Ein Hotel für alle, die etwas suchen oder sich (vor etwas) verstecken.
Hotel Guilty Pleasure ist weltberühmt. Das Luxusresort erfüllt dem obersten Prozent geheime Wünsche – ohne Tabus und mit höchster Diskretion. Nicht mal die erlesenen Gäste kennen den Standort. Erbaut auf einer tropischen Insel, ist das Hotel komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Für fünf Gäste scheinbar die perfekte Gelegenheit, um ihren persönlichen Begehren freien Lauf zu lassen. Dabei wissen sie nicht, dass ihre Machenschaften von einem Kamerasystem beobachtet werden. Und in ihren kühnsten Albträumen hätten sie sich nicht ausmalen können, dass dieses System die Geschehnisse im Hotel online streamt. Als brutal-reale Reality Show. Live. In die ganze Welt. Niemand kann sie kontaktieren. Niemand kann sie aufhalten. Und die Hotelgäste sind im Begriff, vor den Augen aller entsetzliche Verbrechen zu begehen.
Ein Hotel ohne Grenzen, in dem alle "Guilty Pleasures" erlaubt sind - die Gäste wissen nicht, dass das Geschehen wie im Reality TV übertragen wird. Wir verfolgen fünf Protagonisten, die alle Geheimnisse verbergen. Innerhalb weniger Seiten werden alle Perspektiven so greifbar, dass ich ein Gespür für sie und ihre moralischen Abgründe bekommen habe. Von den Abgründen gibt es im Buch einige - was hier passiert, ist schrecklich, grausam, erschreckend. Bei mir hat es genau die Schockmomente ausgelöst, die ich mir bei einem Thriller erhoffe. Ich habe mir Fragen gestellt, war so gespannt auf die Auflösung, dass ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen wollte. Und die Plottwists am Ende waren absolut nicht vorherzusehen, sodass ich am liebsten noch mal von vorne lesen wollte, um zu schauen, ob man es hätte erahnen können. Dementsprechend konnte das Buch meine Erwartungen erfüllen💗
Es tut mir leid – ich wollte wirklich, dass mir dieses Buch gefällt. In den letzten Wochen habe ich ein Buch nach dem anderen verschlungen, doch hier merke ich einfach, dass ich mich gegen das Weiterlesen sträube und keinerlei Freude an der Handlung habe. Bevor ich also in eine Leseflaute rutsche, habe ich mich – schweren Herzens – nach etwa 120 Seiten für den Abbruch entschieden.
Letztlich waren mir die Perspektivwechsel etwas zu viel, und gefühlt ist selbst nach einem Viertel der Geschichte kaum etwas passiert. Gleichzeitig waren mir die angedeuteten thematischen Schwerpunkte zu grob, zu rau und zu derb. Und das sage ich als Thriller-Fan, die eigentlich viele – teils sehr brutale – Thriller und Krimis liest. Doch hier hat mich von Anfang an etwas getriggert und mir ein ungutes Gefühl in der Bauchgegend beschert.
Ein schönes Cover , auch die Story fand ich ausgefallen … aber leider war die Geschichte für mich hauptsächlich enttäuschend … zu abartig , selbst die Auflösung am Ende konnte mich nicht mehr überzeugen … ä bissel Nerven Kitzel , sonst leider wenig positives über Hotel guilty pleasure zu sagen …
‚Gute Geschichten sind auch nur Mathe, hatte Denver mal gesagt. Am Ende zählt es, dass die Gleichung aufgeht. Egal, welchen Rechenweg man dazwischen wählt.‘ (S.387-388)
3⭐️ Guilty Pleasure von Linda Schipp ist ein ungewöhnlicher Thriller, der das Extreme des Reality-TVs aufgreift. Die Idee – eine Insel, auf der Gäste ihre geheimen Fantasien ausleben – klang für mich nach einer spannenden Mischung, und der Einstieg konnte diese Erwartungen zunächst auch erfüllen. Besonders das Setting und die ersten Einblicke in die verschiedenen Figuren haben mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, und durch die verschiedenen Cliffhanger entsteht ein starker Lesedrang.
Im Verlauf verliert die Geschichte für mich jedoch an Stärke. Statt mehrerer paralleler Handlungsstränge steht letztlich eine zentrale Story im Fokus, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Diese häufigen Wechsel führen dazu, dass sich Ereignisse wiederholen und der Lesefluss stockt.
Auch die Charaktere bleiben eher blass, und ihre vielen Spekulationen wirken teils verwirrend. Einige Auflösungen erschienen mir zudem nicht ganz schlüssig. Der starke Fokus auf Technik und KI hat die Handlung für mich zusätzlich überladen.
Trotzdem hat mich die Neugier bis zum Ende weiterlesen lassen – ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt.
Insgesamt konnte mich der Thriller aber nicht überzeugen: Die spannende Grundidee wird aus meiner Sicht nicht vollständig ausgeschöpft, und die erhoffte Thriller-Atmosphäre bleibt weitgehend aus. Schade! 🙈
Ein Luxusresort auf einer abgeschotteten Tropeninsel, geheimste Wünsche ohne Tabus und absolute Diskretion – zumindest glauben das die Gäste. Doch während sie ihren Begierden freien Lauf lassen, werden ihre Taten heimlich live in die ganze Welt gestreamt. Was als exklusiver Aufenthalt beginnt, entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Spiel voller Geheimnisse und Verbrechen.
Ich bin richtig gut in die Geschichte gestartet. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Vor allem die ersten 200 Seiten haben mich total gepackt. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter der Hauptprotagonistin steckt und welche Geheimnisse die anderen Hotelgäste mit sich herumtragen. Die Grundidee fand ich richtig spannend und sie hat definitiv Lust auf mehr gemacht.
Leider konnte das Buch dieses hohe Niveau für mich nicht bis zum Ende halten. Zwar ließ sich die Geschichte weiterhin gut lesen, aber die Handlung wurde für mich zunehmend vorhersehbar. Das wäre grundsätzlich gar nicht schlimm gewesen – nicht jede Geschichte muss mit einer völlig unerwarteten Auflösung überraschen. Wenn allerdings zu Beginn angekündigt wird, dass man die Lösung auf keinen Fall erraten wird, sind die Erwartungen natürlich entsprechend hoch. Für mich war jedoch recht früh klar, in welche Richtung sich alles entwickelt, weshalb die große Enthüllung leider kaum noch Wirkung hatte.
Auch die späteren Twists konnten mich nicht wirklich überzeugen. Einige wirkten auf mich etwas zu gewollt und sollten eher schockieren, als tatsächlich überraschen. Hier hätte für meinen Geschmack oft gegolten: Weniger ist manchmal mehr.
