die Spannung cosy crime typisch recht langsam.
Eine besondere Stärke des Buches – und vermutlich/hoffentlich auch der Reihe – ist auf jeden Fall der 80er Vibe, der aktuell (zu Recht!) wieder im Trend ist.
Ich empfehle das Buch gerne weiter an Liebhaber von Kriminalromanen, die ohne krasse Effekte und Blutorgien auskommen und Lesende, die gerne in authentischem 1980er Jahre Vibe schwelgen wollen!
Profile Image for La Toni.
49 reviews
May 14, 2026
Ein kurzweiliges Buch mit liebevollen normalen Figuren, das mich gut unterhalten hat. Es ist kein typischer Krimi der nicht nach klassischen Schema abläuft. Es ist eine unterhaltende Geschichte, in der zufällige Ereignisse zur "Ermittlung" führen. Endlich mal keine Privatdedektive oder Polizisten, die ermitteln. Nur 2 Menschen mit guten Spürsinn. Die Geschichte lebt von den skurrilen und sympathischen Figuren. Eine Geschichte, die auch gut als Film funktionieren würde. Auf mich wirkte die Geschichte auch nicht konstruiert. Für mich hat es gut gepasst. Auch dass die Geschichte in den 80er Jahren spielt, gibt dem ganzen einen besonderen Charme. Ich werde bestimmt auch den nächsten Teil lesen.
Profile Image for Agnieszka Hofmann.
Author 24 books58 followers
August 19, 2026
Fajny klimat lat osiemdziesiątych (kto dorastał w tamtym czasie, ten wie), atmosfera trochę jak z „The Stranger Things“, a trochę jak z przytulniastych kryminałów z komisarzem Barbarottim. Nic wielkiego, intryga kryminalna znana z co najmniej setki innych książek, zero niespodzianki, ale czytało się bez bólu. Wakacyjna lektura na raz.
Profile Image for Elke.
1,990 reviews43 followers
Review of advance copy
April 2, 2026
Der Krimi besticht durch seine 80er Jahre Vibes, die vor allem durch die erwähnten Titel, die dann in meinem Kopf als Hintergrundmusik spielten, zum Leben erweckt wurden. Aber auch viele weitere kleine Details wecken nostalgische Gefühle, die mich in meine Jugendzeit zurückversetzt haben. In der Grundstimmung kann das Buch also mit Leichtigkeit punkten. Aber auch was die Charaktere angeht, war ich sehr angetan, sind die Hauptfiguren doch so ganz "normale" Leute, zwar natürlich auch mit kleinen und großen Alltagsproblemen, aber es gibt keine Extreme wie es für meinen Geschmack mittlerweile (zu) oft vorkommt. Der Krimi an sich konnte ebenfalls überzeugen, war er doch undurchsichtig genug, dass erst gegen Ende alle Puzzleteile an den richtigen Platz fanden, jedoch ohne dass die Auflösung aus dem Nichts gezaubert wurde - im Nachhinein waren die Anzeichen nicht zu übersehen. Lediglich das Ende mit ebendieser Auflösung kam mir etwas zu schnell, hätte ich doch zu gerne noch länger in dem kleine Ort und vor allem in der damaligen Zeit verweilt. Aber der solide Grundstein für eine Fortsetzung wurde hiermit gelegt - es gibt auch einige offene Fragen, auf die ich in Teil 2 gefälligst eine befriedigende Antwort erwarte ;) Fazit: sehr gelungen, bitte mehr davon!
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