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Make Me Your Villain #1

Blade of Night. Silberkuss

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Heimliche Geliebte und Rivalen bis aufs Blut!

»Blade of Night« ist der Auftakt der düsteren Romantasy-Reihe »Make Me Your Villain« von Jessica Iser mit fantastischem Weltenbau und zwei Feinden, die sich ineinander verlieben …

Die jahrhundertealte Feindschaft zwischen Menschen und Nachtelfen geht so tief wie die düstere Sternkluft, die ihre Länder trennt. Als sich eine uralte Macht aus der Kluft erhebt, die die Existenz des Landes bedroht, sieht sich die menschliche Kriegerin und Heerführerin Zelie gezwungen, der Sache nachzugehen. Dabei trifft sie immer wieder auf den Nachtelfen Aries, der eine eigene Spur verfolgt. Auch wenn sie auf entgegengesetzten Seiten stehen, verbindet sie ein gemeinsames Ziel. Widerwillig vereinbaren sie einen Waffenstillstand, um zusammenzuarbeiten. Schon bald können sie sich der verbotenen Anziehungskraft nicht mehr entziehen. Doch wie sehr können sie einander vertrauen?

Für alle, die diese Tropes und Elemente in High-Fantasy-Romanen

Enemies to LoversForbidden LoveDual POVStarke HeldinnenNachtelfenMagierDämonendrachenartige Kreaturenkomplexer und origineller Weltenbau
Mit wunderschönen Illustrationen von der Autorin!

Diese romantische New-Adult-Fantasy erobert Herzen im Sturm und lässt dich nicht mehr los!

»Make Me Your Villain«-

Band 1: »Blade of Night – Silberkuss«Band 2: »Blade of Light – Flammenherz«

357 pages, Kindle Edition

Published April 1, 2026

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About the author

Jessica Iser

8 books1 follower

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
3 (13%)
4 stars
9 (40%)
3 stars
8 (36%)
2 stars
1 (4%)
1 star
1 (4%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Eliza ✨.
3 reviews
April 12, 2026
Ich wollte dem Buch wirklich noch zumindest 2 Sterne geben, aber wenn ich nicht 18€ dafür ausgegeben hätte, dann hätte ich es nach 4 Kapiteln als DNF abgestempelt. Somit ist es wirklich nur einen Stern wert, denn immerhin hat hier jemand ein Buch veröffentlicht.

Der nächste Abschnitt ist mit einer markierten Ausnahme Spoilerfrei, wird jedoch Beschreibungen von zbs. Tieren oder Charakteren enthalten. Der letzte Abschnitt wird dann tatsächlich Spoiler enthalten, weil ich einige Dinge einfach konkret ansprechen möchte - ich werde es jedoch Sichtbar machen.

Es gibt zwei Dinge womit die Autorin dieses Buch bewirbt, in meinen Augen jedoch keine Gültigkeit finden und da fange ich jetzt mal an:
- High Fantasy (HF): HF zeichnet sich dadurch aus, dass es sich Grundlegend von unserer Welt unterscheidet. Man denke an Game of Thrones oder Herr der Ringe. Blade of Night ist mitunter der faulste Versuch gewesen, HF nachzukommen, den ich gelesen habe. Der Mangel an Informationen bezüglich der Buchwelt ist enorm. Es gibt keinerlei Informationen zur Kultur, weil 90% des Buches darauf ausgelegt ist, dass man sich die Informationen basierend auf UNSERER Welt einfach zusammenreimen, oder sich anhand unvollständiger, mangelhafter Beschreibungen einfach zufriedengeben soll. Beispiel: Zelines Reittier. Zeline ist auf ihrem Reittier unterwegs und das hat 6 Beine. Bitteschön. Ah, moment, ungefährt in der Buchmitte erfährt man auch noch, dass es 5 Augen hat. Die Autorin mag Dinge einfach gerne mehrfach. Wie der Kopf aussieht? Der Körper? Wie die Augen angerichtet sind? Ich weiß es nicht, denn es steht nicht im Buch. Vielleicht wachsen die 5 Augen ja an einem der 6 Beine und es gibt gar nicht mehr zu diesem Reittier? Das selbe trifft leider auch auf die Dämonen zu: sie werden nur Ansatzweise beschrieben. Wie Randnotizen. Auch sonst gibt es abgesehen von einem Getränk, keine Informationen zur basic Nahrung, oder wie die Gesellschaft so richtig aufgebaut ist, wie die Gemeinschaft funktioniert, etc. Einfach.... nix.

