Echter Magie begegnet Joslin nur einmal im Während der Nacht des Lichterschattenfests, in der die Einheit von Dunkelheit und Licht gefeiert wird und die stets mit einem Kuss um Mitternacht endet. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Sie trifft auf gleich zwei mächtige Magier – und beide erkennen in ihr etwas, das Joslin nicht nur einzigartig, sondern auch gefährlich macht. Doch das Fest endet tödlich, als Schattenläufer das Dorf überfallen und Joslins Familie entzweien. Entschlossen, ihren Bruder zu retten, begibt sich Joslin auf eine gefährliche Mission, die sie mitten in den drohenden Krieg zwischen Licht und Schatten führt und direkt zu den Männern, die Joslins verborgene Magie zum Leuchten bringen. Einer so hell wie der Tag, der andere so verlockend wie die Nacht. Ihre Macht könnte das Gleichgewicht der Welt wiederherstellen … oder sie ins ewige Dunkel stürzen. #SlowBurn, #LoveTriangle, #StrangersToLovers, #HiddenMagic, #ChosenOne
Diese sinnliche Slow Burn Fantasy Romance ist der erste Band der Dilogie Empire of Burning Shadows. Band 2 erscheint im Herbst 2026.
Als unsere Welt noch jung war und vom großen Schöpfer geformt wurde, füllten die Centrics Länder, Tälker Gewässer und die Lüfte mit ihrer Präsenz.
Das Cover finde ich in Ordnung, es zieht mich jetzt nicht unbedingt ab, aber die Farbe mag ich, darum habe ich es mir genauer angeschaut.
Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung, dafür, dass es ein Debüt ist, schreibt sie schon gut, wenn auch ausbaufähig. Hin und wieder wurden mir zu viele Metaphern eingebaut und manches war nicht ganz schlüssig, aber ansonsten habe ich nichts am Schreibstil auszusetzen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive von Joslin.
Zu Beginn lernt man Joslin kennen, deren Dorf angegriffen wird. Sie schafft es zu flüchten und findet Hilfe bei Lanir, der ihr anbietet ihren Bruder zu befreien, der gefangen genommen wurde von den Schattenläufern.
Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, ich hatte keine großen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und war neugierig auf die Geschichte. Der Weltbau und die Erklärungen ließen da noch auf sich warten, aber das konnte noch kommen. Ich kam schnell voran und der Angriff passiert recht bald, somit fängt die Action schnell an.
Joslin konnte ich zuerst gut leiden, aber bis zum Ende hat sie keinerlei Entwicklung durchgemacht und blieb genauso naiv und schwach wie zu Beginn. Zwar glaubt sie selbst, dass sie stärker geworden ist, aber als Leser habe ich davon nichts mitbekommen. Sie jammert viel, ihr Dorf und die Menschen die dort gestorben sind sind ihr egal, zumindest denkt sie nie an sie und obwohl sie immer wieder betont wie ehr sie ihren Bruder finden will, lässt sie sich doch sehr viel Zeit damit. Mir wurde sie immer unsympathischer, obwohl ich sie zuerst gerne mochte. Ich fand ihre Leidenschaft fürs Kochen toll und auch wie bodenständig sie war.
Lanir fand ich zuerst ok, doch je weiter das Buch voran schritt, desto suspekter wurde er mir. Seine Handlungen und sein Gerede wirkten manchmal so, als wolle er Joslin nicht wirklich helfen und das hat dazu geführt, dass ich ihn immer weniger mochte. Außerdem blieb er sehr flach, von ihm kann ich nichts sagen, außer dass er Kommandat ist, anscheinend wichtig und einen Bruder hat, aber sonst blieb sein Charakter wirklich flach.
Gleiches bei Khiran, wobei ich ihn wenigstens mochte. Er kommt nicht oft vor, das Buch hätte ohne ihn genauso funktioniert, aber er war wenigstens irgendwie sympathisch, obwohl er wohl der mysteröse Typ hätte sein sollen. Klar, man weiß auch von ihm nichts und er war sogar noch flacher als Lanir, weil man rein gar nichts über ihn weiß, aber ich mochte ihn trotzdem lieber.
Die Grundidee des Buches war echt gut, aber die Ausführung war nicht so gut. Zuerst bliebt das world building komplett auf der Strecke. Ich habe keine Ahnung, wie die Welt aufgebaut ist, nur dass es Licht- und Schattenläufer gibt und die anscheinend verfeindet sind. Aber sie haben auch eine gemeinsame Regierungsstadt, keine Ahnung wie genau das funktioniert. Jedenfalls leben die Menschen einfach so dahin und wollen nicht in den Krieg gezogen werden. Das Dorf von Joslin liegt auch sehr nahe an der Regierungsstadt, denn sie spaziert da zwischen den einzelnen Orten einfach hin und her, es gibt keine längeren Reisen, also muss alles sehr nah beeinander sein.
Was schon der nächste Punkt ist. Zuerst ist Joslin so entsetzt, dass so viele Leute tot sind und sie will ihren Bruder finden, aber verschwendet dann keinen Gedanken mehr an ihr Dorf und die Überlebenden, oder wie es ihren Freunden geht. Wenn die Stadt, in der sie unterkam so nah war, wieso ist sie dann nicht nach Hause gegangen. Das fand ich sehr komisch, denn zuerst denk sie noch sehr viel über das Dorf nach und dann ist es wie ausgelöscht.
Von ihrer Mission ihren Bruder zu finden lässt sie sich ebenfalls schnell ablenken. Sobald Lanir ihr anbietet sie zu trainieren und ihr zu helfen hat sie plötzlich keinen Stress mehr, obwohl sie zuerst unbedingt weiter wollte. Sie verbringt ihre Tage mit Kochen, Training und mit Lanir. Ihr Bruder scheint in dieser Zeit vergessen zu sein. Als es dann heißt er soll hingerichtet werden hat sie immer noch keine Eile, nur Tage vor der Hinrichtung will sie plötzlich los. Das fand ich alles sehr merkwürdig von ihr.
Die Geschichte bewegt sich lange nicht von der Stelle. Man hat das Gefühl, als würden manche Szenen gar nicht zusammen hängen und die Sprünge zwischen diesen fand ich schon verwirrend. Manche Dinge wurden auch erwähnt, so wie ein Alchemielabor, wo sie ihrendwas umgestoßen hat, was dann aber komplett egal war. Wieso schreibt man sowas, wenn es wirklich keinerlei Nutzen hat und dann auch noch den Lesefluss stört? Das hat sich durch das ganze Buch so gezogen. Manchmal hat es gewirkt, als wüsste die Geschichte selbst nicht, wo sie hin will.
Das Ende war dann sehr vorhersehbar und hat mich nur teilweise überrascht. Plötzlich kamen Charaktere dazu, von denen man bis dahin nie gehört hat, obwohl sie eigentlich wichtig sind und alles ging schnell. Ich war froh, als ich durch war, denn die letzten 200 Seiten haben mir immer weniger gefallen. Viele Fragen blieben auch offen und sollen wohl dazu anregen den zweiten Band zu lesen, was ich aber nicht machen werde.
Fazit:
Die Idee des Buches und manche Ansätze waren gut, aber insgesamt konnte es mich gar nicht überzeugen. Der Beginn war noch gut geschrieben, danach hat mich das Buch immer mehr verloren. Joslin wurde immer unsympathischer und ihre Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Das Buch kriegt 2 Sterne von mir.
Die Welt und auch das Magiesystem dieser Geschichte haben unglaublich viel Potential. Das Magiesystem wurde allerdings für mich zu oberflächlich beschrieben. Ich habe bis zur letzten Seite nicht wirklich verstanden wie es funktioniert.
