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Ostseehölle: Der neue Ostsee-Krimi von der SPIEGEL-Bestsellerautorin. Der 21. Fall für Kommissarin Pia Korittki

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Während einer Führung in der Lübecker Marienkirche entdeckt eine Teilnehmerin beim Blick über die Brüstung einen leblosen Körper tief unten am Boden des einen Turms. Offenbar wurde eine Frau in den Tod gestoßen. Pia Korittki wird zum Tatort gerufen und erfährt, dass es sich bei der Ermordeten um jemanden aus einem Chor aus Ostholstein handelt - und die Chormitglieder allerhand Geheimnisse voreinander haben. Kommt der Mörder oder die Mörderin etwa aus diesem Kreis? Ging es um Eifersucht? Oder gibt es noch ganz andere Motive bei diesem Mord? Dann wird Pia zusammen mit ihrem Team unvermittelt von dem Fall abgezogen und ausgerechnet ihr Lebensgefährte Marten Unruh vom LKA übernimmt ...

385 pages, Kindle Edition

Published March 30, 2026

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About the author

Eva Almstädt

49 books43 followers
Eva Almstädt is a German author of crime and mystery novels, best known for the Pia Korittki series.

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590 reviews5 followers
April 8, 2026
Erneut ein gelungener Mix aus Fall und Privatleben

Buchmeinung zu Eva Almstädt – »Ostseehölle«

»Ostseehölle« ist ein Kriminalroman von Eva Almstädt, der 2026 bei Lübbe erschienen ist. Dies ist der einundzwanzigste Band um Kommissarin Pia Korittki.

Zum Autor:
Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg.

Zum Inhalt:
Bei einer Führung in der Lübecker Marienkirche wird eine Leiche am Boden eines Turms entdeckt. Pia und ihr Team beginnen mit den Ermittlungen und müssen zur Aufklärung etliche Geheimnisse lösen.

Meine Meinung:
Kommissarin Pia Korittki von der Lübecker Mordkommission konnte mich auch diesmal überzeugen. Erneut wirkt der Fall realitätsnah. Neben bodenständiger Polizeiarbeit spielt auch das Privatleben eine beachtliche Rolle. Mir gefällt der ausgewogene Mix aus Fall und Privatleben. Pia hat Schwierigkeiten mit einer jungen Kollegin, leitet übergangsweise die Mordkommission und dann hält ihr langjähriger Freund Marten um ihre Hand an. Pia Korittki erscheint kompetent und sympathisch, ist aber unsicher, wie sie sich entscheiden soll. Die Ausgangslage wird ausführlich aus der Sicht mehrerer Figuren geschildert. Die Erzählung ist atmosphärisch und erzeugt den Eindruck, mittendrin zu sein. Auch wenn die Figuren meist nicht ausgeprägt gezeichnet sind entsteht ein klares Bild im Kopf des Lesers. Die Handlung entwickelt sich langsam, nimmt aber mehr und mehr Fahrt auf. Mit dem Tempo steigt auch die Spannung und findet ihren Höhepunkt in einem angemessenen Showdown.
Die Sprache ist einfach, aber konkret und direkt. Sie ist leicht verdaulich und passt zum Inhalt. Die Handlung ist komplexer als zu Beginn erwartet und wird durch einige überraschende Wendungen angereichert, die auch für zwischenzeitliche Spannungsspitzen sorgen. Die Figurenzeichnung könnte ausgeprägter sein, liefert aber einen guten Eindruck des jeweiligen Protagonisten. Fast alle Figuren haben mit mehr oder weniger großen Problemen zu kämpfen. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar und natürlich gerät Pia wieder in Gefahr. Die Atmosphäre ist von einem dunklen Grundton geprägt, der am Ende ein paar positive Veränderungen erfährt. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten.

Fazit:
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und spannend wurde es auch noch. Ich mag den ruhigen und unaufgeregten, aber auch atmosphärischen Schreibstil. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde eher ruhiger Kriminalromane aus.
Profile Image for AmaraSummer.
110 reviews
April 4, 2026
Wer ist hier Täter und wer ist hier Opfer?