- Starke Heldinnen: Die Hauptcharakterin Zeline ist Kriegerin und Heerführerin ungefährt genauso, wie ein Kind, dass sich eine Krone aufsetzt und Prinzessin spielt. Hier herrscht zum einen wieder Informationsmangel darüber wie sie überhaupt Krigerin UND auch noch Heerführerin geworden ist - ist ja auch nicht relevant wie jemand zu einer solchen Position kommt, vor allem nicht wenn es um die Protagonistin geht, denn warum sollten wir sie denn kennenlernen wollen, stimmts? Ich lasse Raum für den Fall, dass es im zweiten Buch erläutert wird; da ich dieses jedoch nicht lesen werde, werde ich es nicht mehr erfahren.
Zeline verrät ihre ganze Stadt und bringt alle in Todesgefahr, weil sie eine Heerführerin ist, die kein Interesse an dem Wohlergehen der Stadtleute hat, unehrlich ist und nur Loyalität gegenüber dem Feind zeigt. Das ist nicht einmal morally grey; das ist schlicht und einfach eine Kriegerin ohne jegliche Ehre. Ich habe keine Ahnung wie so ein Charakter zu einer Heerführerin ernannt werden konnte, aber zum Glück wird darauf ja auch nicht eingegangen, dann brauche ich mich ja auch nicht damit auseinanderzusetzen. Praktisch natürlich auch, dass sie trotz ihrer Position jegliche Freiheiten genießen und machen darf, was sie will. Das wird ziemlich genauso in dem Buch auch geschrieben. Denn wer erwartet schon Pflichten oder irgendwelche Verantwortungen die eine Person in ihrer Position haben könnte?
Die Kampfszenen sind langweilig und bieten meiner Meinung nach auch keine Grundlage zur Einschätzung ihrer Kampffähigkeit. An einem Punkt relativ früh im Buch kämpft sie kurz gegen den männlichen Protagonisten und er ist beeindruckt. Ich glaube die Leser:innen sollen einfach kollektiv mit seiner Meinung mitgehen. Es ist nämlich auch generell so, dass dieses Buch einem mitteilt, was man denken soll und was gerade passiert - man bekommt es sonst nicht mit.

Damit gehen wir nun weg von den Werbepunkten aka. Fake News und hin zu meinem nächsten Punkt: Aus der Luft gegriffene Interpretationen.
Es gibt mehrere Situationen, in denen etwas in die Richtung "irgendwas stimmt hier nicht", "irgendwas ist hier Faul" gesagt wird. Das ist auch gut so, weil es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass tatsächlich etwas nicht stimmt. Es gibt eine Gaststuben-Szene, wo sich ein fremder Mann nicht weiter mit Zeline unterhalten will, nachdem sie ihn auf Verschwörungstheorien anspricht. Ich finde das total valide. Wenn mich jemand Fremdes auf komischen Kram anspricht, drehe ich mich auch weg und beende das Gespräch. Für Zeline jedoch bedeutet das, dass irgendwas gewaltig Schief läuft, denn ... denn sie denkt irgendwas stimmt hier nicht und das hat ganz bestimmt nicht mit ihrem eigenen Verhalten zutun. In anderen Situationen wird auch von Punkt A auf Punkt 5 geschlossen. Punkt A und Punkt 5 haben offensichtlich nichts miteinander zutun, aber die Protagonistin ... die weiß das einfach. Das ist einfach so. Die Leser:innen sollten inzwischen verstanden haben, dass man dieses Buch einfach hinnehmen und mit der Welle reiten soll. Wenn man drüber nachdenkt, ob etwas logisch ist, dann ist man es auch einfach selbst Schuld.