In Teil eins der Geschichte bin ich sehr gut reingekommen und die Story hat mir zu diesem Zeitpunkt wirklich gefallen. Teil zwei wiederum war für mich zu langwierig und hat mich komplett verloren, da ich nur zu Joslin eine emotionale Bindung aufbauen konnte. Allen anderen Protagonisten fehlte für mich die Tiefe. Teil drei überzeugte dann noch Mal mit dem Plot und hat mich so schnell durch die Seiten geführt.
Bei der Inhaltsangabe lesen wir zu allererst "zwischen zwei Männern und zwei Mächten". Leider hatte ich nicht das Gefühl Lanir und Kihran wirklich kennengelernt zu haben. Auch die Tension konnte ich nicht nachempfinden. Mit Kihran haben wir für meinen Geschmack und diese Aussage im Klappentext viel zu wenig Zeit verbracht.
Insgesamt war die Geschichte für mich nicht schlecht, hat aber das Potential bei weitem nicht ausgeschöpft.
Ob ich Band zwei lesen werde, lasse ich ich zu diesem Zeitpunkt noch offen.
So richtig konnte mich das Buch leider nicht überzeugen… Die Charaktere wirkten flach und besonders der Hauptcharakter (Joslin) hat keine Entwicklung durchgemacht. Die romantische Beziehung hat sich viel zu schnell entwickelt. Zudem hat mir der Weltenaufbau gefehlt. Man wird einfach in die Geschichte geworfen und findet sich am Anfang nur schwer zu recht…
Insgesamt konnte mich das Buch nur bedingt überzeugen. Ein zentrales Problem ist für mich die romantische Handlung: Die Beziehung entwickelt sich viel zu schnell und wirkt kaum aufgebaut. Statt einer nachvollziehbaren Entwicklung wird im Grunde nur mit einer „unerklärlich starken Anziehungskraft“ argumentiert, was es schwer macht, emotional einzusteigen. Auch die frühe explizite Szene zwischen den Figuren wirkt eher erzwungen – vermutlich, um das angedeuteten Love Triangle voranzutreiben. Dieses verfehlt für mich jedoch völlig seine Wirkung, da die Entscheidung zwischen den beiden Optionen erstaunlich leicht fällt: keine von beiden überzeugt wirklich.
Lanir konnte mich von Anfang an nicht für sich gewinnen, und im Verlauf wurde mein Misstrauen gegenüber seinen Motiven eher stärker. Khiran hingegen bleibt zumindest interessant, vor allem durch seine mysteriöse Anlage – auch wenn das allein nicht ausreicht, um die Dynamik wirklich zu tragen. Die Protagonistin Joslin bleibt ebenfalls recht blass. Zwar gibt es Ansätze, die sie greifbarer machen könnten (etwa ihre Leidenschaft fürs Kochen), doch diese werden nicht weiterentwickelt und und ab einem bestimmten Punkt nicht wieder aufgegriffen. Gleichzeitig erscheinen ihre Entscheidungen oft wenig nachvollziehbar: Obwohl sie eigentlich ihren Bruder sucht, verbringt sie viel Zeit mit Lanir, ohne kritisch nachzufragen oder die Situation zu hinterfragen. Diese Naivität erschwert es, mit ihr mitzufühlen.
Das Konzept der Spiegelmagie und ihren Farben fand ich grundsätzlich spannend, wird aber zu wenig ausgeschöpft. Insgesamt bleibt auch die Weltgestaltung eher oberflächlich und wirft stellenweise logische Fragen auf, wie etwa bei der Konstruktion zweier verfeindeter Parteien, die dennoch gemeinsam eine Stadt regieren. Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Teilweise wirken Wortkombinationen holprig oder unpassend, was den Lesefluss stört. Die Handlung leidet zusätzlich unter einer sehr zähen Mitte, in der sich wenig entwickelt und sich vieles um Training und die Beziehung zu Lanir dreht, ohne die Geschichte wirklich voranzubringen.
Die Hörbuchsprecherin macht ihre Sache solide, mit angenehmer Stimme und gutem Tempo, sodass man dem Geschehen gut folgen kann. Das Ende bringt zwar noch einmal etwas Spannung, bleibt aber insgesamt vorhersehbar und folgt bekannten Mustern des Romantasy-Genres. Rückblickend bleibt vor allem der Eindruck eines Buches mit einzelnen interessanten Ideen, die jedoch nicht konsequent ausgearbeitet wurden.
Vielen Dank an NetGalleyDE für die Bereitstellung des Hörbuchs als Rezensionsexemplar!
2,5 Sterne. Kaum Beziehung zu den Charakteren, die Beziehungen untereinander auch recht wenig nachvollziehbar, sehr flaches Worldbuilding. Wer aber seichte Unterhaltung sucht mit einfacher Story, wenig Erklärungen (Magiesystem etc.) wird hier trotzdem seinen Spaß dran haben.
3,25 Sterne Gutes Debut. Der Schreibstil ist flüssig, es passiert immer irgendwas und die Grundidee des Buches finde ich auch interessant. Am Worldbuilding hätte man sicherlich besser arbeiten können. Ich habe immer noch keine Ahnung, weshalb, warum, wieso und wie diese Licht- und Schattenmagie funktioniert. Die FMC handelt nicht immer nachvollziehbar und manchmal mochte ich sie auch überhaupt nicht. Und die MMC's? Im Moment wirken sie noch eher flach. Mit dem einen ist es Insta-Lust und der andere taucht kaum auf, wirkt dadurch aber wenigstens mysteriös. Ich kann nur mutmaßen, dass sich der angebliche Slow burn auf ihn beziehen soll. Der Plottwist am Ende hat mir gefallen und noch einmal einiges rausgerissen.
Der Klappentext hat auf jeden Fall große Lust auf das Buch gemacht. Licht und Schatten find ich immer super interessant. 🌞
Leider ist mir der Einstieg sehr schwer gefallen. Man wird einfach in die Welt geworfen und versteht eigentlich nichts. Nicht das Worldbuilding, nicht die Magie und auch nicht so wirklich die Zusammenhänge. Zum Beispiel warum herrscht jetzt plötzlich Krieg zwischen Licht und Schatten? Wie sind die Orte, Länder aufgeteilt? Wer herrscht über was? Dazu hätte ich mir etwas mehr Infos gewünscht. Am Ende ergibt es vielleicht Sinn, warum wir so wenig wissen, aber persönlich mag ich sowas einfach nicht haha. 🙊 Denke in Band 2 werden da mehr Infos kommen. Das Worldbuilding hat Potenzial und ist noch sehr ausbaubar, so fand ich es aber leider noch nicht gut.
Insgesamt sind sowieso viele Handlungen sehr random. Man fragt sich echt oft wieso oder wo das jetzt herkommt. 😂 Ich habe versucht das etwas auszublenden, denn die ganze Idee war ja an sich gut und hat wie gesagt Potenzial.
Der Schreibstil hat mir dafür für einen Debütroman wirklich sehr gut gefallen! Er war sehr poetisch und bildlich geschrieben und sowas mag ich immer sehr gerne, auch wenn einige Bezeichnungen schon etwas sinnlos ausgeschmückt waren haha. 💗
Die Charaktere fand ich interessant, obwohl mir auch hier die Tiefe gefehlt hat. Joslin ist wirklich seeeeeehr naiv, eine Charaktereigenschaft die mich leider oft auch einfach nur nervt und ihre Handlungen sind oft mehr als random. 😂 Die Love Triangle war spannend, wenn auch etwas out of nowhere.
Das Ende fand ich dann nochmal ganz spannend, auch wenn es etwas vorhersehbar war. Hat für mich aber nochmal ein bisschen was rumgerissen.
