Er hat ihr das Herz gebrochen. Und doch nie aufgehört, sie zu lieben …
In Steffi Kuhlmanns einfühlsamer New-Adult-Romance »Counting Days« liegen Lachen und Weinen ganz nah beieinander. Bekommen Dalia und Alex eine zweite Chance – für sich selbst, ihre Liebe, ihr Leben?
Drei Jahre ist es her, dass Dalia Heidelberg mit gebrochenem Herzen hinter sich gelassen hat. Seitdem macht sie einen großen Bogen um ihre Heimat. Doch als ihr Zwillingsbruder im Krankenhaus landet und in Lebensgefahr schwebt, sieht sie sich gezwungen, zurückzukehren und sich ihrer zerrütteten Familie zu stellen. Dass sie dabei Alex über den Weg läuft, ist unvermeidlich. Aber obwohl er es war, der ihr damals das Herz gebrochen hat, geht er ihr noch immer unter die Haut.
Alex hat sich geschworen, keine Frau mehr an sich heranzulassen. Dafür fehlt ihm neben der Sorge um seine labile Mutter, seinem Job und seinem Jurastudium die Zeit. Als er aber erfährt, warum Lia wieder in der Stadt ist, kann er sich nicht von ihr fernhalten. Mit jeder Begegnung der beiden flammen mehr der alten Gefühle wieder auf. Doch neben den Gefühlen holen sie auch die Probleme von damals ein und mit ihnen die Frage, ob ihre Liebe dieses Mal Bestand hat.
Berührender New-Adult-Liebesroman mit den Tropes Scars from the Past, Broken Hero, Second Chance, Body Positivity, Found Family
Zwischen Themen wie mentaler Gesundheit, Selbstfindung und einem toxischen (Familien-)Umfeld schreibt Steffi Kuhlmann eine Liebesgeschichte, die zu Herzen geht und gleichzeitig absolut zum Wohlfühlen ist.
“Counting Days” ist ein unglaublich gefühlvoller Roman mit tiefen, unperfekten und dadruch nahbaren Charakteren, Der Schreibstil ist so, so toll, ich bin durch die Seiten nur so geflogen! Das Stärkste am Buch für mich war das Natürliche. Es wirkte durchweg natürlich und nicht konstruiert. Absolute Empfehlung, eins meiner Lieblings Romances ab jetzt!!🩷
Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und fängt die gefühlvolle Stimmung der Geschichte wunderbar ein. Dalia kehrt kurzfristig in ihre Heimatstadt Heidelberg zurück, als ihr Zwillingsbruder nach einem tragischen Unfall in Lebensgefahr schwebt. Dort wird sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit Alex konfrontiert, der ihr einst das Herz gebrochen hat. Die erneute Begegnung der beiden ist emotional und glaubwürdig dargestellt, sodass ich ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen konnte. Besonders gut gefallen hat mir das Setting. Heidelberg wird atmosphärisch beschrieben und verleiht der Geschichte einen passenden Rahmen. Auch die Nebencharaktere tragen viel zur Handlung bei. Freundschaften, familiäre Beziehungen und die Menschen im Umfeld von Dalia und Alex sorgen dafür, dass die Geschichte lebendig und authentisch wirkt. Neben der Liebesgeschichte werden Themen wie Familie, mentale Gesundheit, Selbstfindung und persönliche Belastungen sensibel aufgegriffen. Dadurch gewinnt die Handlung an Tiefe, ohne ihren emotionalen Wohlfühlcharakter zu verlieren. Der Schreibstil liest sich flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Insgesamt ist es ein berührender New-Adult-Roman mit sympathischen Figuren, emotionalen Momenten und einer gelungenen Mischung aus Romantik und ernsteren Themen.