In „Ostseehölle“ ermittelt Kriminalhauptkommissarin Pia Korittki in einem Fall, der sie beruflich als auch privat an ihre Grenze bringt. Das Buch wurde von der deutschen Autorin Eva Almstädt geschrieben und ist 2026 als eBook und Taschenbuch im Lübbe Belletristik Verlag (Bastei Lübbe) erschienen. „Ostseehölle“ ist der einundzwanzigste Band der „Pia Korittki“ Reihe.

Der einundzwanzigste Fall für Pia, ist ein Kriminalfall, der mich positiv überrascht hat, weil er sogar mich alten Hasen in die Irre führen konnte. Von Anfang an konnte ich mir nicht vorstellen, dass Eva nach zwanzig Büchern von ihrem Täter Typus abweichen wird, trotzdem hatte ich im Laufe der Geschichte immer wieder Zweifel. Ja, am Ende bleibt sie ihrem Täter Typus dann doch treu, führt ihre Leser auf dem Weg zum großen Showdown aber etliche Male ordentlich in die Irre. Wer ist hier Täter und wer ist hier Opfer? Das war die Frage, die ich mir, während dem Lesen wohl am meisten gestellt habe, den in „Ostseehölle“ gab es mindestens genauso viele Täter wie es Opfer gab und so gut wie jeder von ihnen hatte ein glaubhaftes Motiv. Wer dabei nicht den Überblick verliert, vor dem ziehe ich nicht nur meinen imaginären Hut, der hat meiner Meinung nach auch einen überragenden Orientierungssinn. Eva hat die unterschiedlichen Motive nämlich auf so geniale Art in Pias Ermittlungen einfließen lassen, dass mein Orientierungssinn sich irgendwann komplett verabschiedet hat.

Mit „Ostseehölle“ ist Eva Almstädt ein fast perfekter Krimi gelungen. Auch wenn die Spannung nach dem fesselnden Prolog wieder gesunken ist und die Geschichte für meinen Geschmack ein paar Kapitel lang eher schleppend vorangekommen ist. Hat es Eva trotzdem erneut geschafft eine Geschichte zu schreiben, die auf Anhieb meine Neugierde wecken konnte. Zum Ende vom ersten Drittel kommt die Geschichte dann auch wieder in Fahrt und die Spannung steigt von da an stetig an, bis sie am Ende im großen Showdown gipfelt. Getragen wird die Spannung dabei von Pias Ermittlungsarbeit, die so fesselnd war, dass ich das Buch am liebsten keine Sekunde aus der Hand gelegt hätte. Am Ende bekommt die Spannung dann aber einen Dämpfer verpasst. Die finale Auflösung des Kriminalfalls hätte ich gerne live miterlebt, leider hat sich Eva dagegen entschieden. Zwar bekommt der Leser Antworten auf alle wichtigen Fragen, aber die Art wie Eva sie in die Geschichte eingearbeitet hat war mir zu passiv.

Der Klappentext war dieses Mal definitiv ein Kritikpunkt für mich. Mir erschließt sich nicht warum der Klappentext absichtlich spoilert, denn mir kann keiner erzählen, dass die Erwähnung der Übernahme des Falls durch Marten und seine Kollegen vom LKA kein Spoiler ist. In der Theorie hätte dieser Moment ein Plot Twist sein können, der die Spannung weiter vorangetrieben hätte. In der Praxis funktioniert das Ganze aber nicht, weil ich dank dem Klappentext ja bereist weiß, dass der Fall vom LKA übernommen wird. Das hat für mich nicht nur die Spannung gedämpft, sondern bei mir auch für Erwartungen gesorgt, die die Geschichte nicht erfüllen konnte.