Machen wir weiter.
Es gibt zwei super nervige Faktoren: Zeit und Sprache.
In diesem Buch entwickelt man kein Zeitgefühl. Tag ist Nacht und Nacht ist Tag, die Leser:innen sollen sich einfach überraschen lassen, was es nun ist, indem sie darauf warten, dass irgendwann einfach mal recht zufällig die Tages-, oder Nachtzeit angekündigt wird. Manchmal vergeht ein ganzer Tag in der nur eine Handlung stattfindet, manchmal vergeht eine Nacht in der Handlungen stattfinden, die 3 Tage abdecken könnten/ sollten. Einfach irre anstrengend, wenn man im Kopf bei einer Tageshandlung ist und es irgendwann dann heißt, dass es übrigens stockdunkel ist und die Sterne zu sehen sind.
Die Abläufe werden generell gestreckt und komprimiert, wie die Räumlichkeiten in einer schlechten TV-Serie. Ein gutes Beispiel ist die Szene /SPOILER!!!/, in der die Dämonen die Stadt angreifen, Dzem herausfindet, dass er ein Magier ist und einen Dämon so tötet und Zeline sprachlos zu dem Entschluss kommt schnell dort weg zu müssen. Das wird auf 2,5 Seiten abgedeckt. Danach fängt das neue Kapitel post-Anriff an. Außderm kann mir doch niemand sagen, dass NUR Zeline mitbekommen hat, dass Dzem grad einen massiven, magischen Lichtstrahlt auf einen Mondschleicher gepfeffert hat, der daraufhin gestorben ist. Wie kann das sonst kein Mensch mitbekommen haben? /SPOILER ENDE/. Kann ja nicht viel passiert sein, wenn man es in Taschenbuchgröße mit crica 7 Absätzen pro Seite auf 2,5 Seiten abbilden kann. Warum wird so eine relevante Szene nicht ausgeführt?
Was die Sprache angeht ist es so, dass das Buch in ziemlich einfacher und geläufiger Sprache geschrieben ist, was den Lesefluss angenehm leicht macht. Allerdings gibt es dann so willkürlich altmodische Aussagen, die von den Charakteren zwischendurch geäußert werden. Plötzlich heißt es auf einmal "nennt mir Euer Begehr" oder "Ich bringe ungute Kunde...", während, wie gesagt, der Rest des Buches einfach nicht auf diese altmodische Art und Weise geschrieben ist. Das sorgt dann dafür, dass es einfach unpassend heraussticht und einfach komisch klingt. Das ist wieder so gewollt aber nicht gekonnt.

Zur Auflockerung hier einfach mal ein kurzer, random rant: Was sind das eigentlich für Namen?
Zeline, Nyna, Vhinzent, Catya.... Das komm so rüber, als würde die Autorin gerne "normale" Namen verwenden, aber die müssen ja irgendwie "special" sein, also knallt man dann die letzten Buchstaben des Alphabetes dazwischen, denn die machen das ganze bisschen mehr "edgy"???
Das Land ist dann auch eingeteilt in Melan und Ostmelan, weiß ich ja nicht. Zusammen mit Vesalis - was mir auch viel zu Nah an Velaris ist - klingt es auch stark nach Milano und Versailles, aber ... ja einfach bisschen, bisschen anders, weil... es ist ja High Fantasy. Das hat ja gar nichts mit unserer Welt zutun.

Alles in allem ist es einfach ein schlecht geschriebenes Buch. Es ist kein HF, es hat keine starke Protagonistin, vieles ist aus der Luft gegriffen, Informationen fehlen auf fundamentaler Basis, Logik ist nirgends zu finden, Zeitabläufe sind mangelhaft, Sprache ist uneinheitlich und bereits bei solchen banalen Dingen wie der Namensgebung wird bereits das Gefühl vermittelt, dass hier keine Zeit hineininvestiert wurde. Es hat wirklich was von einer Tagträumerein während einer Zugfahrt.

