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Der Tote im Feuer. 


Im Süden von Rügen wird bei den Löscharbeiten eines Lagerhauses eine männliche Leiche entdeckt. Schnell verdichten sich Hinweise auf ein Verbrechen. Bei dem Toten handelt es sich um Tom Kappler, der vor Kurzem in seine Heimatstadt Greifswald zurückgekehrt ist. Kommissarin Romy Beccare findet heraus, dass Kappler bemerkenswert oft nach Rügen reiste – und hier eine Affäre mit dem verheirateten Robin Baumann hatte. Baumanns Frau scheint Wind davon bekommen zu haben. Wurde Tom Kappler aus Eifersucht aus dem Weg geräumt? 


Bestsellerspannung an der Ostseekü ein neuer Fall für Romy Beccare!

385 pages, Kindle Edition

Published March 11, 2026

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About the author

Katharina Peters

61 books11 followers
Katharina Peters (Pseudonym für Manuela Kuck) ist in Wolfsburg geboren und hat viele Jahre in Berlin und Brandenburg gelebt. Nun hat sie ihren Lebensmittelpunkt nach Schleswig-Holstein verlegt, doch sie liebt die gesamte Ostseeküste und fühlt sich heimisch auf Rügen. Sie schreibt Krimis und Thriller, Romane, Kurzgeschichten. Wichtiger Motivator, Wegbereiter und Taktgeber: Agent Dirk Meynecke.

