Dieses Buch gibt es in zwei mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Lucy Riwall hat auf der japanischen Insel Soshima die Leitung der knapp vor dem Aus stehenden tsubaki-Manufaktur übernommen und damit keine leichte Aufgabe geschultert. Und sie muss hart arbeiten, um das Vertrauen der Mitarbeitenden zu gewinnen. Dabei denkt sie sehnsüchtig an Finn und fragt sich, ob sie je wieder zusammenkommen werden. Doch auf dem großen Jubiläumsfest in Lucys bretonischer Heimat, zu dem sie mit ihren japanischen Kolleginnen und Kollegen anreist, kommt es zu überraschenden Wendungen und unerwarteten Begegnungen. Und Lucy wird Es gibt selten einen einfachen und geraden Weg durch das Leben ...
Kamelienzauber in Perfekte Feel-Good-Lektüre
Zweiter Band der wundervollen Romanreihe um eine Kamelienölmanufaktur
Auf der kleinen japanischen Insel Soshima ist Lucy Riwall, aus der Bretagne stammend, nun für die Leitung der Kollektive der Kamelienölmanufaktur verantwortlich. Die Situation ist herausfordernd da die Manufaktur auf Grund hoher Schulden vor dem Aus stand und die Richtlinien der kreditgebenden Bank doch strikt sind. Veränderungen und Einsparungen sind notwendig. Doch auch in der französischen Heimat auf der Kamelieninsel läuft es für das Kosmetikunternehmen ihrer Mutter nicht immer rund. Zwar ist das große Jubiläumsfest auf der Kamelieninsel ein voller Erfolg, zu dem auch japanische Kollegen von Lucy anreisen, doch es gibt auch Rückschläge. Auch privat ist es für Lucy nicht einfach, hat sich doch bisher noch keine Lösung gefunden für ein gemeinsames Leben mit Finn, ihrem ehemaligen Konkurrenten.
Für mich war dieser zweite Band das erste Buch der Kamelienhausreihe aber der Einstieg war dennoch problemlos möglich. Erleichtert wird dies durch das Personenregister im Buchumschlag und dem Glossar japanischer Ausdrücke am Ende des Romans. Hervorheben möchte ich auch noch die weitere Gestaltung des Buches. Das Cover mit dem Kirschbaum vor dem Fuji greift passend die Einstiegszeit auf und generell ist auch die Gestaltung des Farbschnittes sehr gelungen.
Der Roman liest sich leicht und authentisch, trotz oder gerade wegen der eingearbeiteten Begriffe. Die Autorin versucht bewusst die Balance zwischen den Geschehnissen in Japan und Frankreich zu halten, was nicht nur auf Grund von obligatorischen Besuchen geschieht, sondern auch durch eingeworfene Tagebucheinträge von Lucys Mutter. Man kann sich gut auf die beiden Inseln und die Situationen träumen durch gelungen atmosphärische und detaillierte Schilderungen.
Die Handlung mutet authentisch an, denn nicht immer verläuft das Leben ohne Probleme – privat wie beruflich. Berufliche Schwierigkeiten, wie die wirtschaftlichen Sorgen der Kamelienölproduktion und der Tatsache, dass auch Konkurrenten am Markt aktiv sind und manchmal auch schmerzhafte Einschnitte notwendig sind, zeichnen ein durchwegs authentisches Bild. Auch die Tatsache, dass man sich auf einem so kleinen Flecken Land auch schnell mal hilft und manche Wege kürzer sind, scheint normal. Etwas ruhig war es um Lucys Privatleben, doch auch das ist normal.
Einen Roman den ich durchwegs empfehlen kann, wenn man einen Abstecher auf eine (japanische)Insel machen möchte, zu Menschen, die man gerne ins Herz schließt.
„Wiedersehen im Kamelienhaus“ ist nach „Das Kamelienhaus“ der zweite Band der Kamelienhaus-Saga der im Schwarzwald lebenden Autorin und ehemaligen Operndramaturgin Tabea Bach. Das Buch lässt sich ohne Vorwissen aus dem vorherigem Band lesen, aber um die Entwicklung der Charaktere nachvollziehen zu können, ist es schon sinnvoll sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Lucy Riwall ist eine kluge aber auch warmherzige Geschäftsfrau, die sich für ihre Werte einsetzt und ihren Prinzipien folgt. Sie hat die Leitung der tsubaki-Kooperative - die das beste Kamelienöl der Welt produziert - übernommen und sich damit einen Traum erfüllt, der gleichzeitig eine große Herausforderung bedeutet. Aber es gibt nicht nur berufliche Herausforderungen für Lucy, auch privat, in der Familie und im Liebesleben, läuft nicht alles glatt.
Der Schreibstil von Tabea Bach liest sich angenehm leicht, flüssig und lebendig. Sie versteht es ihre Charaktere sowie die Schauplätze lebendig werden zu lassen. Dabei beschreibt sie das Setting in der Bretagne und in Japan so bildhaft, dass ich die Umgebung direkt vor Augen hatte.
Lucy ist eine tolle Protagonistin, die es keineswegs immer leicht hat, sondern immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt wird. Neben ihr gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die keineswegs alle sympathisch sind. Die Konflikte zwischen ihnen sind spürbar. In den Buchinnencovern gibt es eine Personenübersicht, die mir das Lesen deutlich erleichtert hat, da ich es gerade bei den japanischen Namen oft schwierig finde den Überblick zu behalten. Ebenso hilfreich fand ich das Glossar mit den französischen und japanischen Worten, die für eine tolle Atmosphäre gesorgt und das entsprechende Flair verbreitet haben.
