Die aufgeladene Stimmung eines heißen Sommers, eine geheime Affäre und ein Porträt mit explosiver Wirkung
Die Malerin Sophie verbringt den Sommer mit drei Freundinnen auf der griechischen Insel Sifnos. Eine von ihnen wird bald heiraten, es ist das letzte Mal, dass sie als unverheiratete Frauen zusammen sind, in fünf Tagen kommen ihre jeweiligen Partner nach. Sophie genießt die trägen Tage in der Sommerhitze – und die Auszeit von ihrem Freund Greg, der sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck setzt. Jeden Morgen geht sie zum Schwimmen runter ans Meer und begegnet dort dem Griechen Ky. Beide fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen. Eine intensive Affäre beginnt, in der Sophie sich immer mehr verliert. Unterdessen arbeitet Sophie an einem Aktporträt ihrer Freundin Alessia, doch zwischen den beiden Frauen entstehen Unstimmigkeiten, die sich von Tag zu Tag intensivieren. Sowohl das Gemälde als auch die Affäre stellen alles infrage, was Sophie zu wissen glaubt. Als Greg mit den anderen Männern auf die Insel kommt, droht die Situation zu eskalieren …
Rhiannon Lucy Cosslett is a columnist, feature writer and editor for The Guardian newspaper. She is the author of two novels, one memoir, and a collection of her parenthood writing.
She was born in Islington, grew up in Wales, spent time living in France and Italy, and has now returned to her birthplace, where she lives with her husband, son, and Mackerel, her cat.
»Glaubst du, du kannst kommen, ohne dass ich dich berühre?« (S. 228)
Sophies Freundin Helena heiratet bald. Aus diesem Grund fliegen sie mit zwei weiteren Freundinnen nach Griechenland, wo eine von ihnen ein prachtvolles Haus am Meer besitzt. Fünf Tage später kommen die Männer nach und sie verbringen ihre Zeit mit guter Lektüre, heißer Sonne und genussvollem Essen.
In diesen fünf Tagen lernt Sophie Ky kennen, der eine Anziehungskraft auf sie ausübt wie bisher kein anderer Mensch zuvor. Sie stürzt sich in eine Affäre, in der sie zum ersten Mal ihre weibliche Lust wirklich auslebt.
»Fünf Tage im Licht« ist nicht nur ein Roman über weibliche Lust. Es geht um Mutterschaft in all ihren Facetten, um Kunst, die frei vom Male Gaze geschaffen wurde und vielleicht nur von Frauen zu hundert Prozent verstanden werden kann. Übergeordnet ist es ein sehr feministischer Roman, der sich intensiv mit der patriarchalen Bewertung weiblicher Körper auseinandersetzt.
Für mich DER SOMMERROMAN 2026, an dem ich wirklich NICHTS auszusetzen habe.
Der Klappentext und das Cover versprechen einen seichten Sommerroman über vier Freundinnen, die einen Junggesellinnenabschied auf einer griechischen Insel feiern. Doch das Buch kann so viel mehr und ich bin absolut begeistert. Es geht um Feminismus, Freund*innenschaft, toxische Beziehungen, Leidenschaft und Freiheit. Der Roman lenkt den Blick auf weibliche Körper und geht zwischen den Kapitel auf bekannte Künstlerinnen wie Frida Kahlo oder Louise Bourgeois und ihre Aktportraits ein. Das hat mir besonders gut gefallen, wie die Protagonistin ihre Sicht auf die Bilder schildert. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen! Für mich ist das der Sommerroman 2026!
I'm a meanie, maybe. Just struggled to read about wealthy, white people, all gorgeous, wafting around on wine and drugs...hurting each other. Not interested in all the sex. Or the baby stuff. Food sounded nice.
Liked the art, but grew tired of the format formula.
Maybe I'd have enjoyed it more from a sun lounger.
Female, Nude addresses so many issues on the minds of many women in their 20s and 30s: motherhood, body confidence, money. I love reading about imperfect women and this book was full of them, as well as interesting conversations and plot points around art and sex. One of my favourite things was learning about so many artists and artworks through main character Sophie’s reflections on the holiday that changed everything.