Trotzdem hatte das Buch durchaus seine unterhaltsamen Momente. Die Idee hinter dem Hotel und der Live-Übertragung der Ereignisse ist spannend und sorgt immer wieder für Spannung, auch wenn die Umsetzung für mich nicht ganz das Potenzial ausgeschöpft hat.
Ein solider Thriller mit einer starken Grundidee und einem fesselnden Einstieg, der mich gut unterhalten hat, dessen Auflösung und Twists mich am Ende aber leider nicht vollständig überzeugen konnten. Für zwischendurch definitiv lesenswert, auch wenn ich mir insgesamt etwas mehr Raffinesse gewünscht hätte.
Okay… Also ich war zwischendurch völlig verwirrt und wusste gar nicht mehr, wer hier wie zusammenhängt und wer wirklich wer ist. 😵💫 Das hat sich aber zum Schluss gut aufgelöst und ich wäre nicht drauf gekommen, wie alles verwoben war. Hut ab, darauf muss man erstmal kommen und nicht selbst den Überblick verlieren.
Das Hotel Guilty Pleasure erfüllt seinen Gästen jeden geheimen Wunsch. Es liegt abgeschottet von der Außenwelt und verborgen auf einer tropischen Insel. Für Besucher scheint es der perfekte Ort zu sein, um ihren Fantasien freien Lauf zu lassen. Doch keiner weiß, dass jede Bewegung überwacht wird.
Um diese Jahreszeit greife ich gerne zu Thrillern mit Urlaubsflair. Dabei muss die Handlung für mich gar nicht besonders raffiniert sein. Ein außergewöhnlicher Schauplatz, ein bisschen Sommerfeeling und gute Unterhaltung reichen oft schon aus, um mich glücklich zu machen. „Guilty Pleasure“ von Linda Schipp schien dafür eigentlich die perfekte Wahl zu sein. Ein luxuriöses Resort auf einer tropischen Insel, mysteriöse Gäste und dunkle Machenschaften hinter verschlossenen Türen. Auf dem Papier klang das genau nach meinem Geschmack. Leider wollte der Funke am Ende nicht so recht überspringen.
Das titelgebende Hotel Guilty Pleasure ist ein Ort, an dem die reichsten Menschen der Welt ihre verborgensten Wünsche ausleben können. Der Standort ist streng vertraulich. Die Gäste geben vor ihrer Anreise sämtliche Kommunikationsgeräte ab und verschwinden für die Dauer ihres Aufenthalts praktisch von der Bildfläche. Allein diese Ausgangslage hat sofort meine Neugier geweckt.
Zu Beginn begleiten wir Zoe, die als neue Mitarbeiterin auf der Insel ankommt. Schon ihre Anreise fand ich unglaublich spannend. Vor allem deshalb, weil sie ein Geheimnis mit sich trägt, das von Anfang an viele Fragen aufwirft. Als schließlich klar wird, was sie versteckt und weshalb sie überhaupt in der Anlage gelandet ist, nimmt die Geschichte eine Richtung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Grundsätzlich habe ich nichts gegen überraschende Entwicklungen, allerdings entfernte sich die Handlung damit immer weiter von dem, was ich mir ursprünglich von diesem Thriller erhofft hatte.
Dazu kommen zahlreiche weitere Perspektiven. Ein Bodyguard verfolgt seine ganz eigenen Ziele und hinter den Kulissen wird ein gefährliches Spiel gespielt. Als wäre das nicht genug, wird der Aufenthalt der Gäste heimlich gefilmt und live in die Welt übertragen. Die Idee dahinter fand ich durchaus reizvoll. Gleichzeitig hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich der Roman immer weiter verzettelt. Jeder einzelne Handlungsstrang bringt interessante Ansätze mit, doch gemeinsam nehmen sie sich gegenseitig den Raum, den sie eigentlich gebraucht hätten.
Dadurch blieb vieles für mich überraschend oberflächlich und ich empfand den Thriller als äußerst distanziert. Die Figuren waren zwar ständig in Bewegung und gerieten in brenzlige Situationen, wirklich nahegekommen ist mir jedoch niemand. Mir fehlte das Mitfiebern mit den Charakteren und das Gefühl, dass man unbedingt wissen will, wie es ausgeht.
Enttäuscht hat mich zudem das Setting. Die Seychellen spielen anfangs eine kleine Rolle und wecken genau jene Urlaubsatmosphäre, auf die ich gehofft hatte. Danach tritt die Umgebung in den Hintergrund. Auch vom eigentlichen Leben im Resort bekommt man deutlich weniger mit, als der Klappentext vermuten lässt. Statt luxuriösem Hotelalltag, versteckten Wünschen und exklusiven Gästen stehen bald ganz andere Dinge im Mittelpunkt. Das ist schade, denn genau dieser Aspekt war für mich der eigentliche Reiz der Geschichte.
Trotzdem habe ich das Buch keineswegs ungern gelesen. Linda Schipp bringt einige ungewöhnliche Ideen mit und versucht spürbar, etwas Eigenständiges zu erzählen. Für meinen Geschmack wollte der Roman allerdings etwas zu viel auf einmal. Viele Ansätze fand ich spannend, doch meiner Meinung nach erhielt kaum einer genügend Raum, um sich voll zu entfalten.
„Guilty Pleasure“ ist ein Thriller mit einer interessanten und spannende Grundidee, der, meinem Lesegeschmack nach, hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Wer Freude an mehreren Perspektiven, etwas abgehobenen Entwicklungen und Twists hat, könnte hier gut unterhalten werden. Ich selbst hätte mir vor allem mehr Resort und mehr Inselatmosphäre gewünscht.
Zoe startet im Hotel LaDope als Maid, also Zimmermädchen. Sie hat etwas zu verbergen und ich war gespannt darauf zu erfahren, was das war. Klar war recht schnell, dass sie auf der Flucht vor etwas oder Jemanden war znd das ihr Plan schon fast direkt bei ihrer Ankunft scheitern könnte. Allerdings geht dies gut und sie bringt sich im weiteren Verlauf ohne es zu wissen in wahnsinnige Gefahr.
Denvers Schwester starb bei einem vermeintlichen Unfall und er ist als ihr Rächer unterwegs. Er weiß, das mehr hinter Lias Rod steckt. Er landet somit ebenfalls im Hotel LaDope. Er will den Verantwortlichen, der sich freikaufen konnte, überführen.