Insgesamt war das Buch für ein Debüt (daran sollte man auf jeden Fall denken) ok bis gut. Es hat ja auch nicht so viele Seiten, da kann halt auch nicht das krasseste Worldbuilding kommen. Ich hätte mir trotzdem einfach mehr Erklärungen und Tiefe gewünscht.
Die Grundidee dieses Fantasyromans ist durchaus reizvoll: ein magischer Konflikt zwischen Licht und Schatten, verbunden mit einem klassischen Liebesdreieck und verborgenen Kräften. Das Setting hat Potenzial und auch die tropes bedienen genau das, was Fans des Genres erwarten.
Leider kann die Umsetzung damit nicht ganz mithalten. Vor allem die Protagonistin wirkt über weite Strecken sehr naiv und passiv. Obwohl ihre Motivation klar gesetzt ist – die Suche nach ihrem Bruder und Antworten über ihre Vergangenheit – handelt sie kaum eigenständig und lässt sich stattdessen größtenteils von den männlichen Figuren treiben. Auch eine wirkliche Entwicklung oder ein Wandel bleibt aus, was es schwer macht, sich langfristig mit ihr zu identifizieren.
Die Dynamik zwischen den Figuren und das Liebesdreieck sind zwar vorhanden, können die Schwächen der Hauptfigur aber nur bedingt ausgleichen. Dadurch bleibt die Geschichte insgesamt etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Positiv hervorzuheben ist hingegen das Hörbuch: Die Sprecherin macht ihre Sache sehr gut und trägt viel zur Atmosphäre bei, wodurch das Zuhören angenehm bleibt – selbst dann, wenn die Handlung nicht vollständig überzeugen kann.
Insgesamt ein Buch mit interessanter Grundlage, das jedoch in der Ausführung enttäuscht. Dank der gelungenen Hörbuchumsetzung dennoch solide drei Sterne.
Leider, leider konnte mich das Debüt nicht überzeugen. Es war für mich sehr viel telling not showing. Also es wurden Emotionen beschrieben, die ich nicht so empfunden habe, Verbindungen beschrieben, die für mich nicht so innig waren, etc. Muss mich leider auch den anderen Kritiken anschließen, das beim Hören dieses Hörbuchs ich immer wieder den Eindruck bekommen habe, dass sie immer komplett am Viben war und ihr dann manchmal doch eingefallen ist, wie sehr sie doch ihre Liebsten vermisst. Fand ich doof. Zur Lovestory: One Thing about me, ich finde Love Triangles gehören verboten, deswegen konnte dieser Plot-Point auch nur weitere Minuspunkte sammeln. Fand vor allem den zweiten Dude unnötig. Das Magiesystem war okay, i guess? Aber schon auch wie jedes Romantasy Buch jemals. Also nicht viel Innovatives mMn.
Ich glaube schon, dass die Autorin Talent hat, aber das war für mich leider noch nix. Stand jetzt würde ich auch nicht weiterlesen.
„Empire of Burning Shadows“ hatte für mich einige interessante Ansätze, konnte sein Potenzial letztlich aber nicht ausschöpfen.
Der Einstieg in die Geschichte ist gelungen und hat mich neugierig gemacht. Die Handlung startet recht ereignisreich und ich wollte zunächst unbedingt erfahren, wie sich Joslins Reise weiterentwickelt. Auch die Grundidee rund um die verschiedenen Mächte und das Magiesystem klang vielversprechend.
Leider verlor die Geschichte für mich im weiteren Verlauf deutlich an Schwung. Viele Passagen wirkten langgezogen und die Handlung trat über weite Strecken auf der Stelle. Statt die eigentliche Mission voranzutreiben, wurden andere Aspekte in den Vordergrund gerückt, wodurch bei mir das Gefühl entstand, dass die Geschichte ihren Fokus etwas verliert.
Mit den Charakteren hatte ich ebenfalls Schwierigkeiten. Besonders Joslin blieb für mich blasser als erhofft. Obwohl sie einiges erlebt, konnte ich ihre Entwicklung nur bedingt nachvollziehen und viele ihrer Entscheidungen wirkten auf mich nicht immer schlüssig. Auch die übrigen Figuren blieben für meinen Geschmack zu oberflächlich, sodass ich kaum eine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen konnte.
Ähnlich ging es mir mit dem Worldbuilding. Es werden interessante Elemente eingeführt, doch viele Hintergründe und Zusammenhänge bleiben recht vage. Gerade das Magiesystem hätte ich gerne ausführlicher erklärt gesehen, da hier viel Potenzial vorhanden gewesen wäre.
Positiv hervorheben möchte ich den flüssigen Schreibstil, durch den sich das Buch trotz meiner Kritikpunkte angenehm verfolgen ließ. Gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal etwas Fahrt auf, dennoch konnte mich das Gesamtbild nicht vollständig überzeugen.
Insgesamt ist „Empire of Burning Shadows“ kein schlechtes Buch, hat für mich aber viele Chancen ungenutzt gelassen. Wer klassische Fantasy mit Romantasy-Elementen mag, könnte hier mehr Gefallen daran finden als ich.
Bewertung: ★★☆☆☆
Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
What the helllyyyy - was hab ich da gelesen? Und was war es für ein Ende? I mean, Gefühlschaos hoch 100. und dann dieser Schreibstil, so detailliert - das man wirklich in diese Welt versinkt. & können wir über die Männerwahl sprechen?? 🦦📖🤌🏼
Eine Geschichte zwischen Licht und Schatten. Ein Debütroman den ich so nicht auf dem Schirm hatte und der Auftakt der Magical Fate Dilogie.
⸻
✧ Worum geht es?
In einer Welt, in der Menschen den mächtigen Eteri dienen und Magie etwas Unerreichbares scheint, wird Joslins Leben plötzlich vollkommen auf den Kopf gestellt. Während des Lichterschattenfests begegnet sie echter Magie und plötzlich erkennen zwei mächtige Magier etwas in ihr, das alles verändert. Ihr Leben wie sie es bisher kannte auf den Kopf stellt.
Als Schattenläufer ihr Dorf angreifen und ihren Bruder entführen, beginnt für Joslin eine gefährliche Reise voller Geheimnisse, uralter Machtkämpfe, unbeantworteter Fragen und der Suche nach sich selbst. Denn vielleicht liegen die größten Geheimnisse nicht im Krieg zwischen Licht und Schatten, sondern tief in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.
„Die Kluft zwischen den Eteri und uns Menschen war unüberbrückbar. Sie waren uns in jeder Hinsicht überlegen – mächtiger an Körper und Geist, mit einer Ausstrahlung, die selbst die Mutigsten ehrfürchtig verstummen ließ.“
Und irgendwo dazwischen steht ein charismatischer Hauptmann, von dem sie sich natürlich überhaupt nicht ablenken lassen wollte. Plus ein geheimnisvoller Magier in den Wäldern der sie zusätzlich reizt. Hui. 🙃 " Girl … bei dir ist einiges los ;) "
✧ Meine Gedanken zum Buch
Zu Beginn war ich tatsächlich etwas skeptisch. Ohne Erwartungen und ganz offen. Was direkt auffällt: Das Buch liest sich angenehm leicht hat aber eine leichte poetische Ader, inklusive angenehmer Sprache die genau in diese Welt passt. 👍🏼
Das Worldbuilding bleibt dafür eher schlicht und nicht allzu komplex, was den Einstieg in die Fantasywelt wirklich einfach macht. Gerade für Fantasy-Einsteiger ist das definitiv ein Pluspunkt, weil man schnell in die Geschichte findet und nicht mit tausend komplizierten Details erschlagen wird. Für Einsteiger somit wundervoll, für mich zu unausgereift.