Eine leichte, vielleicht auch gute spicy Lektüre für den Urlaub, durchzogen von Abhandlungen über Kunst, weibliches Schaffen und den male gaze: Das hatte ich mir von "Fünf Tage im Licht" erhofft. Und zumindest teilweise auch bekommen, jedoch dachte ich mir am Ende: Wow, lange nicht mehr so einen heteronormativen Roman gelesen...
Das Cover und die Farbgestaltung finde ich sehr ansprechend und passend für das sommerliche Setting. Und insgesamt hat mich das Setting des Romans überzeugt. Die sehr bildhaften und vor allem die Sinne ansprechenden Beschreibungen der griechischen Insel - die Düfte und Gerüche, Farben und Schattierungen - haben alles sehr lebendig erscheinen lassen. Leider macht der Titel für mich keinen Sinn: Ja, es sind fünf Tage, bis die Männer der Freundinnen nachkommen. Aber sowohl die Affäre als auch die künstlerisch inspirierende Zeit für die Protagonistin auf der Insel gehen über die diese Tage hinaus.
Sophie, gefangen in einer Art kreativen Blockade, einer unglücklichen Beziehung mit ihrem Freund Greg und in einer Quarterlife-Crisis, empfand ich als sehr ambivalente Figur. Einerseits ist sie geprägt von tiefgreifenden Erfahrungen wie dem Aufwachsen als Arbeiterkind und der Care-Arbeit für ihre Schwester, welche einst einen schlimmen Tauchunfall hatte, wodurch sie in weiten Teilen verständnisvoller und bodenständiger ist als ihre reichen, privilegierten Freundinnen. Andererseits legt sie immer mal die von ihr selbst kritisierte Misogynie im Außen internalisiert im Inneren selbst an den Tag. Ihr, von ihr selbst teils als künstlerisch objektiv beschriebener, Blick auf ihre Freundinnen schwankt immer wieder ins subjektiv Wertende. Ich war es irgendwann leid, immer wieder zu lesen, als wie viel schöner und normativ hübscher sie ihre Freundinnen empfindet. Bella Swan, bist du es?!
Frei nach dem Motto "Ich bin nicht so wie andere" entspinnt sich Sophies Affäre mit dem Griechen Ky - "'Du sprichst mehr Griechisch als die meisten Engländer', meinte er" (S. 41) - und ich habe diesen maßgeblichen Antrieb der Handlung einfach nicht gefühlt. Ich konnte Sophies Faszination mit der Insel und die Entwicklung, die sich für ihr Empfinden und ihre Kreativität ergibt, sehr nachvollziehen und fand diese als ebenfalls kreative Person richtig schön. Aber die angeblich so prickelnde Affäre hat bei mir leider kein Feuer entfacht und war für meinen Geschmack zu klischeehaft erzählt: Der "exotische" ausländische Liebhaber, Eifersüchteleien wegen einer ehemaligen Geliebten des Liebhabers und ein großer Showdown am Ende. Dabei wiederholt der Roman leider heteronormative, patriarchale Strukturen, gegen die er eigentlich anzuschreiben versucht. Gerade die Themen Eifersucht und besitzergreifendes Verhalten sind mir dabei bitter aufgestoßen: "Mein Verlangen nach seinem Körper hatte beinahe etwas Gewalttätiges, das mich gegen die Angst vor Konsequenzen immun zu machen schien. Hätte ich Greg in dem Moment ungestraft über Bord schubsen können, ich hätte es getan" (S. 199).
Was mir hingegen neben der Beleuchtung von Klassismus und Ableismus gut gefallen hat: Das neben der Affäre zentrale Thema der weiblichen Kunst! Ich hätte auch einfach nur die Einleitungen der einzelnen Kapitel lesen können, in denen jedes Mal ein Kunstwerk und das Leben einer Künstlerin vorgestellt wird, und wäre komplett zufrieden gewesen. Abhandlungen zu den Themen weibliche Muse und männlicher Künstler, Kunst und Care-Arbeit, patriarchale Strukturen im Kunstgewerbe und male gaze waren genau das, was ich zuerst von "Fünf Tage im Licht" erwartet habe. Zumindest bei diesen Themen hat der Roman für mich ins Schwarze (des Interesses) getroffen. Die Passage, als Sophie das Porträtieren ihrer Schwester als revolutionäres Aktgemälde einer Frau mit Behinderung beschreibt, hat mich sehr berührt und dieser Teil liest sich wirklich sehr empowerend.
