»Das Haus« entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten - und Seren ist die Assassinin, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod. Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte, wie die Dunkelheit selbst.
Marie Graßhoff, kurz vor Weihnachten 1990 im Harz geboren, versteckte sich schon im Grundschulalter zwischen Bergen aus Büchern schrieb phantastische Geschichten. Mit zwölf beendete sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Studium der Buchwissenschaft und Linguistik in Mainz arbeitete sie zwei Jahre als Social Media Consultant und widmete sich nebenberuflich den Welten in ihrem Kopf. Inzwischen hat sie ihren größten Traum verwirklicht und lebt als freie Autorin und Buchcover-Gestalterin in Leipzig.
Schon bevor ich überhaupt die erste Seite gelesen hatte, war ich verliebt. Dieses Cover ist einfach wunderschön. Die Farbgebung, das Artwork, die gesamte Gestaltung…einfach ein absoluter Hingucker. Und dass Marie Grasshoff das Cover selbst gestaltet hat, macht es für mich noch beeindruckender. Wirklich ein riesiges Lob dafür.
Ich bin komplett blind in die Geschichte gegangen und wusste vorher kaum, worum es überhaupt geht. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gepackt. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe die ersten 300 Seiten praktisch in einem Rutsch verschlungen. Das hatte ich schon lange nicht mehr, dass ich so durch ein Buch geflogen bin und es einfach nicht weglegen wollte.
Besonders begeistert hat mich die Welt und die Idee dahinter. Die Handlung fühlt sich unglaublich kreativ und frisch an. Statt des klassischen Fantasy-Settings mit Burgen, Wäldern und Fae bekommen wir hier etwas, das deutlich moderner und technologischer wirkt, ohne dabei die Magie und das Mystische zu verlieren. Gerade dieser Mix aus Technologie, Kriminalfall und geheimnisvollen Elementen hat für mich perfekt funktioniert.
Auch die Protagonistin mochte ich sehr. Und die Liebesgeschichte? Die war für mich ebenfalls etwas Besonderes. Die Art, wie sich die beiden kennenlernen, welche Dynamik zwischen ihnen entsteht und auf welche Art und Weise beide in Kontakt miteinander sind, habe ich so tatsächlich noch nicht gelesen. Das hat sich erfrischend anders angefühlt und war für mich ein echtes Highlight.
Was mir außerdem richtig gut gefallen hat: Während des Lesens entstehen ständig neue Fragen. Man bekommt immer wieder Hinweise, aber nie direkt alle Antworten. Trotzdem schafft es das Buch am Ende, die einzelnen Handlungsstränge sinnvoll zusammenzuführen. Ich hatte zwar eine Ahnung, in welche Richtung das Ende gehen könnte, aber trotzdem gab es am Ende noch Überraschungen und einen Cliffhanger, der genau die richtige Balance trifft. Genug Abschluss, damit man zufrieden ist, aber auch genug offene Türen, damit man sofort weiterlesen möchte.
Und genau da liegt jetzt mein Problem: Band 2 erscheint erst in einem Jahr. Ein. Ganzes. Jahr. Wie soll ich bitte so lange warten?
Für mich war „I Am The Blade“ ein absolutes Highlight. Kreativ, spannend, atmosphärisch und anders als vieles, was ich in letzter Zeit gelesen habe.
⭐️ 5/5 Sterne und jetzt beginnt das lange Warten auf die Fortsetzung.
Wie hat Marie selbst gesagt? "Die Idee ist unhinged und dafür stehe ich mit meinem Namen", und recht hat sie. In einer Welt, in der getötete Menschen zu Waffen werden und sich die Protagonistin mit genau einer solchen Waffe, einem "Echo" verbünden muss, um einen schwerwiegenden Verrat aufzudecken, kann es nicht mit rechten Dingen zugehen. Die Idee ist ausgefallen und richtig spannend, auch wenn mir ein paar mehr Erklärungen gut gefallen hätten - wie genau wird auf das Waffenlager zugegriffen, wie werden die Waffen genutzt, wonach entscheidet sich, welcher Mensch zu welcher Waffe wird? Hier wurde mir ein bisschen zu sehr nach dem Prinzip "Ist einfach so" verfahren, aber darüber kann man hinwegsehen.
Die Charaktere sind mehrdimensional, mit Stärken und Schwächen, und machen tolle Entwicklungen durch, die Beziehung zwischen Seren und Vale - der, das muss man einfach sagen, von ihr getötet wurde - entwickelt sich aber nach einem anfänglichen Slowburn leider zu ruckartig, um so richtig mitreißen zu können. Was aber begeistert ist der Vibe: So eine Mischung aus Cyberpunk, 90er-Jahre und dem Game "Control" liest man nicht alle Tage. Die Story fesselt, die Action reißt mit, auch wenn die Enthüllungen etwas vorhersehbar sind. Band 2 bietet auf jeden Fall unendliche Möglichkeiten und ich bin gespannt, wie die Handlung aufgelöst wird. Gute 3,5 Punkte!
2.75⭐️ „I am The Blade“ von Marie Graßhoff entführt in eine düstere Fantasywelt, in der das sogenannte „Haus“ gegen eine alles verschlingende Dunkelheit kämpft. Seren dient diesem System als loyale Assassinin und richtet im Auftrag des Hauses "Abweichler". Als sie den Rebellen Vale tötet, bindet sie jedoch seine Seele an sich. Von diesem Moment an wird er zu ihrer mächtigsten Waffe – allerdings weigert er sich konsequent, ihr zu gehorchen, und wartet nur auf die Gelegenheit, sie trotz seiner eigenen Auslöschung zu vernichten. Durch Verrat und Intrigen innerhalb des Hauses sind die beiden gezwungen, gemeinsam zu überleben. Aus dieser ungewöhnlichen Zweckgemeinschaft entwickelt sich eine intensive psychologische Dynamik.
Die Prämisse hat mich sofort neugierig gemacht und auch die ersten Kapitel konnten mich mit ihrer außergewöhnlichen Welt und der düsteren Atmosphäre fesseln. Besonders das originelle Magiesystem und das Worldbuilding haben mir sehr gut gefallen. Gerade zu Beginn wird viel erklärt, um die komplexe Welt und ihre Strukturen verständlich zu machen, was ich grundsätzlich sinnvoll fand. Im weiteren Verlauf hätte ich mir allerdings deutlich mehr Hintergrundinformationen und Antworten auf offene Fragen gewünscht. Manche Aspekte der Welt blieben für meinen Geschmack zu vage.
Besonders positiv überrascht haben mich die politischen Themen, die in die Geschichte eingewoben wurden. Sie verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe und sorgen dafür, dass sich die Konflikte nicht nur auf den Fantasy-Aspekt beschränken, sondern auch gesellschaftlich relevant wirken.
Leider hatte das Buch für mich einige Schwächen beim Pacing. Zwar gab es immer wieder spannende und intensive Szenen, insgesamt zog sich die Geschichte für meinen Geschmack jedoch zu sehr in die Länge. Dadurch ging leider ein Teil der Spannung verloren und ich habe zwischendurch auch etwas das Interesse an der Handlung verloren.
