Dies ist voraussichtlich der letzte Roman von Robert Corvus innerhalb der PR-Serie, inhaltlich ist es eine Fortsetzung der Flucht des ehemaligen Stellvertreters von John Wylon von seinem Gefängnis auf dem Merkur. Er wurde auf Veranlassung der geheimnisvollen Legaten (eine unbekannte Macht, die gegen das Elysion arbeitet und offenbar auch einen Anschlag auf ES verübt hat) aus seiner Haft befreit, eine Gruppe von USO-Agenten um die Siganesin Leni Hazard versucht ihn auf seiner Spur zur Nachbargalaxis Cetus zu folgen, um dem Geheimnis der Legaten aufzudecken. Diese Verfolgung istg jedoch nicht ohne Verluste zu bewältigen, Mitglieder der USO-Truppe werden schwer verletzt, auch die Bürokratischen Barrikaden zwischen der USO, die dem Galaktikum verantwortlich sind und den elysischen Behörden, insbesonder den Shinobi, sind nahezu unüberwindlich... In Corvus Text meine ich einen negativen Unterton entnehmen zu können, was seine Unzufriedenheit mit dem Exosé und generell dem ganzen Zyklus anbelangt. So sind seine Schilderungen über die bürokratischen Hindernessen zwischen dem Galaktikum und dem Elysion unzweideutig und einige Bemerkungen über den neuen USO-Chef deuten auf eine Richtung hin, die zu einigen Zerwürfnissen hinweisen könnten. Schade, dass Robert Corvus dann nicht mehr da sein wird, wenn diese Thematiken erörtert werden...
Ich finde, Robert Corvus hätte für seinen Abschlussband ein stärkere Expose verdient gehabt. So hat mich die Handlung nicht ganz überzeugt in diesem Roman, der vor allem dafür da war, einige Figuren von A (Milchstraße) nach B (Cetus) zu bringen. Es gibt aber viele nette Anspielungen im Roman, vom Auftauchen der STELLARIS bis zum Datenblatt der RAS TSCHUBAI. Außerdem beweist der Autor, dass er die Serie gut kennt bzw. gut recherchieren kann Reflektierte Action, auch einmal harte Entscheidungen überzeugender, nicht immer angenehmer Charaktere, Spannung mit Tiefgang – das waren für mich ein paar der Charakteristika von Corvus-Romanen. Das müssen die anderen im Perry-Rhodan Team jetzt abdecken.
Die (vorläufige?) Abschiedsvorstellung von Robert Corvus aus dem Perryversum. In üblicher Manier wird hier Action geliefert, aber nicht wahllos und um der Action Willen, sondern gut in Szene gesetzt und der Dramaturgie entsprechend sinnvoll genutzt.
Die Brutalität von Cole eine Siganesin mit dem Schaft eines Strahlengewehrs zermalmen zu wollen war schon heftig.
Insgesamt ein schöner Roman, was mich beim Lesen aber irgendwie fast jedes Mal verwirrt hat waren die beiden "Coles". Ich musste immer wieder überlegen - auch weil ich mit größeren Pausen gelesen habe - bei welchem Cole sind wir denn nun, auch wenn Jasper eigentlich keine richtige Rolle gespielt hat. Lag sicher an mir, aber das fand ich irgendwie anstrengend.
Wie schön, dieses Cover zu dem letzten Robert Corvus Roman bei Perry Rhodan passt. Stichwort: Thermostrahler.
Es ist aber kein reines Action-Feuerwerk geworden, wie der Titel vielleicht suggeriert.
Im Grunde geht es aber um Flint Cole, der ja aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und gleichzeitig folgen wir den Siganesen der USO. Robert Corvus zeigt hier nochmal seine Vielseitigkeit in dem er auch in die Psychologie der Figuren dipt. Alles in allem konnte ich den Roman gut runter lesen, ist aber nicht der beste Roman den Robert Corvus innerhalb der Serie geschrieben hat, aber auch nicht sein schlechtester.
P.s: Das die Stellaris es in die Hauptserie geschafft hat feiere ich hart.
Es gab eine Menge Action, dazu eine geschliffene Sprache, hat mir gut gefallen. Nicht so sehr nach meinem Geschmack war, fand ich, dass die Geschichte und ihre Protagonisten keinen besonderen Tiefgang hatten. Ein Teil flieht, ein Teil jagt, alle legen Fallen. Ja, das war ein grundsolider Roman, aber von einem Abschied eines Stammautoren habe ich mehr erwartet.