Penelope ist Unternehmensberaterin und wird von ihrem ungeliebten Chef in eine Auszeit geschickt - zwangsweise genießt sie nun Herbstluft, Meerblick und Pumpkin-Spice-Vibes in St Ives. Dass sie ausgerechnet die legendäre Herbstwanderung organisieren soll, passt perfekt ... bis sie täglich mit Nathan, ihrem Crush aus Teeniezeiten, zu tun dreizehn Jahre älter, stur wie ein Fels, Farmer durch und durch - und leider noch immer viel zu attraktiv. Sie kommen sich gefährlich nahe. Doch Penelopes Leben findet in London statt, während er fest in St Ives verwurzelt ist. Und eines will sie ganz sicher sich in eine Beziehung stürzen, in der sie alles für ihren Partner aufgeben müsste ...
Ich glaube, das ist mir wirklich schon lange nicht mehr passiert, aber ich habe bei diesem Buch nicht gewusst, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt. Dementsprechend habe ich den ersten auch noch nicht gelesen, was sich aber sicherlich bald ändern wird. Denn manche Geschichten kommen nicht laut daher, sondern sind eher leise wie der Herbstwind. Und Autumn Secrets war für mich genau so eine Geschichte, ruhig, atmosphärisch und getragen von einer Kulisse, die nach Kürbisfeldern, Meeresbrise und fallendem Laub duftet.
Nach Jahren in der Großstadt kehrt Penelope für eine Auszeit zurück nach St. Ives, den kleinen Küstenort ihrer Kindheit. Zwischen Kürbisfeldern, Meeresrauschen und familiärer Wärme versucht sie herauszufinden, was sie wirklich vom Leben möchte: Karriere oder ein Zuhause, das sich nach Ankommen anfühlt. Dort trifft sie nach Jahren wieder auf Nathan, einen älteren, grummeligen Farmer und der beste Freund ihres großen Bruders. Während sich zwischen den beiden eine leise, tiefgehende Verbindung entwickelt, stehen Fragen nach Zukunft, Altersunterschied und Lebensentwürfen im Raum. Penelope muss entscheiden, ob sie bereit ist, sich auf ein Leben einzulassen, das so anders ist als das, das sie geplant hatte.
Bei Penelope muss ich ja ehrlich sagen, bin ich etwas zwiegespalten. Ich fand ihren Kampf zwischen den Karriereplänen, die sie immer für sich hatte, und der Zukunft, die sie sich vielleicht mehr wünscht, sehr authentisch. Auch war sie mir an vielen Stellen unheimlich sympathisch. Allerdings gab es auch Momente, in denen sie mir zu stur, kindisch und einfordernd war in dem, was sie will. Alles in allem war sie allerdings eine sympathische junge Frau, die eben erst ihren Weg finden musste.
Und so komisch es sein mag, Nathan war mir als Charakter viel sympathischer, trotzdem er sehr grummelig und wortkarg war. Denn bei ihm merkt man einfach schnell, dass er ein Herz aus Gold hat und immer nur das Beste für alle möchte. Auch er musste erst einmal einen neuen Weg für sich finden, hatte dabei aber irgendwie nicht so stur auf seinen Weg bestanden, was ich wesentlich lieber mochte. Die Dynamik zwischen den beiden ist eher leise, tief und geprägt von unausgesprochener Sehnsucht. Die Autorin legt den Fokus stark auf den Altersunterschied und die Frage, ob ihre Lebensentwürfe überhaupt miteinander vereinbar sind. Dieses Hin und Her zwischen ihnen ist authentisch, aber an manchen Stellen etwas zu ausgeprägt. Gerade im letzten Drittel hätte ich mir mehr echte Zweisamkeit und weniger unnötige Konflikte gewünscht, um die emotionale Entwicklung der Beziehung stärker zu spüren.
Was Autumn Secrets jedoch mühelos trägt, ist die Atmosphäre. Cornwall im Herbst ist nicht nur Kulisse, sondern fast ein eigener Charakter. Meeresrauschen, Apfelplantagen, dieses cosy Gefühl, das sich wie ein warmer Schal um die Geschichte legt. Genau diese Stimmung hat mich besonders berührt und sorgt dafür, dass der Roman trotz kleiner Schwächen ein wohliges Herbstgefühl vermittelt.
Alles in allem war Autumn Secrets eine ruhige, stimmungsvolle Slow‑Burn‑Romance, die vor allem durch ihr Setting glänzt. Penelope und Nathan haben eine schöne, leise Chemie, auch wenn die Liebesgeschichte für mich nicht ganz die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte. Wer herbstliche Romane liebt, atmosphärische Küstenorte und Geschichten über das Wiederankommen im eigenen Leben, wird hier dennoch viele berührende Momente finden.
Nach "Summer Tides" habe ich mich darauf gefreut, nach St. Ives zurückzukehren. Die Idee, die einzelnen Bände der Reihe an den Jahreszeiten auszurichten, gefällt mir weiterhin sehr. Der Buchumschlag ist wieder wunderschön und versprüht sofort Herbststimmung. Der Schreibstil von Sarah Fulmar ist erneut flüssig, locker und angenehm zu lesen. St. Ives ist weiterhin ein schöner Schauplatz für einen Wohlfühlroman und ich fand es toll, einigen bekannten Figuren wiederzubegegnen. Trotzdem konnte mich Autumn Secrets deutlich weniger überzeugen als der erste Band. Ein wichtiger Grund dafür war Penelope. Während ich in Summer Tides mit Scarlett mitfühlen und ihre Angst vor dem Alleinsein sehr gut nachvollziehen konnte, war mir Penelope bis zum Schluss recht egal. Vor allem anfangs habe ich nicht verstanden, weshalb sie Nathan ständig so unhöflich und bissig begegnet. Er gibt ihr eigentlich keinen ersichtlichen Grund dafür. Das sollte vermutlich für unterhaltsame Wortgefechte und Spannung zwischen den beiden sorgen, hat bei mir aber überhaupt nicht funktioniert. Stattdessen war ich von Penelopes Verhalten leicht genervt. Die beiden streiten sich gefühlt ständig, ein Knistern konnte ich zwischen ihnen überhaupt nicht wahrnehmen. Man weiss eigentlich nur, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen, weil man in ihren jeweiligen Kapiteln ihre Gedanken liest. Würde man nur ihre Gespräche und ihr Verhalten betrachten, käme man kaum auf die Idee, dass zwischen ihnen romantische Gefühle entstehen sollen. Mir fehlten die Chemie, die emotionalen Momente und eine nachvollziehbare Entwicklung ihrer Beziehung. Ausserdem war der Plot fast derselbe wie in "Summer Tides", nur mit anderen Figuren und zu einer anderen Jahreszeit. Wieder geht es um eine Frau, die sich in St. Ives neu orientieren muss, ein Projekt übernimmt und auf einen Mann trifft und es kommt erneut die Frage, ob ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe überhaupt miteinander vereinbar sind. Für einen zweiten Band hätte ich mir eine eigenständigere Geschichte und etwas mehr Abwechslung gewünscht. Zudem weiss ich nicht so recht, was ich vom Altersunterschied zwischen Penelope und Nathan halten soll. Nathan ist ganze dreizehn Jahre älter und kennt Penelope bereits, seit sie 12/13 Jahre alt war. Zwar wird ausdrücklich erwähnt, dass er sie damals nicht beachtet hatte. Trotzdem fühlte sich diese Konstellation für mich etwas komisch an. Ein grösserer Altersunterschied zwischen zwei erwachsenen Figuren stört mich grundsätzlich nicht automatisch, aber dass Nathan sie bereits als Kind kannte… Alles in allem ist "Autumn Secrets" ein netter Roman für zwischendurch, dem es für mich jedoch deutlich an Chemie, Tiefe und einer eigenen Geschichte fehlte.
