Was passiert, wenn die große Liebe endet, noch bevor sie richtig begonnen hat?
«Die vielleicht ungewöhnlichste Liebesgeschichte des Jahres – und was für ein Pageturner!» Meike Werkmeister
Als Rosa an einem verregneten Tag Nikolas begegnet, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprü Nikolas ist charmant, humorvoll, und es beginnt bei beiden sofort zu kribbeln. Sie verbringen drei innige Monate miteinander, und dass Nikolas zögerlich zu sein scheint, Rosa seinen Freunden vorzustellen, stört sie nur ein klein wenig. Doch dann gibt es einen tragischen Unfall … und Nikolas ist tot. Während ihre Familie und Freundinnen sicher sind, dass Rosa in tiefer Trauer versinken muss, stellt sie sich wieder und wieder zwei Wer war Nikolas wirklich – und was hätte das zwischen uns werden können? Auf der Suche nach Antworten macht sich Rosa auf die Suche nach den Menschen, die Nikolas nahe standen. Dabei lernt sie nicht nur seine Ex-Freundin, seinen überraschend feindseligen besten Freund und ein außergewöhnliches Kind kennen, sondern auch eine ganz neue Seite von Nikolas. Denn es gibt etwas, das er ihr nicht erzählt hat …
Die Geschichte porträtiert uns Nikolas, einen Frauenschwarm mit Charme und wilden Locken! Rosa ist hingerissen, als sie ihn im Treppenhaus trifft und er sich als Sohn der grummeligen Nachbarin entpuppt. Sie verlieben sich Hals über Kopf und verbringen die wunderbaren ersten rosaroten Wochen einer neuen Liebe. Doch dann stirbt er bei einem Unfall und Rosa wird in die Trauer der Mutter eingesogen.. dabei weiß sie nicht mal wie und ob sie selbst so trauern kann, wie alle es scheinbar von ihr erwarten. Mit diesem mulmigen Gefühl des „was hätte aus uns werden können“ beginnt sie sich zu fragen, wer Nikolas ohne sie war. Denn er hat ihr nie seine Freunde vorgestellt oder sie sonst wie in sein Leben integriert oder von seiner Vergangenheit erzählt.
Stück für Stück enthüllt sich ein Bild von Nikolas… ein Porträt eines Mannes, den sie vielleicht für immer hätte lieben können?
Wunderbarer außergewöhnlicher Sommer-Liebes-Schmöker! Hat mir sehr gefallen! Besonders hervorheben möchte ich die Nebenfigur „Dickes Kind“ - diese coole Socke wird mir im Gedächtnis bleiben!
Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist immer ein erschütterndes Ereignis. Wenn man sich aber gerade erst kennen gelernt hatte, gerät man von „Himmelhochjauchzend“, rasant zu „zu Tode betrübt“! Ein Wechselbad der Gefühle, dass man erst mal auf die Reihe kriegen muss.
