Nur die Wahrheit kann Licht ins Dunkel bringen – doch was ist, wenn sie tödlich ist?
»Steingladiole« ist nach »Eislotus« und »Feuerlilie« der sehnlichst erwartete dritte Band der »Bücher der Macht«-Reihe von Liza Grimm und führt uns zurück in die mächtige Welt der Elementmagie!
»Die Tribute von Panem« trifft auf »Avatar – Der Herr der Elemente« in dieser epischen High Fantasy-Fortsetzung mit tödlichem Wettkampf, politischen Intrigen und magischen Seelenbüchern.
Als Elementgesandte des Wassers kämpft Nara im großen Wettkampf der Akademie, um die Buchbinder in ihre Heimat zu bringen. In der Auswahl hat sie es schon weit geschafft, doch der Wettkampf ist längst nicht mehr ihre einzige Sorge. Jemand hat es auf sie und ihr Seelenbuch abgesehen. Als Nara dann auch noch mit einer unglaublichen Enthüllung konfrontiert wird, stellt sie alles in Frage, was sie je zu wissen geglaubt hat. Ihre Suche nach der Wahrheit lässt sie zurück in die Vergangenheit blicken und führt sie auf eine Reise zu ihren Wurzeln. Währenddessen geht die Auswahl an der Akademie unerbittlich weiter und Nara ist hin und hergerissen zwischen der Treue zu ihrem Volk und der Suche nach der Wahrheit.
Mitreißende High Fantasy um magische Bücher und die Macht von Wasser, Feuer, Erde und Luft
Mal wieder ein sehr gutes Buch von der lieben Liza. Der Schreibstil ist weiterhin sehr gut zu lesen und die Geschichte spannend. In diesem Teil wird wirklich viel mehr über den Hauptkonflikt dieser Buchreihe preisgegeben, was sehr angenehm war. Ich wollte doch schon seit Band 1 so gerne Antworten haben. Der Cliffhanger am Ende war sehr gut, wobei auch etwas fies. Allerdings konnte ich mir schon denken, dass es mindestens vier Bücher sein werden wegen der vier Elemente. Ich freue mich auf jeden Fall über Band 4.
Steingladiole von Liza Grimm ist optisch wieder ein absolutes Highlight. Cover und Farbschnitt sind erneut wunderschön gestaltet und machen das Buch zu einem echten Blickfang im Regal. Nach dem wirklich fiesen Cliffhanger aus Band 2 geht es direkt wieder spannend los. Ich war sofort wieder mitten in der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Der Schreibstil der Autorin ist weiterhin sehr angenehm zu lesen und sorgt für einen guten Lesefluss. Auch die Fußnoten des Erzählers liebe ich nach wie vor sehr. Sie geben der Geschichte noch einmal etwas ganz Besonderes. Die Elementarmagie mit den Schriftzeichen finde ich noch immer unglaublich cool. Auch die Thematik rund um die Seelenbücher fasziniert mich weiterhin total. Ich finde die Idee dahinter einfach mega cool.
Katso hat große Selbstzweifel und sorgt sich sehr darum, nicht gut genug zu sein und seiner Familie Schande zu bereiten. Endlich bekommen wir auch Antworten darauf, warum er mit seinem Seelenbuch nicht kommunizieren kann. Seine Handlung fand ich insgesamt wirklich spannend, besonders zum Ende hin. Naras Handlungsstrang ist grundsätzlich interessant, zog sich für mich jedoch stellenweise wirklich sehr stark. Gerade die Gespräche mit Eurini waren für mich eher frustrierend. Eurini war mir recht schnell suspekt und auch nicht besonders sympathisch. Ihr Ziel wirkt auf den ersten Blick eigentlich gut, doch die Mittel, mit denen sie dieses erreichen möchte, fand ich sehr fragwürdig. Einige Mitglieder ihrer Gemeinschaft wirken zwar sympathisch und die Gruppe an sich hat eine schöne Dynamik. Doch was sie tun, um ihre Ziele umzusetzen, relativiert dieses Gefühl wieder etwas.
Was mir sehr gefallen hat, ist die weiterhin hohe Spannung. Nach fast jedem Kapitel gibt es kleine Cliffhanger, die dafür sorgen, dass man kaum Lesepausen einlegen möchte. Ich fand es außerdem unglaublich spannend, endlich bei einigen der vielen Rätsel ein paar Antworten zu bekommen. Allerdings wurden mir die Informationen teilweise in etwas zu kleinen Häppchen präsentiert. An manchen Stellen hat sich die Geschichte trotz der Spannung immer wieder ziemlich gezogen.
Trotzdem finde ich die Welt weiterhin unglaublich faszinierend und die Ideen der Autorin wirklich stark. Ich bin sehr neugierig, welche Geheimnisse noch ans Licht kommen werden. Für mich ist es eine gute Fortsetzung mit tollen Ideen und einigen spannenden Enthüllungen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es in Band 4 weitergeht. 🧡 🔥 🌍
Ich danke dem Knaur Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar
Die Story geht nahtlos weiter und Nara kämpft weiterhin um den Platz beim Ritual des Lichts. Doch nicht nur die Kämpfe werden härter und brutaler, außerhalb der Akademie hat es jemand auf ihr Seelenbuch abgesehen. Dann trifft sie auch noch auf eine Person, die alles auf den Kopf stellt und ihr Leben vollkommen aus der Bahn wirft, mit dem was sie erfährt. Sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und die ist äußerst spannend. Steingladiole ist für mich bisher der beste Band der Reihe, denn man erfährt so viel und einige offene Fragen klären sich auf. Der Wettkampf wird endlich zur Nebensache und die Story startet richtig durch. Ich hoffe, dass es auch so weiter geht.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es wird aus Naras und Katsos Sicht berichtet, sodass man einen guten Überblick über die Geschehnisse bekommt.
Die Protagonisten haben es weiterhin schwer, denn sie wissen noch immer nicht, wem sie trauen können und wem nicht. Sie verbünden sich immer wieder mit Mitstreitern um andere aus dem Kampf zu nehmen, doch irgendwann müssen sie auch gegeneinander antreten.
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut. Ich mag das Grün und die Gestaltung als Seelenbuch finde ich einfach schön.
Fazit: Steingladiole ist für mich der bisher beste Band der Reihe, denn endlich geht es ans eingemachte und man erfährt mehr über die Hintergründe und einige offene Fragen werden beantwortet.
Der 3. Band der Reihe kommt nicht an die vorigen beiden Teile heran.
Leider tritt Nara, die ich bis jetzt als Protagonistin sehr mochte, hier sehr naiv auf. Ein zentraler Handlungsstrang hat sich nur durch ihre fragwürdigen Entscheidungen ergeben. Wie gutgläubig kann man bitte sein? Ich hätte sie schütteln können...
So rückt der Wettkampf an der Akademie, der mich eigentlich am meisten interessiert hat, in den Hintergrund. Trotzdem ist es schön zu sehen, wie Katso und seine Verbündeten enger zusammenwachsen, wobei auch er teilweise nicht sehr rational handelt. Immer nur Nara hier und Nara da, während er eigentlich ganz andere Probleme hat.