Obwohl mich der Auftakt der »Seasons of the Sea«-Reihe nicht komplett überzeugen konnte, hat es trotzdem gereicht, dass ich neugierig auf den zweiten Teil war. Leider hat mich dieser echt enttäuscht, irgendwie hatte das gar nichts von dem was mir am Auftakt gefallen hat. Es kommt alles irgendwie zu kurz, das Setting, die Liebenswürdigkeit der Charaktere (fand sie hier leider eher anstrengend), der Plot.. auch die Herbstvibes sind bei mir nicht wirklich aufgekommen und obwohl das Buch nicht einmal 400 Seiten hat, hat es sich stellenweise echt gezogen 🥲 finds so schade, denn vom Klappentext klang es eigentlich gut..
Das Cover: Das Cover von Autumn Secrets macht schon ziemlich deutlich, was einen erwartet: Herbst, Cornwall und eine gemütliche Romance. Die warmen Farben passen perfekt zur Jahreszeit und haben bei mir direkt Lust auf eine Decke, Tee und ein paar Lesestunden gemacht.
Meine Meinung: Autumn Secrets hat mich mit seinem Cornwall-Setting direkt neugierig gemacht. Dazu noch Slow Burn, Second Chance und eine Liebesgeschichte mit dem besten Freund des Bruders? Ja, bitte.
Kleine Anmerkung vorweg: Ich habe Band 1 nicht gelesen. Und trotzdem hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, dass mir entscheidende Informationen fehlen. Die Geschichte von Penelope und Nathan steht klar im Mittelpunkt und lässt sich für mich problemlos unabhängig lesen.
Penelope lebt und arbeitet eigentlich in London als Unternehmensberaterin und hat ihren beruflichen Weg ziemlich genau vor Augen. Dann zwingt ihr Chef sie allerdings zu einer Auszeit und ausgerechnet St. Ives in Cornwall wird zu ihrem vorübergehenden Zuhause. Statt Meetings und Termindruck stehen plötzlich Meer, Herbstluft und die Organisation der traditionellen Herbstwanderung auf dem Programm.
Penelope fand ich als Protagonistin interessant, gerade weil sie ziemlich genau weiß, wie ihr Leben aussehen soll. Sie ist ehrgeizig und organisiert, aber gleichzeitig merkt man, dass ihr durch die erzwungene Pause langsam bewusst wird, wie sehr sie eigentlich nur funktioniert hat. Ihre größte Herausforderung ist deshalb nicht unbedingt die Frage, ob sie Nathan liebt, sondern ob sie bereit ist, ihr bisher sorgfältig geplantes Leben überhaupt zu hinterfragen.
Und dann ist da Nathan. Farmer, tief in St. Ives verwurzelt, dreizehn Jahre älter als Penelope und außerdem der beste Freund ihres Bruders. Also natürlich ungefähr der Mann, in den man sich besser nicht verlieben sollte.
Nathan ist zunächst eher der grummelige Gegenpol zu Penelope. Er wirkt bodenständig, stur und ziemlich festgefahren in seinem Leben. Gleichzeitig steckt hinter seiner rauen Art eine sehr fürsorgliche Seite, die im Laufe der Geschichte immer deutlicher wird. Besonders mochte ich, dass er nicht einfach nur der typische grumpy Love Interest ist, sondern eigene Wünsche und Ängste mitbringt.
Die Chemie zwischen den beiden hat mir richtig gut gefallen. Vor allem die Tatsache, dass Penelope schon seit ihrer Jugend Gefühle für Nathan hat, macht ihre Annäherung interessant. Sie kennen sich bereits, aber gleichzeitig müssen sie sich als Erwachsene völlig neu kennenlernen. Dazu kommen ihre komplett unterschiedlichen Lebensentwürfe: Penelope sieht ihre Zukunft in London, während Nathans Leben eindeutig in Cornwall stattfindet.
Und genau daraus entsteht der eigentliche Konflikt. Es geht nicht nur um die Frage, ob sie sich verlieben, sondern darum, ob Liebe ausreicht, wenn zwei Menschen eigentlich völlig unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Leben haben.
Der Slow Burn hat für mich gut funktioniert. Die beiden kommen sich Schritt für Schritt näher und müssen dabei immer wieder gegen ihre eigenen Vorstellungen und Bedenken ankämpfen. Besonders die kleinen Sticheleien und Wortgefechte zwischen ihnen haben mir gefallen und sorgen dafür, dass die Geschichte nicht nur aus großen emotionalen Momenten besteht.
Was das Buch für mich aber mindestens genauso wichtig macht, ist das Setting. St. Ives in Cornwall passt einfach hervorragend zu einer Herbstromance. Meer, Küste, Herbstlaub, Kürbisse, Apfelplantagen und die gemeinsame Herbstwanderung sorgen für genau die richtige Atmosphäre. Die herbstlichen Elemente sind dabei nicht nur Dekoration, sondern werden tatsächlich in die Handlung eingebunden.
Auch die Dorfgemeinschaft hat mir gefallen. Die Nebenfiguren bringen Leben nach St. Ives und vermitteln dieses schöne Gefühl einer kleinen Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt und man sich gegenseitig hilft. Dadurch bekommt die Geschichte zusätzlich dieses gemütliche Small-Town-Gefühl.
Sarah Fulmars Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel aus Penelopes und Nathans Perspektive haben mir außerdem gefallen, weil man dadurch beide Seiten ihrer Geschichte versteht und ihre Gedanken und Zweifel besser nachvollziehen kann.
Ganz perfekt war die Geschichte für mich trotzdem nicht. An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, vor allem bei der Entwicklung der Gefühle und bei manchen Entscheidungen der beiden. Dadurch ging mir manches ein kleines bisschen zu schnell. Insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und vor allem das Setting konnte bei mir punkten.
Mein Fazit: Autumn Secrets ist eine schöne Slow-Burn-Romance mit einem tollen Cornwall-Setting, sympathischen Charakteren und ganz viel Herbstgefühl. Penelope und Nathan haben mir als Paar gut gefallen und gerade ihre unterschiedlichen Vorstellungen vom Leben sorgen für einen interessanten Konflikt.
Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr. Sowohl die farbliche Gestaltung, als auch die Motive passen super zum Herbst und zu dieser Geschichte.
Penelope nimmt sich eine kleine Auszeit in Cornwall, nachdem sie mit ihrem Boss aneinander geraten ist. Um auf andere Gedanken zu kommen, passt es prima, dass sie helfen soll, die Herbstwanderung zu organisieren. Was sie nicht ahnt, dass sie dadurch eng mit Nathan, ihrem Jugendschwarm, zusammenarbeiten muss. Sehr schnell merken sie, dass die Anziehung von früher immer noch da ist, doch ist Penelope nicht bereit, alles für ihren Partner aufzugeben.
In die Geschichte bin ich wieder richtig gut reingekommen. Penelope ist eine erfolgreiche junge Frau, die weiß, was sie will. Durch ein vermeintliches Missverständnis hat sie sich mit ihrem Boss überworfen und will nun in Cornwall wieder einen klaren Kopf bekommen. Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn Nathan schwirrt nun immerzu darin herum. Er ist der beste Kumpel ihres Bruders und sie haben einen. Nicht unerheblichen Altersunterschied. Das lässt Penelope immer wieder zweifeln. Dazu kommen ihre beiden sehr unterschiedlich ausgerichteten Leben, die nicht so einfach zusammenkommen können, ohne das einer von beiden seines aufgibt. Besonders gefallen hat mir die Anziehung zwischen den beiden. Man konnte es wirklich spüren. Und ich fand Penelopes Gedanken zu einer möglichen Beziehung und auch ihre innere Zerrissenheit, wenn sie mit ihren Freundinnen darüber gesprochen hat, nachvollziehbar. Ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen, weil sie immer mehr zu sich selbst gefunden hat.
