Deine Lessons in Love mit der beliebten Content Creatorin
Kinks, Fetische, Edging, Unicorn-Sex - wenn Marie Joan auf Social Media über alles spricht, was in- und außerhalb des Schlafzimmers passiert, hängen ihr Tausende an den Lippen. Ihre Community feiert sie für ihre provokante und ehrliche Sicht auf das chaotische Dating- und Sexleben von Gen Z und Millennials. Für ihren Content erhält sie von ihrer selbsternannten "Geile Söckchen Armee" Begeisterung und Dankbarkeit, doch bleiben die Internet-Trolle nie lange fern. Der Lieblingskommentar von Mä "Typisch vaterloses Verhalten". Doch statt ihren Content zu verändern oder sich von abwertenden Kommentaren angegriffen zu fühlen, sagt Marie Jetzt erst recht.
Fatherless Weil dein Sexualkunde-Unterricht ein Upgrade braucht
Unter dem Motto "Fatherless behaviour for beginners" zeigt sie, dass sexuelle Aufklärung auf Augenhöhe, gepaart mit einer Prise Humor, viel mehr Impact hat als jede peinliche Bio-Schulstunde der Mittelstufe. In ihrem ersten Buch geht es um Sex, Herzschmerz und Beziehungen, aber auch um ernste Themen wie sexuelle Übergriffe, Selbstbestimmung und Grenzen. Dieser aufwändig illustrierte Ratgeber ist ein Must-Have für all die, die nach einer erfrischend tabulosen und zeitgemäßen sexuellen Aufklärung suchen.
Freu dich
Nachhilfe in Sachen Klitoris, Blowjobs, nice Kinks und wie du dir richtig gönnstStorys aus Maries Liebesleben (kaum zu glauben, dass die wahr sind, aber sie sind es!)Real Talk für respektvollen Sex und gleichberechtige Beziehungen
3.5 Tolles Buch, in dem offen über Liebe, Sex Beziehung etc gesprochen wird und in dem junge Hörerinnen empowert werden, das zu tun worauf sie Lust haben und dennoch klare Grenzen zu setzen. Hätte mir im Teeniealter sicher viel beigebracht. Finds toll, dass Marie wirklich kein Blatt vor den Mund nimmt und aich auch nicht zu fein ist, z.B. Tipps zum Masturbieren rauszuhauen. Die Sprecherin har auch super gelesen, glaub es hätte auch leicht bisschen cringe werden können, aber sie hat es gelesen, als würde einem eine große Schwester alles erklären. Das Buch richtet sich an junge Mädchen/Frauen (oder Görls wie Marie sagen würde), leider wurde davon ausgegangen, dass diese cis und hetero sind, lesbische, trans, asexuelle, nichtbinäre Perspektiven wurden kaumbis gar nicht erwähnt. Dementsprechend heißt Sex hier: cis Mann + cis Frau. Und dabei ist die Autorin selbst bi! Da hätte ich mir mehr gewünscht.
Wahrscheinlich eher für (deutlich) jüngere Personen etwas oder diejenigen, die sich kaum mit Feminismus auseinandergesetzt haben. Mir hat die analytische und kritische Ebene leider kompltt gefehlt. Klar, das Buch ist feministisch, aber leider sehr oberflächlich in dieser Hinsicht. Bei Takes wie „Misandrie ist zwar nicht Misogynie aber Hass ist immer doof“ gehe ich einfach nicht mit. Man kann nicht persönliche Kritik mit struktureller Kritik, die in Femiziden gipfelt, vergleichen. Außerdem leider auch sehr, sehr heteronormativ. Es wird immer mal wieder Querness tangiert, aber leider mMn nur als funny sidequest. Nicht böse gemeint, aber hat mich demnach leider nicht abgeholt.
„Typisch vaterloses Verhalten!“ dient in sozialen Netzwerken oft als abwertender Kommentar gegen Frauen, die Grenzen überschreiten oder ihre Sexualität selbstbestimmt leben. Doch warum wird hier die Frau kritisiert und nicht die Abwesenheit des Vaters oder toxische Männlichkeitsstrukturen? In „ Fatherless Behavior for Beginners” deutet Marie Joan diesen Vorwurf positiv um. Es ist eine Anleitung zur sexuellen Autonomie und ein Plädoyer dafür, sich frei von gesellschaftlichen Erwartungen zu verhalten.