Amal ist der Assistent des TV Gesichts Morgan O'Hara. Sein Chef ist ein echter .... den es ebenfalls ins Hotel verschlägt und der nach einem ganz "besonderen" Erlebnis sucht. Amal versucht das abartige Verhalten seines Chefs auf seine eigene Art und Weise wieder gut zu machen, auch wenn das tatsächlich einfach nur eine Luftnummer ist. Schließlich zieht er seit Jahren mit und deckt die grausamen Machenschaften.
Jamie Tesper bewirbt sich bei einer Firma, welche das innovativste, intelligenteste und technologisch fortschrittlicheste Überwachungssysteme der Welt ist. Sie "sichern" sozusagen die Räumlichkeiten im LaDope und machen auf Verstöße aufmerksam. Das fand ich eine absolut geniale Idee und liebe die Umsetzung.
Und dann ist da noch Camden. Welche Rolle er spielt, offenbart sich erst so nach und nach.
Joah. Das war ein gute, aber auch verwirrende Achterbahnfahrt der Gefühle.
Ähm. Fangen wir damit an, dass den Lesenden also 5 verschiedene Perspektiven erwarten. Soweit so gut. Gerade eben auch weil jeder eine eigene Rolle spielt im ganzen Stück und es wichtig ist immer zu erfahren, was bei den anderen so los ist, um am Ball bleiben zu können. Gerade der Blick aus der Sicherheitszentrale war spannend.
Das Hotelsetting fand ich interessant, aber für die absolute Vorstellung vorm geistigen Auge fehlte mir irgendwie was.
Die Charaktere sind auf jeden Fall in den wenigsten Fällen was sie zu sein scheinen und um ehrlich zu sein, hatte ich gegen Ende dann den ein oder anderen Knoten in der Hirnwindung. Ein Großteil der Offenbarungen kommt nämlich erst, wenn man denkt: "Okay. Das war's. Alles soweit geklärt. Aber wieso zeigt mein Reader noch 50 Minuten Lesezeit?" Nun, die braucht es um das große Ganze schlussendlich zu offenbaren. Das hat es in sich.
Fazit
Mir hat die Idee mit der geheimen Liveübertragung echt gut gefallen und gerade die Umsetzung der heimlichen Kameras fand ich spektakulär. Die Handlung selbst passte für mich auch im Großen und Ganzen, nur die Verstrickungen bzw. Aufdröselung am Ende, also wer mit wem, warum, wieso, weshalb usw. haben mich echt Nerven und Hirnschmalz gekostet. Am Ende weiß ich ehrlich gesagt noch immer nicht, ob ich es für mich richtig verstanden habe. Da mich der Rest aber wirklich überzeugen konnte, gibt es 4 Sterne von mir
Weiß nicht, war alles irgendwie zu abstrus und auch das Ende war komisch. Die Bösen kommen zu gut davon, sind die Guten auch eigentlich böse? Man weiß es nicht so recht. Aber die letzten Ereignisse werden zum Schluss dann einfach nochmal nacherzählt, einfach wiederholend, nicht gut erzählt und langweilig. Aber die Sprecher*innen des Hörbuchs waren gut.
Der Einstieg in das Buch hatte es mir echt angetan, und so hatte ich direkt mal 100 Seiten weggelesen, ehe ich das Buch wieder aus der Hand gelegt habe. Dennoch hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzufinden, was meines Erachtens an den verschiedenen Blickwinkeln lag. Rückblickend hat mir das allerdings gut gefallen, weil es die Spannung schon deutlich erhöht hat. Je weiter man in der Geschichte vorankam, desto mehr fielen die Puzzleteile an ihren richtigen Platz und sorgten für einige „Aha-Momente“.
Den Grundgedanken des Hotels der geheimen Wünsche sowie der Realityshow fand ich unglaublich ansprechend, da er nicht in jedem zweiten Buch vorkommt und somit wirklich etwas ganz Neues war. Allerdings verlor mich die Geschichte stellenweise dann doch, wenn es zu sehr um IT und Technik ging. Von dem Blickwinkel „der Maid“ hingegen hätte ich noch viel mehr gelesen, denn gerade diese Momente waren es, die ich besonders spannend fand. Nicht zuletzt, weil sie in mir wirklich die meiste Beklemmung auslösten. Da gab es allerdings auch ein bis zwei Momente, mit denen mein „Mamaherz“ so gar nicht zurechtgekommen ist. Ich möchte aber nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern müsste. Während ich mit Zoe also besonders mitgelitten habe, erschienen mir die anderen Charaktere leider eher etwas blass.
Den Schreibstil hingegen fand ich absolut gelungen und die Art, wie die Autorin innerhalb der Geschichte immer wieder Plot-Twists und kleinere Cliffhanger zum Ende einzelner Kapitel eingearbeitet hat, konnte mich somit dann doch immer wieder in ihren Bann ziehen. Das Cover ist in meinen Augen einfach schön. Es ist sommerlich, was dementsprechend sehr gut zum beschriebenen Setting passt, und zieht auf jeden Fall immer wieder die Blicke auf sich.
Das Ende habe ich so wirklich nicht kommen sehen und muss gestehen, dass ich es dann doch etwas zu schnell abgehandelt fand. Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen, auch wenn ich zwischenzeitlich doch immer ein wenig zwiegespalten war.
Ein Luxushotel das geheime Wünsche erfüllt, und das ohne Tabus und mit höchster Diskretion. Es liegt auf einer tropischen Insel, komplett isoliert von der Außenwelt und selbst die Gäste wissen nicht, wo genau sie sich dort befinden. Fünf Gäste mit unterschiedlichen Motiven steigen in dem Hotel ab. Was sie nicht wissen: sie werden auf Schritt und Tritt von einem neuartigen Kamerasystem überwacht und damit Teil einer Reality Show.
Der Klappentext und auch das Cover haben mein Interesse für dieses Hörbuch geweckt und ich fand es zu Beginn auch sehr spannend. Doch nach und nach hat sich die Handlung für mein ein wenig gezogen bzw. im Kreis gedreht. Einige Szenen fand ich auch eher schwer zu ertragen. Ich fand, es hatte ein bisschen "Dark Romance"-Vibes und somit war es als Thriller auf jeden Fall ungewöhnlich und "mal was anderes". Die futuristischen Elemente mit den Kameras fand ich auch ganz interessant, ich konnte mit den "Affen" aber nichts anfangen.
Zusammengefasst würde ich gerne festhalten, dass es einfach nicht ganz mein Buch war. Das Hörbuch ist aber ganz toll gesprochen und definitiv eine originelle Idee.
