Marc-Uwe Kling wurde geboren. Er studierte an der Großen Akademie von Lagado, wie man ein Haus vom Dach her nach unten baut. Er hat über seinen Mitbewohner, ein kommunistisches Känguru, drei kapitalismuskritische Bücher geschrieben, welche sich total gut verkaufen. Außerdem macht er mit seiner Band „Die Gesellschaft“ Reformhauspunk und am Ende muss wieder der Steuerzahler für alles aufkommen. Hey. Ho. Let’s go.
Ich hatte erst ein bisschen Angst, dass der Autor einfach die ersten paar Känguru-Bücher in diesem Buch recycelt. Und ja, es gibt sehr viele Callbacks zu den anderen Känguru-Geschichten, aber dieser Band enthält auch sehr viel aktuelle Gesellschafts- und Politikkritik. Ich habe es sehr genossen.
Ich könnte sogar den Einkaufszettel dieses Autors lesen und wäre immer noch bestens unterhalten. Den ersten Band dieser Reihe las ich zum ersten Mal mit acht Jahren (viel zu jung für den Großteil der Themen, aber ich würde es nicht anders haben wollen) und habe seitdem jeden Band über 15-20 Mal gelesen. Das ist keine Übertreibung. Ich hörte mir jeden Abend die Hörbücher an, um besser einschlafen zu können, weil mir die Figuren so viel Geborgenheit gaben. Ich kann das Talent und die Kreativität dieses Autors kaum fassen und hoffe, dass er niemals mit dem Schreiben aufhört. Ich habe in meinen 23 Lebensjahren über 500 Bücher gelesen, aber diese werden immer meine absoluten Lieblingsbücher bleiben.