Ehrlichkeit statt Tabus
Das Werk besticht durch eine erfrischende Direktheit. Marie Joan, die für ihren angstfreien Umgang mit Tabuthemen bekannt ist, spricht ohne Umschweife an, was in der klassischen Sexualerziehung oft vergessen wird. Dabei gelingt der Spagat zwischen persönlichem Einblick und informativer Aufklärung. Besonders wertvoll ist die Klarheit, mit der biologische Vorgänge erklärt werden. So wird detailliert erläutert, dass die Pille danach den Eisprung verzögert und nicht mit einem Abbruchmedikament zu verwechseln ist – eine essenzielle Information, die in dieser Deutlichkeit vielen Menschen unabhängig vom Alter oft nicht präsent ist.
Aufbrechen von Rollenbildern
Trotz der klaren feministischen Kante ist das Buch fernab von Einseitigkeit geschrieben. Vielmehr wird betont, dass Feminismus und Aufklärung für alle Geschlechter einen Gewinn darstellen, indem sie unrealistische Erwartungshaltungen abbauen. Die Autorin integriert zweimal gezielt Perspektiven, die auch die Sozialisierung von Männern betreffen. So wird das mediale Bild des immer sexbereiten Mannes dekonstruiert. Dies nimmt nicht nur Druck von den Männern, sondern hilft auch Frauen dabei, Selbstzweifel abzulegen, wenn die Realität im Schlafzimmer – etwa bei der Ausdauer oder Erektion – einmal nicht den gängigen Klischees entspricht. Es wird deutlich gemacht, dass gegenseitiges Verständnis und das Achten auf die Grenzen des Gegenübers, unabhängig vom Geschlecht, die Basis für gesunden Sex sind.
Struktur und Verantwortung
Der Aufbau des Buches führt die Lesenden durch eine Vielzahl relevanter Themen: von der Anatomie der Vulva über die Dekonstruktion von Sex-Mythen bis hin zu gesellschaftskritischen Aspekten wie Catcalling und Mansplaining. Die wissenschaftliche Fundierung bei relevanten Aussagen sorgt für die nötige Seriosität, ohne den flüssigen Lesefluss zu stören. Ein besonderes Qualitätsmerkmal sind die vorangestellten Content-Warnungen bei sensiblen Kapiteln wie Essstörungen oder toxischen Beziehungen. Dass die Autorin zudem konkrete Hilfsadressen für Betroffene integriert, zeugt von einem hohen Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrem Publikum.
Empowerment durch Wissen
Wissen über den eigenen Körper wird hier konsequent als Akt der Selbstbestimmung gefasst. Das Buch räumt mit dem Druck der „toxischen Positivität“ auf und ersetzt den großen Begriff der Selbstliebe durch die greifbarere Selbstakzeptanz. Die optische Gestaltung mit ansprechenden Grafiken und Zeichnungen unterstreicht den modernen Charakter des Werkes. Letztlich ist das Buch ein wichtiger Beitrag zu einer Welt, in der sexuelle Freiheit und gegenseitiger Respekt die Basis für echte, unverkrampfte Begegnungen bilden.
Ich verfolge seit rund 3 Jahren mal mehr mal weniger aktiv Maries content. Und auch wenn ich nicht immer mit ihren points und ihrer Art mitgehe, schätze ich ihre aufklärerische Arbeit. Daher war ich interessiert wie sie es als Buch umsetzt, habe mich aber nicht im Vorhinein mit dem Inhalt des Buches beschäftigt.