Neben dem Kriminalfall lebt die Pia Korittki Reihe auch immer von Pias Privatleben. In „Ostseehölle“ kam mir Pias Privatleben aber ein bisschen zu kurz. Dieses Empfinden wurde noch von dem Konflikt zwischen Pia und Marten verstärkt, der sich durch die gesamte Geschichte zieht. Der Konflikt wird am Ende vollständig aufgeklärt, was ich einerseits positiv fand, weil es mich definitiv gestört hätte, wenn Eva erneut mehrere Bücher für die Lösung gebraucht hätte, anderseits konnte das für mich aber nicht die negative Stimmung, die sich durch Pias Beziehung wie ein roter Faden gezogen hat aufwiegen.

Für mich als Fan der ersten Stunde ist Eva Almstädts Schreibstil etwas ganz Besonderes, weil er für mich immer wieder aufs Neue eine Atmosphäre kreiert, die mir nicht nur vertraut ist, sondern mir auch das Gefühl gibt nach Hause zu kommen. Evas Schreibstil lebt von einer Wortwahl, die immer perfekt zum Genre passt. Ihre Beschreibungen sind so detailliert, dass sie bei mir auf Anhieb ein Kopfkino erzeugen, dass jedem guten Krimi-Film problemlos, das Wasser reichen kann. Ich lieb es, wenn ich der Hauptfigur beim Ermitteln über die imaginäre Schulter schauen darf und Eva gelingt diese Illusion mit einer Mühelosigkeit, die ihresgleichen sucht.

Fazit
Ein vielschichtiger Krimi, den ich trotz seiner kleineren Makel am liebsten keine Sekunde aus der Hand gelegt hätte.
Profile Image for GabrielaStella.
61 reviews1 follower
March 30, 2026
*Darum gehts*
Als eine Teilnehmerin bei einer Führung in der Lübecker Marienkirche eine leblose Frau auf dem Boden eines der Türme findet, wird Pia Korittki zum Tatort gerufen. Es stellt sich heraus, dass die Ermordete ein Chormitglied war. Die Mitglieder scheinen alle Geheimnisse voreinander zu haben. Kommt der Täter etwa aus dem Chor? Oder ist er ganz woanders zu suchen?
Pia und ihr Team fangen an zu ermitteln. Als sie endlich eine heiße Spur haben, werden die plötzlich von den Fall abgezogen, den nun Pias Lebensgefährte Marten Unruh vom LKA übernimmt. Was hat es sich damit auf sich?

*Meine Meinung*
„Ostseehölle“ ist der 21. Fall der „Pia Korittki“-Krimireihe von Eva Almstädt und kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Allerdings könnte man dennoch zwischenzeitlich das Gefühl bekommen, einem würden Informationen fehlen. Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet und passt wunderbar zum Inhalt des Buches sowie zu den anderen Bänden in meinem Bücherregal. Der locker, leichte, emotionale, humorvolle, aber auch spannende Schreibstil der Autorin, hat es mir mal wieder leicht gemacht in den Fall hineinzufinden und nur so durch die Seiten zu fliegen. Das Setting wird wunderbar und sehr detailreich beschrieben, sodass ich es mir gut vorstellen konnte. Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen doch eine Landkarte gewünscht, um genau zu wissen, wo die Orte genau liegen. Viel wichtiger hätte ich ein Namenregister gefunden, da ich irgendwann Schwierigkeiten hatte, bei den ganzen Namen die Zusammenhänge und Verbindungen im Kopf zu behalten. Wie in all ihren Bänden wird der Fall aus mehreren Blickwinkeln aus der Erzählerperspektive erzählt, sodass wir als Lesende die Geschichte umfassend erzählt bekommen. Gerade dadurch konnte ich richtig gut miträtseln und konnte die jeweilige Sichtweise umso mehr verstehen. Bis zu guter Letzt habe ich noch gerätselt wer nun der Mörder ist und die Autorin hat es somit auch hier wieder geschafft, es bis zum Ende spannend zu machen. Sie hat gekonnt immer wieder kleinere Hinweise in die Ermittlungen mit einfließen lassen, die am Ende Sinn ergeben haben. Auch das Privatleben von Pia hat wieder, wenn auch eine eher geringere Rolle in diesem Band, wurde etwas weiter erzählt. Denn nicht nur Pia, sondern auch Marten und Felix habe ich über die Bände hinweg ins Herz geschlossen. Die Handlung hat einen erkennbaren roten Faden und hat recht ruhig begonnen, hatte zwischenzeitlich sehr aufregende Szenen und wurde zum Schluss hin nochmal so richtig spannend und zum Mitfiebern. Das Ende konnte mich, was den Fall betrifft zufrieden stellen, auch wenn es aus meiner Sicht, nicht nur einen Täter in dieser vielschichtigen Geschichte gibt. Dennoch war für mich der Abschluss des Bandes für mich nicht ganz rund, da ich dann doch eine Handlung von Pia etwas aus dem Nichts kam, ohne das sie so richtig erklärt wurde. Es wirkte ein bisschen so, als wenn die maximal Anzahl der Seiten erreicht wäre und die Autorin schnell zu einem „Happy End“ kommen musste.