"Counting Days" hat mich vom Cover und vom Klappentext schon überzeugen können. Nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten, das mich emotional zerstören wird und mich tatsächlich schon ein wenig drauf gefreut, allerdings ist es dann nicht ganz so gekommen, wie ich anfangs dachte. Von Anfang an ist ein roter Faden da, der auch konstant verfolgt wird. Die Gestaltung der Innenklappen ist wunderschön, genauso wie die Kapitelanfänge sowie der Wahrheiten, die vor jedem Kapitel und/oder Perspektivwechsel kommen. Lia und Xander sind mir beide von Anfang an super sympathisch und tolle Charaktere. Es wurden super wichtige Themen angesprochen, die aber super im Buch verarbeitet sind und weder zu kurz kommen, noch zu viel herausgehoben wurden. Nach ca. dem ersten Viertel hat es sich für mich etwas gezogen, was aber dann zum Glück schnell wieder besser wurde. Alles in allem eine schöne Geschichte, die wichtige Themen beinhaltet und gut aufgearbeitet wurde.
Mit diesem Roman hat Steffi Kuhlmann sich direkt in mein Herz geschrieben. Dalia kehrt aufgrund einer familiären Begebenheit in ihre Heimat zurück, wo sie auf Alexander, den Jungen von damals, trifft. Doch auch er kämpft inzwischen mit anderen Problemen. Aber kämpft er sich auch erneut in ihr Herz? Die Figuren sind für mich unheimlich gut greifbar, da sie sehr nahbar sind. Ich konnte ihre innere Zerrissenheit um ihre familiären Situationen nachvollziehen. Die Angst, die Wut, sämtliche Gefühle stellt die Autorin authentisch dar. So gilt es auch zu lernen, sich selbst treu zu bleiben und die eigene Gesundheit in den Blick zu nehmen. Kuhlmann appelliert auch an ihre Leserschaft. Das macht sie nicht nur laut, sondern mit Dalia schreibt sie eine Figur, die weiß, wann es an der Zeit ist zu sprechen und wann schweigen seine volle Wirkung entfaltet. Für mich ein absolut wortgewaltiges Debut, wobei ich jeden neuen Roman von der Autorin blind lesen würde.
Counting Days erzählt die Geschichte von Dalia, die aufgrund eines Schicksalsschlag zurück nach Heidelberg kommt und dort jedoch immer wieder Alex begegnet, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Dalia ist eine tolle Protagonistin, sie ist so nahbar, authentisch und eben nicht perfekt. Ich fand sie wirklich sehr sympathisch. Alex auf der anderen Seite fand ich schwierig. Er ist ein komplexer Charakter mit einer Vielzahl an Problemen. Ich konnte mich nicht wirklich in ihn hineinversetzen und es hat mich etwas gestört wie er Dalia behandelt hat. Alles in allem ist es ein netter Roman, der jedoch eine Vielzahl an tiefgründigen und schweren Themen behandelt. Mir persönlich hat zwischendurch die Leichtigkeit einer Liebesgeschichte gefehlt und teilweise fand ich das Buch etwas langatmig. Für mich ist es eher keine feel-good Geschichte.
Dalia hat sich gewehrt, als eine Kundin einen beleidigenden Spruch zu ihrer Figur abgelassen hat - und erhält pombt die Kündigung. Doch das ist längst nicht das schwierigste in ihrem Leben, denn als ihr Vater anruft, ist ihr sofort klar, dass in der Familie etwas nicht stimmt. Ihr Bruder hatte einen Unfall. Also fährt sie sofort nach Heidelberg und wird mit der Vergangenheit konfrontiert. Auch Alex kämpft mit der Erinnerung, als Dalia plötzlich wieder in seiner Heimatstadt auftaucht. Seine große Liebe, die er einst sehr verletzt hat. Dabei hat er gerade schon genug Probleme seine depressive Mutter und das Jurastudium parallel zu vielen Nebenjobs unter einen Hut zu bekommen.
Ein berührender und sanft erzählter Roman über zweite Chancen, Wachstum und bewegende Themen, wie Trauer, Verlust, häusliche Gewalt gegen Frau und Kind, Traumata und Depression.
Counting Days ist ein solides Debüt. Eine nette Idee, authentische Charaktere, Themen mit denen sich sicher einige Leser identifizieren - so wie ich. Allerdings ist es sehr zähflüssig und viele Szenen so ausführlich beschrieben, dass die Spannung und das Gefühl auf der Strecke bleiben. Für mich daher nett, aber nicht mehr.