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"Aber auch in der Elisabeth, ja in allen Frauen um ihn herum spürte er eine Veränderung. Sie wuchsen, nach oben, nach links und nach rechts, in Winkel, die sonst niemand erreichen konnte, breiteten sich aus, nahmen Platz ein, weil niemand mehr da war, der ihn für sich beanspruchte, allein, und mit keinem teilen konnte. Niemand mehr da war, der sie begrenzte und ihre Kraft verhinderte, bevor sie entstehen konnte."
"Sie waren fast alle weg. Die Männer, die, die gefährlich waren. Nur noch die Alten, die, die keine Kraft mehr hatten, und die Jungen, gegen die man sich noch wehren konnte, die waren noch da, vor denen aber musste man keine Angst haben."
"Es kam ihr alles vor wie ein Traum, einer, der sich noch nicht entschieden hatte, ob er gut oder schlecht werden würde, sie wusste nicht, ob die Heilige Nacht schon vorbei, ob das neue Jahr schon angebrochen war, irgendwo in dieser Nacht, zwischen den Welten, zwischen den Entscheidungen, taumelte sie vorwärts, weil das Einzige, was nicht mehr möglich war, das Rückwärts war."
"Weil es so vieles war im Leben, das einen Menschen formte, und das wenigste, das ließ sich lenken oder vorhersehen."