Im nächsten Teil möchte ich auf konkrete Situationen und somit SPOILER !!! eingehen.
Zeline möchte nach Queya aufbrechen (natürlich grundlos alleine) und sagt ihrem Berater er solle für sie weiter nach Informationen über Mondschleicher suchen, weil sie "alles über die Mondschleicher erfahren" will - und geht nie wieder darauf ein.
Sie spricht ihn darauf nicht an, er spricht sie auch nicht darauf an, es findet einfach kein Gespräch zwischen den zwei statt, wo die über die Bibliotheksinformationen zu Mondschleichern sprechen. Stattdessen findet Zeline ja heraus, dass Mondschleicher existieren und erzählt es keinem. Das ist dann einfach ein sexy, verruchtes Geheimnis zwischen dem verfeindeten Nachtelfen und ihr - toll. Ich meine sie ist Heerführerin, sie hat eine direkte Vorgesetzte die sie sogar darauf anspricht, sie hat ihren Berater den sie als "ihren Vertrauten" bezeichnet, sie hat eine ganze Stadtbevölkerung unter ihrem Schutz aber hey, wer würde schon erwarten, dass sie was darauf geben würde. Lass uns einfach... lass uns einfach nichts sagen und uns die Chance nehmen, uns vor einem Angriff zu schützen. Wir halten die Story auf Dummheit basierend spannend.
Das ist genauso sinnfrei, wie die Szene in der Zeline und Aries in die Sternschlucht hinuntergehen, weil das einzige halb-ausführlich beschriebene Tier in diesem Buch - das gruselige Reittier mit dem MyLittlePony-Namen DÄMMERFANG - die zwei aufgrund der ganzen Mondsplitter in der Kluft nicht hinunterfliegen kann. Nur um dann, wenn sie von den Mondschleichern weglaufen, unten in der Kluft bereit zu stehen...? Das wird damit begründet, dass Aries sagt, dass er das letzte Mal als er in die Kluft wollte, nicht mit seinem Reittier hinab konnte. Es wird gleichzeitig betont, wie viele Jahre das bereits her ist. Man will mir also sagen, dass er nicht auf die Idee kommt, es auszuprobieren,... zu schauen, wie weit er denn mit dem Tier kommen würde, bevor er sich zu Fuß weiterkämpfen muss?
Na ja, nicht schlimm, der Abstieg war sowieso sehr ereignislos. Die Treppe war schmal und Zeline hätte sich einmal FAST den Kopf gestoßen (puh, grad noch davon gekommen), aber eigentlich nur großes Tamtam um gar nichts.
Außerdem, warum sagt Zeline zu Aries, dass der Waffenstillstand zwischen den beiden nur solange herrscht solange sie in der Kluft sind, wenn es ein generellen Waffenstillstand zwischen den beiden Völkern gibt und Zeline in ihrer Position als Heerführerin auf keinen Fall einen Nachtelfen töten dürfte? Das verliert ja jegliche Wirkung. Da ist gar keine Spannung zwischen den beiden and don't even get me started, was deren Telenovela-reifes "ich will dich, geh weg, komm zurück, nur ein kuss, ich schlitz dich auf, ich will dich"-Verhalten angeht.

Es gibt noch so viele Stellen, wirklich, das Buch ist eine richtige Fundgrube. Es ist einfach nicht zu empfehlen. Vor allem nicht für 18€, mein Gott, das sind fast 2 ganze Bücher (auf Englisch) die ich mir hätte kaufen können. GUTE Bücher..! Und denen möchte ich mich nun auch zuwenden. Wir Zeit, dieses Buch endlich loszulassen. Es war eine Qual.
Profile Image for Alina.
123 reviews1 follower
June 19, 2026
3-3.5 ⭐️
Ich mochte die grundsätzliche Idee und die Figuren mit ihren jeweiligen backgrounds. Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen, hatte jedoch oft das Gefühl, dass viele Themen nur oberflächlich behandelt wurden. Das hat sowohl das world building als auch die Figuren und ihre inneren Konflikte betroffen. Auch wenn ein Fantasy Buch nicht immer 500+ Seiten haben muss, habe ich doch hier gemerkt, dass durch die Kürze oft detailreichere Beschreibungen gefehlt haben.
Nichtsdestotrotz war es ein easy read der Spaß gemacht hat.
Profile Image for Jessi.
1,296 reviews40 followers
June 21, 2026
Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein Chor aus Jubelschreien erfüllt Vesalis‘ Straßen.