Die Figuren sind ohne Frage vielschichtig angelegt. Seren ist als loyale Assassinin tief in das korrupte System des Hauses eingebunden und handelt entsprechend oft kühl und emotionslos. Das machte sie für mich anfangs unnahbar. Im Laufe der Geschichte lernt man durch ihre zwischenmenschlichen Beziehungen – insbesondere durch die Found-Family-Dynamik – auch andere Seiten von ihr kennen, wodurch sie für mich greifbarer wurde. Dennoch blieb bis zum Ende eine gewisse emotionale Distanz bestehen. Vale hingegen mochte ich vom ersten Moment an sehr gerne. Seine Art und seine Dynamik mit Seren haben mir grundsätzlich gefallen. Die Romance konnte mich allerdings leider nicht überzeugen, da ich zwischen den beiden kaum Chemie gespürt habe.
Insgesamt hinterlässt „I am The Blade“ bei mir gemischte Gefühle. Viele der Ideen sind originell und die Atmosphäre ist wirklich herausragend, dennoch konnte mich die Geschichte als Ganzes nicht vollständig erreichen. Das ist natürlich eine sehr subjektive Wahrnehmung, weshalb ich das Buch trotzdem allen empfehlen möchte, die düstere Fantasy mit ungewöhnlichem Magiesystem, politischen Intrigen und moralisch komplexen Figuren mögen. Auch wenn es am Ende einfach nicht ganz mein Buch war, sehe ich definitiv, warum viele Leserinnen und Leser diese Geschichte lieben werden.
Vielen Dank an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch selbstverständlich nicht beeinflusst.
okay wow, das Buch war wirklich mal was anderes. ⚔️😍
Es ist eine super interessante Welt mit sehr abgespacter „Magie“. Vor 500 Jahren kam „die Dunkelheit“ durch einen Spalt und verschlingt seitdem ganze Länder. Gleichzeitig enstanden die Schatten - Assasinen die andere Menschen töten und die dadurch als Waffe in ihr „Lager“ aufnehmen. Klingt alles sehr wild - war es auch aber auch wirklich so interessant. Man braucht halt etwas um in die Welt reinzukommen und alles zu verstehen, aber dann ist es so gut.✨
Die Charaktere haben wir auch alle so gut gefallen. Ich liebe Seren und Vale, auch wenn ich es etwas komisch finde, dass er quasi irgendwie tot ist - aber mal sehen was da noch kommt. Auch die Nebenchataktere und die Found Family war hier so gut. Neben wirklichen Enemies to Lovers und Found Family, gab es auch noch viel Crime und Mystery, die es noch spannender gemacht haben. ⭐️ Es ist zum Teil auch wirklich etwas brutal, aber ich mochte es.
Das Ende war interessant, wenn auch zum Teil etwas vorhersehbar. Ich bin jetzt super gespannt, wie es weitergeht und sich am Ende alles auflöst. Ich habe schon noch ein paar Fragen und hoffe die werden alle geklärt.
Kann das Buch wirklich nur empfehlen. 🫶🏼 Es ist keine klassische Fantasy, sondern mal was anderes. Bisschen True Crime abgespacte Sci-Fi Fantasy mit coolen Tech und 90‘s Aspekten und ganz viel Spannung. ❤️
I am the blade startet mit einer spannenden Grundidee und einem vielversprechenden Setting. Für mich blieb die Geschichte insgesamt jedoch etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Ich hätte mir stärkere Interaktionen zwischen den Figuren und eine nachvollziehbarere Entwicklung einiger Beziehungen gewünscht. Dadurch konnte mich die Handlung über längere Strecken nicht ganz mitreißen.
Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir der Prolog und das grundlegende Konzept der Geschichte. Insgesamt war das Buch zwar nicht ganz mein Fall, dennoch steckt in der Idee großes Potenzial.
Das Ende von Band 1 macht neugierig und lässt vermuten, dass die Fortsetzung den Figuren und der Handlung noch mehr Tiefe verleihen könnte. Deshalb bin ich gespannt, wie sich die Geschichte in Band 2 weiterentwickelt.
Marie hat mit I Am the Blade einen echten heftigen Auftakt für ihre House of Blades Dilogie geschaffen, der mich in eine Apokalyptische Welt geworfen hat, die ich nicht so schnell vergessen werden. All die Ideen, die hier aufgearbeitet werden, kamen mir so frisch und neu vor, das ich mich so sehr auf das Buch gefreut habe und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings habe ich zu Beginn wirklich etwas gebraucht um reinzukommen, aber dank Maries Schreibstil ging es trotzdem recht schnell, weil man nur so in die Handlung hereingezogen wird. Für mich auf jeden Fall eine große Empfehlung, wenn man mal etwas völlig anderes lesen mag, bei dem die Enemies auch wirklich mal Enemies sind.
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos und ich weiß noch nicht ganz ob ich den Buch fünf Sterne oder vier Sterne geben soll. Da es mich definitiv begeistert hat aber doch erst recht spät fesseln konnte aber mich dann so ziemlich wie ein Güterzug überfahren hat. Auch der Schluss war jetzt so echt gut aber auch kein Cliffhanger, also kann ich eigentlich gut mit dem Ende leben will aber trotzdem unbedingt sofort weiterlesen…
Irgendwie glaube ich muss ich erst einmal das Buch verarbeiten weil es war definitiv eine komplett andere Liga als ich eigentlich dachte und es war definitiv etwas ganz was anderes als ich erwartet habe.
Mainstream Fantasy erwartet man hier umsonst. Es ist definitiv ein richtig cooles futuristisches high Fantasy Setting. Dadurch natürlich braucht man ein bisschen um in diese Welt hinein zu finden um sich auszukennen um überhaupt zu wissen wo wie was wann. Aber wenn man diesen Punkt erreicht hat dann fließen die Seiten einfach nur so dahin.
Ich muss sagen ich hatte von Anfang an so ein bisschen Probleme mit ihr, sie war mir nicht ganz sympathisch. Er aber war von Anfang an richtig faszinierend. Besonders auch die Welt, zwar nicht so einfach zu verstehen, aber dafür um so spannender und umfangreicher.
I mean? Die Idee mit dem Lager ! Wtf is going on here? 👀 Ich war sofort obsessed 🖤 Überhaupt waren sehr viele Aspekte der Story bzw. Der Welt so anders, so neu und daher einfach nur fucking fesselnd.
Wow 😍😍😍 die Welt war echt krass aufgebaut, die Fähigkeiten der Protagonistin mal was ganz anderes - das habe ich richtig gefeiert. Ein bisschen Found Family inmitten einer Dystopie und überall Gefahren und Geheimnisse. Ein paar Details waren vorhersehbar oder besser gesagt nicht wirklich überraschend. Aber in Summe war es mit eins der besten dystopischen Bücher nach Hunger Games, Die Bestimmung und ähnliche 💕
Vielen Dank an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar. Da Marie Graßhoff eine meiner Lieblingsautorinnen ist, habe ich mich unglaublich gefreut!