Rosa ist in genauso einer Situation. Nikolas, den sie noch gar nicht so lange kennt, lässt ihre Funken sprühen. Doch kaum hängt der Himmel voller Geigen, die gerade ein fröhliches „Allegro“ spielen, so wechseln diese abrupt zu einem traurigen „Adagio“ - Nikolas ist tot. Seine Mutter Ellen bezieht sie in das ganze Zeremoniell rund um die Beerdigung und die Wohnungsauflösung ihres Sohnes mit ein. Sie möchte ihr Sachen schenken. tut so, als wären die beiden schon ewig zusammen und merkt gar nicht, welche Grenzen Rosa ihr setzt. Rosa fallen zunehmend Ungereimtheiten auf. Warum kannte sie niemanden von seinen Freunden? Wer ist das Kind, das plötzlich in der Wohnung auftaucht und nach Nikolas sucht? Und warum möchte Ellen nicht, dass der Freundeskreis ihres Sohnes auf der Beerdigung anwesend ist? Fragen über Fragen für die Rosa nach und nach versucht Antworten zu finden. Es breitet sich ein bunter Bilderbogen an Personal in diesem Roman aus. Mir fiel es manchmal schwer mitzuhalten und mir zu merken wer in welcher Beziehung zum verstorbenen stand. Glücklicherweise ist das Buch umfangreich genug mir Zeit zu geben, und am Ende war ich dann auch relativ sicher im Organigramm. Mega Interessant fand ich die Details aus Rosas Berufsleben , denn sie arbeitet in der Verlagsbranche und ein Schelm ist, wer sich denkt, dass Timothy aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz geschöpft hat. Dass das so nebenbei und nicht mit dem Holzhammer vermittelt wird, hat mir gut gefallen. Es hat nicht meine Träume zerstört, im nächsten Leben dort beruflich auch Fuß zu fassen, mir aber das ein oder andere AHA Erlebnis verschafft
Die Trauerbewältigung, das Klarkommen mit der doch sehr kurzen Liebe und die vielen individuellen Beziehungen machen den Roman sehr vielschichtig. Rosa ist eine reflektierte Protagonistin, die es in ihrer Überforderung schafft, Kraft zu schöpfen, und Nikolas Leben einen würdigen Abschied zu geben. Am Ende bleibt es trotz der vielen Tränen hoffnungsvoll.
Handwerklich gut gemacht ist dieses Buch die ideale Lektüre für viele Lebenslagen. Seid ihr traurig? Gute Wahl! Springt ihr gerade eher fröhlich durchs Leben? Dann passt es sowieso! Und seid ihr auf der Suche nach der idealen Urlaubslektüre - greift unbedingt zu diesem Buch. Ich empfehle es euch!
Wer war Nikolas wirklich? Manche Geschichten erzählen von Liebe. Andere zeigen, was bleibt, wenn plötzlich Fragen offen sind. Genau dieses Gefühl begleitet die Geschichte über viele Seiten. Zwischen Trauer, Unsicherheit und der Suche nach einem Menschen, den man vielleicht nie ganz gekannt hat, entwickelt sich ein stiller Roman. Immer wieder tauchte beim Lesen der Gedanke auf, wie viel man von einem anderen Menschen wirklich wissen kann. Am Anfang steht eine Begegnung, die leicht wirkt und Hoffnung mitbringt. Die kurze Zeit zwischen Rosa und Nikolas fühlt sich nah an und zeigt dieses vorsichtige Kribbeln, wenn etwas Neues beginnt. Umso härter wirkt alles, was danach passiert. Doch die Geschichte bleibt nicht beim Verlust stehen. Stattdessen macht sich Rosa auf die Suche nach Antworten und stößt auf Menschen, die Nikolas von einer anderen Seite kannten. Mit jeder Begegnung verändert sich das Bild von ihm ein wenig mehr. Dadurch entsteht oft das Gefühl, gemeinsam mit Rosa nach Puzzleteilen zu suchen. Rosa wirkt dabei meist glaubwürdig. Ihre Unsicherheit und ihr Wunsch zu verstehen, was wirklich hinter manchen Dingen lag, sind nachvollziehbar. Einige Begegnungen berühren eher leise, andere sorgen dafür, dass frühere Eindrücke plötzlich anders wirken. Besonders die ruhigeren Momente haben mir gefallen, weil sie den Figuren Zeit geben. Der Schreibstil liest sich angenehm und lässt den Gefühlen Raum, ohne zu schwer zu werden. Neben der Liebesgeschichte geht es auch darum, wie Erinnerungen entstehen und wie unterschiedlich Menschen einen anderen sehen können. Diese Gedanken ziehen sich unauffällig durch das Buch. Nicht jede Entwicklung lässt sich sofort erahnen. Dadurch bleibt die Geschichte interessant. Es ist kein Roman, der auf große Dramatik setzt. Manche Szenen bleiben noch im Kopf, weil sie traurig wirken, ohne übertrieben zu sein. Wer Bücher mag, die Liebe, Verlust und offene Fragen miteinander verbinden, könnte hier gut aufgehoben sein. Die Geschichte entfaltet sich langsam und nimmt sich Zeit. Dafür gebe ich 4 Sterne, weil die Mischung aus Gefühlen, Geheimnissen und der Suche nach Wahrheit berühren konnte, auch wenn an manchen Stellen etwas mehr Tiefe schön gewesen wäre.