Damit geht für mich jedoch wieder ein zentraler Kritikpunkt einher: Ich fand die Auflösung des seltsamen Gefühls von Sophie während der Affäre und die Darstellung des Aktporträts sehr flach.
Und es geht leider weiter mit Kritik: Auch zum Thema S*x: Warum wird in solchen Handlungen mit den komplett fremden Affären nie verhütet? Sophie denkt aktiv darüber nach, dass sie am Morgen noch mit Ky geschlafen hat (ohne Kondom, denn sie verhütet ja hormonell, reicht~) und danach ungeduscht neben ihrem Freund liegt: "Seine Spuren schwammen in mir, drohten sogar aus mir herauszulaufen, während mein Freund seine Arme um den untreuen Körper schlang" (S. 156). Big oof, was ist das denn für ein Seifenoper-Niveau? Da reiht sich auch eine Szene ein, als Ky Sophie nur durch seine Worte zum Höhepunkt bringt (vgl. S.227ff). Des Weiteren ist mir Sophie mit ihren Vorbehalten und fast schon r*ssistischen Gedanken negativ aufgefallen: "Ich warf mir ein weites, gestreiftes Hemdkleid aus Leinen über, wie Französinnen sie tragen, wenn sie den August im Süden verbringen" (S. 224). Und, noch schlimmer: "Ehe wir uns kennenlernten, hatte ich Männer gehabt, die mir atemlos zugeraunt hatten, wie schön ich sei, dass sie ohne mich sterben würden (meistens Franzosen oder Italiener)" (S. 216). Ja klar, wir scheren mal eben ganze Nationen im Bett über einen Kamm, ernsthaft... Ich weiß nicht, ob das für ihre Ausgestaltung als Figur wirklich nötig gewesen wäre.
Der Höhepunkt der Handlung ist mir gleich doppelt bitter aufgestoßen: Der Roman verbringt so viel Zeit damit, patriarchale Klischees aufzuzeigen und teils anzugehen, nur um damit wieder in dieselbe Kerbe zu schlagen... Warum?
Unterm Strich mag ich den Handlungstropus "Affäre" anscheinend einfach nicht. Es hätte genug Wege gegeben, wieder Leidenschaft in die Beziehung zwischen Sophie und Greg zu bringen: offene Beziehung, bessere Kommunikation, vielleicht das latent queere Begehren von Sophie entdecken (zumindest habe ich das so rausgelesen). Also irgendwas, was nicht vor monogamer Heteronormativität strotzt. Im Grunde gab es auch genug Grenzüberschreitungen seitens Greg, was das Kinderkriegen angeht, sodass Sophie schon vorher hätte Schluss machen und sich kreativ wieder hätte befreien können. Aber dass es dafür das Klischee des "exotischen" südeuropäischen Lovers braucht, der natürlich sooo viel besser im Bett ist als der langweilige britische Freund und sie direkt auf dem Felsen im Meer vernascht... Ich weiß ja nicht. Zumal die Beziehung am Anfang ebenfalls sehr körperlich war: "Wir hatten den ganzen Urlaub mit Sex verbracht [...]" (S. 154), erinnert sich Sophie an ihren ersten gemeinsamen Urlaub mit Greg. Und auch Ky hat seine fragwürdigen Momente: "'Er weißt, dass du nicht mehr ihm gehörst.' Ich wollte sagen, dass ich niemandem gehörte, aber ich wollte mich nicht streiten" (S. 227). Zu viele Aspekte, die mir das Buch madig gemacht haben, weshalb ich nur wohlwollende 2,5 von 5 Sternen vergeben kann. Weibliches Begehren lässt sich nicht durch die Wiederholung patriarchaler Muster und klassisch männlich gelesener Taten und Gedanken, bei denen lediglich die männliche durch eine weibliche Figur ersetzt wird, darstellen.