-- Zu aller Erst MUSS ich einmal anmerken, wie heftig Marie das Buch optisch gestaltet hat - und sie hat wirklich alles daran selbst gemacht. Selbst wenn mir das Buch nicht gefallen hätte, müsste ich es allein des wunderschönen Covers wegen besonders in meinem Regal ausstellen. --
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man merkt schnell, welche Inspirationen Marie für diese Geschichte hatte - Die ganze Zeit habe ich eine Cyberpunk-inspirierte Welt vor meinem inneren Auge gesehen und war sehr happy über die Chainsaw Man-Referenz. Dazu kommen - wie man es von Maries Büchern gewohnt ist - unglaublich tolles, einzigartiges Worldbuilding und komplexe Charaktere. In I Am the Blade kommt der Trope "Found Family" vor, den ich sowieso schon liebe; hier finde ich den Trope super realistisch und gut umgesetzt, da sich die Gruppe zwar schnell zusammen findet, aber nicht von der ersten Seite an harmoniert. Nur die Entwicklung des Romance-Anteils hat mich leider etwas gestört. Ja, es ist endlich mal wieder richtiges Enemies-to-Lovers, was nicht nach bereits 2-3 Kapiteln verworfen wird, indem die Charaktere übereinander herfallen. Mich hat ein wenig gestört, dass sie sich in der späteren Lovers-Phase sehr schnell seeehr nahe kamen. Da sie sich ja vorher gehasst haben, hätte ich es nachvollziehbarer gefunden, wenn sie sich mit der Zeit, in der der Hass abschwillt, eher vorsichtig aneinander rangetastet hätten.
Auf die Protagonistin selbst muss ich näher eingehen: Zu Anfang der Geschichte kam mir Seren zu naiv vor, aber je mehr man über sie erfahren hat, desto greifbarer empfand ich sie dadurch tatsächlich. Sie wurde von einer Sekte als eine Art Kampfmaschine großgezogen, die nicht hinterfragt. Natürlich ist man in so einer Situation naiv. Manchmal war es für mich anstrengend, weil ich mir dachte "Seren, mach endlich deine Augen auf!!", aber das wurde im Laufe des Buches weniger, weil ich einfach verstanden habe, warum sie so denkt und handelt, wie sie es nun mal tut. Dementsprechend war es umso befriedigender zu lesen, wie sie sich von alten Gedankenmustern befreit und angefangen hat, zu hinterfragen.
Natürlich hat Marie mit dieser Geschichte das Rad nicht neu erfunden (was heutzutage mit der Masse an Geschichten sowieso nahezu unmöglich ist), aber die Art und Weise, wie sie Welten erschafft... man liest einfach sofort raus, dass es sich um ein Buch von ihr handelt. Marie hat einfach eine einzigartige Weise zu schreiben und schafft es immer, ihren Geschichten etwas besonderes, neues mitzugeben.
Ich muss zugeben, dass ich ein paar Plottwist schon länger vorhersehbar fand. Wenn man bedenkt, dass man die Geschichte allerdings durch den Filter einer naiven, zur Waffe erzogenen Protagonistin liest, macht das sogar Sinn. Die Nebencharaktere haben teilweise schneller begriffen als Seren selbst, was meine Erfahrung als Leserin gut widerspiegelt.
Wenn es jemanden nach einer düsteren Romantasy mit Sekten- und Cyberpunk-Elementen, Anime-Vibes und richtigem Enemies-to-Lovers verzehrt, kommt man auf jeden Fall auf seine Kosten! Spice ist zwar vorhanden, aber auch für Leute wie mich, die nicht unbedingt Spice brauchen, gut lesbar.
Alles in Allem bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band der Dilogie und freue mich unglaublich auf die Lesung von Marie Graßhoff zu I Am the Blade in Bremen Ende Juli!
Anna liest ein deutsches Fantasybuch…say whaaaaat.
Cover, Marketing und Inhalt vom Buch (alles von Marie btw!) haben es mir total angetan und das ist auch der Grund, warum ich hier mein erstes Marie Graßhoff Buch gelesen habe.
Das Konzept: mega. Liebe alles daran. Eine Assassine, deren Opfer sich zu Waffen verwandeln, wenn sie von ihr getötet werden. Wie cool ist das bitte?! Und dann tötet sie direkt am Anfang ihren Love Interest lol.
Die Handlung hat mir super gut gefallen. Menschen verschwinden, andere tauchen tot wieder auf, geheime Organisationen/Sekten, die Dunkelheit, die alles zerstören wird.
Die erste Hälfte des Buches konzentriert sich mehr auf die Beziehung und die daraus resultierende Freundschaft zwischen Mx, Levia und Seren, während in der zweiten Hälfte die Romance ihren Moment hat, genauso wie Serens Loyalität zum Haus infrage gestellt wird.
Seren als Hauptcharakter hat mir grundsätzlich sehr gefallen. Ich muss allerdings sagen, die Art, wie wir sie kennenlernen und die Art, wie sie manchmal handelt, haben für mich nicht immer zusammengepasst. Seren wird als toughe Assassine vorgestellt, die direkt dem Haus unterstellt ist. Sie ist im Laufe ihres Lebens kaum Verbindungen zu anderen eingegangen. Die einzige Konstante ist Fran, ein Ratsmitglied des Hauses und das Nächste, was einer Mutter gleichkommt, auch wenn die Beziehung der beiden dies nicht unbedingt widerspiegelt. Daher frage ich mich auch, ob das der Grund ist, warum Seren zu Mx & Levia so schnell vertrauen fasst, wenn sie doch eigentlich auf der Hut sein sollte. Sie wirkt manchmal verwirrt, schüchtern und es scheint ihr fast schon unangenehm, wenn die anderen *einfach so* nett zu ihr sind. In anderen Momenten empfindet sie sowas wie ein schlechtes Gewissen, wenn sie Spaß hat.
Die Beziehung zu Vale, dem Love Interest, nimmt erst in der zweiten Hälfte des Buches etwas Fahrt auf. Obwohl sehr schnell klargemacht wird, wie besonders Vale als Waffe ist, finden die beiden sehr lange keinen gemeinsamen Nenner um Zusammenzuarbeiten, geschweige denn ein normales Gespräch zu führen. Eigentlich ist es sogar das Gegenteil: beide schienen wirklich Lust zu haben, nochmal gegen den anderen zu kämpfen.
Warum der Verlag das Buch als Romantasy bewirbt, erschließt sich mir allerdings nicht wirklich. Auf diesen knackigen 600 Seiten ist alles, was man als Romance werten kann, auf den letzten 200 Seiten verstreut und somit eher die Menge, die auf einen Teelöffel passen würde. Wer also Fantasy ohne Romance sucht, für den wäre dieses Buch definitiv was, obwohl ich an dieser Stelle nicht sagen kann, ob und wie sich das im zweiten Teil dieser Dilogie ändern wird.
Den Plottwist am Ende konnte man sich schon ziemlich schnell und einfach denken, auch wenn nicht unbedingt in diesem Ausmaß.
Werde ich die Fortsetzung lesen? Yep!
(Ich hatte zwar ein Rezensionexemplar über NetGalley zur Verfügung, bin aber ziemlich schnell zum Print gewechselt.)