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
282 reviews2 followers
April 23, 2026
Mit „Rügenmord“ legt Katharina Peters bereits ihren 15. Romy-Beccare-Krimi vor. Natürlich nimmt sie ihr Publikum wieder mit nach Rügen, natürlich gibt es wieder einen Mordfall und natürlich ist das Buch gewohnt spannend.
Aber von vorn.
Am Rande von Poseritz auf Rügen brennt eine Scheune ab, die als Lagergebäude genutzt wurde. Doch neben den erwarteten verkohlten Antiquitäten finden die Einsatzkräfte die Leiche eines jungen Mannes. Erste Ermittlungen ergeben, dass es sich bei dem Toten um Tom Kappler handelt. Er hatte nicht zufällig in der Scheune übernachtet und war ein Opfer der Flammen geworden, die Scheunentür war von außen verschlossen gewesen. Kappler war Buchhalter, der eigentlich in Berlin zu Hause war. Aber der 30-Jährige war vielseitig begabt, neben seinen Aushilfsjobs als Buchhalter hatte er eine große Leidenschaft für Musik gepflegt und auch als Musikproduzent gearbeitet. Er war wegen seiner hilfsbedürftigen Mutter in Greifswald – und wegen einer Affäre mit dem verheirateten Gastronomen Robin Baumann. Hat ihn diese heimliche Beziehung das Leben gekostet oder steckt hinter dem Mord etwas vollkommen Anderes? Kriminalkommissarin Romy Beccare und ihr Team aus Marco Buhl (Leider der Kriminaltechnik), Maximilian Breder (entscheidender Kommissar im Innendienst) und Kriminalkommissar Gregor Reymann machen sich, unterstützt von Romys Mann Jan Riechter (Leiter des Kriminalkommissariats Stralsund) an die Ermittlungsarbeit. Die Spur führt ins organisierte Verbrechen und der Fall nimmt Dimensionen an, die alle in ihrer Komplexität überraschen.
Romy Beccare war von Anfang an eine der Figuren von Katharina Peters, die mich begeistert hat. Da macht auch das neue Buch keine Ausnahme. In diesem Band der Serie wagt die Autorin den Crossover zu einer ihrer anderen Serien, Privatermittlerin Emma Klar aus den „Ostseekrimis“ unterstützt Romys Team. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Natürlich sind für den Kenner der Serie Romy Beccare und ihr Team keine Unbekannten und trotzdem schafft die Autorin es, allen immer noch neue Nuancen auf den Leib zu schreiben. Vor allem baut sie natürlich den „Neuen“ in der Runde aus, denn Kommissar Gregor Reymann ist erst seit rund zwei Jahren mit dabei. Durch seine sehr spezielle Art hat er sich allerdings schnell zu meinem Liebling entwickelt. Auch die Verdächtigen, Zeugen und das Opfer bekommen ihre eigenen Persönlichkeiten. Das Publikum fiebert und rätselt so natürlich noch intensiver mit. Und, was soll ich sagen, ich lag ja bei meinen Verdächtigen komplett falsch.
Der Spannungsbogen ist bei dem Buch ist konstant sehr hoch. Die vielen falschen Fährten und die zahlreichen Verdächtigen tun da ihr Übriges. Schon von der ersten Seite an entwickelt die Geschichte einen gewissen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Nur wenn die Ermittlungen auf der Stelle treten und sich nichts weiterzuentwickeln scheint, geht der Spannung ein bisschen die Luft aus. Tatsächlich habe ich das Buch aber in einem Rutsch durchgelesen, durch die angenehme Sprache ist flott und gut zu lesen. Die mehrfache Verwendung von „Coachfrau“ fand ich allerdings nicht nur störend, sondern auch ein falsch gewähltes Wort und das bremste meinen Lesefluss enorm. Zwar finde ich den richtigen Ausdruck „Coachin“ auch nicht wirklich besser, aber er wäre korrekt und eventuell hätte die Autorin einfach eine andere Bezeichnung wählen können.
Anders als bei „Kreidemord“ spielt das Privatleben der Ermittelnden nur eine sehr untergeordnete Rolle, solide Polizeiarbeit steht eindeutig im Mittelpunkt. Die Beschreibung derselben scheint realistisch zu sein, auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Dienststellen und Instanzen – nicht zu reibungslos, aber auch nicht zu viel Kompetenzgerangel. Leider gibt es auch weniger Lokalkolorit als ich es von Katharina Peters gewohnt bin. Alles in allem ist das Buch eventuell etwas überladen. Eine falsche Fährte, ein Verdächtiger oder ein kriminalistischer Ansatz weniger hätte der Geschichte möglicherweise nicht geschadet. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn ich fand das Buch hervorragend, eine lohnende Lektüre und von mir gibt es daher fünf Sterne.
185 reviews
June 4, 2026
Inhalt siehe Klappentext.