Das Cover ist wirklich schön. Das Schwert, die Farben und die kleinen Details machen schon was her. Es passt von der Stimmung her auch gut zu dem Buch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, wodurch man schnell in dem Buch voran kommt. Geschrieben ist es in der dritten Person, wobei man sowohl Aries als auch Zelie folgt und somit von beiden viel mitbekommt.

Zu Beginn lernt man Zelie, einen Menschen und Heerführerin, kennen. Sie untersucht die Sichtungen von Monstern aus einer Kluft und stößt dabei auf den Nachtelfen Aries. Menschen und Nachtelfen sind verfeindet, doch die beiden sehen eine gemeinsame Bedrohung und wollen dagegen angehen, nur haben die Herrscher andere Pläne.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Man lernt Zelie kennen und ihren Helfer Dzem. Schon recht schnell taucht auch Aries auf und man lernt ein wenig über die Bedrohung. Insgesamt war das spannend und weckt auch das Interesse, die Informationen sind am Anfang allerdings noch spärlich und ich habe ein wenig gebraucht, um mich in der Welt zurechtzufinden.

Zelie fand ich interessant, aber auch ein wenig blass. Man weiß nicht, wie sie Heerführerin geworden ist oder sieht sie diesen Job ausführen, es wirkt eher so, als sei sie eine normale Kriegerin. Ansonsten fand ich ihre Beziehung zu Dzem ein bisschen merkwürdig, denn zuerst sieht sie ihn nur als Untergebenen und behandelt ihn auch so, aber plötzlich tut sie so als wären sie beste Freunde. Ihre Sprunghaftigkeit fand ich da ein wenig mühsam. Immer wieder wechselt sie ihre Meinung und handelt anders, als man es erwartet. Aber ich fand ihren Mut und ihre Entschlossenheit gut, sie sieht eine Bedrohung und will diese ausschalten und damit alle Menschen beschützen.

Bei Aries verhält es sich ähnlich. Ich kann ihn nicht wirklich gut beschreiben, außer dass er ein Paladin ist, stark, ein Reittier hat und sein Bruder der König der Nachtelfen ist. Aber ansonsten ist sein Charakter recht flach. In seinem Verhalten sah ich nie eine Überraschung und obwohl ich ihn grundsätzlich mochte, hätte er doch noch viel besser werden können.

Positiv muss ich gleich einmal die Idee selbst hervorheben. Zwei verfeindet Völker, eine gemeinsame Bedrohung, die einmal nicht ein drittes Volk ist und zwei unterschiedliche Personen,die gezwungen werden zusammenzuarbeiten. Ist nicht unbedingt neu, aber ich mag sowas sehr gerne. Die Mondschleicher als Monster waren ebenfalls richtig gut gemacht und ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren und gelesen. Wann immer diese Dinger auftauchten wurde es spannend und actionreicht.

Die Liebesgeschichte fand ich tatsächlich auch gut, denn es ist nicht so, dass sich die beiden unsterblich verliebt haben. Es beginnt eher mit Lust und schlägt dann in eine Schwärmerei um. Man merkt nicht viel von Gefühlen, was ich persönlich begrüße, sondern liest eher, wie sich langsam etwas entwickelt. Ich denke, dass man hier in Band zwei noch viel in diese Richtung lesen wird. Hier gibts also wirklich Slow-Burn, was die Autorin aber auch gut hinbekommen hat. Keine Liebe auf den ersten Blick.

Was ich allerdings bekriteln muss ist das world building und die zeitlichen Abläufe. Ich habe bis jetzt keine wirkliche Ahnung, wie die Welt aufgebaut ist, weil es einfach nicht beschrieben wurde. Es kam mir so vor, als wäre die Voraussetzung für das Buch, dass man sich die Welt von unserer ableiten muss. So gab es Wasserkanäle und andere moderne Erfindungen, aber ansonsten habe ich keine Ahnung von der Welt. Ich hätte mir eher was mittelalterliches vorgestellt, aber ich weiß es einfach nicht. Ebenso waren die Reittiere der Protagonisten recht abstrakt für mich. Das von Zelie kann anscheinend gut klettern, hat viele Füße und das wars schon. Bei Aries sieht es anders aus, dein Tier kann fliegen, aber ich weiß echt nicht, wie ich mir die vorstellen soll. Ich dachte da einfach an einen Drachen.