“Warum kämpfe ich für eine Welt, der ich mich nicht zugehörig fühle?“
Auf I am the Blade bin ich aufgrund der Gestaltung des Covers aufmerksam geworden. Das Prinzip von getöteten Menschen als Waffen und dazu das urbane Setting klangen interessant. Insgesamt hat mich dieses Buch aber besonders wegen der Charakterentwicklung und der Geschichte der Protagonistin positiv überrascht.
Zu Beginn ist es mir etwas schwergefallen, in das Buch reinzukommen, besonders wegen der Art und Weise, wie die Welt aus Sicht der mir noch völlig fremden Protagonistin mitgeteilt wird, mit all ihren Gedanken und Eindrücken. Später hat dies jedoch einen intimen, vertrauten Charakter, durch den die Emotionen meiner Meinung nach sehr gut rüberkommen. Häufige Wiederholungen und auch etwas verdrehte Satzstruktur haben hier und da gestört, aber der Schreibstil der Autorin hat auch seine guten Seiten gezeigt.
Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, wirkt interessant und lebendig. Dies ist nicht zuletzt wegen den sehr ansprechenden und detaillierten Beschreibungen der Umgebung der Fall, in die selbst die Emotionen der Protagonistin, besonders beim Haus, miteinfließen. Es war außerdem erfrischend, von einer fortschrittlicheren Welt mit Technologie zu lesen, auch wenn diese Seite mehr hätte zur Geltung kommen können. Die Religion des Fundaments spielt in dieser Geschichte eine wichtige Rolle, jedoch hat mir hier etwas der Tiefgang gefehlt, wahrscheinlich aber auch nicht zuletzt aufgrund der Einstellung der Protagonistin. Besonders begeistert hat mich die Originalität der Idee mit den Lagern und die Funktionsweise dieser. Die Dunkelheit ist ebenfalls ein spannendes Konzept.
Die Handlung der Geschichte mit der Aufklärung eines Falls und Mystery-Elementen ist durchaus interessant. Insgesamt ist aber doch recht schnell vorhersehbar, worauf es am Ende des Buches hinausläuft, wer hinter den Vorkommnissen steckt und wieso.
Seren, die Protagonistin, gehört dem Fundament an und wurde neben ihrer brutalen und manipulativ-religiösen Erziehung als eine gefährliche Assassinin ausgebildet und weitestgehend isoliert. Sie wirkt zu Beginn naiv, fast willenlos, auch wenn schon immer ein paar kleine Zweifel am Haus und and der Religion des Fundaments da sind. Im Verlauf der Geschichte wird sie jedoch besonders durch die Zusammenarbeit mit ihren neu gewonnenen Kollegen Mx und Levia, durch ihre neuen Erlebnisse und Eindrücke und auch nicht zuletzt durch Vale immer mehr wachgerüttelt. Sie hinterfragt aktiv, wenn auch nicht unbedingt an den richtigen Stellen, und wird emotional immer vielschichtiger. Ich empfand sie als Charakter authentisch und nachvollziehbar und wurde von ihrer Geschichte und auch vielen ihrer Gedanken bewegt. Ich bin gespannt, wie sie sich im zweiten Band weiterentwickelt, da es für sie noch einiges aufzuarbeiten gibt.
Vale kam mir hingegen deutlich distanzierter vor. Auch er hat einen schwierigen Hintergrund, aber wirklich viel erfährt man im ersten Band dieser Geschichte noch nicht über ihn. Ich denke, dass gerade das Ende des Buches noch einmal Potential aufgeworfen hat, seine Vergangenheit und Emotionen genauer zu beleuchten.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen Seren und Vale ist durchaus interessant, zuerst dieser verständliche Hass, der sich während der Geschichte langsam abschwächt und dann aber doch recht plötzlich und unverständlich komplett umschwingt. Mir hat der besorgte, schon fast liebevolle Vale ganz gut gefallen und ich mochte auch, wie intim sich die Beziehung zwischen ihnen anfühlte und wie gut sie aufeinander abgestimmt agiert haben , doch kam es mir leider so vor, als wären hier einige Schritte übersprungen worden. Da es zum Ende hin doch wieder komplizierter zwischen ihnen ist, bin ich gespannt, wie sich ihre Beziehung im zweiten Band noch verändert.
Die Nebencharaktere Mx und Levia sorgen dafür, dass die Handlung noch etwas lebendiger wirkt, allerdings fand ich ihre Reaktionen Seren gegenüber manchmal etwas überschwänglich, wenn man den kurzen Zeitraum bedenkt, den sie sich kennen.
Alles in allem ist I am the Blade ein interessantes Buch, besonders wenn man gern über einen sich entwickelnden Charakter liest. Die futuristischere Welt ist ein erfrischendes Setting und wirkt lebendig, auch wenn sie an manchen Stellen noch etwas besser ausgearbeitet hätte werden können. Die Handlung war leider relativ vorhersehbar und die Romanze ist für mich bisher etwas flachgefallen, doch Seren hat mich begeistert. Diese Geschichte werde ich auf jeden Fall weiterlesen.
Vielen Dank an Netgalley und Bastei Lübbe für das Reziexemplar!🤍🫶🏻
Also da nach dem lesen mittlerweile auch die Paperback Ausgabe des Buches einziehen durfte, möchte ich erstmal ein großes Lob an die Gestaltung aussprechen. Die Illustrationen hat die Autorin alle selbst gestaltet und wow, alle Illus hier sind wunderschön und passen natürlich perfekt zur Geschichte. Alles an diesem Buch ist wunderschön. Das gleiche gilt natürlich auch für den Inhalt. Marie Grasshoff schafft es immer wieder jede Menge verrückte Ideen in einen Topf zu werfen, und daraus eine einzigartige Welt zu erschaffen. So auch hier. Ihre Kreativität und der Schreibstil haben dafür gesorgt das sich die Welt lebendig und echt angefühlt hat. Beim lesen hatte ich die ganze Zeit Bilder im Kopf und hab mich gefühlt als wäre ich im Buch. Die Welt an sich ist brutal und grausam, aber trotzdem findet man in manchen Ecken Schönheit. Man merkt wie viel Herzblut und Liebe zum Detail hier in jeden einzelnen Aspekt dieses Buches geflossen ist. Absolut verliebt habe ich mich neben der Welt, auch in die Charaktere. Alle sind komplex, toll ausgearbeitet und fühlen sich lebendig an. Seren als Protagonistin war sehr greifbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Kann sie weiter zu ihren Überzeugungen stehen? Wem kann sie vertrauen? Ist das System für das sie arbeitet gerecht? Aus Spoilergründen kann ich natürlich nichts genaues dazu sagen, aber ihre Entwicklung über das Buch hinweg zu verfolgen hat sich so real angefühlt und ich konnte ihre Gedanken gut nachvollziehen. Aus Vale wurde ich lange nicht sonderlich schlau, was auch Sinn gemacht hat, das hat ihn aber noch interessanter gemacht. Später im Buch hat auch er sich dann greifbarer angefühlt. Unsere Nebencharaktere habe ich auch sehr ins Herz geschlossen. Ich liebe die kleine Found Family die sich hier zusammen getan hat. Was ich ebenfalls liebe ist die Love Story hier. Endlich mal wieder REAL Enemies to Lovers. Die beiden sind wirklich den Großteil des Buches enemies und hassen sich ausnahmsweise wirklich. Dadurch hat es sich so viel belohnender angefühlt als die beiden sich endlich angenähert haben. Und der Grund warum die beiden sich hassen war hier auch valide und nicht nur vorgeschoben. Der Plot war wirklich spannend und wie man es von Marie kennt mit einigen einzigartig spannenden Twists. Einen davon habe ich bereits sehr früh kommen sehen, aber das hat das Buch für mich kein bisschen schlechter gemacht. Das Ende hat Lust auf mehr gemacht, aber zum Glück war es kein super fieser cliffhanger, was die lange Wartezeit einfacher macht. Trotzdem freue ich mich bereits jetzt auf den zweiten Teil. Schaut euch dieses Buch auf jeden Fall an wenn ihr Lust auf Dark Romantasy und Real Enemies to Lovers habt. Und wenn ihr schon dabei seit, dann gebt doch auch den anderen Büchern der Autorin eine Chance, denn diese sind ebenfalls fantastisch🤍
Rezensionsexemplar - Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Der Prolog hat mich direkt neugierig gemacht. Die Welt rund um Schatten, Echos und Waffen klang düster und vielversprechend, sodass ich mit hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet bin.