Auch Nathan mochte ich sofort. Natürlich ist er anfänglich echt grumpy. Doch im Beisein von Penelope erkennt man schnell, was er da zu verbergen versucht. Nathan hält an seinem Leben fest. Eifert einem Traum nach und verliert sich selbst ein wenig dadurch. Ihm ist, glaube ich zumindest, anfänglich gar nicht bewusst, was ihm alles entgeht und worauf er alles verzichtet. Er leidet immer noch unter der Trennung seiner Ex. Nach und nach wird ihm aber klar, was das eigentliche Problem ist. Wie er sich zu Penelope hingezogen fühlt ist so schön. Und ich mochte total, wie er mit ihr umgegangen ist und ihr ihre Freiheiten bzw. ihren Raum gelassen hat. Dabei hat er für sich aber trotzdem eine Grenze aufgezeigt und Konsequenzen gezogen. Seine Entwicklung fand ich ebenfalls sehr gelungen.
Alle anderen Figuren haben mir auch sehr gut gefallen. Penelopes Freundinnen bzw. Kolleginnen waren schon sehr unterhaltsam, aber auch etwas oberflächlich. Dafür mochte ich die Leute aus Cornwall sehr. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft und man fühlt sich sehr wohl mit ihnen.
Die Handlung fand ich ebenfalls sehr gelungen. Es gibt Konflikte, Geheimnisse und überraschende Wendungen. Mich hat es durchweg im Buch gehalten und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Die Liebesgeschichte ist slow burn. Sie hat mich völlig überzeugt und ich mochte die Vibes zwischen den beiden. Ganz besonders viel Spaß hatte ich auf der Wanderung durch die Heide. Den Gewaltmarsch an sich hätte ich nicht machen wollen, aber ich konnte mir alles total gut vorstellen, das Zelt usw. Auch der Morgen nach der Feier war super beschrieben. Die gewählten Themen fand ich interessant und gut bearbeitet. Ganz besonders gefallen hat mir, wie Penelope berufliche Ihre Frau steht, Entscheidungen für sich trifft und sich nichts gefallen lässt. Und auch das Ende hat mir sehr gut gefallen und mich zufrieden zurückgelassen.
Der Schreibstil hat mir wieder super gefallen. Alles liest sich angenehm und flüssig und das Ganze strahlt auch eine gewisse Harmonie aus. Die Dialoge sind authentisch, unterhaltsam und passen sprachlich individuell zu dem Figuren. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben mich nach Cornwall gezaubert. Das war toll. Für meinen Geschmack hätte es aber gern noch etwas herbstlicher sein können. Und auch die Darstellung der emotionalen Ebene war großartig. Ich konnte mich hervorragend in die Figuren hineinversetzen und ich habe mit beiden Figuren gelitten, ganz besonders mit Nathan.
Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (4,5/5 Sterne), weil Penelope und Nathan sehr sympathisch und super entwickelt sind, weil die Geschichte spannend zu lesen und unterhaltsam ist und weil die Beschreibungen der Settings und der Atmosphäre mich haben tief in die Geschichte eintauchen lassen.
Vielen Dank an Sarah Fulmar und den Lübbe-Verlag für diese Geschichte.
Eigentlich läuft Penelopes Leben genau nach Plan. In London arbeitet sie erfolgreich als Unternehmensberaterin und hat ihre berufliche Zukunft fest im Blick. Doch dann sorgt ihr Chef dafür, dass sie unfreiwillig eine Auszeit nehmen muss. Also kehrt Penelope nach St. Ives zurück, wo sie zwischen Herbstluft, Meerblick und ihrer Familie eigentlich nur etwas zur Ruhe kommen möchte.
Stattdessen übernimmt sie die Organisation der traditionellen Herbstwanderung – und ausgerechnet dabei begegnet sie Nathan wieder. Dem besten Freund ihres Bruders. Ihrem früheren Jugendschwarm. Und dem Mann, der mittlerweile als Farmer ein völlig anderes Leben führt als sie. Obwohl zwischen den beiden dreizehn Jahre liegen und ihre Lebenswelten kaum unterschiedlicher sein könnten, ist die alte Anziehung sofort wieder da.
Doch was passiert, wenn aus einem längst vergangenen Crush plötzlich echte Gefühle werden? Penelope hat ihr Leben in London, Nathan seine Heimat und seine Farm in Cornwall. Für eine Beziehung müsste einer von beiden vielleicht seine bisherigen Vorstellungen überdenken – und genau dazu ist eigentlich keiner bereit.
Nachdem mir schon der erste Band der Seasons by the Sea-Reihe richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die Rückkehr nach St. Ives gefreut. Und diesmal durfte ich die kleine Küstenstadt von ihrer herbstlichen Seite kennenlernen.
Penelope ist eine interessante Protagonistin, weil sie auf den ersten Blick genau zu wissen scheint, was sie will. Ihre Karriere bedeutet ihr viel und ihr Leben in London ist durchgeplant. Die unfreiwillige Auszeit bringt sie deshalb ziemlich aus ihrem gewohnten Rhythmus. In St. Ives bekommt sie allerdings nicht nur Abstand von ihrem Job, sondern auch die Gelegenheit, sich selbst und ihre bisherigen Vorstellungen ein wenig zu hinterfragen.
Nathan bildet dazu einen schönen Kontrast. Als Farmer ist er bodenständig, stur und fest mit seiner Heimat verbunden. Dass ausgerechnet der ehemalige Jugendschwarm plötzlich wieder eine Rolle in Penelopes Leben spielt, sorgt natürlich für einige interessante Situationen.
Besonders die Dynamik zwischen den beiden hat mir gefallen. Ihre Gespräche sind oft frech und witzig, gleichzeitig merkt man immer wieder, wie viel zwischen den Zeilen passiert. Die Gefühle entwickeln sich langsam und gerade dieses vorsichtige Annähern hat für mich gut funktioniert. Beide wissen, dass ihre Lebensentwürfe eigentlich nicht besonders gut zusammenpassen, und trotzdem fällt es ihnen zunehmend schwer, die gegenseitige Anziehung zu ignorieren.
Sehr schön fand ich außerdem, dass die Geschichte nicht versucht, diesen Konflikt mit einer schnellen Lösung aus dem Weg zu räumen. Penelope und Nathan müssen sich mit ihren eigenen Wünschen und Ängsten auseinandersetzen. Dabei geht es auch darum, wie viel man für die Liebe verändern möchte, ohne sich selbst und seine eigenen Ziele aufzugeben. Das hat die Lovestory für mich angenehm nachvollziehbar gemacht.
St. Ives ist dabei wieder ein ganz besonderer Bestandteil der Geschichte. Die kleine Gemeinschaft, die Familienverbundenheit und die manchmal etwas eigenwilligen Bewohner sorgen für jede Menge Charme. Gleichzeitig entsteht dadurch dieses Gefühl, dass man selbst ein kleines bisschen Teil dieser Gemeinschaft wird.
Und natürlich passt das herbstliche Setting perfekt zum Titel. Die Beschreibungen von Cornwall, der Küste, der Farm und der Herbstwanderung haben bei mir sofort die passende Stimmung ausgelöst. Ich hatte beim Lesen regelrecht Lust auf Herbstspaziergänge, eine kuschelige Decke und eine große Tasse Tee.
Sarah Fulmars Schreibstil hat mir wie schon im ersten Band sehr gut gefallen. Er ist flüssig, locker und bildhaft und macht einfach wahnsinnig viel Spaß zu lesen. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich beide Hauptfiguren gut kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen.
Eine kleine Schwäche hatte die Geschichte für mich allerdings: Penelope ließ sich an einigen Stellen etwas zu schnell von außen beeinflussen. Das hat für mich nicht immer ganz zu ihrer ansonsten so selbstbewussten und zielstrebigen Art gepasst. Insgesamt mochte ich sie und Nathan aber sehr gerne.
Autumn Secrets war für mich eine wunderschöne Herbstlektüre mit viel Gefühl, Humor, Cornwall-Flair und einer tollen Slow-Burn-Romance. Ich habe meine Zeit in St. Ives sehr genossen und freue mich schon darauf, auch die nächsten Geschichten der Reihe zu lesen.