*Fazit*
Der 21. Fall der Pia-Korittki Krimi-Reihe habe ich wieder sehr gerne gelesen. Die ganze Reihe, ist eine meiner absoluten Lieblingskrimireihen. Vor allem der lockere und tolle Schreibstil der Autorin hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Außerdem fand ich es toll, dass ich bis zum Ende miträtseln konnte und ich nicht schon bei der Hälfte geahnt habe. Ich empfehle die Reihe allen, die ein etwas seichteren Krimi mit einem deutschen Setting suchen - hier werdet ihr fündig. Auch wenn für mich das Ende nicht ganz rund war, so war es wieder einer der stärkeren Fälle aus der Reihe - und ich hoffe es kommen noch weitere, denn das ein oder andere Fragezeichen ist noch offen ;-). Vielen Dank an die Lesejury, dass ich das Buch vorab lesen durfte. Von mir gibt es 4,5/5 ⭐️
7 reviews
March 31, 2026
Zum inzwischen 21. Fall muß die Kommissarin Pia Korittki erneut ihre ganze Erfahrung in die Waagschale werfen, um in einem Mordfall zu ermitteln.

In der Marienkirche in Lübeck wird in einem der Türme eine Frauenleiche gefunden. Wie sich durch die Obduktion herausstellt wurde sie unmittelbar nach einer Führung in der Kirche ermordet. Erste Befragungen der anderen Teilnehmer dieser Führung und auch der Mitglieder des Chores, in dem die tote Sybille Freigang erst wenige Male mitgesungen hatte, bringen das Team um Pia nicht viel weiter.
Warum musste Sybille sterben? Da sie sehr zurückgezogen lebte, handelt es sich wohl möglich um eine Beziehungstat?

Der Autorin Eva Almstädt gelingt es bereits in dem gerade 3 Seiten langen Prolog eine starke Spannung aufzubauen, die sich durch den kompletten Kriminalroman hindurchzieht. Es werden zahlreiche Fäden während der Ermittlungen gesponnen, Verdachtsmomente geschildert und Beziehungen zwischen den Personen beschrieben, das wir Leser/innen bis zum Ende der Ermittlungen gespannt und aufregend mit ermitteln können.
Erfreulicherweise wird in diesem 21. Fall von Pia das Hauptaugenmerk auf die Fahndung nach der/ dem Mörder/in gelegt und das Privatleben von Pia und ihren Mitarbeiter/innen rückt in den Hintergrund. Obgleich genau die Schilderungen der privaten Probleme und Sorgen auch den einzigartigen Charme dieser Krimireihe ausmacht. Die Protagonisten wirken dadurch extrem authentischer und greifbarer und stellen beinahe einen reellen Bezug zum tatsächlichen Polizeidienst her.

Die Covergestaltung ist auch wieder sehr gut gelungen. Unter dem im strahlenden Weiß gehaltenen Titel "Ostseehölle" ist hinter einem Flusslauf die Silhouette zweier Kirchtürme unter einem bedrohlich verdunkelnden Wolkenhimmel zu sehen. Der Titel macht direkt neugierig und stellt auch einen nahen Bezug zum Inhalt dar.