Der Einstieg fiel mir allerdings schwer. Viele Informationen werden erst nach und nach erklärt, wodurch mir anfangs die Orientierung gefehlt hat. Zwar klären sich im Verlauf viele Fragen, für mich kam das jedoch zu spät, um wirklich in die Handlung einzutauchen. Das führte dazu, dass ich nur schwer in die Geschichte reingefunden habe. Anfangs hatte ich auch ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, der später jedoch flüssiger wurde und ab da an lies sich das Buch gut lesen. ☺️
Im weiteren Verlauf wirkte die Geschichte für mich teilweise sehr vorausschauend und stellenweise etwas langatmig, wodurch sie mich emotional nicht richtig packen konnte. Auch wenn die Handlung interessante Ansätze und einige spannende Entwicklungen bietet, blieb ich insgesamt eher auf Distanz.
Die Grundidee hat mir dabei weiterhin gut gefallen und bringt viel Potenzial mit sich, auch wenn mich die Umsetzung nicht überzeugen konnte.
Auch mit den Charakteren bin ich leider nicht wirklich warm geworden, sodass ich keine richtige emotionale Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Dadurch hat mir insgesamt etwas gefehlt, um ihre Entscheidungen und Entwicklungen wirklich mitzufühlen. 🥲
Besonders die Beziehung zwischen Vale und Seren konnte mich nicht mitnehmen. Ihre Dynamik ging mir deutlich zu schnell, sodass ich ihre Verbindung emotional nicht nachvollziehen konnte. Gerade da es sich um eine „Enemies-to-Lovers“-Entwicklung handelt, hat mich das eher enttäuscht, weil sich die Annäherung für mich sehr plötzlich und fast wie aus dem Nichts angefühlt hat. Mehr gemeinsame Szenen und eine langsamere Entwicklung hätten mir hier geholfen, das besser zu greifen.
Positiv hervorheben möchte ich die kurzen Kapitel, die für einen angenehmen Lesefluss sorgen und das Buch leicht lesbar machen. ☺️
Insgesamt eine spannende Idee mit einer interessanten Welt, die mich leider nicht vollständig abholen konnte. Trotzdem bin ich neugierig, wie sich die Geschichte und die Figuren in Band 2 weiterentwickeln werden. 🫣
Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann – und das ist zweifellos das größte Kompliment, das man einem Buch machen kann. I am the Blade entwickelt von den ersten Seiten an einen Sog, der einen bis zum Ende nicht loslässt. Besonders gelungen ist die Charakterzeichnung: Die Figuren wirken lebendig und glaubwürdig. Allerdings empfand die inneren Monologe und Gedankengänge der Protagonistin stellenweise etwas überwältigend – wer weniger Introspektion bevorzugt, dürfte hier gelegentlich die Geduld strapaziert fühlen. Was dem Buch leider fehlt, ist ein tieferes Fundament für das magische System. Die übernatürlichen Elemente entfalten zwar ihren Reiz, bleiben aber zu oft im Ungefähren – wer Hintergründe und innere Logik einer Welt schätzt, wird sich mehr Erklärungen wünschen. Trotz dieser Kritikpunkte hat mich die Geschichte so gepackt, dass ich den zweiten Band definitiv lesen werde. Die Neugier auf das, was als nächstes kommt, ist einfach zu groß. Danke an NetGalley und Bastei Lübbe für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. 3,5 von 5 Sternen
Ich finde die Welten die Marie Graßhoff erschafft immer wieder faszinierend. Auch hier ist die Welt wieder einer der ganz starken Punkte. Die Charaktere mochte ich auch sehr. Viele verschiedene Persönlichkeiten aber alle mit Tiefe. Auch die Story an sich konnte mich überzeugen und ich war mit Spannung dabei.
Nur leider, leider habe ich die Love Story gar nicht gefühlt. Ich kann es nicht mal genau an einer bestimmten Sache festmachen, aber leider wurde ich davon gar nicht gepackt.
Nichtsdestotrotz wirklich ein sehr gelungenes Buch und ich bin gespannt auf Teil zwei!
Verrückt gutes Buch. Noch nie haben ich etwas mit einem ähnlichen Kern gelesen oder davon gehört. Diese Geschichte - diese Idee, ist so einzigartig. Direkt von Anfang an war ich voll drin und hatte nicht einmal das Gefühl, irgendwas als langweilig zu empfinden. Wirklich richtig spannend. Die Charaktere sind so gut geschrieben. Auch die kleine Lovestory die sich hier anbahnt ist keine 0815-Story. Wie die zu einander finden und sich kennenlernen ist was ganz besonderes. Diese ganze Buch ist ein Unikat und ich bin schon so gespannt wie es weitergeht.
"I Am The Blade" ist durch und durch ein Buch von Marie Grasshoff und das bedeutet, dass ich mich erneut frage, wie die Autorin zu all diesen Ideen kommt. Alles trägt ihre Handschrift, aber alles ist auch neu.
Somit war ich natürlich sofort mitten in der Geschichte drin und hörte sie im Rekordtempo durch. Ich mochte die Figuren, die Handlung und die Welt. Und natürlich möchte ich wissen, wie es weitergeht. Aber vor allem will ich wissen, was aus den Charakteren wird.
Ich glaube, Marie Grasshoff kann kein schlechtes Buch schreiben, selbst wenn sie es versuchen würde.
I’d give it 3.5 stars if I could. I found the book a bit of a slog. At first, I thought I just needed a little time to get into it, but when things didn't improve even after the halfway mark, I realized the issue probably lay with the book itself. I also found the whole system quite complicated to grasp; I would have appreciated a better explanation rather than having to piece everything together by reading between the lines. Seren’s relationship with Vale didn't make sense to me at all—why did he suddenly stop hating her? Otherwise, though, I thought it was pretty good.