3,5 ⭐ Die Auflösung fand ich echt stark und auch so hat mir die Geschichte gefallen, sie war spannend auch wenn ich mir manche zusammenhänge teilweise gedacht habe. In der Mitte hat es mich mal ein bisschen verloren, so daß ich mich manchmal zum Lesen zwingen musste, kann aber auch einfach an mir gelegen haben. Aber alles in allem eine gute Geschichte.
Spannende Grundstory. Aber es war immer sehr viel auf einmal und gleichzeitig kam ich gefühlt nicht weiter. Insgesamt auch total verrückt und schockierend!
Hat stark angefangen und dann auch wieder stark nachgelassen, hatte den Eindruck, das Buch wollte iwie zu viel von allem, war iwie auch unnötig viel Gewalt und das Ende nicht mehr wirklich überraschend...
Reality Show & ein Hotel ohne Tabus -Rezensionsexemplar- . Genre: Ein rasant packender Thriller mit Plottwists & spannenden Figuren. . Setting: Hotel Guilty Pleasure - auf einer tropischen Insel, luxuriöse, ohne Grenzen & geheim. 5 Gäste mit eigenen Geheimnissen haben da etwas vor & einer davon verwandelt alles in eine Reality Show - heimlich live übertragen. . Schnapp dir einen Kaffee & lass dich mitreißen.
🫣 Spoilerfreie Rezension für ein Buch das packt, nicht mehr loslässt – und darüberhinaus auch noch Denkanstöße gibt 🫣
Soeben habe ich das Buch beendet. Was kann man dazu sagen? Für mich ist es ein Highlight, das Seinesgleichen sucht. Ein Thriller, der einem den Atem stocken lässt. Ich kann nur eines sagten: absolut krass!
Man wird schon von Beginn an in die Geschichte reingesogen, und dann geht es Schlag auf Schlag! Die Spannung ist und bleibt auf extrem hohen Niveau, Kleinigkeiten bekommen – auch wenn einem dies zunächst nicht bewusst ist – eine extrem große Bedeutung und ein roter Faden zieht sich durch das komplette Buch.
Cover: Das Cover selbst sticht einem direkt ins Auge, zeigt es doch ein idyllisches Paradies… Es passt total zu dem Buch und dem Thema – und verdeutlicht umso mehr, dass manches nicht so ist, wie es scheint… - wie sehr werdet ihr merken, wenn ihr das Buch lest…
Schreibstil: Der Schreibstil von Linda Schipp ist total eingängig. Ich mag diese mehrfachen POVs weil es meiner Meinung nach eine intensivere Dynamik gibt. Es gibt keine Ungereimtheiten – aber viele Möglichkeiten - zu spekulieren wie die Geschichte sich entwickelt und wie es weitergeht. Und was für welche! 😮🫣
Plot: Das Thema des Thrillers lässt einem zunächst den Atem stocken. Wie weit kann man gehen, wie weit wird man gehen? Welche Beweggründe kann es geben, zu solch drastischen Mitteln zu greifen? Lasst euch überraschen – und holt euch das Buch!
Triggerwarnung: Ich lege euch wirklich ans Herz, euch die Triggerwarnung unbedingt anzusehen, falls ihr Probleme mit der ein oder anderen Situation/Verhaltensweise habt. Ihr wisst selbst am Besten, was für euch geeignet ist oder nicht!
Gesamtwirkung: Abgesehen davon, dass ein guter Thriller generell erst zum Schluss die Handlungsstränge zusammenführt und bis dahin undurchsichtig bleibt, zeichnet „Guilty Pleasure“ aus, dass dieses Buch aktueller ist, als vieles bisher Dagewesene. Wir erfahren von Abgründen, die bestürzen (nein, ich verrate jetzt nicht, worum es geht! 😉), und wir erfahren nachdrücklich, wie genial Linda Schipp diesen Thriller kreierte.
Für mich ist das Buch selbst eine Blaupause dafür, wie sich ein Autor eine Fangemeinde schafft bzw. die bisherige erweitert. Es gibt keine Längen, keine unglaubwürdigen Twists und Plots, dafür einen extrem mitreißenden Pageturner, der einen nicht mehr loslässt. Nein, es ist nicht nur der Plot – auch nicht die Thematik, die Protagonisten oder die Umstände: es ist das Gesamtpaket.
Ich nehme Linda Schipp jedes Wort ab, kann mich in die Situationen und die Erlebnisse einiger – wenn auch nicht aller 😉🫣 - Personen hineinversetzen. Wenn man meint, zu verstehen wie das alles zusammenhängt, ergeben sich neue Fragen und auch und gerade deshalb kann man es nicht abwarten, das Buch zu lesen. Zu erfahren, wie es weitergeht. Ob es weitergeht. Warum es weitergeht…
Leseempfehlung: Definitiv! Man kann bei diesem Buch definitiv nicht mehr aufhören, wenn es einen gepackt hat. Auch in meiner „lesefreien“ Zeit kreisten meine Gedanken um die Geschichte, um die Personen und das, was ihnen bevorsteht – oder bevorstehen könnte…. Insofern also meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Und deshalb gibt es auch eine ausdrückliche Leseempfehlung von mir!
Fazit: eine absolute, überzeugte und definitiv vollumfängliche Leseempfehlung. Diese Art einen Thriller zu schreiben ist wirklich selten und wer das kann hat definitiv eine einzigartige Gabe!
Definitiv 5 von 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sternen (mehr geht ja leider nicht)
Aaaaaaaaber: wenn ihr auf Vorhersehbarkeit steht, Nervenkitzel nichts für euch ist und auch die Triggerwarnung euch „zu viel“ ist, dann solltet Ihr die Finger lieber davon lassen 😉😁
Info: Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks vorab gelesen und durfte mich mit anderen Lesern darüber austauschen. Selbstverständlich hat dies meine Meinung zum Buch in keinster Weise beeinflusst.
Guilty Pleasure von Linda Schipp erschien im USM Audio Verlag. Das Hörbuch wurde von Franziska Trunte, Louis Friedemann Thiele, Vincent Fallow und der Autorin selbst eingelesen. Es ist ein Thriller, der es in sich hat. Stelle dir eine abgeschiedene Insel irgendwo in tropischen Gefilden vor. Dort gibt es ein Hotel, in dem es keine Grenzen gibt. Außerdem wimmelt es dort nur so vor Kameras, die alles streamen und als Reality Show live stellen. Dazu nehme man noch eine Handvoll Gäste, die wirklich zu allem bereit sind und fertig ist eine Unterhaltungsshow mit Nervenkitzel.
