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Ziemlich beste Verbrecher: Cosy Crime mit Tiefgang – ein Krimi über die Herausforderungen des Älterwerdens und die Kraft des Zusammenhalts. Für Fans von ... und Bartók ermitteln 1)

Zwei alte Hasen an den Grenzen der Legalität
Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. Doch wie das Leben so spielt, wohnen sie gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin und halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Als ihnen eines ihrer Opfer auf die Spur kommt und mit der Polizei droht, sehen sich die beiden Senioren gezwungen, der Frau einen Deal keine Anzeige, dafür suchen sie nach ihrer verschwundenen Freundin. Schon bald kriegen die zwei es mit Erpressung und einer Leiche im Wald zu tun – dabei liegt unter dem Birnbaum in ihrem Garten ihr größtes Problem begraben.
Sunil Manns pointierter und herrlich humorvoller Krimi Ziemlich beste Verbrecher erzählt von den Herausforderungen des Älterwerdens und der Kraft des Zusammenhalts. Ein Muss für Fans von Richard Osmans Donnerstagsmordclub und allen, die skurrile Krimis mit Tiefgang lieben.

390 pages, Kindle Edition

Published March 24, 2026

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About the author

Sunil Mann

47 books6 followers
Sunil Mann is a Swiss author who writes in German.

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Community Reviews

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for tansmariechen.
419 reviews2 followers
July 1, 2026
Schräg. Skurril. Abgedreht. Ende März hat der Autor Sunil Mann den Regionalkrimi „Ziemlich beste Verbrecher“ gemeinsam mit dem Verlag grafit herausgebracht. Der Titel bringt mich auf Anhieb zum Schmunzeln. Er erinnert mich an den Film „Ziemlich beste Freunde“. Er hat mich herrlich lachen lassen. Auf dem Cover blicke ich auf eine herrschaftliche Villa in einer idyllischen Parkanlage. Unten rechts ein Pärchen in schwarz, das im Garten ein Loch gräbt. Es ist der erste Teil mit dem Seniorenpärchen Alois Mistelzweig und Berta Bartok. Hoffentlich ist es nicht der letzte.
Alois Mistelzweig wollte eigentlich Pianist werden und Berta Bartok ist Köchin. Beide mögen sich überhaupt nicht. Sie wohnen gemeinsam in einer Villa in Zürich. Ihre Arbeitgeberin ist gestorben und sie finanzieren sich über Diebstähle der kleineren Art. Bei einem dieser Diebstähle werden sie ertappt. Sie kommen um eine Anzeige herum, denn sie bieten an, eine verschwundene Person zu suchen. Aus dieser Suche entwickelt sich eine lustige und humorvolle Jagd nach Indizien, Aussagen, Hinweisen und weiteren Ermittlungsansätzen.
Keine Frage, dies ist ein Stil, den man lieben muss. Aus meiner Sicht ist es eine Screwballkomödie, die mich an Bonnie und Clyde erinnert. Oder an „Per Anhalter durch die Galaxis“, falls das noch jemand kennt.
Der Schreibstil von Sunil Mann liest sich leicht und locker. Mir haben die knapp 350 Seiten beim Lesen richtig Spaß gemacht und konnte mir alles gut vorstellen. Ich habe mich in diese Geschichte so vertieft, dass ich von der Hitzewelle kaum etwas mitbekommen habe. Die Frage, wie es denn nun weitergeht und was im Garten der Villa unter dem Birnbaum vergraben ist, beschäftigt mich mehr als 38 Grad im Schatten. Ich denke, ich habe da eine Idee und ich hoffe, ich muss nicht so lange warten, bis Sunil Mann uns eine Fortsetzung serviert.
Alles in allem hat der Autor mit „Ziemlich beste Verbrecher“ einen Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, der schräg, skurril und abgedreht ist. Er ist jederzeit spannend, völlig überzogen und sehr humorvoll. Ich habe häufig herzlich gelacht. Wer da Lust zu hat, ist hier völlig richtig. Von mir bekommt der Autor 5 verdiente Lesesterne.
1,139 reviews9 followers
Review of advance copy received from Netgalley
March 11, 2026
Aloys und Berta leben in einer Zufallsgemeinschaft zusammen. Als ehemalige Angestellte von Frau Grafenried leben sie in deren Villa. Er war Gesellschafter der Dame und sie die Köchin. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie mit kleinen Schwindeleien und Diebstählen, so jedenfalls ihre Interpretation. Was andere bzw. die Polizei darüber denken würde steht auf einem anderen Blatt.
Nun erhält Aloys den Auftrag eine verschwundene ältere Dame wieder aufzufinden. Eine Aufgabe die immer mehr Tücken hat, die Recherchen bringen Dinge und Ereignisse an den Tag die erstmal nichts mit dem Verschwinden zu tun haben. Vor allem weil die Ermittlungsstrategien zu wünschen übrig lassen. Erst als Berta mit ihren Fähigkeiten am PC zur Hilfe kommt, wird es etwas übersichtlicher.
Die beiden finden eine Menge heraus, nur nicht das was sie sollen.
Der Schreibstil ist fesselnd, die Beschwerden des Alters sind ein großes Handycab und bei der Vorstellung tun mir die beiden leid. Aber eine Aufgabe bringt Leben in die Bude, Langeweile Adieu, Einsamkeit verzieh dich.
Alle Kompenenten des Alterns und die damit einhergehenden Probleme sind im Hintergrund eine Erwähnung wert. Aber wie die beiden Siebzigjährigen damit umgehen Chapeau.
Die Teilhabe an den Ermittlungen und dem Leben ist spannend, man kann schmunzeln und auch denken naja, es ginge auch anders aber warum nicht.
Ich hoffe sehr die Geschichte geht weiter, denn ich würde die beiden sonst in meinem Buchalltag sehr vermissen. Denn ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Ob sie wieder als Ermittler arbeiten, ob sich ein neuer Geschäftszweig auftut und wie das Leben im allgemeinen mit Nachbarn und anderen Angestellten in der Villa vonstatten geht.
Profile Image for Lesezeichenfee.
564 reviews7 followers
March 24, 2026
Zwei besondere Figuren, viel Atmosphäre – und ein Ende, das mich nicht ganz zufrieden lässt