Herbstliche Wohlfühlmomente mit zu viel Beziehungsdrama
„Ich bin glücklich, wird mir klar. So fühlt es sich an, glücklich zu sein. Das habe ich schon ewig nicht mehr gespürt.“
**** Mein Eindruck **** Autumn Secrets spielt an einem wundervollen Ort, mit herzlichen Charakteren, einer tollen Herbstkulisse und einigen richtig coolen Aktionen. Die Protagonistin steht dabei zwischen alten Verbindungen und neuen Begegnungen – beruflich wie privat. Während sie in London große berufliche Ambitionen verfolgt, ist der Protagonist fest mit diesem Ort verwurzelt. Seine Farm, seine Schafe und sein Leben dort sind für ihn genau das, was er sich wünscht. Für sie stellt sich dagegen zunehmend die Frage, ob ihr bisheriger Weg überhaupt noch das ist, was sie glücklich macht. Daraus entsteht für beide eine Art Reise zu sich selbst, bei der sie aneinander wachsen, sich gegenseitig herausfordern und natürlich auch für ordentlich Chaos sorgen. Gerade zu Beginn hat mir ihre Dynamik ausgesprochen gut gefallen. Ich habe wirklich viel gelacht. Ein bisschen Grumpy x Sunshine im herbstlichen Setting – und die Wanderung durch die Natur hat mich mit ihrer Stimmung richtig eingesogen. Leider kam dann das große Aber. Denn die beiden können Drama. Und zwar wirklich Drama. Der wiederkehrende Gedanke, nicht in die Welt des jeweils anderen zu passen, weil sie unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten angehören, wurde mir irgendwann einfach zu viel. Dabei finde ich genau diesen gesellschaftlichen Unterschied als Thema grundsätzlich interessant. Die Differenz zwischen Arbeiter- und Akademikerwelt existiert und bietet viel Potenzial, gerade wenn es darum geht, Vorurteile, Selbstbilder und gesellschaftliche Grenzen zu hinterfragen. Hier wurde mir dieser Konflikt allerdings von Drama zu Drama zu laut. Dadurch entstand für mich zunehmend ein toxisches Gefühl in ihrem Umgang miteinander, das sich auch durch die Entwicklung bis zum Ende nicht vollständig auflösen konnte. Ghosting auf der einen Seite und sehr harte Worte auf der anderen Seite gleichen sich für mich nicht aus. Falsch und falsch wird nicht richtig, nur weil später eine Entschuldigung folgt. Zwar gibt es eine deutliche Entwicklung und ich glaube tatsächlich, dass mit dem Streit am Ende eine wichtige Grenze gezogen wurde, trotzdem fehlte mir etwas, um mich emotional wirklich davon überzeugen zu lassen, dass diese Dynamik nun nachhaltig anders sein wird. Dabei hatte das Buch durchaus viele besondere Momente und konnte mich insgesamt auch von dem Konzept der Reihe überzeugen. Gerade deshalb werde ich Band 1 definitiv noch lesen. In Band 2 hatte ich keinerlei Probleme damit, dass mir das Vorwissen fehlte. Unterm Strich bleibt für mich eine Geschichte mit einem tollen Setting, liebenswerten Figuren und richtig schönen Herbstmomenten, die mich mit ihrer Beziehungsdynamik leider nicht durchgehend abholen konnte. Das Potenzial war für mich deutlich größer als die letztliche Umsetzung.
**** Empfehlung? **** Für alle, die herbstliches Setting, Farmleben, Grumpy x Sunshine und eine Liebesgeschichte mit gesellschaftlichen Gegensätzen mögen. Wer mit viel Beziehungsdrama und emotionalen Eskalationen weniger anfangen kann, wird hier vermutlich etwas mehr Geduld brauchen.
Autorin Sarah Fulmar nimmt uns noch einmal mit in das sehr beschauliche St. Ives. Nachdem wir im ersten Buch einen sehr heißen Sommer in Cornwall erleben durften, ist nun der Herbst eingekehrt. Der erste Band der Reihe konnte mich nicht vollständig überzeugen, hat mich aber dennoch so neugierig gemacht, dass ich die Fortsetzung lesen musste. Ich kann zwar keine Lobeshymnen singen, aber bereut habe ich die Entscheidung auch nicht.
Optisch passen die Bücher wirklich hervorragend zusammen. Dies klingt zwar nach einer Kleinigkeit, ist mir persönlich bei Reihen aber sehr wichtig. Leider wird aber das optische Erscheinungsbild, sei es jetzt das Format der Bücher oder das Coverbild, bei Reihen im Laufe der Zeit immer wieder verändert.
Dieses Buch schließt mehr oder weniger nahtlos an den ersten Roman der Reihe, Summer Tides an. Dies habe ich schon vermutet und am Ende des ersten Buches hatte man auch bereits eine sehr gute Vorstellung, wer im zweiten Teil im Rampenlicht stehen wird.
Die Autorin ist sich in vielen Dingen treu geblieben. Der Schreibstil ist noch immer sehr locker und leicht und dennoch schafft sie es auch, etwas schwerere Themen einfließen zu lassen. In diesem Buch verbringt sie weniger Zeit mit der Vorstellung und Einführung von diversen Charakteren, da sie aus dem ersten Buch bereits bekannt sind. Vorkenntnisse sind zwar hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Die Bücher können daher auch relativ problemlos unabhängig voneinander gelesen werden.
Ich habe mich auf die Rückkehr nach St. Ives sehr gefreut, denn das Städtchen und seine Bewohner sind mir ans Herz gewachsen. Besonders gefreut habe ich mich auf eine zauberhafte Herbststimmung und viele Beschreibungen der Landschaft und der Umgebung. Leider hat die Autorin in dem Punkt ein wenig geschwächelt. Obwohl der Autumn Hike ein wichtiger Bestandteil der Handlung ist, kam bei mir keine wirkliche Herbststimmung auf.
Die Liebesgeschichte zwischen Pen und Nathan war glaubwürdig und an vielen Stellen auch wirklich zauberhaft, wenn auch sehr anstrengend und kompliziert. Dies gehört aber irgendwie zu einem Liebesroman dazu. Penelope war für mich ein spannender Charakter, ihre Selbstzweifel konnte ich gut nachvollziehen. Dennoch war ich hin und wieder von ihrer Naivität genervt.
Auch dieses Buch kommt nicht ohne die mittlerweile in vielen Liebesromanen üblichen Spicy-Szenen aus. Für mich persönlich waren sie wieder einmal überflüssig. Der Autorin muss man aber zugutehalten, dass sie diese Szenen wirklich auf ein Minimum eingeschränkt hat.
Trotz fehlender Herbststimmung war dies eine sehr angenehme Leseerfahrung und das Wiedersehen mit den Bewohner:innen von St. Ives hat mir gut gefallen. Es ist kein herausragendes Buch in seinem Genre, aber für Fans der Reihe durchaus empfehlenswert.