Ich wurde zum einen von dem Cover angezogen und wollte wissen, was sich dahinter verbirgt. Zum anderen haben sich Louis Friedemann Thiele und Vincent Fallow inzwischen in mein Herz gesprochen, sodass ich ihnen einfach immer wieder gerne zuhöre. Aber auch die beiden Frauen in der Sprecherriege stehen ihnen in nichts nach. So haben vier Figuren in diesem Spiel eine eigene Stimme.
Als wichtige Personen möchte ich nur kurz Zoe, Denver, Camden und Jamie nennen. Während bei den ersten dreien der Erzähler aus der dritten Person spricht, darf ich Jamie als Ich-Erzählerin folgen, was ihrer Situation noch einmal eine ganz andere Dramatik verschafft. Auf die Konstellation der Figuren möchte ich gar nicht näher eingehen. Das wird am Ende sehr schön erklärt und hat mich zum Teil überrascht.
Ich bin der Geschichte gespannt gefolgt und hatte dabei mein eigenes Kopfkino laufen. Als einsame Insel hatte ich eine unbewohnte Insel in der Karibik vor Augen, zu der die elitären Gäste mit verbundenen Augen hingeführt wurden. Bei der Beschreibung der Kameraüberwachung in dem Resort musste ich ein wenig schmunzeln. Mir ist aber auch bewusst, dass wir gar nicht so weit davon entfernt sind, genau diese Art Reality TV oder Ähnliches zu machen. Stelle dir hier einfach einen Raum mit mehreren Fliegen vor, die bei näherer Betrachtung Drohnen sind, die alles aufzeichnen, was vor ihre Linse kommt. Wobei die beschriebenen Drohnen noch viel kleiner sind als unsere herkömmlichen Stubenfliegen.
Passend zu den Drohnen besteht die Geschichte neben der Storyline rund um Zoe auch aus den verschiedenen Kameraeinstellungen und wie Jamie die Drohnen steuern kann. Ich fand das total faszinierend und habe dabei die ganze Zeit überlegt, wo das vielleicht schon angewendet werden könnte. Diese Überlegungen führen in der Regel dazu, dass ich mich noch tiefer in die Geschichte verstricke und neben dem Hören gar nichts anderes mehr machen kann. Ich habe die Geschichte in wenigen Tagen verschlungen, und das in normaler Hörgeschwindigkeit, weil ich einfach nicht genug davon bekommen konnte. Also wenn mir demnächst mal ein Staubkorn auf die Nase fällt, werde ich blinzeln und überlegen, wer mir da jetzt direkt ins Auge schaut.
Magst du Geschichten, die aus Nervenkitzel, aber auch aus technischen Details bestehen? Wolltest du schon immer mal wissen, was passiert, wenn scheinbar alles erlaubt ist? In „Guilty Pleasure" von Linda Schipp bekommst du daraus eine gute Mischung. Mit den Stimmen von Franziska Trunte, Louis Friedemann Thiele, Vincent Fallow und Linda Schipp darfst du dir vier ganz unterschiedliche Sichtweisen anhören. Mit dabei sind nicht nur Opfer und Täter, sondern auch die mehr oder weniger unfreiwilligen Zuschauer. Freue dich auf gute Unterhaltung, die dir vielleicht zeitweilig sogar die Luft nimmt. Mit dabei ist dein ganz eigenes Kopfkino, was das Geschehen quasi noch grausamer macht. Von mir gibt es eine ganz klare Hör- oder Leseempfehlung, für alle, die Lust auf fiktiven Nervenkitzel haben, der viel zu schnell Realität werden kann.
Was war ich gespannt auf diesen Thriller von Linda Schipp! Alleine das coole Cover fällt extrem ins Auge und die tropische Location hat mich ebenfalls sofort gepackt. Außerdem liebe ich diese Art von "Locked-In" Situationen, wo man irgendwo festsitzt.
Was ist dein Guilty Pleasure? Ich bin überzeugt, dass deine Gedanken sich deutlich von denen der Gäste im Hotel von Linda Schipp unterscheiden. Abgelegen auf einer einsamen Insel auf den Seychellen liegt das Hotel "Guilty Pleasure", wo spezielle Wünsche erfüllt und Alpträume wahr werden. Niemand kennt den Aufenthaltsort der Gäste und was sie erwarten wird.....
Als Leser begleiten wir fünf Personen: die Maid, den Assistenten, den Rächer, die Security und eine unbekannte Person. Ein Teil davon ist bereits im Hotel anwesend oder kommt - wie Zoe - gerade an. Sie flieht vor ihrem gewalttätigen Ehemann und hat sich als Zimmermädchen beworben. Alle Gäste wissen nicht, dass sie Teil einer Reality-Show sein werden, die in die ganze Welt gesendet wird. Mit Hilfe von Minikameras, die Fliegen ähneln, werden sie überwacht....
Der Debüt-Thriller der Autorin, die sich sonst in einem anderen Genre bewegt, ist auf jeden Fall anders, als gedacht. Der Schreibstil ist modern, das Tempo rasant, die Handlung aktuell. Man spürt die beklemmende Atmosphäre während der gesamten Handlung. Zahlreiche unerwartete Wendungen erzeugen eine hohe Spannungskurve. Linda Schipp bringt in ihrem Thriller gekonnt Kritik an unserem Konsumverhalten und am Quotenwahnsinn. Reality-Shows werde immer abartigen und brutaler. Die Autorin geht dabei der Frage nach, wohin diese Entwicklungen – im Zusammenspiel von Darknet und modernster KI – noch führen könnten, und zeichnet dabei ein eindrucksvoll zugespitztes Szenario, denn bei "Guilty Pleasure" geht es schlussendlich ums nackte Überleben.
Die kurzen Kapitel, die aus fünf verschiedenen Perspektiven erzählt werden, sind äußerst fesselnd und geben der Geschichte Dynamik. Sie enden oft mit einem Cliffhanger. Zahlreiche falsche Spuren und Spekulationen sorgten für intensives Miträtseln. Das tropische Setting war für mich reizvoll, wurde aber nach der Ankunft im Hotel total ausgeblendet. Man bewegt sich durch einige wenige Hotelräume, während der Außenbereich ausgeblendet bleibt. Das fand ich etwas schade, denn gerade dort hätte ich mir mehr Stimmung und bildhafte Beschreibungen gewünscht. Manche der einzelnen Handlungsstränge griffen durch die verschiedenen Sichtweisen übereinander und wurden aus anderer Sicht nochmals erzählt. Für mich wären diese Überschneidungen nicht notwendig gewesen.