Ich habe sehr schnell gemerkt: ich bin nicht die Zielgruppe (was ich ehrlicherweise auch nicht erwartet habe). Daher ergibt es auch wenig Sinn dieses Buch aus meiner Perspektive zu bewerten (trotzdem gebe ich meine subjektive Sterne Bewertung)
Es ist ein Buch primär für pubertierende (heterosexuelle)(cis) Mädchen, die im Begriff sind ihre ersten Erfahrungen zu machen. Und dafür ist das Buch wirklich gut. Es deckt alle wichtigen Themenbereiche, die für zwischenmenschliche Beziehungen in der Adoleszenz relevant sind. Es vermittelt ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper, eigenen Gefühlen und Sexualität. Ich denke, dass es prinzipiell allen aktuell pubertierenden zu empfehlen ist, dieses Buch zu lesen (denn auch für Jungs bietet es Perspektiven die es lohnen einzunehmen)
Meine Kritik am Buch ist vor allem: Es entspricht einer weiblichen Cis-Heteronormativen Perspektive (obv bedingt durch die Autorin). Andersgeschlechtlichkeit und queerer Positionen werden nur am Rande erwähnt. Außerdem finde ich den Schreibstil etwas zu legere (ist aber ein Punkt mit falsche Zielgruppe)
[Positiv möchte ich noch das Cover erwähnen, was gerade für eine Influencer Buch erfrischend schön gestaltet ist und nicht nur ein Bild der Person]
Mochte das Buch sehr gerne, fand nur die Illustrationen manchmal ein ganz wenig random und es war mir etwas zu uneindeutig: Beziehungen mit unglaublich viel älteren Menschen - außer ihr seid vielleicht 60 und 80 - sind nie okay. Natürlich problematischer bei Minderjährigen - was mir auch eeeetwas zu schwammig formuliert war, statt "passt auf euch auf" hätte es ruhig "Alarmglocken läuten: egal wie entfernt euch aus dieser Situation" sein dürfen, eventuell auch sollen. Auf jeden Fall: auch mit 25 ist es komisch, wenn der Gegenüber dann 35 ist. Da liegen Welten.
NAJA, ansonsten hab ich es geliebt, gab viel zum Nachdenken, einiges wusste ich natürlich schon, ist aber nie zu oft gehört oder gesagt. Absolute Empfehlung.
This entire review has been hidden because of spoilers.
„Du bildest dir nichts ein, wenn du das Gefühl hast, in dem Moment auf deinen Körper reduziert und bewertet zu werden, oder du dich in ihrer Gegenwart unwohl fühlst, dann stimmt deine Wahrnehmung auch.“
Super wichtiges Buch - aber besonders für junge Menschen! Ich habe mich davon alterstechnisch nicht mehr abgeholt gefühlt, aber für alle Teenager ist das perfekt. Sehr aufklärend und informativ :)
Thank you to NetGalley and the publisher for this ARC.
I've seen Marie Joan on my Instagram recommended page a few times (as my mum follows her, funnily enough), and always generally enjoyed her content, so I was excited to see she had published a book, and immediately went to request it. This book, to summarise it briefly, just feels like her Instagram in long form. The writing style is very simple and casual, easy to follow, and while some of it may feel a bit infantilising at times as a grown adult, I'd say it works well for a teen audience.
The topics she deals with are also quite feminism 101, and this definitely isn't a philosophical treaty on womanhood, but they, again, are appropriate for a teen audience that is likely just starting to explore their gender and sexuality, and might not be sure where to start looking for information. The discussions on consent, and especially on enthusiastic and gender-neutral consent, are very important and I'm definitely glad Marie Joan put them in this book and also discusses them so frequently on her channel. Self-acceptance, too, was a major theme, and her story of her eating disorder was an incredibly honest demonstration both of what social isolation can lead to and the reality of living with an eating disorder (and I was very glad that she kept descriptions of her actual behaviour to a minimum! Good job, from another ex-anorexic whose younger self definitely would have used this as "inspo" otherwise).
However, while she's aware of it herself, I have to say that I was a bit sad about Marie Joan's representation of mainly mainstream privileged womanhood. Queer people and people of colour were mentioned (briefly) at times, but disability for example did not feature, even though disabled people are one of the most desexualised groups there are (and thus perhaps most in need of sex-positive content). There were also some occasions where a little bit more sensitivity would have been great, such as her summarising her two nonbinary friends wearing feminine clothing in the streets as "a man in a skirt" - while this was done as a criticism of the negative reactions her friends get for dressing femininely while being read as male, she is effectively misgendering her friends here. (On the same page she talks about gay men that pass as cis when what I assume she meant was gay men that pass as hetero.)