This entire review has been hidden because of spoilers.
wow. so Militär-mäßig ist null mein Genre aber ich konnte das Buch teilweise nicht aus der Hand legen. Einen Gegner den man nicht sehen kann und nicht ansehen darf hat mich sehr an Birdbox erinnert, was ich mochte. Fand den Namen Mx bisschen bescheuert. Musste ihm im Headcanon 'nen anderen Namen geben. New ick unlocked: P*nis als Wort in spicy scenes 😭 Fran trying to not be the most sus character ever; impossible. Manche Sachen waren leicht predictable aber am Ende hing mir der Mund trotzdem offen.
„I Am the Blade“ war mein erstes Buch von Marie Graßhoff und ich bin komplett blind in die Geschichte gegangen. Keine großen Erwartungen, kaum Vorwissen und definitiv keine Ahnung, worauf ich mich hier eigentlich einlasse. Rückblickend die beste Entscheidung, denn selten hat mich eine Fantasywelt in letzter Zeit so schnell neugierig gemacht.
Allein die Grundidee fühlt sich erfrischend anders an. Statt Burgen, Fae und dem nächsten magisch begabten Schattenprinzen bekommen wir eine moderne, technologisch geprägte Welt, ein ungewöhnliches Magiesystem, politische und gesellschaftliche Strukturen, einen Kriminalfall und jede Menge Geheimnisse. Dazu kommt dieses konstante Gefühl, dass irgendetwas gewaltig nicht stimmt und man gemeinsam mit der Protagonistin nur noch herausfinden muss, wie tief der Abgrund tatsächlich reicht.
Genau diese Art von Worldbuilding mag ich. Man bekommt genug Informationen, um der Handlung folgen zu können, aber nie so viele, dass sämtliche Fragen sofort beantwortet werden. Stattdessen durfte ich spekulieren, Theorien aufstellen, sie wieder verwerfen und ungefähr drei Kapitel später eine neue basteln. Beschäftigungstherapie für misstrauische Leserinnen, ganz mein Geschmack.
Auch die Protagonistin hat mir gefallen. Anfangs wirkt sie stellenweise naiv, doch schnell wird deutlich, dass diese Naivität weniger mit mangelnder Intelligenz zu tun hat als mit der Welt, in der sie aufgewachsen ist. Ihre Überzeugungen geraten zunehmend ins Wanken und gerade diese Entwicklung fand ich spannend. Sie hinterfragt nicht plötzlich alles, nur weil die Handlung es verlangt, sondern muss sich Stück für Stück eingestehen, dass Wahrheit, Loyalität und Gerechtigkeit deutlich komplizierter sind, als sie bisher geglaubt hat.
Besonders mochte ich die Dynamik innerhalb des Teams. Die Figuren funktionieren nicht nur als dekorative Nebencharaktere, sondern bringen eigene Persönlichkeiten, Konflikte und Beziehungen mit. Die Wortgefechte, das Misstrauen und die langsam entstehenden Verbindungen haben dafür gesorgt, dass ich nicht nur wissen wollte, wie der eigentliche Fall ausgeht, sondern auch, was mit diesen Charakteren passiert.
Und dann wäre da natürlich noch Vale.
Marie Graßhoff trifft eine ziemlich mutige Entscheidung und tötet den vermeintlichen Feind und möglichen Love Interest direkt zu Beginn der Geschichte. Ungünstig für eine Romanze. Könnte man meinen.
Was daraus entsteht, fand ich tatsächlich besonders. Die Verbindung und Kommunikation zwischen den beiden habe ich in dieser Form noch nicht gelesen und genau dadurch entwickelt sich eine ungewöhnliche Dynamik. Es gibt Spannung, Wortgefechte und eine wachsende Nähe, ohne dass die Romance plötzlich die gesamte Handlung auffrisst. Danke dafür. Ich mag Gefühle sehr, aber ich hätte zwischendurch trotzdem gerne noch einen Plot.
Der Schreibstil liest sich unglaublich flüssig und gerade die ersten 300 Seiten sind bei mir praktisch verschwunden. Danach nimmt sich die Geschichte stellenweise etwas mehr Zeit, doch selbst dort hatte ich ständig das Gefühl, dass unter der Oberfläche bereits die nächste Enthüllung wartet.
Besonders gelungen fand ich die moralischen Grauzonen und die gesellschaftskritischen Elemente. Das Buch beschäftigt sich mit Macht, Kontrolle, Fanatismus und der Frage, wie lange man einem System vertraut, wenn die ersten Risse sichtbar werden. Dabei werden keine einfachen Antworten geliefert. Figuren dürfen widersprüchlich sein, falsche Entscheidungen treffen und ihre eigenen Überzeugungen hinterfragen.
Gegen Ende laufen die verschiedenen Handlungsstränge immer stärker zusammen. Einige Entwicklungen hatte ich vermutet, andere haben mich überrascht und natürlich endet das Ganze mit einem Cliffhanger.
Weil ein Jahr auf Band 2 zu warten offenbar eine vollkommen angemessene Methode ist, Leserinnen emotional zu bestrafen.
Mein Fazit: „I Am the Blade“ ist für mich ein kreativer und atmosphärischer Fantasyauftakt, der sich angenehm vom aktuellen Einheitsbrei abhebt. Das ungewöhnliche Worldbuilding, der Ermittlungsaspekt, die Dynamik zwischen den Charakteren und eine Romance, die tatsächlich Teil der Geschichte sein darf, statt sie komplett zu übernehmen, haben mich überzeugt. Nicht jede Phase der Handlung hatte das gleiche Tempo, aber ich wollte durchgehend wissen, was hinter dieser Welt und ihren Geheimnissen steckt.
Und jetzt sitze ich hier, habe Fragen, Theorien und exakt keinen zweiten Band.
Seren ist ein Schatten, eine Assassine des Hauses, und erledigt für dieses tödliche Aufträge. Auf einer ihrer Missionen begegnet sie Vale. Einem so genannten Splitter und tötet ihn. Doch anders als bei allen Menschen, denen sie bisher das Leben genommen hat, verhält sich seine Seele auf unerklärliche Weise. Sie wird zu einer mächtigen Waffe in Serens Besitz. Nur gibt es ein gewaltiges Problem: Vale denkt gar nicht daran, ihr zu dienen. Er will Rache. An Seren. Am Haus. Am gesamten System.
Als schließlich ein Verräter in den eigenen Reihen entdeckt wird, geraten beide immer tiefer in einen Strudel aus Intrigen, Gewalt und Geheimnissen. Schon bald müssen sie sich fragen, was schwerer wiegt: Loyalität oder die Wahrheit? Leben oder Tod?
Marie Graßhoff beweist für mich mit jedem ihrer Bücher aufs Neue, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört.
Wenn es um außergewöhnliches Worldbuilding, faszinierende Ideen und Charaktere geht, die sich echt anfühlen, macht ihr so schnell niemand etwas vor. Und genau deshalb war ich auch bei I Am the Blade schon nach wenigen Seiten wieder vollkommen verloren. Ich habe dieses Buch wirklich geliebt.
Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Das Setting ist unglaublich atmosphärisch und so bildgewaltig beschrieben, dass vor meinem inneren Auge ununterbrochen ein Film ablief. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit Seren durch diese Welt zu reisen, jede Gefahr hautnah mitzuerleben und jedes Geheimnis Stück für Stück selbst zu entdecken.