ach ich hab's geliebt. dieser leichte Wohlfühl-Roman war genau das, was ich mir für den Herbst und meinen eigenen Neuanfang gewünscht habe. Das Buch wurde getragen von atmosphärischem Erzählen, dem träumerischen Setting in Cornwall und den ruhigen, slow-burn Dynamiken der Charaktere, die mir allesamt unfassbar sympathisch und authentisch waren. Schon als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, konnte ich mich auf Anhieb mit Penelope identifizieren, was sich beim Lesen dann auch schnell verstärkt hat. ich kann verstehen, warum einige hier in den reviews geschrieben haben, dass sie manchmal zu eigen, kalt oder verbissen wirkt.. das ist sie zum Anfang hin auch. Doch wer nicht selbst schon mal so getickt hat, versteht auch nicht, wie viel davon nur oberflächliche Schutzwand ist, die man aufrecht erhält, weil man sich nicht anders zu helfen weiß. weil man sich tief im Innersten von anderen nicht ganz verstanden und gesehen fühlt, zumindest nicht von denjenigen, die im nahen Umfeld momentan in deinen Leben sind. Es sollte richtig sein, es sollte sich gut anfühlen, weil man sich dieses Leben so lange erträumt hat, ist es aber aus unerklärlichen Gründen nicht. und dann passiert es nun mal, dass man sich in eine Illusion vom Leben verbeißt, die, wenn man mal ganz ehrlich mit sich ist, nicht mehr zu einem passt und einen nicht mehr glücklich macht. Das Hamsterrad lässt einen gefühlskalt werden. Ich kann das alles so sehr mitfühlen, insbesondere weil ich auch noch ursprünglich im ähnlichen Berufsfeld unterwegs war, Interessen und Stärken von Pen teile und an genau so einem Neuanfang stehe. Ich habe mich jetzt auch für den Weg entschieden, der mich glücklicher macht, mein Nervensystem reguliert und nicht direkt wieder ins endlose Hamsterrad aka Burnout und Unzufriedenheit führt. Dass Pen mit dem Gedanken kämpft, ein Umzug zurück in die Heimat und Jobwechsel seien ein großer Prestige- und Wachstum-Rückschritt, teile ich so sehr.. halleluja. Es ist so verdammt schwer, sich für dieses Risiko zu entscheiden und sich selbst vom Glauben zu überzeugen, dass der eigene Wert dadurch nicht sinkt, sondern mit dem eigenen Glücksempfinden steigt. Egal wie das Image oder die Karriere von außen gesamtgesellschaftlich wirken. Viele sind ihr ganzes Leben in unbefriedigenden Schleifen gefangen, nur weil sie sich nicht trauen, in sich zu horchen und die Schleifen zu durchschneiden… Es ist nie zu spät, sich für sein eigenes Glück und Wohlbefinden zu entscheiden. Wenn du ein anderes Leben oder Gefühl haben willst, dann musst du genau das verändern, was du eigentlich vermeidest, wovor du am meisten Angst hast. Ich bin gespannt auf die weiteren Romane aus dieser Reihe. Hoffentlich erfahren wir noch mehr von Pen und Nathan - die Glücksmomente zwischen Ihnen sind hier nämlich ein bisschen zu kurz gekommen.
🗣️ Ich-Perspektive, Dual POV 🏡 Cozy Small-Town Romance 🍂 Herbststimmung ⏳ Age Gap (13 Jahre) 🔥 Slow-Burn 👨🌾 Grumpy Farmer 🌶️ Ein bisschen Spice (0,5/5)
Worum geht’s: Nathan hat eine Farm mit Schafen und seinem Border Collie. Gemeinsam mit seiner Verlobten hat er außerdem ein Bed & Breakfast geführt. Nachdem sie ihn verlassen hat, fällt es ihm zunehmend schwer, sowohl die Arbeit als auch die finanziellen Belastungen allein zu stemmen. Penelope ist überzeugter Single, denn sie möchte sich für keinen Mann verbiegen müssen. Als erfolgreiche Unternehmensberaterin in London will sie beruflich weiter aufsteigen. Doch nachdem es Probleme mit ihrem Chef gibt, nimmt sie sich zwei Wochen Auszeit und kehrt in ihre Heimat St. Ives zurück. Dort soll sie die Herbstwanderung organisieren, deren Startpunkt dieses Jahr auf Nathans Farm liegt. Da Penelope schon seit ihrem zwölften Lebensjahr auf Nathan steht, entstehen natürlich Spannungen.
Das war der erste Band der Reihe, den ich gelesen habe, und ich kann vorwegnehmen, dass sich die Bücher problemlos unabhängig voneinander lesen lassen.
Die süße Kleinstadt St. Ives hat eine tolle Community: Die Leute helfen sich gegenseitig, wenn Not am Mann ist, und man trifft viele liebenswerte Charaktere.
Zwischen Kürbisfeldern, Pumpkin Spice, Lagerfeuern und bunten Herbstlandschaften kam bei mir richtig Herbststimmung auf.
Besonders gut gefallen hat mir die Idee des gesellschaftlichen Unterschieds zwischen den beiden Hauptcharakteren. Nathan kann die Farm nicht einfach verlassen, während Penelope ihre Karriere nur in London weiterverfolgen kann. Dadurch entsteht ein echter Konflikt, der für beide zunächst unüberwindbar scheint. Sie sind sich dessen bewusst und versuchen deshalb, ihre Gefühle füreinander zu unterdrücken. Trotzdem knistert es gewaltig zwischen ihnen!
Die Herbstwanderung selbst war für mich das Highlight - hier entstehen richtig schöne Spannungen.
Mit der Zeit wurde mir der Konflikt allerdings etwas zu viel. Die beiden werfen sich teilweise ziemlich harte Worte an den Kopf und tun Dinge, die ich persönlich nicht so leicht verzeihen könnte.
Die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere fand ich erstaunlich und ich war von der Wendung ziemlich begeistert.
Was mich tatsächlich richtig genervt hat, war, wenn die Protagonisten Abkürzungen wie “Orga” (Organisation) verwendet haben.
Alles in allem habe ich den Roman sehr genossen und war beim Lesen komplett in Herbststimmung. Für mich ist das eine schöne Cozy Romance mit einer tollen Kleinstadtatmosphäre, viel Knistern und einer gelungenen Entwicklung der Charaktere.
„Autumn Secrets“ von Sarah Fulmar ist der zweite Band ihrer gefühlvollen Small Town Romance Reihe Seasons of the Sea, die in St. Ives spielt. Penelope war schon immer eine Überfliegerin und hat in London eine erfolgreiche Karriere als Unternehmensberaterin gestartet. Doch in letzter Zeit macht ihr der Job nicht wirklich Spaß, denn ihr Chef versucht alles, um ihr das Leben schwerzumachen. Mit einem zweiwöchigen Urlaub in ihrer idyllischen Heimatstadt St. Ives will Penelope Abstand gewinnen, aber plötzlich findet sie sich als Organisatorin der jährlichen Herbstwanderung wieder. Und dafür muss sie ausgerechnet mit Nathan eng zusammenarbeiten, dem besten Freund ihres Bruders, auf den sie seit ihren Teenagerzeiten einen heftigen Crush hat. Nathan ist dreizehn Jahre älter und besitzt eine verschuldete Farm. Sein Leben könnte also kein größerer Kontrast zu Penelopes Alltag in London sein. Und doch können beide die gegenseitige Anziehung nicht ignorieren.
Im Auftaktband konnte man das Sommerfeeling am Strand genießen und nun stimmen einen Kürbisse und raues Wetter auf den Herbst ein. St. Ives ist wirklich ein wunderschönes Setting und ich konnte Penelope verstehen, warum sie ausgerechnet hier neue Kraft schöpfen kann. Ein Longtime-Crush aus Teenagerzeiten und plötzliches Knistern sind die Zutaten dieser gefühlvollen Lovestory zwischen Penelope und Nathan. Aber da sind auch ein Age-Gap, völlig unterschiedliche Lebenswelten und ein ganzer Berg an Ängsten auf beiden Seiten, die ein Happy End äußerst schwierig gestalten. Durch die wechselnden Perspektiven konnte man sich in beide Hauptcharaktere gut hineinversetzen und ihre Beweggründe und widerstreitenden Emotionen verstehen. Ein City-Girl trifft auf einen sturen Farmer und es muss sich zeigen, ob die Liebe es wert ist, dass man aufeinander zugeht und Kompromisse schließt, ohne sich und seine Ziele und Überzeugungen aufzugeben. Gerade das macht diese Lovestory so authentisch und nachfühlbar, denn auch im echten Leben gibt es nicht nur rosarote Wölkchen. Ich mochte die Chemie zwischen Penelope und Nathan und ihre Slow Burn Dynamik. Außerdem sind natürlich die Nebencharaktere erneut ein Highlight, die vor allem Nathan zeigen, dass er nicht alles allein durchstehen muss.
Mein Fazit: Herbstlich und wunderschön. Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!
