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Wir waren Artisten: Das Mädchen - Roman (Die Zirkus-Trilogie 1)

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Eine junge Frau aus gutem Hause, ein gefeierter Zirkusartist und drei Tage, die alles verändern ...

Bertha Lindberg, eine junge Frau der feinen Stockholmer Gesellschaft, soll endlich standesgemäß heiraten. Doch während ihr Vater nach einem geeigneten Ehemann sucht, träumt sie von einer großen Bühnenkarriere. Als sie an einem Dezemberabend Baptiste begegnet, einem gefeierten Artisten aus Österreich, verliebt sie sich nicht nur in ihn, sondern auch in die schillernde Welt des Zirkus. Denn obwohl Bertha sich für eine moderne Frau hält, lernt sie hier eine Freiheit kennen, die ihre Vorstellung bei Weitem übersteigt. Nach nur drei Tagen muss sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändert ...Der Auftakt einer epischen Liebesgeschichte und der Weg zu Freiheit und Selbstbestimmung – inspiriert von der Familiengeschichte der Autorin!

545 pages, Kindle Edition

Published June 10, 2026

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Evelyn Scala Schreiber

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150 reviews
June 28, 2026
Spannende Geschichte, mäßige Umsetzung

Durch die Adern der schwedischen Autorin Evelyn Scala Schreiber fließt das Blut einer alten Zirkusfamilie, deren Geschichte so einzigartig ist, dass sie Stoff für eine ganze Trilogie liefert. Mit ihrem Debütroman „Wir waren Artisten - Das Mädchen“ legt sie nun den Grundstein zur gleichnamige Trilogie. Sie erzählt von der Stockholmerin Bertha Lindberg, einer jungen Frau aus gutem Hause, die sich für eine Liebe jenseits aller Konventionen entscheidet. Sie erzählt von Mut, Freiheit und einem harten, schicksalhaften Zirkusleben.

Ich mag Romane die authentisch nah dran sind, weil sie von eigenen Familiengeschichten inspiriert sind und auf wahre Begebenheiten beruhen. Um so faszinierender, wenn es sich dabei um eine alte Zirkusfamilie handelt - schließlich hat Zirkus seit Kindertagen immer so etwas geheimnisvolles und magisches an sich. Daher fand ich die Geschichte an sich auch überaus spannend, insbesondere der Blick hinter die historischen Kulissen der Zirkuswelt, mit all den Schwierigkeiten und Vorurteilen, hat mir sehr gut gefallen. Leider hatte ich mit den, gefühlt sehr unkoordinierten, Zeitsprüngen so meine Problemchen, da mir diese sehr unregelmäßig und willkürlich erschienen. Zudem empfand ich einen Großteil der Dialoge als reichlich plump, was bei mir dazu geführt hat, dass ich zu sämtlichen Protagonisten keinen richtigen Zugang finden und mich nur mäßig mit ihnen identifizieren konnte, leider.

Fazit: Ich hatte gehofft, dass mich das Buch mehr in seinen Bann ziehen und fesseln würde. Im Gegensatz zu den angehängten, wirklich beeindruckenden Originalfotos hat es das bis zum Schluss jedoch leider nicht vollends geschafft, ich konnte es sogar getrost eine ganze Woche beiseite legen. Nichts desto Trotz ist die Geschichte dahinter einzigartig und lohnt sich erzählt und auch gelesen zu werden!
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