Sooo stark angefangen und doch irgendwie stark nachgelassen: wie wunderbar mehr über weibliche Künstlerinnen zu erfahren, aber gleichzeitig hätte ich mich gefreut, wenn sich inhaltlich für die Protagonistin nicht alles nur um Männer gedreht hätte #dezentralisiertmänner
»FÜNF TAGE IM LICHT« 🍋 (engl. ›FEMALE NUDE‹ , übersetzt von Sabine Längsfeld) von der Autorin & Journalistin Rhiannon Lucy Cosslett ist ein sehr artsy & spicy Roman über Identität, weibliche Lust und Mutterschaft. 💛
»Ich weiß nicht, wie aus uns zwei Menschen werden konnten, die einander so wenig verstehen. Die so wenig Mitgefühl für einander empfinden.« (158)
Der Roman erzählt den Urlaub der vier englischen Girls (Sophia, Alessia, Helena & Iris) auf einer griechischen Insel aus Sicht der Protagonistin Sophia, die Künstlerin ist und in diesem Urlaub anfängt ein Aktbild von ihrer Freundin Alessia zu malen und sich auf eine dramatische Affäre mit dem Griechen Ky einlässt. Zwischen den einzelnen chronologischen Erzählungen des 10-tägigen Urlaubs, blickt die ältere Sophia als Künstlerin auf Aktbilder anderer Künstlerinnen und erklärt diese nicht nur, sondern setzt diese auch in einen Kontext. So macht dieser Roman aufmerksam auf weibliche Kunst, kritisiert den Male Gaze, das Patriarchat und Klassismus, hinterfragt Mutterschaft und, was es aus einem Menschen macht.
»Jemand wird sich unserer erinnern, sage ich, sogar noch in einer anderen Zeit.« (136)
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Das Ende war für mich - vergleichsweise zum Romaninhalt - zu schnell und oberflächlich erzählt und nicht ganz überzeugend in Bezug auf die Auseinandersetzung von Mutterschaft x Identität als Künstlerin. Versteht mich nicht falsch: Das Drama, das sich konstant anbahnt, meine ich nicht, vielmehr, was alles nicht in einem Schlagaustausch geklärt wird und wen es trifft. Dennoch hat mich das Setting, die verschiedenen Themen und die Verbindung von Kunst in der Literatur begeistert. Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen vielschichtigen Roman haben 🩵
Last but not least zwei Punkte zum Buch: ☝🏼 Der deutsche Titel ist smart, aber der englische Titel ›FEMALE NUDE‹ einfach so pointiert 🤌🏼 ✌🏼 Ich hätte Abbildungen der besprochenen Kunstwerke sehr sinnvoll gefunden, so habe ich sie selbst recherchiert, um die Erklärungen besser verstehen zu können.
I loved reading Female, Nude. The story follows aspiring artist Sophie who has joined her posh friends on a vacation in Greece. In between lush descriptions of the food and scenery and unfolding romance Sophie gets involved in there are chapters where Sophie describes different women artists and their relationships with the female nude in art. Beautiful and evocative.
Was ich erwartet habe: Eine Story darüber, warum Menschen betrügen und wie sie sich dabei fühlen, so etwas zu tun. Dazu Konflikte darüber, ob man ein Kind bekommt oder nicht.
Was ich bekommen habe: Gefühlt 90 % Kunst-Topic. Weiße, reiche mean Women. Der Vibe war wie bei einem Buch, das man mit in den Sylt-Urlaub nimmt. Das Buch hat sich für mich so angefühlt, als würde ich einen schlechten deutschen Film gucken, der für eine ganz andere Altersgruppe gemacht wurde (obwohl das Buch nicht mal deutsch ist).