Dieses Buch hat allerdings auch meine volle Aufmerksamkeit eingefordert. Normalerweise stören mich Musik oder Hintergrundgeräusche beim Lesen überhaupt nicht. Hier schon. Ich brauchte absolute Ruhe, weil ich keine einzige Kleinigkeit verpassen wollte. Die Welt ist komplex, voller Details und raffinierter Ideen.
Genau das liebe ich an den Geschichten der Autorin. Sie fordert ihre Leserinnen und Leser heraus, belohnt sie dafür aber mit einer Welt, die ihresgleichen sucht.
Besonders begeistert hat mich das gesamte Konzept rund um das Lager und dessen Weitergabe. Anfangs musste ich mich zwar erst hineindenken, doch genau das hat den Reiz ausgemacht. Nach und nach setzte sich jedes Puzzleteil an seinen Platz und ich konnte nur noch staunen. Solch eine Idee ist mir bisher tatsächlich noch nie begegnet und genau solche Geschichten liebe ich.
Natürlich geht es in I Am the Blade nicht zimperlich zu. Es gibt Folter, Mord und einige erschütternde Momente. Das Buch verliert sich dabei aber nie in übertriebener Brutalität. Die Gewalt dient der Geschichte und unterstreicht, wie düster und erbarmungslos diese Welt eigentlich ist.
Und dann wären da noch Liebe und Spice. Zwei Dinge, bei denen ich oft eher zurückhaltend bin. Umso glücklicher war ich, dass beides hier genau die richtige Balance findet. Die romantischen Momente sind dezent, authentisch und nehmen niemals der eigentlichen Handlung den Raum. Für mich war das einfach perfekt.
Seren ist eine Protagonistin, die ich unglaublich schnell ins Herz geschlossen habe. Sie ist stark, loyal und gleichzeitig alles andere als perfekt. Gerade ihre Fehler machen sie so menschlich. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und mitgefiebert.
Aber auch Vale und die vielen anderen Figuren haben unglaublich viel Tiefe. Niemand wirkt austauschbar und jede Figur trägt ihren Teil dazu bei, dass diese Geschichte so lebendig wird.
Fazit
Ich weiß gar nicht, wie oft ich während des Lesens gedacht habe: Genau deshalb liebe ich Maries Bücher. I Am the Blade hat mich begeistert, überrascht und vollkommen in seine Welt hineingezogen. Marie Graßhoff verbindet ein außergewöhnliches Worldbuilding mit spannenden Charakteren, einer fesselnden Handlung und genau der richtigen Portion Emotionen. Die Liebesgeschichte bleibt angenehm im Hintergrund, während die eigentliche Story jederzeit im Mittelpunkt steht. Genau das macht dieses Buch für mich so besonders. Für mich ist dieser Reihenauftakt absolut gelungen. Kreativ, atmosphärisch, mitreißend und voller Ideen. Ich kann es kaum erwarten, wieder in diese Welt zurückzukehren. 4,5 Sterne und riesige Vorfreude auf die Fortsetzung
Kurzmeinung: Eine gelungene Mischung aus Action, Gefühl und durchdachtem Worldbuilding, die zu überzeugen weiß.
Es sind oft diese zufälligen Momente, in denen man ohne große Erwartung durch Inhalte treibt. So auch bei mir, als ich mich eher beiläufig durch Instagram scrollte. Zwischen flüchtigen Eindrücken blieb ich schließlich an einem gezeichneten Bild hängen: eine junge Frau mit violetten Haaren vor einem fast ätherisch wirkenden Hintergrund.
Die deutsche Fantasy- und Science-Fiction-Autorin Marie Graßhoff war mir bis dahin noch kein Begriff. Doch mit jedem Post und jedem Kommentar, den ich zu ihrem neuesten Roman I Am The Blade gelesen habe, wuchs mein Wunsch, dieses Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Seren ist eine Assassine, geschaffen, um dem Haus zu dienen und die Dunkelheit in Schach zu halten. Ihre Gabe erlaubt es ihr, die Seelen ihrer Opfer in Waffen zu verwandeln und später herbeizurufen. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird jedoch rasch klar, dass dieser Tod weit mehr in Bewegung setzt, als sie erwartet hat. Vale weigert sich, sich Seren zu beugen und will sie stattdessen in ihren Tod treiben. Während das Haus von mysteriösen Mordfällen erschüttert wird, geraten Loyalität, Verrat und Wahrheit immer weiter ins Wanken. Seren und Vale müssen ihre Positionen neu überdenken.
Genau da zieht einen das Buch auch schon mitten hinein: in eine rasante Fantasty-Geschichte, die mit spannenden Krimi Elementen gespickt ist.
Die Welt ist vielschichtig, düster und so durchdacht, dass das Worldbuilding richtig trägt. Besonders mochte ich die Fantasy-Elemente, die mich an japanische Anime-Serien wie Noragami oder Soul Eater erinnert haben, ohne dass es sich jemals wie ein Abklatsch angefühlt hat. Was mich beeindruckt hat, war, dass der Haters-to-Lovers-Aspekt zwar da ist, aber nicht alles überlagert, sondern eher im Hintergrund bleibt und sich erst spät in der Geschichte entwickelt. Dadurch wirkte das Ganze für mich viel natürlicher und weniger konstruiert als in anderen Fantasybüchern.
Lobend möchte ich die Detailverliebtheit ebenso wie den Anspruch der Autorin noch einmal hervorheben, mit der sie versucht hat, ein ganzes Universum um diesen Roman zu ziehen. Wie zum Beispiel die eigens erstellte Spotify-Playlist oder eine gemeinsamen Lesegruppe auf dem Neon-Gang-Discord-Server. Genau solche Kleinigkeiten machen den besonderen Reiz rund um das Buch aus, ein Fan Service, der seinesgleichen sucht.
Neben all diesen Dingen war die Autorin auch ihre eigene Grafikdesignerin und hat sich für die atemberaubend schöne visuelle Umsetzung verantwortlich gezeigt. Diese kreative Vielseitigkeit verdient großen Respekt. Ich bin mir sicher, dass das Buch für viele schon beim ersten Blick einen Kaufimpuls auslöst, ob online oder im lokalen Buchhandel. Und das Beste daran ist, dass diese Vorschusslorbeeren beim Lesen tatsächlich eingelöst werden, sodass kein hohles Versprechen zurückbleibt.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass ich zunächst aufgrund der Komplexität, des neuen Settings und des Regelwerks Startschwierigkeiten hatte und mich erst etwas einlesen musste.
Meine Bewertung: (5 von 5 Sterne)
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich neben einer komplexen Welt, authentischen Figuren und einer spannenden Story noch ein kleines Sahnehäubchen in Form von Zusatzmaterialien wünscht. Ich bin weiterhin verliebt in das Gesamtpaket und freue mich sehr, dass die Autorin schon jetzt den zweiten Band dieser Duologie für den Sommer 2027 angekündigt hat.