.✦ ݁˖ In Autumn Secrets geht es um Penelope, die eigentlich in London als Unternehmensberaterin arbeitet. Nachdem ihr Chef sie mehr oder weniger dazu zwingt, eine Auszeit zu nehmen, verschlägt es sie nach St Ives in Cornwall. Und natürlich bleibt es nicht einfach bei einer entspannten Auszeit mit Meerblick und Pumpkin Spice.🍂Denn dort trifft sie ausgerechnet auf Nathan, ihren Crush aus ihrer Teenagerzeit. Er ist dreizehn Jahre älter als sie, lebt als Farmer in St Ives und ist leider immer noch genauso attraktiv wie früher. Während Penelope langsam wieder Gefühle für ihn entwickelt, stehen die beiden aber vor einem ziemlich großen Problem: Ihr Leben spielt sich eigentlich in London ab, während Nathan fest mit seinem Leben in Cornwall verbunden ist. Je näher die beiden sich kommen, desto mehr muss Penelope sich fragen, ob sie wirklich bereit ist, ihr bisheriges Leben für jemanden zu verändern oder ob es vielleicht auch einen Weg gibt, beides miteinander zu verbinden.
⋆˚꩜。⋆.˚𖦹⋆✮⋆.˚
📖Ich hatte ehrlich gesagt gar keine großen Erwartungen an das Buch und wurde dafür tatsächlich ein bisschen positiv überrascht. Ich mochte die Geschichte wirklich gerne, auch wenn es für mich kein absolutes Highlight war. ⋆⭒˚.⋆.
Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere und die Dynamik zwischen Penelope und Nathan. Den Age Gap Trope mochte ich richtig gerne und obwohl ich normalerweise nicht unbedingt der größte Fan von Second-Chance-Romance bin, hat es mich hier überraschenderweise überhaupt nicht gestört.
Was ich aber wahrscheinlich am meisten geliebt habe, war das Setting!! Cornwall, die Küste, die kleine Stadt und auf der anderen Seite Penelopes Leben in London – ich fand diesen Gegensatz richtig schön. Dazu kommt diese komplette Herbststimmung mit Pumpkin Spice, Spaziergängen und einfach dieser cozy Atmosphäre. 🍂🤎✨
Es ist für mich eine richtig schöne Slow-Burn-Romance, die man meiner Meinung nach perfekt an einem kühlen September- oder Oktobertag lesen kann. Es war einfach gemütlich, romantisch und hat mir zwischendurch genau diese Herbstgefühle gegeben, die ich beim Lesen gesucht habe!!🤭
.✦ ݁˖ Für mich gibt es deshalb 3 Sterne. Kein Buch, das mich komplett umgehauen hat, aber definitiv eines, das ich gerne gelesen habe und bei dem ich die cozy Herbststimmung sehr geliebt habe. 🤎🍁
Autumn Secrets ist der zweite Band aus der Reihe Seasons by the Sea - Die St. Ives-Reihe von Sarah Fulmar. Penelope ist erfolgreiche Unternehmensberaterin. Nach einigen Unstimmigkeiten mit ihrem Chef wird sie in eine Auszeit geschickt. Und so reist sie nach St. Ives zu ihrer Familie und beschließt spontan die legendäre Herbstwanderung St. Ives Autumn Hike zu organisieren. Leider trifft sie dadurch aber auf Nathan, ihren Crush aus ihrer Teenagerzeit, der immer noch verdammt attraktiv und furchtbar stur ist. Sie kommen sich gefährlich nahe. Doch Penelopes Lebensmittelpunkt ist jetzt London und Nathan ist Farmer durch und durch. Er ist fest in St. Ives verwurzelt. Für Penelope steht es außer Frage ihre Karriere für einen Partner aufzugeben. Doch ihr Herz schlägt immer noch viel zu schnell, wenn sie ihm begegnet… Der neue Roman aus der Reihe ist ein Feel-Good-Roman, der sich einfach wunderbar liest. Mir gefällt St. Ives sehr und auch die Bewohner habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Nathan ist dreizehn Jahre älter als Penelope und so kann ich gut verstehen, dass er ihr als Teenagerin nicht viel Beachtung geschenkt hat. Aber inzwischen ist Penelope eine erfolgreiche junge Frau, die weiß, was sie will. Die kleine Romanze zwischen den beiden war sehr schön zu lesen und hat mir direkt Lust auf weitere Bücher der Reihe gemacht. Das Buch lässt sich aber sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen, was mir sehr gut gefallen hat, da ich den ersten Band, der im Frühjahr 2026 erschienen ist, noch nicht gelesen habe. Das wird jetzt aber noch nachgeholt, denn im November erscheint dann bereits Band 3 „Winter Wishes“, sowie im Frühjahr 2027 dann Band 4 „Spring Dreams“. Die Slow Burn Romance Autumn Secrets hat mir sehr gut gefallen und ich bin auf die weiteren Bände sehr gespannt und freue mich schon nach St. Ives zurückzukehren.
Mit „Autumn Secrets“ ist Band 2 der „Seasons by the Sea“-Reihe aus der Feder von Sarah Fulmar erschienen. Die Bände sind unabhängig voneinander lesbar. Die Unternehmensberaterin Penelope kehrt nach Unstimmigkeiten mit ihrem Vorgesetzten gezwungenermaßen in ihren Heimatort St. Ives in Cornwall zurück. Dort trifft sie auf ihren Jugendschwarm Nathan, der als Farmer voll ausgelastet ist und die Nähe zu Menschen eher meidet. Nathan ist 13 Jahre älter als sie und ist einer der besten Freunde ihres großen Bruders. Als der Autumn Hike – die jährliche Herbstwanderung – ausgerechnet auf der Farm von Nathan starten und enden soll und Penelope sich bereit erklärt, die Organisation zu übernehmen, kommen sich beide näher. Doch kann eine Liebe funktionieren bei dem Altersunterschied und den völlig unterschiedlichen Leben? Der Roman ist wunderschön gestaltet – Cover und Farbschnitt vermitteln direkt ein herbstliches Feeling. Dieses wird durch die cozy Atmosphäre, den bildlichen Schreibstil und dem süßen Örtchen St. Ives noch verstärkt, sodass ich mich sofort wohl gefühlt und das Buch eingekuschelt in eine gemütliche Decke gelesen habe. Die Tropes Age-Gap und Slow-burn sind hier wunderbar eingewebt. Die Protagonisten Penelope und Nathan waren mir direkt sympathisch, auch wenn Nathan eher grummelig ist. Die langsame Annäherung und das fühlbare Knistern zwischen den beiden ist der Autorin richtig gut gelungen. Aber auch die wunderschöne raue Natur Cornwalls hatte ich beim Lesen bildlich vor Augen! Die Geschichte ist jedoch nicht nur eine Romance, sondern birgt auch tiefere Themen wie Selbstfindung und die Angst, sich selbst und seine eigenen Ziele durch eine Beziehung außer Acht zu lassen. Insgesamt war „Autumn Secrets“ für mich ein absolutes Herbsthighlight und ich kann dafür nur 5 von 5 Sternen vergeben! Große Leseempfehlung für gemütliche Lesemomente!
Nachdem mir schon der erste Band der Reihe richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf Autumn Secrets gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Besonders gut hat mir gefallen, wie sehr ich mit Penelope und Nathan mitfühlen konnte. Vor allem Penelopes Entwicklung fand ich wunderschön. Aus ihrem Jugend-Crush wird mit der Zeit eine ganz andere, erwachsene Form von Liebe. Es geht nicht mehr nur um dieses „Ich fand ihn schon immer toll“, sondern darum, den anderen wirklich kennenzulernen und sich zu fragen, was man selbst eigentlich vom Leben und von einer Beziehung möchte.
Auch Nathan mochte ich unglaublich gerne. Hinter seiner grummeligen und festgefahrenen Art steckt so viel mehr. Es war schön mitzuerleben, wie er langsam aus seiner Starre herauskommt, neuen Mut fasst und wieder anfängt, an sich und seine Wünsche zu glauben.