Zeit scheint in dem Buch auch keine wichtige Rolle zu spielen, denn es wird wild zwischen den Szenen hin und her gesprungen und man musste sich selber denken, ob jetzt eine Stunde, ein Tag oder eine Woche vergangen war. Auch scheint die Reisezeit ein abstraktes Konstrukt zu sein, denn plötzlich sind die Charaktere in einer anderen Stadt, obwohl zuerst erwähnt wurde, dass das drei Tage dauern würde. Aber gefühlt sind sie an einem Tag in der ersten und am nächsten in der zweiten Stadt. Ich konnte es absolut nicht nachvollziehen, wie das zeitlich funktionieren sollte und war da einfach oft verwirrt.

Die Bedrohung durch die Mondschleicher fand ich wie gesagt gut und gegen Ende kommt da noch ein bisschen was in die Richtung. Ich mochte den Ausgang der Geschichte und es gab noch ein paar Wendungen, die nicht unbedingt überraschend waren, aber trotzdem unterhalten haben. Ob ich Band zwei lesen werde weiß ich noch nicht.

Fazit:

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und in manchen Aspekten hat es mir wirklich gut gefallen und in anderen eher nicht so. Insgesamt ist es eine leichte Fantasygeschichte, wobei ich die Charaktere als zu flach empfunden habe und mir mehr Beschreibungen der Welt gewünscht hätte. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Sterne.
2,516 reviews7 followers
April 10, 2026
„Blade of Night. Silberkuss“ von Jessica Iser ist der erste Band ihrer düsteren Romantasy Dilogie Make Me Your Villain.
Der ewige Krieg zwischen Menschen und Nachtelfen ist immer gegenwärtig, obwohl momentan ein fragiler Frieden herrscht. Dieser droht jedoch zu zerbrechen, als eine uralte Bedrohung aus der tiefen Sternenkluft auftaucht, die beide Reiche trennt. Die menschliche Heerführerin Zelie und der Nachtelfe Aries versuchen beide auf ihre Art, die Gefahr zu bekämpfen, aber sie treffen dabei immer wieder aufeinander. Das gemeinsame Ziel lässt sie eine vorübergehende Allianz schmieden, obwohl beide auf gegensätzlichen Seiten stehen und eigentlich Todfeinde sind. Bei ihrer Zusammenarbeit kommen sie sich jedoch auch persönlich näher und sie geben der verbotenen Anziehung nach. Doch kann man seinem Feind wirklich vertrauen?

Sie ist mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes. Jessica Iser erschafft in ihrer High Fantasy eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, die von Krieg, Misstrauen und dunklen Intrigen geprägt ist. Auf der einen Seite stehen die Nachtelfen, deren Motive man aufgrund ihrer Geschichte nachvollziehen kann. Und auf der anderen Seite befinden sich die Menschen, deren Existenz plötzlich extrem bedroht wird. Der jahrhundertelange Krieg hat nicht nur äußerlich, sondern auch in den Köpfen Spuren hinterlassen. Und diese tiefen Wunden können auch unerwartet auftauchende Gefühle für den Feind nicht einfach verschwinden lassen.
Zelie und Aries werden anfangs fast schon distanziert und unnahbar dargestellt. Aber diese Stimmung passt zu den Charakteren und ihrem rauen Lebensstil. Für Romantik ist da kein wirklicher Platz, denn beide sind erfahrene und hochangesehene Krieger ihres jeweiligen Volkes und Schlachten und Tod sind ihr Tagesgeschäft.
Trotzdem kann man die kleinen Funken zwischen ihnen entdecken, die sich in winzigen Gesten und sehr begrenzten Momenten zeigen. Und auch wenn sie diesen Funken nachgeben, heißt das nicht, dass sie sich hundertprozentig vertrauen würden. Es ist auf jeden Fall Zuneigung und Respekt füreinander sichtbar. Doch ihre Loyalität liegt von Anfang an woanders und das macht diesen Konflikt so spannend.
Ich konnte beide Hauptfiguren gut verstehen und ihre Beweggründe nachvollziehen. Zusätzlich kämpfen sie mit der Schwierigkeit, in den undurchschaubaren Intrigen ihrer Herrscher nicht unterzugehen. Der Cliffhanger heizt die Spannung zusätzlich an und ich habe so viele Fragen, die das Finale hoffentlich beantwortet.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!
Profile Image for EineMami.
128 reviews
June 14, 2026
Zwischen Hass und Verlangen - Spannender Auftakt