"Eine Liebe ohne Sommer" ist Timothy Pauls erster Roman und keine Liebesgeschichte im klassischen Sinn.
Im Zentrum steht Rosa, die nach einer dreimonatigen von Höhen und Tiefen gekennzeichneten Beziehung mit dem charismatischen Nikolas mit seinem plötzlichen Tod konfrontiert ist. Wie sich allmählich herauskristallisiert, hatte Nikolas einige wichtige Aspekte seines Lebens vor Rosa verheimlicht und Rosa fragt sich nun, ob Nikolas sie jemals geliebt hatte und ihre Beziehung überhaupt eine Chance gehabt hätte. Und so begibt sich Rosa schließlich auf die Suche nach dem "wahren" Nikolas und beginnt dabei langsam, ihre Trauer zu bewältigen.
"Eine Liebe ohne Sommer" ist ein ungemein berührender Roman der leisen Töne, in dessen Zentrum die Frage steht, was Liebe eigentlich bedeutet. Gibt es die eine große Liebe? Wie erkennt man, ob man geliebt wird und eine Beziehung Zukunft hat? Und kann man andere Menschen wirklich so gut kennen, dass ihre Handlungen für uns Sinn ergeben und wir uns sicher mit ihnen fühlen können? Würden wir sie noch genauso lieben, wenn wir alles über sie wüssten? Ein besonderer Fokus wird auch auf das Thema "Vergänglichkeit" gelegt. Wir machen uns oft viel zu viele Sorgen, anstatt das Leben zu nehmen wie es ist und es einfach zu genießen.
Ich begleitete Rosa durch ihre Hoffungen und Selbstzweifel, durch die Ups und Downs in ihrer kurzen Beziehung mit Nikolas, kannte all ihre Gedanken und Gefühle, wodurch sie mir sehr vertraut wurde und ich mit ihr mitfühlen konnte. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, psychologische Tiefe und Spannung mit einer wohldosierten Dosis Humor so zu vereinen, dass ein Roman entsteht, der mich in seiner Vielschichtigkeit sehr angesprochen hat. Manche der vielen Protagonisten bleiben etwas schemenhaft, die wichtigsten aber werden sehr komplex beschrieben und ihre Gefühle und Handlungen waren für mich nachvollziehbar. Besonders nahe gegangen ist mir die ungewöhnliche Trauerfeier für Nikolas, da konnte ich meine Tränen dann nicht mehr zurückhalten.
Jedenfalls möchte ich "Eine Liebe ohne Sommer" all jenen nahelegen, die (Liebes-)Romane über Liebe, Verlust, Trauer und Neuanfänge mögen. Mich hat der Roman wirklich sehr berührt und auch zum Nachdenken gebracht.
Der Klappentext hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht, denn ich mag Liebesgeschichten alla "Ps: Ich liebe dich" die eigentlich erst mit dem Tod einer Person starten. Nicht unbedingt romantisch aber oft interessant zu lesen. Ich war deshalb auch sehr auf dieses Buch gespannt.
Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können?
Der Schreibstil liest sich meistens recht angenehm und verständlich, aber so richtig mitreißend und fluffig fand ich ihn, im Vergleich zu anderen Liebesgeschichten leider nicht, vielleicht weil es ein Mann geschieben hat? Ich weiss es nicht. Was mir dafür sehr gefallen hat ist, dass der Autor als Stilmittel SmS Verläufe und Notizbuch-Einträge verwendet hat, das gibt der Geschichte Abwechslung. Ausserdem wurde mal in der Vergangenheit erzählt wie die Protagonisten sich kennen gelernt haben; und dann begleiten wir Rosa in der Gegenwart nach dem Tod ihres Freundes.
