Aljosha Muttardis Autobiografie über mentale Gesundheit, Aktivismus und ein Leben auf Social Media
Hunderttausende folgen Aljosha auf Instagram und YouTube. Als einer der "Fab5" bei Queer Eye Germany hat er Menschen ermutigt, zu sich selbst zu stehen. Doch wie schafft er es selbst, authentisch, ehrlich und gut zu bleiben in einer Branche, die von Filtern, Hass und Hetze geprägt ist?
In seinem lang erwarteten Buch gibt Aljosha intime Einblicke in sein Leben. Er spricht erstmals offen über die prägendsten Phasen seines Lebens und teilt seine persönlichsten Er erzählt von der tiefen Scham und Angst, die sein Coming-out begleiteten, und dem ständigen Gefühl, "nicht normal" zu sein. Er spricht über Leistungsdruck, Selbstzweifel und die Suche nach mentaler Gesundheit in einer Welt, die Performance verlangt.
Mein Weg zum Vom Queersein zur Gesellschaftskritik
Aljosha zeigt, wie seine eigene Biografie – das Queersein, die Auseinandersetzung mit Privilegien und toxischer Männlichkeit – sein politisches Engagement und seinen Umgang mit Social Media geformt hat. Er reflektiert, warum es so schwer ist, online authentisch zu bleiben, und wie Tierschutz, Klimakrise und soziale Gerechtigkeit für ihn untrennbar zusammenhängen.
Dieses Buch ist eine Autobiografie und eine gesellschaftliche Analyse zugleich. Ein ehrliches Buch über die Sinnsuche und den Versuch, online wie offline Mensch zu bleiben, ohne sich selbst zu verlieren.
Intelligent, selbstkritisch und reflektierend. Und: Wichtig. Es sind schon einige wichtige Themen, aber ich finde, dass es Aljosha sehr gelungen ist einen Bogen zu spannen. Sehr inspirierend!!
Wer Aljosha schon länger folgt, kennt die meisten Stories in diesem Buch vielleicht schon. Hat vielleicht mitverfolgt, wie er von "Vegan ist ungesund" zu seinem eigenen Kanal kam und wie er sich entwickelt und verändert hat. Alles nochmal so direkt, ehrlich und offen aus seinem eigenen Mund zu hören, war es für mich aber wert, sein Buch zu lesen (ich mag es ja am liebsten, wenn Hörbücher von den Autor*Innen selbst gesprochen werden). Ich bin ungefähr zur selben Zeit vegan geworden wie Aljosha. Und auch ich kann gut nachvollziehen, wie es sich anfühlt, verschiedene Phasen im eigenen Aktivismus zu durchlaufen. Man entwickelt sich weiter, sieht manche Dinge heute vielleicht anders als am Anfang.
Das Buch ist aber vor allem ein Plädoyer für Hoffnung. Für Ausdauer und Zusammenhalt. Für Empathie, Verständnis und Liebe. Wir können die Welt nicht über Nacht retten. Aber alles, was wir tun, hat einen Einfluss.
Wenn ihr in irgendeiner Form Aktivismus macht und euch weiterentwickeln wollt, dann hört euch doch mal Aljoshas Geschichte an.