Tödliche Geheimnisse in Ligurien »Ein romantischer Tod« ist der 3. Urlaubskrimi aus der romantischsten Region Italiens von Bestseller-Autor Andrea Bonetto.
Commissario Vito Grassi glaubt nicht an einen Unfall, als ein Wanderer nahe des Sentiero Azzurro tot aufgefunden wird. Erschlagen von den Steinen einer jahrhundertealten Mauer bei einem romantischen Picknick mit Meerblick? Ausgeschlossen, findet Grassi. Nur der Hartnäckigkeit Dottore Penzas ist es zu verdanken, dass man nach der Obduktion zweifelsfrei von einem Verbrechen ausgeht. Der Tote entpuppt sich als Ex-Polizist, der undercover den Machenschaften des skrupellosen Geschäftsmanns Lorenzo DiMarco auf der Spur war. Er soll sich in einer fragwürdigen Beziehung zu zwei Erbinnen und einem romantischen Poeten befunden haben. Doch die Ermittlungen stagnieren, nichts ergibt Sinn. Beim legendären Schwimmwettkampf Coppa Byron werden Grassi und seine Kollegin Marta Ricci schließlich Zeuge eines erneuten Mordanschlags, der ihren Fall plötzlich in neues Licht stellt …
Unblutiger Italien-Krimi mit viel Atmosphäre, Humor und erstaunlichen Einblicken in unser liebstes Urlaubsland
Lassen Sie sich an den Golfo dei Poeti entführen, eine Bucht, die seit Jahrhunderten von Künstlern und Dichtern bewundert wird. Hier entdecken Sie »die anderen Cinque Terre«, die unbekannten fünf Ortschaften Liguriens. Andrea Bonettos Krimi-Reihe bietet perfekte Urlaubslektüre für Italien-Fans. Und natürlich für die Leser*innen von Donna Leon, Pierre Martin oder Jean-Luc Bannalec und alle, die humorvolle Krimis lieben.
Der ebenso einfühlsame wie eigenwillige Commissario Vito Grassi und sein Team von Power-Frauen lösen ihre Fälle in folgender
Abschied auf ItalienischAzzurro mortaleEin romantischer Tod
Klappentext: Commissario Vito Grassi glaubt nicht an einen Unfall, als ein Wanderer nahe des Sentiero Azzurro tot aufgefunden wird. Erschlagen von den Steinen einer jahrhundertealten Mauer bei einem romantischen Picknick mit Meerblick? Ausgeschlossen, findet Grassi. Nur der Hartnäckigkeit Dottore Penzas ist es zu verdanken, dass man nach der Obduktion zweifelsfrei von einem Verbrechen ausgeht. Der Tote entpuppt sich als Ex-Polizist, der undercover den Machenschaften des skrupellosen Geschäftsmanns Nicola DiLorenzo auf der Spur war. Er soll sich in einer fragwürdigen Beziehung zu zwei Erbinnen und einem romantischen Poeten befunden haben. Doch die Ermittlungen stagnieren, nichts ergibt Sinn. Beim legendären Schwimmwettkampf Coppa Byron werden Grassi und seine Kollegin Marta Ricci schließlich Zeuge eines erneuten Mordanschlags, der ihren Fall plötzlich in neues Licht stellt.
„Ein romantischer Tod“ ist der 3.Band der Krimireihe „Ein Fall für Commissario Grassi“ von Andrea Bonetto.
Der Autor hat recht unterschiedliche Charaktere zum Leben erweckt. Commissario Vito Grassi hatte man ja im 1. Band schon gut kennengelernt. Er hatte sich von Rom nach La Spezia versetzten lassen. Die Kinder sind erwachsen und von seiner Ehefrau, die weiterhin in Rom weilt, lebt Grassi weiterhin getrennt. .Er lebt in einem kleinen Haus, das er von seinem Vater geerbt hat. Aber nicht nur das Haus hat er geerbt, sondern auch Toni, die Mitbewohnerin. Ich finde Vito Grassi sehr sympathisch. Manchmal kommt er etwas grummelig rüber, aber das passt gut zu dieser Figur.
Seine Kollegin, die junge Marta Ricci ist eine engagierte Polizistin. Vito und sie haben keinen guten Einstieg gehabt, haben sich aber gut zusammengerauft. Sie ergänzen sich und sind einfach ein gutes Team.
Dann haben wir noch Toni. Die hat Grassi praktisch mit dem Haus geerbt. Sie kümmert sich um das kleine Olivenhain das zum Haus gehört. Am Anfang wollte Grassi Toni loswerden, jetzt haben die Beiden sich aneinander gewöhnt und mögen sich recht gerne.
In diesem Band ist Lucy, Grassis Tochter zu Besuch. Sie verbringt die Semesterferien bei ihrem Vater. Mit Toni versteht Lucy sich sehr gut um ihren Vater, der nach einem Schlag auf dem Kopf im Krankenhaus liegt, sorgt Lucy sich.