Ich hatte erwartet das es sich mehr um die Zeit nach dem Tod dreht, aber das Buch spielt gut die Hälfte der Zeit in der Vergangenheit.
Die Geschichte beziehungsweise Nikolas sind oft geheimnisvoll und man weiss nicht so genau wohin das ganze führt. Ich habe die meiste Zeit mit den Charakteren mitgefiebert und habe gerne gelesen, es gab aber auch zähe Passagen dabei. Auch die Nebencharaktere sind mir nicht so nahe gekommen wie ich das gewünscht habe. Im letzten Drittel konnte mich die Geschichte dann wieder ganz abholen.
Fazit: Empfehlenswert und geheimnisvoll, manchmal etwas zäh zu lesen.
“Eine Liebe ohne Sommer” von Timothy Paul handelt von Rosa, die erst drei Monate mit Nikolas zusammen ist, bevor er durch einen Unfall ums Leben kommt. Von allen Seiten als “trauernde Witwe” bedrängt, hat Rosa nicht das Gefühl, dieser Rolle nach so kurzer Beziehungszeit gerecht werden zu können. Als sie feststellt, wie wenig sie wirklich über Nikoals weiß, geht sie auf Spurensuche und lernt sein Leben im Nachhinein kennen, ebenso die Menschen, die für ihn von Bedeutung waren. Ich hatte am Anfang recht große Schwierigkeiten, mich in die Handlung zu finden, da ich nicht auf Anhieb das Verhältnis zwischen Rosa und Nikolas’ Mutter greifen konnte und mir die näheren Umstände, unter dennen die Handlung einsetzt, noch nicht ganz klar waren. Auch die Rückblenden in die Beziehung haben mich immer wieder aus dem Flow gebracht und ich hatte Probleme, mich in der fortschreitenden rückblickenden Handlung und dem Teil der Gegenwart, der ebenfalls immer weiter voran schritt, zu orientieren. Gefesselt hat mich das Buch erst, als Rosa begann, in Nikolas’ Vergangenheit zu forschen und diese im zweiten Teil immer weiter aufgedröselt wurden. Hier hat das Buch definitiv seine Stärken entwickelt. Super gefallen hat mir jedoch wie immer die Lesung durch Nina Reithmeier, die es schafft, Humor, Wärme und Verletzlichkeit perfekt zu tragen. Insgesamt mochte ich das Werk, aber ein Highlight ist es durch den eher schwachen ersten Teil für mich leider nicht geworden (und können wir hier bitte noch mal über die angemessene Verwendung des Begriffs Aufmerksamkeitsdefizit(syndrom) sprechen? Das hat NICHTS mit “ich brauche Aufmerksamkeit, weil ich da ein Defizit habe” zu tun und es (mehrfach) als Gag zu verwenden, ist auch nicht so cool).
*Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Eine (Liebes-)Geschichte über Verlust und Erinnerungen
Rosa lernt Nikolas an einem verregneten Tag kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch bevor ihre gemeinsame Geschichte richtig beginnen kann, stirbt Nikolas plötzlich bei einem Unfall. Auf der Suche nach Antworten versucht Rosa herauszufinden, wer er wirklich war – und begegnet dabei Menschen, die ihn ganz anders kannten als sie selbst.
Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen: flüssig, leicht und stellenweise wirklich witzig. Auch die eher kurzen Kapitel sowie die Gestaltung mit Notizbuchseiten, Nachrichten und Perspektivwechseln haben die Geschichte angenehm aufgelockert und dafür gesorgt, dass ich schnell durch die Seiten gekommen bin.
Besonders schön fand ich, dass es hier ausnahmsweise mal nicht um Krebs als Todesursache ging. Das hat die Geschichte irgendwie realistischer und gleichzeitig weniger „typisch traurig“ wirken lassen. Dass Nikolas relativ früh im Buch stirbt, hat mich trotzdem überrascht und der Geschichte direkt eine emotionale Tiefe gegeben.