Und dann dieses Setting! St. Ives im Herbst ist einfach ein Traum. Die Farm, die Küste, die Herbststimmung und natürlich der Autumn Hike. Dazu kommt diese wunderbare Dorfgemeinschaft. Die Menschen, die füreinander da sind, sich helfen, weil irgendwie jeder jeden kennt. Genau das hat für mich einen ganz besonderen Zauber ausgemacht.
Überhaupt hatte ich beim Lesen immer wieder dieses Gefühl von Heimkommen. Dieses warme, vertraute Gefühl, das man manchmal bei einem Buch hat und am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte.
Der Schreibstil ist wieder wunderbar locker und flüssig, sodass ich nur so durch die Geschichte geflogen bin. Für mich eine richtig schöne Fortsetzung mit viel Gefühl, tollen Charakteren und ganz viel Herbstzauber. 🤎🍁
Eine große Empfehlung für alle, die Cozy Romance, Cornwall und Geschichten lieben, bei denen man einfach abschalten und sich wohlfühlen kann.
Ich finde die Idee toll, dass die Bücher alle an die Jahreszeiten angepasst sind! Das Cover ist auch super schön, ich mag den Stil, dass es in 2 Farben eingeteilt ist und der Farbschnitt ist auch toll. Ich habe zwar den ersten Band nicht gelesen, kann nun aber jahreszeitlich weiterlesen. St. Ives ist eine super süße Kleinstadt und die Idee vom Autumn Hike fand ich toll. Penelope und Nathan fand ich an sich süß zusammen, mir ging es nur am Ende etwas zu schnell. Erst können sie unter gar keinen Umständen zusammen sein und auf einmal können beide ihre Leben so doll ändern, dass es doch passt? Natürlich toll für die Geschichte, aber mir ging es etwas zu schnell. Ich hardere persönlich auch etwas mit den 13 Jahren Altersunterschied. Klar, beide stehen schon fest im Leben, aber in seinen 20gern lebt man doch noch mal anders als mit fast 40. Klar, wenn es passt, ist es natürlich super, aber denke das man da in unterschiedlichen Lebensphasen ist und schwierig sein kann. Ich hätte mir auch einfach am Ende einfach noch mehr Story gewünscht, das Ende kam doch etwas plötzlich. Ich hätte mir auch noch mehr zu Pens Neuanfang und den Änderungen bei Nathan gewünscht. Es ging so viel darum, dass ihre Leben nicht zusammen passen und dann tun sie es doch und dann war die Geschichte schon vorbei. Ich hätte gerne mehr erfahren. Dennoch fand ich die Geschichte toll und konnte mich auch gut in Penelope und ihre Sorgen und Gedanken hineinversetzen. Erst habe ich mich gefragt, was sie an Nathan findet, da er auf mich keinen sympathischen Eindruck gemacht hat, aber er ist immer mehr aufgetaucht. Ihre ersteren Gesprächen haben mich abgeholt. Auch die anderen Charaktere aus St Ives fand ich toll und richtig schön, wie sie sich gegenseitig geholfen haben. Ein richtiger toller Ort!
Die erfolgreiche Londoner Unternehmensberaterin Penelope wird von ihrem Chef unfreiwillig in eine Auszeit geschickt. Sie kehrt zurück in ihre Heimat St. Ives, um den Kopf freizubekommen. Spontan übernimmt sie dort die Organisation der traditionellen Herbstwanderung. Das Schicksal führt sie dabei direkt zu Nathan. Er ist der beste Freund ihres Bruders und ihr unerfüllter Crush aus Teenagerzeiten. Schnell flammen alte Funken wieder auf. Doch ein großes Hindernis bleibt: Penelopes Leben ist in London, während Nathan tief in Cornwall verwurzelt ist.
Der Liebesroman „Autumn Secrets“ von Sarah Fulmar ist der zweite Band der Seasons by the Sea-Reihe. Die Geschichte entführt die Leserschaft in ein herbstliches Wohlfühlszenario voller tiefgründiger Gefühle.
Die Charaktere sind greifbar, nahbar und glaubwürdig. Penelope ist intelligent und gut organisiert. Die angeordnete Auszeit ist für sie ein Kontrollverlust, den sie erst einmal verarbeiten muss. Nathan ist attraktiv. Er ist bodenständig, aber stur. Hinter seiner rauen Schale verbirgt sich ein weicher Kern.
Die Nebenfiguren, wie die Dorfgemeinschaft, sind zum Teil skurril, aber liebenswert.
Der Handlungsort wird von Sarah Fulmar anschaulich beschrieben. Die malerische Kulisse von St. Ives kommt hier gut zur Geltung. Die Autorin fängt die landschaftliche Schönheit der englischen Küste perfekt ein.
Der Schreibstil von Sarah Fulmar ist flüssig und gut verständlich. Die Autorin schreibt emotional und auch recht anschaulich. Ich hatte schnell Bilder im Kopf und das Rascheln des Herbstlaubs im Ohr.
„Autumn Secrets“ ist genau das richtige Buch für den anstehenden Herbst. Die Stimmung im Buch schreit förmlich nach einer Decke und einer heißen Tasse Tee.
Nach Problemen im Job kehrt Penelope widerwillig von London in ihre Heimat St. Ives zurück. Eigentlich soll die Auszeit dort nur vorübergehend sein, doch dann übernimmt sie die Organisation der traditionellen Herbstwanderung des Ortes. Dabei trifft sie ausgerechnet auf Nathan, den besten Freund ihres Bruders und ihren langjährigen Jugendschwarm. Während Penelope ihre Zukunft in der Großstadt sieht, ist Nathan als Farmer fest in Cornwall verwurzelt und trotz aller Unterschiede lässt sich die Anziehung zwischen den beiden nicht mehr ignorieren.
Autumn Secrets passt mir seiner Atmosphäre einfach perfekt in die Herbstzeit, denn St. Ives mit seinen Klippen, der rauen Küste, der Kürbisfarm, der Herbstwanderung und der engen Dorfgemeinschaft wirkt unglaublich lebendig und lädt direkt zum Wohlfühlen ein. Dabei ist die Dynamik zwischen Penelope und Nathan besonders schön gelungen. Die Geschichte setzt auf eine langsame Annäherung, die sich natürlich entwickelt und Raum für Gefühle lässt. Nathan überzeugt dabei als eher wortkarger, manchmal grummeliger Charakter mit weichem Kern, während Penelope zwischen Karriereplänen, Erwartungen und ihren eigenen Wünschen ihren Weg finden muss. Neben der Liebesgeschichte greift das Buch zudem schön die Frage auf, wie viel man für die Liebe verändern sollte, ohne sich selbst dabei zu verlieren. Dadurch wirken die Konflikte nachvollziehbar und lebensnah. Der Schreibstil selbst liest sich angenehm leicht und sorgt dafür, dass die Seiten schnell verfliegen.
Eine gemütliche Slow-Burn-Romance mit viel Herbststimmung, Cornwall-Flair und sympathischen Figuren, welche die perfekte Begleitung für einen regnerischen Herbstabend ist.
„Autumn Secrets“ entführt uns nach St.Ives in England und vermittelt neben ganz viel Herbstvibes auch ganz viel Fernweh nach weiten Landschaften, dem Meer und weiten Wiesen.
Ich mag solche Bücher in denen das landschaftliche Setting so present ist, dass sich lesen ein bisschen wie Urlaub anfühlt. Mental war ich dort und habe die Prise gespürt, die Penelope und Nathan beim wandern um die Nase geweht ist.
Penelope kommt in ihr Heimatdorf zu Besuch und organisiert die alljährliche Wanderung. Bei der Organisation begegnet sie ihrem Jugendschwarm Nathan (13 Jahre älter). Die Gefühle von damals sind immer noch da und auch Nathan bemerkt, dass Penelope mehr ist als die kleine Schwester seines besten Freundes. Nur könnten beide nicht weiter entfernt im Leben stehen…können die Gefühle reichen um diese Kluft zu überwinden ohne dass einer von beiden sich aufgeben muss?
Vor allem hat mich das Setting und die sehr kurzen Kapitel überzeugt. Durch die sehr bildhafte Darstellung und Kurzweiligkeit ist man sehr flott durchs Buch gekommen.