Zum Ende hin wird es sehr actionreich, was mir bei Thriller nicht immer gefällt. Klingt es eher nach einem Hollywood Blockbuster, bin ich nicht mehr so richtig dabei und komme ins Augen rollen. Die Auflösung des Thrillers ist sehr komplex und wird im Epilog "Sechs Monate später" wieder aufgegriffen und teilweise verändert. Das war mir dann etwas zu kompliziert und war mir zu viel an "Nachbesprechung".
Nun sind doch einige Kritikpunkte zusammen gekommen, aber tatsächlich fand ich diese frische und intensive Art eines Thrillers wirklich gut. Linda Schipp hat damit das Thrillergenre etwas "aufgefrischt" und mir spannende Lesestunden beschert.
Fazit: Ein rasantes und komplexes Lesevergnügen, welches man schwer aus der Hand legen kann - ein richtiger Pageturner. Mir hat "Guilty Pleaseure" gut gefallen - trotz kleiner Kritikpunkte.
. Möchtest du einen Ausflug in ein Hotel wagen, das auf einer geheimen Insel verborgen liegt… abgeschottet von der Welt, fern aller Regeln? Dann lass dich im „Guilty Pleasure“ täuschen, verführen und hinters Licht führen…
. Hörbuchproduktion: 5/5 ⭐️ . Inhalt: 3/5 ⭐️
. Aber worum geht es genau… Ein Hotel in dem keine Regeln gelten… eine abgeschottete Insel und fünf Gäste, die nicht ahnend dort ihren geheimen Wünschen ohne Beobachtung nachgehen möchten. Jedoch schaut ihnen die Welt zu als brutal reale Reality Show. Und das live!
. In „Guilty Pleasure“ begleiten wir mehrere Figuren durch die Handlung und tauchen tief in ihre Gedankenwelten ein… nur um nach und nach zu erkennen, dass kaum jemand wirklich derjenige ist, der er zu sein scheint. . Besonders eindrucksvoll fand ich die Umsetzung des Hörbuchs! Jede Figur wird von unterschiedlichen Sprecherinnen und Sprechern interpretiert (auch von der Autorin), was der Geschichte beinahe den Charakter eines Hörspiels verleiht. Gerade durch die emotionalen Nuancen in den Stimmen konnte ich mich hervorragend in die Charaktere hineinfühlen. . Zu Beginn lernen wir die einzelnen Personen kennen, manche sofort sympathisch, andere eher schwer greifbar, doch alle wirken glaubwürdig, authentisch und erstaunlich real. Anfangs war ich regelrecht begeistert… sowohl von den Figuren als auch von der Handlung. Die Geschichte startet packend, die Spannung wächst mit jeder neuen Perspektive, nicht zuletzt wegen der geschickt gesetzten Cliffhanger zwischen den Kapiteln. Ab der Mitte jedoch verlor die Handlung für mich etwas an Dynamik. Allmählich formte sich in meinem Kopf eine Ahnung darüber, was hinter den Ereignissen steckt und letztlich sollte sich diese Vermutung bestätigen. Zwar konnten mich einige Wendungen dennoch überraschen, doch der große Kern der Auflösung blieb für mich vorhersehbar. . Das Setting hingegen hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich liebe sogenannte „Locked-in“-Thriller und Schipp versteht es hervorragend, diese beklemmende, isolierte Atmosphäre einzufangen. Obwohl ich das Buch gehört und nicht gelesen habe, war der Stil spürbar flüssig und mitreißend. Ich bin sicher, ich wäre auch durch die Seiten geflogen. . Allerdings hatte ich insgesamt etwas mehr Härte und Brutalität erwartet, wobei das sicherlich auch daran liegt, dass ich bereits deutlich drastischere Thriller gelesen habe. Darüber hinaus gab es zwei Aspekte der Handlung, die mich leider nicht überzeugen konnten. Näher darauf einzugehen wäre an dieser Stelle unfair, da ich sonst zu viel verraten würde. Doch insbesondere das Ende fühlte sich für mich nicht organisch an. Statt einer Entwicklung, die sich natürlich aus der Geschichte ergibt, werden den Lesenden plötzlich Informationen präsentiert, die man schlicht akzeptieren muss. Natürlich gibt es viele, die genau das nicht stören wird… für mich jedoch blieb dadurch ein leicht unbefriedigender Eindruck zurück. . „Guilty Pleasure“ ist durchaus ein Hörbuch, zu dem man greifen kann, wenn man spannende Unterhaltung für zwischendurch sucht. Eine uneingeschränkte Empfehlung kann ich allerdings leider nicht aussprechen. Und das ist eigentlich ziemlich schade.
Ich habe das Hörbuch gehört und wurde über weite Strecken sehr gut unterhalten. Das Setting – ein luxuriöses, von der Außenwelt abgeschottetes Hotel auf einer tropischen Insel, in dem reiche Gäste ihren dunkelsten Wünschen nachgehen – hat mich von Anfang an gepackt. Die Atmosphäre ist dicht, die Themen sind teils hart und brutal, aber immer spannend erzählt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus mehreren Ich-Perspektiven erzählt wird. Jede der fünf Hauptfiguren bringt ihre eigene Sicht und ihr eigenes Geheimnis mit, und nach und nach fügt sich alles zu einem Gesamtbild zusammen. Die Sprecher:innen im Hörbuch machen ihre Sache sehr gut und tragen viel dazu bei, dass man die Figuren als eigenständige Stimmen wahrnimmt.
Vom Klappentext und dem Versprechen à la „Für alle, die immer wissen, wie es ausgeht – wetten, dass nicht?“ hatte ich mir allerdings etwas anderes erwartet. Bei „fünf Fremden“ auf einer abgeschotteten Insel hatte ich mit mehr voneinander unabhängigen Handlungssträngen gerechnet. Tatsächlich laufen die Erzählstränge relativ schnell zu einem gemeinsamen Plot zusammen. Das ist zwar spannend und sorgt dafür, dass die Geschichte kaum Längen hat, nimmt ihr aber ein wenig von der Vielschichtigkeit, die ich mir anhand des Klappentextes erhofft hatte.
Über weite Teile fand ich das Buch sehr packend: Die moralisch fragwürdigen Wünsche der Gäste, die Gefahr, die überall mitschwingt, und die Frage, wer hier eigentlich welche Rolle spielt, haben mich zum Weiterhören getrieben. Ich war nie gelangweilt und wollte immer wissen, wie alles zusammenhängt.