Die Charaktere mochte ich insgesamt sehr gerne, vor allem Rosa. Einige Nebenfiguren oder Handlungsstränge wirkten auf mich zwar nicht immer komplett glaubwürdig, trotzdem konnte mich die Geschichte emotional erreichen. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich spannend, weil man dadurch Stück für Stück mehr über Nikolas erfährt und versteht, warum manche Dinge passiert sind.
Nicht alles am Ende konnte mich vollständig überzeugen, dennoch hat mich das Buch insgesamt berührt und gut unterhalten. Eine emotionale Geschichte über Liebe, Verlust und das Gefühl, einen Menschen vielleicht nie ganz gekannt zu haben.
„Dann sag‘s halt schwer, ich bin doch nicht doof.“ (Seite 259)
Eine etwas andere Liebesgeschichte
Rosa verbringt drei wundervolle Monate mit Nikolas, einem Mann, der so umwerfend schön ist, dass sie sich kaum vorstellen kann, dass er sich ausgerechnet in sie verliebt hat. Während dieser Zeit lernt sie außer seiner Mutter niemanden aus seinem Freundeskreis kennen. Nach seinem plötzlichen Tod fragt sie sich, was zwischen ihnen wirklich war. Getrieben von der Sehnsucht, mehr über ihn zu erfahren, macht sie sich auf die Suche nach seinen Freunden.
Timothy Paul erzählt eine Liebesgeschichte auf unkonventionelle Weise. Mit bemerkenswertem Einfühlungsvermögen für die weibliche Psyche gelingt es ihm, Rosas Perspektive glaubhaft und einfühlsam zu vermitteln. Liebevoll zeichnet er das Porträt von Nikolas‘ Freunden, die alle auf ihre Weise einzigartig und skurril sind. Gemeinsam mit Rosa begibt man sich auf eine Reise der Selbstfindung, während sie den Freundeskreis kennenlernt und die wahre Tiefe ihrer Beziehung zu Nikolas erforscht.
Von der ersten Seite an ist man gefesselt von der Geschichte und kann kaum erwarten, wie es weitergeht. Ich habe dieses Buch sehr genossen und kann es nur wärmstens empfehlen. Es ist eine fesselnde Lektüre, die auch Leserinnen ansprechen wird, die normalerweise nicht zu den Liebhabern von Liebesgeschichten gehören.
Vielen Dank an den @argon.verlag und @netgalleyde für die Zurverfügungstellung des hörbuchs Inhalt Ein verregneter Tag, eine zufällige Begegnung: Als Rosa vor Nikolas steht, macht ihr Herz den ersten von vielen Sprüngen. Zwischen dem humorvollen Mann mit den perfekten Haaren und ihr funkt es gewaltig; sollte es da stören, dass er sie trotz großer Innigkeit nie seinen Freunden vorstellt? Doch dann stirbt Nikolas bei einem Unfall – und lässt Rosa mit zwei Fragen zurück: Was war das zwischen ihnen, und hat sie ihn überhaupt richtig gekannt? Auf der Suche nach Antworten trifft sie seine Exfreundin, seinen besten Freund, der überraschend feindselig ist, und ein Kind mit dem Charme einer Naturgewalt. So lernt Rosa eine neue Seite von Nikolas kennen: eine, die sie hätte lieben können? Meinung Das Buch unterhält von der ersten Seite an grandios. Ich mochte die Protagonisten, sie waren gut gezeichnet und authentisch. Die Vertonung fand ich sehr gelungen. Das Buch regt zum Nachdenken an, wieviel weiß man wirklich von einen Menschen, den man glaubt zu kennen. Manchmal musste ich auch schmunzeln, vor allem immer wenn von "dickes Kind" die rede war. Sehr eingehend und unterhaltsam. Große Lese Empfehlung
Der Roman „Eine Liebe ohne Sommer“ ist eine emotionale, schöne und berührende Liebesgeschichte. Sie bringt den Leser zum Nachdenken und hallt noch lange im Kopf nach.