Die Grundidee mit den Eteri, den Schattenläufern und Lichtläufern ist schnell erklärt. Joslin wirkt allerdings anfangs ihre eigene Magie und leitet diese in ihre Kräuter und Kochkünste weiter. Dass ausgerechnet ihre sagenumwobene Kräuterpfanne ihr einige Türen öffnet, fand ich fast schon ein bisschen herrlich.
Man muss das Buch stellenweise einfach mit einem Augenzwinkern lesen. 😉
Allerdings blieb mir der Ausbau der Welt an vielen Stellen etwas zu oberflächlich. Vieles wird angerissen, aber nicht wirklich vertieft, und die Handlung konzentriert sich fast ausschließlich auf die Suche nach ihrem Bruder und ihre Gefühle für eben diese beiden geheimnisvollen Männer. Romantasy die als Slow Burn betitelt wird - aber keine ist. Nicht in meinen Augen.
✧ Charaktere & Romance
Joslin selbst hat mich leider nicht ganz erreicht. Ich mochte sie zu Beginn tatsächlich ganz gerne, allerdings lief sie mir ab dann etwas zu naiv und geblendet von diesem einem starken Mann durch die Welt.
Mit der sich anbahnenden Dreiecksbeziehung konnte ich ebenfalls nicht besonders viel anfangen. Auch die Verbindung zwischen ihr und Hauptmann Lanie wirkte auf mich oberflächlich. Zwecksbedingt. Konzipiert und viel zu schnell. Das mit ihm was nicht stimmte war mehr als deutlich. Die Nebencharaktere wirkten auf mich lieb und nett, aber insgesamt hatte jeder Protagonist keine Ecken und Kannten. Über die Geschichte hinweg gab es tatsächlich nur eine Figur die Joslin mit geballter Ehrlichkeit konfrontierte und somit für mich am authentischsten wirkte. - Der Exfreund. 😅
✧ Das Ende
Und dann kam dieses Ende.
Während mich die Geschichte über weite Strecken eher seicht begleitet hat, hat das Finale nochmal ordentlich Spannung reingebracht. Genau diese Art hätte ich mir auch innerhalb des Buches gewünscht. Es liefert zwar nicht die komplette Auflösung und lässt vieles bewusst offen, aber genau dieser Plot Twist könnte einige richtig abholen und zum weiter lesen animieren. Gut gemacht, zu erahnen aber … ja. 👍🏼 Dad war ganz gut
⸻
✧ Fazit
Empire of Burning Shadows ist für mich ein solider Fantasyauftakt mit einer angenehm lesbaren Sprache, einer nicht ganz neuen Grundidee und einer sich aufbauenden Dreiecksbeziehung. Die Plots - Slow Burn und Love Triangl werden meiner Meinung nach nicht ganz erfüllt.
Es ist leicht, zugänglich und besonders für Fantasy-Neulinge ein guter Einstieg in das Genre.
Für mich persönlich blieb das Worldbuilding etwas zu flach, die Romance konnte mich nicht überzeugen und auch die Protagonistin blieb emotional eher auf Distanz.
Trotzdem konnte ich wenig wirklich gravierende Kritik finden. Meinem jüngeren ich hätte die Story wohl eher gefallen. Jetzt allerdings sehne ich mich nach komplexeren Geschichten die mich überwältigen dürfen anstatt nur angenehm unterhalten. Weniger spannend als erhofft, manchmal etwas verwirrend und nicht ganz ausgereift. Es war einfach… nett. So war es für mich ein okayer Auftakt mit einem starken Ende, das jetzt aber ordentlich Erwartungen an Band 2 stellt. Ob es diese erfüllt werden können, wird sich zeigen. Ich werde diese Welt aber an dieser Stelle verlassen.
Das Buch und den Farbschnitt dieses Buches finde ich wunderschön. Beides passt sowohl von der farblichen Gestaltung, als auch von den Motiven zu dieser Geschichte.
Joslin lebt mit ihrem Zwillingsbruder in einem kleinen Dorf. Als dieser bei einem Überfall während des Lichterschattenfests entführt wird, macht sie sich auf den Weg, ihn zu retten. Auf dieser Mission begegnet sie nicht nur 2 völlig verschiedenen Männern, zu denen sie sich hingezogen fühlt, sondern sie entdeckt eine ganz neue Seite an sich selbst.
Der Einstieg in diese Geschichte ist mir leicht gefallen. Man lernt Joslin in ihrem gewohnten Umfeld kennen. Sie ist offen, sagt klar, was sie will und was nicht und sie ist neugierig auf das Leben. Sie beschützt ihren Bruder und ihre Lieben. Doch dann ändert ein Überfall alles und sie will ihren Bruder retten. Das hat mir gut gefallen, doch leider kommt sie einige Male vom Weg ab und verliert ihr eigentliches Ziel immer mal wieder aus den Augen. Es gibt einige Hindernisse, doch aus meiner Sicht fordern die Joslin alle nicht wirklich heraus. Alles scheint ihr irgendwie zuzufallen und zu gelingen, ohne größere Anstrengungen. Das fand ich sehr schade, denn daran wächst eine Hauptfigur in der Regel. Hier hätte ich mir deutlich mehr bzw. größere Hindernisse gewünscht, so dass Joslin dann auch eine beobachtbare Entwicklung nehmen könnte.
Lanir und Khiran fand ich beide interessant, wobei mir Lanir nicht wirklich sympathisch war. Von beiden erfährt man aber nicht wirklich viel, immer nur ein Stückchen. Das macht es spannend, gleichzeitig fällt es einem aber auch schwer eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen.
Für alle anderen Figuren hätte ich mir auch noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem haben die Figuren in der Regel ein eigenes Ziel bzw. eine eigene Motivation und ergänzen die Haupthandlung gut.
Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Die Idee der Geschichte ist toll. Mir persönlich war es aber zum Teil zu sprunghaft. Joslin ist etwas eingeschossen und schwups hat sie es getan. Dann ist ihr etwas anderes eingefallen und zack war das andere vergessen und es ging mit der neuen Idee weiter. Hier hätte ich mir etwas mehr den „roten Faden“ gewünscht. Auch die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht ganz überzeugen, denn ich konnte kein Knistern und keine Anziehung spüren. Vielleicht lag es daran, dass ich auch keine richtige Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte. Aber auch hier muss ich sagen, dass die Idee wirklich super war, also das angedachte Love Triangle. Die gewählten Themen fand ich sehr interessant und auch gut bearbeitet und auch das Ende hat mich total überzeugt. Es ist ein gemeiner Cliffhanger und jetzt muss ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Alles liest sich recht angenehm und flüssig. Die Dialoge fand ich authentisch und unterhaltsam. Die Beschreibungen der Settings und der atmosphärischen Beschreibungen haben mir ein Bild vor mein inneres Auge gezaubert. Es wird mit sehr vielen und auch schönen Metaphern gearbeitet, jedoch wurde es mir in der Gesamtschau ein wenig zu überladen und hat mich dann das eine oder andere Mal in meinem Lesefluss unterbrochen, weil ich über die Metaphern nachgedacht habe. Worldbuilding und Magiesystem fand ich sehr interessant. Für beides hätte ich mir aber noch etwas mehr Raum gewünscht. Die Darstellung der emotionalen Ebene fand ich insgesamt gut, doch hätte ich mir, wie bereits erwähnt, mehr Tiefe gewünscht. Dann hätte man sich noch besser in die Figuren hineinversetzen können. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack.
Von mir erhält dieses Buch eine Kaufempfehlung (3,5/5 Sterne), weil die Idee der Geschichte toll ist, weil Joslin eine sympathische Hauptfigur mit viel Potenzial ist und weil Worldbuilding und Magiesystem echt interessant sind.