Kritisch sehe ich vor allem das Ende bzw. die Auflösung. Ohne zu spoilern: Man merkt, dass die Geschichte unbedingt noch ein überraschendes Finale liefern möchte. Für meinen Geschmack wird dabei an einigen Stellen zu stark konstruiert und an der Grenze zur Glaubwürdigkeit gekratzt. Gerade, wenn man so viel Zeit in den Köpfen der Figuren verbringt, erwartet man, dass alle Wendungen im Nachhinein stimmig wirken. Hier bleiben für mich ein paar Fragezeichen zurück, und das schmälert den sehr starken Eindruck, den vor allem der Insel-Teil bei mir hinterlassen hat.
Trotz dieser Kritikpunkte ist "Guilty Pleasure" für mich insgesamt ein gelungener, sehr spannender Thriller, der vor allem durch sein besonderes Setting und die dichte Atmosphäre punktet. Im Vergleich zu anderen Büchern, denen ich drei Sterne gegeben habe, ist dieses hier deutlich stärker, weshalb ich mich am Ende für vier Sterne entscheide – mit einem kleinen Abzug in Gedanken für das überambitionierte und nicht in allen Details überzeugende Finale.
Ein Hotel, in dem Wünsche erfüllt und Albträume wahr werden. Fünf Fremde. Fünf dunkle Geheimnisse. Ein Hotel ohne Regeln. Das klingt nach einem extrem spannenden Szenario, und entsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Hörbuch.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was einen guten Rundumblick ermöglicht. Schnell wird klar, dass im Hotel Guilty Pleasure furchtbare Dinge vor sich gehen. Schon nach kurzer Zeit erhält man einen Blick in menschliche Abgründe. Anscheinend hat jeder etwas zu verbergen, was für durchgehende Spannung sorgt. Man rätselt mit, stellt Theorien auf und versucht, die Zusammenhänge zu entschlüsseln. Besonders im letzten Viertel geht es Schlag auf Schlag. Geheimnisse werden gelüftet, ein Plottwist jagt den nächsten. Die Handlung ist spannend und temporeich. Perfekt für Thrillerfans.
Gleich zu Beginn heißt es: „Für alle Bookies, die wissen, wie es ausgeht: Wetten, dass nicht?“ Und das trifft hier definitiv zu. Ich glaube nicht, dass jemand das komplette Ende vorhersehen kann oder alle Verstrickungen richtig auflöst. Ich lasse mich gern überraschen und fand einige Wendungen wirklich genial. Allerdings war es am Ende etwas zu viel des Guten und stellenweise auch verwirrend. Nicht jede Enthüllung hat für mich vollkommen Sinn ergeben.
Das Setting ist interessant, konnte mich aber nicht ganz überzeugen: Man bekommt nur Einblicke in einige Räume des Hotels, während der Außenbereich praktisch keine Rolle spielt. Hier hätte ich mir mehr Atmosphäre, vielleicht etwas Sommer- oder Luxusfeeling gewünscht. Insgesamt blieb das Ganze etwas zu wenig bildhaft.
Wichtig: Das Hörbuch ist ab 18 Jahren empfohlen und die Triggerwarnung sollte unbedingt beachtet werden.
Fazit: Das Hörbuch “Guilty Pleasure” punktet mit einem spannenden Grundkonzept, vielen überraschenden Wendungen und düsteren Einblicken in menschliche Abgründe. Wer Plottwists liebt, kommt hier auf seine Kosten. Allerdings ist das Ende etwas überladen und nicht alles wirkt schlüssig. Von mir gibt es gute 3,5 Sterne. Ich empfehle diesen düsteren Thriller allen, die viele Verstrickungen und Plottwists lieben.
Irre... gut! . Zuletzt habe ich mich öfter darüber geärgert, dass wir in Thrillern gerade sehr viel Einheitsbrei mit immer wiederkehrenden Settings und Handlungsmotiven vorgesetzt bekommen. Und genau in dem Moment kreuzt GUILTY PLEASURE von Linda Schipp meinen Weg und hat mich wider Erwarten umgehauen. . Hotel Guilty Pleasure ist ein Luxusresort, in dem die elitären Gäste besondere Gelüste ausleben können. So scheint es zunächst. Es könnte aber alles auch ganz anders sein… . Es geht also wieder in ein Luxushotel an einem exotischen Ort. Das ist aber auch schon das Einzige, was GUILTY PLEASURE mit anderen Destination-Thrillern gemeinsam hat. Die Story kommt von Anfang an zwar seltsam, gleichzeitig aber auch faszinierend daher und entwickelt sich dann absolut abgefahren und durchgeknallt… im positiven Sinne. Ich bin jedenfalls voll auf die Story angesprungen. . Ich bin mehr oder weniger unwissend in den Thriller gestartet und war zunächst eher skeptisch. GUILTY PLEASURE hat bei mir Anlaufzeit gebraucht. Ich musste mich erst mal zwischen fünf undurchschaubaren Perspektiven und sehr seltsamen Sequenzen zurechtfinden. Trotzdem war da dieser unbestreitbare Lese-Sog. Und dann ist plötzlich der Knoten bei mir geplatzt und ich konnte das Buch keine Sekunde mehr aus der Hand legen. Dabei konnte ich für keine der handelnden Personen Sympathien entwickeln, geschweige denn, mich mit ihnen identifizieren. Mitfiebern konnte ich trotzdem mit ihnen. Ich habe es genossen, dass in dieser Geschichte nichts ist, wie es scheint. Ein Twist jagt den nächsten. Manchmal sind mir sogar sämtliche Gesichtszüge entgleist. . GUILTY PLEASURE ist wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen. Der Thriller ist nicht alltäglich. Wer sich mal auf etwas anderes einlassen kann und will, ist hier bestens aufgehoben. Dass es teilweise recht drastisch und auch sehr brutal wird, hat mich nicht gestört. Es gibt aber sogar eine Content-Warnung, was für das Genre ja ziemlich ungewöhnlich ist. Auf jeden Fall ist es kein einfacher Sommer-Sonne-Thriller, wie das Cover vermuten lässt. Dieser Thriller ist anders – und genau das hat mir so gut gefallen.