Ich liebe Bücher, die die Dynamiken und Machtverhältnisse zwischen Menschen ausloten und dieses Buch hat das sooo krass gut umgesetzt!!! Die Freundinnen Sophie, Alessia, Helena und Iris verbringen gemeinsam fünf Tage auf einer griechischen Insel – bevor ihre Partner nachkommen und Helena heiraten wird. Es sind träge Tage in der flirrenden Hitze. Sophie, eine Malerin, soll ein Aktporträt von Alessia anfertigen und trifft außerdem auf den Griechen Ky. Und mit der Hitze stauen sich unter den sehr unterschiedlichen Freundinnen auch die Emotionen und Konflikte immer mehr auf…
»Fünf Tage im Licht« ist ein intensiver und sinnlicher Sommerroman mit Sogwirkung, der von (toxischen) Beziehungsdynamiken, weiblichem Begehren, Körperbildern, Kunst und dem Male Gaze erzählt. Die einzelnen Kapitel werden von kurzen Exkursen in die Kunstgeschichte begleitet, die weibliche Selbstporträts und damit weiblich gelesene Körper in unserer patriarchalen Gesellschaft ins Zentrum stellen. Damit öffnet das Buch auch einen feministischen und politischen Diskurs, den es wahnsinnig klug, teilweise unbequem und doch mitreißend vermittelt.
Ich habe dieses Buch in wenigen Tagen verschlungen, obwohl ich nicht wollte, dass es endet – dafür war es leider viel zu gut. Auf jeden Fall ein Jahreshighlight!
3,5 ⭐️ Ich hab das Buch gern gelesen fand es aber irgendwann etwas redundant und hätte mir deutlich mehr von den zwischenmenschlichen Beziehungen und Gesprächen der 4 Frauen und ihrer Männer erhofft. Ich weis nicht so recht wie ich das Ende fand
All in all hets mer mega gfalle. Ha chli sgfühl gha dases nöd mega en klare rote fade gha het, sondern me sallgemeine innelebe vo de protagonistin belüchtet. Ich find es het mega es interessants liecht uf de blick uf wiiblichi körper gworfe und wie mer sich und anderi fraue wahrnimmt. Ha au de Bezug uf als Frau (kei) Chind becho welle voll spannend gfunde.
Kein klassisches 5-Sterne-Buch, das ich euch allen unaufgefordert in die Hand drücken würde, aber sowas von MEIN Buch: Griechenland, Kunst, die Rolle und Darstellung der Frau in Kunst, Mythologie und Gesellschaft, Leidenschaft, Freundschaft, Herkunft, Mutterschaft, alles miteinander verbunden. Ich hab es geliebt (und sehr viel gegoogelt und über Frauen in der Kunst gelernt). 🥰
*Thanks to NetGalley and the publisher for an advance reader copy of this novel in exchange for an honest review.*
Female, Nude follows Sophie who is a painter on holiday with her friends in Greece. Her best friend, Helena is getting married soon so the girls are on holiday for a few days on their own until their partners arrive. However, friendships change as people get older and the dynamic between the women isn’t the same and Sophie is constantly questioning their friendship. Sophie’s partner Greg desperately wants a baby but Sophie wants to focus on her art. Before Greg arrives Sophie ends up having an affair with Ky who lives on the island and is close friends with Alessia who Sophie paints a nude portrait of. But the intense affair will make Sophie think about what she wants from life and her views on motherhood.
This whole book has a sensual and erotic feel to it and the atmosphere is electric. It really felt like I was in Greece experiencing the same events as Sophie. I found it easy to relate to Sophie and her views on motherhood and I think this has some very valid discussions on motherhood and autonomy. The writing was great and I flew through this book. This is incredibly readable and I loved the affair between Sophie and Ky. There was so much tension and chemistry as soon as they saw each other. This book also had Sophie’s opinions on different female painters and they are written as if Sophie is speaking to the artist. They were interesting and insightful. Those parts kind of reminded me of an essay by Zadie Smith on Celia Paul that is in her new essay collection, Dead and Alive. I really enjoyed this and I will be recommending this. This should be on everyone’s anticipated books for 2026.
Helteinen ja painostava kertomus kolmekymppisestä elämästä, ystävyydestä, luokasta ja kuulumisen tunteesta. Tää lähti lennokkaasti käyntiin mutta lässähti sitten, mutta tykkäsin hirveästi välissä olevista luvuista, joissa kuvailtiin naisten tekemiä muotokuvia naisista. Pääsee siis googlailemaan taidetta!