Vielen Dank an Maxime Herbord und den COVE-Verlag für diese Geschichte.
Ich habe das Buch von einer Freundin geliehen, die es auf der LBM mitgenommen hat. Tja, was soll ich sagen? Es gab ein paar Dinge, die dafür gesorgt haben, dass ich nicht so ganz warm mit der Geschichte geworden bin. Eines vorweg: Wer kein großes Worldbuilding und eine schnelle, leichte Romanze erwartet, der kommt hier denke ich schon auf seine, beziehungsweise ihre Kosten.
Insgesamt blieben mir die Charaktere leider ein bisschen zu flach. Ich hatte das Gefühl, dass man sie kaum kennenlernt und somit konnte ich auch nicht richtig mit ihnen mitfühlen. Insbesondere die Protagonistin Joslin blieb für mich recht blass. Leider folgte direkt am Anfang des Buches ein Trope, den ich mittlerweile Leid bin zu lesen: Joslin wird als „zu zierlich“ für die ihr bestimmte Aufgabe (Kellnern, duh) beschrieben. Violet Sorrengail, my girl, is this you?
Damit verbunden sehe ich ein generelles Problem, welches mir im Romantasy Genre häufiger begegnet: Charaktere werden zu wenig ausgearbeitet, wodurch ihre Handlungen nicht mehr in Gänze nachvollziehbar sind.
Besonders schade ist das, weil die Grundidee der Geschichte durchaus Potenzial hat. Dieses wird jedoch nicht ausgeschöpft, insbesondere im Hinblick auf das Worldbuilding, welches mir zu kurz kam. Wenn ein Buch als High Fantasy vermarktet wird, dann erwarte ich eine entsprechend ausgearbeitete Welt. Hier hätte ich mir deutlich mehr Tiefe und Erklärungen gewünscht.
Vielleicht habe ich mich gerade deshalb auch öfter gefragt, weshalb Joslin nicht öfter kritischer nachhakt. Dass sie sich mit so wenigen Informationen zufriedengibt, machte ihre Handlungen für mich schwer verständlich und reduzierte zusätzlich ihre Glaubwürdigkeit als Figur.
Mir ist bewusst, dass ich mich in einem Genre bewege, in dem nicht jedes Werk die epische Tiefe eines Tolkien- oder Sanderson-Romans erreichen kann. Dennoch hätte ich mir zumindest einen Schritt in diese Richtung gewünscht, wenn man sich schon im Bereich High Fantasy bewegen möchte.
Insgesamt bleibt für mich der Eindruck eines Buches, das mehr verspricht, als es letztlich einlöst. Positiv hervorheben möchte ich jedoch ausdrücklich das Cover, das von Franziska Stern gestaltet wurde und definitiv zu den stärkeren Aspekten des Buches zählt.
Ich hatte ehrlich gesagt wenig Erwartungen an das Buch, war vor allem an dem Love Triangle interessiert, doch das hat sich dann doch etwas anders entwickelt als erwartet.
Der Schreibstil von Maxime Herbord ist sehr ausschweifend, mit vielen Vergleichen und Metaphern. Ich mochte das aber wirklich gerne, weil es irgendwie zur Grundstimmung im Buch gut gepasst hat. Manchmal war es etwas zu viel aber für ein Debüt wirklich sehr schön.
Wir lesen aus der Ich Perspektive von Joslin, die sehr unbedarft und naiv wirkt. Sie erlebt den Überfall auf ihr Dorf, das Verschleppen ihres Bruders und vertraut sofort fremden Menschen. Sie hinterfragt niemanden, sie nimmt einfach alles als gegeben hin und ist am Ende dann überrascht, wie sich alles entwickelt.
Vom Love Triangle bin ich doch sehr enttäuscht gewesen. Lanir taucht zwar regelmäßig auf, spielt eine größere, wenn auch anstrengend geheimnisvolle, Rolle. Ihn umgibt eine Wolke von "vertrau mir einfach, ich weiß, was das Beste für dich ist" und Joslin tut einfach genau das, was er sagt. Obwohl sie ihn kaum kennt. Da hatte ich teilweise das Gefühl ein YA Buch zu lesen, obwohl die kürzeren spice Szenen eine andere Sprache sprechen. Kiehran hingegen kommt so gut wie gar nicht vor und wenn ich ehrlich bin, hätte das Buch auch wunderbar ohne ihn funktioniert. Man hätte seine Rolle überhaupt nicht gebraucht, denn richtig kennengelernt hat Joslin ihn ja gar nicht. Flirty waren sie auch nur sehr wenig, weshalb ich die Werbung zum Buch mit einem Love Triangle dann doch etwas weit her geholt finde. Vielleicht kommt das eher in Band 2 zum Tragen. Aber nach dem, was hier geschah, würde ich das nicht unbedingt wollen.
Mein größter Kritikpunkt ist das fehlende Worldbuilding. Man wird in das Buch und die Geschichte hineingeworfen ohne das Magiesystem zu kennen, ohne zu wissen, wieso Krieg zwischen Licht und Schatten stattfindet, man versteht nicht wie das Land aufgebaut ist, wo die Dörfer und Städte liegen, wer herrscht, welche Gesetze es gibt usw usw. Es war einfach viel zu wenig, um wirklich zu begreifen, worum es eigentlich sonst noch geht. Überhaupt war vieles an der Handlung manchmal so, als wären verschiedene Szenen irgendwie aneinander gereiht worden. Die Zusammenhänge blieben manchmal zu lose und vieles war unnötig und hat mir kein weiteres Wissen gebracht. Viele Charaktere werden eingeführt aber nach kürzester Zeit wieder vergessen. Da hätte man sich sicher auf einige wenige konzentrieren und diese aber etwas mehr in den Fokus rücken können.
Letztlich gab es auch keine großen Überraschungen, denn es war sehr schnell klar, dass es in eine solche Richtung gehen muss, um nochmal einen Twist zu erhalten. Das fand ich aber nicht allzu schlimm, da mir das Tempo der Geschichte ganz gut gefallen hat. Es war definitiv ein kurzweiliges Buch.
Alles in allem war es ein guter Schreibstil, eine rasante Handlung aber viel zu wenig Worldbuilding und eine viel zu naive Protagonistin. Band 2 werde ich vermutlich schon lesen, einfach um der Autorin auch eine weitere Chance zu geben.
Empire of Burning Shadows ist der Debütroman von Maxime Herbord und der Auftakt ihrer Magical Fate Dilogie.
Am Abend des Lichterschattenfestes wird die Welt von Joslin komplett auf den Kopf gestellt. Erst taucht ein unglaublich interessanter Mann auf und zieht sie in seinen Bann und dann wird ihr Zwillingsbruder von den Schattenläufern entführt. Um ihren Bruder zu retten, nimmt Joslin all ihren Mut zusammen und begibt sich auf eine Reise, die sie noch so vor einige Herausforderungen stellen wird.
Joslin und ihr Bruder werden eher in ärmlichen Verhältnissen von ihren Zieheltern großgezogen. Da sind solche besonderen Feste eine willkommene Abwechslung! Doch niemals hätte Joslin damit gerechnet, dass dieses Lichterschattenfest anders ausgeht als in den vergangenen Jahren. Sie muss stark sein, um ihren Bruder wiederzufinden und sich auch irgendwie in dieser Welt erst noch beweisen.