Eine Geschichte, die mit einer sehr spannenden Ausgangslage startet und von Anfang an eine unangenehme, unterschwellig bedrohliche Atmosphäre aufbauen möchte. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Personen, zwischen denen Machtspiele, Geheimnisse und emotionale Abhängigkeiten eine große Rolle spielen. Dabei geht es viel um Dynamiken zwischen Männern und Frauen, Kontrolle und darum, wie unterschiedlich Menschen wahrgenommen und behandelt werden. Der Schreibstil liest sich grundsätzlich angenehm und die Geschichte lässt sich schnell weglesen. Vor allem die zwischenmenschlichen Spannungen sorgen dafür, dass man wissen möchte, wie sich alles entwickelt. Gleichzeitig merkt man aber recht schnell, dass der Fokus deutlich stärker auf gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Themen liegt, als der Klappentext zunächst vermuten lässt. Gerade dadurch hat das Buch für mich nicht ganz gehalten, was es anfangs versprochen hat. Die düsteren und horrorartigen Elemente werden eher angedeutet, gehen aber nie wirklich weit über Andeutungen hinaus. Immer wieder hat man das Gefühl, jetzt könnte die Geschichte endlich konsequent in eine wirklich verstörende oder intensive Richtung gehen – bleibt dann aber doch eher zurückhaltend. Zum Ende hin versucht die Handlung dann nochmal mit mehreren überraschenden Wendungen aufzutrumpfen. Allerdings wurden es irgendwann so viele Enthüllungen und Twists hintereinander, dass sie eher unglaubwürdig wirkten und viel von ihrer eigentlichen Wirkung verloren haben. Statt überraschend und fesselnd wirkten die Enthüllungen dann nicht mehr glaubhaft.
Insgesamt trotzdem keine schlechte Geschichte, weil die Atmosphäre stellenweise wirklich funktioniert und interessante Themen angesprochen werden. Allerdings waren die Erwartungen durch die Beschreibung letztlich deutlich andere als das, was die Geschichte tatsächlich liefert.
Normalerweise gebe ich zu Beginn meiner Rezension immer einen etwas weiterfassenden inhaltlichen Einblick ohne Spoiler. Das ist hier aber unmachbar, da in dem Buch so viel aufeinander aufbaut, falsche Fährten gelegt werden, nur um dann mit einem Knall aufgelöst zu werden. Grob kann gesagt werden: Wir begleiten unterschiedlichste Charaktere auf eine abgeschottete Insel und in ein Hotel, das tiefste Wünsche wahr werden lässt. Jeder einzelne, verfolgt dort seine eigenen, geheimen, teils verstörende Pläne. Doch das größte Geheimnis von allen: Alles wird LIVE international übertragen. Jedes Gesetzesvergehen, jeder Satz und jede Tat. Die Geschichte an sich spielt sich in nur wenigen Stunden ab, was das Buch wahnsinnig fesselnd und rasant macht. Wer zur Zeit die Nachrichten verfolgt, weiß wie brandaktuell die Story ist und schließt automatisch eine Verbindung zu den Epstein Files, denn auch hier wird man als Leser mit den abscheulichsten Abgründen der Menschheit konfrontiert. Hier muss man dazu sagen, dass die Autorin bereits weit vor der Veröffentlichung der Files das Buch geschrieben hatte und hier keinerlei realer Zusammenhang besteht. Ich habe hier alles gefühlt: Ekel, Scham, Neugier, Angst, Erleichterung und Erstaunen ohne Ende. Es gibt so viele Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Es ist intensiv! Linda Schipp hat hier einen Thriller geschaffen, der nur so zum Mitfiebern, Hoffen und Spekulieren einlädt. Für mich eine absolute Empfehlung, wenn auch nichts für schwache Nerven!
Dieses Buch hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen. Denn die Geschichte entwickelte sich sehr schnell in eine andere Richtung, als ich eigentlich dachte, und im Nachhinein muss ich auch sagen, dass der Klappentext da ein klein wenig anderes anteasert, als am Ende tatsächlich passiert. Das ändert aber absolut nichts daran, dass »Guilty Pleasure« ein Thriller-Highlight für mich ist!
Das Buch beginnt relativ ruhig, was aber auch total Sinn macht. Denn wir haben insgesamt 5 verschiedene Perspektiven in diesem Buch und um alle Charaktere gut kennenzulernen und vor allem dann auseinanderhalten zu können, braucht es eben einen kleinen Moment. Mich hatte das Buch aber dank der Erzählweise direkt in seinen Bann gezogen!
Die Geschichte ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Wer bildliche Beschreibungen von wirklich brutalen Handlungen nicht so gut abkann oder mag, für den ist dieses Buch vermutlich nichts. Aber ich fand diese ungeschönte, direkte Wahrheit einfach total fesselnd (wenn auch verstörend und eklig). Es gab hier so viele Wendungen, die ich wirklich nicht hab kommen sehen und halleluja, ist das alles komplex und ausgeklügelt.
Vor allem die letzten zwei Kapitel finde ich unglaublich abrundend für die Geschichte und wow, ich fands wirklich so so gut! »Guilty Pleasure« ist spannend, fesselnd, brutal, verzwickt, interessant und vor allem auch eine neue Idee, denn um die Hotelgäste zu beobachten, ohne dass sie es merken, gibt es winzige Drohnen mit Kameras, die aussehen wie Fliegen. Die verschiedenen Sichten haben alle genau das zur Geschichte beigetragen, was ich gebraucht habe und ich fand’s wirklich einfach großartig.
Ich will hier nicht die Handlung spoilern, deshalb folgt eine eher allgemein formulierte Rezension:
Ich hatte erst ein wenig Sorge, dass 5 POVs ein bisschen zu viel sind und die ganze Handlung dadurch verwirrend wird. Letzten Endes hatte aber jede Person und damit auch jede Sichtweise einen komplett anderen Anteil bzw. Aufgabe im Gesamtkontext, was es einfach gemacht hat, die einzelnen Protaginist:innen auseinander zu halten und weiterhin der Handlung folgen zu können.
Das Konzept des Buches und die darin verpackte Gesellschaftskritik (man braucht immer mehr Anreize um dran zu bleiben, was sich beispielsweise in TV Shows durch immer mehr Drama oder expliziten Content äußert) wurde richtig gut umgesetzt. Allgemein war das Buch sehr auf aktuelle Umstände bezogen, was es noch realistischer wirken ließ.
Die Idee hinter den FlyEyes fand ich total spannend und gut erklärt. Tatsächlich konnte das, mit dem aktuellen technischen Fortschritt (Meta Brillen zb) definitiv mithalten.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Man wurde in die Handlung hineingezogen und konnte richtig gut folgen.
Eine letzte Anmerkung: Das Buch enthält viele potentiell triggernde Inhalte. Falls jemand vor hat es zu lesen würde ich empfehlen zuerst einen Blick in die Triggerwarnungen zu werfen. Gerade bei diesem Buch macht das meiner Meinung nach Sinn, bevor man es liest.
Alles in allem hat mir das Buch echt gut gefallen und auch das Ende war sehr schlüssig verknüpft.