In Kommandantin Zelies Welt sind Nachtelfen und Menschen - wie sie - erbitterte Feinde. Als sich eine dämonische Bedrohung aus der Sternenkluft erhebt, die die beiden Völker voneinander trennt, ist Zelie gezwungen mit dem Nachtelfen Aries zusammenzuarbeiten. Doch einander zu vertrauen, ist lebensgefährlich …

Auf „Blade of Night“ von Jessica Iser war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Ich liebe ja den Enemies-to-Lovers-Trope und der kommt hier richtig schön zur Geltung. Zelie und Aries schwanken zwischen Hass und Anziehung, jegliche Zuneigung ist absolut verboten. Sie balancieren auf einem schmalen Grat zwischen Verrat und dem Wunsch, das Richtige zu tun. Immer wieder geraten sie aneinander, doch sich auf den anderen einzulassen, kann tödlich enden. Eine spannende Dynamik, die das Buch durchzieht und mit knisternden Emotionen würzt.

Obwohl weder die Handlung noch die Figuren wirklich an Tiefe gewinnen, fand ich die Handlung durchweg fesselnd. Am Anfang wirkt die Story aufgrund vieler Namen und politischer Verknüpfungen weniger einladend, aber das gibt sich schon nach wenigen Seiten. Die Wendungen sind durchdacht und spannend bis zum Schluss. Zelie und Aries dürfen wir in wechselndem POV aus der jeweiligen Ich-Perspektive kennenlernen. Das ist auch etwas, das ich sehr mag, weil die emotionalen, moralisch grauen Verstrickungen dadurch noch greifbarer werden. Mir hat der Romantasy-Auftakt richtig gut gefallen und ich werde die Fortsetzung definitiv ebenfalls lesen.
Profile Image for Jacqueline.
16 reviews
May 4, 2026
„Blade of Night“ hat mich trotz eines etwas holprigen Starts schnell in seinen Bann gezogen. Die dritte-Person-Erzählweise hat mir den Einstieg kurz erschwert, aber sobald ich angekommen war, war ich komplett in dieser düsteren, magischen Welt versunken.

Der Weltenbau ist richtig stark: komplex, atmosphärisch und voller Geheimnisse. Besonders die uralte Schauergeschichte, die plötzlich wieder Realität zu werden scheint, sorgt für eine konstant spannende Grundstimmung.

Zelie ist eine toughe, entschlossene Protagonistin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Aries hingegen überzeugt mit einer tollen Entwicklung – als Paladin hin- und hergerissen zwischen Loyalität, Pflichtgefühl und dem Erkennen der wahren Bedrohung. Gerade diese innere Zerrissenheit hat ihn für mich sehr greifbar gemacht.

Zwischen Zelie und Aries entfaltet sich eine intensive Enemies-to-Lovers-Dynamik voller Misstrauen, Anziehung und Widerstand. Dieses emotionale Hin und Her hat die Geschichte für mich besonders lebendig gemacht.

Die Handlung bietet eine gute Mischung aus vorhersehbaren und überraschenden Momenten, was das Lesen durchgehend spannend gehalten hat, ohne überladen zu wirken.

Und dieses Ende… 😳 einfach intensiv und voller offener Fragen, die mich direkt nach Band 2 greifen lassen.