Als Hauptprotagonistin hat mir Joslin schon echt gefallen! Ich habe mit Spannung ihre Geschichte verfolgt und konnte mit ihr mitfühlen. Na ja, manche Entscheidungen waren nicht ganz so nachvollziehbar für mich, aber gut. Das ist jetzt auch nicht weiter schlimm. 😉
Auf ihrer Reise trifft sie auf Lanir. Er ist der Kommandant der Lichtläufer, der ihr Herz definitiv höher schlagen lässt. Doch auch Khiran, den sie auf dem Fest schon geküsst hat, hat ihr den Kopf verdreht. Hach, gleich 2 gutaussehende, mysteriöse Männer mit magischen Kräften?! COUNT ME IN! 😍😍 Okay, ich bin definitiv und absolut Team Khiran! Für mich stimmte die Chemie zwischen ihm und Joslin meeeeehr als zwischen ihr und Lanir. ☺️ Hach, aber okay. Lanir ist auch nicht zu verachten. Nein, nein. 🤭🤭🤭 Hier wird der Trope Love Triangle absolut großgeschrieben! Ich war andauernd hin- und hergerissen! Und Joslin ging es da ja nicht anders! 🥰🥰🥰🥰
Mir hat im Gesamten der Vibe von Empire of Burning Shadows richtig gut gefallen! Die Geschichte von Joslin spielt mehr so in einem mittelalterlichen Romantasy-Setting und wird durch den bezaubernden Schreibstil von Maxime Herbord unterstrichen! ✨️🫠 Ein wirklich guter Auftakt, der am Ende nochmal richtig Fahrt aufnahm! Diese Spannung! Diese Erkenntnisse und Plottwists! Hab ich nicht erwartet und hat mich positiv überrascht! 😊
So, und WIE GUT war Pia-Rhona Saxe bitte?! Eine Powerfrau, die Joslin so viel Leben einhauchte! Durch ihren Einsatz von Betonung und Lautstärke konnte ich all die unterschiedlichsten Emotionen von Joslin direkt spüren. Der Wahnsinn! Durch mein Handy direkt ins Herz! Und auch allen anderen Charakteren verlieh sie das gewisse Etwas! ❤️🙏
Empire of Burning Shadows von Maxime Herbord war als Hörbuch ein echtes Erlebnis! Eine verträumtere Romantasy mit Spannung, Drama, Magie und einer jungen Frau, die so viel über sich selbst erfährt.
Vielen lieben Dank an Maxime Herbord, Pia-Rhona Saxe und Hörbuch Hamburg für das Hörbuch-Rezensionsexemplar via NetGalley. Dies ist meine ehrliche Rezension mit meinen eigenen Worten.
Vielen Dank an den Cove Verlag für das Rezensionsexemplar 🩵
Was bedeutet ein Stern für mich? Es hat mir nicht gefallen.
Leider war dieses Buch für mich ein kompletter Fehlgriff. Der Schreibstil wirkte auf mich noch unausgereift und unbeholfen. Das Erzähltempo war unglaublich schnell, wodurch alles auf mich sehr oberflächlich abgearbeitet wirkte. Die Kombination dieser beiden Elemente hat des öfteren dazu geführt, dass ich Passagen zwei Mal lesen musste.
In meinen Augen hatte das Buch auch ein großes Problem damit zu zeigen, was es ausdrücken möchte und erzählt stattdessen nur. Heißt: Gefühle und auch die Stimmung bestimmter Szenen werden genau erklärt ("tell") anstelle sie wirklich zu zeigen ("show"). Dadurch wirkte auch hier wieder vieles oberflächlich und die Emotionen kamen bei mir nicht herüber.
Das World Building war kaum vorhanden und bis zum Schluss blieben zentrale Fragen offen, die das Leseerlebnis einfach nur verwirrend machten. In meinen Augen kann das auch nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass es ja noch einen zweiten Teil geben soll.
Die Handlung war fast von vorne bis hinten vorhersehbar. Es gab wirklich kaum eine Entwicklung, die ich nicht schon im Vorhinein ahnte. Szenen und Handlungen wurden reingeworfen, deren Sinn sich mir bis zum Schluss nicht gänzlich erschlossen hat. Das Ende fand ich alles in einem noch am besten.
Auch die Figuren wirkten auf mich sehr flach. Joslin scheint zwar ein Ziel zu haben, aber ihr fehlt der Wille es auch wirklich durchzuziehen. Sie ließ sich ständig ablenken und vergaß dabei alles andere, wodurch sich die Handlung wie Kaugummi zog. Auch ihr ursprüngliches Interesse fürs Kochen verliert schnell an Bedeutung und wird nie wieder erwähnt. Genau das war aber ein Aspekt, der mir zu Beginn doch noch gut gefallen hat.
Die Romanze A verlief in einer solchen Geschwindigkeit, dass sie auf mich einfach nur unglaubwürdig wirkte. Ich verstehe nicht, was sie verbindet, wieso sie aufeinander stehen und warum sie überhaupt zusammen sein sollte. Da es sich um ein Liebesdreieck handelt, gibt es auch Romanze B. Diese Anziehung ist mir aber genauso unerklärlich. Der männliche love interest sollte vermutlich mysteriös wirken, mich irritierte er durch sein Auftreten aber mehr.
Zwar hatte das Buch einiges an Potential, aber es wurde in meinen Augen einfach nicht ausgeschöpft. Verfolgen werde ich die Reihe nicht.
Zwischen flirrenden Lichtern, uralter Magie und einem Krieg, der längst im Verborgenen brodelt, gerät Joslin in eine Welt, die ebenso faszinierend wie gefährlich ist. Was zunächst nach klassischer Romantasy klingt, entfaltet schnell eine düstere Reise voller Geheimnisse, Verrat und verbotener Anziehung. Besonders die atmosphärische Auftaktszene rund um das Lichterschattenfest zieht einen direkt hinein in diese magische Welt. Spätestens mit dem Angriff der Schattenläufer kippt die Geschichte von verträumter Fantasy in pures Chaos. Und ich war mittendrin!
Dabei lebt das Buch vor allem von seiner emotionalen Spannung: Zwei geheimnisvolle Magier treten in Joslins Leben, beide auf ihre ganz eigene Weise unwiderstehlich. Der eine strahlend und sanft, der andere dunkel, gefährlich und voller unausgesprochener Versprechen. Zwischen knisternden Begegnungen, unterschwelligen Machtspielen und jeder Menge ungelöster Rätsel verliert Joslin jedoch nicht nur sich selbst immer wieder aus den Augen, sondern manchmal auch ihr eigentliches Ziel.
Die Idee hinter Licht- und Schattenläufern bringt definitiv Potenzial mit und sorgt für einige starke Momente, auch wenn das Worldbuilding stellenweise überraschend oberflächlich bleibt (trotz guter Umsetzung der Sprecherin Pia Rhona-Saxe). Viele Fragen werden lange offengehalten, manche Antworten wirken eher angedeutet als wirklich ausgearbeitet. Ich hätte mir mehr Tiefe bei den Charakteren, dem Magiesystem und der Handlung gewünscht.
Dazu kommen vorhersehbare Wendungen und ein Romance-Anteil, der trotz „Slow Burn“-Versprechen überraschend schnell eskaliert. Wer auf emotional aufgeladene Romantasy mit düsteren Love Interests, schicksalhafter Magie und jeder Menge Drama steht, könnte hier trotzdem genau das finden, wonach gesucht wird. Und auch wenn die Geschichte zwischendurch ins Stolpern gerät, liefert das Ende noch einmal ordentlich Spannung und macht neugierig darauf, wie sich der Konflikt zwischen Licht und Schatten weiter zuspitzen wird.
Fazit: Eine atmosphärische Romantasy voller Magie, Dunkelheit und emotionalem Drama, die mit ihrer spannenden Grundidee und dem reizvollen Licht-gegen-Schatten-Konflikt punktet. Trotz Schwächen bei Worldbuilding und Charaktertiefe sorgt die Mischung aus Geheimnissen, Gefahr und knisternder Romance für unterhaltsame Lesestunden.
