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Zeit Geschichte 1/2025: Auschwitz. Das Verbrechen. Die Erinnerung. Die Debatte.

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Am 23. August 1944 erreichte die Aufklärungsmaschine der Royal Air Force die IG-Farben-Fabrik in Auschwitz - kurz vorher lösten die Piloten die Bordkamera aus. Auf den Bildern ist auch das Todeslager in Birkenau sichtbar, in dem die SS Menschen vergaste und die Leichen unter freiem Himmel verbrannte. Eine seltene Aufnahme, die den Massenmord dokumentiert. Fünf Monate später, am 27. Januar 1945, fanden sowjetische Soldaten das Lager in Trümmern vor. Die SS hatte fast alle Spuren beseitigt.

Auschwitz steht für den Mord an über einer Million Menschen und ist zum Inbegriff des Holocaust geworden – für Deportationen, Sklavenarbeit und fabrikmäßigen Mord. Kein anderes Lager wird so oft zitiert, wenn es um den »Zivilisationsbruch« geht und die »Lehren«, die daraus gezogen werden müssen.

Diese Ausgabe beleuchtet die Geschichte von Auschwitz, die juristische Aufarbeitung, die Annäherungsversuche im Kino sowie die aktuellen Debatten über den Holocaust und seine Bedeutung. Zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erinnern wir daran, wie wichtig es ist, die Erinnerungskultur zu bewahren, gerade angesichts wachsender rechtsextremer und antisemitischer Tendenzen. Wir müssen über Auschwitz reden. Gerade jetzt.

123 pages, Paperback

Published January 24, 2025

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75 reviews
November 8, 2025
„Eine untilgbare Schande, einen unauslöschlichen Fluch haben wir auf uns gebracht. Wir verdienen keine Gnade.“

Es macht immer wieder betroffen über Ausschwitz und die anderen Vernichtungslager zu lesen und auch hier gab es einige interessante Ansichten und für mich neue Informationen.
Gerade der letzte Artikel hat mir gut gefallen, weil er einfach mal konkret den Weg zweier Überlebender nachzeichnet. Wie der Judenhass anfing im Kleinen, wie viel Glück man haben musste, um im Lager zu überleben und wie man danach „normal“ weiterleben konnte.
Davon gibt es aber zu wenig. Die erste Hälfte ist gefühlt immer der gleiche Artikel, anders formuliert mit minimal anderen Blickwinkeln. Ich habe, glaube ich, fünfmal gelesen, dass IG Farben durch Zwangsarbeiter profitieren wollte.
Die zweite Hälfte hat es nochmal rausgerissen mit besagtem letzten Artikel und zB. den Blick auf den aktuellen Antisemitismus und Erinnerungskultur (Was geht mich das an?) im Allgemeinen.
Wenn man sich grundsätzlich über Ausschwitz informieren möchte, ist das Magazin nicht die beste Wahl.
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