I Am the Blade hat mich rundum überzeugt. Innovativ, schnelllebig, spannend, immersiv, atmosphärisch. Der Schreibstil der Autorin hebt sich mMn von anderen ab und hat mir wirklich gut gefallen. Reichhaltiger Wortschatz, moderne und dennoch eloquente Ausdrucksweise, einzigartige und dennoch sehr angenehme Stilistik, gut ausbalanciertes Spiel zwischen Erzählung, inneren Monologen und Dialogen. Der Schreibstil trug insgesamt dazu bei, dass ich nur so über die Seiten hinwegflog. Das massive Worldbuilding hat dem Tempo dabei keineswegs geschadet. Zwar wurde man gleich mit dem Prolog ins Geschehen hineingeschmissen, hatte extrem viele offene Fragen und musste sich irgendwie zurechtfinden, doch das hat bei mir das Interesse nur gesteigert, sodass ich jede Information zur Welt, zur Magie und den Charakteren wie ein Schwamm aufsog. Der Plot navigierte einen durch eine dystopische, düstere, unerbittliche und sehr atmosphärisch beschriebene Welt. Als Millenial sorgten die dabei erwähnten Technologien für einige Schmunzler beim Lesen. Laut Lachen musste ich bei Fran´s Tech-Haustier. Ich war nicht nur hierbei total beeindruckt, wie die Autorin 90s-Tech-Elemente neu interpretierte und in diese Welt einbrachte. Jeder Seite im Buch haftete das Gefühl von Überraschung an. Mir gefiel die immerwährend spürbare Gefahr, die die Menschen seit einem kataklysmischen Ereignis vor Jahrhunderten heimsucht. Mir gefielen die Spannungen, für die Seren´s Identität sorgte. Mir gefiel wie hier Murder Mystery, politische Intrigen, Fanatismus, Religion, Loyalität und moralische Flexibilität kombiniert worden sind. Es lud ein, eigene Theorien zum Wer, Wieso, Weshalb aufzustellen, ohne dass man das Meiste frühzeitig antizipieren konnte. Mir gefiel auch das außergewöhnliche Magiesystem, in dem Menschen mit ihrem Ableben Teil von persönlichen Waffenlagern wurden. Von so einer Idee hatte ich bisher nie gelesen. Es erinnerte mich entfernt an den Mythos von in Schwertern eingeschlossenen Seelen, aber ich hatte wirklich nie das Gefühl von "habe ich doch schon zig mal gelesen". Zudem überzeugten mich Haupt- und Nebencharaktere gleichermaßen. Ich mochte sowohl Seren, als auch Vale als einzelne Charaktere so wie als Paar. Besonders spannend fand ich, dass beide aus unterschiedlichen Gründen und in unterschiedlicher Weise anti-sozial auftraten. Beide bad ass, moralisch unvollkommen und dennoch loyal mit dem Herzen am rechten Fleck. Die Gegensätze passenten ganz wunderbar zusammen und es gab hier ein echtes Enemies/Haters to Lovers. Doch der Romance Subplot hatte für mich stellenweise nicht ganz so gut funktioniert, wie ich es gern gehabt hätte. Der Wechsel zwischen Haters zu Lovers kam recht plötzlich. Dabei gab es mir zu wenig (subtile) Hinweise auf den Sinneswandel beider Charaktere. Dafür spielte deren Beziehungsentwicklung gut in den found family Trope hinein. Es gab nicht nur zwischen Seren und Vale Auf und Abs, auch die Beziehung zwischen Seren zu Fran, zu Mx und zu Levia waren spannend zu verfolgen. Mir gefiel, dass dabei auch Nebencharaktere vielschichtig ausgearbeitet wurden - egal, ob Charaktere zum Verlieben oder Hassen. Dieses Buch war auf mehreren Ebenen einzigartig und wird mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Ich freue mich jetzt schon auf den Folgeband, auch wenn ich darauf noch einige Zeit warten muss.
Es hat nicht lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass dieses Buch anders ist. Es wirft einen mitten in eine Welt, in der Macht, Kontrolle und Loyalität den Alltag bestimmen und genau dieses Gefühl, nie alles zu wissen, hat mich von Anfang an fasziniert. Mit jeder Seite wurde die Geschichte intensiver und irgendwann war ich völlig darin gefangen. ✨
Was mich am meisten begeistert hat, war die Vielschichtigkeit der Handlung. Es geht nicht nur um Gut und Böse oder darum, auf welcher Seite man steht. Vielmehr stellt das Buch immer wieder die Frage, ob ein System wirklich gerecht sein kann und wie weit man bereit ist zu gehen, wenn plötzlich alles, woran man geglaubt hat, ins Wanken gerät. Diese moralischen Grauzonen haben die Geschichte für mich unglaublich spannend gemacht. 🖤
Die Protagonistin hat mich schnell überzeugt. Sie glaubt an ihre Aufgabe und daran, das Richtige zu tun. Doch je mehr sie erlebt, desto schwieriger wird es, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Ihre innere Zerrissenheit wirkte auf mich unglaublich authentisch. Sie ist stark, aber nicht unfehlbar. Mutig, aber nicht furchtlos. Genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich jede ihrer Entscheidungen mitfühlen konnte. 💔
Und dann kommt er… ❤️🔥
Gefährlich, unberechenbar und jemand, der jede Überzeugung infrage stellt. Er ist kein klassischer Held und genau das macht ihn so faszinierend. Zwischen den beiden entsteht eine Dynamik, die voller Spannung steckt. Jeder Schlagabtausch, jeder Blick und jedes Gespräch hatte für mich eine Intensität, die ich kaum beschreiben kann. Es knistert, ohne dass die Geschichte ihre eigentliche Handlung aus den Augen verliert. Genau diese Balance liebe ich.
Auch das Worldbuilding hat mich beeindruckt. Die Welt wirkt modern und gleichzeitig beklemmend. Alles scheint geregelt und kontrolliert zu sein, doch unter der Oberfläche brodelt etwas, das sich nicht länger unterdrücken lässt. Je mehr man über diese Gesellschaft erfährt, desto deutlicher wird, dass nichts so einfach ist, wie es zunächst scheint. 🔥
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte ihre Figuren nie aus den Augen verliert. Zwischen all den Kämpfen, Intrigen und Enthüllungen geht es immer wieder um Vertrauen, Verlust, Identität und die Frage, wer man sein möchte, wenn alles um einen herum zusammenbricht. Gerade diese emotionale Tiefe hat das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht.
Der Schreibstil ist packend, bildhaft und unglaublich mitreißend. Es gibt kaum eine Szene, die sich unnötig anfühlt. Stattdessen entwickelt die Geschichte einen Sog, der mich immer weitergetragen hat. Aus “nur noch ein Kapitel” wurden regelmäßig viel zu viele. 😅
Für mich ist I Am the Blade eine Geschichte über
⚔️ Loyalität und Rebellion 🖤 Macht und Verantwortung 💔 Zweifel und Selbstfindung 🔥 Freiheit und den Mut, alles zu hinterfragen ❤️🔥 und Gefühle, die genau dort entstehen, wo sie niemals hätten wachsen dürfen
Dieses Buch hat mich nicht nur spannend unterhalten, sondern auch emotional überrascht. Es verbindet eine faszinierende Welt mit starken Figuren, einer intensiven Romance und einer Geschichte, die einen immer wieder zum Nachdenken bringt.
Ich freue mich jetzt schon darauf, zu erfahren, wie es weitergeht, denn dieses Ende hat mich definitiv nicht kaltgelassen.