Handlung Eigentlich begegnet die junge Joslin der echten Magie nur einmal im Jahr – während der Nacht des Lichterschattenfests. Doch dieses Jahr ist alles anders. Ihr Dorf wird von den rätselhaften Schattenläufern überfallen, ihre Familie zerrissen. Entschlossen, ihren verschleppten Bruder zu retten, begibt sie sich auf eine Mission mitten in den Krieg zwischen Licht und Schatten. Dabei trifft sie auf zwei geheimnisvolle Männer, zu denen sie sich hingezogen fühlt.
Protagonisten • Joslin: Die Hauptfigur wirkt naiv und unsympathisch, entwickelt sich kaum weiter und jammert ständig. • Lanir und Khiran: Die beiden Love Interests bleiben blass und austauschbar – man erfährt so gut wie nichts über ihre Persönlichkeiten. • Nebenfiguren: Alle anderen Charaktere sind mit ein paar Sätzen abgehandelt und völlig uninteressant.
Fazit Die Grundidee klingt vielversprechend, aber die Umsetzung ist leider schwach. Es gibt viele Logikfehler und Widersprüche, die sich durch die ganze Handlung ziehen. Was komplett fehlt, ist eine schlüssige Erklärung des Magiesystems – man versteht nie wirklich, wie die Magie funktioniert oder worin der Konflikt zwischen Licht und Schatten eigentlich besteht. Auch ein roter Faden ist kaum zu erkennen, und die Charaktere bleiben eindimensional und unglaubwürdig. Die große Ausnahme: Die Sprecherin des Hörbuchs, Pia-Rhona Saxe, leistet hervorragende Arbeit. Sie rettet das Hörerlebnis zumindest akustisch – aber das kann die inhaltlichen Schwächen nicht ausgleichen.
Informationen zum Buch • Autorin: Maxime Herbord • Verlag: Silberfisch / Carlsen • Seitenanzahl: ca. 432 Seiten (Taschenbuch) / ca. 10:45 Stunden Hörbuch • Genre und Tropes: Romantasy, Fantasy Romance; Love Triangle, Magische Kräfte, Licht vs. Schatten • Einzelband oder Reihe: Reihe (Band 1 der "Magical Fate"-Dilogie) • Originalsprache: Deutsch
3/5 Sternen. Ich wollte dieses Buch wirklich SO gerne mehr mögen – am Ende hatte ich aber doch einige Probleme damit.
Zuerst zum Positiven: Langweilig wurde es für mich nie. Die Geschichte war durchgehend spannend und ich wollte eigentlich immer wissen, wie es weitergeht. Auch der Schreibstil hat mich teilweise positiv überrascht. Manche Passagen waren richtig poetisch und atmosphärisch beschrieben, sodass ich beim Lesen öfters dachte: „Wow, das ist wirklich schön formuliert.“ 🧚🏼♀️
Trotzdem hatte ich vor allem im ersten Drittel Schwierigkeiten richtig in die Geschichte hineinzufinden. Vieles passierte sehr schnell, sodass ich manche Abschnitte doppelt lesen musste, um überhaupt folgen zu können. Generell hätten der Geschichte meiner Meinung nach 100 Seiten mehr gutgetan, damit bestimmte Dinge mehr Raum zur Entwicklung bekommen hätten.
Vor allem das Worldbuilding blieb für mich zu oberflächlich. Das Magiesystem habe ich bis zum Ende nicht wirklich verstanden. Einige Entwicklungen wirkten dadurch eher unlogisch oder nicht ganz ausgearbeitet.
Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren konnten mich leider nicht wirklich überzeugen. Ich lieeebe Romantasy-Bücher, aber hier habe ich es einfach bei keinem Love Interest gefühlt. Die Interaktionen fand ich größtenteils cringe - leider 🙈 Besonders bei Lanir konnte ich die romantische Anziehung kaum nachvollziehen .. dieses plötzliche „Insta-Love“ kam für mich aus dem Nichts. Abgesehen davon hatten die Charaktere irgendwie oft Kommunikationsprobleme bzw. haben wenig geredet und nichts hinterfragt. Dadurch wirkten viele Handlungen auf mich naiv.
Insgesamt finde ich, dass es für einen Debütroman definitiv gute Ansätze gab und ich durchaus Potenzial sehe. Trotzdem hatte ich mir am Ende irgendwie mehr erhofft. Ob ich Band 2 lesen werde, weiß ich aktuell ehrlich gesagt noch nicht (wahrscheinlich schon 🫣) 🫶🏼
Magie, Schatten, zwei Männer und eine Heldin, die plötzlich mitten in einem Krieg landet. Klingt nach genau dem Stoff, bei dem mein innerer Buchdrache sofort hellwach wird und sich mit einem breiten Grinsen aufs Sofa setzt.
Empire of Burning Shadows hat mich mit seiner Mischung aus Licht und Dunkelheit von der ersten Seite an gepackt. Schon das Lichterschattenfest zu Beginn versprüht eine besondere Atmosphäre, die sich wie ein leiser Zauber über die ganze Geschichte legt. Dazu kommt Joslin, die plötzlich entdeckt, dass viel mehr in ihr steckt, als sie selbst jemals geahnt hätte.
Joslin war mir schnell sympathisch. Sie ist mutig, emotional und bereit, alles für ihren Bruder zu riskieren. Genau diese Entschlossenheit hat dafür gesorgt, dass ich sie gern auf ihrer Reise begleitet habe. Und dann wären da noch die beiden Magier. Einer strahlt Sicherheit und Wärme aus, der andere hat diese gefährliche Ausstrahlung, bei der sofort alle Alarmglocken klingeln und man trotzdem nicht wegschauen kann. Mein Kopf war jedenfalls ziemlich schnell im Ausnahmezustand.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Das Worldbuilding ist magisch, stimmungsvoll und voller Details, die Lust auf mehr machen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich angenehm langsam und sorgt immer wieder für dieses herrlich kribbelige Gefühl, wenn man beim Lesen unwillkürlich grinsen muss.
An manchen Stellen hätte die Handlung noch etwas überraschender sein dürfen, aber das hat meinem Lesespaß kaum geschadet. Stattdessen blieb vor allem dieses wunderbare Gefühl zurück, in eine faszinierende Welt eingetaucht zu sein.
Ein starker Auftakt mit viel Magie, Herzklopfen und großem Potenzial. Band 2 darf sehr gern sofort bei mir einziehen.
Bei Empire of Burning Shadows von Maxime Herbord ist es mir wirklich schwer gefallen, meine Meinung in Worte zu fassen, denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass hier einiges schief gelaufen ist…
Joslin hat nicht damit gerechnet, dass sich ihr Leben einmal so ändern wird, doch als ihr Bruder eines Nachts aus ihrem Dorf entführt wird, macht sie sich auf, ihn zu retten. Dabei gerät sie in einen gefährlichen Kampf zwischen Licht und Schatten.
Was mir in dem Buch zu allererst aufgefallen ist (natürlich nachdem ich die wunderschöne Innen- und Außengestaltung bewundert habe, weil let’s be honest, die Zeichnungen sind wunderschön und einfach von Maxime selber!!) war der Schreibstil. Maxime schreibt unglaublich geprägt von Metaphern und Ausschweifungen. Leider sind zusätzlich zum Schreibstil auch recht viele Fehler im Buch verblieben und das hat mir das Lesen ganz schön erschwert… Für das beworbene Romantasy Setting war aus meiner Sicht auch das World Building, welches auch nicht durch andere Aspekte der Story oder der Protagonisten ausgeglichen werden konnte, zu schwach. Joslin hat mir zu Beginn erst wirklich gut gefallen aber sie wurde im Verlaufe der Geschichte gefühlt naiver, hinterfragt wenig und, was als Love Triangle beworben wurde blieb mit flachen MMCs und wenig Knistern irgendwo im doch schnell Fahrt aufnehmenden Plot verloren. Das Setting und Magiesystem hätten es für mich ehrlicherweise nochmal rumreißen können, weil ich fand die Ansätze super spannend, doch die Erklärungen und der wirkliche Durchblick hat mir gefehlt.
