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Ich bin nicht eure Feelgood-Managerin!: Endlich aufhören, sich für die Gefühle anderer verantwortlich zu fühlen - SPIEGEL Bestseller

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Weiblich, freundlich, ausgebrannt?

Frauen regulieren Gefühle – vor allem die anderer Menschen. Egal ob sie Tränen trocknen und Verständnis zeigen, Gespräche lenken und Monologe über sich ergehen lassen, für schöne Stimmung sorgen oder schwierige Verwandtschaftsverhältnisse Für das »gute Gefühl« ist in der Regel die weibliche Seite zuständig. Doch das weit verbreitete Auslagern des Gefühlsmanagements an Frauen kostet enorme Kraft und führt zu großer Erschöpfung. Mit ihrem neuen Buch holt Mental-Load-Expertin und Erfolgsautorin Laura Fröhlich die Leserinnen aus der Feelgood-Falle und wirbt dafür, souverän Grenzen zu setzen, falsche Erwartungen zu entlarven und den Nettigkeits-Autopiloten endlich auszuschalten. Sie zeigt ganz, was es braucht, damit Frauen abgeben, was ihnen aufgebürdet wurde, und stattdessen klar zu sich und ihrem Nein stehen. Dieses Buch macht Mut zur emotionalen Lücke – und lässt die Verantwortung dort, wo sie hingehört!

234 pages, Kindle Edition

Published February 25, 2026

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About the author

Laura Fröhlich

15 books1 follower

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Community Reviews

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Profile Image for Alexandra.
Author 13 books92 followers
April 6, 2026
Endlich! Jemand hatte den Mut, laut auszusprechen, was viele Menschen seit Jahren still für sich erleben. Das Buch ist mit erfrischender Ehrlichkeit geschrieben, und ich glaube, das ist einer der Gründe, warum es mir so gut gefallen hat. Es spricht etwas an, woran wir uns vielleicht auch schuldig machen – Verantwortung für die Gefühle anderer zu übernehmen, den Frieden zu wahren und unsere eigenen Bedürfnisse hintanzustellen. Ich habe mich in diesem Verhaltensmuster wiedererkannt und war froh, auf dieses Buch gestoßen zu sein. Es ist eine zutiefst bestätigende Lektüre, die einen großen Unterschied bewirken kann.

Meine Meinung:

Eine der größten Stärken des Buches ist, wie klar es Empathie von Verantwortung trennt. Es fordert nicht dazu auf, sich nicht mehr um andere zu kümmern – es zeigt vielmehr, wo Fürsorge in Überforderung umschlägt und wie diese Grenze mit der Zeit verschwimmt. Für viele Leser kann allein diese Unterscheidung schon ein Aha-Erlebnis sein. Praktisch gesehen bietet das Buch konkrete Wege, um aus der Rolle der „Feelgood-Managerin“ herauszukommen: Grenzen setzen, Konflikte tolerieren und das Bedürfnis loslassen, alles in Ordnung bringen zu müssen. Diese werden nicht als schnelle Tricks präsentiert, sondern als Fähigkeiten, die Achtsamkeit und Übung erfordern. Dadurch wirken die Ratschläge eher realistisch als idealistisch.

Was mir als Leser außerdem besonders auffällt, ist, wie nah die Beispiele am eigenen Leben sind. Die beschriebenen Situationen – sich zu ausführlich erklären, Schuldgefühle zu haben, wenn man Nein sagt, zu versuchen, die Stimmung in einem Raum zu lenken – sind so alltäglich, dass es schwerfällt, darin nicht das eigene Verhalten wiederzuerkennen. Diese Vertrautheit lässt die Erkenntnisse umso stärker wirken, denn es handelt sich nicht um abstrakte Theorie – es ist das eigene Leben. Man hat am Ende nicht das Gefühl, „geheilt“ zu sein, aber man hat ein klareres Verständnis für die eigenen Verhaltensmuster – und das Gefühl, dass Veränderung tatsächlich möglich ist.

