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Können Sie mich sehen?: Die Business Class im Homeoffice

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Ihre Methoden sind agil, sie handeln proaktiv, präsentieren nachhaltige und skalierbare Lösungen – Topmanager leben in anderen Sphären. Da, wo die Luft dünn ist und ein einziger Fauxpas den Fall ins Bodenlose bedeuten kann. Doch nun halten Frauen Einzug ins Habitat der Krawattenträger, und das bei den Angestellten so beliebte Homeoffice lässt die Führungsriege mit abgesägten Hosen dastehen. Die Herausforderungen werden diverser. Wem kann man noch trauen? Den Topkadern entgleitet die Kontrolle.

200 pages, Kindle Edition

Published February 25, 2026

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About the author

Martin Suter

67 books1,061 followers
Martin Suter is a Swiss author. He became known for his weekly column Business Class in the Weltwoche newspaper (1992–2004), now appearing in the Tages-Anzeiger, and another column appearing in "NZZ Folio". Suter has published seven novels, for which he received various awards. He is married and lives in Spain and Guatemala.

[from Wikipedia]

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Community Reviews

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11 (8%)
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52 (40%)
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26 (20%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 15 of 15 reviews
Profile Image for Annina.
470 reviews88 followers
May 8, 2026
Bei ein paar der Kurzgeschichten musste ich schmunzeln. Die bisherigen Business Class-Bücher von Suter habe ich amüsanter in Erinnerung.
Profile Image for Lisa.
119 reviews1 follower
May 7, 2026
don‘t we all hate corporate
2,409 reviews14 followers
March 3, 2026
Zum Inhalt:
Topmanager leben in anderen Sphären. Jeder Fehler kann das Aus bedeuten und jetzt dringen auch noch Frauen in diese Sphäre ein. Und das immer beliebter werdende Homeoffice ist für die Führungsriege ebenfalls nicht gerade zuträglich für ihre Stellung und die Kontrolle.
Meine Meinung:
Irgendwie hatte ich eine völlig falsche Vorstellung von dem Buch. Ich hatte mit einer amüsanten Geschichte gerechnet. Was einen aber erwartet ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und Kolumnen, die sicherlich auch einen Unterhaltungsfaktor haben, aber mein Ding sind Kurzgeschichten nicht so wirklich. Zwar sind diese gut geschrieben und auch durchaus amüsant, aber nachhaltig in Erinnerung wird mir dieses Buch nicht bleiben.
Fazit:
Nicht so meins
Profile Image for Manuela Nagl.
44 reviews
May 4, 2026
Schöne Kurzgeschichten mit gelungen beschriebenen, unsympathischen Charakteren und besonders die Arroganz männlicher Vorgesetzter hat Martin Sutter sehr gut in Worte gefasst.
Einige Geschichten haben mich zum Schmunzeln gebracht und ich hatte immer wieder Bilder aus meiner beruflichen Realität vor Augen.
Profile Image for WildesKopfkino .
1,129 reviews10 followers
March 9, 2026
Ganz oben in den Chefetagen weht bekanntlich ein ziemlich eigener Wind. Da fliegen Begriffe wie agil, proaktiv und skalierbar durch die Luft, während irgendwo jemand versucht, mit möglichst gerader Krawatte nicht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Genau in diese Welt wirft Martin Suter einen Blick und macht daraus ein ziemlich unterhaltsames Gedankenspiel.

Können Sie mich sehen? ist kein klassischer Roman, sondern eher eine Sammlung pointierter Beobachtungen über die Welt der Manager. Diese kleine Parallelwelt, in der Meetings länger dauern als so mancher Kinofilm und in der ein falsches Wort schon reichen kann, um vom Olymp der Entscheidungsträger direkt in die Bedeutungslosigkeit zu purzeln. Während man liest, nickt man öfter mal grinsend vor sich hin, weil vieles erstaunlich vertraut wirkt.

Besonders charmant ist, wie Suter diese Businesssprache aufs Korn nimmt. Da wird analysiert, optimiert und transformiert, bis man sich irgendwann fragt, ob eigentlich noch jemand weiß, worum es ursprünglich ging. Gleichzeitig schwingt immer ein leiser Humor mit, der nie laut wird, aber genau deshalb so gut funktioniert.

Auch die Veränderungen in der Arbeitswelt spielen eine Rolle. Homeoffice, neue Dynamiken, mehr Frauen in Führungspositionen. Plötzlich wackeln alte Gewissheiten und manche der Herren in den oberen Etagen wirken ein bisschen wie Leute, die ihr Navigationsgerät verloren haben.

Beim Lesen hatte ich öfter dieses Gefühl von stillem Schmunzeln. Kein lautes Gelächter, eher dieses angenehme Grinsen, wenn jemand die Dinge auf den Punkt bringt. Suter beobachtet scharf, schreibt elegant und trifft mit vielen kleinen Szenen erstaunlich genau ins Schwarze.