Für mich ist Empire of Burning Shadows leider ein Debut mit viel unausgeschöpftem Potenzial, welches ich euch so nicht empfehlen kann.
Der Klappentext von Empire of Burning Shadows hat mich sofort neugierig gemacht. Die Grundidee rund um die Spiegelmagie sowie Licht- und Schattenläufer bietet viel Potenzial und auch der Einstieg in die Geschichte ist spannend. Leider konnte das Buch meine Erwartungen insgesamt nicht erfüllen.
Der Schreibstil ist grundsätzlich bildhaft und arbeitet mit vielen Metaphern. Das sorgt zwar für Atmosphäre, wirkt an einigen Stellen aber unnötig kompliziert. Zusätzlich haben mich die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler überrascht, da sie den Lesefluss immer wieder gestört haben.
Mein größter Kritikpunkt sind jedoch die Charaktere. Obwohl Joslin, Lanir und Khiran die Handlung tragen, bleiben sie für mich zu oberflächlich. Ich konnte zu keinem von ihnen eine wirkliche Verbindung aufbauen und auch ihre Entwicklung blieb weitgehend aus. Vor allem Jocelyns Handlungen wirkten oft sehr naiv oder unüberlegt, während sich viele Probleme plötzlich wie von selbst lösten.
Auch die romantischen Elemente konnten mich leider nicht überzeugen. Sie fühlten sich eher wie ein Pflichtbestandteil der Geschichte an, anstatt sich natürlich zu entwickeln. Hinzu kommen einige deutliche Logiklücken und ein Magiesystem, das interessante Ansätze hat, aber nicht ausreichend erklärt oder ausgeschöpft wird.
Das Erzähltempo schwankt zudem stark: Während der Anfang neugierig macht und das letzte Drittel deutlich an Spannung gewinnt, zieht sich der Mittelteil spürbar. Manche Szenen wirken zunächst sehr bedeutend, verlieren später aber völlig an Relevanz.
Positiv hervorheben möchte ich das Ende. Die Wendung hat mich tatsächlich überrascht und der Cliffhanger macht deutlich, dass in der Geschichte Potenzial steckt. Für mich persönlich reicht das allerdings nicht aus, um die Reihe weiterzuverfolgen.
Empire of Burning Shadows war für mich insgesamt ein recht solider Auftakt mit einer sehr vielversprechenden Grundidee – besonders wenn man bedenkt, dass es sich um ein Debüt handelt.
Die Welt rund um Magie, Schatten- und Lichtläufer sowie die Etheri fand ich grundsätzlich sehr spannend und ich hatte oft das Gefühl, dass hier noch unglaublich viel Potenzial steckt. Gleichzeitig bin ich aber leider nicht komplett in die Welt eingetaucht. Gerade zur Historie und den Hintergründen der Schatten- und Lichtläufer sowie zur Magie der Etheri hätte ich mir deutlich mehr Erklärungen und Tiefe gewünscht.
Auch mit der Protagonistin Joslin hatte ich stellenweise Schwierigkeiten. Für mich wirkte sie oft recht naiv und ich hatte das Gefühl, dass die Charakterentwicklung nicht ganz das erreicht hat, was ich mir erhofft hatte. Besonders ihre eigentliche Mission – ihren Bruder zu finden – rückte für mein Empfinden zeitweise etwas zu sehr in den Hintergrund.
Trotzdem hatte die Geschichte einige starke Momente und wirft nach Band 1 noch viele spannende Fragen auf. Vor allem zum Ende hin gab es eine unerwartete Wendung, die definitiv neugierig auf die Fortsetzung macht.
Die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen und konnte die Stimmung der Geschichte angenehm transportieren.
Auch wenn mich dieser Auftakt nicht vollständig überzeugen konnte, finde ich die Idee hinter der Geschichte sehr spannend und möchte Band 2 auf jeden Fall lesen – ich bin gespannt, wie sich Welt und Charaktere weiterentwickeln.
Das Buch hat mich leider nicht wirklich catchen können und ich musste mich beinahe zwingen es überhaupt zu Ende zu lesen. Der Schreibstil war für ein Debüt-Roman echt gut, aber wahrscheinlich nicht so meins, bspw. aufgrund der vielen Metaphern.
Ich hab in der Grundidee und dem Magiesystem echt viel Potenzial gesehen, aber leider hat das mit der Umsetzung nicht wie erhofft geklappt. Ich hab bis zur letzten Seite die Welt und das System nicht wirklich verstanden. Das World Building hat für mich beinahe komplett gefehlt. Auch die Charaktere hatten viel zu wenig Tiefe (insbesondere Khiran und Lanir) und Joslin wurde mir mit jedem Kapitel unsympathischer. Ich fand es etwas anstrengend, wie naiv sie war. Zum Ende hin fand ich das Ganze dann relativ vorhersehbar.
Die Liebesgeschichte hab ich um ehrlich zu sein kaum verstehen können. Ein Love Triangle, so wie es angekündigt war, macht für mich überhaupt keinen Sinn. Zu Khiran besteht eine Grundanziehung, die für als Leser irgendwie einfach „akzeptiert“ werden musste. Vielleicht lag es daran, dass er gefühlt auf 20 Seiten überhaupt nur auftauchte. Die Geschichte mit Lanir ging viel zu schnell und hat sich für mich auch sehr künstlich angefühlt. Auch die🌶️ Szenen mochte ich leider nicht so gern und habe ich zugegeben teilweise nur überflogen (insbesondere die Szene auf dem Pferd, die war meiner Meinung nach auch deplatziert).
Ich denke nicht, dass ich den 2. Teil noch lesen werde. Wahrscheinlich auch, weil ich den Preis für ein nicht mal 450 Seiten Buch etwas hoch finde - auch wenn ich das Cover gern mochte.
Das Buch Empire of burning shadows von Maxime Herbord aus dem Cove Verlag spricht mich optisch sehr an. Ich liebe den Farbton mit den Blumen und die Illustration im Vorsatz ist auch sehr schön geworden. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Joslin erzählt, deren Leben und alles was sie kannte komplett auf den Kopf gestellt wird. Ihr Dorf wird angegriffen, viele sterben und ihr Bruder wird entführt. Auf dem Weg diesen zu retten, begegnet sie Lanir, auf den sie sich einlässt. Zudem trifft sie auf Khiran und zwischen ihnen knistert es ganz schön. Sie lernt zu kämpfen und ihre Magie, von der sie zuvor nicht wusste, dass sie in ihr schlummert, zu nutzen. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Es ließ sich ganz gut lesen. Zwischendurch gab es Beschreibungen, die mir nicht so zugesagt haben und Redewendungen, die mir so nicht geläufig sind. Die Beziehung zwischen Joslin und Lanir ist für mich nicht richtig greifbar. Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte man einfach einen Schalter umgelegt. Lanirs Rolle am Ende war wenig überraschend. Ich mochte ihn von vornherein nicht so richtig. Zudem sind mir ein paar Dinge noch zu unlogisch, was hoffentlich mit dem nächsten Band geklärt wird. Interessant wären auch Kapitel aus Sicht von Lanir und Khiran gewesen. Abschließend bleibt zu sagen, dass es eine gelungener Einstieg geworden ist, der Lust auf das weiter Lesen macht.