Der Schreibstil von Eva Almstädt ist prägnant, sehr flüssig zu lesen und für Krimiliebhaber/innen mit der genau passenden verdeckt und irreführenden Wortwahl bestückt. Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge gehalten, so das zum einen der Zusammenhang nicht verloren geht und das Buch auch für Intervallleser/innen kein Problem darstellt.

Der 21. Fall gehört für mich zu einem der besten der Reihe.

Für Pia Korittki-Fans ein Muß! Für alle Krimiliebhaber/innen eine unbedingte Leseempfehlung.
105 reviews
March 30, 2026
Ostseehölle. von Eva Almstädt


Cover:
Passt super zum Buch.

Inhalt und meine Meinung:
Dies ist der 21. Band in dem Pia Korittki ermittelt.
Das Buch beginnt mit einem spannenden und dubiosen Prolog (der später dann erklärt wird).
Der ganze Fall ist wieder hoch spannend und sehr komplex.
Alles wird sehr gut ineinander verschachtelt. Es wird allerdings auch klar, dass das Motiv in der Vergangenheit gefunden werden muss. Und es ist dann auch ein wirklich trauriges Thema.
Allerdings wie der Täter zu seiner Information gekommen ist, klingt für mich etwas zweifelhaft, dafür ziehe ich dann auch einen halben Stern ab.

Das Privatleben von Pia ist in einem ausgewogenen Bestandteil gut eingebunden. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Der Schreibstil ist super spannend, sehr anschaulich mit vielen Wendungen und auch Momenten zum Atem anhalten.

Autorin:
Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg.

Mein Fazit:
Von mir 4,5 Sterne.

18 reviews
April 2, 2026
Bei einer Führung durch die Marienkirche in Lübeck wird eine Leiche entdeckt und damit startet ein neuer Fall für Pia und ihr Team. Als Pia und ihr Team jedoch plötzlich gar nicht mehr weiterermitteln dürfen, weil sie von dem aktuellen Mord abgezogen werden, ergibt sich eine Verbindung zu einem älteren Fall, der sich nach und nach als enger verbunden herausstellt, als man anfangs denkt.

Ich lese die Reihe um Pia schon von Beginn an und mag ihre ruhige, bodenständige Art sehr. Auch diesmal hat mich der Einstieg direkt neugierig gemacht - besonders der Anfang sorgt dafür, dass man schnell wissen will, was dahintersteckt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass man gut durch die Seiten kommt und sich schon auf das nächste Kapitel freut. Was mir allerdings diesmal etwas gefehlt hat, war mehr Einblick in Pias Privatleben. Das kam mir im Vergleich zu anderen Bänden eher knapp vor. Außerdem wirkte der Konflikt zu Beginn auf mich ein bisschen bemüht und nicht ganz so natürlich.

Die Ermittlungen selbst sind spannend aufgebaut, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass manches vorhersehbarer war als in anderen Teilen der Reihe. Trotzdem bleibt es interessant, weil sich die Verdächtigen immer wieder verschieben und man doch nicht sofort alles durchschaut. Am Ende fügt sich dann alles logisch zusammen, und es gibt diesen Moment, in dem man merkt, wie die einzelnen Puzzleteile plötzlich Sinn ergeben - die Person, die sich als Täter entpuppt hat, hatte ich gar nicht im Blick!

Mein Fazit: Ein solider Krimi, der sich gut lesen lässt und spannend bleibt, aber für mich nicht ganz an die stärksten Teile der Reihe herankommt. Unterhaltsam auf jeden Fall - nur mit ein paar kleinen Schwächen, die dafür sorgen, dass es bei 4 Sternen bleibt.
Profile Image for Cinnamon.
40 reviews
April 25, 2026
Schlüssig, spannend, authentische Figuren, was will man mehr?
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