„Ziemlich beste Verbrecher“ von Sunil Mann punktet vor allem mit seinen beiden Hauptfiguren: Berta Bartok, eine Köchin, die exzellent und luxuriös kocht, und Alois Mistelzweig, ein gescheiterter Pianist, der als Gesellschafter für seine verstorbene ehemalige Chefin tätig war. Die beiden leben gemeinsam in einer Zürcher Villa und versuchen, ihren Alltag dort finanziell zu stemmen. Ihre Lösung: erst kleine Diebstähle, später der Versuch, sich als Privatdetektive zu behaupten.
Besonders gefallen hat mir, wie klar und lebendig alle Figuren beschrieben sind – nicht nur Berta und Alois, sondern auch die Nebenfiguren. Man hat sofort Bilder im Kopf, und genau das trägt die Geschichte.

Der Krimi ist unterhaltsam, atmosphärisch und angenehm anders, mit ruhigem Erzähltempo und viel Schweizer Flair. Manche Passagen lesen sich etwas gemächlicher, stellenweise sogar leicht langatmig, aber das passt insgesamt gut zur Stimmung des Buches. Der Humor ist dezent und unaufdringlich.

Was mich persönlich stört: Das Ende ist ein Cliffhanger, und so etwas mag ich überhaupt nicht. Genau deshalb gibt es von mir vier statt fünf Sterne – nicht wegen der Figuren oder der Handlung, sondern weil ich mir eine vollständige Auflösung gewünscht hätte.

Mein‑Leszeichenfees‑Fazit:
Ein charmanter, atmosphärischer Krimi mit wunderbar vorstellbaren Figuren und einer ruhigen, unterhaltsamen Erzählweise. Sehr lesenswert – nur das offene Ende ist nicht meins. Vier Sterne von mir.
71 reviews
May 3, 2026
„Ziemlich beste Verbrecher“ von Sunil Mann dreht sich um Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die nach dem Ableben ihrer Arbeitgeberin eher schlecht als recht versuchen, weiterhin in deren Villa zu wohnen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die beiden sich eigentlich nicht mögen. Um nicht nur mit Diebstählen Geld aufzutreiben, ermitteln sie im Fall einer verschwundenen Altersheim-Bewohnerin, wobei sie rasch mehr aufdecken, als der Auftraggeberin lieb ist.
Sunil Mann schreibt spannend und zeitgleich mit einem heiteren Augenzwinkern, dass man das Buch am liebsten in einem Stück durchlesen möchte. Die Handlung folgt Alois, wie er - widerwillig mit Berta zusammen - neuen Hinweisen nachgeht und sich dabei ein komplexes größeres Rätsel ergibt, als er anfangs dachte. Dadurch kann man als Leser wunderbar mitraten und Vermutungen anstellen und erst zum Ende hin erraten, was passiert ist. Auch die skurrilen Nebenfiguren tragen zum Humor des Buches bei.
Besonders gut hat mir gefallen, mit welcher Leichtigkeit das Thema Alterseinsamkeit in die Geschichte eingewoben wurde, so dass es präsent ist, sich dabei aber nie aufdrängt. Neben der Spannung des Krimis und der oft unwillkürlichen Komik der beiden Hauptfiguren gibt es dem Buch eine Tiefe, die einen über das ernste Thema nachdenken lässt.
Fazit: ein spannender und gleichzeitig unterhaltsamer Krimi, der definitiv zu meinen Lese-Highlights in diesem Jahr gehört. Ich hoffe, dass weitere Bücher mit Alois und Berta folgen werden. Für Leser von Marcel Huwyler empfehlenswert.
Profile Image for Anastasia.
2 reviews
June 10, 2026
Wer gerne gemütliche Krimis hat, wird dieses Buch lieben. Zwei ältere Protagonisten, die sich als Detektive versuchen. Ihre vorherige Beschäftigung funktionierte leider nicht wie erhofft. Glück im Unglück trafen sie eine Dame, die ihre verschwundene Freundin sucht. Werden sie es zusammen schaffen, diesen Fall zu lösen trotz Arthrose und Sturheit? Lachen und gespannt sein ist garantiert!
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