Wow ich hab’s irgendwie Ur geliebt. Mal was ganz anderes. Ich fand die Sprache super schön. Ich fand den künstlerischen Aspekt sehr spannend auch wenn er mich am Anfang verwirrt hat, aber allein schon die Recherche für den Review weiblicher Aktmalerei und Interpretation finde ich beeindruckend.
Ich liebe die existenzielle Krise und den leicht selbstzerstörerischen Hang von Sophie haha. (Auch wenn sie sich schon ein bisschen selbst leid tut, das ist minimal nervig aber auch ein nachvollziehbares Gefühl).
Ich fand das Thema „Rolle der Frau“ und die feministischen Aspekte gut in die Story integriert, sehr präsent aber trotzdem nicht zu direkt „in your face“.
Alle Charaktere und Beziehungen so random dass es wieder interessant ist, besonders Eifersucht, Machtverhältnisse usw zeigen finde ich gut „Abgründe“ von Freundschaften/Beziehungen auf. Spicy Szenen fand ich auch gut dargestellt. Und mochte sogar die Beschreibung der Landschaft und vom Essen sehr, die machen es so richtig zu einem Sommerroman.
Ich finde auch das Ende sehr gut gewählt - sehr gelungenes Buch. Nur armer Greg. 💔
As a woman, I felt seen by Female, Nude and its exploration of the female body through both the male and female gaze. The book shows how society, art, and history have influenced the way women's bodies are seen, portrayed, and understood.
liebe feminismus und liebe kunst und ich finds sehr schön und wichtig, wie hier über beides gesprochen wird und wie auch entscheidungen getroffen werden, die offensichtlich problematisch sind und gedanken gedacht werden, die man vielleicht eher heimlich denkt. das fühlt sich irgendwie sehr echt an. finds nur schade, dass es dann irgendwie doch wieder ein mann ist, der sie in gewisser weise „wachrüttelt“, zumal ky echt nicht so viel tiefe hatte, außer gut im bett zu sein. hab’s aber trotzdem sehr geliebt und konnte gar nicht aufhören zu lesen und will jetzt dringend nach griechenland!!
This book nearly made me hop on a flight to Greece to find a Greek man ... luckily I married one 😂
Female, Nude by Rhiannon Lucy Cosslett, is a sissling literacy fiction. Sophie, a painter, is on her best friend Helena’s hen do, on a Greek Island. The four woman are brought together for the last time as ‘singles’ with the men joining in five days’ time.
We follow her point of view as we count down the days and this was an intense spiral as she blows her whole life up.
There was so much packed in here, covering issues that many women in their 20s and 30s face.
She’s debating whether she wants to become a mother. She knows the responsibility of caring for another, through taking care of her disabled sister. She feels separate to the group, as they grew up in more privilege and I think issues around money and class are protrayed so well.
The book also explores different nude self portraits from artists, as our main character takes us back in time to different parts in her life when she saw them for the first time.
And of course I can’t not mention the affair!! Completely full of messy characters, I was hooked!! 👀
It was a whirlwind of emotions reading this. You might not agree with some of the things she does, but you understand her reasoning. I think it captures so well the battle between being a feminist, while falling into the trap of societies expectations around marriage and starting a family.
It’s messy, complicated, and thought provoking. I couldn’t stop thinking about it and think it’s a contender to be in my top books of this year!
It’s not perfect, but I was completely transported to another place while reading it and I was discussing it endlessly with my husband.
If you liked Hot Milk, you’ll love this!
Thanks to @tinder_press for a proof copy! It’s out in February 💕
“That painting of mine, I made it years ago, during a time when I was brimming with desire”
Sehr atmosphärisch, tolle Beschreibungen, ein echtes Sommerbuch.
Sophie als Protagonistin mit Ecken und Kanten, bei der man nicht alle Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen kann und tw. auch wütend machen. Sehr authentisch.
W "Female, Nude" podobało mi się wszystko. Bohaterka i jej perspektywa, wstawki dotyczące kobiecej sztuki, grecki gorący klimat, erotyzm, chemia i napięcie, dynamika między przyjaciółkami, plot twisty, relacje damsko-damskie, damsko-męskie, no wszystko! Aaa, język! I język, pięknie jest to napisana i skonstruowana powieść.