Ich kenne immer noch nicht alle Bände der Romy-Beccare-Reihe von Katharina Peters, aber die Teile, die ich gelesen oder gehört habe, waren es auch wert. Im 15. Fall, Rügenmord, tappen Romy und Reymann nebst ihren Kollegen nach einem Brand in einer alten Scheune zunächst im Dunkeln. Die Ermittlung gestaltet sich schwierig und zäh, man tritt auf der Stelle und erst nach über 2 Wochen, die leider aus Zeitmangel auch zum Lesen gebraucht habe, kommt es durch minimale Lichtblicke zum Wendepunkt und dann geht alles ganz schnell. Romy ist forsch wie immer, ich denke, sie ist keine einfache Chefin, aber auch Reymann, der „merkwürdige Polizist“, wie er sich selbst nennt, ist alles andere als ein best friend - trotzdem habe ich schon beim letzten Buch gemerkt, dass es zwischen den Beiden passt. Einer merkwürdiger als der andere, sie werden sicher kein Dreamteam, aber sie akzeptieren sich und ihre Macken, wissen, wie der andere denkt und das zählt in diesem Job - ich mag sie beide auf ihre Art! Romys Mann Jan ist immer etwas zurückhaltender als seine Frau, der ruhige Typ, der sie (unter)stützt. Ans Herz gewachsen ist mir auch Finn, der einfach immer alles weiß und kann, was ihm aber kaum einer zutraut. Die Schauplätze auf Rügen werden gut beschrieben, den Appartmentkomplex in Prora kenne ich aus einem der letzten Urlaube (nicht direkt dort, aber ich bin daran vorbeigefahren), trotz der traurigen Ereignisse im Buch ist die Insel immer wieder einen Besuch wert. Mir gefällt in diesem Band, wie in den anderen auch, die Art, wie die Kollegen untereinander agieren, man weiß, wer was kann und wie man sich ergänzt und unterstützt, ohne zu werten. Die Verdächtigen machen es da deutlich schwerer, erstmal alles abwehren und abstreiten, man kommt ihnen doch auf die Schliche - kein leichter Job für Romy & Co. Diese Frau hat soviel Energie, das ist schon fast erschreckend. Es gab auch kurze Wiedersehen mit Ruth sowie Emma Klar (die Reihe kenne ich auch), doch das verlief sich dann wieder. Mich konnte der neueste Fall mit seinen 352 Seiten und dem typischen düsteren Titelbild mitziehen, in dem es nicht nur um die Gastronomie der Insel ging, nicht nur um einen Scheunenbrand mit Antiquitätenschaden, sch…ule Männer und „treue“ Ehefrauen, die Beziehungen auseinanderbringen, sondern um viel Geld, auch aus Enteignungen aus den 1930er Jahren, einem Mann, der zuviel wusste und einen Deckzettel bekommen sollte - 4 bis 4,5 Sterne gibt es heute dafür, wie Romy es den Befragten am Schluss gezeigt hat.
568 reviews3 followers
August 31, 2026
Bei einem Brand auf Rügen wird eine Brandleiche entdeckt. Ein Fall für die Rügener Kommissare Romy Beccare und ihr Team. Der Tote wird auch schnell identifiziert. Es handelte sich um den Musiker und Gelegenheitsarbeiter Tom Kappler. Die Frage, die die Ermittler beschäftigte, war, was hatte er in dem Schuppen zu suchen, wo ansonsten nur einige Antiquitäten verbrannt waren. Also machte sich das Team mit der Unterstützung der Stralsunder Kommissare auf die Suche nach dem Mörder. Sie fanden heraus, dass der Tote kein so unbeschriebenes Blatt war, denn er arbeitete für einen Antiquitätenhändler, der unter Drogenverdacht gestanden hatte. Auch seine Homosexualität kam zu Tage und das er mit einem bekannten, verheirateten Rügener Gastronom eine Beziehung hatte. Doch war alles so einfach?
Der Rügen Krimi „Rügenmord“ von Katharina Peters ist ein spannender Krimi mit einer sehr interessantes Story, bei der es um Antiquitäten, Drogen, Geldwäsche und ähnliches geht. Eine Ostsee Insel Szene auf dem Cover leitet auf den Tatort auf der Insel Rügen hin. Ein Toter in einem Schuppen verbrannt mit Antiquitäten, der eine bewegte Vergangenheit hatte. Die Ermittler sind Roma Beccare und ihr Team, die sehr gut in diesem Fall zusammenarbeiten. Auch wieder dabei ist Jan, Romys Lebensgefährte von der Kripo in Stralsund. Der Fall, den sie vor sich haben weitet sich aus bis in die Hauptstadt und behandelt ein weitverzweigtes Netzwerk von Händlern, die Antiquitäten erneuern und teuer weiterverkaufen und auch Drogen in diesen Möbeln schmuggeln. Dieser Fall ist so geknüpft, dass sich fast von Kapitel zu Kapitel neue Möglichkeiten für die Ermittler auftun. Das heizt die Spannung na und ist ein sehr gelungener Schachzug der Autorin. Diese bringt durch ihre Sprache Bilder zum Laufen, so dass es ein leichtes ist in diesen Krimi einzutauchen. Natürlich sind auch immer wieder Rügener Besonderheiten in den Krimi eingebaut, wie Prora, Bergen und die Ostseeküste. Der Spannungsbogen ist gut bis zum Ende aufgebaut.
Ich finde den vorliegenden Rügen Krimi sehr spannend, weil er auch viele Facetten beschreibt, so dass immer wieder etwas Neues in die Ermittlungen eingebaut wird. Ich finde der Krimi ist lesenswert.
5 reviews
June 6, 2026
Ich finde die Bücher leider von mal zu mal langezogener und schlechter.
Die Auflösung ist sehr konstruiert.
Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen
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