Insgesamt ist es eine fesselnde und spannende Geschichte mit Wohlfühlfaktor vor den Kulissen der Bretagne und Japans. Ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit Lucy und auch den anderen Charakteren im nächsten Band.
Bevor ich mit dem zweiten Band „Wiedersehen im Kamelienhaus“ gestartet bin, habe ich direkt den ersten Band vorweg gelesen. Die Handlung setzt auch im zweiten Band direkt an den Geschehnissen vom ersten Band an und ich konnte mich direkt in der Handlung zurechtfinden.
Zunächst ist mir der tolle Schreibstil aufgefallen. Die Beschreibungen sind so real und wirken tatsächlich nach. Dabei es ist egal ob die Autorin die Natur, Personen oder Emotionen beschreibt, alles wirkt so authentisch und man hat immer ein direktes Bild vor Augen. Gerade die Kamelien werden so schön beschrieben, sodass man diese immer wieder vor sich sehen kann.
Lucy kann auch in diesem Band überzeugen, dabei ist sie stark und ich fand ihre Probleme mit der Firma sehr real. Es gab immer wieder dramatische Szenen und das Aus der Firma wurde immer wieder thematisiert, sodass es hier immer wieder spannend war.
Aber vor allem in Sachen Liebe und große Emotionen konnte der zweite Band glänzen. Besonders freue ich mich, dass auch die Nebencharaktere immer wieder ihre Geschichte erzählen dürfen und wir sie auch hier durch eine schwierige und auch schöne Zeit begleiten dürften. Die Autorin schafft es regelrecht die Neugier für Charaktere wie Lilly, Lucy beste Freundin und Lucys Mutter zu wecken, die sich teilweise an einem ganz anderen Ort befinden. Zudem ist es immer wieder sehr hilfreich gewesen, dass es in diesem Buch ein Personenregister und ein Glossar gibt, um Personen und japanische Wörter nachschlagen zu können.
Für einen zweiten Band konnte „Wiedersehen im Kamelienhaus“ wirklich positiv mit viel Inhalt überraschen und ich bin sehr gespannt auf den dritten Band. „Winter im Kamelienhaus“ soll bereits im September 2026 erscheinen und wird sicherlich ein tolles Herbst-Winter Buch werden.
Ich habe den ersten Teil dieser Reihe regelrecht verschlungen und habe dann kurze Zeit später den zweiten Band gelesen, sodass ich einen nahtlosen Übergang in die Fortsetzung hatte. Ich mag die Protagonistin Lucy weiterhin sehr gern und finde es schön, dass hier eine starke junge Frau im Zentrum der Geschichte steht.
Es gibt wieder einige aufregende Entwicklungen, die wir begleiten dürfen. Zum einen hat Lucys Mutter in der Bretagne mit weiteren beruflichen Rückschlägen zu kämpfen. Zwischenzeitlich habe ich mir um ihr Unternehmen richtig Sorgen gemacht. Und auch Lucy muss in Japan mit den Finanzen kämpfen und schwere Entscheidungen treffen.
Dazu kommen private Themen. Mich hat es sehr gefreut, dass auch Lucys beste Freundin Lilly wieder einen Part bekommen hat. Auch ihr Privatleben wird durcheinandergerüttelt, was mich in dem Fall sehr gefreut hat.
Und natürlich gibt es auch eine Fortsetzung mit Lucy und Finn. Hier habe ich zwischenzeitlich hin und her überlegt, ob das noch ein Happy End geben wird oder nicht.
Mit den Entwicklungen und dem Ende des zweiten Bands bin ich sehr glücklich. Ich weiß allerdings gar nicht, was uns nun noch im dritten Teil erwarten wird, da zumindest alle bekannten Konflikte gelöst scheinen. Aber da lasse ich mich natürlich gern überraschen.
Von mir gibt's wieder eine Leseempfehlung und fünf Sterne für die tolle Geschichte rund um Lucy und ihr Unternehmen in Japan.
Ein Wohlfühlroman mit einer tollen KulisseWieder einmal nimmt die Autorin ihre Leser mit auf die bretonische Kamelieninsel und auf die japanische Insel Soshima. Lucy steht vor neuen Herausforderungen, denen sie sich mutig und mit viel Herz entgegenstellt. Ich habe mich total über das Wiedersehen mit Lucy und den übrigen altbekannten Charakteren gefreut. Diese Buchreihe, deren Beginn in der Trilogie der Kamelien-Insel liegt, gehört zu meinen Lieblingsbüchern der Autorin. In der vorherigen Reihe war Lucy noch ein Kind, inzwischen ist sie eine erwachsene und geschäftstüchtige Frau geworden, die Entscheidungen treffen muss, die weitreichende Folgen mit sich bringen. Neben ihr gibt es einige weitere Charaktere, über deren Auftauchen ich mich sehr gefreut habe. Aber auch Neueinsteiger können leicht in die Reihe hineinfinden, da zu Beginn immer wieder kurze Zusammenfassungen eingestreut werden. Wer gerne atmosphärische Wohlfühlromane liest und es mag, sich in fremde Welten entführen zu lassen, dem dürfte auch dieser Roman gut gefallen. Das wunderschön gestaltete Buchcover und der kunstvolle Buchschnitt machen dabei das Leseerlebnis perfekt.