"Female, Nude" opowiada o początkującej artystce Sophie, która dołącza do swoich zamożnych przyjaciółek podczas wakacji w Grecji. Jedna z nich niedługo bierze ślub i te plus minus 10 dni na wyspie ma być pobytem panieńskim. Sophie jest w długoletnim związku, partner namawia ją na dziecko, przy czym ona od początku ich relacji zaznaczała, że dzieci mieć nie planuje. Podczas tego wyjazdu (pod koniec którego faceci mają dołączyć do swoich kobiet) Sophie dywaguje na temat macierzyństwa i lęków z nim związanych, takich jak np. utrata autonomii jako kobieta. Poznaje też pewnego przystojnego Greka... Całościowo książka krąży wokół tzw. female gaze, czyli kobiecego spojrzenia na świat i relacje, w opozycji do typowego „male gaze”. I pięknie jest ten motyw wpleciony w całą książkę.
I sztuka! O losie, jakie piękne i inspirujące były te rozdziały poświęcone rzeczywistym autoportetom-aktom powstałym na przestrzeni tylu lat. Macierzyństwo, pożądanie, relacja z ciałem, wyzwolenie, ucisk, choroba, samoświadomość - tak wiele motywów zostaje omówionych w oparciu o te obrazy, tak wiele refleksji pobudzanych tymi platonicznymi rozmowami narratorki z artystkami. Coś wspaniałego! W jednym rozdziale pojawia się na przykład autoportret Gwen John, której poświęcona jest inna książka nominowana obecnie do nagrody Women's Prize for Non-Fiction ("Artists, Siblings, Visionaries: The Lives and Loves of Gwen and Augustus John"). Mnóstwo inspiracji i refleksji wyciągnęłam z tych rozdziałów.
All in all, kocham tę książkę i bardzo mi szkoda, że nie znalazła się na tegorocznej liście do WPF. Pasowałaby tam idealnie!
Thoroughly gripping and beautiful. The tension built throughout against a backdrop of the beautiful Greek sea and landscape. Sensitively and boldly explored many taboo topics and their complexities through the main narrative and the descriptions of the female nudes visited. Excellent writing.
Ein malerischer Sommerroman, jedoch keine leichte Kost.
In "Fünf Tage im Licht" geht es um die Künstlerin Sophie (Anfang 30), die mit drei Freundinnen auf die griechische Insel Sifnos reist, da eine der Freundinnen dort ihren JGA feiert. Sophie lässt es sich unter der Sonne Griechenlands gut gehen und versucht sowohl ihren Alltag als auch ihren Freund Greg auszublenden. Dieser setzt sie nämlich seit geraumer Zeit mit seinem Kinderwunsch unter Druck. Auch in der Freundesgruppe ist nicht alles Heiterkeit und Sonnenschein. Daher verbringt Sophie viel Zeit mit sich allein auf der Insel, bis sie beim schwimmen im Meer, dem Griechen Ky begegnet. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen und so beginnt eine leidenschaftliche Affäre.
Dieses Buch war von Anfang bis Ende ein absoluter Pageturner. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für mich war es mal etwas ganz anderes. Klar, wenn man meist nur New Adult oder Fantasy liest...
Der Schreibstil von Rhiannon Lucy Cosslett war ein Gedicht. Richtig, richtig toll. Auch die Übersetzung - ich würde behaupten fehlerfrei - leider sehr selten heutzutage.
Die Insel war so beeindruckend beschrieben, dass ich das Gefühl hatte selbst auf Sifnos zu sein, die Hitze auf meiner Haut zu spüren...den Geschmack mediterranen Essens und gutem Wein auf meiner Zunge zu schmecken. Grandios!