Am Ende bleibt ein Buch, das man schnell durchliest, das aber trotzdem nachhallt. Weil es mit viel Witz zeigt, wie absurd manche Mechaniken der Arbeitswelt eigentlich sind. Und weil man sich beim Zuklappen denkt: Tja, so weit weg von der Realität ist das alles wahrscheinlich gar nicht.
Profile Image for Kaspar.
5 reviews
April 24, 2026
Können Sie mich sehen? oder hören? Diese Formulierung kennt jeder, der die Corona-Pandemie nicht mit aller Kraft aus dem Bewusstsein verdrängt hat. Es ist ein fester Bestandteil auch in der Geschäftswelt geworden, sich zu Beginn jeden Meetings der Hörfähigkeit der Mitmenschen und der Funktion der eigenen technischen Geräte zu versichern. In diesem Kontext spielen viele der Kurzgeschichten, die in diesem Buch gesammelt sind. Sie alle verbindet der „Business-“ oder Geschäftskontext, doch jede Kurzgeschichte ist für sich auch eine pointierte und humorvolle Überzeichnung der Geschäftswelt und vor allem ihrer Hauptakteure, der Manager.

Ob „Top-Middle-Management“, „Casual Friday“, „Purpose“ oder „Priority Meetings“: Martin Suter nimmt deren Corporate Bullshit aufs Korn und schafft es somit, in jeder Geschichte dem Prototyp Manager den Spiegel aufzuzeigen. 

Für mich stechen in diesem Buch die drei Teile von „Vollmer live!” heraus, da diese vom Aufbau anders gestaltet sind als die anderen Geschichten. „Vollmer live!“ ist kein Setting, in das eingeführt wird, mit einer Handlung, dem üblichen Spannungsbogen und dem Lacher am Ende. Es ist die Heroisierung des CEO, man könnte meinen „Main-Charakter-Energy“ in Textform. Vollmer wird hier, einem Star gleich, wie von dem legendären Kommentator Tom Bartels in seinem Tag verfolgt und kommentiert, als wäre es die Nachspielzeit des WM-Finale Deutschland gegen Argentinien 2014. Jede Sekunde wie eine Minute, jede Geste könnte der nächste „Win“ sein. Hier wird sogar der morgendliche Espresso zu einem Spektakel und die Autofahrt gleicht dem Formel 1 Finale 2021. Niemand ist so wichtig wie Vollmer, weswegen er sich auch fragt: „Warum gibt es für systemrelevante CEOs kein Blaulicht und kein Martinshorn, verdammt!?”

Genau in dieser Überzeichnung liegt der Charme des Buches, nämlich die Art und Weise, den Alltag, die Selbstbilder und vor allem die Motive und inneren Monologe der fiktiven Charaktere darzustellen. Es ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem medialen Prototypen des karrierefixierten, selbstbezogenen, eitlen, emotional unbeholfenen, allglatten, Mitte vierziger Managers bis CEO, der sich mit den Härten der Corona-Pandemie und dem Einzug von starken Frauen ins Top-Management konfrontiert sieht.

Insgesamt ist es daher ein kurzweiliges und gutes Buch, für mich jedoch kein überragendes Buch. Leider wurde ich etwas vom Format überrascht, da ich einen Roman erwartet hätte. Doch das Buch eignet sich für zwischendurch, da man immer Zeit für eine kleine Geschichte hat. Wer also der „Businesswelt“ nicht fern ist, findet viel Stoff zum Schmunzeln, Lachen und manchmal auch einen Punkt zum Reflektieren in dieser Sammlung von Kurzgeschichten.
443 reviews4 followers
Read
March 16, 2026
Wer Stromberg schaut und The Office geliebt hat, war und ist mit Sicherheit ein Fan von den Business Class Geschichten von Martin Suter! Ich habe sie alle gelesen und auf Grund meines Bürojobs, erkenne ich da abstrakt gewisse Parallelen. Nun haben wir 2025 und eigentlich könnte man denken: Das was der Suter da schreibt, dieses viele heteronormative Zeug kann gar nicht mehr aktuell sein. Traurig, aber wahr: doch. Durch die Rollerückwärts ist es aktueller den je. Und er legt mal wieder nach mit „Können Sie mich sehen? – Die Business Class im Homeoffice.
Wer mit Abstand und etwas Amüsement auf die Herren in den Chefetagen schaut, kommt hier wieder auf seine Kosten. Was hier allerdings irreführend ist, ist die einordnende Unterschrift, die meint hier hauptsächlich über Homeoffice Geschichten zu lesen. Mit Nichten, die erste findet sich auf Seite 95 von insgesamt knapp 200 Seiten. Aber ich finde das nicht dramatisch, so lange es unterhält ist mir egal ob Home Office oder Eckbüro. Letzte Anmerkung zum Homeoffice, hier scheint mir Martin Suter, selbst während Corona, wo vereinzelte Geschichten spielen, technisch nicht ganz mit allem vertraut zu sein was schon damals verfügbar war, aber das ist nebensächlich.
Kurze Geschichten mit heiterer Pointe auf Kosten deren die es immer ein wenig besser haben als der Rest. Ein gutes Geschenk für Männer, die das Lesen nicht in ihren Hobbies führen und gerne mit dem wohlwollenden Hinweis, dass Lesen empathischer macht!
4 reviews
March 28, 2026
Fängt stark an mit einigen sehr lustigen Formulierungen, lässt aber auch sehr stark nach.
57 reviews
May 20, 2026
Mit viel Sarkasmus und Ironie nimmt Suter in diesem Roman aus Kurzgeschichten die Business-Class auf den Arm. Unterhaltsam, aber etwas repetitiv.
1,431 reviews6 followers
June 4, 2026
Schon ganz lustig, aber sicher besser verständlich, wenn man aus Managerkreisen kommt.
Profile Image for Karin.
836 reviews4 followers
June 20, 2026
Auf den Punkt gebrachte Befindlichkeiten
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