I'm also not quite happy with her claims about NPD, though she's a lot more nuanced here than most people talking about "narcissists". Still, claiming it is usually not the narcissist themselves who suffers from their narcissism is just not true, and the three symptoms of NPD she mentions are extremely oversimplified and lacking in the nuance that comes with actually having the disorder (for example, a narcissist will have a heavily fluctuating ego, not just a super inflated one - many "typically narcissistic" behaviours are caused by an inherent feeling of being WORSE than everyone else, so much so that the only way to cope with this is to convince yourself and those around you that you are actually BETTER. And if someone else is better than you? Well, you simply want to die). It's very difficult to find unbiased or firsthand information on narcissism, so I don't fully blame her, but it was something I noticed.
I didn't like the illustrations, I'm gonna be honest. I didn't like the style (the women never have any irises??? Creepy as hell), they didn't necessarily match the topic (naked butt when talking about mansplaining??) and I didn't like the lack of diversity in the illustrations. There was two (and a half) mid-size, one plus-size, and three Black women. No disabled women were featured, no older women, no actually fat women (that didn't have big boobs and hourglass waists and pretty flat stomachs).
I would recommend this book to teenagers regardless of gender (though it is more aimed at a female audience), and my mum. There's nothing world-shattering in here, but especially if you haven't yet undertaken the journey to read Butler, Dworkin etc., this is a pretty good primer of womanhood 101.
Fatherless behavior for beginners“ ist ein Buch, das wichtige Themen wie Beziehungen, Sex, Grenzen, Konsens und gesellschaftliche Vorurteile offen, ehrlich und verständlich anspricht. Besonders positiv hervorzuheben ist der sehr flüssige Schreibstil, das Buch lässt sich leicht lesen und schafft es gleichzeitig, tiefgründige und wichtige Inhalte zu vermitteln.
Die angesprochenen Themen sind sehr reflektiert und ausführlich erklärt, sodass wirklich jede Person gut abgeholt wird und man beim Lesen das Gefühl hat, auf denselben Wissensstand gebracht zu werden. Gerade bei Themen, über die oft zu wenig gesprochen wird, schafft die Autorin einen verständlichen und sicheren Zugang. Dabei bleibt das Buch immer persönlich und authentisch, was die Inhalte noch nahbarer macht.
Ich verfolge den Online-Content von Marie Joan schon länger und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Meine Erwartungen wurden definitiv nicht enttäuscht. Man merkt auch hier ihre offene, ehrliche und empathische Art, die viele bereits von Social Media kennen. Besonders gelungen finde ich, dass ernste Themen sensibel behandelt werden, ohne dabei belehrend zu wirken.
Insgesamt ist das Buch eine klare Empfehlung – vor allem für junge Menschen, aber eigentlich für alle, die sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen möchten.
Ich habe mich unglaublich gefreut, als Marie ihr Buch angekündigt hat und wurde auch keineswegs enttäuscht. Die Art und Weise wie dieses Buch geschrieben wurde war für mich einfach perfekt. Es hat sich angefühlt, als würde man ein ewig langes Gespräch mit einer guten Freundin führen und gleichzeitig auch noch etwas dazulernen. Ich kann mir vorstellen, dass das gerade für ein jüngeres Publikum interessant sein könnte, auch wenn in einigen Kapiteln vieles explizit beschrieben wird. Denn auch ich in meinem Alter (Mitte Zwanzig) habe noch vieles gelernt, was mir vorher nicht unbedingt bewusst gewesen ist.
ich habe mich mega gefreut als marie ein buch veröffentlicht hat. seit november warte ich auf das buch. anfangs dachte ich das buch wird sehr sachlich. doch genau das gegenteil. es ist NICHT anstrengend zu lesen sondern unterhaltsam. es ist sehr ähnlich wie ihr instagram profil :) sehr viele erfahrungen und tipps kannte ich schon und kann ich auch sehr stark relaten. andere waren mir neu und bin nun froh, dass ich über diese themen bescheid weiß. dieses buch hat auf jeden fall 5 sterne verdient!!
Als 26 jährigi heti dem buech 4 sterne geh aber als 16 jährigi 5 und i finde es verdient au 5 Will: Es isch mega wichtig Korrekt Uf augehöchi Reflektiert Dütlich Aaaaber vieles hani uf anderi weg glernt/in erfahrig bracht, s het guet due drüber nah z denke aber teils sind sache wie z spaat für de ort woni eze im Lebe stah 🥰
Gefühlt das, was mir im alter zwischen 10 und 20 Jahren das Internet und meine Erfahrungen beigebracht haben in einem Buch. Easy read und kleiner throwback irgendwie