Das Buch geht auch sehr gut auf den inneren Widerstand ein, der mit Veränderungen einhergeht. Es räumt ein, dass es sich zunächst unangenehm oder sogar falsch anfühlen kann, aus dieser Rolle herauszutreten. Diese Ehrlichkeit ist wichtig, denn sie bereitet einen auf die emotionale Gegenreaktion vor – sowohl von einem selbst als auch manchmal von anderen –, wenn man beginnt, sich anders zu verhalten. Dadurch fühlt sich der Prozess weniger wie ein Scheitern an, sondern eher wie ein normaler Teil des Wachstums. Man beginnt, kleine Momente wahrzunehmen, in denen man früher eingegriffen, etwas abgemildert oder Verantwortung übernommen hätte – und jetzt hält man inne. Allein dieses Bewusstsein fühlt sich wie ein Fortschritt an. Es geht nicht darum, kalt oder distanziert zu werden, sondern darum, Raum für ausgewogenere, authentischere Interaktionen zu schaffen.

Zusammenfassung:

Dieses Buch ist ein klarer, ehrlicher und praktischer Leitfaden auf dem Weg zu einem besseren Selbst. Es bietet eine praktische Auseinandersetzung damit, was es bedeutet, keine Verantwortung mehr für die Gefühle anderer Menschen zu übernehmen. Ich hatte das Gefühl, ein tieferes Bewusstsein für meine eigenen Verhaltensmuster gewonnen zu haben, ganz zu schweigen von einem besseren Verständnis für die Grenze zwischen Empathie und übermäßiger Verantwortung. Mir hat besonders gefallen, dass das Buch konkrete Hilfsmittel zum Setzen gesünderer Grenzen bietet. Ein Buch, das echte Hilfe bietet und einen zu echten Veränderungen anspornt. Sehr empfehlenswert.
Profile Image for Eileen.
445 reviews13 followers
March 20, 2026
Als Hörbuch gehört🎧 und nicht bereut! Ich konnte mich so besser auf das gesagte konzentrieren und hatte das Gefühl auch mehr darüber zu reflektieren, als wenn ich es als Paperbook gelesen hätte.

Es gab viele Punkte und Kapitel bei denen ich einiges mitnehmen konnte und mich auch in vielem wieder gefunden habe.

Wir Frauen leisten manchmal unglaubliches ohne das es wirklich sichtbar ist. Die Schulter zum anlehnen, den Haushalt schmeißen damit wenigstens das im Leben vllt gerade konstant läuft, Probleme ignorieren und durchziehen, manchmal mit einer unglaublichen Kraft bei der man sich selbst oft fragt wo die herkommt.

Natürlich wird - zurecht - auf die immer noch herrschende Dysbalance zwischen Frauen und Männern hingewiesen - in der Arbeit, im Freundeskreis, Zuhause, bei der Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen.

Die letzten beiden Punkte betreffen mich nicht, dennoch fand ich die Kapitel dazu sehr spannend.

Im Buch geht es aber nicht nur darum den blinden Fleck sichtbar zu machen, sondern auch durch Umdenken bei einem selbst die Glaubenssätze zu verändern. Der all time favorite „Nein sagen“. Aber es gab noch so viel anderes. Gerade die Betrachtung als People Pleaser hat mich persönlich sehr abgeholt.

Ich werde das Hörbuch definitiv nochmal hören!
Profile Image for Carmen.
16 reviews
March 10, 2026
Ich habe schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen. Hier haben mir vor allen Dingen die eigenen Erfahrungen der Autorin gefallen, hier konnte ich auch einiges mitnehmen. Zum Ende hin wurde es mir etwas banal, das Kapitel über die Frau als Kollegin war dann wieder ganz interessant. Das Buch ist eher als Einstieg in das Thema Mental Load zu sehen, später kann man dann noch in diverse, tiefergehende Bücher anderer Autorinnen einsteigen.
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