Das sind die Charaktere die, die Leser*innen durch die Krimireihe begleiten werden.
Andrea Bonetto beginnt die Geschichte in einem gemäßigten Tempo, man bekommt genug Zeit sich mit den Charakteren und der Umgebung verdaut zu machen. Doch als der Tote auf einer Terrasse auf einem Wanderweg durch die Cinque Terre gefunden wird, legt die Geschichte an Tempo zu.
Bei der Begutachtung der Leiche bekommt Grassi einen Schlag auf den Kopf. War es ein Stein, der sich aus der maroden Trockenmauer gelöst hat, oder war es gar ein Anschlag auf den Commissario. Trotz Wunde am Kopf und Stimmungsschwankungen kann Grassi das Ermitteln nicht lassen.
Für mich lebt die Geschichte durch die Beschreibung der eindrucksvollen Landschaft. Vor einigen Jahren habe ich die Cinque Terre Dörfer besucht und hatte schnell alles wieder vor Augen. Man bekommt beim Lesen richtig Sehnsucht nach Urlaub. Aber auch die Ermittlungen beschreibt der Autor spannend und sie nehmen ungeahnte Ausmaße an.
Andrea Bonetto erzählt die Geschichte spannend und mit einem feinen Humor. „Ein romantischer Tod“ ist ein gelungener 3. Band der Commissario Grassi Reihe. Ich freue mich auf viele weitere Bände.
Kommissar Grassi ermittelt bereits in seinem dritten Fall, für mich war es allerdings das erste Buch aus der Reihe und es war so geschrieben, dass ich als Quereinsteigerin keine Probleme hatte. Grassi und seine Kollegin Ricci sind beim Pathologen Penza zu einem exquisiten Abendessen eingeladen, werden dann aber zu einer Leiche gerufen, unterhalb des Sentiero Azzurro. Erschlagen von einer Trockenmauer, die plötzlich in sich zusammen gefallen ist? Grassi hat so seine Zweifel, aber dann wird auch er Opfer eines Steinschlags und muss mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus, die seiner Laune nicht zuträglich ist. Ermittelt wird dennoch. Und die Ermittlungen gehen in viele Richtungen, dabei gibt es immer wieder regionales Flair und ein bisschen Geschichte, wenn es um Byron und Percy Shelley geht. Insgesamt ein eher ruhiger Krimi mit einer Steigerung des Tempos gegen Ende und einer gelungenen Auflösung, auch wenn ich den Täter recht früh in Verdacht hatte. Ich würde gerne weitere Bände aus der Reihe lesen.
Lust auf Ligurien Wie auch schon in den beiden vorangegangenen Teilen der Reihe lebt das Buch sowohl von der bildhaften Beschreibung der Landschaften als auch von den handelnden Personen. Die Krimis dieser Reihe kommen alle ohne große Action, dafür aber mit feinem Humor und Skurrilität aus. Und vor allem machen sie Lust auf la dolce vita in Ligurien.
Streckenweise ganz netter Italien-Krimi, der doch aber seo seine Schwächen hatte. Bis hin zu dem unter Krimi-Autoren doch eigentlich verpönten Zufallslösung. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Auch der dritte Fall für Vittorio Grassi hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Dass La Spezia thematisiert wird, das spätestens seit dem kürzlich erschienenen historischen Roman bekannt sein dürfte, in dem es um den Aufenthalt Lord Byrons und seiner Entourage und den tragischen Tod Percy Shelleys geht, fand ich überraschend - dieses Jahr scheint La Spezia mich zu verfolgen. Aber diesmal auf sehr unterhaltsame und kurzweilige Art und Weise, und ich habe mich köstlich über Grassi amüsiert, der "dank" eines Schlags auf den Kopf eine gute Entschuldigung für seine ungewohnt aufbrausende und unfreundliche Art hat, mit der er seine Mitmenschen diesmal ein ums andere Mal vor den Kopf stößt. Gut gefallen hat mir, dass diesmal auch die Figuren rund um Grassi mehr Raum einnehmen und die Handlung vorantreiben - Toni und Grassis Tochter, Ricci und vor allem der Gerichtsmediziner La Penza, der mit seiner direkten und unverblümten Art eine sehr erfrischende Note in die Geschichte bringt und mich immer wieder schmunzeln liess. Der Todesfall, in dem diesmal ermittelt wird, ist gut durchdacht und konnte mich bis zuletzt bei der Stange - und beim Mitraten - halten. Kurzum: aller guten Dinge sind drei, und bei dieser Reihe haben alle drei Teile bisher mit Bravour bestanden. Jetzt hoffe ich dass es so immer weiter geht und noch lange keine Flaute in Sicht ist.