Wir lernen Rosa kennen, eine junge Frau, die im Verlag arbeitet und eines Tages Nikolas im Treppenhaus kennenlernt. Die beiden lernen sich auf schöne und lustige Weise kennen und Rosa lernt schnell ihre Untermieterin, die Mutter von Nikolas, kennen. Die beiden verbringen wunderschöne 3 Monate, bevor Nikolas am Tag nach Silvester an einem Unfall im Schnee verunglückt.
Danach beginnt für Rosa eine chaotische Zeit. Sie kann ihre Gefühle nicht einordnen, da sie bemerkt, wie wenig sie eigentlich über Nikolas weiß. Seine Mutter klammert sich sehr an Rosa und gibt ihr die Schuld an dem Tod ihres Sohnes. Rosa begibt sich auf die Suche nach Nikolas Freunden und Bekannten und lernt so mehr über ihn - aber auch über sich selbst.
Für mich war es an manchen Stellen verwirrend, da es mir persönlich zu viele verschiedene Charaktere gibt. Der Leser springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und der Schreibstil ist flüssig.
Ich mag das Cover sehr und es spiegelt das Thema des Buches wieder. Sehr gelungen und eine persönliche Leseempfehlung!
Traurig schön Das Hörbuch zu Eine Liebe ohne Sommer wird von Nina Reithmeier gelesen. Ich mag ihre Stimme und ihre Art zu lesen sehr. Für mich absolut stimmig und professionell vom Argon Verlag produziert.
Der Titel gibt schon einen kleinen Hinweis auf das zentrale Thema des Buches. Eine Liebe, die nach wenigen Monaten bereits vorbei ist, eine Liebe, die den Sommer nicht erlebt. Die Hauptprotagonistin ist Rosa, Freundin von Nikolas, Nachbarin von Ellen, seiner Mutter. Wir starten mit Rosa und Ellen, als sie gemeinsam Nikolas’ Wohnung ausräumen, denn dieser ist gestorben. Die Geschichte der beiden wird durch Rückblicke in die Zeit vor dem Tag X erzählt. Bis wir letztendlich erfahren, warum Nikolas gestorben ist, dauert es eine ganze Weile. Ab dem Zeitpunkt der Wohnungsräumung geht es dann mit Rosa hauptsächlich in der Gegenwart weiter. Es geht aber nicht nur um die Liebe, sondern um Freundschaft, Familie, toxische Beziehungen in jeder Hinsicht, Verlust und Trauer. Es war traurig und schön, aber nicht kitschig, mit dem perfekten Ende.
Ich war vom ersten bis zum letzten Wort absolut begeistert und habe jedes einzelne Wort genossen.
Die Idee des Romans hat mich sofort abgeholt. Eine kurze Liebesgeschichte, die viel zu schnell vorbei ist und die elend lange Suche danach, um wen man hier eigentlich trauert. Der Einstieg mit den stetigen Wechseln zwischen der Gegenwarts- und Vergangenheitsrosa hat mir auch sehr gefallen. Allerdings war der Schreibstil noch etwas holprig. Gerade in der ersten Hälfte des Buches hatte ich weniger das Gefühl, mitten in einer Geschichte zu stecken. Stattdessen hat es sich mehr so angefühlt, als würde mir jemand von seiner Romanidee erzählen und dabei mit ein paar lose aneinandergefädelten Klischees um sich werfen. Man merkt, dass der Autor viel Erfahrung in der Literaturbranche hat, aber vermutlich deutlich weniger Schreiberfahrung. In der zweiten Hälfte bessert sich das aber. Die Charaktere und Dialoge bleiben aber stellenweise unterentwickelt. Trotzdem hat mich das letzte Drittel auch emotional mitgenommen. Ich glaube, dem Manuskript hätte es gut getan, noch ein paar Jahre in irgendeiner Schreibtischschublade herumzugammeln und dann noch einmal umgeschrieben zu werden.