✨ Fazit: düstere Romantasy mit starkem Worldbuilding, überzeugenden Charakterentwicklungen und einer fesselnden Dynamik zwischen zwei Feinden, die mehr verbindet, als sie wahrhaben wollen.
Profile Image for WildesKopfkino .
1,104 reviews9 followers
April 12, 2026
Zwischen Schatten und Sternen entfaltet sich eine Geschichte, die sofort unter die Haut geht und ein düsteres Knistern hinterlässt, das noch lange nachhallt. Die Welt wirkt rau und geheimnisvoll, durchzogen von alter Feindschaft und einer Bedrohung, die wie ein dunkler Atem über allem liegt. Jede Szene scheint von einer leisen Spannung durchzogen, die sich langsam, aber unaufhaltsam zuspitzt.

Zelie hat mich sofort beeindruckt mit ihrer Stärke und Entschlossenheit, während Aries eine gefährliche Faszination ausstrahlt, der man sich kaum entziehen kann. Dieses Wechselspiel aus Misstrauen, Stolz und unterschwelliger Anziehung ist so intensiv geschrieben, dass jede Begegnung zwischen ihnen beinahe greifbar wird. Es knistert, es reibt sich, es zieht an und genau das macht den Reiz dieser Geschichte aus.

Besonders berührt hat mich, wie sich zwischen all der Dunkelheit zarte Momente entwickeln, die sich fast verboten anfühlen. Die Emotionen wirken ehrlich und verletzlich, ohne dabei kitschig zu werden. Gleichzeitig sorgt der Weltenbau für eine dichte Atmosphäre, auch wenn er stellenweise etwas mehr Raum gebraucht hätte, um vollständig zu glänzen.

Am Ende bleibt ein Sog aus Gefühl, Spannung und düsterer Romantik, der definitiv Lust auf mehr macht und mich neugierig auf die Fortsetzung zurücklässt.
26 reviews
May 22, 2026
*Resizions Exemplar *
Vanessa k (shadowangel89)

Heimliche Geliebte und Rivalen bis aufs Blut

Heute möchte ich euch Band 1 der Make Me Your Villain Reihe vorstellen Blade of Night Silberkuss ist eine epische Enemies to Lovers-Romantasy.

Ich muss sagen damit habe ich definitiv nicht gerechnet mit dem was mich erwartet hat. Von dem Schreibstil und dem Wortbuilding der Autorin bin ich überzeugt und auch von dem Setting der in dem die Geschichte handelt. Ich finde auch gut die flüssige überleitung von ihrer Sicht zu seiner Sicht. Die Charaktere sind auch richtig gut beschrieben und auch die Bilder die man zwischen den Kapitel sieht sind richtig schön gestaltet.

Die Protagonistin Zelie ist ein Mensch und eine Kommandantin. Sie hat einen starken Charakter und lässt sich von niemandem etwas sagen.

Der Protagonist Aries ist ein Nachtelf und ein Paladin. Aber auch etwas anderes das verrate ich nicht. Er ist auch ein sehr starker Charakter.

Zum Schluss muss ich sagen es hat mir sehr gefallen und ich freue mich darauf wenn es weitergeht. Vorallem nachdem fiesen Cliffhanger am Ende. Ich kann es euch auf jeden Fall empfehlen.
47 reviews
April 14, 2026

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man gut in die Geschichte hineinfindet. 📚✨

Das Worldbuilding ist detailliert, faszinierend, düster und gleichzeitig magisch und konnte mich von Anfang an begeistern. Auch die verschiedenen magischen Wesen haben mich schnell in ihren Bann gezogen. 💫

Zelie ist eine mutige und entschlossene Kriegerin. Aries ist ihr Feind: geheimnisvoll, gefährlich und gleichzeitig anziehend.
Zu Beginn hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, ihre Dynamik vollständig nachzuvollziehen, was sich im Verlauf der Geschichte jedoch deutlich gebessert hat. Die kleinen Momente zwischen ihnen und die wachsende Spannung haben mir schließlich richtig gut gefallen. 🫶

Auch die Nebencharaktere haben mir richtig gut gefallen und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe und Lebendigkeit. 🥰

Gefahr, Intrigen und ganz viel Magie begleiten die Geschichte und sorgen für durchgehend spannendes Lesen. ✨

Zum Ende hin zieht die Spannung noch einmal richtig an und lässt einen gespannt auf den zweiten Teil der Dilogie zurück. 🖤✨
Displaying 1 - 9 of 9 reviews