Die neue Ausgabe von ZEIT GESCHICHTE widmet sich einem beunruhigend aktuellen Phänomen: der Rückkehr des Imperialismus. Was lange als überwundene Epoche schien – das Zeitalter der Großreiche, Eroberungen und Machtpolitik – tritt im 21. Jahrhundert erneut auf den Plan. Russland, China, die USA: Mächte, die mit territorialen Ansprüchen und militärischer Drohkulisse die Weltordnung herausfordern.
Das Heft verfolgt die Spuren imperialer Strategien durch die Geschichte – von Napoleons Feldzügen über Hitlers Größenwahn bis zu Putins Versuch, ein großrussisches Imperium wiederherzustellen. Es zeigt, wie europäische Kolonialreiche expandierten, wie Asien vom Opfer zum Akteur wurde und wie der Griff nach Weltmacht bis heute die globale Politik prägt.
Historikerinnen und Historiker analysieren die historischen Wurzeln heutiger Konflikte und fragen: Was treibt Imperien an? Und welche Lehren lassen sich aus der Geschichte ziehen, wenn das Recht des Stärkeren das Völkerrecht ersetzt?
Als besonderes Extra liegt dieser Ausgabe ein Gratisposter bei.
Das meiste war interessant, einiges nicht. Am spannendsten immer wieder Japans Entwicklung von völliger Isolation und Rückständigkeit 1850 bis zum eigenen Imerialismus ein paar Jahrzehnte später, wo es China und Russland schlagen konnte. Chinas Aufstieg auch spannend, genauso wie Belgiens Höllenkolonialismus. Früher war nicht alles besser.