Die Kunst-Thematik hat mich auch total abgeholt. Jedes Kapitel wurde eingeleitet durch eine Beschreibung eines weiblichen Selbstportraits (z. B. von Frida Kahlo) und gab den Blick frei auf den weiblichen Körper...vor allem in der (damals) von Männern dominierenden Kunstszene. Den Körper einer Frau durch Frauen beschrieben, gemalt, fotografiert oder aus Ton geformt zu sehen...zu erleben, das war interessant und lehrreich zugleich. Auch das Aktportrait, das Sophie von ihrer Freundin Alessia in Griechenland anfertigt. Wahnsinn! Eines der Highlights im Buch...aus Gründen!!!
Zum Inhalt möchte ich (wie immer) nicht viel sagen. Man muss es einfach selber lesen. Es bleibt spannend, da an Tag Fünf die Partner der Frauen anreisen...und auch was unter den Freundinnen passiert...
Dieses Buch beinhaltet so viele wichtige und zum Nachdenken anregende Themen, wie Mutterschaft, Identität(sverlust), das Leben in einem weiblichen Körper, Behinderung, Selbstfindung, Feminismus und viele weitere. Vor allem Frauen ab 30 haben oft mit Dingen in ihrem inneren zu kämpfen. Rollenbilder, in die Frauen gedrängt werden...die innere Uhr die irgendwann immer lauter wird...Erwartungen, die der Partner hat und so vieles mehr. Allein aus diesen Gesichtspunkten sollte Frau es lesen...und Männer am besten auch.
Obwohl ich sehr begeistert war vom Inhalt, gab es dennoch einen halben Stern Abzug für das Buch, da ich an einigen Stellen echt schlucken musste. Ich konnte Sophie als FMC eigentlich sehr gut greifen, an ein einigen Stellen ist sie mir jedoch entglitten. Diese Stellen konnte ich für mich nicht mehr gutheißen und fühlte mich beim lesen eher unwohl. Daher der kleine Abzug.
Ich finde es auch sehr schade, dass dieses Buch nicht den Originaltitel "Female, Nude" trägt. Das hätte so viel mehr Sinn ergeben. Ebenso ist das Cover, im Original zu 100% passender.
Am Ende war es aber ein tolles Buch. Ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Diese Geschichte werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen.
Sophie’s Greek getaway with old university friends forces her to reflect on changing relationships, hidden tensions and the choices that have shaped her life. As she struggles with her partner’s hopes for a family, her passion for art and an unexpected affair on the island, Sophie begins to question what she truly wants. I stumbled across this by chance as it was a 99p Kindle read this month. The summery cover caught my eye during the heatwave, and before I knew it, I’d started reading it straight away!
The story is told from Sophie’s perspective, and she isn’t necessarily the most likeable character. However, as the story unfolded, I found myself sympathising with her more. Beneath her frustrating choices, she felt like someone who was lost, stuck and unsure of where she truly belonged.
Each chapter is split into a morning or evening during the holiday, with an additional chapter between each featuring a real piece of artwork by a female artist. These are usually self portraits, often nude, and frequently explore themes of motherhood. I loved how these pieces reflected Sophie’s journey and the things we learn about her throughout the book. As an art fan, I found myself looking up each piece alongside the story and studying them before moving on to the next chapter.
The friendship group was very much a “rich white girl” circle, and unfortunately I didn’t find many of them particularly likeable either. This, along with a plot that felt a little thin and slow paced for the length of the book, stopped it from earning a higher rating.
Where this book really worked for me was the writing style. I loved the author’s use of language, and the art chapters added something unique that I haven’t come across before. A great summery read if you enjoy art, complicated relationships and a beautiful Greek island setting.
I read this book in 24hrs - which is a testament to just how readable it is. The first half especially drew me in with its focus on the female body, encapsulating topics of art, pregnancy, disability, sex, weight, male gaze and more. The setting of a Greek island and the lush descriptions of food and drink really enticed me throughout and made a lot of this book feel very real. What was especially accomplished was the research that went into the history of the female nude which is something I know little about and fascinated me.
A couple of criticisms: 1) I found the character development a little slow and towards the second half of the book I felt like it was regurgitating the same things over again which made it feel a little samey/stagnant 2) whilst there were a lot of unique things in this book, it also felt like it was using a familiar formula that's being heavily publicised at the moment (group of millennial women on holiday, friendships imploding etc) and I feel I've read some aspects of the story one too many times