Dieses Buch gehört zu solchen, die mich noch nach dem beenden der letzten Zeilen weiter begleitet. Eines, über das man noch nachdenkt. Den trotz der Schwere des Themas und des Verlustes ist es doch eine Hymne auf das Leben. Und eine Erkenntnis, dass man Menschen immer nochmal anders kennenlernt, wenn sie gehen. Rosa lernt Nikolas im Hausflur kennen. Weil seine Mutter im Haus wohnt. Schnell entwickelt sich mehr - leider ist es auch ebensoschnell vorbei, für immer. Denn Nikolas stirbt bei einem Unfall. Für rosa bleibt nicht nur das ausräumen der Wohnung und die Trauerfeier gemeinsam mit der Mutter von ihm, sondern auch die Frage, was das eigentlich wirklich zwischen ihnen war. Und noch deutlicher die Frage, wer Nikolas war, wenn er nicht bei ihr war. Richtig spannend fand ich die zwei Zeitebenen. Man weiß direkt zu Beginn, dass er verstorben ist, in Rückblenden erlebt man dann die beiden zusammen und ständig fragt man sich: passiert es jetzt? Ist das sein Unfall? So war es auch noch spannend, obwohl man das Ende irgendwie kannte. Irgendwie aber auch nicht. Also wirklich ein Buch, das mir nicht aus dem Kopf geht. Richtig gut.
„Ich habe Dich zweimal kennengelernt. Beim ersten Mal warst Du dabei, beim zweiten Mal nicht. Hört das überhaupt irgendwann auf, das Kennenlernen, ganz egal, ob der andere noch da ist oder nicht?“ Aus Rosas Notizbuch
Und dieses Zitat am Ende des Romans sagt eigentlich alles über diese Geschichte. Wann kennen wir einen Menschen überhaupt? Und wie sehr wollen wir jemanden kennen? Wann dürfen wir trauern und wann dürfen wir lieben?
Hach… ein schönes, emotionales und feines Buch. Ich war so positiv überrascht und mich hat die Geschichte richtig umgehauen und tief berührt.
Rosa lernt Nikolas zufällig im Treppenhaus kennen. Sie werden ein Paar. Drei Monate sind sie zusammen und dann stirbt Nikolas unerwartet bei einem Unfall und Rosa bleibt zurück… mit dem Anfang ihrer Liebe, mit dem Anfang ihrer Geschichte. Und auch ich als Leserin möchte nun wissen, wer Nikolas war. Was hätte aus den beiden werden können?
Und Rosa begibt sich nun auf die Suche, lernt seinen besten Freund kennen, seine Mutter und ganz viele Ungereimtheiten. Spannend und emotional. Ich bin begeistert. Aber das sagte ich schon.
Nicht ganz meins Der Klappentext von "Eine Liebe ohne Sommer" klang für mich sehr ansprechend, dementsprechend habe ich mich auch aufs Lesen gefreut. Leider hat der Roman dann doch nicht wirklich meine Erwartungen erfüllt. Rosa lernt Nikolas spontan im Hausflur kennen, seine Mutter wohnt im Haus von Rosa. Die beiden erleben eine aufregende Kennenlernphase, gleichzeitig ist Rosa aber auch von Selbstzweifeln geplagt, sie fühlt sich ihm unterlegen und fragt sich ständig, warum will er mich? Zudem bleibt Nikolas auch schon während dieser kurzen Beziehung für Rosa ein Rätsel, er öffnet sich kaum und hat Geheimnisse vor ihr. Dann stirbt er plötzlich und die Geheimnisse hören nicht auf. Langsam erkundet Rosa, wer Nikolas wirklich war. Mich haben leider beide Protagonisten kaum interessiert und mir war total egal, ob Rosa den wahren Nikolas kennenlernt. Außerdem hatte das Buch einfach zu viele Längen, gerade der Mittelteil war mir zu langweilig. Das wird mir leider auch nicht in Erinnerung bleiben.
hat mir insgesamt richtig gut gefallen! Das Ende war teilweise nicht so meins (persönlicher Geschmack i guess)
Der Instapost über den ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin hatte Recht mit "Wie viel Queerness passt in eine heterosexuelle Liebesgeschichte? Timothy: hold my beer."