Nathan und Penelope haben es mir hier und da ein bisschen schwer gemacht. Es gab so Momente, da wollte ich beide schütteln und ihn ihre Sturheit vor Augen führen. Für meinen Geschmack war da die Kommunikation die an anderen Stellen wirklich gut war einfach zu wenig.
Insgesamt hat mir aber die Entwicklung der Charaktere gefallen und für mich passen beide sehr gut zusammen.
Wer in Herbststimmung kommen möchte und es landschaftlich mag nach Südengland zu reisen, der ist hier richtig. Niedliche Story mit kleinen Schwächen, die sich flott weglesen lässt.
In „Autumn Secrets“, dem zweiten Band der St. Ives Reihe von Sarah Fulmar, nimmt sich Unternehmensberaterin Penelope, auf Urlaubs-Anraten ihres Chefs, eine Auszeit in ihrem idyllischen Heimat-Küstenort St. Ives. Dort trifft sie auf Nathan, einen Freund ihres Bruders, der nicht nur 13 Jahre älter, sondern auch ihr Jugendschwarm ist und die Beiden kommen sich näher. Doch wo sollte dies hinführen, wo sich Penelopes Lebensmittelpunkt doch in London befindet und Farmer Nathan in Cornwall fest verwurzelt ist?
Der Klappentext, die schönen Buchgestaltung und die Tatsache, dass sich die Bücher unabhängig voneinander lesen lassen, haben mich richtig neugierig auf die St. Ives Reihe gemacht, obwohl ich Band 1 nicht gelesen habe. Ich kam auch wirklich gut in die Story hinein, nur so wirklich mitreißen konnte sie mich nicht, was vermutlich daran lag, dass ich mit Penelope nicht wirklich warmwerden konnte und mich dementsprechend auch ihre Lovestory recht kalt gelassen hat. Darüber hinaus bin ich auch in St. Ives nicht so richtig angekommen, obwohl Sarah Fulmars Schreibstil schon sehr bildhaft und lebendig ist. Vielleicht lag es an dem fehlendem Vorwissen aus Band 1, vielleicht auch daran, dass mir die erhofften Herbst-Vibes und die ganze Atmosphäre drum herum gefehlt haben.
Fazit: Mir wird Autumn Secrets als netter Roman für zwischendurch in Erinnerung bleiben, der mich jedoch nicht animieren konnte zu Band 1 oder gar zu folgenden Büchern zu greifen.
Mit diesem Teil der St. Ives-Reihe wird es definitiv nicht langweilig. Band 2 hat mich so unfassbar doll gefesselt, wenn ich nicht gelesen habe, habe ich an das Buch gedacht, ich konnte einfach nicht aufhören, die Worte aufzunehmen. / Wir kennen die beiden nun schon aus mehreren Teilen & ich muss da einfach sagen: dieses Buch war toll. Beide Charaktere hatten *wirkliche* Ecken und Kanten, beide haben auch mal nicht gut gehandelt, aber es aufgearbeitet. Das fand ich unfassbar schön! Und die Chemie... die habe ich definitiv durch die Zeilen gespürt. Das Setting liebe ich nunmal sehr, aber auch wie die Autorin die Kulissen beschreibt, das fand ich einfach toll. Der Schreibstil ist einfach locked-leicht und selbst ich, die noch nie in Cornwall war, möchte jetzt unbedingt hin. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass in diesem Buch viele innovative Ideen drin waren, die ich selten in einem "Standard Romance Buch" gelesen habe. Die kann ich natürlich jetzt nicht aufzählen, da muss man diesen Band schon selbst lesen;) Was mir etwas negativ aufgefallen ist, war, dass Zeitangaben an einer Stelle des Buches nicht richtig logisch waren, das hat jetzt aber natürlich nicht meine komplette Experience gestört. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und kann's kaum abwarten, nach St. Ives zurückzukehren.
Wie herbstlich will ein Buch bitte sein? Dieses hier so: ja! lass mal nen Autumn Hike im Zentrum der Handlung stehen, der Geld für gute Zwecke in der Smalltown in Cornwell sammelt. Und dazu noch ein sexy, mittelloser Farmer- schweig still mein Herz!
Ich habe nen Sweet Spot für Brother‘s Best Friend Geschichten und dass Pen Nathan seit 13 Jahren anhimmelt ist irgendwie süß. Generell mag ich seine grummelige, grüblerische Art und dass er bei dem Age Gap zwischen ihm und Pen vor allem an sie denkt. Die Lovestory ist schon sehr cute.
Penelopes Entwicklung war für mich das Highlight der Geschichte. Hab mich in ihr so sehr wiedergefunden. Das Zweifeln, der Ärger und wie sie dann für sich Konsequenzen zieht. Gefühlt ist sie zum Ende der Geschichte viel stärker und selbstbewusster, mutiger und so richtig angekommen. Das hat mir wirklich gut gefallen und für mich den großen Reiz der Geschichte ausgemacht
Liest sich locker leicht weg und die beiden POVs haben mir gut gefallen. Tolles Buch zum Abschalten.
Leichte, cozy Romance für zwischendurch „Autumn Secrets“ ist der zweite Band der Reihe. Die Geschichte führt uns zurück nach St. Ives und zu bekannten Figuren. Für das Verständnis muss man den ersten Band nicht gelesen haben.
Der kleine Küstenort mit seinen besonderen Bewohnern und dem Gemeinschaftsgefühl ist ein schönes Setting und passt gut zu der cozy Atmosphäre. Dieses Mal stehen Penelope und Nathan im Mittelpunkt. Pen lebt als erfolgreiche Unternehmensberaterin in London und kehrt während einer unfreiwilligen Auszeit nach St. Ives zurück. Dort trifft sie auf Nathan, einen Farmer und ihren früheren großen Schwarm. Die 13 Jahre Altersunterschied zwischen ihnen spielen in der Handlung eine recht große Rolle.
Die Romanze war, wie für das Genre üblich, vorhersehbar, hätte aber noch ein wenig tiefgründiger ausfallen dürfen. Der Schreibstil war locker, flüssig und authentisch, dadurch ließ sich das Buch leicht und schnell lesen.
Insgesamt ist es eine leichte, cozy Romance für zwischendurch, die einen gut entspannen lässt.
Ein super süßes Buch für gemütliche Lesestunden! Die Liebesgeschichte zwischen Penelope und Nathan fand ich wirklich cute und auch die beiden als Charaktere waren mir sehr sympathisch. Besonders schön fand ich den Schauplatz in St Ives – Herbstluft, Meer und Pumpkin-Spice-Vibes passen einfach perfekt zu dieser Geschichte und sorgen für eine richtig gemütliche Atmosphäre.
An manchen Stellen hätte die Geschichte für meinen Geschmack noch etwas ausgereifter sein können, gerade bei der Entwicklung der Charaktere und der Beziehung. Trotzdem hat mir das Buch genau das gegeben, was ich mir von diesem Genre wünsche: eine süße Liebesgeschichte, sympathische Figuren und ein wunderschönes Setting zum Wegträumen.
Grumpy x Sunshine im herbstlichen St Ives. Unternehmensberaterin Penelope hat sich ihr neues Leben in London aufgebaut. Aber ihr neuer Chef ist der Ex-Freund ihrer besten Freundin und sorgt dafür, dass sie auf der Arbeit nur noch schlechte jobs bekommt und als überfordert dargestellt wird. Ihre Woche Zwangsurlaub verbringt sie in ihrer Heimatstadt St Ives und organisiert den Autumn Hike. Die größte Herausforderung: Nathan, der beste Freund ihres Bruders, ist nicht sonderlich begeistert, dass die Wanderung auf seiner Farm starten und Enden soll. Bei den Vorbereitungen wird es für Penelope immer schwerer zu vergessen, dass sie seit Jahren einen Crash auf Nathan hat. Und auch Nathan sieht die kleine Schwester seines Freundes plötzlich mit anderen Augen.